Beiträge von Standuhr

    Wer übrigens wissen will wie kaputt selbst der Amateurfussball unter Führung des SFV ist, dem empfehle ich die 15seitigen Durchführungsbestimmungen zum Sachsenpokal.

    Oha, ist mir ja etwas peinlich! Hoffentlich lassen die mich in Cossebaude dann noch rein! 😂

    Deshalb ein extra "Herzlich Willkommen" in der Staffel Mitte, TSV Cossebaude!

    Da der SFV nun doch schon mit der Staffeleinteilung rausgerückt ist, kann ich ja mit meinem "Privatfred" beginnen!

    In den Hauptrollen:


    Großenhainer FV

    Stahl Riesa

    SC Freital 2.

    HFC Colditz

    BSC Freiberg

    Meissner SV 08

    Germania Mittweida

    Hartmannsdorfer SV Empor

    1.FC Pirna

    FV Gröditz 1911

    Fortuna Langenau

    Heidenauer SV

    TSV Cossebaude (N)

    TuS Weinböhla (N)

    SG Kesselsdorf (N)

    SC 1999 Altmittweida (N)


    4 Aufsteiger in der Staffel und dazu den zurückgezogenen GFV, damit kann ich leben.

    Stahl's Saisonziel ist eindeutig der Aufstieg und da gilt es in jedem Spiel konzentriert zu Werke zu gehen, denn jeder Punktverlust könnte schon einer zuviel sein.


    Personell wurde zurecht aufgestockt, denn gegen Ende wurde es wieder arg luftig auf der Wechselbank.

    Aus der A Jugend rücken Reichelt, Schulz, Krasse und Schwan nach und vom zerfallenden Großenhain kommen Torwart Tom Müller, Harty Scholz, Thomas Kutsche kehrt zurück und Marcel Fricke findet endlich nach Hause zurück.

    Verlosungsunentschieden


    BSC Freiberg - Stahl Riesa 2:2 (2:1)


    1:0 Lukas Erler (20.)

    1:1 Niklas Noah Pohl (29.)

    2:1 Rico Thomas (36.)

    2:2 Nic Heuer (71.)


    Zuschauer: 111, ca. 40 Gäste


    Die Messen waren vor dem Spiel gelesen, es würde sich an der Platzierung nichts mehr ändern und das Aufgebot bestand eh nur aus 13 Mann, da verlost man halt mal die Spielpositionen. Ins Tor durfte Dennis Leonhardt, seines Zeichens sonst Links Offensiv, Torhüter Justin Hecht gab den Stürmer und musste meist ungenauen Pässen seiner Mitspieler hinterherrennen. Die Abwehr bestand aus 2 Stürmern, dem Ersatztorwart und einem gelernten Innenverteidiger. Nur im Mittelfeld gings halbwegs gesittet zu, wo Schreibi gestern die Kapitänsbinde trug.

    Dementsprechend und wegen der fast 30 Grad begann das Spiel eher gemächlich, Freiberg ließ Stahl spielen, setzte auf Konter und fuhr gut damit. Nach 20 Minuten stand Erler auf einmal völlig frei im Stahlstrafraum und ließ Leo keine Chance. Bei Stahl fehlte es an der Genauigkeit, bis Pohli mal allein auf den Hüter zulief, aber statt zu schießen wollte er ihn ausspielen und fiel schließlich über den Freiberger Goalie. Kurz darauf machte er es besser und traf mit einem Schuss unten links ins Eck. Wenig später gingen die Gastgeber wieder in Führung, als der BSC Trainer Rico Thomas von halblinks aufs lange Eck zielte und wir die den Mantel des Schweigens über die Parade von Leo decken. Bis zur Pause tat sich nix mehr und die Vorhersage unseres Stadionsprechers, dass Stahl noch ein Tor schiesst und das Spiel 2:2 ausgeht, sollte sich bewahrheiten.

