Beiträge von El*Barto

    Das Spiel fand am Freitag, dem 20.01.2012 um 19 Uhr auf dem Schönfelder Kunstrasen statt. Über den Tag schneite es stark und so wurde auf einer 10 cm Schneedecke gespielt. Das Spiel sah dementsprechend aus und bot beiden Trainern sicher keine neuen Erkenntnisse.
    Rammenau die erste Hälfte "spielbestimmend", wenn man das so sagen darf und Schönfeld die zweite Hälfte am Drücker.
    Ein Remis wäre das gerechte und konsequente Ergebnis gewesen, dass ist aber letztlich eh nur für die Statistik interessant.


    Am kommenden Samstag empfängt Schönfeld den LSV Gorknitz zum nächsten Testspiel.

    Schönfeld gelingt gegen harmlose Birkwitzer ein versöhnlicher Abschluss der Hinrunde.


    Im letzten Spiel der ersten Halbserie trafen die beiden Aufsteiger in einem brisanten Spiel aufeinander. Beide Mannschaften kennen sich gut; sammelten doch einige Schönfelder vor einigen Jahren mit mehr oder weniger langen Engagements am Kiessee einiges an Erfahrung. Das spielte aber natürlich an diesem Samstag keine Rolle.
    Die Vorzeichen waren klar - Birkwitz wollte mit einem Sieg den Anschluss an Schönfeld und Höckendorf in der Tabelle herstellen und die Hochländer wollten das verhindern und im fünften Anlauf endlich einen Sieg im direkten Duell erzielen.


    Bei zuschauerunfreundlichem, nasskaltem und windigem Wetter wurde auf dem Kunstrasen gespielt. Die Gäste aus BiPra offensichtlich mit einigen Besetzungssorgen; dennoch konnte man es sich wohl vor Wochenfrist noch leisten, einen Spieler aus disziplinarischen Gründen rauszuschmeißen. Das geht mich aber nix an.
    Das Spiel begann zerfahren; keine Mannschaft wollte einen Fehler machen. Es dauerte bis zur 16. Minute , dann tat sich in der Birkwitzer Hintermannschaft eine klaffende Lücke auf, in die Dr. Felix Kehr einen mustergültigen Pass spielte. Hausdorf erreicht den Ball mit starkem Antritt (Ironie) und verwandelt sicher zum umjubelten Führungstreffer. Das Tor gab den Hausherren in der Folge die nötige Sicherheit, um das Spiel zu kontrollieren. BiPra gab mit einem herrlichen Volleyschuss von Kapitän Jens Berger aus 30 m noch ein Lebenszeichen ab, bevor Daniel Patzek kurz vor der Halbzeitpause mit seinem ersten Treffer für die erste Mannschaft das erlösende 2:0 erzielen konnte. Felix Augustin hatte zuvor uneigennützig abgelegt. Die Führung zu diesem Zeitpunkt hochverdient, zweimal Aluminium (Patzek, Rößler) verhinderten zu diesem Zeitpunkt eine deutlicheres Ergebnis.


    In der zweiten Halbzeit stellten die Gäste aus Bipra um und Schönfeld kam damit überhaupt nicht zurecht. Es war nun kein ansehnliches Fussballspiel mehr. Kampf und Krampf bestimmte die Szenerie. Herausgespielte Torchancen waren Mangelware. BiPra mit vielen Freistößen aber sehr harmlos, Schönfeld konterte auf eigenem Platz. Der beste Angriff der zweiten Halbzeit hätte fast zur endgültigen Entscheidung geführt - Rößler setzt sich auf der Aussenbahn mit Geschwindigkeit durch und flankt in den Strafraum, den Flugkopfball von Hausdorf hält Richter im Birkwitzer Tor jedoch in großer Manier. Der unermüdlich rackernde Daniel Patzek hätte seine starke Leistung auch fast noch mit einem zweiten Treffer gekrönt, allerdings knallte sein schöner Schuss an das Lattenkreuz. Es blieb schlussendlich beim 2:0.


    Der junge Schiedsrichter ist wohl ambitioniert, muss aber noch viel lernen. Die Assistenten ohne Fehl und Tadel.


    Fazit: Ein verdienter Sieg und wichtige drei Punkte. Nach dem Spiel hatten sich dann auch alle wieder lieb.


    Halbserienfazit: Schönfeld steht jetzt als Aufsteiger mit 12 Punkten aus 13 Spielen relativ gut da. Wenn man bedenkt, dass dabei einige Pünktchen noch fahrlässig liegen gelassen wurden, könnte man eigentlich vosichtig optimistisch in die Zukunft schauen. Das wäre allerdings zu oberflächlich. Die Spielerdecke ist einfach für die Spielklasse qualitativ und quantitativ zu schlecht besetzt. Ob es in absehbarer Zeit Verstärkung geben wird, ist höchst fraglich - ich wüsste auch gar nicht, woher... Es wird noch eine harte Rückrunde.
    Der stärkste Gegner nach jeweils einem absolvierten Spiel ist für mich ganz klar die SG Kesselsdorf gewesen. Für wen es am Ende zum Kreismeister reichen wird, wage ich nicht zu prophezeien. Sollte H****au mit den Bettelbriefen an die Sponsoren Erfolg haben und zur Winterpause noch mal ordentlich Umsatz machen, könnte sich das auch auf unsere Liga auswirken.
    Eigentlich ist mir das auch egal, unsere überlagerten Bockwürste sind wir los geworden.
    Am Tabellenende wird es wohl nach jetzigem Stand der Dinge zum Schluss nicht viel anders als jetzt aussehen. Mal sehen, wieviele Mannschaften den Gang in die Kreisliga antreten werden müssen ... oder vlt auch wollen?!


    Ich wünsche allen Foristen noch eine schöne Adventszeit!

    Das Spiel fand auf sehr sehr niedrigem Niveau statt, das mit Kreisoberliga nix zu tun hatte. Beide Mannschaften in der ersten Hälfte mit grauenhaftem Gekicke, Stolpen dabei aber präsenter und mit etwas mehr Willen. Zum Ende der ersten Halbzeit und Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Schönfelder die Kontrolle über das Spiel. Für den Führungstreffer bedurfte es dennoch einer Einzelleistung von Augustin. Nach dem 1:0 Umstellung bei den Hochländern und nix ging mehr. Blankes Chaos in der Hintermannschaft, welches Stolpen aber bis auf ein, zwei brenzlige Strafraumsituationen nicht ausnutzen konnte. Mit dem 2:0 durch Hausdorf nach wunderbarer Vorarbeit von Augustin waren die Messen dann gelesen und die wenigen aber trotzdem in Überzahl anwesenden Schönfelder Fans halbwegs besänftigt.


