Beiträge von DKF

    Nach ausgiebigem Frühstück konnte ich das 1:0 kurz nach 11 Uhr vom Eingang aus schlecht beurteilen. Keeper Metzner hat wohl einen Piesteritzer (Nummer 6?) angeschossen, der dann keine Mühe mehr hatte den Ball zu versenken. Wenige Minuten später der Ausgleich durch einen Freistoß aus über 25 Metern von Martin Wehlert unter leichter Mithilfe des böigen Windes. Nach gutem Start der Gäste hatten nun auch die Hallenser ihre Tormöglichkeiten.


    Insgesamt ein halbwegs gerechtes Remis, auch wenn Piesteritz dem Sieg etwas näher war. Kurz vor Schluss vergab allerdings ein Rot-Weißer per Kopf die Riesenchance zum Heimsieg. Dank etablierter Hintermannschaft bei der Ersten Mannschaft mit bis dahin nur 3 Gegentoren, spielte bei der II. eine sehr erfahrene (Reserve-)Viererkette (Schädlich, Krug, Gröger, Werner - alle 4 mit OL-Erfahrung).


    Pokalspiel gegen Haldensleben wurde übrigens auf den 20.12. verlegt (Länderpokal wie immer). :verweis:

    Beim Stadtderby vor 244 Zuschauern setzte sich der VfL Halle etwas zu hoch mit 3:0 beim BSV Halle Ammendorf durch.


    In der für Verbandsligaverhältnisse recht ordentlichen Partie gab es in der ersten Hälfte wenig klare Möglichkeiten. Dafür gab es zwei Verletzungen beim VfL: Schammer (Finger ausgekugelt) und Döring (Wade?) mussten raus. In der 29.Minute größte Chance für den BSV: nach Sund-Patzer schießt Kricke frei aufs Tor laufend über die Bude. In der 42.Minute ein kleines Kuriosum: Ammendorf kommt über den Flügel, die 96er wähnen den Ball im Toraus, doch es geht weiter. Keeper Richter angelt sich den Ball und schreit daraufhin den Linienrichter an. Der konsequente Schiri pfeifft indirekten Freistoß aus 12 Metern und gibt Richter :gelbekarte: . Den Freistoß drischt Daouri in die Mauer.


    In der zweiten Hälfte war der VfL aktiver und ging durch einen direkten Freistoß von Vladi Penev in Führung (54.). Daraufhin boten sich dem Spitzenreiter zahlreiche Konterchancen, Ammendorf machte nun das Spiel, aber 96 hatte die Chancen. Ströhl, Penev und Georgius vergeben drei davon, doch Ströhl macht auch zwei Tore (67. Konter über Penev, 78. Fehler in der Innenverteidigung). Ammendorf war bis zum Schluss um den Anschluss bemüht, nach der guten ersten Halbzeit fehlte aber auch ein wenig die Cleverniss, das Glück im Abschluss und das Durchsetzungsvermögen in der Spitze.


    HFC II gewann dank Treffer von Schulz (33./Foulelfmeter) und Schneider (50.) mit 2:1 gegen Staßfurt, den Anschluss erzielte Guntsch (83.).

    freitag, 03.10.08 20.15 Uhr


    "Das Leben der Anderen"


    soll sehr beeindruckend sein. wäre wahrscheinlich auch für alle, die die DDR nur vom hören sagen kennen, mal ne gelgenheit sich ein bild zu machen.


    Hab ihn mir damals im Kino angesehen, als er ein Jahr alt war (nach der Oscar-Verleihung). Als mehr oder minder unbeteiligter war er für mich nichts herausragendes. Waren aber viele Senioren mit viel "Wut im Bauch" im Kino. :rolleyes:

    Einwohnermeldeamt... Nicht die schlechteste Idee! 8o


    Auskunft kostet hier 5 Euro. Sollte sein Geb.-datum allerdings nicht stimmen, haben wir ein Problem. Wieviele Schulzes leben in Bärlin? :pinch:


    Edit: Alter Schwede!!! :motz: 40 Glocken!!! Die spinnen doch! Klick!


    Ich hab vor kurzem 5€ gezahlt. Mit einem billigen Vorwand und ohne Nachweise kommt man leicht beim Einwohneramt an die Daten.

    erreichte man Ilmenau an der ? naaaaa, richtig Ilm und nach der üblichen Zeremonie Bundespolizei übergibt uns feierlich (inklusive Appell ala Bundeswehrvereidigung) am Bahnhof der Landespolizei, durfte nun die Kreisstadt mit der zweitgrößten “Streberpenne“ des Landes in Augenschein genommen werden.


    Kreisstadt (vom Ilm-Kreis) ist das kleinere Arnstadt. An der "Streberpenne" dürftet ihr nicht vorbeigekommen sein.


    Zitat

    Gut gelaunt war das Ziel nun das Kaufland am Bahnhof, um den Freibadstatus des Zugabteils auch auf der Rückfahrt zu gewährleisten doch nix böses ahnend kam es an der Eishalle noch zu einem kleinen Scharmützel mit cirka 60 Punkern, können aber auch 20 Punker und 40 Hunde gewesen sein so genau war das nicht auszumachen.