    Stahl Trainer Thomas Juretzko stellte etwas um, so spielte der Torschützenbeste aller Landesklassen Sachsens, Nic Heuer, wieder im Sturm und erzielte mit seinem 30. Saisontreffer den verdienten Ausgleich. Ansonsten versuchten beide Mannschaften noch den Siegtreffer zu erzielen, aber bei Stahl bekam man Schussleistungen wie im Training zu sehen 🙈 , während Dennis durchaus Ansätze zu einem guten Torwart zeigte und eine Freiberger Chance spektakulär klärte. Das Zielwasser der Gastgeber stand wohl auch noch im Kühlschrank, so dass das Spiel friedlich 2:2 endete.

    Der 3. Platz für Stahl ist am Ende wohl leistungsgerecht. Nachdem man am Anfang massiv Probleme bei der Torerzielung zeigte, brachte man es am Ende, nachdem der Knoten aufgegangen war, auf insgesamt 108 Tore. Leider konnten wir die wichtigen Spiele gg. Freitals2. und in Wilsdruff nicht gewinnen und so blieb nur Platz 3. Aber da Manche im Oktober schon vom Abstieg fabulierten, ist der weitere Saisonverlauf doch richtig gut geworden. Nächste Saison kann nur der Aufstieg auf der Fahne stehen! Nicht mehr dabei sein werden Justin Hecht und Norman Gründler, die in die Zweete gehen. Danke Jungs für euren Einsatz!

    An Neuzugängen kursieren einige Namen, die aber erst nach dem Saisonende genannt werden. Sollten Verstärkungen sein und eine größere Auswahl bedeuten.


    Ach ich vergaß noch Christoph Herrich - Chursin, seines Zeichens der Schiri. Viel hatte er nicht zu tun, beim vergeblichen Pohli Versuch entschied er nicht auf Elfer, allgemein betrachtet völlig richtig, während die Nichtelferentscheidung in der 2. Halbzeit wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben wird. Sein Assistent versuchte der Riesaer Bank diese irgendwie zu erklären, aber daraus wurde niemand schlauer.


    So, dass war die erste Landesklassensaison der BSG und sie endete nicht mit dem Aufstieg, dafür stiegen unsere Freunde vom SV Lichtenberg leider ab, so dass ich nächste Saison hier wohl den Alleinunterhalter geben werde.

    Aber bis dahin ist noch etwas Zeit und so wünsche ich allen eine gute Sommerzeit, erholt euch im Urlaub und denkt mal an etwas Anderes als Fussball.


    Ganz schließe ich hier noch nicht, denn unser Fotograf bekam nicht so weiten Ausgang, was ergo heißt, dass es keine Bilder gibt. Allerdings war für mehr als Ersatz gesorgt, denn das Team Rabenfront war anwesend und hat fleißig gefilmt.

    Der Bericht wird wohl morgen fertig und ich werd ihn natürlich hier noch verlinken!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Das moderne Ägypten und die alten Traditionen


    Ach nee, ich wollte ja hier über Fussball und nicht über den Aufenthaltsort schreiben. 😂


    Alter Torhunger in neuem Gewand!


    Stahl Riesa - SV Bannewitz 10:0 (5:0)


    Torschützen: Louis Reichmann, Levin Jäger, Dennis Leonhardt, Georg Liesch (2), Niklas Noah Pohl (2), Nic Heuer (3)


    Zuschauer: 181 Zahlende, keine Gäste wahrgenommen


    Endlich war es soweit und die Stahlelf trat in den lange erwarteten neu designten Trikots mit der Feralpi Werbung an. Spezialanfertigungen, diesmal in Rot, mit der Silhouette des alten Stahlwerks auf der Vorderseite und die weißen Heimtrikots ziert dann die Tribüne im dahinsiechenden alten Ernst Grube Stadion.

    Diesmal war der SV Bannewitz zu Gast, seines Zeichens Tabellenvorletzer und nahezu sicherer Absteiger. Dementsprechend war Stahl natürlich haushoher Favorit und nahm die Rolle mit aller Entschlossenheit für die 90 Minuten an.

