TÜRKIYEMSPOR BERLIN - SIEVERSHÄGER SV 4:0
Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Sievershagen wurde heute eine einseitige Angelegenheit. Von Beginn an ließen die Türkiyemspor-Spieler keinen Zweifel daran aufkommen, daß sie hier und heute gewinnen wollten. Schon in der 6. Minute gelang Michael Fuß aus Nahdistanz das 1:0, nachdem sich Adeck Akah Mba auf der rechten Seite energisch durchgesetzt hatten, in den Strafraum eindrang und von der Grundlinie den Ball zu Micha weiterleitete, der wenig Mühe hatte, sein 13. Saisontor zu erzielen. Michael Fuß bedankte sich bei ihm für diese Vorlage etwas später mit einer herrlichen Vorlage, die dann Adeck Akah Mba seinerseits zur 3:0-Führung nutzen konnte. Zwischenzeitlich hatte Michael Fuß durch eine wunderschöne Einzelleistung auf 2:0 erhöht.
Mit dem sicheren 3:0-Führung ging es in die Pause, und zunächst ging es genauso konzentriert in der 2. Hälfte weiter. Michael Fuß setzte einen Freistoß aus ca. 35 Metern direkt an den Pfosten, was Begeisterung bei den Zuschauern hervorrufte. Eine weitere Großchance hatte Daniel Stingl, als er mit einem energischen Alleingang startete und dann den Ball aus 10 Metern gegen den Innenpfosten schoß, von wo er entlang der Linie an den anderen Pfosten sprang. Das wäre ein Tor wert gewesen. Doch es war der heute beste Spieler Adeck Akah Mba, der das 4:0 erzielen konnte, als er von halbrechts frei vor dem Keeper der Gäste auftauchte und den Ball sicher verwandeln konnte. Adeck wurde später, als ihn Wolfgang Sandhowe für Ulas Saylik vom Platz holte, mit Applaus vom Publikum verabschiedet. Einen Makel hatte das Spiel von Türkiyemspor nur durch die gelbrote Karte für Tim Binting, doch eine Veränderung im Spielverlauf trat dadurch nicht mehr ein, zu schwach waren die Gäste. Konnten sie noch in der 1. Hälfte mit zwei gefährlichen Schüssen aufwarten, blieben sie im zweiten Durchgang chancenlos. Auch Türkiyemspor tat in den letzten 20 Minuten nicht mehr viel, um die Führung auszubauen. Unser Team spielte den Stiefel überlegen runter, wie man so schön sagt, ohne noch etwas anbrennen zu lassen. Dem Publikum jedenfalls hat die heutige Vorstellung gefallen. Ich hoffe nur, daß bald mehr Menschen dahinter kommen, daß am Kreuzberg sehr guter Fußball zu sehen ist (heute waren es nur 89 zahlende, aber dafür viele mit Dauerkarte, die Schätzungen gehen von ca. 120 - 200 Zuschauern im Stadion aus), zumal Türkiyemspor seit dem Sieg bei den Füchsen der drittbeste Berliner Verein ist (vor uns liegen nur noch der Bundesligist Hertha BSC mit seiner Amateurmannschaft und der - sorry - noch-Zweitligist 1. FC Union Berlin) und mittlerweile auf dem vierten Platz der Oberliga-Tabelle steht. Michael Fuß hat mit 14 Treffern in 10 Spielen (davon traf er in einem Spiel überhaupt nicht) sein Soll überfüllt. Allein ihn zu sehen ist das Eintrittsgeld wert. 8O 8O 8O
Beiträge von Ahlen
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@ Matthias
Genau darum geht es: Die Regeln und Auflagen für ein Oberliga-Spiel in Frage zu stellen und zu überlegen, macht Sinn macht und was nicht. Die Verreglementierung aller Dinge in Deutschland geht mir seit ich denken kann auf den Sender. Und das Überprüfen von Regeln und Normen fällt unheimlich schwer, das Umdenken noch schwerer.