    Fazit: Der Sieg ist nur was wert, wenn am Samstag gegen BiPra ebenfalls gepunktet wird. Ich bleibe trotzdem dabei - mit den zuletzt gezeigten Leistungen gehört man eigentlich nicht in diese Spielklasse.


    Kann mir mal jemand verraten, wie es sein kann, dass ein falsches Egebnis bei fussball.de als "bestätigt" gekennzeichnet auftaucht?

    Kurze Ergänzung zu Rüdigers Bericht SG Schönfeld - Grün/Weiß Pirna 3:4


    Die Jungs vom Sonnenstein spielten (immer mit einer Führung im Rücken) den ansehnlicheren Fussball und die Hochländer hielten mit Einsatz und starkem Willen dagegen. Man merkte schon ,dass es für beide Mannschaften um etwas ging. Entsprechend intensiv war die Partie, allerdings nie unsportlich. Entschieden wurde das Spiel durch zwei katastrophale Fehler in der Schönfelder Hintermannschaft, als sich (beide male!) Abwehrspieler und Torwart nicht einig wurden und Friebel nichts anderes übrig blieb, als die Kuller ins Tor zu hauen. Vom Spielverlauf her wäre meiner Meinung nach ein Unentschieden das gerechte Resultat gewesen, aber das interessiert nachher schließlich keine S.. äh niemanden.


    Das Fazit kann ich genauso ziehen - für Schönfeld stehen mit Stolpen und BiPra zwei heiße Spiele bevor.


    Die Geschichte mit dem Punktabzug für Höckendorf habe ich auch gehört, weiß aber nicht, ob ich mich darüber freuen soll. Man merkt mittlerweile sehr deutlich, dass der Kader in Schönfeld für die Klasse nicht reicht. Die Mannschaft stellt sich jede Woche quasi von selbst auf und die Optionen des Trainers beschränken sich auf Anschlusskader aus der zweiten Mannschaft. Lebensversicherungen, wie sie fast alle KOL-Vereine besitzen, kann oder will sich die SG nicht leisten, da die Policen schließlich auch bezahlt werden müssen... Mal sehen, wie das Jahr zu Ende geht.

    Clevere Heidenauer nutzen die Abwehrschwäche der Schönfelder bei Standards gnadenlos aus und siegen in einem ansonsten ausgeglichenen Spiel.


    In der jüngsten Vergangenheit gab es für die Hochländer gegen die Reserve des Möchtegern-RedBulls vom Oberen Elbtal nie etwas zu holen und das sollte sich leider auch an diesem Tag trotz einer guten Leistung in der heimischen Hochlandarena nicht ändern. Das Spiel fand bei schönstem Herbstwetter auf dem bestens hergerichteten Rasenplatz statt und der Schönfelder Trainer Werner Pafel konnte bis auf den langzeitverletzten Robin Schmidt und den immer noch leicht angeschlagenen Torhüter André Krause erstmals seit längerem über alle Spieler verfügen.


    In der ersten Halbzeit sah der geneigte Zuschauer eine ausgeglichene Partie, bei der der HSV II das gefälligere Spiel zeigte und Schönfeld kämpferisch stark dagegen hielt. Schönfeld versiebte wieder einmal beste Chancen, um in Führung zu gehen. Insbesondere Hausdorf zeigte sich glücklos und immer noch nicht in Normalform, indem er zwei gute Möglichkeiten ausließ. Als dann doch der zu diesem Zeitpunkt sicher verdiente Führungstreffer fiel (Augustin), wurde ihm vom Schiedsrichter die Anerkennung verweigert. Einen aus 1m Entfernung scharf an den Arm des in eine andere Richtung schauenden Rößler springenden Ball wertete der Schiedsrichter als absichtliches Handspiel. Naja. Wäre nicht tragisch, wenn er kurze Zeit später an fast der gleichen Position ebenso entschieden hätte. Was war passiert? Ein Hereingabe von der Außenlinie ist von der Heidenauer Abwehr nur mit ausgestrecktem Arm zu erreichen. Auf den Elfmeterpfiff warteten die Schönfelder, Heidenauer und auch die Zuschauer jedoch vergebens. Schiedsrichter und Linienrichter beriefen sich auf schlechte Blickwinkel. Naja. Das junge Schiedsrichterkollektiv um Mario Schneider nahm es ansonsten vor und während dem Spiel seehr genau, wurde aber letztlich seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht.
    HSV II in der ersten Hälfte eigentlich nur mit Standards gefährlich.


    In der zweiten Halbzeit trat dann die schon fast zu einem Trauma werdende Abwehrschwäche der Schönfelder bei Standards in den Vordergrund. Eine Freistoßflanke kann vom Heidenauer Gründig aus fast aussichtsloser Position noch vors Tor geköpft werden, Peuker im Schönfelder Tor kann den Ball nicht klären, Hausdorf staunt und lässt Dörwald aus den Augen und der schiebt den Ball genüßlich über die Torlinie (63.). In der 68. Minute die Vorentscheidung nach einer Ecke - Sven Thomas ließ hier seinen nicht gerade groß gewachsenen Gegenspieler auch mal einen Kopfball machen. Das ganz große Geschenk kam dann auch noch in der 84. Minute, als Gregor Peuker einen mittig geschossenen Freistoß nach vorne abprallen läßt.
    Schönfeld fand spätestens nach dem 0:2 nicht mehr statt und der HSV II hatte keine Mühe, das Spiel ausklingen zu lassen.


    Unterm Strich gewinnt der HSVII aufgrund der eiskalten Verwertung der eklatanten Schönfelder Fehler verdient; vom Spielverlauf her hätten sich die tapferen Hochländer aus meiner Sicht einen Punkt verdient gehabt. Wer weiß, was passiert wäre, wenn..... ne, dass fangen wir hier nicht an. Schönfeld ist jetzt zwar die zweite Woche nacheinander durch eine Schiedsrichterentscheidung entscheidend benachteiligt worden, aber letztendlich sind die Jungs auch bloß Menschen in ner Kreisoberliga und die doch guten Kollektive der ersten Spieltage werden sicher auch wieder mal den Hochländern zugewiesen.


    Es folgen für Schönfeld die Wochen der Wahrheit. Gegen Dipps, G/W, Stolpen und Bipra muss unbedingt gepunktet werden, wenn man dem Abstieg noch entrinnen will.

    Wilsdruff gewinnt glücklich aber nicht unverdient gegen harmlose Schönfelder und behauptet so die Tabellenführung.


