Beiträge von Chemiefreak

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    Original von erfolgsfan


    der witz ist aus dem fcs forum geklaut wie so oefters in berichten vom gs :rofl: . fuer die nicht-leipziger: gs hat als ex-mainzer 2. bundesliga spieler den ehemaligen mainzer trainer wolfgang frank sozusagen nach leipzig "herbeigeschrieben".



    Richtig :ja:Chemie Forum

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    Original von Legende FCM
    WER bitte schön liest sich über 52 Seiten durch ??
    Hat das hier auch mal ein Ende ??? =)


    Mach doch einfach einen FCM Topic auf vielleicht kommt ihr auf 53 Seiten :wink:

    Neuer Trainer, neuer Kapitän, neue Ziele



    Leipzig. Es ist alles gleich: Trainingsplatz, Mannschaft, Klamotten. Und doch ist alles anders. Hans-Jörg Leitzke, bisher Assistent, bestimmt jetzt, wo es lang geht beim FC Sachsen. Die Spieler sprechen ihn nicht mehr mit dem vertrauten "Du" an. Sie sagen seit gestern respektvoll "Trainer", ohne dass er es verlangt hätte.


    Am ersten Arbeitstag nahm der 44-Jährige das Team zweimal hart ran - und ließ den Kapitän wählen. René Twardzik erhielt mit Abstand die meisten Stimmen. Der erfahrene Torwart löst als Spielführer Frank Gerster ab, der aber wie Daniel Ferl und Richard Baum im Mannschaftsrat bleibt.


    Leitzke mischt die Karten neu. Für das alte Geld. Kleines Geld. Sein Vertrag wurde nicht aufgebessert. "Das war Bedingung", sagt er, "aber für mich ist das eine große Chance. Natürlich muss ich in die neue Rolle erst hineinwachsen." Zumal sie überraschend kam. "Es gab nach dem 0:1 in Plauen zunächst keine Zeichen vom Vorstand, ich dachte, es geht mit Wolfgang Frank weiter. Wir hatten einen guten Draht, waren ein gutes Gespann. Menschlich bedauere ich seine Beurlaubung sehr."


    Zumindest hat Leitzke gelernt, wie schnell ein Präsidium wortbrüchig werden kann. Klubchef Rolf Heller hatte versichert, dass Frank auch bei einer Niederlage im Amt bleiben würde. "Wir wollten das ja auch mit ihm bis Juni sauber durchziehen", erklärt Vorstandsmitglied Stefan Opitz, "aber dann hätten wir die Saison abhaken müssen." Und weiter die miese Stimmung ertragen. In Plauen habe die Mannschaft erneut keine positiven Signale ausgesendet, obwohl Frank drei Wochen darauf hingearbeitet hatte. "Irgendwann glauben ihm Spieler und Öffentlichkeit doch nicht mehr." So habe man schweren Herzens gehandelt, so griffen die Mechanismen des Geschäfts. Auch weil die Fans in Plauen den Bus blockierten, es vor der Sachsen-Stube zu tumultartigen Zuständen kam, Sponsoren drängten.


    "Mit Leitzke erhoffen wir noch mal einen Kick für die Mannschaft, einen Befreiungsschlag", so Opitz, "wahrscheinlich reicht es nicht mehr zum Aufstieg, aber vielleicht werden wir noch Zweiter und können die Euphorie mit in die nächste Saison nehmen." Leitzke sei "keine allein der Kohle geschuldete Notlösung. Wir glauben wirklich an ihn." Opitz verweist auf andere Fußballer aus dem Osten, die als Trainer ins kalte Wasser geworfen wurden und nun Erfolg haben: "Thomas Doll in Hamburg, Petrik Sander in Cottbus, Heiko Weber in Jena. Warum soll Hans Leitzke das nicht auch schaffen?"


    Manager Achim Jungnickel nennt weitere Argumente: "Erstens hat er unser Team mit zusammengestellt, zweitens wie kein anderer Spieler seiner Generation Einsatzfreude und Kampfgeist vorgelebt. Wenn er das rüber bringt, ist uns schon sehr geholfen."


    Bei den Fans genießt Leitzke Kultstatus. "Sicher habe ich einen Vertrauensvorschuss, aber wenn der weg ist, werde ich genauso kritisch betrachtet", weiß der frühere Stürmer. Er gilt als offener, ehrlicher Typ, der nichts mehr hasst als Heuchelei. "Ich vertraue Menschen und erwarte, dass sie mir auch vertrauen." Mal schauen, wie er mit dieser Maxime fährt. Bis Saisonende soll Leitzke Zeit haben. Sagt der Vorstand. Jetzt.

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    Original von Icke
    Na dann Glückwunsch zum neuen Trainer ! Ist das jetzt offiziell?
    Einer der alten Lutzscher hat vielleicht mehr Erfolg.



    Was war nach dem Spiel in Plauen los-sollen etliche Festnahmen gewesen sein , ist da was dran?


