Reichenbacher FC - FC Einheit Kamenz 0:3 (0:2)
Tore:
Manuel Albert (23.min Eigentor)
Ondrej Novotny (27.min)
Stefan Höer (52.min)
Heute mal auf der Rückreise aus der Heimat einen kurzen Halt in Reichenbach gemacht. Aus dem Vogtland ist ja hier leider kaum jemand unterwegs ….
Am Ende hat die erfahrene Mannschaft aus Kamenz gewonnen, wobei Reichenbach durch zwei Blackouts kräftig mitgeholfen hat. Bis zur 23. Min gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Chancen. Dann gingen die groben Fehler bei Reichenbach los …. Zuerst kann Torhüter Tom Seyfahrth einen Rückpass von Manuel Albert nicht stoppen und der Ball kullert zur Führung ins Tor. Vier Minuten später gab es wieder einen Rückpass auf Seyfarth. Dieser fing an zu dribbeln, was natürlich nach hinten losging und so verlor er den Ball an seinen Gegenspieler. Novotny schob das Leder dann ins leere Tor. Der RFC in der Folge natürlich sehr verunsichert, was sich in vielen Fehlpässen wiederspiegelte.
Kurz nach dem Wiederanpfiff folgte nach schönem Angriff das dritte Tür für die Gäste. Nach einer Flanke von rechts versenkt Stefan Höer den Ball ins Netz. Das Spiel war somit endgültig entschieden. Nach ca. einer Stunde waren die Hausherren dann auch das erste Mal gefährlich: Nach einem Freistoß kommt ein Reichenbacher an den Ball …. Der Kamenzer Torhüter kann gerade noch so zur Ecke klären. Ansonsten passiert nicht viel, bei Reichenbach kommt viel über den Kampf und rennt dabei oft ins Leere (Sturmspitze André Meyer mit unzähligen Kilometern). Kamenz macht nicht mehr als nötig und spielt das Spiel locker runter, ohne sich hundertprozentige Chancen zu erspielen.
Für Reichenbach wird es schwer die Klasse zu halten. Mal abgesehen von den zwei Torwartfehlern von heute konnten sie das Spiel zwar ausgeglichen gestalten (gemessen an den Großchancen). Aber um ein 2:0 gegen eine gestandene Mannschaft wie Kamenz aufzuholen fehlt es ihnen an Qualität. Sie müssen versuchen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte ihre Punkte zu holen, um länger in der Sachsenliga zu bleiben als das letzte vogtländische Team (Merkur Oelsnitz --> mittlerweile Vogtlandliga). Trotzdem großen Respekt an Trainer und Ex-Schachter Stefan Persigehl. 2012 in die Kreisoberliga abgestiegen, ist der RFC nun wieder hinter Auerbach und Plauen die dritte Kraft im Vogtland. Und das ohne sich scheinbar finanziell zu übernehmen (So wie bei Oelsnitz damals….). Mit Moritz Lehnard von Aue II wurde nur ein Spieler aus der Oberliga geholt, ansonsten ist es größtenteils der Kader von letzter Saison und somit wäre ein Abstieg bestimmt zu verkraften. Mit 230 Zuschauern (ohne erkennbare Gäste) auch nicht schlecht besucht, da gibt es in der Sachsenliga durchaus weniger. Ansonsten kann es für die Vogtländer nur das gleiche Motto geben wie für Chemie Leipzig: ALLES GEBEN FÜR DEN KLASSENERHALT !!! 
Glück Auf aus Dresden
Marco