Witterungsbedingt musste das Vorbereitungsspiel zwischen dem FC Schönberg 95 und dem FC Hansa Rostock auf den beheizten Kunstrasenplatz in der Rostocker Kopernikusstraße verlegt werden. Die Anstoßzeit bleibt bei 13:30 Uhr.
Beide Vereine einigten sich im Interesse der Fußball-Fans an der Maurine, die Partie im Schönberger Jahn-Stadion im kommenden Sommer nachzuholen. Deswegen behalten die 300 Freikarten, die der FC Schönberg 95 an den Schulen verteilt hatte, weiter ihre Gültigkeit.
Beiträge von Jens
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Die 2. Männermannschaft des FC Schönberg 95 gewann heute ihr eigenes Turnier in der Schönberger Palmberg-Halle. Dabei gewann sie alle ihre Spiele und schlug im Finale den Selmsdorfer SV knapp mit 3:2.
Die weiteren Ergebnisse:Gruppe A:
FC Schönberg 95 - Rehnaer SV 3:1
Mallentiner SV 64 - SV Lüdersdorf 96 0:2
FC Schönberg 95 - Mallentiner SV 64 4:1
Rehnaer SV - SV Lüdersdorf 96 0:1 0:1
SV Lüdersdorf 96 - FC Schönberg 95 1:3
Rehnaer SV - Mallentiner SV 64 3:41. FC Schönberg 95
2. SV Lüdersdorf 96
3. Mallentiner SV 64
4. Rehnaer SVIn der Auftaktpartie trennten sich Schönberg und Rehna 3:1. Nach dem ersten Turniertor durch Christian Kingenberg glich Rehna aus, doch Marcel Behm und Daniel Schwabe stellten den Endstand her. Eine klare Sache wurde auch das zweite Gruppenspiel der Grün-Weißen. Daniel Schwabe, Christian Klingenberg, Marcel Behm und Sebastian Hack machten die Tore beim 4:1 gegen Mallentin. Auch das Gegentor besorgten übrigens die Schönberger. In letzten Gruppenspiel, dem besten der Vorrunde, schlug Schönberg die Lüdersdorfer mit 1:3. Nach dem 0:1 durch Marcel Behm glich Lüdersdorf aus und das Spiel wurde jetzt von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführt. Erst in der Schlussphase hatte Schönberg das bessere Ende für sich. Tobias Tiedt und Michael Huth erzielten die beiden Tore.
Gruppe B:
SG Carlow - SG Roggendorf 96 0:1
SV Dassow 24 - Selmsdorfer SV 94 1:3
SG Carlow - SV Dassow 24 3:4
SG Roggendorf 96 - Selmsdorfer SV 94 0:4
Selmsdorfer SV 94 - SG Carlow 3:3
SG Roggendorf 96 - SV Dassow 24 1:51. Selmsdorfer SV 94
2. SV Dassow 24
3. SG Roggendorf 96
4. SG CarlowDie Gruppe B blieb bis zum Ende spannend. Nur durch das bessere Torverhältnis blieb Dassow, das dem erstplatzierten Selmsdorf ins Halbfinale folgt, vor Roggendorf.
Spiel um Platz 7:
Rehnaer SV - SG Carlow 1:4Halbfinale:
FC Schönberg 95 - SV Dassow 24 3:2
Selmsdorfer SV 94 - SV Lüdersdorf 96 7:2Im ersten Halbfinale ging Schönberg durch Tore von Christian Klingenberg und Michael Huth schnell in Führung. Sebastian Hack erhöhte in Überzahl sogar auf 3:0. Erst in den letzten Minuten kam Dassow auf 3:2 heran, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden.