    Schon nach 30 Sekunden konnte ein Schreibi Schuss gerade noch abgeblockt werden, doch 3 Minuten später schlug es zum ersten Mal ein. Der diesmalige Kapitän Dirk Thieme schlug einen genauen Pass aus der eigenen Hälfte auf den in die Schnittstelle der Innenverteidigung gestarteten Louis Reichmann, der sicher verwandelte. Stahl drängte sofort auf Nachschlag, kam auch zu Chancen aber irgendwie klebte Franz Josef Pawletta da das Pech an den Füssen. In der 17. konnten sich bei einem langen Ball der Torwart und ein Verteidiger an der Strafraumgrenze nicht einigen und Levin streckte das Bein hinein, 2:0. Immer wieder zogen die Stahler über die Flügel an, überliefen die Außenverteidiger und flankten gefährlich nach Innen. 2 Mal war es Georg Liesch der Flo Ohme Flanken versenken konnte (27./40.) und einmal gings andersherum an den Pfosten, den Abpraller passte Flo zu Dennis Leonhardt zum 4:0.

    Damit waren die Messen natürlich längst gelesen, aber man muss den Bannewitzern bescheinigen, dass sie sich nie Aufgaben und auch den Weg nach vorn suchten. Trotzdem dauerte es bis zur 55. Minute, ehe sie das erste Mal aufs Gehäuse von Justin Hecht schossen und 10 Minuten vor Schluss kamen sie sogar zu einem Eckball.

    Nach der Pause wechselte Trainer Thomas Juretzko dann auch die beiden besten Torschützen der Mannschaft ein. Erst Nic Heuer der, kaum eine Minute nach Einwechslung einen klasse Franz Josef Pawletta Pass versenkte (53.) und 10 Minuten später verwandelte er einen Strafstoß zum 7:0. Dann war der ebenfalls eingewechselte Niklas Noah Pohl dran, 67. 8:0. Nun kam dann doch die 100 Saisontore in greifbare Nähe und die Versuche waren zahlreich. Pohli traf in der 78. zum 9:0, was gleichzeitig das 100. Gegentor der Saison für die Gäste darstellte, doch das Zielwasser mancher Stahlakteure wurde langsam trüb. Flo Ohme schaffte es aus ca. 10 Metern frei vorm Tor den Ball über den Fangzaun zu dreschen, während Benito Teinze unter 5 Metern vorm Tor unbedrängt ein Luftloch erster Güte schlug. Andere Schüsse gingen knapp vorbei oder wurden mit Hilfe von Abwehrbeinen an den Pfosten gelenkt. So rann die Zeit dahinter nur noch Nic Heuer traf mit seinem 25. Saisontreffer zur Zweistelligkeit. So werden wohl meine Lichtenberger Freunde herhalten müssen und der ebenfalls hier schreibende Kilometerfräse wird das 100. verkünden müssen.


    Fazit: Locker und leicht herausgespieltes 10:0, dass auch deutlich zeigte, warum die Gäste da unten stehen und nun in die KOL müssen. Stahl mit Konzentration und Spielfreude, auch wenn der Gegner schwach ist und vermeintlich mit Links zu besiegen ist. Die restlichen 3 Spiele sollte man mit ähnlicher Motivation, denn auch wenn Freiberg und Heidenau verloren haben, lauert immer noch Colditz auf den Sprung auf Platz 3.


    Schiri Patrick Stiller aus dem weit entfernten Oberlungwitz hatte 0 Probleme mit der Partie und hätte sich die 1 :gelbekarte: auch schenken können.


    Bilder gibt's wie immer hier.... https://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html , während ich mich jetzt noch knapp 2 Wochen im Roten Meer aale! 🦈🐡🐠🦭🐙🐚🪼🐬🦈🦭



    :schal1: :schal1: :support: :schal1::schal1: