Beiträge von Standuhr

    WAHNSINN


    Stahl Riesa - Handwerk Rabenstein 4:3 (1:2)


    1:0 Nic Heuer (27.)

    1:1 Phil Mühlig (42.)

    1:2 Phil Mühlig (45.)

    2:2 Marcel Fricke (54.)

    2:3 Phil Mühlig (74.)

    3:3 Marcel Fricke (85.)

    4:3 Niklas Noah Pohl (90+2)


    Zuschauer: 371 Zahlende, ca. 10 Gäste


    Bisher ist die Saison für Stahl ja schon erfolgreicher als es irgendwie vorherzusagen war, aber gestern haben sie noch Einen draufgesetzt.

    Mit Handwerk Rabenstein reiste ein Staffelfavorit und der aktuelle Zweite an. Am Ende muss man sagen, dass sie zurecht da stehen und sie das bisher beste Team waren gegen das wir antreten mussten.

    Bei Stahl diesmal fast alle Spieler verfügbar aber der Trainer im Urlaub. So nahm vertretungsweise Sportdirektor Mario Oster auf der Trainerbank Platz, zurück an der Stelle wo er vor Jahren schon mal amtierte.

    Zu Beginn des Spiels zeigten die Handwerker dass sie nicht gewillt waren sich irgendwie hinten reinzustellen und uns die Initiative zu überlassen. Stahl hatte anfangs eher damit zu tun Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen. So nach 10 Minuten fanden sie erstmals nach vorn und Nic scheiterte aus spitzem Winkel am Rabensteiner Goalie Markus Landgraf. Die Gäste, angetrieben von einem starken Lucas Schirrmeister, konnten zunächst ihre Torjäger Mühlig und Röthling noch nicht in Szene setzen, bis in der 24. Einer der Ihrigen frei vor Mü stand aber der sicher hielt. 2 Minuten vorher scheiterte Marv von links aus spitzem Winkel nachdem er mustergültig geschickt wurde. Schnell über die Außen war das Rezept um die Gäste auseinanderzuspielen. So auch in der 27. da ging Georg rechts auf und davon, setzte sich bis in den Strafraum durch und passte nach Innen, wo Landgraf nur abklatschen lassen konnte. Marv erkannte das Nic Heuer besser stand und überließ ihm den Ball zum Einschiessen. Rabenstein nicht geschockt, hatte 2 Minuten später die Ausgleichschance doch der Schuss von der Strafraumgrenze sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. In der Folge entwickelte sich ein Spiel in dem es schnell hin und her ging jedoch die Abwehrreihen hielten..... bis zur 42. Minute. Die Gäste bekamen halblinks einen schmeichelhaften Freistoß zugesprochen. Bei der Ausführung kam der Torjäger der Gäste Phil Mühlig, am vorderen Ende der Spielertraube im Strafraum, an den Ball und traf zum bis dahin verdienten Ausgleich. Es kam vor der Halbzeit sogar noch schlimmer für Stahl, denn nach einer Flanke von links verlängerte ein Stahlverteidiger unglücklich mit dem Kopf und fand einen mittig im Strafraum völlig freistehenden Phil Mühlig. Der versenkte humorlos und die Stimmung bei den zahlreichen Zuschauern war erstmal dahin.

