Beiträge von Chemiefreak

    Zitat

    Original von Schumi
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    Also Fazit: Schöne Sache für den Moment, Glückwunsch an alle Vereine, die gerade dieses Jahr um den Aufstieg mitspielen, aber in den nächsten Jahr wird die eingleisige Liga auf jeden Fall kommen, auch wenn die Wege von z.B. Wismar :rofl: nach Aue natürlich super weit und mit hohen Kosten verbunden wären..


    Glaubst du wirklich das Aue so schnell wieder Oberliga spielt :nein:
    Wismar : Auerbach wäre angebrachter =)

    VFL 05 Hohenstein-Ernstthal - FC Sachsen Leipzig 0:2 (0:1)


    Zu einem mühevoll erkämpften 2:0 Erfolg im Achtelfinale des ODDSET-Pokals kam heute der FC Sachsen. Vor rund 1050 Zuschauern im Stadion am Pfaffenberg schoss Nico Breitkopf in der 11. Minute den FCS in Führung. Bei unangenehmen äußeren Bedingungen taten sich die Schützlinge von Trainer Hans-Jörg Leitzke zunächst sehr schwer und ließen die rund 210 mitgereisten Leutzscher Fans bis kurz vor Schluss zittern. In der 88. Minute war es Mirko Soltau, dem der erlösende Treffer zum 2:0 gelang.
    In der Halbzeitpause wurde das Viertelfinale ausgelost und folgende Paarungen stehen auf dem Programm.


    Pirna/Copitz - Chemnitzer FC
    Kickers Markleeberg - Erzgebirge Aue II
    FSV Zwickau - Plauen
    FC Sachsen Leipzig - FC Eilenburg


    Der offizielle Spieltermin wurde auf den 17. oder 18. Dezember gelegt. Da der FC Sachsen Leipzig am 17.12.2005 am "Super-Regio-Cup" in Riesa teilnimmt, ist der endgültige Spieltermin aber noch offen.

    Leitzkes grüne Rasselbande



    Sachsen-Kapitän René Twardzik muss sich am Sonntag gegen Halle wieder wie Methusalem vorkommen. Der 35-Jährige wird seinen Kasten bewachen und die blutjunge Rasselbande anfeuern, die vor ihm wirbelt. Beim 0:1 gegen Magdeburg hatten die 13 eingesetzten Feldspieler ein Durchschnittsalter von 21,4 Jahren. Mittelfeldmotor Daniel Ferl (25) war der Nestor, versuchte zusammen mit Abwehrchef Adebowale Ogungbure (24) die Leutzscher "U 22" zu führen.


    "Die beiden müssen da erst reinwachsen, machen das aber schon ganz gut", meint Trainer Hans-Jörg Leitzke, der seinen Youngstern keinen Freifahrtschein wegen Unerfahrenheit geben will und schnelle Fortschritte fordert.


    Doch klar ist auch, dass ein Team mit drei 19-Jährigen (Boltze, Garbuschewski, Watzka) und vier 20-Jährigen (Köckeritz, Seifert, Semmer, Fraunholz) keine funktionierende Hierarchie haben, geschweige denn die Oberliga dominieren kann. "Die Jungs sind noch zu grün", weiß Präsident Rolf Heller. Der extreme Jugendstil ist einerseits den Verletzungsausfällen von Frank Gerster und Gregor Berger beide 29 sowie dem Formtief von Andreas Schwesinger 28 geschuldet, andererseits einer aus der Not geborenen Transferpolitik. Geldmangel verhinderte die Verpflichtung routinierter Spitzenkräfte. Daran dürfte sich bis zur Winterpause kaum etwas ändern.


    "Unser Handlungsspielraum ist begrenzt", sagt Heller angesichts von einer Million Euro Altlasten: "Die finanzielle Lage ist prekär, wir sind aber nicht insolvenzgefährdet." Noch vor Weihnachten will der Sachsen-Boss mit Wolfgang Frank verhandeln, um den beurlaubten Coach vielleicht doch vor Vertragsende (Juni 2006) von der Gehaltsliste zu bekommen. Ansonsten muss Leitzke wohl bis zum Sommer auf versprochene Verstärkungen warten. Heller: "Wir wissen, dass wir einen gestandenen Stürmer und einen kreativen Mittelfeldspieler brauchen."


    Vorerst aber ist Geduld gefragt, das riesige Talent-Potenzial zu erschließen. "Dazu gibt es keine Alternative", meint Manager Achim Jungnickel, "es ist der einzige Weg, etwas Nachhaltiges aufzubauen. Wir haben seit Jahren mal wieder die Chance, eine bodenständige Leipziger Mannschaft mit Perspektive zu entwickeln." Außer Ersatzkeeper Eric Domaschke (wird heute 20), dessen Vertrag ausläuft, sind alle jungen Oberliga-Kicker bis 2007 gebunden.