Du bist der beste Beweis: Du ziehst dich in deinem Posting auf die NOFV-Sicherheitsauflagen, wie sie irgendwo niedergeschrieben wurden, zurück. Es gibt aber NOFV-Tagungen, wo jeder Oberliga-Verein derartige Dinge zur Disposition stellen kann. -
Es ist kein Bengalo geworfen worden. Das erste Bengalo brannte während des Auflaufens und der Seitenwahl ordentlich ab, ohne daß jemand Streß machte. Beim zweiten Bengalo nach dem Ausgleichstreffer für Türkiyemspor verhielt es sich so, daß nach dem entzünden derjenige, der ihn hielt, von einem Ordner aufgefordert wurde, das Bengalo dem Yesilyurt-Ordner zu geben. Dieser legte ihn dann auf den Rasen an der Seitenlinie, wo er ausbrannte. Also kein Wurf.
Türkiyemspor hatte eine Stellungnahme abgegeben, die aber angeblich beim NOFV nicht angekommen ist. Unser Verein kann aber - wie schon gesagt - belegen, daß die Stellungnahme fristgemäß abgegeben wurden. Darum kümmert sich jetzt unser Geschäftsstellenleiter.
Ich hoffe, daß Matthias seine Meinung, daß die Bengalos schön aussahen, vielleicht einmal positiv umsetzt und sich als Geschäftsführer im Namen von Yesilyurt dafür einsetzt, daß Bengalos auf den Rängen nicht mehr länger als Sicherheitsrisiko angesehen werden sondern als Teil einer stimmungsvollen Unterstützung der eigenen Mannschaft. Dann bekäme er sicher viel Unterstüzung nicht nur von uns Türkiyemspor-Fans. -
Auch ich muß trotz des Beenden des Themas noch etwas loswerden:
Die Einträge von tuerkiyemfan stammen nicht von dem uns bekannten tuerkiyemfan.
Matthias:
Ich weiß, daß unser Geschäftsstellenleiter rechtzeitig eine Stellungnahme an den NOFV geschickt hatte (die fristgemäße Stellungnahme wurde auch vom NOFV bestätigt). Will hier der SV Yesliyurt (Matthias) etwas provozieren, was er dann beim NOFV gegen Türkiyemspor verwenden kann? -
Bis zur Roten Karte für Ali-Emrah Özdemir war unsere Stimmung eher mäßig (einige Anfeuerungen, aber mehr nicht), danach etwas hochgeputscht und angriffslustiger ("Ohne Schieri habt ihr keine Chance"). Nach dem Ausgleich und den Führungstreffer zum 2:1 himmelhochjauchzend, und der erneute Siegtreffer nach dem Ausgleich ließ alle ausrasten, Fans wie Mannschaft. Nach dem Spiel wurde noch lange gefeiert, denn in Unterzahl, gegen einen Linienrichter, der sich weigert, Abseits anzuzeigen, und gegen eine mit allen Mitteln die drei Punkte verteidigen wollende Füchse-Mannschaft noch zu gewinnen, trotz eines zwischenzeitlichen erneuten Rückstands zeugt von hoher Moral in unserer Mannschaft.
Bei den Füchsen hingegen war während des gesamten Spiels Ruhe, keine Anfeuerungen, keine Stimmung, noch nicht mal großer Ärger über die Niederlage wurde erkennbar.