    Hansi kanns nicht schlechter machen als Frank hätte viel eher kommen müssen.


    Ja in Plauen gabs ein wenig Spektakel die Bullerei übte mal wieder WM. :wall:

    Gehen Sie, Herr Frank!


    Drei Wochen ohne Spiel. Es wurde getagt, die Krise weggeredet. Für nichts und wieder nichts. Oberligist FC Sachsen hat wiederum verloren - diesmal 0:1 in Plauen.
    Eine Ernüchterung! Stürmer Andreas Schwesinger stammelte nach Abpfiff nur: "Wir hatten uns soviel vorgenommen. Wir haben die Seuche am Fuß."
    Klar: Der Aufstieg ist damit endgültig abgehakt. Präsident Rolf Heller, der mit seinem Präsidiumskollegen Opitz, Engler, Manager Jungnickel sowie Aufsichtsrat Oertel vor Ort war: "An die dritte Liga müssen wir keinen Gedanken mehr verschwenden." Stimmt. Leider.
    Schlimm nur, daß Trainer Wolfgang Frank mal wieder versuchte, das Ganze schön zu reden: "Ein gutes Spiel. Wir haben Polauen unter Druck gesetzt, unglücklich verloren." Und auch das Spiel war wie immer: erst wurden die eigenen Chancen nicht genutzt (Schwesinger frei vor Golle/16.), dann klingelte es hinten (Reimann/41.) nach einem dicken Bock (Ogungbure). In der zweiten Halbzeit dann nur noch planloses Gekicke. Frank: "Ich werde trotzdem weiter kämpfen."
    Fragt sich nur, für was? dafür, daß auch in Zukunft bei der Mannschaft keine Handschrift zu erkennen ist? Daß die Truppe wie ein lebloser Haufen wirkt, ohne Mumm und Elan ist? Oder dafür, daß der Klub eine weitere Saison (und damit 2 Millionen Euro Sponsorengelder) in den Sand setzt?
    Der finanzklamme Klub wird den Trainer (13000 Euro/Monat plus Nebengeräusche) nicht vor die Tür setzen (können). Aber wenn Sie, Herr Frank, dem Verein noch helfen wollen, dann treten Sie zurück.
    Schnellstmöglich!


    Endlich sagts auch mal die Bild was Fakt ist. :ja:


    Photo von der Leutzscher Geschäftsstelle

    Eigentlich kann man jetzt mit dem Aufbau für die nächste Saison beginnen.


    FC Sachsen schlägt sich selbst und kann Saison abhaken



    Das war's, FC Sachsen! Nach der gestrigen 0:1-Niederlage beim VFC Plauen können die Leipziger den Aufstieg wohl endgültig abhaken. Die rund 300 mitgereisten Anhänger ließen denn auch Frust ab und die Mannschaft in der Fan-Kurve abblitzen, beschimpften Spieler und Trainer ("Wir haben die Schnauze voll", "Wir sind Leutzscher und ihr nicht").


    Der Vorstand nahm die erneute Pleite mit versteinerten Gesichtern zur Kenntnis, während Torwart René Twardzik im Kabinengang seine Ansicht lautstark kund tat: "Keinen Arsch in der Hose" - und damit die Kollegen meinte, die sich wieder einmal selbst geschlagen hatten.


    Wolfgang Frank nutzte die drei spielfreien Wochen dazu, sein Team umzukrempeln. Adebowale Ogungbure und Frank Gerster bildeten die neue Innenverteidigung, Kevin Kittler rückte ins Mittelfeld vor, Tino Semmer gab im Sturm sein Comeback. Die Gäste begannen diszipliniert, waren gut organisiert und zeigten die bessere Spielanlage. Nach 16 Minuten besaß Andreas Schwesinger, von Maximilian Watzka per Steilpass in Szene gesetzt, die Großchance zur Führung, doch der Angreifer scheiterte freistehend an Torwart Jens Golle. Auch danach waren die Sachsen am Drücker, aber es fehlten Präzision und Durchsetzungsvermögen.


    Plauen hatte außer Kampfgeist nichts zu bieten, biss sich an der Leutzscher Deckung die Zähne aus und blieb vollkommen harmlos. Bis zur 40. Minute, als Ogungbure einen Blackout hatte, ausrutschte, unbedrängt den Ball vertändelte. Christian Reimann nahm das Geschenk dankbar an. Den ersten Schuss des Plaueners konnte Twardzik noch abwehren, beim zweiten war der Keeper machtlos - das glückliche 1:0.


    Auch in Halbzeit zwei erwischten die Leipziger den besseren Start. Wieder bereitete Watzka vor (55.), diesmal brachte Daniel Ferl die Kugel aus acht Metern nicht an Golle vorbei, der per Fußabwehr rettete. Wer danach jedoch das große Aufbäumen erwartet hatte, sah sich getäuscht. Zu umständlich agierten die Gäste, im Mittelfeld wurden Ideen und Impulse vermisst, ein Kopfball von Kittler neben den Kasten (71.) war die einzige Ausbeute des Anrennens.


