Alles anzeigenZwei Ecken brachten den Stendalern den Sieg.
Die Gäste begannen mit einem Paukenschlag. Das Spiel hatte kaum begonnen, da hebelten die Stendaler mit einem präziesem Zuspiel die Wolfener Abwehr aus. Robert Hahn konnte den folgenden gefährlichen Schuß übers Tor lenken. Die folgende Ecke wurde dann brandgefährlich. Die zu kurze Kopfballabwehr landet an der Strafraumgrenze bei Mendez Consalvo (oder so ähnlich) und der zog sofort ab und es stand 0 : 1 für die Gäste.
Wolfen brauchte einige Zeit um sich zu fangen. Die Stendaler standen sehr gut in der Deffenisve. Gegen die großen Kerle brachten Wolfens hohe Flanken in den Strafraum nicht viel. Dann und wann schaltete Stendal schnell um. Einer dieser Konter hätte zum 0 : 2 führen können. Doch so schön der Brasilianer am Wolfener Strafraum freigespielt wurde, so kläglich vergab er die Einschußchance.
Wolfen kam durch Hagen Bernard zur größten Ausgleichschance. Sein Schuß landete an der Latte und von dort bei Dan Lochmann. Dan schien von der plötzlichen Chance ein wenig überrascht und so prallte von ihm der Ball in Richtung Tor, wo ihn Boy unter sich begrub.
Fehlte hier noch dem Gastgeber das Glück, so war es ihm wenig später bei einem von Weimann getretenem Freistoß hold. Ein Stendaler verlängerte den Ball unhaltbar ins eigene Tor.
Bis zum Pausenpfiff blieb das Spiel ausgeglichen.
Nach dem Wechsel kam zunächst Stendal wieder zu einer Großchance. Das sah zwar nach Abseits aus aber der Linienrichter ließ seine Fahne unten. Der Stendaler kam aber nur mit der Fußspitze an den Ball und konnte ihn nicht im Tor unter bringen.
Wolfen übernahm jetzt das Heft des handelns und wollte das 2 : 1. Dragoun hatte es nach einem Einwurf auf dem Fuß aber ein Stendaler schlug den Ball noch von der Torlinie. Nach einer schönen Hereingabe von Sponer verpasste Lochmann per Kopf nur knapp das Tor. In dieser Phase schien Wolfen das Spiel im Griff zu haben und die Gäste machten den Eindruck als wären sie mit dem 1 : 1 zufrieden. Doch es kam anders. Bernard will einen Ball aus der eigenen Hälfte schlagen. Der Ball rutscht ihm über den Schlappen und landet im Toraus. Ecke für Stendal. Wieder sah die Wolfener Abwehr bei der Stendaler Ecke nicht so gut aus. Der daraus resultierende Kopfball konnte zunächst noch auf der Torlinie von Hebsacker abgewehrt werden. Der Ball landete aber dierekt vor den Füßen eines Stendalers, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte das 1 : 2 zu erzielen.
Das war am heutigen Tage die Entscheidung. Hebsacker flog kurz darauf mit einer roten Karte vom Platz. Tim krätschte seinem Gegenspieler von Hinten um. Dafür kann man Rot geben allerdings hätte der Schiedsrichter schon vorher etwas konsequenter durchgreifen können (müssen).
Wolfen schaffte es nicht mehr das Blatt zu wenden. Bei Wolfen marschierte alles nach vorne, was den Stendalern noch einige Konterchancen eröffnete.
Mit dem Schlußpfiff war die zweite Heimniederlage perfekt. Die Stendaler haben keine schlechte Mannschaft, gewinnen auch nicht unverdient aber das Spiel kann genauso gut auch anders herum ausgehen.
Glückwunsch nach Stendal zur vorübergehenden Tabellenführung (sieht immerhin besser aus als irgendein Dorf an der Spitze).
Sehr schöner Bericht dem ich mich gern so anschließen möchte.
Das 1:0 fiel durch Andreverson und der Siegtreffer durch den eingewechselten Thiago.
Wolfen als Heimmannschaft mit klarem spielerischen Übergewicht, aber zu selten mit eindeutigen Einschussmöglichkeiten. Lok hinten sicher und mit den besseren Torchancen. Aus diesem Grund auch in meinen Augen ein verdienter Sieg. Wie Kortschagin aber schrieb, es hätte auch andersrum passieren können.
Der Schiri in der ersten Hälfte noch sehr kleinlich aber ausgeglichen, verließ in Hälfte 2 m.M.n. seine Linie und pfiff spürbar für das Heimteam. Zumindest bis zur roten Karte... Auch hier wie Kortschagin schon sagte, er hätte viel früher anfangen müssen, durchzugreifen. Der Platzverweis ist aber mit Grätsche von hinten vertretbar.
Lok insgesamt mit gutem Konterfussball, von dem man ruhig die ein oder andere klare Chance mehr hätte verwerten können.
Zudem bewieß der Trainer mit seiner Einwechslung wieder einmal sein glückliches Händchen.
Zuschauer: ca. 150
Lok mit: Boy - Kiefel, Panelli, Werner, Runge(Körner) - Schulz, Butze, Andreverson, Gassel - Nellesen(Thiago), Diego
Ich glaube, in der Schlussphase gab es noch einen dritten Wechsel, der ist bei mir auf Grund der hektischen Schlussphase jedoch untergegangen ![]()