Beiträge von Loewe
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super

die Ergebnisse vom 20 Spieltag
SV Fortschritt Veckenstedt - Schwarz-Weiß Badeborn 0:1
TuS Elbingerode - Harsleber SV Germania 1:2
SV Fortuna Halberstadt - TSV 1893 Langeln 1:2
FSV Askania Ballenstedt - SV Grün-Weiß Hasselfelde 2:0
SV Darlingerode/Drübeck - TSV Zilly 1911 2:2 (D/D schwächelt)
TSV 09 Wasserleben - Quedlinburger SV 0:1

Concordia Harzgerode - SV Grün-Weiß Rieder 0:1
Blau-Weiß Hausneindorf - Germania Groß Quenstedt 2:1
Tabellenführer Langeln hat schon 4 Punkte vorsprung auf D/D. Dritter ist immer noch Aufsteiger Badeborn.
QSV ist ein Platz hoch geklettert.

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jou immer diese Standardsprüche. Sagen die von Sechzig auch immer.
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Halberstadt spielt morgen beim Tabellennachbarn
Ohne Handke und Kopp nach Lübeck
Am 25. Spieltag führt es den VfB Germania Halberstadt in Richtung Ostsee. Bereits heute Nachmittag macht sich der VfB-Tross nach einer Trainingseinheit am Vormittag und dem gemeinsamen Essen auf den Weg nach Bad Oldesloe. Von dort geht es für die Mannschaft am Sonntag in die Hansestadt Lübeck, wo um 13.30 Uhr die Partie beim Namensvetter VfB angepfiffen wird (Lohmühle-Stadion).
Die Zielvorgabe beim Tabellennachbarn ist eindeutig formuliert: "Wir wollen unbedingt vor den Lübeckern bleiben", gibt Andreas Petersen die Richtung vor. Das ist mit einem Remis möglich. Sicherlich schielt der Trainer jedoch in Richtung Sieg, denn Unentschieden hatten die Germanen zuletzt ausreichend, insgesamt sind es deren zehn.
Entgegen erster Ankündigungen bleiben Alexander Kopp und Christopher Handke nach ihren auskurierten Verletzungen in Halberstadt, wahrscheinlich um Spielpraxis in der zweiten Mannschaft zu sammeln. Ursprünglich wollte sie Petersen an diesem Spieltag wieder "ins Getümmel werfen". Jetzt aber entschloss er sich, die zwei Akteure zu schonen. "Den Joker ziehen wir später, mit Hinsicht auf das FCM-Spiel am kommenden Wochenende", so der Trainer, der ergänzt, "wir werden nichts riskieren, das uns später auf die Füße fallen könnte." Stattdessen wird wohl Leeroy Götz, der heute aus beruflichen Gründen passen muss, morgen per Pkw nach Lübeck nachreisen.
Wieder im Startaufgebot des VfB Germania steht Florian Eggert nach seiner fragwürdigen roten Karte vor einer Woche. Der Däne Niels-Peter Mørck hat zuletzt beim VfL Wolfsburg 45 Minuten lang den Härtetest bestanden. Er dürfte in Lübeck erneut eine Option als Einwechslung sein. Mørck strebt mit seiner Mannschaft einen Sieg an, "wir wollen immer gewinnen, jetzt aber erst recht nach vier Remis und einer Niederlage aus den letzten fünf Spielen. Es wird Zeit, dass wir gewinnen!"
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Fußball FCM-Verteidiger Neumann erinnert an verlorenes Gefühl
"Wir müssen mal 1:0 in Führung gehen"
"So schlecht, wie die Mannschaft geredet wird, ist sie nicht. Ich hoffe auf einen Sieg und traue ihn uns zu", sagt FCM-Präsident Peter Fechner und ist sich diesbezüglich mit seinem Gegenüber einig. Denn Mehmed Ali Han, Vereinschef des morgigen Regionalliga-Konkurrenten Berliner AK (Anstoß 13.30 Uhr, MDCC-Arena), schwebt nach dem jüngsten 5:1-Erfolg über den SV Meppen vom Mittwoch gerade auf Wolke sieben: "Bei uns herrscht zurzeit große Euphorie. Ich glaube, wir können aus Magdeburg mindestens einen Punkt mitnehmen."