    Das Stahl aber nicht gewillt war aufzugeben zeigte sich gleich nach der Pause. Keine 50 Sekunden dauerte es bis zur erste Chance vom Frickser. Auch die Gäste hatten unmittelbar darauf noch eine größere Möglichkeit zu erhöhen. Fast im Gegenzug vergaben die Stahler einen Überzahlkonter durch eine Abseitsstellung. In der 54. war es dann soweit, als Nic mit diagonale Pass über rechts geschickt wurde und er den Ball perfekt vors Tor passte. Dort war der Frickser eingelaufen und verwandelte zum 2:2. Nun legte Stahl kämpferisch noch einmal drauf und spielte auf Sieg, wobei die Gäste auf Augenhöhe mithalten. In der 66. bekam Stahl dann einen eher zögerlich gegebenen Elfmeter. Der Frickser war an der Strafraumgrenze gefoult worden und trat trotz der Fussballweisheit selbst zur Ausführung an. Landgraf wehrte den Schuss nach links ab und der Stahl Kapitän Robin Brand köpfte den Abpraller übers Gehäuse. Ohne ein Dämpfer! Ein paar Minuten weiter überraschte dann Rabensteins Mühlig Stahlgoalie Mü mit einem Schuss von der rechten Mittellinie auf dem falschen Fuß und die Gäste gingen erneut in Führung. Da brauchte die Mannschaft ein paar Minuten um das zu verdauen, aber dann strafften sie sich noch einmal und kämpften um jeden Ball. In der 85. schien sich Leo auf der linken Seite schon festgelaufen zu haben, konnte den Ball aber gen Strafraummitte zu chippen wo der Frickser den Ball volley versenkte. Schon jetzt herrschte kollektive Erleichterung ob der abgewendet Niederlage und Osti gab die Devise "Punkthalten" aus, aber seine Männer hielten sich nicht dran. Erneut ging es in der Nachspielzeit über rechts nach vorn und man bekam den Freistoßpfiff auf halbrechts. Der Frickser führte aus und der quer durch den Strafraum fliegende Ball fand den letzen Kopf in der einlaufenden Reihe an Spielern. Der gehörte Pohli der vom hinteren Fünfereck einköpfte. Nun gab es kein Halten mehr und jeder Rabensteiner wurde in den restlichen 3 Minuten angegangen und jeder Ansatz zu einer Chance verhindert. Dann war Schluss und es gab kein Halten mehr. Wahnsinn..... zweimal das Spiel gedreht und den Favoriten geschlagen!!

    Was bleibt noch ? Der Schiri 🤔 Ach puh irgendwie bin ich es leid mich über Schiris aus den südwestlichen und westlichen Vororten der Landeshauptstadt zu äußern. Die haben fast alle, wie heute Christopher Gentz, das Windisch Brothers Syndrom.

    War gestern aber so ein schönes Ende dass ich mich lieber Darüber freue!


    Heute auch mal die Trainerstimme: "Ein Sieg der Leidenschaft, trotz vieler Rückschläge im Spielverlauf und Allen + Wechslern ein großes Kompliment, inklusive der Bombenstimmung im Stadion! "


    Fazit: Das Märchen geht weiter, 7 Spiele 6 Siege, denn die Mannschaft kämpft überragend und lernt auch taktisch jede Woche dazu. So kann es gern weitergehen. Wohin das führt zeigt vielleicht schon das nächste Punktspiel in Laubegast, ebenfalls ein Mitfavorit. Zuvor aber am nächsten Sonntag das Pokalspiel im neuen Steyer Stadion beim DSC. Die wollen sicher Revanche für die Niederlage im Eröffnungsspiel! Also Konzentration und eine Runde weiterkommen.


    Bilder wie immer hier.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2024-2025.html



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Den Rückschlag weggesteckt


    Stahl Riesa - Oberlausitz Neugersdorf 4:3 (2:0)


    1:0 Nic Heuer (27.)

    2:0 Marcel Fricke (44.)

    3:0 Marcel Fricke (46.)

    3:1 Paul Körner (48.)

    3:2 Paul Körner (76.)

    4:2 Nic Heuer (90+2)

    4:3 Lucas Selinger (90+4)


    Zuschauer: 250 Zahlende, keine OFC Fans gesehen


    Letzen Sonntag gab's ja die erste Saisonniederlage bei Borea und man durfte gespannt sein wie die Mannschaft das Ganze verarbeitet hat. Diagnose: keine bleibende Schäden.