    Bei schönstem Herbstwetter ging es für die Hochländer wieder mal zum Auswärtsspiel auf eine unbekannte Sportanlage, die sich als sehr gepflegt erweisen sollte. Man wollte den Schwung vom letzten Spieltag mitnehmen und sich nicht - wie in Neustadt - verstecken. Im Gegensatz zur Vorwoche musste Trainer Werner Pafel wieder einmal die Mannschaft umstellen: Der gerade wieder fitgewordene Verteidiger H. Lenk bekam aus nächstem familiärem Umfeld einen Urlaub verordnet und Torwart A. Krause bekam eine Blessur aus dem letzten Punktspiel nicht rechtzeitig auskuriert. Mittelfeldakteur N. Wolf musste so auf die ungewohnte Aussenverteidigerposition und Gregor Peuker durfte sich nach langer Zeit mal wieder die Torwarthandschuhe anziehen.


    Das Spiel begann vor überschaubarer Kulisse mit Vorteilen für die Gastgeber. Gedankenschneller und einen Tick spritziger bestimmten sie das Geschehen auf dem Platz. Der erste ernste Vorstoß der Hochländer endete in einer fünfminütigen Spielunterbrechung. Der Wilsdruffer Torwart Maik Schäfer brachte es fertig, bei der Klärung eines Balls zur Ecke seinen linken Schuh von der Spitze bis zur Ferse seitlich "aufzuschlitzen". Habe ich auch noch nicht erlebt, aber was will man machen. Immerhin fand sich im Vereinsheim noch ein Paar Schuhe für ihn, so dass es nach der erwähnten Unterbrechung weitergehen konnte. Das Spiel plätscherte dahin. Wilsdruff immer etwas präsenter und läuferisch etwas stärker, aber ohne herausgespielte Torchancen. Schönfeld auch mit ein paar guten, vielversprechenden Angriffsaktionen, die aber nicht konsequent oder besser kläglich zu Ende gespielt wurden. Der Gastgeber allerdings auch mit einer sehr starken Abwehrreihe.
    In der 40. min dann die Spielentscheidung: Ein Freistoß aus ca. 25 m, von dem keiner so richtig wußte, ob es eine Hereingabe oder ein Schuß werden sollte, senkt sich ins Tor. Der Schönfelder Torwart Gregor Peuker wird dabei im 5m-Raum in der Luft von einem Wilsdruffer Spieler attackiert, um ca. 110 Grad gedreht und landet unsanft. Das nennt man glaub ich "Unterlaufen". Schiedsrichter Riffer aus Stolpen will davon aber nix gesehen haben und gibt den Treffer.


    Nach der Pause agieren die Hochländer engagierter und erzielen aus meiner Sicht Gleichwertigkeit. Allerdings werden keine nennenswerten Chancen herausgespielt. Das Spiel wird bestimmt durch Einwurfserien die Linie lang, Freistöße, die keinen Abnehmer finden und Wilsdruffer Konter. Einer dieser Konter hätte fast zum 2:0 geführt, aber Gregor Peuker im Schönfelder Tor rettet im eins gegen eins gegen den durchgebrochenen Stürmer in Handball-Manier.


    Schiedsrichter Riffer mit einer ungewohnt schlechten Leistung. Auf sein Konto geht der nicht geahndete Torwartangriff im 5m-Raum mit dem nachfolgenden, spielentscheidenden Treffer. Griff auch bei der Vorteilsauslegung einmal zuungunsten der Schönfelder richtig ins Klo. Als Ausgleich ließ er dann in der zweiten Spielhälfte ein, zwei elfmeterreife Szenen weiterlaufen und hielt sich mit Verwarnungen wegen Festhalten uä zurück. SRA Mutscher unauffällig, aber da hat man ja immer so ein komisches Gefühl.... SRA Märkert ohne Fehl und Tadel.


    Unterm Strich ist der Sieg der Wilsdruffer aufgrund des größeren Siegeswillens und besseren Chancen verdient. Bis auf eine Szene (Nachtreten) präsentierten sich die Gastgeber auch als faire Truppe, die auch manche Strafstoßangebote ausließen und fair weiterspielten. Muss ja auch mal gesagt werden.
    Für Schönfeld gehts gehts jetzt im nächsten Heimspiel gg die Unsympathen aus Heidenau um Schadensbegrenzung, bevor die wichtigen Spiele gg Dipps, G/W, Stolpen und BiPra kommen.

    In einem verbissenen und umkämpften Spiel holen die Hochländer letztendlich verdient drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.


    Bei schönstem Herbstwetter stellte sich an diesem Wochenende das erste mal in der Vereinsgeschichte Stahl Altenberg auf dem bestens hergerichteten Rasen mit tollem Blick über Dresden vor, die in der laufenden Saison schon mit zwei Auswärtssiegen in BiPra und Heidenau einen gesicherten Mittelfeldplatz belegten.
    Für Schönfeld war dieses Spiel in gewisser Weise richtungsweisend; zum einen hatte man seit dem ersten Spieltag nicht mehr gepunktet und drohte, sich im Tabellenkeller festzusetzen und zum anderen hatte das Selbstbewusstsein nach fünf Niederlagen in Folge doch den ein oder anderen Kratzer bekommen. Allen war klar, dass ein Sieg her musste und so stellte Trainer Werner Pafel die Mannschaft wieder auf ein offensiveres System um, was sich letztendlich auszahlen sollte. Aus dem Verletztenlager meldeten sich die Stammverteidiger Hendrik Lenk und Sven Thomas zurück, was eine deutliche Stabilisierung in der Schönfelder Hintermannschaft bewirken sollte.


    Das Spiel begann für die Hochländer vielversprechend. In der zweiten Spielminute schickt Paul Leuthold über die rechte Seite Felix Augustin auf die Reise, gegen dessen Schnelligkeit in der Klasse fast jeder Verteidiger nichts ausrichten kann. Seine perfekte Hereingabe verwertet Eric Rößler sicher zur frühen Führung für die Hausherren. Wer nun glaubte, die frühe Führung würde Sicherheit in das Spiel der Schönfelder bringen, sah sich jedoch getäuscht. Altenberg zeigte sich nicht geschockt und erarbeitete sich in der Folge sogar Feldvorteile. Fussballerische Leckerbissen bekamen die Zuschauer allerdings nicht zu sehen; dass Spiel war geprägt von Kampf und Krampf. Auf Schönfelder Seite kam ebenfalls kein Spielfluss zustande; der mit einem grippalen Infekt ins Spiel gegangene Hausdorf war indisponiert und bereits im Aufbau waren einfache Fehlpässe eine leichte Beute der präsenten Stahler. Vor allem mit Standards sorgte Altenberg immer wieder für Gefahr vor dem Tor der Hochländer und so besorgte auch eine Freistoßflanke, die an Freund und Feind vorbei ins lange Toreck segelte in der 15. Minute für den verdienten Ausgleich. Andre Krause im Schönfelder Tor sah dabei nicht gut aus; allerdings sind solche Bälle immer gefährlich. Schönfeld schaffte es in der Folgezeit, sich zu straffen und das Spiel ausgeglichen zu gestalten. In der 25. Minute gab es dann fast eine Kopie des Altenberger Treffers, diesmal für die Heimmannschaft. Eine Freistoßflanke von Rößler wird allerdings noch vom Altenberger Verteidiger per Flugkopfball ins eigene Tor befördert. Mit der erneuten Führung im Rücken spielte Schönfeld nun einige sehr gute Angriffe, die allerdings teilweise kläglichst vergeben (Hausdorf, T. Leuthold jeweils 2m vorm Tor) oder am Pfosten landeten (Wolf). So hielt man die Gäste im Spiel, die folgerichtig auch noch zu ein, zwei guten Chancen kamen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff überstanden die Hochländer noch eine Serie von Freistößen und Ecken und retteten die knappe Führung in die Pause.


