Beiträge von Loewe

    Germania Halberstadt verliert Heimspiel gegen den TSV Havelse


    Eggert bei 0:1-Niederlage tragische Figur


    Aus dem fünften Heimsieg ist nichts geworden: Germania Halberstadt hat die Partie gegen den TSV Havelse mit 0:1 verloren und ist dadurch auf Tabellenplatz 14 gerutscht.


    Halberstadt l Wieder gab es personelle Änderungen in der Halberstädter Startelf. Für Götz rückte Warz trotz gebrochener Nase ins Team. Der dänische Neuzugang Mørck muss weiter auf seinen ersten Einsatz warten, er ist noch immer nicht 100 Prozent fit, so dass ein anderer Neuer, Podrygala erstmals von Beginn an auflief. Der Deutsch-Pole spielte im Sturm neben Christian Beck.


    Im 4-4-2-System brauchte Halberstadt bis zur zwölften Minute, ehe Eggert erstmals in Richtung Havelse-Tor für Gefahr sorgte. Zuvor musste VfB-Schlussmann Kischel bereits aufmerksam sein, hatte er doch schon mehr Ballberührungen als sein Gegenüber, dazu kam Moslehe über die rechte Seite frei zum Abschluss. Überhastet wuchtete er den Ball aber weit am Tor vorbei. Ab der 20. Minute war auch Germania im Spiel. Deutlich wurde dies mit dem klaren Ecken-Plus. Havlorianelse blieb unbeeindruckt und überzeugte mit seinem schnellen Konterspiel. Nach einem weiteren Duell Kischel - Moslehe (22.) wurde Halberstadt immer aktiver (Georgi-Schuss, 23., Beck aus Nahdistanz, 40.). Dass er eine Verstärkung ist, zeigte Podrygala. Sein Schuss von der Strafraumgrenze (29.) und die vielen Ecken und Freistöße waren aus Havelse-Sicht jeweils mit Vorsicht zu genießen. Nicht wie gewohnt zur Entfaltung kam Beck, der von TSV-Innenverteidiger Smidt immer eng bewacht wurde.


    Das erste und einzige Tor der Begegnung fiel nach einem schnellen Angriff der Gäste über rechts. Beismann flankte präzise nach innen, wo zunächst Vucinovic an Kischel scheiterte. Den zweiten Ball verwertete aber Cicek. Kischel war machtlos, seine Innenverteidigung in dieser Szene zu weit vom Geschen entfernt.


    Danach hatte Germania zweimal Glück, dass es beim 0:1 blieb, denn nach einem Kragl-Leichtsinn hatte Beismann eine klare Torchance (53.) und Vuvinovic verstolperte völlig freistehend (59.).


    Trainer Petersen reagierte und stellte nach den Einwechslungen (Reitzig und Wijks) auf ein 4-2-3-1 um. Als Beck im Strafraum von Torwart Lucassen gefoult wurde, gab es Strafstoß. Eggerts Ausführung war zu unpräzise, es blieb beim 0:1. Für breites Unverständnis sorgte die Schlusszene, als der Unparteiische die Partie kurz vor der Ausführung einer VfB-Ecke abpfiff. Eggert sah Rot - Schiedsrichterbeleidigung lautete der spätere Kommentar des Referees.


    Petersen fasste zusammen: "Diese Niederlage war unnötig, denn wir waren auf Augenhöhe."


    Halberstadt: Kischel - Georgi, Warz (65. Bäcker), Fitkau, Kragl (62. Wijks), Eggert, Krüger, Podrygala, Beck, Saalbach, Scheidler (62. Reitzig)


    Havelse: Lucassen - Holm, Smidt, Moslehe, Maletzki, Hansmann, Beismannv (88. Brüntjen), Vucinovic, Cicek (86. Hintzke), Tasky, Posipal


    Schiedsrichter: Athanassiadis (Bad Salzdetfurth). Zuschauer: 511. Tor: 0:1 Cicek (52.). Gelb: Warz / Lucassen, Smidt. Rot: Eggert (nach Abpfiff wegen Schiedsrichter-Beleidigung). Besonderes Vorkommnis: Eggert verschießt Foulelfmeter (70.).


    http://www.volksstimme.de/spor…lage-tragische-Figur.html

    SV Fortschritt Veckenstedt - SV Darlingerode/Drübeck 1:0 (0:0)


    Aushilfskeeper Wagenführ als Matchwinner


    Der SV Darlingerode/Drübeck hat das Nachbarduell beim SV Veckenstedt mit 0:1 verloren und damit auch die Tabellenführung nach nur einer Woche wieder eingebüßt.


    Veckenstedt l Die Gastgeber traten erneut stark ersatzgeschwächt an, wobei Christopher Wagenführ wie schon in Ballenstedt als etatmäßiger Feldspieler das Tor hüten musste. Mit einer starken Leistung war der "Aushilfskeeper" letztlich einer der Matchwinner für den SV Fortschritt.


    Vor einer anshehnlichen Kulisse entwickelte sich von Beginn an eine kampfbetonte und temporeiche Partie, in der spielerisch auf beiden Seiten nicht alles rund lief. Veckenstedt erwischte den besseren Start, die erste Riesenchance hatten aber die Gäste. In der 19. Minute entschied Referee Björn Zehnpfund auf Foulelfmeter, den Schuss von Lars Weidner lenkte Wagenführ an die Latte. Danach hatte die Heimelf durch Denny Laue und Philipp Behm gute Möglichkeiten, auf der anderen Seite wurde es meist bei Standardsituationen gefährlich.


    Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie von beiden Mannschaften noch intensiver geführt. Einen sehenswerten Konter, eingeleitet von Keeper Wagenführ und Christoph Schönfelder, schloss Denny Laue überlegt zur 1:0-Führung ab. Die Darlingeröder warfen danach alles nach vorn, bissen sich aber an der sicheren Abwehr die Zähne aus. Auf der anderen Seite verpasste die Laue-Elf bei einigen Kontern die Entscheidung.


    "Letztlich haben wir uns den Sieg dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchaus verdient", lobte Veckenstedts Trainer Rüdiger Laue seine Elf.


    SV Fortschritt Veckenstedt: Wagenführ - Kilian, M. Abel, Nippert, F. Abel, Klaus (82. Hasenbalg), Schönfelder, Zwenzner, Behm, Löppen (46. Bollmann), D. Laue;
    SV Darlinger./Drüb.: J. Strzelecki - C. Strzelecki, Hess, Richardt, Ulrich (70. Brandl), Weidner, Gelhaar, Pinta (60. Bergmann), Junker, Lüderitz, Both;
    Tor: 1:0 Denny Laue (62.); Schiedsrichter: Björn Zehnpfund (Rieder); Zuschauer: 150.


    http://www.volksstimme.de/spor…uehr-als-Matchwinner.html

    1. FCM mit disziplinierter Leistung - Kiel siegt


    Vor 4.109 Zuschauern verliert der 1. FC Magdeburg am heutigen Samstag im Kieler Holstein-Stadion mit 1:0.


    René Rohde aus Rostock pfeift bei frühlingshaften Temperaturen eine lang offene Partie.


    Der 1. FC Magdeburg (grün-rote Stadtfarben) vorallem in Abschnitt eins mit guter und disziplinierter Leistung, die Kieler (blaue Trikots) über weite Strecken verunsichert, auch aufgrund der Niederlage im Derby gegen Lübeck.


    Rafael Kazior bringt die erste gute Flanke für die Störche in den Strafraum und am langen Pfosten köpft Marco Steil knapp über das Magdeburger Tor (10. Minute).
    Der FCM lässt sich nicht hängen und markiert nur zwei Minuten später seinerseits die beste Chance in dieser Halbzeit.
    Nach einem langen Ball von Fabio Viteritti nimmt Christopher Wright den Ball aus der Drehung und Morten Jensen macht sich lang im Tor der Kieler, kratzt den gefährlichen Ball noch aus dem linken Toreck (12. Minute).


    Magdeburg stets geordnet und mit wenig Fehlern, die Kieler darauf meist ohne Durchschlagskraft.


    Auch in Hälfte zwei haben die Gastgeber ihrerseits Anlaufschwierigkeiten.
    In Minute 51 ein starker Freistoß von Florian Meyer für Kiel, Jaroslaw Lindner schießt aus Nahdistanz nur Millimeter über das Magdeburger Tor.
    Doch die Norddeutschen kommen, in der 75. Minute marschiert ein langer Ball aus den Kieler Reihen durch die Magdeburger Abwehr und landet in der Tiefe bei Dan-Patrick Poggenberg, der den herauslaufenden Tischer mit einem strammen Schuß überwindet und das 1:0 markiert (75.).
    Kurz vor Schluß holt Daniel Halke den Stürmer Marc Heider von den Beinen: Elfmeter (87.)
    Doch Kapitän Rafael Kazior zeigt Nerven und verschießt wie schon in der Vorwoche gegen Lübeck rechts am Tor vorbei, sodass es beim 1:0 Heimsieg für Kiel bleibt.


    Eine solide und disziplinierte Leistung des 1. FC Magdeburg wird am Ende durch wenige Unzulänglichkeiten bestraft und Holstein Kiel holt sich den Arbeitssieg im Aufstiegskampf.


    Nächsten Sonntag wartet der 1. FC Magdeburg auf den Berliner AK und geht damit den nächsten Versuch auf den ersten Heimsieg in der Saison 2011/2012 an.


    http://www.volksstimme.de/spor…-Leistung-Kiel-siegt.html

    Ergebnisse des neunzehnten Spieltag


    SV Grün-Weiß Hasselfelde - SV Fortuna Halberstadt 2:1


    TSV 1893 Langeln - TuS Elbingerode 2:0


    Harsleber SV Germania - Blau-Weiß Hausneindorf 1:1


    Germania Groß Quenstedt - Concordia Harzgerode 0:2


    SV Grün-Weiß Rieder - TSV 09 Wasserleben 1:0


    Schwarz-Weiß Badeborn - Quedlinburger SV 2:2


    SV Fortschritt Veckenstedt - SV Darlingerode/Drübeck 1:0!!!


    TSV Zilly 1911 - FSV Askania Ballenstedt 2:2


    Langeln jetzt Tabellenerster. D/D schwächelt jetzt auch.

    Schwarz-Weiß Badeborn - Quedlinburger SV 2:2. Die Tore für Badeborn durch Elfmeter. Der letzte war meiner meinung nach unberechtigt. Hesse (der QSV TW) hielt ihn, aber den NAchschuss konnte er nicht mehr halten.


    Und dann noch eine gelb rote Karte für ein QSV Spieler. Wo durch es nachher noch ein bissl hektisch wurde.


    Badeborn schwächelt ein bissl.


    Bilder und Filme später

    TSV Havelse ist morgen zu Gast in Halberstadt


    Die Überraschungsmannschaft der Saison 2011/12 hat Regionalligist Germania Halberstadt morgen (Friedensstadion, 13.30 Uhr) zu Gast. Der Tabellenfünfte TSV Havelse stellt sich vor.


    Die Rand-Hannoveraner haben zwei große Stärken. Das ist zum einen das Auftreten vor dem eigenen Publikum - sieben Siege, erst ein Spiel ging hier verloren -, zum anderen der enorme Teamgeist. VfB-Trainer Andreas Petersen konstatierte schon nach dem Hinspiel (1:1/d. Red.), dass "Havelse ein unglaubliches Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt. Jeder arbeitet für den anderen". Mutig, aber nicht abwegig ist Petersens Ergänzung: "Da wo der TSV steht, hätten wir bei besserem Torabschluss und etwas mehr Glück auch stehen können."


    Die kompakt agierende Mannschaft aus Garbsen hat am Mittwoch das Nachholspiel in Cottbus verloren, hier wurde einmal mehr das Problem des TSV deutlich: Die Auswärtsschwäche, kein Team ist auf fremden Plätzen erfolgloser. Erst ein Sieg steht zu Buche. Havelse-Trainer André Breitenreiter unterstreicht aber, dass "wir auswärts fast immer die bessere Mannschaft waren. Glasklare Chancen wurden oft nicht genutzt." Vor Gegner Halberstadt hat Breitenreiter den nötigen Repekt, "sie spielen eine klasse Saison, sind relativ heimstark und haben einen hervorragenden Trainer und mit Beck einen super Stürmer". Warum es derzeit bei seiner Mannschaft so gut läuft, begründet Breitenreiter mit der "hohen Eigenmotivation" seiner Spieler, "obwohl alle berufstätig sind, hören sie im Training gut zu und setzen die Anforderungen um. Gerade vor eigenem Publikum wird das deutlich, daher behaupte ich, wir stehen zu Recht da, wo wir sind!"


    Nach seiner fünften Gelben Karte fehlt Germania morgen mit Philip Schubert ein wichtiger Mann. Sollte der dänische Neuzugang Nils-Peter Mørck rechtzeitig fit werden, ist er definitiv ein Kandidat für die Startelf. Stürmer Christian Beck wird wohl auch diesmal einsatzbereit sein. In den Kader rückt nach langer Verletzung erstmals Marcus Bäcker.


    http://www.volksstimme.de/spor…-Gast-in-Halberstadt.html


    hört sich wie eine Dorfmannschaft an

    FCM heute beim Tabellendritten / Klubführung zeigt Verständnis für Asap-Position


    Derzeit kein Stolperstein an der Förde


    Regionalligist 1. FC Magdeburg hat angesichts der jüngsten trostlosen Vorstellungen zumindest einen Vorteil: Die "englischen Wochen" halten den Club auf Trab, da bleibt wenig Zeit für Auswertungen und Schuldzuweisungen. Schon heute (13.30 Uhr) geht's mit dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel weiter.


    Magdeburg l Die Torflaute des FCM (seit nunmehr 388 Minuten ohne Treffer) hat man natürlich auch an der Förde registriert. Doch das interessiert Trainer Thorsten Gutzeit eher weniger, sondern vielmehr, dass seine Mannschaft "eine entsprechende Reaktion" auf die bittere 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende im Schleswig-Holstein-Derby beim VfB Lübeck zeigt. Damit büßten die Kieler bekanntlich nicht nur die Spitzenreiterposition ein, sondern fielen gleich auf Rang drei zurück und können damit den Sprung in die dritte Liga nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.


    Zwar betonte Gutzeit, der FCM sei nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand vermuten lässt, doch ist es nur schwer vorstellbar, dass die Elbestädter in ihrer gegenwärtigen Verfassung zu einem echten Stolperstein für den DFB-Pokalschreck (nach den Siegen gegen Energie Cottbus, MSV Duisburg und Mainz 05 war erst im Viertelfinale gegen Borussia Dortmund Endstation) werden könnten.


    Beim FCM dürfte Stephan Neumann in die Startelf zurückkehren, der gegen RB Leipzig Gelb-Rot gesehen hatte. Darüber hinaus sind weitere Veränderungen zu erwarten, zumal der erstmals von Beginn an aufgebotene Neuzugang Fabian Burdenski gegen Plauen das gleiche Schicksal ereilte wie Neumann. Zudem ist auch Tobias Becker wegen der fünften Gelben Karte gesperrt.