    Das Spiel begann durchaus offensiv von beiden Seiten. Mü musste nach 5 Minuten schon den ersten Fernschuss halten, Petr Svarc, ein Ex Riesaer, bei einer direkt aufs Tor gezogenen Ecke auf der Hut sein und nach 10 Minuten flog ein Schreibi Schuss knapp links am Tor vorbei. Danach war der OFC leicht überlegen und hatte mit einem Freistoß halblinks kurz vorm Strafraum die größte Chance zur Führung. Der scharf getretene Ball steuerte direkt aufs lange Eck zu, doch Mü brachte mit einem Reflex die rechte Hand an den Ball. Stahl versuchte es immer wieder über die Flügel aber beim letzten Pass ging der Ball meist ins Leere oder zum Gegner. So fiel das 1:0 dann auch mit gütiger Mithilfe der Gäste. Rückpass Richtung Strafraum, Svarc und Karl Petrik werden sich nicht einig so dass Leo dazwischenkommt und Svarc anschließt. Der Ball rollt langsam links vom Tor Richtung Grundlinie wo ihn Leo noch erwischt und direkt vors Tor flankt. Dort steht nur Nic der den Ball über die Linie drückt. Nun übernahm wieder Stahl das Kommando. Nach einer halben Stunde wird Leo beim Schussversuch im Strafraum zu Boden gerungen, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. 3 Minuten später erzielte Schreibi noch ein Abseitstor und bis zur Halbzeit sah man die Gäste nicht mehr vorn. Lag vor Allem an den Stahlspielern die äußerst konzentriert zu Werke gingen und die wohl beste Halbzeit der Saison spielten. Keiner fiel ab obwohl man gerade in der Abwehr wieder umstellen musste. So gab Justin Seher sein Startelfdebüt und empfahl sich für weitere Einsätze. 👍. Kurz vor der Halbzeit legte man noch ein Tor drauf. Wieder setzte man die Gästeverteidigung unter Druck, die sich den Ball abnehmen ließ. Zwei überlegte Pässe im Strafraum und der Frickser traf zum 2:0. Kurz darauf hätte er noch erhöhen können doch der Schuss ging übers Tor. Eine beruhigende Führung zur Halbzeit.

    Doch da war doch was. Meist fängt man sich unmittelbar nach der Pause unnötige Gegentore ein. Ob man mittlerweile daraus gelernt hat? 🤔

    Vom Anpfiff weg gings wieder auf den Flügel und die Neugersdorfer Abwehr schaute nur zu bis der Frickser nach 36 Sekunden sein 2. Tor erzielte. Damit hätte man sich locker durch die 2. Hälfte spielen können, aber da ist immer noch das Problem mit den Gegentoren nach der Pause. Keine 2 Minuten später schlägt es ein. Zunächst kann Mü noch einen Fernschuss parieren doch die Abwehr bekommt den Ball nicht weg und die anschließende Flanke von Links findet Paul Körner. Neugersdorf wurde logischerweise offensiver aber Stahl hatte, bis auf einen Kopfball nach Ecke, den Gegner im Griff. Man lief viel, schluderte jedoch im Aufbau nach vorn und so langsam gings an die Kräfte. Nach 75 Minuten griffen dann 3 Mann im Mittelfeld nicht zu und der Pass in den Strafraum fand wieder Paul Körner. Nun hieß es unnötig zittern. Stahl bekam Räume, vor allem auf den Halbpositionen der Neugersdorfer Abwehr taten sich Löcher auf. Jedoch wurden die Flanken meist dahin geschlagen wo noch kein Stahler war. In der 80. jagte der Frickser dann einen 25 Meter Freistoß von halbrechts an die Latte und 5 Minuten später hätte Nic mit weniger Hektik und mehr Überlegung den Sack zumachen können. Da es aber noch 5 Minuten Nachspielzeit gab konnte er seinen Fehler ausbügeln. Weiter Abschlag Mü, der Ball wird vorm Strafraum behauptet und auf Nic durchgesetzt. Diesmal guckt er Svarc aus und verwandelt zur mutmaßlichen Entscheidung. Doch wieder keine 2 Minuten später läßt man den Gegner wieder von links in den Strafraum flanken. Diesmal trifft Selinger und nun werfen sie alles nach vorn, incl. Svarc bei einem letzen Freistoß, den der Ausführende aber direkt übers Tor setzt. Es gab noch eine Minute drauf und Stahl bekam noch die Doppelchance zu erhöhen wobei Vlady Skala die Latte traf und Zechi den Abpraller übers Tor schoss. Fast zuviel für das Herz und die Nerven einiger Stahlfans. Aber dann pfiff der Schiedsrichter endlich ab und der Jubel über den Sieg groß.