Ultras Sievershagen:
Kannst du mir für die Stadionzeitung eurern Mannschaftskader mit Trainer zukommen lassen (E-Mail: tuerkiyemspor@arcor.de)? -
War das ein Spiel! Es war klasse, mit anzusehen, wie Türkiyemspor in der letzten Viertelstunde einen 0:1-Rückstand aus der 1. Hälfte umdrehte, und das in Unterzahl, denn Ali-Emrah Özdemir mußte den Platz vorzeitig aufgrund einer Roten Karte verlassen. Eine kuriose Karte, denn der Linienrichter zeigte nach seinem Foul, das allenfalls gelbwürdig war, der Schiedsrichterin an, daß sie Ali-Emrah rot zeigen soll. Das tat sie dann auch prompt, was Trainer Wolfgang Sandhowe schwer erregte und minutenlang toben ließ. Doch er reagierte danach richtig: Kadir Özdogan, ein kämpferischer Spieler, der in den Sturm geschickt wurde, kam für Tim Binting, und später Cem Karahan für Cemal Can. Cem durfte sich schließlich als Matchwinner feiern lassen. Doch der Reihe nach: In Unterzahl kämpfte unser Team verbissen um jeden Fall. Die Füchse-Spieler gefielen sich in der Rolle der wehleidigen und unsportlichen Fußballer, die oft laut schreiend zu Boden gingen, um einen Freistoß zu erzwingen. Trotzdem übernahm Türkiyemspor das Kommando auf dem Platz, besonders durch solche starken Spieler wie Adeck Akah Mba und den mit einer Kopf-Platzwunde spielenden Daniel Stingl. Die Platzwunde holte er sich übrigens in einem Zweikampf in der ersten Hälfte. Eine Viertelstunde vor Schluß tauchte auf einmal Kadir Özdogan vor dem Füchse-Keeper Dame auf und köpfte den Ball über ihn zum 1:1 in das Netz. Es war ein klarer Fehler der Abwehr der Gastgeber. Nur wenig später setzte sich Cem Karahan auf der linken Seite durch und flankte den Ball von der Torauslinie flach zurück zum lauernden Michael Fuß. Micha hatte natürlich wenig Mühe, den Ball zu seinem 12. Treffer im neunten Spiel zur viel umjubelten 2:1-Führung für unser Team zu versenken. Wahrscheinlich noch in Feierlaune fing sich Türkiyemspor praktisch im Gegenzug den 2:2-Ausgleich ein. Doch unser Team zeigte heute Klasse, denn es kämpfte bis zur Schlußminute. Immer wieder wurde der Ball hoch vor das Füchse-Tor geschlagen, doch es schien nicht mehr viel möglich zu sein. Immer wieder wurde der Ball abgewehrt. Zwei Minuten vor Schluß konnte aber der heute aufopferungsvoll kämpfende Erol Arslan einen Freistoß in den Strafraum der Gastgeber schlagen. Und womit niemand mehr gerechnet hatte: Der Ball fand einen Abnehmer in Person von Cem Karahan, der ihn per Kopfball zum 3:2-Siegtreffer ins Netz beförderte. Der Jubel war grenzenlos, und die wir sangen in Richtung der Füchse-Spieler "Selbst mit Schieri habt ihr keine Chance!". Zwei Minuten später, nach dem Schlußpfiff, feierte die Mannschaft mit uns in Form der Laola-Welle diesen denkwürdigen Sieg. Noch auf dem Weg zur Kabine wurde unser Team lautstark gefeiert, und das hatte es sich wirklich verdient. In Unterzahl ein Spiel so zu drehen, wie sie es heute vollbracht haben, zeugt von guter Moral und hohem Siegeswillen. Und wenn ich daran denke, daß wir hier letzte Saison 0:6 verloren hatten, machte sich bei mir so etwas wie Genugtuung breit.
Das Beste, was die Füchse heute hervorgebracht haben, war die Stadionzeitung, die als ein buntes Faltblatt mit Fotos in Din-A-6-Größe daherkam, ein Format, das ich als Stadionzeitung bis dahin noch nicht gesehen hatte. Gratulation zu diesem schönen Einfall. -
Ich meine natürlich: Seit Ende der 70er Jahre.
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Das brauche ich nicht. Ich kenne diese Typen seit Ende der 80er Jahre. Seitdem kämpfe ich nämlich gegen dieses "Nazi-Pack" (kein schönes Wort, gebe ich zu").
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Ich habe sie gelesen, und was ich feststelle, daß Leute genervt das Forum verlassen.
Ich mache das jetzt auch. -
Oliver Schweigert arbeitet bei Lichtenberg 47? Ich bin nicht überrascht!
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Also, tuerkiyemfan, du hast es sogar geschafft, daß ich auf dich sauer werde. Hör auf, hier dein Problem breit zutreten! Alles was dazu zu sagen ist, wurde bereits vor Tagen gesagt. Auch du hast deine Position hier im Forum noch mal gesagt. Es reicht jetzt!!!!
Der Rest kommt morgen beim TeBe-Spiel.
@ alle
Ich würde mich wirklich freuen, wenn wir uns unregelmäßig regelmäßig bei einem Stammtisch oder ähnlichen sehen könnten. Mich würde vor allem interessieren, wie der BFC das Thema "Sebstverwaltung des Vereins durch Fans" sieht. Mit den BFCern in diesem Forum würde ich mich darüber gerne austauschen (mit den anderen natürlich auch), denn ich glaube, daß dieser Weg der einzige ist, der Türkiyemspor aus seinem Dilemma führt.

