Beiträge von Schwarze Sau

    Ich wäre auch eher dafür, auf dem Platz zu bleiben und mit den Leuten, die man ein Jahr nicht gesehen hat eine Pilsette zu nehmen.
    Latürnich (Achtung: Asterix-Insider!) hab ich aber auch Verständnis dafür, dass die Jungbullen-Riege an so einem Abend mit den Hufen scharrt und auf fremden Weiden grasen will.
    Bin gottseidank raus aus dem Alter, also: "Pro Sitzplätze!" in Kröpelin.

    Volltreffer, masagn:


    ”Die Relegationsspiele haben in der Vergangenheit eigentlich immer für
    große Spannung und Dramatik gesorgt”, erklärte Holger Hieronymus,
    DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb, in einem Gespräch im Mai 2009
    mit bundesliga.de. ”Diesen zusätzlichen Spannungsfaktor wollen wir
    einfach wieder nutzen, um die Bundesliga und 2. Bundesliga noch
    interessanter zu machen.”

    Endet der Neubeginn bereits nächstes Jahr um diese Zeit wieder oder warum hat der Neue nur für ein Jahr unterschrieben?
    Ein bisschen widersprüchlich erscheint mir auch das Ziel, attraktiven Fußball im Abstiegskampf anbieten zu wollen.
    Mal sehen, wie dieser "Knoten" gelöst wird.

    ManUnited hat die Schalker 4-Minuten-Meisterschaft 2001 und as CL-Finale ´99 der Bayern in einem Spiel durchgemacht, Respekt!
    Das wird so wohl auch nicht wieder passieren.

    So, mein letzter Versuch hier, weil es am Thema gehörig vorbeigeht:


    Maja, Du lässt die von mir gezielt gewählten Passagen außer acht, um Dir die Deiner Meinung nach wichtigeren rauszusuchen. Das ist Dein gutes Recht, lenkt aber vom angesprochenen Ursprung von Gewalt aus deutschem/nicht-deutschem Hintergrund ab.
    Die Rolle des SR, der möglicherweise Fehler auf beiden Seiten macht, lasse ich bewusst außen vor. Aus der von mir zitierten Passage geht eindeutig hervor, wer mit dem Frust über SR-Entscheidungen schlechter umgehen kann. Selbst wenn der SR voreingenommen ist (Wer hatte das Gefühl nocht nicht?), habe ich nicht das Recht, Selbstjustiz zu üben!
    Wer eher dazu neigt? Siehe oben!


    P.S.:
    Schön, dass das Interview heute auf der DFB-Seite zu lesen ist, gestern musste ich noch tippen.
    Alles Weitere gern per PN.

    Nur als Reaktion auf Majas Frage, was deutsch/nichtdeutsch sei:
    (Das habe ich gestern schon einmal im Kreisliga-Thema gepostet, passt hier aber auch ganz gut. Sorry für OT!)


    Hier habe ich mal einen Auszug aus einem Interview in der aktuellen
    DFB-Schiedsrichterzeitung (3/2012) zum Thema gefunden. Der Interviewte
    hat eine Magister-Arbeit zum Thema "Interkulturelles Konfliktpotenzial
    im Amateurfußball" geschrieben und dies hier festgestellt:




    Frage:


    "Sind Vereine, in denen überwiegend Fußballer mit Migrationshintergrund spielen, wirklich so schlimm wie ihr Ruf?"




    Antwort:


    "Bei einer Studie vor wenigen Jahren wurden die Gründe für 4.000
    Platzverweise im Jugendbereich untersucht. Dabei gab es eindeutige
    Ergebnisse: Die Schwere des Straftabestands steigt prozentual mit
    Beteiligung nicht-deutscher Spieler. Besonders bei Tätlichkeiten, rohem
    Spiel und Bedrohungen dominieren diese Spieler im Vergleich zu ihren
    deutschen Sportkameraden. Statistiken belegen zudem, dass zwei Drittel
    der Spielabbrüche vordergründig von nicht-deutschen Spielern verursacht
    werden."




    Frage:


    "Welche Rolle spielt der Schiedsrichter bei solchen interkulturellen Konflikten?"




    Antwort:


    "Bei der Frage nach dem Ereignis, das zu der strafbaren Tat des Spielers
    führte, gaben 44,5 % der nicht-deutschen Spieler eine
    Schiedsrichter-Entscheidung als ausschlaggebenden Grund an. ... "




    Schade, dass im Interview keine weiteren Angaben zu der besagten Studie
    zu finden sind. Ich gehe aber davon aus, dass er besser zitiert als der
    Plagiats-Baron und in der Arbeit bei ein bisschen Recherche auch eine
    Quellenangabe zu finden ist.




    Quelle: DFB-Schiedsrichterzeitung 3/2012, S. 24


    und


    Interkulturelles Konfliktpotential im Amateurfußball: Die Rolle des
    Schiedsrichters. Cedric Reichel, M.A. 2012 (Bosse / Kreß)

    Hier habe ich mal einen Auszug aus einem Interview in der aktuellen DFB-Schiedsrichterzeitung (3/2012) zum Thema gefunden. Der Interviewte hat eine Magister-Arbeit zum Thema "Interkulturelles Konfliktpotenzial im Amateurfußball" geschrieben und dies hier festgestellt:


    Frage:
    "Sind Vereine, in denen überwiegend Fußballer mit Migrationshintergrund spielen, wirklich so schlimm wie ihr Ruf?"