    Kommen wir nun zum beliebten Thema Schiri. Diesmal gab Jakob Reiche aus Leipzig sein Debüt in der Feralpi Arena. Er ließ am Anfang relativ viel durchgehen aber wurde nach einer Viertelstunde zum Buhmann der Riesaer Fans. 2 :gelbekarte: gegen den Frickser und Robin fanden keine Zustimmung der Mehrheit und nachdem er bei einem Foul am Frickser im Mittelfeld nicht pfiff und erst recht beim verweigerten Elfmeter auf Weiterspielen entschied, war er untendurch. Ich sag mal so, die Karte für den Frickser gibt's nach dem 2. Foul, Robin rennt unmotiviert aus der Mauer, warum 🤷‍♂️ und das Foul hab ich dank des völlig deplatzierten Flutlichtmastens nicht gesehen, aber das eindeutige Halten an Leo ist ein Strafstoß. Danach murrten die Stahlfans bei fast jedem Foul, aber das ließ nach der Pause nach, da es dann weniger Fouls und auch mal :gelbekarte: für die Gäste gab. Ein kurzes Aufflackern noch bei der Nachspielzeit von 5 Minuten und der Erwartung des Abpfiffs. Dann wars durch.


    Fazit: Wieder mal ganz stark in Einstellung und Kampf, womit die 3 Punkte wirklich verdient sind. Allerdings muss man es nicht unbedingt so spannend machen und den Gegnern immer wieder herankommen lassen. Aber was will ich mich beschweren..... das kann der Trainer machen.

    6 Spiele 5 Sieg Stahlherz was willst du mehr? Hätte einer gesagt, dass wir am 7. Spieltag das Spitzenspiel 1. - 2. gegen Handwerk Rabenstein bestreiten werden, wäre ihm das Bier entzogen worden.

    Übrigens waren es die Handwerker die uns 22 den endgültigen Stoß in die Landesklasse gaben, also gibts da noch was gutzumachen.


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    Nu isses passiert


    Borea Dresden - Stahl Riesa 3:0 (0:0)


    1:0 Paulo Ondu Schuster (48.)

    2:0 Justin Löwe ( 56.)

    3:0 Sharif Nata N'tcha


    Zuschauer: erstaunliche 450 , ca 100 Riesaer Fans



    Irgendwann hat mal jemand 😉 zugestimmt das die Partie verlegt wird. Nicht auf dem Kunstrasen im Jägerpark sondern auf dem Rasenplatz an der Bodenbacher Straße gleich neben der Margon Arena wo die Volleyballerinnen des DSC beheimatet sind. Neben der weitläufigen Anlage wirkt sie aber irgendwie klein.

    Da der Ex Aufsichtsratsvorsitzende nicht verfügbar war, wurde der rote Blitz gesattelt und vollbesetzt gings gen Dresden.

    Dort angekommen war noch nicht allzuviel los, Eintritt 5 Euro für Besucher des Vortagesostderbys nur 3, der Verpflegungsstand noch nicht überlaufen sah aber eher wie ein Pizzaverkaufswagen aus. Wurde wohl auch nur für das Spiel dahingestellt. Bier gabs erstaunlichlicherweise in Flaschenform, wie auch immer das genehmigt wurde. Zu Problemen führte es allerdings auch nicht.

    Sportlich sah es bisher für Stahl rosig aus während Borea schon ein paar Punkte eingebüßt hat. Allerdings fehlten uns ein paar Spieler , dafür konnte Borea Justin Löwe einsetzen der am Samstag im großen Stadion im Betreuerstab des Drittligisten beschäftigt war. Ach ja und Sonntags ist ohnehin nicht unser Tag. :lach: 🤯 Das sollte aber keine Ausrede für die gestrige Leistung sein.