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Gute Idee!
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Danke, ehalex, das sehe ich auch so. Deswegen schalte ich mich hier auch nur noch selten ein und jetzt auch gleich wieder aus.
P. s. : Tuerkiyemfan
Beende die Diskussion hier um deine Sperre und warte einfach ab. -
Zitat
Original von TennisSchläger
bei türkiyemspor zeichnete sich ja schon letzte saison ein minus an zuschauern ab... und davor die saison (???) ...nur warum (!!!) würde mich mal interissieren!?
@ ahlen?
Ich hatte hier im Forum - so glaube ich - versucht, zu erklären, warum Türkiyemspor in den 90er Jahren einen Großteil seiner Zuschauer verloren hat. Zusammengefaßt: nachlassende fußballerischer Leistungen nach dem verpaßten Aufstieg in die 2. Liga 1991, Zwangs-Umzug in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark 91/92, miserable Regionalliga-Saison 93/94, Miß-Management in den verschiedenen Vorständen der letzten 10 Jahre, hinzu kommen das zunehmende türkische Satelitten-Fernsehen und eine Unzahl von neugegründeten türkischen Vereinen in Berlin, die Anhänger und Sponsoren ziehen.
Vertrieben werden momentan die Fans von einem unfähigen Vorstand, der sich gestern in Form des 1. Vorsitzenden nicht entblödete, nach dem 2:2 vor den Kabinen herumschreiend den Streit mit Trainer Wolfgang Sandhowe und Kapitän Michael Fuß zu suchen, anscheinend immer noch dem Traum anhängend, mit unserer Mannschaft aufsteigen zu wollen. Folgenden Text hatte ich gestern Abend ins Türkiyemforum geschrieben:
Ein 1. Vorsitzender hat sich um den Verein als Ganzes zu kümmern. Aus den sportlichen Belangen hat er sich herauszuhalten, besonders wenn der 1. Vorsitzende Kadir Aslan heißt. Warum?
1. Wir haben einen Trainer. Der trägt die Verantwortung für das, was auf dem Platz geschieht. Der Präsident hat sich da nicht einzumischen.
2. Wenn Kadir einem Michael Fuß erklären will, wie man Fußball spielt, klingt es eher anmaßend.
3. Kadir verfügt über ein Vokabular, das sehr verletzend ist. Und dieses setzt er auch viel zu oft ungeniert ein.
und 4. Kadir´s Sohn Fatih spielt in der Mannschaft. Das Einmischen eines Vater würde sich Wolfgang Sandhowe nicht bieten lassen. Was ist aber, wenn der Vater der Präsident ist? Gerade dann muß Kadir Zurückhaltung üben.
Ich hatte es schon einmal geschrieben und betone es jetzt noch einmal: Ein Vorstand, der nicht in der Lage ist, die Grundvoraussetzungen zu schaffen, die nötig sind, um einen Verein in der Oberliga und mit 300 Kindern und Jugendlichen zu führen, hat kein Recht, sich lautstark über ein Unentschieden zu mokieren. Ein Vorstand, der nicht in der Lage ist, ein Oberliga-Spiel zu organisieren (heute fehlten wieder Ordner, zudem war die Kasse nicht besetzt?!), sollte seine lautstarke Besserwisserei unterlassen.
Kadir ist mit der Organisation einer einigermaßen arbeiten Vereinsstruktur bei Türkiyemspor überfordert. Nur 80 zahlende Zuschauer heute trotz eines überragenden und immer sehenswerten Michael Fuß sind der schlagende Beweis für die Unfähigkeit des Vorstands, ein Oberliga-Spiel ordentlich vorzubereiten (einschließlich Werbung im Vorfeld, Presse-Arbeit u. ä.).