Kurios: im zweiten Halbfinale stellte Schiedsrichter Andy Hentschel seinen Bruder Tony Hentschel beim Stand von 3:1 für Selmsdorf für 2 Minuten vom Platz. Am Ende setzte sich Selmsdorf deutlich mit 7:2 durch.Spiel um Platz 5:
Mallentiner SV 64 - SG Roggendorf 96 2:0Spiel um Platz 3:
SV Dassow 24 - SV Lüdersdorf 96 3:1Finale:
FC Schönberg 95 - Selmsdorfer SV 94 3:2Im Finale trafen die beiden besten Mannschaften des Turniers aufeinander. Schönberg macht aus einem 0:1 Rückstand durch Christian Klingenberg und Tobias Tiedt ein 2:1. Anschließend überstehen die Grün-Weißen 2 Minuten in Unterzahl und legen dann durch Sebastian Hack das 3:1 nach. Das 3:2 für Selmsdorf kam zu spät.
Abschlusstabelle
1. FC Schönberg 95
2. Selmsdorfer SV 94
3. SV Dassow 24
4. SV Lüdersdorf 96
5. SG Roggendorf 96
6. Mallentiner SV 64
7. SG Carlow
8. Rehnaer SVBester Spieler:
Marcel Behm (FC Schönberg 95)Bester Torschütze:
Julian Meese (8 Treffer)Bester Torwart:
Muss ich nachreichen, er kam auf jeden Fall aus Lüdersdorf.[Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/data/media/631/NWM-Cup%20072.jpg]
Die Siegermannschaft mit dem Pokal. -
Ja, bei mir auch. Mag gar nicht daran denken, was ich zum Wohle der Familie jetzt alles tun darf...
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Wie Marcel Bartsch, Geschäftsführer des FC Schönberg 95, soeben mitteilte, fällt das Pokalspiel FC Schönberg 95 - Greifswalder SV wegen Unbespielbarkeit des Schönberger Jahn-Stadion aus.
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Für jedes Tor, das am Sonnabend beim Landespokalspiel gegen den Greifswalder SV innerhalb der regulären Spielzeit einschließlich der möglichen Verlängerung fällt, senkt der FC Schönberg 95 den Bierpreis um 10 Cent! Dies gab FC-Geschäftsführer Marcel Bartsch am Donnerstag bekannt.
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>>Der II Mannschaft des GSV 04 gelingt ein Überraschungserfolg gegen den Tabellenführer FC Schönberg 95
Der Link zu meinem Spielbericht:
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FC Trainer Dinalo Adigo nahm’s relativ gelassen: „Ich bin kein Freund von Statistiken. Irgendwann musste es passieren und heute ist es verdient passiert.“ Seine Mannschaft, die seit dem Abstieg aus der Oberliga kein Verbandsligapunktspiel auf fremden Plätzen verloren hatte, zog gegen die zweite Vertretung des Greifswalder SV mit 3:1 erstmalig nach sehr langer Zeit wieder den Kürzeren. Dabei sah es im ersten Durchgang für die Grün-Weißen zunächst gar nicht so schlecht aus. Bereits in der 3. Minute zog André Kalbau einen Freistoß auf den langen Pfosten und Niwar Jasim, der unbedrängt zum Kopfball kam, traf das Tor jedoch nicht. Nach etwa einer Viertelstunde hatte man sich auch an den Kunstrasen gewöhnt und fand für die langen Bälle nach vorn das richtige Maß. Dabei gelang es den Schönbergern immer wieder, vor allem Niwar Jasim in aussichtsreiche Positionen zu bringen. Doch Jasim klebte das Pech am Stiefel. Entweder kam er nicht am guten Torhüter Jordan vorbei oder er sah den besser postierten Mitspieler nicht. Auch Christian Klingenberg erging es vorerst nicht besser, als er in der 19. Minute von Paul Manthey bedient wurde. Mit ein wenig Glück gelang Schönberg dann aber doch der inzwischen verdiente Führungstreffer: André Kalbau schlug einen Freistoß diagonal in den 5m-Raum. Beim Hochspringen behinderte Niwar Jasim Keeper Jordan, aber weil der Schiedsrichter dieses Vergehen nicht ahndete, staubte der am schnellsten schaltende Christian Klingenberg aus kürzester Distanz ab. Nach 34 Minuten hatten die Gäste zwar richtig Glück, dass Paul-Friedrich Kornfeld einen Kopfball des freistehenden Tommy Greinert gedankenschnell per Fußabwehr klärte, aber die 0:1 Pausenführung ging wegen der Chancen- und Spielanteile trotzdem in Ordnung.