    Das Spiel in der ersten Halbzeit eher langweilig und zerfahren. Beide Mannschaften kamen kaum in den gegnerischen Strafraum und so tauschte man über das Tor geschossene Freistöße aus. Der Frickser kam nach 20 Minuten mal einen Schritt zu spät und Justin Löwe erwischte Mü mit einem Schuss von der Mittellinie fast zu weit vor dem Tor. Der Ball fiel aber aufs Netz. Glück gehabt. Gelegentlich gabs etwas Aufregung nach Pfiffen meiner Nummer 2 aber mehr war nicht.

    So allgemein sah es zur Halbzeit nicht nach einem Sieger aus, aber irgendwer würde schon noch Fehler machen. In den ersten Minuten nach der Pause ist Stahl im Moment prädestiniert dafür und keine 3 Minuten nach Wiederanpfiff ging der Ball im Vorwärtsgang verloren und die Gastgeber nutzten die 3 zu 1 Überlegenheit zum Führungstreffer. Stahl konnte sich weiterhin keine Gelegenheiten erspielen und so musste ein Robin Brand Schuss, aus 18 Metern drüber, für die erste Notiz auf Stahlseite herhalten. Beinahe anschließend folgte der nächste Fehler im Spielaufbau und Löwe erzielte mit Hilfe des Innenpfostens das vorentscheidende 2:0. Wer dachte dass sich Stahl nun endlich aufraffen würde sah sich getäuscht. Behäbig im Aufbau, wobei der Rasen irgendwie zu hoch und stumpf aussah, ohne Ideen und den zuletzt so starken Kampfgeist war gestern kein Blumentopf zu gewinnen. Leo zog einmal zum Solo an und traf den Aussenpfosten, aber ansonsten lief im Zusammenspiel nichts. Erst recht nicht mehr nachdem die Gastgeber in der 67. noch einen drauflegten. Der Rest war bedröppeltes Genießen des Sonnenscheins auf der Tribüne, gelegentliches Meckern der umsitzenden Stahlfans und Gesangsduelle der 2 Borea Ultras mit denen von Stahl. Durchaus mit innovativem und lustigem Inhalt.

    Nach unzähligen Blicken auf die mitlaufende Zeit auf der Armbanduhr pfiff Schiri Jens Rohland nach 94 Minuten endlich ab.

    Insgesamt scheint er ein Freund der Nachspielzeit zu sein. Schon in Halbzeit 1 kam er auf 3 Minuten, warum auch immer, und pfiff dann noch einen Freistoß an der Stahlgrundlinie für den Gastgeber. Am Ende waren es 6 oder 7. Überhaupt reagierte er sehr gern auf schreiendes Hinfallen der Orangenen. So sah Nic für eigentich nichts Gelb und wäre später fast noch vom Platz geflogen, als er bei einem Einwurf einen davongehenden Gegner traf. Der spielte den sterbenden Schwan und die orangene Spatzenfamilie wütete, aber letztendlich bekam nur der Getroffene Gelb. Da hat er sich glaube ich nicht :gelbekarte::rotekarte: getraut. Sein Assistent Simon Wahle mit dem Wimpel hatte doch gelegentlich Probleme mit der Abseitsregel. Ein Stahl Aufsichtsrat meinte das 2. Tor wäre Abseits gewesen, während ich und die Umsitzenden eher beim 3. der Meinung waren dass der gute Sharif einen Meter im Abseits stand. Also etwas Unruhe verbreitet haben sie schon und warum er das zähe Ende noch 4 Minuten rauszieht 🤷‍♂️. Vermutlich war ein Beobachter da.

    Schuld an der Niederlage waren sie nicht, die haben wir selbst verursacht.


    Fazit: Die erste Niederlage würde kommen, aber dass sie so fast willenlos und ohne Aufbäumen hingenommen wurde. Das sollte nicht öfters passieren, denn auch wenn wir mit 12 Punkten immer noch oben stehen, zeigen die anderen Resultate dass fast Jeder Jeden schlagen kann. Das Spiel in Copitz hat gezeigt dass wir auch auswärts dominant auftreten können und da sollten wir wieder hinkommen. Jetzt spielen wir aber erstmal wieder 2x Zuhause. Am Samstag gg. Neugersdorf, mit dem Ex Stahler Petr Svarc im Tor und eine Woche später kommen die Handwerker aus Rabenstein die vor 2 Jahren den Abstieg der damaligen Ossi Elf besiegelte. Einige Stahlspieler werden sich erinnern. Mit den Leistungen der ersten 4 Spiele sollten da einige Punkte drin sein.


    Bilder gibt's diesmal nicht weil er irgendwo im Norden Urlaub macht, aber immerhin fragte er nach der Pause mal an wie es steht. Fotografierer rannten eigentlich einige rum, ob die irgendwo veröffentlicht sind weiß ich nicht. Ich find nix.

    Übrigens gab es das Programmheft am Eingang per QR Code angeboten, nur führt der Link zu einer Seite mit der Überschrift und den Sponsoren des Vereins aus dem Jägerpark. Vielleicht kann mich jemand erhellen.



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    Vorübergehend an der Sonne


    Stahl Riesa - SSV Markranstädt 1:0 (0:0)


    1:0 Marvin Reinkober (72.)

    auch wenn Fussball de was anderes behauptet


    Zuschauer waren es diesmal 245 Zahlende davon ca. 50 von einem Fantreffen einer Facebookgruppe von Fans der DDR Oberliga und auch aus Randleipzig waren um die 20 Anhänger da, bei denen Einer mit pausenlos besserwisserischen Kommentaren, meist Richtung Schiri, fast Allen in der Umgebung auf die Nerven ging.

    Nach den bisherigen 3 Siegen sollte gestern natürlich der Nächste folgen und das tat er am Ende verdientermaßen. Die Gegner aus Markranstädt waren in den letzen Jahren immer in der Spitzengruppe der Liga, haben aber durch einige Abgänge einiges an Qualität eingebüßt, gefährlich sind sie aber noch immer.

    Zu Spielbeginn übernahm Stahl das Kommando während sich die Gäste eher aufs Verteidigen verlegten. Bereits in den ersten 10 Minuten erspielten wir uns gute Möglichkeiten, Marcel Fricke hatte 2 davon, wobei die 1. vom Gästekeeper Wings Klasse verhindert wurde. Kurz darauf flog eine Flanke von links durch den Strafraum aber einige Beine waren zu kurz. Ein Frickser Schuss wurde auch noch abgeblockt. Danach wurde es etwas ruhiger und das Spiel fand eher im Mittelfeld statt, mit einer Markranstädter Halbchance, einem eher harmlosen Fernschuss von Nic Heuer, doch nach 30 Minuten stand Janko Hentsch plötzlich freigespielt im Stahlstrafraum und mit mehr Ruhe konnten die Gäste womöglich in Führung gehen. 5 Minuten vor der Pause versuchte der Frickser per Weitschuss von links den etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Wings zu überlisten aber der Schuss ging knapp links daneben. Kurz darauf gab es leicht links 25 Meter vorm Stahltor Freistoß, dessen Ausführung am Aussenpfosten endete, wobei Stahls Ersatzhüter Richard Reichel per Flugeinlage mit der Hand fast dran war. Danach war Halbzeit und ich hatte nicht das Gefühl dass das heute schiefgehen würde.

    Nach der Halbzeit zog Stahl wieder an, Marv verpasste knapp eine Flanke, nach einer Ecke wurde ein Leo Schuss 2 Meter vor der Linie weggeköpft (der Arme Kopf), während die Gäste erst nach einer Viertelstunde mal konterten, dabei aber nur knapp scheiterten. In der 65. flog ein Frickser Freistoß an die Latte und 2 Minuten später hielt der Goalie einen seiner Kopfbälle. Nach 71 Minuten dann die Spielentscheidung. Ein Markranstädter will im Stahlmittelkreis den Ball in die Verteidigung zurückspielen, passt aber genau auf den Frickser in der anderen Hälfte des Kreise. Der schnappt sich den Ball sprintet Richtung Tor und schießt von der Strafraumgrenze aber Christian Wings bekommt den Ball noch an die Füße aber lenkt ihn nur Richtung Pfosten trudeln ab und von hinten kommt der mitgelaufene Marv der schneller als sein Verteidiger ist und vollendet. Wie der Spielberichtsersteller auf Robin Brand als Torschützen kommt wird wohl sein Geheimnis bleiben. Stahl wollte nachlegen aber irgendwie wollte der Ball nicht noch mal über die Linie, besonders in der 75. sündigten Robin und der Frickser unmittelbar hintereinander. Letzterer hatte am Tag zuvor Geburtstag, 🎊, aber Zielwasser schien nicht unter den Geschenken gewesen zu sein. 🤣🤪

    Nun musste Markranstädt selbst etwas fürs Spiel tun, jedoch wirklich gefährlich wurden sie nicht, zumal das Spiel durch angebliche Fouls sehr zerfahren wurde. Die Gästespieler gingen bei fast jeder Körperberührung schreiend zu Boden um kurz darauf putzmunter weiterzurennen, denn ihnen lief ja die Zeit davon. Trotzdem hatten sie noch die eine Chance zum Ausgleich, wobei es der Frickser kurz davor (93.) versäumte aus 4 Metern den Sack zuzumachen. Der Ball der Markranstädter fiel aber rechts neben das Tor und da hatte der Schiri genug gesehen. Richie durfte noch den Ball holen um ihn direkt Rico Teichmann zu überreichen, der abpfiff.

    Das Schiritrio machte keine weltbewegenden Fehler, hier und da mal etwas andere Ansichten in der Zweikampfbewertung, so war die :gelbekarte: für den Frickser wohl nur dem lautstarken Gejammer des " Gefoulten" geschuldet und überflüssig. Gegen Ende wurde es etwas hektisch und da halfen auch die anderen :gelbekarte: nicht.


    Fazit: Wieder mal spielerisch und taktisch verbessert den 4. Sieg eigefahren. Kämpferisch ohnehin wieder 1A. So kann es weitergehen. 12 Punkte nach 4 Spielen, wenn du da bei Stahlfans vor der Saison rumgehört hast, dann wäre eher der letzte Platz mit einem Pünkt realistischer gewesen. Dank des Copitzer Sieges heute in Rabenstein sonnen wir uns diese Woche an der Tabellenspitze. Sicher nur eine Momentaufnahme aber so können wir nächsten Sonntag sorgenfrei zu Borea reisen. Gespielt wird übrigens Sonntag an der Bodenbacher Str. und nicht auf dem kleinen Kunstrasen im Jägerpark.


    Bilder wie gewohnt hier..... http://www.tiloschneider66.de/saison-2024-2025.html


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    In der Liga angekommen


    VfL Pirna Copitz 07 - BSG Stahl Riesa 2:3 (1:1)


    0:1 Marcel Fricke (16.)

    1:1 Florian Kärger (45+1)

    2:1 Florian Kärger (47.)

    2:2 Marvin Reinkober (52.)

    2:3 Marcel Fricke ( 70. FE)


    Zuschauer: 150 Zahlende, hälftig und vielleicht noch paar vom Vorspiel


    Endlich wieder Auswärtsfahrten in der Landesliga und zuerst nach Jahren wieder ins Willy nach Pirna, incl. Forumsschreibertreffen. Also des Ex Aufsichtsratsvorsitzenden seiner Frau ihr Auto gesattelt und zu viert gen Süden. Steffen kündigte schon Polizeipräsenz an und tatsächlich war davon reichlich anwesend, überraschenderweise für das Vorspiel, das Copitz Derby der 2. VfLer gg. Aufbau. :rofl:

    Stahl hatte sich bisher mit den Mitaufsteigern DSC und Tapfer Leipzig duelliert und stand nun vor der ersten richtigen Standortbestimmung gg. ein alteingesessenes Mitglied der Sachsenliga.