    Jungnickel verweist darauf, dass der FC Sachsen den Großteil der sächsischen Nachwuchsauswahl stellte, die erstmals den Länderpokal gewann, dass das kostenintensive Leutzscher Nachwuchszentrum laufend Talente produziert, dass sich die A-Jugend in der Bundesliga mit HSV, Bremen, Hertha misst und gerade Hannover 2:1 geschlagen hat. Drei bis vier Spieler aus der Schößler-Truppe hätten das Zeug, bald bei den Männern mitzumischen. "Die Jungs erst auszubilden und dann wegzuschicken, das wäre Wahnsinn", sagt der Manager.


    Ein anderer Verein würde für langfristig angelegte Aufbauarbeit gefeiert, in Leipzig aber wird kurzfristiger Erfolg verlangt. Der FC Sachsen hat sich den Aufstiegsdruck selbst gemacht. Wegen des supermodernen Stadions, der WM, der Sponsoren, der großen Fangemeinde. Keiner will auf eine über Jahre gereifte Mannschaft warten. "Wenn wir nicht aufsteigen, laufen uns die besten jungen Spieler weg", befürchtet zudem Heller. Es ist ein Dilemma, aus dem es nur einen Ausweg gibt: Siege, die Hoffnung machen, Geldgeber und Anhänger bei der Stange halten. Hans-Jörg Leitzke will kämpfen. "Dieses Team voranzubringen, ist eine reizvolle Aufgabe." Und: "Ich bin überzeugt, dass wir schon gegen Halle die Kiste treffen." Twardzik, der alte Mann hinter den grünen Jungs, würde sich freuen.

    Am Sonntag spielen gegen 13.30 vorm Match der Chemiker gegen den FCM Eisenheinrich vorm Fanblock B auf.Die Macher der Chemiehymne gedenken auch ihrem vor kurzen verstorbenen Sänger.
    Bringen wir mit Eisenheinrich richtig Stimmung in die Bude.Die Leutzscher Welle will ab 13.30 live übertragen. :schal2:

    Der FC Sachsen Leipzig ist wieder im Rennen um den Staffelsieg. Die Leitzke-Elf siegte 1:0 bei der zweiten Mannschaft von Energie Cottbus.


    In einer ordentlichen Oberligapartie war es Abwehrmann Wejsfelt, der das entscheidende Tor erzielte: Der Schwede nutzte die allgemeine Lausitzer Abwehrverwirrung und schoss aus acht Metern ein (80.). Zuvor hatten die Leipziger über weite Strecken das Spiel bestimmt.


    Sachsen mit Kampfgeist zum Sieg
    Die besten Chancen der Begegnung blieben jedoch ungenutzt: So ließ sich Boltze bei einem Solo in letzter Sekunde stoppen (19.), wobei jedoch mancher Schiedsrichter auf Elfmeter erkannt hätte. Zudem blieben die Leutzscher bei Kopfbällen von Kittler und Soltau glücklos. Sekunden vor dem Abpfiff war es Breitkopf, der die endgültige Entscheidung auf dem Fuß hatte, aber am Keeper scheiterte. Insgesamt überzeugten die Sachsen besonders kämperisch.

    Der Job ist schwerer als bei Eintracht Frankfurt


    Ein Jahr ist Rolf Heller (61) Chef des FC Sachsen. Morgen (18 Uhr/VIP-Raum Zentralstadion) wird er erstmals von den Mitgliedern abgerechnet.
    Mitgliederversammlung! Die nackten Zahlen (rund 450 000 Euro Altlasten) sind nach wie vor nicht rosig. Die Sponsorengewinnung läuft eher schleppend, mit Wolfgang Frank wurde letzte Woche einer der teuersten Trainer der Vereinsgeschichte gefeuert. Haben sie sich das so schwer vorgestellt, Herr Heller? "Nein. Die Arbeit ist enorm aufwendig. Schwerer als bei Eintracht Frankfurt", macht Heller klar. Warum? "Noch immer ist die Stadt in Sachsen-und L*k-Fans geteilt. War in Frankfurt anders. Da haben alle die Eintracht unterstützt. Unser großes Problem ist aber, daß das Vertrauen in den Klub aufgebraucht ist. Das müssen wir Stück für Stück wieder zurückholen."
    Dennoch: Hellers Bilanz (und die des Präsidiums) ist positiv. Rund 300 000 Euro Schulden hat der Verein abgebaut. Die A-Jugend ist in die Bundesliga aufgestiegen, Talente wie Watzka, Boltze und Jeßner haben den Sprung geschafft. Heller: "Jetzt brauchen wir sportlichen Erfolg..." Der kommt hoffentlich bald.

    Zitat

    Original von Legende FCM


    Trotzdem würde ich gerne mal Deine Meinung zum Thema Tradition hören, alter Chemiefreak... :ja:
    Musst doch ne Meinung haben!!
    Ist Deine Chemie-"Keule" ein Traditionsverein und wenn ja, warum?


    Gruß die Legende


    Ist ja nun schon viel über Tradition geschrieben worden und dort auf einen Nenner zu kommen ist wohl auch recht schwer.Ich denke mal jeder Fußballverein hat eine gewisse Tradition(ob alt oder jung ist erstmal wurscht).
    Und bei uns in Leipzig gibts nun mal die Loksche und Chemie Vereine mit langer Tradition.
    Für Chemiefans genießt der eigene Verein einfach Kultstatus :schal2:
    und das wird woanders nicht anders sein.