Die Mannschaft hat heute in der 2. Hälfte schlecht gespielt und so den Sieg verschenkt, aber von Vorstandsmitgliedern, die nur wie Gockel durch die Gegend laufen und nie bereit sind, einmal selbst Hand anzulegen, braucht sich unser Team nichts sagen zu lassen. Basta! -
TÜRKIYEMSPOR BERLIN - FSV MOTOR EBERSWALDE 2:2
Es soll vorkommen, daß der Mensch aus Fehlern lernt. So nicht bei Türkiyemspor. Wieder stellte sich Daniel Stingl bei einem Freistoß auf die Torlinie, wie letzte Woche bei Tennis Borussia. Wieder wurde so das Abseits aufgehoben, wie bei TeBe. Und wieder konnte so ein gegnerischer Spieler den Ball regelgemäß versenken, wie bei TeBe. Bei TeBe sorgte dieses Tor dafür, daß Türkiyemspor auf die Verlierer-Straße geriet, heute war es der Ausgleichs-Treffer zum 2:2, der besiegelte, daß unsere Mannschaft einen sicher geglaubten Sieg verschenkt hatte. Denn Türkiyemspor spielte von Beginn an überlegen. Daniel Stingl und Michael Fuß beschäftigten zu zweit die Eberswalde Abwehr immens. Die Tore zur 2:0-Halbzeitführung wurden jeweils von Daniel Stingl vorbereitet und Michael Fuß vollendet, wobei besonders das 2:0 erwähnenswert ist. In allerbester Mittelstürmer-Manier (annehmen, drehen, in den Dreiangel dreschen!) vollendete unser Stürmer-Star das Zuspiel des liegenden Daniel Stingl. Wunderschön anzusehen, ebenso wie die noch folgenden Möglichkeiten von Adeck Akah Mba (Kopfball) und Tim Binting (der dann aber frei vor dem Tor über den Ball semmelte). Umso enttäuschter war dann das Auftreten unserer Mannschaft in der 2. Hälfte. Kaum noch Möglichkeiten, statt dessen Sicherheits-Fußball, der anfangs souverän aussah. Doch dann unterfuhr dem Schlendrian Ali-Emrah Özdemir ein fataler Fehlpass. Unbedrängt aus der Abwehr schießt er den 15 Meter vor ihm stehenden Stürmer der Gäste an, der den Ball und die Chance aufnahm, und auf das Türkiyemspor-Tor zusteuerte, abzog und zum Glück nur den Pfosten traf. Doch diese Situation war der Knackpunkt im Türkiyem-Spiel. Eberswalde drehte auf, Türkiyem wurde in der Abwehr immer konfuser und kassierte nur wenig später den Anschlußtreffer. Die Gäste waren nun von unserer Mannschaft genügend motiviert worden, selbst anzugreifen. Sie taten es immer öfter, bis zu dem oben erwähnten Freistoß, bei dem Daniel Stingl auf der Torlinie das Abseits aufhebte. Zu seiner Entschuldigung muß aber erwähnt werden, daß er sich vor der Ausführung des Freistoßes von der Torlinie wieder weg bewegte, dann aber offensichtlich durch Rufen wieder auf diese zurückbeordert wurde. Wer da rufte, war leider nicht auszumachen.
In den letzten 15 Minuten versuchte Türkiyemspor, den drohenden Verlust von zwei Punkten noch zu verhindern. Daniel Stingl hatte eine Doppelchance (erst per Fuß, dann per Kopf). Der Ball konnte aber schließlich von einem Eberswalder Abwehrspieler von der Linie geschlagen werden. Die weiteren Bemühungen unseres Teams waren eher in die Rubrik harmlos einzuordnen. Der für Mba eingewechselte Ercan Yörük konnte noch in der letzen Spielminute sein "Können" unter Beweis stellen, als er von halbrechts in den 5-Meter-Raum der Gäste eindrang und den Ball zwei Meter rechts am Tor vorbeidrosch. Wenn er schon aus Nahdistanz kein Tor trifft, wäre eine flache Eingabe vor das Tor, wo mindestens zwei Türkiyemspieler relativ frei lauerten, intelligenter gewesen. So blieb es beim Unentschieden, das die Gästefans lautstark feierten. Überhaupt war es lobenswert, wie sie ihr Team auch dann anfeuerten, als es noch 0:2 hinten lag. Bei den Türkiyemfans war wieder einmal tote Hose (u. a. weil sich unsere beiden Trommler auf einmal vor Spielbeginn als Kassierer und Ordner wiederfanden). Und nach dem Spiel spaltete sich das Türkiyemspor-Fanlager in schimpfende, enttäuschte Anhänger und applaudierende, die Mannschaft aufbauen wollende Fans. Die Türkiyem-Unart, einen Spieler bei den Freistößen auf die Torlinie zu stellen, war aber noch das Hauptgesprächsthema unter den Fans an diesem Abend.
So viel von unserer Seite zum Spiel. -
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Original von Ruppi
Bei uns ist mehr Platz :))
Nee, nee, Ruppi, bei uns war mehr Platz! -
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Original von Michael85
Was ist nur mit Türkiyemspor los?
Keine Eintrittskarten gab es gegen Motor!
Der Salat für das Sucuk kam erst 15min nach Anpfiff.Tja, was ist los?
Eine Stunde vor Spielbeginn war das Tor noch verschlossen. Die ersten Zuschauer, Pressevertreter und die Balljungen standen irritiert davor, zumal sich im Stadion schon die Spieler warm machten. Der Grund: Der Schatzmeister, der die Kasse öffnet, war nicht da (angeblich ist er wieder im Irak bei seinen turkmenischen Landsleuten). Mit ihm fehlte die Kasse, das Wechselgeld und die Rolle mit den Eintrittskarten. Das anwesende Vorstandsmitglied Firat Turan schien das nicht sonderlich zu interessieren. Erst als ich ihn darauf ansprach, begann er rumzutelefonieren - ohne Erfolg. Daraufhin öffneten tuerkiyemfan und ich die Kasse und das Tor, und statt der verkauften Karten machten wir eine Strichliste. Der mittlerweile erschiene 1. Vorsitzende Kadir Aslan nahm das auch so hin. Am meisten verärgert über die Situation schien der später kommende 2. Vorsitzende Mehmet Matur.
Zusätzlich wurden anwesende Fans kurzerhand zu Ordner gemacht, so daß zumindest in der 1. Hälfte des Spiels kaum Stimmung in unserem Fanblock aufkam, weil wir teilweise anderweitig beschäftigt waren. Zum Trommeln kamen wir erst in der 2. Hälfte, doch nach der frustrierenden Erkenntnis, daß unser Verein mittlerweile organisationsmäßig Kreisliga-Niveau hat, mußten wir auch noch feststellen, daß das Spiel nicht mehr nach unseren Wünschen lief.
Ich habe für mich beschlossen, daß ich dem Vorstand in Zukunft bei seinem Organisations-Chaos nicht mehr aus der Patsche helfen werde. Ich mache weiter das, was ich zugesagt habe (Jugendarbeit, Stadionzeitung), aber keinen Handschlag mehr. Soll unsere Vereinsführung doch selber die Sch.... ausbaden, die sie sich einbrocken. -
Zitat
Original von BRB-Jörg
Die Antifa ist eine linksextreme Organisation, die Ihre fragwürdigen Ziele mittels Gewalt durchzusetzen versucht - davon zeugt auch ihr Wahlspruch "Antifa heißt Angriff".
Hallo, Jörg,
erkläre mir doch bitte einmal, welche "fragwürdigen Ziele" die Antifa hat. Und wie du darauf kommst, daß die Antifa eine linksextreme Organisation ist.
Wer oder was ist denn die Antifa? Es gibt mehrere antifaschistische Gruppen allein in Berlin, die sich in ihren Ansichten und Zielen, und auch in ihrem Vorgehen mächtig unterscheiden. Es gibt Antifas in mehreren Fußballvereinen (bei TeBe, bei Union, bei Babelsberg, sogar beim BFC). Antifa ist nichts weiter als ein imaginärer Begriff für alles, was sich gegen rechts richtet. Es gibt Menschen mit antifaschistischer Einstellung in den Kirchen, der SPD, den Gewerkschaften. Es gibt Antifaschisten, die in gar keiner Organisation, Partei o. ä. sind, sondern sich spontan Antifa-Aktionen anschließen.
Wer die Scheiben beim BFC-Fanladen zertrümmert hat, ist nicht klar. Zeichen und Parolen an der Wand geben Hinweise, können aber auch Ablenkungsmanöver sein. Ich frage mich, wie denn das Antifa-Zeichen aussah, daß dort geschmiert wurde. Vielleicht kann das ein BFCer beantworten. -
Bring hier nicht Dinge durcheinander, lieber Zittauer!
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Wer kommt denn am Sa. um 15 Uhr zum TeBe-Spiel bei Yesilyurt?