Doch nach der Pause verloren die Schönberger den Spielfaden und die Greifswalder kamen zurück ins Spiel. „Wir haben unsere taktische Einstellung auch nach dem Gegentor, dem eine Fehlentscheidung vorausging, beibehalten. Wir waren präsent und haben am Ende verdient gewonnen“, freute sich GSV-Trainer Christof Sonnenberg deswegen über die gute Leistung seiner Mannschaft nach dem Wiederanpfiff. Praktisch jeder erfolgversprechende Angriff der Nordwestmecklenburger endete nun mit einer Abseitsstellung und auf der anderen Seite bekam Paul-Friedrich Kornfeld jetzt mehr zu tun, als ihm lieb war. Auch wenn beim 1:1 nach einem Freistoß vielleicht ein wenig Glück im Spiel war – bei den Toren 2 und 3 waren die Schönberger überhaupt nicht im Bilde. Jeweils in der Vorwärtsbewegung wurden sie beim Bemühen, das Spiel wieder an sich zu reißen, klassisch ausgekontert und am Ende war Greifswald dem 4:1 sogar näher als der FC Schönberg 95 dem Anschlusstreffer. Eine lange Serie ist gerissen und wegen des gleichzeitigen deutlichen Erfolges der Malchower in Polz haben die Grün-Weißen „nur“ noch 9 Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz 2.FC Schönberg 95: Paul-Friedrich Kornfeld, Thomas Manthey, Serkan Rinal, Marko Riegel, Paul Manthey, Dmytro Grybkov (70. Mehmet Inan Akyol), Christian Schwarz, André Kalbau, Michael Kreft (61. Sebastian Hack), Christian Klingenberg, Niwar Jasim (46. Florian Zysk)
Greifswalder SV II: Thomas Jordan, Dirk Erdmann, Daniel Tschirner, Marco Kröger, Roman Kasch, Christopher Mann, Mathias Raths (73. Moritz Rohrbach), Sebastian Ewert (90. Alexander Kurzweil), Tommy Greinert (90. David Gurski), Rico Kusch, Viktor Wiroth
Tore: 0:1 Christian Klingenberg (25.), 1:1 Daniel Tschirner (52.), 2:1 Marco Kröger (68.), 3:1 Sebastian Ewert (75.)
Gelbe Karten: Marko Riegel, André Kalbau - Marco Kröger, Dirk Erdmann, Rico Kusch
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Alexander Rau, assistiert von Andreas Jenßen und Pierre Duchow
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Niwar Jasim scheitert an Thomas Jordan. -
Der Bericht der Lübecker Nachrichten:
3:0 gegen Malchow: Gipfeltreffen bereits zur Pause entschieden
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Vielleicht sollten wir das Ziel "Nichtabstieg" so langsam als erreicht ansehen. 43 Punkte - da brennt nix mehr an.

Hab nach dem wirklich feinen Waren-Spiel gedacht, dass das unsere obere Leistungsgrenze war. Aber gestern habt Ihr tatsächlich noch ne Schippe draufgepackt. Es hat mir noch mehr Spaß als sonst gemacht. Sehr unterhaltsam das Ganze und wenn ich dran denke, was Ihr mit einem 100%-ig fitten Guru im Team auf dem Rasen veranstalten könntet, kriege ich langsam aber sicher Panik...

Und die Hose wird nicht gewaschen! Egal was die Leute dazu sagen.

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Das hätten selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet: Der FC Schönberg 95 schlägt Verfolger Malchower SV mit 3:0 und baut seinen Vorsprung in der Tabelle damit auf 12 Punkte aus. Dabei kamen die Gäste zunächst besser in die Partie. Doch die Hausherren stellten sich bald auf das schnelle Kombinationsspiel des MSV ein und bekamen das Geschehen auf dem Platz zunehmend in den Griff. „Wir haben das Spiel eigentlich schon in der Woche zuvor beim Training gewonnen“, erklärte Trainer Adigo die nun folgende Leistungsexplosion seiner Mannschaft. „Wir hatten richtig Spaß in den Übungseinheiten und haben trotzdem mit harter Arbeit die Grundlagen dafür gelegt, dass wir heute an unser Limit und darüber hinaus gehen konnten. Solche Spiel gewinnt man im Kopf!“ In der Tat werden beide Mannschaften wohl so schnell nicht vergessen, was sich in den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit ereignete. Begünstigt durch eine Schaltpause von Robert Quaschning konnte André Kalbau eine Jasim-Flanke zum 1:0 verwerten und damit nicht genug: als dann Christian Klingenberg durch Jozef Gawron von den Beinen geholt wurde, zeigte Schiedsrichter Junker ohne zu zögern auf den Punkt. Der Mann für solche Fälle heißt Paul Manthey und dieser wuchtete das Leder hart und platziert ins rechte Eck. Sichtlich geschockt ging dem Malchower SV nun der Spielfaden verloren. Der FC Schönberg 95 war jetzt endgültig der Herr im Hause und zeigte eindrucksvoll, dass er zu Recht ganz oben in der Tabelle steht. Mit enormer Laufbereitschaft und schnellem Doppelpassspiel hebelten die Grün-Weißen die Gästeabwehr immer wieder aus und belohnten sich selbst noch vor der Pause mit dem 3:0. Bei einem Angriff über die linke Seite waren Paul und Thomas Manthey einfach nicht aufzuhalten und eine präzise Flanke verwertete Christian Klingenberg direkt zum 3:0.
Es spricht für die Malchower, dass sie in der zweiten Halbzeit trotz des deutlichen Rückstandes weiter ihre Chancen suchten. Auch wenn Schönberg jetzt nicht mehr so intensiv am Ball war – die Leistung der Lange-Elf nach der Pause war aller Ehren wert. Allerdings machte ein Mann den Gästen einen ganz dicken Strich durch die Rechnung: Paul-Friedrich Kornfeld hielt die unhaltbarsten Bälle und damit das „zu Null“ fest. Gleich serienweise erstarb den Malchowern der Torschrei auf den Lippen, weil sie am sensationellen Kornfeld verzweifelten oder sich ganz einfach selbst im Wege standen. „Die gute Leistung von Schönberg muss man dann auch einfach mal so anerkennen“, meinte der Ex-Schönberger Christian Urgast nach dem Spiel. „Ich denke, dass die Zuschauer ein richtig gutes Verbandsligaspiel gesehen haben. 3 Tore sind vielleicht zu viel, aber bei uns wollte der Ball einfach nicht reingehen. Die Meisterschaft ist gelaufen.“ Sein Trainer Sven Lange sah’s ähnlich: „Der FC Schönberg 95 hat jetzt Planungssicherheit und sollte sich klar dazu bekennen, was er will.“ Davon will man an der Maurine natürlich noch nichts wissen. Trainer Adigo: „Auch wenn das derzeitige Auftreten der Mannschaft Lust auf mehr macht - wir beschäftigen uns überhaupt nicht mit der Oberliga. Wir bleiben auf dem Teppich und wollen uns kontinuierlich weiterentwickeln.“ Geschäftsführer Marcel Bartsch ergänzte: „Das Wichtigste ist erstmal das Pokalspiel gegen Greifswald. Wir werden uns dann in der Winterpause im Februar Gedanken über die Zukunft machen. Der Vorsprung ist zwar schön und gut, er kann aber auch ganz schnell wieder aufgebraucht sein.“FC Schönberg 95: Paul-Friedrich Kornfeld, Michael Kreft, Paul Manthey, Niwar (75. Kamil Krol) Jasim, André Kalbau, Florian Zysk (61. Dmytro Grybkov), Thomas Manthey, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Christian Klingenberg (68. Christian Schwarz), Denny Jeske
Malchower SV: Tobias Werk, Christian Senkpiehl, Jozef Gawron, Robert Quaschning, Mathias Feyerabend (40. David Hinzmann), Mathias Hopp, Can Kalkavan, Christian Urgast, Dan Röpcke, Daruisz Kostyk (46. Jacek Adamski), Uwe Räsch
Tore: 1:0 André Kalbau (27.), 2:0 Paul Manthey (33., FE), 3:0 Christian Klingenberg (45.)