    Tja, wärd ihr mal zu Netto gegangen. Ist auch aufm Weg, billiger und Punks gibts da ooch keine. :D


    Das war ja ein aufregdenes Wochenende für den Herrn Seeber (OB von Ilmenau), wenn er das hier liest, gibts bestimmt Hausverbot für euch - für ganz Ilmenau. :P

    Aber wie ich letztens lesen mußte ist H**** die regenreichste Stadt (hust) Deutschlands. Somit ist klar, was euer Problem ist.


    Völliger Käse. Die Aussage stammte von der EU, die wohl ziemliche Sch... bei ihrer Studie gebaut haben. Im Regenschatten des Harzes fällt in Halle recht wenig vom Himmel.



    Aber is natürlich viel coooler mit 30.000 (mindestens) abzusteigen, als mit 2.000 Zuschauern drinzubleiben. :thumbsup:
    Ach, wenn Zuschauer Tore schießen könnten, tun sie aber nicht. :lach:

    Der Fußball stand bei mir am Wochenende mal wieder im Vordergrund. Man entschloss sich ein Wochenende an der Elbe zu verbringen, mit Altona gegen die Größten-der-Welt-Besieger gab es ein würdiges Rahmenprogramm. Dafür nahm ich über 900km Fahrt innerhalb von 50 Stunden in Kauf. Das scheint für manch erfahrenen Hopper banal zu sein, für mich - bisher mit Reisen nach Meuselwitz, Markranstädt und Wolfen - war das doch eine Umstellung. Schon Freitagabend wünschte man sich (einen) Fußball, hätte man doch im Stau auf der A4 Höhe Erfurt-Ost einwandfrei auf dem Asphalt kicken können. So ging man am Ende doch nur spazieren und freute sich insgeheim schon auf den nächsten Stau (auf der A9 sollte es sein).


    Samstag früh brach man gegen 9.45 Uhr in Halle auf. In Hamburg stand Bundesliga-Fußball auf dem Plan. Nach obligatorischen Staus auf der A7 (Lüneburger Heide und Elbtunnel), trudelte man gegen 14.20 Uhr auf dem 4€-teuren Parkplatz der HSH-Nordbankarena ein. Mehr als genug Zeit den Weg zum Stadion anzutreten und sich nahezu ohne Kontrolle ins Stadioninnere zu begeben.


    Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach
    Eigentlich war mir der Ausgang des Spiels herzlich egal, allerdings sympathisierte ich doch eher mit dem Underdog aus NRW. Als dann ein paar Jugendliche direkt neben mir meinten jeden einzelnen Gästefan schreiend als "Hu...sohn" zu bezeichnen, gab ich meine Neutralität weitgehend auf. Akustisch war ich sowieso durch Gladbach beeinflusst, saß ich doch direkt neben den zahlreichen Gästefans. Dementsprechend hörte ich von der gegenüberliegenden Seite zu keiner Zeit des Spiels einen Mucks.
    Das hochklassige Spiel, was man sich als Besucher erhofft, kam natürlich nicht zu stande. Der HSV ging völlig verdient durch einen Petric-Kopfball nach einem Freistoß in Führung. Die Borussen standen meist sehr tief gestaffelt und waren offensiv dementsprechend harmlos. Zumal ihnen ohne die Nationalspieler Neuville und Marin auch die spielerischen Mittel fehlten. Der HSV kontrollierte zwar die Partie, war aber selten zwingend und wirkte eher behäbig.


    In der Halbzeitpause machte ich mich auf die Suche nach einem befreundeten Gladbacher und traf zufällig auf einen roten Fleck in einem grün- und blau-schwarzen Farbenmeer. Die komplette Mannschaft der "Allergrößten der Welt" hatte den Weg ins Stadion gefunden und schaute sich an, wie man es nicht macht.


    Im zweiten Durchgang gaben die Fohlen ihre Zurückhaltung stück für stück auf und kamen so zu ein paar Konterchancen. Die Hamburger spielten weiterhin ihren Stiefel runter ohne die Entscheidung wirklich herbeiführen zu wollen. So kam es, wie es kommen musste: Gladbach kam zu mehreren Torchancen. Die erste fand nicht den Weg ins Tor. Zwischenzeitlich war das spannendste der Blick auf die anderen Zwischenstände, vor allem in Bremen. Luhukay entschied sich mitte der zweiten HZ Marin zu bringen. Mit einer seiner ersten Aktionen setzte der kleine Wirbelwind den Ball an die Torlatte. Kurz vor Schluss hatten die Fohlen die berühmte "letzte Torchance", doch Rob Friend köpfte freistehend neben das Tor. Da half es auch nicht, dass Neuville kurz vor Schluss in die Partie kam und Keeper Heimeroth in der Nachspielzeit im gegnerischen 16er mitmischte. Endstand 1:0. Nach dem Schlusspfiff wurde dem Team der Auswärts-Unbezwingbaren noch viel Erfolg für den morgigen Tag gewünscht.