    Antwort:
    "Bei einer Studie vor wenigen Jahren wurden die Gründe für 4.000 Platzverweise im Jugendbereich untersucht. Dabei gab es eindeutige Ergebnisse: Die Schwere des Straftabestands steigt prozentual mit Beteiligung nicht-deutscher Spieler. Besonders bei Tätlichkeiten, rohem Spiel und Bedrohungen dominieren diese Spieler im Vergleich zu ihren deutschen Sportkameraden. Statistiken belegen zudem, dass zwei Drittel der Spielabbrüche vordergründig von nicht-deutschen Spielern verursacht werden."


    Frage:
    "Welche Rolle spielt der Schiedsrichter bei solchen interkulturellen Konflikten?"


    Antwort:
    "Bei der Frage nach dem Ereignis, das zu der strafbaren Tat des Spielers führte, gaben 44,5 % der nicht-deutschen Spieler eine Schiedsrichter-Entscheidung als ausschlaggebenden Grund an. ... "


    Schade, dass im Interview keine weiteren Angaben zu der besagten Studie zu finden sind. Ich gehe aber davon aus, dass er besser zitiert als der Plagiats-Baron und in der Arbeit bei ein bisschen Recherche auch eine Quellenangabe zu finden ist.


    Quelle: DFB-Schiedsrichterzeitung 3/2012, S. 24
    und
    Interkulturelles Konfliktpotential im Amateurfußball: Die Rolle des Schiedsrichters. Cedric Reichel, M.A. 2012 (Bosse / Kreß)

    Klosterfelde - Preußen II 2:3 (1:1)


    Die abstiegsbedrohten Preußen gewinnen ein umkämpftes, aber faires Spiel nach starker 2. HZ verdient mit dem einen Tor mehr, um das sie meiner Meinung nach besser waren.
    Der Anfang versprach schon einigen Zündstoff für das restliche Spiel:
    1. Foul durch Union nach 5 (!) Sekunden noch im Mittelkreis,
    1. Gelbe durch Union nach 1:40 Minuten,
    1:0 für Union nach 2:45 Minuten.
    Danach wurde es aber ein fast normales Fußballspiel, in dem sich eine Vielzahl der Akteure ja noch aus gemeinsamen Zeiten bei verschiedenen Barnimer Teams kannten. Preußen kam zunächst schwerer ins Spiel und hatte weniger Spielanteile, Union mit dem Bemühen, einen draufzusetzen, aber vor dem Preußen-Tor oft ohne weitere Durchschlagskraft. Das zog sich schließlich bis zum Schluss durch das weitere Spiel der Klosterfelder, so dass am Ende der Anschlusstreffer zum 2:3 zu spät kam.
    In der 36. Minute gelang EW durch Urbanowicz der Ausgleich, der nach einem Abstimmungsproblem in der Union-Abwehr freistehend aus Nahdistanz einschieben konnte.
    Nach der Pause kam Preußen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine und spielte erkennbar offensiver. Die dafür verdiente Führung kam allerdings durch einen Foul-Elfmeter zustande, der von TW Pospieszny sicher verwandelt wurde (72.). Moskalewicz hatte zuvor Urbanowicz im Strafraum gehalten und zu Fall gebracht.
    Danach entstand das für derartige Situationen typische Szenario: Union drückt auf den Ausgleich und lässt dem Gegner Räume zum Kontern, die aber erst in der 87. Minute durch Zimmermann ausgenutzt werden konnten. Erst danach gelang Moskalewicz in der vorletzten Minute der Anschluss in einer ähnlichen Situation wie beim 1:1. Danach gab es noch drei mehr oder weniger bange Nachspiel-Minuten, in denen aber außer dem einen oder anderen erfolglosen Angriff nix Entscheidendes mehr passierte.
    Trotz der wilden Auftakt-Phase war es ein faires, aber kampfbetontes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften (2:2 Gelbe). Preußen hilfte der Sieg erst einmal weiter, da unten angesichts der Ergebnisse von gestern noch keine Vorentscheidung gefallen ist. Für Klosterfelde geht es sicher in den abschließende Spielen noch um Platz drei, der einen schönen Erfolg für den Aufsteiger darstellen würde.
    Beste Spieler (ohne Gewähr):
    Gerling, Moskalewicz, Tegge - Pospieszny, Beuster, Urbanowicz

    Silli:
    Sicher war der Vorsatz da, so etwas macht ja niemand aus Versehen.
    Ich denke, dass die lange Sperre angemessen ist. Dabei hat man sich ja auch auf die beiden Hauptverantwortlichen beschränkt. Der Punktabzug/die Spielwertung ergibt sich zwangsläufig wie bei einem Spieler mit der 5. Gelben. Die Höhe der Geldstrafe + Verfahrenskosten bei mehreren Terminen tun, denke ich, ein Übriges.
    Ein Problem sehe ich bei der Verantwortlichkeit des Vereins, da das Wissen über die (nicht) vorhandene Spielberechtigung sich auf einige wenige Verantwortliche beschränkt. Selbst der betroffene Spieler weiß ja mitunter nicht, wann eine Spielberechtigung aus Cottbus vorliegt.
    Morgen bin ich in Klosterfelde und werde versuchen, mir mal selbst ein Bild zu machen, Nachricht für den Ticker kommt wie üblich.

    Silli:
    Warum MUSS da Methode dahinter stecken?
    Solange kein weiterer Fall bekannt wird, ist (und bleibt?) es ein Einzelfall.


    Was ist an einer achtmonatigen Sperre zu gering, besonders im Vergleich zu Sperren nach "Körperverletzungs"-Fouls?


    Ich glaube auch nicht, dass es einfach ist, einen derartigen Betrug zu begehen, da Fotos vom Spiel immer irgendwo öffentlich gemacht werden und alte und neue Gegner die angetretenen Spieler mit den im Bericht genannten vergleichen können.