Gelbe Karten: André Kalbau, Michael Kreft, Alexander Fogel - Christian Urgast, Mathias Hopp
Zuschauer: 206
Schiedsrichter: Lars Junker (Wismar), assistiert von Steffen Hösel und Andreas Becker
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Hielt das "zu Null" mit sensationellen Paraden fest: Paul-Friedrich Kornfeld -
Auch wenn die zunächst schön mitspielenden Gäste erfreulicherweise ihren Teil zu einer ansehnlichen Anfangsphase beitrugen, sorgten die Schönberger mit einem Doppelschlag schnell für klare Verhältnisse. Dmytro Grybkov, der sich einen verlorenen Ball eindruckvoll zurückholte, spielte in den Lauf von Paul Manthey und dessen strammen Distanzschuss faustete Sebastian Lehsten direkt vor die Füße von Niwar Jasim. Jasim brachte das Leder trotz Bedrängnis unter Kontrolle und haute es flach, hart und platziert zum 1:0 in die Maschen. Wenig später flankte Alexander Fogel auf Niwar Jasim, der gut abgeschirmt nur zurücklegen konnte. Doch Denny Jeske nahm die Vorlage aus vollem Lauf dankbar an und traf unhaltbar zum 2:0. Malchin zeigte sich sichtlich geschockt und stellte seine eigenen Angriffsbemühungen nun weitgehend ein. Die Grün-Weißen hingegen ließen das Spiel jetzt in aller Ruhe vor sich hin laufen, waren aber dennoch kreuzgefährlich, wenn sie mal schnell und direkt nach vorn spielten. Serkan Rinal per Kopf nach einem Riegel-Freistoß, Serkan Rinal von der Strafraumgrenze und Niwar Jasim mit einem Heberversuch – sie alle trafen dabei das Tor jedoch nicht. Schönbergs Keeper Paul- Friedrich Kornfeld bekam erst kurz vor der Pause einen Ball auf sein Gehäuse und der war dummerweise drin. Andreas Plagens hatte aus 17 Metern einen feinen Freistoß diagonal auf das Dreiangel gezogen und alle Grün-Weißen konnten nur fassungslos hinterher schauen.
Nach der Pause gingen die Platzherren zwar mit ein wenig mehr Elan an die Sache heran, standen sich aber zumeist selbst im Wege bzw. machten sich das Leben mit Missverständnissen oder Fehlpässen selbst viel zu schwer. Auch die Dauervorgabe von Trainer Dinalo Adigo „einfach zu spielen“, wurde nur zu selten beherzigt, denn statt des direkten Zuges zum Tor sah man eher den Querpass zum in der Regel nicht besser postierten Mitspieler. Alles in allem schien es so, als ob die Mannschaft in Gedanken schon eine Woche weiter war und sich bereits mit dem Spitzenspiel gegen den Malchower SV beschäftigte.
Dem FSV nützte dies jedoch rein gar nichts, weil alle Angriffsversuche sehr früh von der jederzeit aufmerksamen Schönberger Abwehr unterbunden wurden. Dennoch: In der Schlussphase hätte die Geschichte durchaus nach hinten losgehen können. Bei einem Konter über Tom Rzeszutek legte Felix Rümker das Leder aus spitzem Winkel über die Latte und als Ronny Lemcke die Kugel wenig später ein wenig überhastet direkt nahm, war auch mehr für die Malchiner drin. Und so fasste sich Alexander Fogel in den Schlusssekunden endlich mal ein Herz, zog vom Strafraumeck ab und traf über den langen Innenpfosten zum alles entscheidenden 3:1.FC Schönberg 95: Paul-Friedrich Kornfeld, Michael Kreft, Marko Riegel, Paul Manthey, Niwar Jasim (83. Christian Habeck), Florian Zysk, Thomas Manthey, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Denny Jeske (59. Christian Klingenberg), Dmytro Grybkov (70. Kamil Krol)
FSV Malchin: Sebastian Lehsten, Toni Hewelt, Sven Pollex, Maik Werner, Marcus Budniak, Hans Jürgen Rosch (75. Sven Hoffmann), Ronny Lemcke, Godfroy Gogo, Felix Rümker, Tom Rzeszutek, Andreas Plagens
Tore: 1:0 Niwar Jasim (7.), 2:0 Denny Jeske (12.), 2:1 Andreas Plagens (45.), 3:1 Alexander Fogel (90.)
gelbe Karten: Thomas Manthey, Paul Manthey, Marko Riegel - Sven Pollex, Godfroy Gogo, Maik Werner
Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Peter Brügmann (Schwerin), assistiert von Dietmar Voß und Christian Andrees
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Schönberg-Malchin 3:1
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Wenn ich die Geschichte richtig verstanden habe, sind wir von Aufbau Parchim gefragt worden. Bei solchen Sachen überlegt man dann halt nicht lange und versucht zu helfen. Wir haben da keinerlei Illusionen, dass da größere Summen zusammenkommen werden. Darum geht es aber auch nicht vorrangig.
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In der letzten Woche zerstörte ein Feuer das DRK-Kinderheim in Parchim und ein 10-jähriger Junge kam dabei auf tragische Art und Weise ums Leben. Der SV Aufbau Parchim und der FC Schönberg 95 haben jetzt für den kommenden Sonnabend ein Benefizspiel vereinbart. Sämtliche Einnahmen werden dem DRK-Kinderheim zugute kommen.
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Dem Spielverlauf entsprechend trennten sich der FC Anker Wismar und der FC Schönberg 95 in der Spitzenpartie des 14. Spieltages 1:1 unentschieden. Anker startete besser und kam durch einen Kopfball von André Hildebrandt nach einer Rydlewicz-Ecke zu einer ersten guten Gelegenheit. Auch Maik Kerinn, der direkt vor dem Tor von einem schönen Zuspiel überrascht wurde und wohl deswegen in aussichtsreicher Position verstolperte, kam dem 1:0 gefährlich nahe. Das Tor gelang Niels Laumann dann wenig später. Bei einem der vielen starken Rydlewicz-Freistöße konnte Schönbergs Keeper Paul-Friedrich Kornfeld nur prallen lassen und Laumann traf im Nachsetzen flach zum 1:0. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Florian Zysk mit dem Hinterkopf das Gehäuse noch verfehlt hatte, stand er bei einem 30m-Kracher von André Kalbau goldrichtig. Auch Johannes Höcker bekam das Leder nicht unter Kontrolle und Florian Zysk, in der Vorsaison noch beim FC Anker Wismar unter Vertrag, staubte gegen seine Ex-Kollegen ab. Alexander Fogel legte das Leder 5 Minuten später aus sehr spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei und dann verflachte die Partie zunehmend. Niwar Jasim verstolperte bei einem Konter über Paul Manthey und André Kalbau, René Rydlewicz zeigte einen weiteren schönen Freistoß und viel mehr passierte im ersten Durchgang nicht mehr. Zu viel Respekt auf beiden Seiten verhinderte ein wirklich gutes Spiel zweier guter Mannschaften.
Nach dem Wiederanpfiff konnte René Rydlewicz selbst nicht fassen, was für ein Ding er da gerade vergeigt hatte. Von Chaffre el Mouadan wirklich prima freigespielt, wartete er tatsächlich so lange, bis Schönbergs Abwehr wieder stand und ihm nur noch die Möglichkeit zu einem vergeblichen Heber blieb. Und es begann dann eine starke Phase der Grün-Weißen. André Kalbau verfehlte das Tor vom 16er-Eck, Christian Klingenberg rutschte an einer tollen Fogel-Flanke vorbei und bei einem Jasim-Nachschuss fehlten wirklich nur Zentimeter. In die Anker-Schlussoffensive hinein startete Alexander Fogel ein technisch brillantes Solo, aber Michael Kreft zog den Ball dann genau auf Johannes Höcker. Als sich dann alle bereits mit dem 1:1 abgefunden hatten, musste Schönberg in den letzten Sekunden noch einmal ganz ganz tief durchatmen. Nur die Latte und direkt im Anschluss der Pfosten retteten den einen Punkt für die Gäste.
Das Ergebnis tut Schönberg nicht weh und hilft dem ambitionierten FC Anker nicht wirklich weiter. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Malchower SV beträgt immer noch respektable 9 Punkte und die Auswärtsserie ist nicht gerissen.FC Schönberg 95: Paul-Friedrich Kornfeld, Marko Riegel, Paul Manthey, Niwar Jasim (71. Kamil Krol), André Kalbau, Florian Zysk (78. Michael Kreft), Thomas Manthey, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Christian Klingenberg, Denny Jeske (46. Dmytro Grybkov)
FC Anker Wismar: Johannes Höcker, Björn Gierahn (80. Dirk Taflo), André Hildebrandt, Fabian Bröcker, René Rydlewicz, Chaffre el Mouadan (72. Martin Nienkarken), Maik Kerinn (60. Jens Gagzow), Niels Laumann, Lars Kanter, David Rosinski, Steffen Hildebrandt
Tore: 1:0 Niels Laumann (20.), 1:1 Florian Zysk (30.)
gelbe Karten: André Kalbau, Paul Manthey – André Hildebrandt, Björn Gierahn, Lars Kanter, David Rosinski, Fabian Bröcker
Zuschauer: 680
Schiedsrichter: Frank Hübner (Güstrow)
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Im Schönberger Lager war man mit dem 1:1 durchaus zufrieden. -
Fazit zur Halbzeit: Die Partie entspricht bisher nicht den hohen Erwartungen. Es gibt kaum Torraumszenen, die beiden Tore waren aber durchaus sehenswert. Man merkt, dass es vor allem für Anker um viel geht.
Auf Schönberger Seite macht sich Dmytro Grybkov fertig.
46. Dmytro Grybkov kommt für Denny Jeske
48. Charaffee auf den freistehenden Rydlewicz, der wartet wirklich so lange, bis die Chance vorbei ist und hebt den Ball weit über's Tor. Eine bessere Gelegenheit kriegt man nur selten...
52. Andre Kalbau vom 16er-Ecke dicht am Dreiangel vorbei
58. starke Flanke von Alexander Fogel, Christian Klingenberg rutscht jedoch am langen Pfosten am Ball vorbei
60. 680 Zuschauer sehen das Spiel
60. Jens Gagzow kommt für Maik Kerinn
65. Freistoß Paul Manthey, Florian Zysk erwischt den Ball per Kopf nicht richtig
67. fieser Nieselregen setzt ein
70. Niwar Jasim im Nachschuß - da fehlten nur Zentimeter
71. Kamil Krol kommt für Niwar Jasim
72. Martin Nienkarken kommt für Charaffee
77. Freistoß Rydlewicz, aber Paul Friedrich Kornfeld ist auf dem Posten.
78. Michael Kreft kommt für Florian Zysk
80. Dirk Taflo kommt für Björn Gierahn
82. kommt jetzt die Schlussoffensive von Anker? Kornfeld wieder zur Stelle bei einer Flanke.
85. schickes Solo von Alexander Fogel, Michael Kreft aber genau auf den Torwart
87. Andre Kalbau mit einem feinen Freistoß, der Anker-Keeper aber ebenso gut.
87. gelbe Karte für Fabian Bröcker
89. zweimal Pfosten bzw. Latte für Anker - das war knapp
90. Schluss - Endstand 1:1Fazit: Auch wenn Schönberg in den Schlußsekunden richtig Glück hatte - das 1:1 geht insgesamt in Ordnung. Kein wirklich berauschendes Spiel und das Ergebnis tut Schönberg nicht weh, hilft Anker aber rein gar nicht.
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Die Aufstellungen:
FC Schönberg 95: Paul-Friedrich Kornfeld, Marko Riegel, Paul Manthey, Niwar Jasim, Andre Kalbau, Florian Zysk, Thomas Manthey, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Christian Klingenberg, Denny Jeske
FC Anker Wismar: Johannes Höcker, Björn Gierahn, Andre Hildebrandt, Fabian Bröcker, Rene Rydlewicz, El Monadon Charaffee, Maik Kerinn, Niels Laumann, Lars Kanter, David Rosinski, Steffen Hildebrandt
5. dicke Luft im 16er der Schönberger, Paul Manthey klärt zur Ecke
6. Rydlewicz tritt die Ecke, der Kopfball von Andre Hildebrandt geht dicht am rechten Pfosten ins Aus
11. Kerinn kriegt kurz vor dem Tor den Ball, ist aber selbst überrascht und verstolpert
14. Schiedsrichter Hübner pfeift den Vorteil des freistehenden Thomas Manthey ab, Andre Kalbau beschwert sich zu Recht
17. Niwar Jasim soll abseits gestanden haben und das ist zumindest zweifelhaft
20. gelbe Karte für Andre Kalbau
20. starker Freistoß von Rydlewicz, Paul Friedrich Kornfeld kann nur abklatschen, Nils Laumann im Nachschuss 1:0!
25. gelbe Karte für Andre Hildebrandt
29. Ecke Alexander Fogel, Florian Zysk mit dem Hinterkopf, aber knapp vorbei
30. Andre Kalbau zieht aus 30m ab, der Torwart kann nicht festhalten und Florian Zysk staubt zum 1:1 ab.
34. gelbe Karte für Paul Manthey und Gierahn
35. Alexander Fogel aus sehr spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei
36. gelbe Karte für Lars Kanter
36. gefährlicher Freistoß, diesmal von Fabian Bröcker getreten
37. gelbe Karte für David Rosinski - es wird hektisch auf dem Platz
44. Die Partie verflacht zunehmend. Kaum noch zwingende Aktionen auf beiden Seite.
44. Paul Manthey auf Andre Kalbau, weiter zum freistehenden Niwar Jasim, doch dieser kriegt das Leder nicht unter Kontrolle
45. wieder ein guter Freistoß von Rene Rydlewicz und dann ist Halbzeit. -
Oh. Es gibt in der deutschen Justiz scheinbar doch solche Sachen wie Vernunft und gesunder Menschenverstand.
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>>weiß ja ncht ob sich schönberg diese "mühe" auch gemacht hat . . .
Nee. Wir haben ja auch nicht so den großen Druck, unbedingt was reißen zu müssen.
>>wie gesagt, knapp aber eher tendenz für schönberg !!
Ich geh dann mal kurzzeitig wieder in den Tiefstapelmodus:

Auch wenn sich lt. Buschfunk die Verletzung vom Guru als nicht ganz so dramatisch wie befürchtet herausgestellt hat - der wird fehlen und das in jeder Beziehung. -
Liebe Geburtstagsgrüße auch von meiner Liesi aus dem Norden nach Lichterfelde!