Dass den Gastgebern ausgerechnet in ihrem 13. Heimspiel der Saison (7 Unentschieden, 5 Niederlagen) ihr erster "Dreier" vor den eigenen Fans gelingt, hofft auch Linksverteidiger Stefan Neumann. Der 30-Jährige benennt das Hauptmanko seiner Elf: "Uns fehlen ganz einfach die Tore. Wir müssen mal 1:0 in Führung gehen - ein Gefühl, das uns total abhanden gekommen ist, denn meist müssen wir einen Rückstand aufholen." Nur mit dem längst überfälligen Heimerfolg würde seine Elf aus der gegenwärtigen "Mühle" herauskommen: "Damit wir sehen, wir können es noch."
Der FCM muss morgen zumindest Tobias Scharlau und Tobias Friebertshäuser ersetzen. Scharlau wird am Montag am Knie operiert und fällt bis zum Ende der Saison aus. Friebertshäuser befindet sich nach seiner Fußverletzung zwar seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining, kann aber morgen noch nicht eingesetzt werden.
Hoffnungsvoller sieht die Lage bei den beiden Neuzugängen Patrick Bärje und Velimir Jovanovic aus. Nach Aussagen von FCM-Pressesprecher Stefan Lietzow trainiert Bärje nach überstandener Knieverletzung seit einer Woche wieder. Jovanovic hat seinen Muskelfaserriss offensichtlich auskuriert, so dass dass FCM-Trio mit dem sportlichen Leiter Detlef Ullrich sowie den Trainern Ronny Thielemann und Carsten Müller im Mittelfeld über weitere Variationsmöglichkeiten verfügt.
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Endspiel steigt in Dingelstedt
Die konkretisierten Termine für das Halbfinale im "Kreispokal des Landrats" gab der Staffelbeauftragte Jürgen Schollbach bekannt. Das erste Halbfinale zwischen den beiden Harzoberligisten Fortuna Halberstadt und der SG Schwarz-Weiß Badeborn wird am Karfreitag um 15 Uhr angepfiffen. Die Partie TuS Elbingerode (Harzoberliga) gegen den VfB Germania Halberstadt II (Landesliga) wurde für Sonnabend, 7. April, um 15 Uhr angesetzt. Die Sieger der beiden Halbfinals spielen am Freitag, 25. Mai, den Kreispokalsieger aus. Das Endspiel wurde an den SV Fortuna Dingelstedt vergeben, der Anstoß erfolgt um 18 Uhr.
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der Zwanzigste Spieltag. Anstoß alle 15 Uhr.
SV Fortschritt Veckenstedt - Schwarz-Weiß Badeborn (mal sehen ob Badeborn immer noch schwächelt)
TuS Elbingerode - Harsleber SV Germania
SV Fortuna Halberstadt - TSV 1893 Langeln (kann Langeln seine Tabellenführung verteidigen)FSV Askania Ballenstedt - SV Grün-Weiß Hasselfelde
SV Darlingerode/Drübeck - TSV Zilly 1911 (muss D/D gewinnen)TSV 09 Wasserleben - Quedlinburger SV (im Grunde muss QSV gewinnen)
Concordia Harzgerode - SV Grün-Weiß Rieder (Derby
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Blau-Weiß Hausneindorf - Germania Groß Quenstedt -
Halberstadts Marvin Wijks nach langer Zeit wieder in der Startelf
Dänischer Neuzugang läuft erstmals auf
Halberstadt l Das 1:1 des Fußball-Regionalligisten Germania Halberstadt am Mittwochabend beim VfL Wolfsburg II war bereits das zehnte Unentschieden der Vorharzer in der laufenden Spielserie. Die Mannschaft von Trainer Andreas Petersen wartet so weiter auf den ersten Sieg 2012.