    Mit Nico Breitkopf für Gerster (der Kapitän fällt mit Knieverletzung länger aus) kam zwar ein dritter Stürmer, aber nicht mehr Gefahr. Plauen verteidigte leidenschaftlich den Vorsprung, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und musste nur noch einmal zittern, als Schwesinger im Strafraum den Ball verstolperte (84.).


    "Ich werde nicht auf der Mannschaft herum hacken", sagte Wolfgang Frank, "sie hat alles versucht, alles gegeben phasenweise gut gespielt und angedeutet, was möglich ist." Und: "Ich werde hart weiterarbeiten, bisher hat das immer Früchte getragen." Wenn die Chefetage ihn lässt. Präsident Rolf Heller war zwar abgrundtief enttäuscht, meinte aber: "Am Trainer liegt es nicht."


    Ja an wem denn dann????

    "Für mich zählen nur noch Fakten"



    Leipzig. Es ist ein Versöhnungsangebot. Donnerstag, 18 Uhr, lädt die Mannschaft des FC Sachsen zum Fan-Forum in den Kunze-Sportpark ein. Die Oberliga-Spieler werden Freibier ausschenken, kostenlose Würste braten und den Anhängern erklären, dass nach dem verpatzten Saisonstart alles besser wird. Wie schon mehrfach gegenüber dem Präsidium.


    Den Trainer lassen derartige Bekundungen kalt. "Ich habe das in den letzten 30 Jahren hunderttausend Mal gehört", sagt Wolfgang Frank, "für mich zählen nur noch Fakten." Ergebnisse. Siege. Die nötige Steigerung seiner erfahrenen Leute. Er nennt Namen: "Gerster, Ferl, Wejsfelt, Kittler, Schwesinger, Ogungbure." Beim 0:1 in Bautzen, beim 1:2 in Grimma versagten sie. Der Rückstand zur Spitze beträgt neun Punkte - bei einer Partie weniger.


    Bis zum nächsten Spiel in Plauen am 16. Oktober ist viel Zeit. "Akribisch zu arbeiten, die Kräfte neu aufzubauen und nachzudenken", meint der Coach. Beim Benefiz-19:1 in Wittenberg hat er wieder mehr Spielfreude erkannt, zudem das Landesliga-5:1 der zweiten Mannschaft bei der Auer Reserve aufmerksam registriert. Etliche Oberliga-Kicker ließ er dort mitmischen, auch Wejsfelt und Ferl, der wie Boltze ein Tor erzielte. "Die sollten sich nicht degradiert fühlen, sondern sich beweisen."


    Beweisen muss sich auch Wolfgang Frank. Die Medien-Kritik, die Ungeduld des Vorstands, der Frust der Fans haben ihn getroffen. Vieles fand er überzogen. "Aber ich bin verantwortlich, es ist normal, dass ich angegangen werde. Ich akzeptiere das." Sicher hätte er gern andere Spieler geholt. "Doch ich bin kein Phantast, eine Transferpolitik ohne Geld ist nun mal schwierig."


    Achim Jungnickel kennt das Dilemma. Mehr als 40 Regionalliga- und Zweitliga-Akteure kontaktierte der Manager vor der Saison, von Norman Loose (jetzt Aue) über Danny Fuchs (Fürth) bis zu Ronny Nikol (Essen). "Wir wollten das Unternehmen Aufstieg sicherer machen." Ohne Erfolg. Es fehlte nicht nur am schnöden Mammon, sondern auch an der Bereitschaft der Umworbenen, sich in den Niederungen der vierten Liga zu verdingen. "Es ist aber sinnlos, darüber zu lamentieren", weiß Jungnickel, "wir müssen jetzt die Jungs voranbringen, die wir haben."


    Wolfgang Frank nutzte die spielfreie Zeit auch zum Beobachten der Konkurrenz. Es sah den ersten Ausrutscher von Spitzenreiter Magdeburg beim 0:0 in Auerbach, er sah das Plauener 0:3 in Meuselwitz. Böse war er nicht, von Schadenfreude ist er weit entfernt. "Andere ringen auch um ihre Form, um Stabilität", sagt er nur. Und: "Wir müssen zunächst mal selber gewinnen."


    Am kommenden Wochenende sind sieben seiner jungen Spieler mit der sächsischen Nachwuchs-Auswahl unterwegs. Für den Rest des Teams ist am Sonntag (10.30 Uhr, bei TuS Leutzsch) ein Test gegen Dresden-Nord geplant. Mal schauen, wie viele Fans sich das antun. Die wahre Versöhnung findet ohnehin nicht beim Freibier-Plausch, sondern auf den Oberliga-Plätzen statt. Wolfgang Frank: "Geredet haben wir mehr als genug."