    Während man knapp eine Stunde auf dem Parkplatz auf die eigene Abfahrt wartete, stellte man sich oft die Frage, wieso man nicht am Sonntag beim FC Oberneuland spielte und den Samstag im Weserstadion zugebracht hat.


    Am Abend ging es auf die Reeperbahn, denn St.Pauli lockte an diesem Wochenende mit dem "Reeperbahnfestival", also schlenderte man mit einigen Gladbachern und vereinzelten Hallensern durch die Hafenstadt. Mit dem Lokalbier schlechthin - Astra - wurde der Auswärtssieg schon etwas vorgefeiert. Schließlich deutete nun wirklich alles auf einen Dreier hin (HFC + Auswärtsspiel = 3Punkte bzw. nächste Pokalrunde).


    Altonaer FC von 1893 - Hallescher FC
    Gegen 13 Uhr kam man im Stadtteil Hoheluft am gleichnamigen Stadion von Victoria an. Für eine Ausweichstätte ist die Anlage ganz in Ordnung, allerdings keine besonders große Nummer. Programme lagen in Stapeln im Stadion rum, der Imbiss versuchte vergeblich erfahrenen Ossis eine "original Thüringer Bratwurst" vorzugaukeln. Der HFC-Anhang reiste größtenteils in schwarz an. Am Dienstag verstarb mit Uwe M. ein treuer HFCer, der sich im Fanprojekt engagierte und von einem 16jährigen lebensbedrohlich verletzt wurde. Mit einem Plakat (RIP Uwe, 1960-2008 - "Heute in Hamburg und für immer in unseren Herzen" gab es eine zu dem traurigen Anlass sehr gelungene Choreographie. Der HFC lief mit Trauerflor auf, der Stadionsprecher wies vor dem Spiel daraufhin. Stimmung von hallescher Seite in Ordnung, während das Repertoire der heimischen Anhänger hinter dem Tor kaum über 3-4 Lieder hinaus ging.


    Zum Spiel selber will ich hier nicht intensiv eingehen. Im Wesentlichen schickten die Rot-Weißen Helden, auswärts in dunkelblauem Anzug, ihre Anhänger durch ein Wechselbad der Gefühle. Schlechter Start, aufopferungsvoll in die Partie zurückgekämpft, Verletzungspech (Kunze+David raus) und im zweiten Durchgang das Spiel wieder aus der Hand gegeben. Kurz vor Schluss sorgte Nico Kanitz dann für das altbekannte Happy End und eine fröhliche Heimfahrt. Selbst Köhler gab anschließend zu, dass der Sieg glücklich zustande kam. Altonas Anhänger spekulierten direkt nach dem Abpfiff auf einen Formfehler und versuchten Abwehrrecken Adli Lachheb gleich zwei gezeigte gelbe Karten zu zuweisen. Fröhling - Trainer von Altona - war anschließend bitter enttäuscht. Nach dem er seiner Trauer genug kund getan hat, gab er noch Sticheleien gegen den Unparteiischen Thomas Frank zum Besten. Er hätte nicht konsequent gepfiffen und einige taktische Fouls vom HFC nicht geahndet. Seine Mannschaft hätte Fußball gespielt und nicht gebolzt.


    In meinen Augen kamen die Hamburger nicht mit der robusten bis harten Gangart der Hallenser zurecht, waren körperlich in den Zweikämpfen unterlegen und entwickelten nicht den nötigen Biss, so kam auch das Gegentor nach einem Luftloch vom Verteidiger Ansorge zustande. Bei insgesamt 27:20 Freistößen aus Heimsicht finde ich die Schiedsrichterdiskussion auch äußerst unangebracht.


    Gegen 16.30 Uhr ging es dann mit drei Punkten, guter Laune und zwei Kästen Astra-Bier im Gepäck wieder zurück in die Heimat, sogar staufrei.


    Spielbericht, Statistik und Bilder aus Altona/Hoheluft


    Und ich glaube die Ländermannschaft von S-A setzt sich zum größten Teil aus HFC- und FCM-Nachwuchsakteuren zusammen. Und da alle 18-19jährigen HFCer schon bei den Männern mitkicken, fehlt meist ein erheblicher Teil. FCM II würde sein Pokalspiel sicher auch verlegen... wenn sie denn eins hätten. :D

    Von mir aus auch in Dessau oder Leipzig, so lange jetzt nicht in Stendal oder Salzwedel gespielt wird, ist mir ziemlich egal wo dieses Spiel stattfindet. Ich glaube vom Seiten des SV Staßfurt wurde bereits vorgeschlagen nach Halle zu gehen, sicherheitstechnisch mit das einfachste. Allerdings ist der HFC auswärts wesentlich stärker - also doch lieber im Greifzu. ;)


    Traurig das man jetzt für solche (sorry lieber Staßfurter) 0815-Spiele so einen Aufwand betreiben muss. Nietleben wäre auch ne Variante, hat zumindest letzte Runde ganz gut geklappt. ^^