Seinen ersten Einsatz für den VfB Germania hatte der dänische Winterneuzugang Niels-Peter Mørck. Der Mittelfeldmann durfte in den zweiten 45 Minuten mitwirken und so erstmals Wettkampfluft nach seiner Verletzungspause (Zerrung) schnuppern. Mørck freute sich, dass er sich "endlich schmerzfrei bewegen kann. Es waren harte sechs Wochen, in denen ich mich per Einzeltraining zurückgekämpft habe. Jetzt bin ich auch im Kopf soweit, dass ich wieder voll einsteigen und mit der Mannschaft trainieren kann." Von einer Bundesligareserve wie der U 23 des VfL hatte er sich indes fußballerisch mehr erwartet, "aber sie haben oft nur mit langen Bällen operiert". Auch VfB-Trainer Petersen sah sein Team spielerisch mindestens auf gleichem Leistungsstand: "Wolfsburg hat sicher einen anderen Anspruch, als zu Hause 1:1 zu spielen."
Wieder in die Startformation rückte der Niederländer Marvin Wijks. Nach mehreren Wochen, in denen er über die Rolle des Einwechselspielers nicht hinaus kam, rechtfertigte er seine Nominierung mit vielen guten Aktionen. Zudem gelangen Wijks einige öffnende Pässe, er suchte das 1-1-Spiel und marschierte mehrfach per Dribbling in Richtung VfL-Strafraum. Kam Halberstadt schnell und mit Zug in die gegnerische Hälfte, war Wijks so gut wie immer beteiligt. Nach dem Seitenwechsel war bei ihm die Luft jedoch raus, was wohl auch an seiner Erkältung lag.
Nicht in der Startelf berücksichtigt wurde Steffen Scheidler. Petersen nannte dessen Adduktorenprobleme als Grund. Für knapp 20 Minuten sollte es beim 25-Jährigen doch noch reichen, er kam für Marvin Wijks in die Partie.
Martin Krüger, seit Wochen mit einer sehr soliden Leistung als Außenverteidiger, wurmte das frühe Gegentor (1.) der Niedersachsen, das Christian Beck in der 19. Minute ausglich: "Wir wollten von der ersten Minute an hellwach sein, genau das ist uns nicht gelungen. Das 1:1 in einem temporeichen Spiel war aber wichtig für die Moral und am Ende gerecht."
Den nächsten Versuch, wieder einen Sieg einzufahren, hat Germania am Sonntag in Lübeck.
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Die Asap-Eckpunkte sind da - jetzt liegt der Ball wieder im Feld des 1. FC Magdeburg
In die seit Wochen scheinbar auf Eis liegenden Verhandlungen des 1. FCM mit der Asap-Group kommt offensichtlich Bewegung. Der spanische Sportvermarkter übermittelte gestern seine "Eckpunkte für eine Zusammenarbeit".
Magdeburg l Wird, was lange währt, doch noch gut? Seit gestern ist Fußball-Regionalligist FCM nun im Besitz der ursprünglich für Mitte März vom spanischen Sportvermarkter Asap angekündigten "Eckpunkte" eines Vertrags-Entwurfes. Aus Erlebtem offensichtlich lernend, heißt es in einer "Gemeinsamen Presseerklärung der Asap-Group und dem 1. FCM" eher zurückhaltend, die Spanier hätten ihre "Vorstellungen für eine mögliche Zusammenarbeit ab Sommer 2012" übermittelt.
Auch wenn beide Seiten Stillschweigen vereinbart und sich wie gewohnt verpflichtet haben, "keinerlei Angaben zu den einzelnen Eckpunkten" zu machen, sickerten doch vertrauliche Details durch.
So soll Asap beabsichtigen, mit einer Summe "im unteren bis mittleren siebenstelligen Euro-Bereich" ab der kommenden Saison beim FCM einzusteigen. Asap-Deutschland-Repräsentant Mario Reigg Leffler dürfte im Sommer 2012 einen Posten im Management des Regionalliga-Vorletzten einnehmen. Schwerer tun sich die Iberer indes mit dem noch für die laufende Saison versprochenen Brustsponsor und 200000 Euro für das Viertliga-Team.
Leffler dazu: "Je tiefer der Verein in der Tabelle steht, desto schwieriger wird unser Bemühen, Geldgeber für die vierte Liga zu bekommen."
Und auch ein kurzfristiger Einsatz von drei ausländischen, bei Asap unter Vertrag stehenden Spielern noch in der laufenden Regionalliga-Saison (wie im Zuge der ersten Verhandlungen im Januar 2012 ins Gespräch gebracht) ist fern jeder Realität. Nicht nur Ex-FCM-Präsident Eckhard Meyer, einem der Vermittler zwischen FCM und Asap, schwebt nämlich vor: "Es muss jetzt schnell gehen, denn schon am 8. April spielt der FCM im Landespokal-Halbfinale beim Haldensleber SC. Ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn der FCM da rausfliegt ..." Nach Meyers Vorstellungen könnten "einige Spieler von Asap" noch bis zum Pokalspiel gegen den Verbandsligisten mit einer Spielgenehmigung für die Elbestädter ausgestattet werden.
"So einfach geht das nicht", tritt Wilfried Riemer, Spielleiter der Regionalliga Nord, diesen Vorstellungen entgegen und führt die DFB-Spielordnung an: "Das wäre möglich gewesen. Dazu hätten sich die Neuzugänge aber bis zum 31. Januar 2012 beim FCM anmelden müssen."
Für die kommende Saison sind die in den Eckpunkten ebenfalls vorgesehenen vier Spieler-Neuverpflichtungen aus dem Asap-Pool natürlich immer noch möglich.
"Wir wollen den FCM jetzt in Ruhe anhand unserer Eckpunkte arbeiten lassen", erklärt Leffler. Das Vereinspräsidium will nun mit Aufsichtsrat und Ehrenrat "kurzfristig die weitere Vorgehensweise besprechen" und sich anschließend mit Asap ins Benehmen setzen.
Leffler: "Ich habe die Zusage, dass der FCM nächste Woche bei uns anrufen wird."
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Kein Sieger unter Flutlicht in Wolfsburg
Fußball l Wolfsburg/Halberstadt (fbo) Die Nachholbegegnung vom 19. Spieltag in der Regionalliga zwischen der der U23 des VfL Wolfsburg und dem VfB Germania Halberstadt endete gestern Abend 1:1 (1:1) unentschieden.
Die "Jung-Wölfe" starteten furios. Vom Anstoß weg brauchten die VW-Städter etwa 30 Sekunden, ehe der Ball im Netz zappelte. Der Angriff, den Klich per Kopf abschloss, wirkte einstudiert. Drohte dem VfB ein Debakel? Keineswegs, das Feuer des VfL erlosch schnell. Lehrbuchreif köpfte Beck nach einer Kragl-Ecke zum 1:1 ein (19.). Fortan war Germania das bissigere Team. In der zweiten Halbzeit war Halberstadt weiter willig, aber es fehlte die letzte Konsequenz. Wirkliche Höhepunkte waren rar. Petry (80.) für den VfL und Fitkau (85.) für die Gäste hatten die besten Möglichkeiten. VfB-Trainer Petersen: "Mit dem Punkt kann ich leben!"
Wolfsburg: Sauss - M. Schulze, Klamt, Knoche, Klich (56. Granatowski), Schindzielorz, Kreuels (67. Park), Polter, Thoelke, Fomitschow (78. Petry), K. Schulze
Halberstadt: Kischel - Krüger, Saalbach, Fitkau, Warz (46. Mørck), Georgi, Schubert, Kragl, Wijks (73. Scheidler), Podrygala (62. Bäcker), Beck
Schiedsrichter: Klemm (Gröditz). Zuschauer: 149. Tore: 1:0 Mateusz Klich (1.), 1:1 Christian Beck (19.). Gelb: Polter/Krüger
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MZ Bericht vom Spiel SW Badeborn gegen QSV
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und dann noch die peinlichen Fragen über den Fürther TW. Was kann er dafür das der Ball vom Pfosten an sein Rücken springt. Mann Mann
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Germania Halberstadt heute in Wolfsburg
Der März hat es aus Sicht von Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt in sich: Sechs Liga-Begegnungen innerhalb von vier Wochen sind zu bewältigen. Die vierte dieser Partien steht heute Abend in Niedersachsen an, wenn der VfB um 19 Uhr zu Gast bei der U23 des VfL Wolfsburg ist (VfL-Stadion am Elsterweg).
Täglich grüßt das Murmeltier - wieder fällt ein Stammspieler im Team von Trainer Andreas Petersen aus. Diesmal trifft es Innenverteidiger Florian Eggert, der seine Ein-Spiel-Sperre nach der roten Karte vom Havelse-Spiel absitzen muss (Volksstimme berichtete). Mit Philip Schubert rückt dafür ein wichtiger Baustein der Kreativ- abteilung zurück in die Startelf (Gelb-Sperre). Im Nachholspiel muss Petersen dafür auf Friedrich Reitzig und Leroy Götz verzichten. Reitzig soll am Wochenende wieder in der zweiten Mannschaft spielen, für den Tabellenführer der Landesliga Nord auf Torejagd gehen. Bei einem heutigen Einsatz wäre er laut der VfB-Verantwortlichen gesperrt. Götz muss aus beruflichen Gründen passen.
Von Beginn an spielen soll indes Marvin Wijks, der zuletzt jeweils nicht zur Startformation gehörte. Wie die Viererabwehrkette nach dem Ausfall von Eggert aussehen wird, ließ Petersen offen. Sowohl Marcus Bäcker als auch Nicolas Warz dürfen mit einem Einsatz rechnen. Auch Niels-Peter Mørck steht offenbar kurz vor seinem Debüt.
Bei einem Auswärtssieg könnte der Tabellen-14. Halberstadt am Zehnten aus Wolfsburg vorbeiziehen. Petersen: "Wir wissen um die Schwere dieser Aufgabe, haben aber auch im Hinterkopf, dass uns dieses Team liegt. Unsere Offensivabteilung ist ja vollständig, sie muss nur wieder ihre Qualität beweisen."
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Der FCM und die Frage: Wer hat auf der Bank in letzter Konsequenz das Sagen?
Die Entscheidung von Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg, dass der sportliche Leiter Detlef Ullrich ab sofort bei den Spielen auf der Trainerbank sitzt, hat innerhalb und außerhalb des Clubs für ziemliche Diskussionen gesorgt. Gestern nun war der FCM um Schadensbegrenzung bemüht.
Magdeburg l Am vergangenen Montagabend hatte sich, so Präsident Peter Fechner zur Volksstimme, der Verein "auf eine Zwischenlösung geeinigt". Danach soll Ronny Thielemann zusammen mit Carsten Müller weiterhin das Training leiten, die Aufstellung festlegen und die Taktik bestimmen, aber Ullrich eben bei den Spielen mit auf der Bank Platz nehmen - und, was naheliegt, aber unausgesprochen blieb, auch eingreifen.
Der Club behält sich mit der Zwischenlösung offensichtlich vor, bei anhaltendem Misserfolg deutlich konsequenter zu handeln, was möglicherweise die Trennung von Thielemann zur Folge hätte.
In einer gestern vom Verein nachgereichten Presseerklärung ("Detlef Ullrich rückt näher an das Trainerteam") wird der Sportchef, der für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, so zitiert: "Diese Maßnahme (beim Auswärtsspiel in Kiel vorübergehend auf der Bank/d. Red.) wurde am Wochenende positiv aufgenommen und fördert die direkte Kommunikation sowie Analyse zwischen dem Trainerteam und mir. In der augenblicklichen Tabellensituation muss man sich mit den sportlichen Leistungen und den damit verbundenen Ergebnissen weiterhin kritisch auseinandersetzen und notwendige Maßnahmen erkennen. Dies geschieht stets im engen Zusammenspiel mit dem Cheftrainer Ronny Thielemann und Carsten Müller."
Abgesehen davon, dass Ullrich in der Erklärung Thielemann weiterhin als Cheftrainer bezeichnet, obwohl dieser nach Volksstimme-Informationen nie mit einem entsprechenden Cheftrainervertrag ausgestattet wurde und darüber hinaus auch nicht so bezahlt wird, geht es auch darum, ob es nicht eine Binsenweisheit ist, dass ein Sportchef nahe dran sein sollte am Trainerteam? Und in diesem speziellen Fall stellt sich darüber hinaus die Kardinalfrage:
Wer hat in letzter Konsequenz das Sagen?
Pressesprecher Stephan Lietzow gab darauf gestern diese Antwort: "Thielemann hat weiter die Zügel in der Hand. Dass es in brenzligen Situationen eine Rückkoppelung mit Detlef Ullrich gibt, ist natürlich nicht auszuschließen."
Der Verein sträubt sich also nach außen dagegen, dass Thielemann degradiert wurde. Das ist die eine Seite. Wie es intern aussieht und wie die Öffentlichkeit dieses Szenario beurteilt, eine andere ...
Dass Ullrich komplett die Cheftrainerrolle übernimmt, ist weiter kein Thema. Fechner: "Er soll das Team für die Zukunft aufbauen und ist dafür genau der Richtige."
Das Fachblatt "kicker" hatte dem FCM - bereits vor der Präsidiumssitzung am Montagabend - in seiner jüngsten Ausgabe fast eine ganze Seite gewidmet. Überschrift: "Zwischen Tristesse und Tollhaus". Nach dem Hickhack um die Presseerklärung hat offenbar nicht nur der "kicker" den Eindruck, dass der FCM derzeit ein ziemlich diffuses Bild abgibt.
Fechner blickte unterdessen schon auf das nächste Heimspiel gegen den Berliner AK (Sonntag, 13.30 Uhr): "Die Jungs sollen mit einem klaren Kopf an die Aufgabe herangehen. Mit Unterstützung anderer und mit Maßnahmen, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte, will ich dafür sorgen, dass das der Fall sein wird."
http://www.volksstimme.de/spor…Konsequenz-das-Sagen.html
was für ein Chaos
1. FC Magdeburg: Auf die lange Bank geschoben
Magdeburg l Heureka! Der 1. FC Magdeburg hat den Stein der Weisen gefunden. Sportdirektor Detlef Ullrich, ausgestattet mit der Lizenz zum Coachen, rückt von der Tribüne auf die Trainerbank und hat fortan das Sagen.
Und der mit viel Vorschusslorbeeren vor nicht einmal einem halben Jahr in die Funktion des Cheftrainers gehobene Ronny Thielemann hingegen darf den bei jedem Match bis an die Grenze gehenden (noch) Regionalkickern als "Co" wieder die Flaschen reichen.
Doch soll das nur der Anfang eines Magdeburger Modells sein, das bundesweit - ach was: weltweit - für Aufsehen sorgen wird. Wie der Club weiland beim 2:0- Finalsieg im Europacup der Pokalsieger 1974 gegen den AC Mailand.
Geplant ist die längste Trainerbank der Welt. Und mit den Millionen aus Spanien dürfte diese Weltneuheit leicht zu wuppen sein. Alle Ex-Cheftrainer des Clubs seit Wiedereintritt in die Regionalliga am Ende der Saison 2006/2007 werden gekauft und sitzen gemeinsam und gleichberechtigt am Spielfeldrand. Von Dirk Heyne (v. l.), über Paul Linz, Steffen Baumgart, Carsten Müller, Ruud Kaiser, "Papa" Wolfgang Sandhowe und Ronny Thielemann bis hin zum Neuen, Detlef Ullrich. Insgesamt acht Kicker-Flüsterer. Die geballte Ladung Kompetenz in Blau-Weiß.
Und es wird demokratisch zugehen auf den blauen Plastiksitzen. Jeder Spielerwechsel, jede taktische Variante, ja sogar die Auswahl der Freistoß-, Eckstoß- und Elfmeterschützen wird ausdiskutiert. Und wenn es ein Patt bei der Abstimmung gibt, hat der Verein j
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Einigung auf "Zwischenlösung"
FCM: Thielemann als Cheftrainer entmachtet / Ullrich ab sofort auf der Bank
Magdeburg l Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg hat auf die sportliche Talfahrt (noch kein Sieg in der Rückrunde und in sechs von sieben Spielen ohne Treffer) reagiert, dabei allerdings keinen scharfen personellen Wechsel vollzogen, sondern sich, wie es Club-Chef Peter Fechner gestern Abend nach der Präsidiumssitzung formulierte, "auf eine Zwischenlösung geeinigt".
Diese sieht so aus, dass der sportliche Leiter Detlef Ullrich ab sofort bei den Spielen auf der Trainerbank sitzt und das Sagen hat. Der bisherige Chefcoach Ronny Thielemann rückt damit wieder in die Co-Trainerposition, soll aber zusammen mit Carsten Müller auch weiterhin das Training des Tabellenvorletzten leiten.
Ullrich hatte am Abend Rede und Antwort gestanden und das Präsidium, so Fechner, davon überzeugt, "dass es in der jetzigen Situation die richtige Entscheidung ist". Der Präsident fügte hinzu: "Herr Ullrich hat in dem Gespräch nicht etwa gekniffen, sondern eindeutig gezeigt, dass er bereit ist, Verantwortung zu tragen." Bei weiteren Misserfolgen wird aber der FCM wohl nicht umhinkommen, dass Ullrich das Traineramt vollständig übernimmt.
Ebenso dürfte damit klar sein, dass es für Thielemann als Cheftrainer keine Zukunft beim FCM geben wird. Fechner brach aber sogleich eine Lanze für den 38-Jährigen: "Wir haben ihn seinerzeit als Co-Trainer eingestellt und wollen mit ihm als Co-Trainer auch weiterarbeiten. Er hat uns in einer schwierigen Situation geholfen. Dass es nicht so gelaufen ist, sollte man ihm nicht zu sehr zum Vorwurf machen."
http://www.volksstimme.de/spor…-sofort-auf-der-Bank.html
wahnsinn was da los ist
Hier liest es sich ganz andersDetlef Ullrich rückt näher an das Trainerteam
Im Rahmen der gestrigen turnusmäßigen Präsidiumssitzung beim 1. FC Magdeburg, in der das Gremium des Vereins gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Detlef Ullrich die aktuelle sportliche Situation sowie die damit verbundene Entwicklung kritisch analysierte und weitere Maßnahmen besprach, wurde die Entscheidung, dass Detlef Ullrich zukünftig ergänzend auf der Bank Platz nimmt, nochmals bekräftigt. Wie bereits beim Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende bei Holstein Kiel praktiziert, rückt der Sportliche Leiter damit noch näher an die Regionalligamannschaft.
„Diese Maßnahme aus der Vorwoche wurde am Wochenende positiv aufgenommen und fördert die direkte Kommunikation sowie Analyse zwischen dem Trainerteam und mir. In der augenblicklichen Tabellensituation muss man sich mit den sportlichen Leistungen und den damit verbundenen Ergebnissen weiterhin kritisch auseinandersetzen und notwendige Maßnahmen erkennen. Dies geschieht stets im engen Zusammenspiel mit dem Cheftrainer Ronny Thielemann und Carsten Müller“, begründet Detlef Ullrich diesen zusätzlichen Schritt.