    Schönfeld kam besser aus der Kabine und schaffte in der 50. Minute durch eine schöne Einzelleistung von Nico Wolf die erlösende 3:1 Führung. Von nun an hatte Schönfeld das Spiel im Griff. Die wichtigen Zweikämpfe wurden gewonnen und man erarbeitete sich gute Chancen, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Genutzt wurden davon allerdings nur zwei - Rößler in der 65. Minute mit einem satten Schuß von der Strafraumgrenze ins Dreiangel und Felix Kehr nach schöner Vorarbeit von Nico Wolf in der 68. Minute. Altenberg ergab sich nun seinem Schicksal und nur die Abschlussschwäche der Schönfelder (Augustin) und der gut haltende Stahl-Torhüter verhinderten eine noch höhere Niederlage. Die Gäste in der zweiten Hälfte mit genau einer Chance, wenn ich das richtuig gesehen habe, die war allerdings richtig gut und wurde stark vom Schönfelder Keeper gehalten.


    Fazit: Unterm Strich ein verdienter Sieg des Aufsteigers, der trotzdem noch seine Chancenverwertung deutlich verbessern muss. Mit der Höhe des Sieges konnte in der ersten Hälfte wohl keiner rechnen; die Stahlelf mit einer guten ersten Halbzeit, aber in der zweiten Hälfte stark nachlassend.


    Der Schiedsrichter Felix Mesow mit einer ganz schwachen Leistung in der ersten Halbzeit. In der ohnehin hitzigen - aber nicht unfairen - Partie fällte er auf beiden Seiten massig Fehlentscheidungen und trug so nicht gerade dazu bei, dass Spiel zu beruhigen. In der zweiten Halbzeit übernahm dann der Assistent in der Gästehälfte den Part.


    Schönfeld spielte mit: A. Krause - H. Lenk, P. Leuthold, J. Kittel, S. Thomas (81. M. Schwabe) - N. Wolf, Dr. F. Kehr, R. Hausdorf (56. S. Winkler), T. Leuthold (77. R. Krause) - F. Augustin, E. Rößler (V)


    PS: Die zahlreich mitgereisten Stahlanhänger sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse, allerdings gibt man sich meiner Meinung nach ein Stück weit der Lächerlichkeit preis, wenn man selbst beim Stand von 1:5 noch Spieler und Zuschauer bepöbelt und man die in der Fairnesswertung führende Mannschaft permanent als "Kloppertruppe" beschimpft, während die eigene Mannschaft doch selbst vom körperlichen Spiel lebt.

    Das Beste an diesem Samstag war aus Schönfelder Sicht das Wetter. So ein Spätsommer hat schon was, nicht wahr?! Es ist nicht so brütend heiß und schwül; man kann in der Sonne sitzen, ohne sich Melanome zu holen; und das Licht ... ist irgendwie anders. Besonders Abends die Sonnenuntergänge.... jaja, schon gut - ich wollte/sollte ja eigentlich etwas zum Spiel schreiben. Das fällt mir allerdings von Woche zu Woche schwerer.


    Die SG gastierte als krasser Außenseiter in der traditionsreichen Neustädter Sportanlage, dessen brettharter Rasenplatz seine besten Tage schon eine Weile hinter sich hat. Der Gastgeber untermauerte am letzten Spieltag mit einem Auswärtskantersieg seine diesjährigen Ambitionen und die Hochländer bekommen derzeit einfach nichts zustande - das ließ einige das Schlimmste befürchten. Schönfeld mit einer völlig neuen, taktisch sehr defensiven Ausrichtung - Trainer Werner Pafel stellte auf etlichen Positionen um, womit der ein oder andere Spieler so seine Probleme hatte.
    Der SSV trat mit genau 11 Spielern an, wenn ich das richtig gesehen habe. Keine Ahnung was da los ist, ob das Geld nicht mehr gereicht hat, oder die Grenze dicht war... Traurigerweise hat es trotzdem zu einem überlegenen und nie gefährdetenen Sieg über absolut harmlose und verunsicherte Schönfelder gereicht.


    Das Spiel ist schnell erzählt. Mania kurbelte in der Zentrale immer wieder aus der eigenen Hälfte das Spiel der Gastgeber an, weil man ihn ließ und dieser Dieter Kling läuft wie aufgezogen und dazu noch schnell den Verteidigern davon. In absoluter Torjägermanier erzielt Kling an diesem Tag drei Tore, zwei davon nach Ecken. Mania mit einem sehenswerten Fernschuss ins Dreiangel, nachdem er wieder mal unbehelligt durchs Mittelfeld spazierte und Böckel mit einem Abstauber aus Nahdistanz machten die fünfte Saisonniederlage der Hochländer perfekt.
    Schönfeld kaum mit herausgespielten Torchancen, Schüsse aus aussichtsreichen Positionen waren eher Rückgaben. Beängstigend teilweise die Körpersprache und gedanklich nicht voll bei der Sache - so gibts in der Klasse nix holen.


    Das unsichere Schiedsrichtergespann um Franz Gerbet leistete sich einige Fehlentscheidungen (Handspiel Mania vorm 2:0, Abseitsentscheidungen...) - zum Glück waren in dem fairen Spiel beizeiten die Fronten geklärt.
    Erstaunlicherweise fanden trotz des schönen Wetters und des guten Laufs von Neustadt nur wenige Zuschauer (ca. 30?) den Weg ins Stadion.


    Schönfeld spielte mit:


    A. Krause - Kittel, Hausdorf, Pietsch (60. R. Krause), Kamenz (60. Lenk (V)) - Winkler, P. Leuthold, Kehr, Augustin (81. Schwabe), Wolf- Rößler.


    PS: Den VfL hats ja nun auch mal erwischt - das war aber aus meiner Sicht zu erwarten. Ich bedanke mich sehr und grüße nach Altenberg und hoffe heute auf eine gute Tagesform von Kesselsdorf.

    Da ich nicht dazu gekommen bin, rechtzeitig einen eigenen Bericht zu schreiben, werde ich mich heute mal mit ein paar Anmerkungen /Ergänzungen zum Hartmannsdorfer Spielbericht begnügen.


    Im Großen und Ganzen kann ich dmdbt (=Der mit dem Ball tanzt?) anschließen. Hartmannsdorf gewinnt verdient, ohne spielerisch zu überzeugen und Schönfeld muss noch einiges lernen, um in der Kreisoberliga bestehen zu können.


    Dabei hätte das Spiel durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. Wie schon im letzten Spiel in Copitz hatten die Schönfelder zunächst klarste Einschussmöglichkeiten durch Augustin (ein mal drüber, einmal vorbei, einmal den Tormann angeschossen - jeweils aus 7-15 m), die jedoch allesamt kläglich vergeben wurden. Insofern habe ich einen anderen Eindruck von der ersten Spielhälfte als der Schreiber des Hartmannsdorfer Spielberichtes. Von Ballstaffetten habe ich auch - auf beiden Seiten - nicht viel gesehen. Im Gegenteil - es war aus meiner Sicht ein recht verkrampftes Spiel, bei dem man spürte, dass der Sieger sich aus dem Tabellenkeller (zumindest vorübergehend) verabschieden kann. Die Gäste profitierten von katastrophalen individuellen Fehlern des Aufsteigers (u.a. missglückter Abschlag), nutzten diese aber eiskalt.


    Schönfeld war wieder mal nicht in der körperlichen und mentalen Verfassung, in der zweiten Hälfte das Spiel zu drehen. Ein paar Chancen wurden kläglich vergeben (Hausdorf, Winkler). Die Gäste insgesamt griffiger, körperlich präsenter und abgeklärter - daher geht der Sieg in Ordnung.


    Über die Personalsituation brauche ich nicht jede Woche das Gleiche schreiben - auch am kommenden Spieltag in Neustadt stellt sich die Mannschaft quasi von alleine auf. Zum Glück gibts noch Bipra und Stolpen, aber die Duelle sind auch noch nicht gewonnen. Bei G/W scheint ja der Knoten geplatzt zu sein - vlt erarbeiten wir uns das auch noch.


    Lebbe geht weiter....

    Schönfeld kassiert in einem ganz schwachen Kreisoberligaspiel unnötig die dritte Punktspielniederlage in Folge und beschert somit dem VfL2 die Tabellenführung und sich selbst eine kleine Krise.
    „Der VfL2 war wenig und Schönfeld war gar nichts.“ – diese Worte eines Schönfelder Zuschauers nach dem Spiel fassen die Geschehnisse auf dem Kunstrasen eigentlich gut zusammen; da der geneigte Leser damit aber wenig anfangen kann, gibt es natürlich auch zu diesem Spiel wieder einen kurzen Bericht.


    Das erste mal überhaupt in ihrer Vereinsgeschichte gastierte die SG in der traditionsreichen VfL-Sportanlage. Unter der Woche arbeiteten die Spieler, die eine Trainingsteilnahme ermöglichen konnten und wollten, hart und es wurde ein klares Ziel ausgegeben: es sollte auswärts das erste mal gepunktet werden.
    Die Startformation der Hochländer änderte sich im Vergleich zur Vorwoche wieder auf einigen Positionen und in der Copitzer Mannschaft erblickte man viele bekannte Gesichter aus der letztjährigen Kreisligamannschaft von Lok, dabei etwas irritierend Kerste im Tor.


    Das Spiel begann nervös, Schönfeld erarbeitete sich gleich zu Beginn einige gute Chancen. Die größte vergab Felix Augustin , der nach einer flachen Hereingabe aus 4m den Torwart anschoss. Dem Jungen seis verziehen, feierte er doch am Vortag seinen 20. Geburtstag. Unverzeihlich hingegen die 11. Spielminute. Unter Bedrängnis versucht der Schönfelder Kapitän – ansonsten Mr. Zuverlässig - am äußeren Strafraumrand eine Rückgabe zum Torwart, die aber dermaßen missglückt, dass sie unhaltbar ins lange Toreck trudelt. Andre Krause, für den im dritten Jahresurlaub weilenden Gregor Peuker ins Tor gerückt, traf hierbei keine Schuld. Den Schönfelder Trainer Werner Pafel brachte dies in einen ziemlich kritischen Zustand, hatte man doch noch direkt vor dem Spiel solchen Rückpässen als Reaktion auf das Kesselsdorf-Debakel abgeschworen. In der Folge gewann der VfL2 Kontrolle über das Spiel, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Immerhin gelang den Gastgebern noch ein schöner Spielzug über mehrere Stationen auf der rechten Seite mit einen schwachen Abschluss und ein, zwei Fernschüsse neben das Tor. Schönfeld hatte kurz vor der Pause noch eine gute Chance, bringt den Ball aber im Strafraumgetümmel nicht aufs Tor. Der VfL2 musste und wollte nun nicht mehr und die Schönfelder konnten einfach nicht. Schrecklich und sicher nicht schön anzuschauen


    Die Pausenansprache des Schönfelder Trainers hatte es in sich und war sicher auch auf dem Copitzer Segelflugplatz zu hören. Eine Marschroute für die zweite Halbzeit war klar: wenn man an dem Tag nix holt, wann dann?!
    Leider konnten die Hochländer auch im zweiten Durchgang ihre Lethargie nicht ablegen. Schlimmer noch: Nach einer Freistossflanke kassiert der Aufsteiger das 0:2 per Kopf (70.). Hausdorf war hier nicht aufmerksam und lässt seinen Gegenspieler frei zum Kopfball kommen. Damit war das Ding entschieden, zumal der VfL2 das Spiel weiterhin größtenteils im Griff hatte. Schönfeld hätte wahrscheinlich noch drei Stunden weiter spielen können und kein Tor erzielt. Die Gemütslage des Trainers Werner Pafel wechselte mittlerweile zwischen Zorn und Wut ob der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft.


    Schiedsrichter Pfeiffer etwas Lok- ... äh VfL-freundlich und passte sich dem Spielniveau an, fällte aber keine gravierenden Fehlentscheidungen. Linienrichter Mutscher trat nur einmal in Erscheinung, als er in der ersten Halbzeit dem Schönfelder Kehr die Fahne ins Gesicht haute.


    Unterm Strich ein verdienter Sieg des VfL2, der allerdings alles andere als souverän war. Respekt vor dem guten Saisonstart, mit Abwehrchef Bohne und „Torwart“ Kerste sicher noch bemerkenswerter. Smoking übrigens auf dem Platz ein angenehm zurückhaltender und fairer Sportsmann, was man von ein, zwei Ex-Lokisten leider nicht behaupten kann.


    Schönfeld ist in dieser Verfassung nicht tauglich für die Kreisoberliga.

    Schönfeld: Krause - Pietsch(Winkler), P. Leuthold, Kittel, Kamenz(46. Lenk) - Wolf, Hausdorf, Kehr, T. Leuthold - Augustin, Rößler

    Die Schönfelder kassieren zum Hochlandfest-Wochenende eine derbe Klatsche und befinden sich bereits nach dem dritten Spieltag im Abstiegskampf.


    Der Aufsteiger traf bei herrlichstem Spätsommerwetter in der heimischen Arena auf einen ganz starken Gegener aus Kesselsdorf. Die Vorzeichen standen nicht gut - sorgte sich der Schönfelder Trainer Werner Pafel noch anfangs der Woche um eventuelle freitagabendliche Festzelt-Eskapaden, wurden diese mit dem herannahenden Spiel immer nebensächlicher, da die Anzahl einsatzbereiter Spieler auf eine kritische Mindestanzahl schrumpfte.
    Neben dem frisch operierten Robin Schmidt meldeten sich über die Woche die zwei Aussenverteidiger Sven Thomas (Zehenbruch) und Hendrik Lenk (Meniskus?) ab; Torwart Peukert laboriert experimentiert immer noch mit der richtigen (schmerzfreien) Stellung der Lendenwirbel. Unser Dentist, Dottore Felix Kehr nahm die Einladung zu einem sogenannten Seminar (...) in einem gepflegten Hotel wahr und der ein oder andere Ergänzungsspieler überlegte es sich kurzfristig auch anders.
    Die vakanten Plätze in der Aussenverteidigung nahmen so der frisch aus dem Urlaub zurückgekehrte und leicht fussballentwöhnte Sebastian Winkler und St. Kamenz aus der zweiten Mannschaft ein; für die Wechselbank stellten sich dankenswerter Weise drei Spieler der zweiten Mannschaft zur Verfügung, die im Vorspiel teilweise schon mitwirkten...


    Einheitlich uniformiert wie eine koreanische Schulklasse trafen die Kesselsdorfer reichlich vor Spielbeginn im Hochland ein, Gastgeschenke hatten sie allerdings keine dabei. Nach einer hektischen Anfangsphase ohne klarer Struktur auf beiden Seiten übernahmen die Gäste das Zepter auf dem Spielfeld. Läuferisch stark und vor allem mit den zwei sehr guten Stürmern, die immer den Ball fordern, gewann man ein deutliches Übergewicht. Schönfeld hatte nicht viel entgegen zu setzen; immerhin gelangen ein paar sehenswerte Tempovorstöße über die Aussen, deren Eingaben aber nicht zum Erfolg führten. Mi dem aggressiven Forechecking der Kesselsdorfer hatten die Hochländer ihre liebe Müh. Ein geordneter Spielaufbau war selten möglich und die Gäste erzwangen regelrecht die Fehler, die schließlich auch zwischen der 23. und 45. Minute zum vorentscheidenden 0:4- Rückstand führten. Bei quasi allen Toren konnten sich die Gäste auf einen Fehlpass oder Inkonsequenz in der Hintermannschaft verlassen. Solche Fehler passieren - klar. Dass allerdings eine Mannschaft dies dermaßen konsequent zu nutzen weiß, ist eine neue Erfahrung für den Aufsteiger.


    In der zweiten Hälfte musste man zunächst mit gütiger Mithilfe des Schönfelder Schlussmanns, der allerdings in anderen Situationen glänzend reagierte, das demütigende 0:5 (49.) kassieren (Schuss vom Strafraumeck), bevor man sich am Riemen riss und anfing, mitzuspielen. Irgendwie erinnerte es an das Spiel in Dorfhain, als die Schönfelder auch erst nach dem Rückstand in die Gänge kamen - an diesem Tag spielte sicherlich auch das Zurückschalten der Kesselsdorfer eine Rolle. Tom Leuthold setze in der 71. Minute zu einem Solo an und kam auch endlich mal an zwei, drei Gegenspielern vorbei - der lautstarken Forderung der Kesselsdorfer Verteidiger (Schieß!) nach einem Torschuss kam er auch prompt nach und der für den Tormann undankbare Ball trudelt in die lange Ecke. Fein, dass sowas auch mal klappt. Nur wenig später gelingt den Gastgebern eine schöne Kombination - über die rechte Seite wird Mark Pietsch zur Grundlinie geschickt und seine Eingabe kann Felix Augustin zu seinem ersten Saisontreffer nutzen. Die zwei Gegentreffer in kurzer Zeit schmeckten den Kesselsdorfern und hier insbesonders Trainer Knut Michael gar nicht und so versuchten die Gäste wieder, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Ob nun aufgrund des Einsatzes der Schönfelder oder der nachlassenden Kräfte der Gäste - es blieb die letzte viertel Stunde bis zum Schluss ein relativ offenes Spiel, in dem der Sieg der Kesselsdorfer aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war.

    Das Schiedsrichterkollektiv um Jens Michael aus Pirna-Süd mit klarer Linie und einer guten Leistung. Die Gäste fühlten sich zwar in einigen Situationen benachteiligt, spielentscheidende Szenen waren da aber nicht dabei. Alle drei Karten griff Kesselsdorf ab, soviel ich noch weiß wegen Meckern und Trikotziehen.


    Fazit: Kesselsdorf bis jetzt der stärkste Gegner in der neuen Kreisoberliga, aber da kommen ja noch einige .... Mit der Leistung und Personaldecke hat es Schönfeld auch in Zukunft ganz schwer.


    In der Liga formiert sich ja nun langsam alles etwas. VfL 2 hatte ich auch so stark erwartet - hier heißt es abwarten, wie das Personal über die Spielzeit zur Verfügung steht. Irgendwann gibts vlt auch mal nen Hänger - nächster Spieltag wäre ein guter Zeitpunkt. Glückwunsch nach Altenberg, der nächste Gegner von HSV 2 soll wohl auch noch mal Glück haben - habe ich gehört...


    So, muss jetzt Schluss machen - Dynamo geht los!....

    Nach dem etwas überraschend deutlichen Heimsieg am ersten Spieltag ging es für die Hochländer zum ersten Auswärtsspiel nach Dorfhain. Man betrat völliges Neuland, der Rasenplatz präsentierte sich aber in einem guten Zustand. Am meisten zu schaffen machte allen wohl nur der extreme Wetterumschwung - verbrachten einige den Vortag noch bei 33 Grad im Schatten am Strand, waren nur einige Stunden später bei 12 Grad und Dauerregen jegliche Sommergefühle verflogen.


    Im Vergleich zur Vorwoche konnte der Schönfelder Trainer Werner Pafel wieder auf Felix Augustin und Tom Leuthold zurückgreifen, während Torwart Gregor Peuker und der langzeitverletzte Robin Schmidt weiterhin nur moralische Unterstützung leisten können.
    Die Marschroute war klar: man ging in das Spiel als Aussenseiter (wie sicher in 80% der Spiele dieser Saison) und wollte zunächst so lange wie möglich ohne Gegentor bleiben.


    Von Anpfiff hatte der Gastgeber ein spielerisches Übergewicht, die erste große Chance hatten allerdings die Schönfelder. Nach einem abgefangenen Ball im Mittelfeld geht es schnell über Hausdorf auf die rechte Aussenbahn zu Sebastian Winkler, der zur Grundlinie durchgeht. Die schöne Flanke köpft Felix Kehr aber aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor. Nur wenig später hat Felix Augustin die nächste Möglichkeit, die Gäste in Führung zu bringen. Seinem Antritt kann kein Verteidiger folgen, allerdings scheitert auch er - nicht am Torhüter, sondern an der Größe des Tores. Das war es dann allerdings mit den guten Offensivaktionen der Schönfelder in der ersten Halbzeit. Dorfhain war jetzt auf der Hut und hatte das Spiel vollkommen im Griff; das Spiel fand weitestgehend in der Hälfte der Gäste statt. Mit starker Laufarbeit erarbeitete sich nun auch der Gastgeber eine Reihe von Möglichkeiten (u.a. ein Lattenkratzer) und ne Menge Eckstöße, die aber allesamt mehr oder weniger leichtfertig vergeben wurden oder vom guten Schönfelder Schlussmann Andre Krause entschärft wurden. Mit Glück und Einsatz schaffte es Schönfeld mit einem 0:0 in die Halbzeit.


    Die zweite Halbzeit begann zunächst, wie die erste endete - Dorfhain machte das Speil und Schönfeld ließ sich hinten rein drängen. In der 52. Minute wurde dann das Anrennen der Gastgeber belohnt. Nach Ballverlust der Schönfelder kurz vorm gegnerischen Strafraum schalten die Dorfhainer blitzschnell um und spielen den Ball steil auf den schnellen Stürmer, der mit einem Haken den Verteidiger stehen lässt und den Ball über den Torwart, dem leicht die Sicht verdeckt war, unter die Latte knallt. Die ca. 25 einheimischen Zuschauer dachten nun, dass jetzt der Knoten geplatzt sei und freuten sich auf weitere Tore ihrer Mannschaft. Es kam aber ganz anders.
    Nur zwei Minuten nach dem Gegentreffer geht Felix Augustin auf der Aussenbahn auf und davon, seine weite Flanke erläuft Ralf Hausdorf, der vom Innenverteidiger nur auf Kosten eines Strafstosses am Abschluss gehindert werden kann. Den schwach geschossenen Elfmeter von Hausdorf pariert der Dorfhainer Torwart und passend zur dürftigen Leistung an dem Tag setzt er auch noch den Nachschuss neben das Tor. Ist halt nicht Gomez...
    Paradoxerweise war das wie ein Weckruf für die Schönfelder. Von nun an entwickelte sich ein schnelles, offenes Fussballspiel. Schönfeld spielte nun mutig nach vorne erarbeitete sich im Mittelfeld ein Übergewicht. Was fehlte, waren zwingende Torchancen. Dorfhain kam nur noch zu Kontermöglichkeiten, die allerdings auch nicht genutzt wurden. Am Ende sehnten die Dorfhainer den Schlusspfiff schneller herbei, als gedacht.


    Unterm Strich ein übers gesamte Spiel betrachtet verdienter Sieg der Dorfhainer; Schönfeld hatte es aber selbst in der Hand, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Dorfhain stark motiviert und ambitioniert, leider schlägt dieser große Ehrgeiz manchmal in Arroganz und "verbale Unfairness" um. Nicht zu vergleichen mit den Unsympathen aus Heidenau, aber ab und zu....


    Das Schiedsrichterkollektiv um Steffen Thomas aus Birkwitz übrigens mit einer tadellosen Leistung.


    Schönfeld spielte mit: Krause - Lenk (V), P. Leuthold, Pietsch, Thomas (33. Kamenz) - Wolf (45. Rösler), Kittel, Hausdorf (77. T. Leuthold), Winkler - Kehr, Augustin (V)

    Als langjähriger "stiller Leser" möchte ich nun auch mit regelmäßigen Spielberichten und sonstigen Infos dieses Forum bereichern.


    Am Samstag trafen im ersten Punktspiel der neuen Kreisoberliga die zwei Aufsteiger Schönfeld und Höckendorf auf dem bestens gepflegten und hergerichteten Rasenplatz der Hochlandarena aufeinander.


    Die Vorbereitung auf die Saison lief für die Schönfelder denkbar schlecht. Mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen -erstmaligen- Aufstieg in die ehemalige Bezirksklasse hatte keiner mehr gerechnet. Wichtige Spieler haben den Verein nach der Saison altersbedingt verlassen oder stehen aus beruflichen Gründen zukünftig nur noch unregelmäßig zur Verfügung und seit einem halben Jahr bestritt man den Punktspielbetrieb ohne ausgebildeten Trainer.
    Vor ein paar Wochen gelang dem Verein mit dem Engagement von Werner Pafel als Trainer ein -aus jetziger Sicht- Glücksgriff. Andere Kandidaten, wie z.B. Udo Schmuck waren für den Verein - wie sagt man heutzutage - nicht zu stemmen oder aus anderen Gründen ungeeignet (Sysse...).
    Ergebnislos verlief hingegen die Suche nach Verstärkung mit erfahrenen oder talentierten Spielern - die Konkurrenz im räumlichen Umfeld (Weißig, Wesenitztal, Birkwitz) und/oder die fehlenden monetären Anreize waren da wohl ausschlaggebend.
    Der neue Trainer traute seinen Augen kaum, als die Schönfelder sich im ersten Vorbereitungsspiel gegen die Ortsnachbarn aus Weißig (Stadtliga A) mit 1:8 abschießen ließen. Zu diesem Zeitpunkt musste man das Schlimmste für die Saison befürchten. Im weiteren Verlauf der Vorbereitung schaffte es der neue Trainer jedoch, eine Mannschaft zu formen und das vorhandene Potential der Mannschaft wieder herauszukitzeln.


    Genug der Vorrede.


    Aus Schönfelder Sicht war der Gegner Höckendorf völlig unbekannt. In der jüngeren und längeren Vergangenheit gab es keinerlei Aufeinandertreffen und persönlich hatte noch niemand aus dem Verein ein Spiel der Höckendorfer verfolgen können. Man munkelte von einem außerordentlich guten Stürmer, aber den hat ja wohl jede Mannschaft in dieser Spielklasse, nicht wahr?!


    Ohne den besten Torschützen der letzten Saison in Reihen der Gastgeber, Felix Augustin (Gesellenprüfung), ohne den Stammtorhüter Gregor Peuker (Hexenschuss oder so was), ohne den Spielmacher Robin Schmidt (Kreuzband) und ohne den Linksaußen Tom Leuthold (Silberhochzeit Verwandtschaft dritten Grades) ging es vor der nicht allzu großen Zuschauerkulisse von ca. 80 Leutchen jeden Alters ins Spiel.


    Ein Abtasten gab es nicht. Der erste Angriff der Gastgeber über die rechte Seite führte zu einer scharfen Hereingabe an den Fünfmeterraum. Eric Rößler trifft den Ball nicht richtig, Torhüter und Abwehrspieler der Gäste behindern sich gegenseitig und Nico Wolf drückt den Ball über die Linie (2. Minute). Das war natürlich ein Auftakt nach Maß und brachte zusätzlichen Schwung in das Spiel der Schönfelder. Den Gästen merkte man eine gewisse Verunsicherung an und die Hochländer wussten das zu nutzen. Einen langen Ball kann der Höckendorfer Libero nicht klären, Ralf Hausdorf schaltet schnell und spitzelt den Ball am herauseilenden Torhüter vorbei. Vom Pfosten springt der Ball zurück in den Fünfmeterraum, ein Verteidiger schießt genau den zurückkehrenden Torhüter an - 2:0 (16. Minute). Kurios.
    Wie sagt man so schön- "aus unerfindlichen Gründen stellte man das Fussballspielen ein"... Tja, ne bessere Formulierung fällt mir aber auch nicht ein. Schönfeld dachte jetzt, dass Ding ist durch oder weiß der Teufel was, jedenfalls ließ man zu, dass die Höckendorfer langsam ins Spiel fanden und sich sogar ein leichtes Übergewicht erarbeiteten. Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus.
    Kurz vor der Pause dann die Vorentscheidung: Hausdorf erkämpft sich im zentralen Mittelfeld den Ball und steckt durch zum einlaufenden Felix Kehr, der keine Mühe hat, zum 3:0 einzunetzen.


    Fazit der ersten Hälfte: die Führung der Schönfelder vlt ein wenig zu hoch, aber verdient.


    Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Höckendorf versucht zunächst, Druck aufzubauen, ist aber mit dem auf den (guten) Mittelstürmer ausgerichteten Spiel durchschaubar. Schönfeld dann die letzten 20 min mit der komfortablen Führung im Rücken wieder dominant und mit teilweise gut herausgespielten Chancen, die allesamt teilweise kläglich vergeben werden.


    Die Hochländer gewinnen verdient die ersten drei Punkte gegen den Abstieg und verhalfen den Zuschauern zu einer ansprechenden Gesichtsbräune und einem schönen Fussballnachmittag. Bestnoten bei den Gastgebern verdiente sich der auf ungewohnter (Stürmer-)Position spielende und unermüdlich rackernde Felix Kehr.
    Die Gäste insgesamt doch mit einer dürftigen Vorstellung, auch wenn einige Höckendorfer Spieler nachher meinten, sie hätten gegen den schwächsten Gegner der neuen Liga gespielt. Naja. Kann ja sein.


    Das Schiedsrichterkollektiv um Silvio Fürtig aus Heidenau hatte keinerlei Probleme mit der äußerst fairen Partie (eine Gelbe Karte wg Trikotziehen...).


    Nächste Woche in Dorfhain ist die Aufgabe für die Hochländer ungleich schwerer, aber mal sehn....


    Bis denne


    Schönfeld spielte mit:


    Krause - Thomas, Leuthold, Pietsch, Lenk (78. Schmidt) - Winkler, Kittel, Hausdorf, Wolf (V) - Rößler (71. Saborowsky), Kehr (82. Hempel)

    Um Kopf und Kragen habt Ihr euch geschrieben. Gemeinhin nennt man sowas Forentroll.
    Wahrscheinlich freut Ihr euch auch wirklich noch darüber.


    Zitat

    Um an der Spitze mitzuspielen ist der Kader aber noch zu klein.
    Deshalb werden wohl noch ein-zwei- oder drei tschechische Spieler geholt werden.


    Nichts begriffen.
    Dann haltet mal schön an der Spitze mit. Vielleicht langts ja auch zum Aufstieg und anschließend einem Jahr spannenden Abstiegskampf.

    Befremdlich und irritierend - was anderes fällt mir dazu nicht mehr ein.


    Irgendwie kann ich es nicht glauben, dass in der 8. (achten!) Liga manche Vereine Befindlichkeiten an den Tag legen, die doch sehr zu denken geben. Da wird von "Verträgen" und "verpflichten" gesprochen, als ob es sich um einen Regionalligaclub mit der Ambition nach höherem handelt.


    Ich spreche jetzt mal nicht nur den FSV an; wenn man dieses Forum (insbesondere BK/BL) mal quer liest, fragt man sich schon, ob man hier noch im richtigen Film ist und wo das alles hinführt.


    Da werden Fußballsöldner im halben Dutzend verpflichtet, manchmal sogar im ganzen (z.B.Possendorf vor ein paar Jahren) und mit welchem Erfolg? In die 7. Liga aufzusteigen? Und dann?
    Wenn ich mir das Theater letztes Spieljahr um Gnaschwitz-Doberschütz oder wie die heißen angeschaut habe - welche Budget-Zahlen da genannt wurden, wer da alles "verpflichtet" wurde! Und jetzt?


    Wie sehen denn das die einheimischen Zuschauer - oder gibts da keine mehr? Oder haben die auch schon die Relationen verloren und verkennen vor lauter Euphorie die eigene Bedeutung?


    Kommt mir jetzt bitte keiner mit "ordentlichem Fussball" und "sonst hat man in der Klasse keine Chance". Die eigenen Unzulänglichkeiten im Verein einfach mit Einkäufen zu kaschieren, kann nicht zukunftsträchtig sein.


    Just my 2 pence

    Also soviel ich weiß, ist Dobritz I letztes Jahr dem Abstieg aus der BK nur knapp entgangen. Von daher kann die II. froh sein, dass sie das Aufstiegsrecht überhaupt wahrnehmen konnte.


    Einige Abgänge wurden von den neuen Vereinen doch auch schon als Zugänge gemeldet (Schöne - DynamoIII)? Oder hat sich da alles zerschlagen?


    Wenn die genannten Spieler tatsächlich zu Dobritz gehen sollten, warum verstärken die dann nicht zunächst die Erste?


    Weiter nach oben kanns für Dobritz II übrigens nicht gehen - da müsste Dobritz I auch aufsteigen, und das ist schon sehr unwahrscheinlich.