    Zumindest für die nächsten Tage dürfte unterdessen das Thema Asap ein wenig in den Hintergrund treten, nachdem der spanische Sportvermarkter den Magdeburgern nunmehr mitgeteilt hat, dass er - laut einer FCM-Presseinformation - "noch mehr Zeit für die Ausarbeitung der Eckpunkte einer Kooperation benötigt" (Volksstimme berichtete). Asap-Deutschland-Repräsentant Mario Reig Leffler: "Da dabei viele Randbedingungen zu berücksichtigen sind, benötigen wir leider noch mehr Zeit."


    Seitens des FCM gibt es Verständnis für die Position der Spanier. Vize Guido Nienhaus: "Wir können die aufgeführte Problematik sehr gut nachvollziehen und sehen der Übermittlung der Eckpunkte entgegen. Ein Ultimatum dafür gab und gibt es nicht."


    Beide Seiten, so unterstreichen sie, hätten sich zudem darauf verständigt, "bis zum endgültigen Abschluss der Gespräche keinerlei Details" zu nennen.


    http://www.volksstimme.de/spor…rstein-an-der-Foerde.html

    Auch im zwölften Heimspiel der Saison ohne Sieg / 0:0 gegen Plauen


    Und wieder steht die Null beim 1. FCM


    Wieder nichts. Auch im zwölften Heimspiel der Saison 2011/12 gelang dem FCM kein voller Erfolg. Wie schon das Hinspiel, endete auch die gestrige Partie gegen den VFC Plauen unter Flutlicht 0:0.


    Magdeburg l FCM-Trainer Ronny Thielemann hatte die etatmäßigen Stürmer Wright und Krieger auf die Bank beordert, bot Austermann als Außenverteidiger und Burdenski im Mitteld zum ersten Mal in der Startelf auf. Jovanovic und Viteritti bildeten das letztlich erfolglose Angriffsduo.


    Die ersten Tormöglichkeiten hatten die Gäste. Zweimal stand FCM-Keeper Tischer im Brennpunkt. In der 7. Minute wehrte er eine Ecke zu kurz ab, Thönelt donnerte das Leder an die Latte. Nur zwei Minuten später muste Tischer mit Fußabwehr gegen den freistehenden Zimmermann retten.


    Das erste Raunen ging nach 20 Minuten durch das nur mäßig gefüllte Rund, als Wolfs zu hohe Flanke von der Grundlinie keinen Abnehmer fand. Nach 28 Minuten musste Gästekeeper Person bei einem Kurth-Freistoß zum ersten Mal eingreifen. Die FCM-Führung hatten in der 34. Minute Burdenski und Wolf förmlich auf dem Kopf, doch das Ball verfehlte das Tor.


    Dem FCM-Spiel fehlte erneut die ordnende Hand. Wolf und Kurth mühten sich redlich, Burdenski hatte einige gute Aktionen, doch blieb zu vieles Stückwerk. Allein Hackenberg blieb im Abwehrzentrum fehlerfrei. Gut so, musste der "Lange" doch zahlreiche Fehler der Außenverteidiger Lenk und Austermann ausbügeln.


    Kurz vor der Pause war der FCM der Führung nah, doch Wolf am Ball vorbei, Jovanovic wurde aus Nahdistanz abgeblockt.


    Das zerfahrene Spiel setzte sich auch nach Wiederanpfiff fort. Die erste Tormöglichkeit hatten die Gäste, als ein 25-Meter-Freistoß von Rupf nur um Zentimeter das FCM-Gehäuse verfehlte.


    Thielemann nahm 20 Minuten vor dem Abpfiff den wirkungslosen Jovanovic vom Feld und brachte dafür Wright.


    Der FCM brachte es zustande, in den zweiten 45 Minuten nicht einmal gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Fast hätte der eingewechselte Walther, der eine Flanke volley nahm und über das FCM-Tor drosch, vier Minuten vor dem Abpfiff das Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, für die Vogtländer doch noch entschieden.


    Thielemann nach dem Spiel: "Es hätte hier heute Abend nur einen Sieger geben dürfen, und das war der FCM. Ich bin zwar nicht zufrieden, aber die Jungs haben gekämpft - Kompliment an die Mannschaft. Unterm Strich bleibt aber dennoch, dass wir trotzt des Punktgewinns unser Ziel verfehlt haben."


    FCM: Tischer - Austermann, Hackenberg, Halke, Lenk, Becker, Burdenski, Jovanovic (70. Wright), Kurth, Wolf, Viteritti (90. Henkel)


    Plauen: Person - Six, Lietz, Rupf, Thönelt, Schmidt (80. Wild), Zeiger, Unversucht, Schindler (84. Walther), K. Zimmermann, Schröter (64. M. Zimmermann)


    Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Hannover). Zuschauer: 2462. Tore: 0:0. Gelb: Burdenski, Becker, Lenk/Schröter, Rupf, Lietz. Gelb-Rot: Burdenski (86. wiederholtes Foulspiel)


    http://www.volksstimme.de/spor…die-Null-beim-1.-FCM.html



    Ladehemmung seit sechseinhalb Stunden / Öffentlicher Unmut über Trainer Thielemann


    FCM-"Kunststück": 90 Minuten ohne Torschuss


    Magdeburg l Es ist ein Gerücht, dass in der Magdeburger MDCC-Arena, Spielstätte von Fußball-Regionalligist FCM, die Tore abgebaut werden sollen - auch wenn die Elf von Trainer Ronny Thielmann nunmehr seit 388 Minuten, das sind fast sechseinhalb Stunden (!), den gegnerischen Kasten nicht mehr getroffen hat. Beinahe unvorstellbar, wie die Mannschaft gegen Plauen 90 Minuten lang nicht eine wirklich zählbare Einschussmöglichkeit herausspielte.


    Was der Coach aber in der Pressekonferenz nach dem 0:0 gegen den VFC Plauen von sich gab ("Es hätte heute nur einen Sieger geben dürfen, das ist der FCM"/Volksstimme berichtete) löste nicht nur unter den Pressevertretern Erstaunen und Unverständnis aus. Auch in der Business-Lounge, wohin Thielemanns weltfremde Einlassungen auf Großbildschirm übertragen wurden, gab es Pfiffe und lautstarke Unmutsäußerungen. Ganz offensichtlich stand der 38-jährige Fußball-Lehrer mit seiner seltsamen und eigenwilligen Spielanalyse allein da. Die drei Torchancen für seine Elf, die der Coach gesehen haben will, blieben allen weiteren Augenzeugen des Spiels ein Geheimnis. Vielmehr hatten die Gäste in ihrer starken Anfangs- und Schlussphase genau jene drei "Hundertprozentigen", die dem FCM beinahe auch noch den einen Zähler abspenstig gemacht hätten.


    Auf die Volksstimme-Frage nach den von ihm gepriesenen Fortschritten seines Teams antwortete Thielemann: "Dass wir aus der Abwehr keine langen Bälle gespielt, sondern Ball und Gegner laufen lassen haben."


    Anders dagegen FCM-Mittelfeldspieler Denis Wolf, der "dieses Spiel nicht schönreden" wollte und resümierte: "Ein Punkt ist zu wenig. Wir spielen ganz einfach zu wenige Chancen heraus."


    FCM-Torhüter Matthias Tischer, neben Kapitän Peter Hackenberg gegen Plauen bester Magdeburger, war der Verzweiflung nahe: "Wir haben es wieder nicht geschafft, ein Tor zu schießen. Das ist sehr enttäuschend. Ein 2:2-Unentschieden wäre besser gewesen, hätten wir doch dazu zwei Tore beigetragen. Aber, wenn man, so wie wir, nicht einmal echte Chancen herausspielt, woher sollen da die Tore kommen?"


    Auch Peter Fechner machte aus seiner tiefen Enttäuschung keinen Hehl: "Wir wollten unbedingt den Dreier. Auch ich war auf einen Erfolg eingestellt. Deshalb bin ich trotz des Punktgewinns nicht zufrieden mit dem Ausgang des Spieles.