Ergänzend fügt FCM-Präsident Peter Fechner hinzu, dass „sich keiner im Verein mit dem derzeitigen Tabellenstand zufrieden gibt. Die Ergebnisse, speziell in den kommenden Heimspielen, müssen einfach stimmen, damit die mittelfristigen Ziele beim 1. FC Magdeburg nach wie vor realisiert werden können.“
Am kommenden Sonntag empfängt der 1. FC Magdeburg zum 25. Regionalligaspieltag den Berliner AK in der MDCC-Arena. Diese Partie gegen den Tabellen-11. wird um 13:30 Uhr angepfiffen.
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Elbestädter verlieren nach einer unerwartet starken ersten Halbzeit bei Holstein Kiel mit 0:1
FCM verpasst nur knapp eine faustdicke Überraschung
Kiel/Magdeburg l Fast hätte der schwächelnde Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg am Sonnabend bei Titelanwärter Holstein Kiel für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Aber eben nur fast. Am Ende blieb der Club beim 0:1 (0:0) wieder einmal punkt- und torlos.
Trainer Ronny Thielemann: "Wir haben einerseits frühzeitig attackiert, weil wir wussten, dass Kiel derzeit die Leichtigkeit aus der Hinrunde fehlt, andererseits aber wie so häufig aus unseren Möglichkeiten kein Kapital geschlagen. Es war über weite Strecken eine offene Partie mit dem besseren Ende für Holstein."
Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Gäste, allen voran Kapitän Peter Hackenberg, eine unerwartet starke Leistung, ließen die verkrampft und überhastet agierenden Platzherren nie zur Entfaltung kommen und hatten durchaus Chancen, in Führung zu gehen. So tauchte nach einem Traumpass von Kurth plötzlich Wolf allein vor Keeper Jensen auf, konnte diesen jedoch nicht überwinden (15.).
Nach der Pause verstärkte Holstein den Druck und beschwor mehrfach brenzlige Situationen vorm FCM-Gehäuse hervor. Nachdem zunächst Tischer gegen Heider zur Ecke klären konnte (67.), war es eine Viertelstunde vor Schluss soweit, als der aufgerückte Linksverteidiger Poggenberg freistehend das Tor des Tages erzielte.
Die Chance, alles klarzumachen, vergab drei Minuten vor dem Abpfiff Kazior, der einen von Halke an Heider verursachten Foulelfmeter vorbeischoss. So durfte der FCM weiter hoffen, doch als Krieger mit einem 20-m-Freistoß in zentraler Position knapp das Ziel verfehlte (90.), war die vierte Rückrundenniederlage perfekt.
Der Ex-Magdeburger und heutige Kieler Co-Trainer Jan Sandmann brachte es mit seiner Einschätzung auf den Punkt: "Es ist genauso gekommen, wie wir es erwartet hatten, nämlich dass der FCM ein ganz ganz harter Brocken wird. Wir haben, so glaube ich, aufgrund des größeren Willens nach hinten raus verdient gewonnen."
Auf Seiten der Elbestädter - mittlerweile Tabellenvorletzter und ohne den Punktabzug für Wilhelmshaven sogar Schlusslicht - trauerte der fleißige Cristopher Wright einer weiteren vergebenen Chance hinterher: "Wir waren wieder einmal in den entscheidenden Situationen nicht clever genug." Dawid Krieger meinte: "Ein Unentschieden wäre verdient gewesen." Deutlicher wurde Stephan Neumann: "Eine gute Halbzeit ist eben zu wenig. Dass es nicht einmal zu einem Punkt gereicht hat, lag auch an unserem Unvermögen."
Kiel: Jensen - Herrmann, Steil, Berzel, Poggenberg, Meyer, Kazior, Sykora (27. Müller), Fischer (46. Chahed), Lindner, Heider (89. Wulff)
FCM: Tischer - Lenk, Halke, Hackenberg, Neumann, Henkel, Viteritti, Kurth, Wolf (81. Köhne), Wright, Krieger
Schiedsrichter: Rohde (Rostock). Zuschauer: 4109. Tor: 1:0 Poggenberg (75.). Gelb: Meyer, Heider, Müller, Berzel / Henkel, Neumann