    Der FCM-Präsident bescheinigte - wie so oft in der Vergangenheit - seiner Mannschaft zwar "das immense Bemühen", wollte sich jedoch gestern selbst angesichts des weiter ausbleibenden Erfolges nicht zu personellen Konsequenzen äußern. Der 57-Jährige sagte: "Ich habe unseren sportlichen Leiter Detlef Ullrich beauftragt, die unbefriedigende sportliche Situation zu analysieren und auszuwerten und zur Präsidiumssitzung am Montag aufzuzeigen, wie wir schnellstens aus dieser Misere herauskommen."


    http://www.volksstimme.de/spor…nuten-ohne-Torschuss.html

    Verletztenliste wächst: Warz mit Nasenbeinbruch


    Fußball l Halberstadt Nach zuletzt drei Unentschieden in Serie möchten die Fußballer vom VfB Germania im nächsten Heimspiel dreifach punkten. Zu Gast im Friedensstadion ist am Sonntag der TSV Havelse (13.30 Uhr).


    Auch der sportliche Leiter der Halberstädter, Wolfgang Mohr, weiß, dass "wir auf der Stelle treten". Gegen die Niedersachsen "müssen alle Mannschaftsteile aggressiver auftreten als zuletzt in Wilhelmshaven, wo wir uns zum Teil beeindrucken lassen haben".


    Indes scheint die Verletzungsmisere bei den Vorharzern noch immer nicht abzureißen: Am Mittwochabend erwischte es im Training Abwehrspieler Nicolas Warz, der sich vor dem Havelse-Spiel berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen durfte. Der 22-Jährige prallte nach einer Standardsituation mit Ersatztorwart Alexis Lenhard zusammen und brach sich das Nasenbein. Inwieweit er übermorgen spielen kann, entscheidet sich im Abschlusstraining am Sonnabend. Warz selbst versprühte Zuversicht: "Ich versuche alles, will mit einer Gesichtsmaske spielen!"


    Von der defensiven Viererkette, mit der Germania in die Saison 2011/12 startete, ist derzeit nur noch Martin Krüger auf der linken Seite "übrig". Nach Fait-Florian Banser und Tobias Eckermann fiel zuletzt an der Nordseeküste auch noch Christopher Handke aus. Die Drei werden alle längerfristig fehlen. "Die Alternativen gehen uns langsam aus, das Team stellt sich aktuell quasi von selbst auf", ordnet Wolfgang Mohr die Situation ein, "die Abwehr war unser Paradestück, jetzt ist sie beinahe komplett ausgetauscht." Die Lösung des Problems? "Da muss unser Trainer Andreas Petersen wieder einmal sein Händchen beweisen", so der Sportchef.


    Andreas Petersen geht inzwischen nüchtern mit der langen Verletztenliste (neun Spieler) um: "Hier beim VfB Germania wird es nie langweilig. Solche Situationen gehören zum Fußball dazu. Bis zum Anpfiff wird es für die Spieler Warz, Mørck und Beck ein Wettlauf gegen die Zeit."


    http://www.volksstimme.de/spor…z-mit-Nasenbeinbruch.html

    am Samstag findet der neunzehnte Spieltag statt. Anstoß 15 Uhr


    SV Grün-Weiß Hasselfelde - SV Fortuna Halberstadt


    TSV 1893 Langeln - TuS Elbingerode


    Harsleber SV Germania - Blau-Weiß Hausneindorf

    Germania Groß Quenstedt - Concordia Harzgerode

    SV Grün-Weiß Rieder - TSV 09 Wasserleben


    Schwarz-Weiß Badeborn - Quedlinburger SV :) Derby


    SV Fortschritt Veckenstedt - SV Darlingerode/Drübeck


    TSV Zilly 1911 - FSV Askania Ballenstedt