    Stahl präsentierte mit Wladyslav Skala einen ukrainischen Neuzugang, der aus der 2. griechischen Liga kam und vorher ein Jahr in Bautzen spielte. Er dürfte eine Verstärkung sein, denn man sieht schon deutlich seine Fähigkeiten. Copitz bisher mit einem Sieg und einer Niederlage bei Borea letzte Woche, begann offensiv und hatte schon in der ersten Minute eine Chance. Danach bekam allerdings Stahl das Spiel in den Griff und näherte sich dem Arendt Gehäuse immer gefährlicher. In der 16. Minute köpfte schließlich der Frickser einen Zech Eckball zur Führung ins Netz, wobei die Copitzer Abwehr nicht gut aussah. Stahl bestimmte weiterhin das Geschehen, erspielte sich weitere Chancen, aber die Doppelchance (22.) vom Frickser und Zechi und nochmal der Frickser aus 3 Metern (34.) brachten den Ball nicht im Tor unter. Die Gastgeber fanden bis zur Pause keine Einstellung zum Spiel, was auch an der konsequenten Spielweise der Stahler lag. 2 harmlose Schüsse waren die Ausbeute und sie verloren ihren Kapitän John Hentschel durch Verletzung. . So sollte es eigentlich in die Pause gehen, doch einen Aussetzer hatte Stahl noch zu bieten. Der Ausgleich in der Nachspielzeit war eine Blaupause des 2. Gegentores der letzten Woche gg. Tapfer Leipzig. Fazit: Nix gelernt! :rolleyes:

    So brachte man sich selbst wieder in die Bredoullie und richtete die Copitzer wieder auf.

    Unmittelbar nach der Pause kam es noch schlimmer. Einen Konter der Gastgeber über die rechte Seite konnte man nicht unterbinden und nach der Flanke herrschte Durcheinander am Fünfer, 4 oder 5 Stahler saßen auf dem Hosenboden während wieder Florian Kärger den Ball versenkte. Immerhin hinterließ der Rückstand keinen Knacks und 5 Minuten später fiel der Ausgleich. Eine Flanke von halbrechts brachten die Gastgeber nur zum Ausgangspunkt zurück und der zweite Versuch landete halblinks bei Marv der sofort abzog und ins lange Eck traf. Danach fand Copitz immer noch nicht wirklich ins Spiel, am gefährlichsten noch nach Standards. Stahl spielte weiter nach vorn und man bekam das Gefühl das hier noch was geht. Nach 67 Minuten wird Harty Scholz eigentlich unnötig am Strafraumrand gelegt und der Schiri zeigt sofort auf den Punkt. Der Frickser trat wie vorige Woche an und verwandelte diesmal bombensicher. Nun musste Copitz aufmachen kam aber nicht zu wirklich klaren Chancen. Stahl dagegen weiterhin kämpferisch ganz stark und mit reichlich Kontermöglichkeiten. Aber da lag gestern das Manko. Ungenaue Abspiele beim letzten Pass oder zuviel Zeit beim Überlegen. Allein Nic Heuer steht 3x in meinen Aufzeichnungen, 80./84./87., Louis Reichmann 88., Niklas Noah Pohl 94. (da war noch ein Verteidigerbein dran) versäumten es den Sack zuzumachen. So musste man nach 96 Minuten noch einen Freistoß überstehen ehe der Sieg unter Dach und Fach war.

    In der Rubrik Schiedsrichter diesmal Carl Wundram, ein junger Mann vom TSV Flöha.

    Hatte insgesamt wenig Probleme, pfiff konsequent und Marv Reinkober hatte nach einer halben Stunde Glück dass er nur :gelbekarte: statt :rotekarte: sah. Beschweren hätten wir uns nicht dürfen. Was ich aber so noch nicht erlebt habe fand dann beim Elmeter statt. Nach der Verhängung pfiff er erst mal zur Trinkpause und erst nach 3 Minuten durfte der Frickser antreten, nach dem sich Pirnas Goalie nach der Trinkpause erst nochmal einen Schluck aus der Flasche im Tor gönnte.


    Fazit: Ganz starke Leistung, die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen gelassen und selbst das Spiel bestimmt. Copitz hatte sicherlich einen schlechten Tag aber das lag zum Großteil an der Wohllebe Elf.

    Nun haben wir nach 3 Spieltagen 9 Punkte liegen auf Platz 2 und nun heißt es auf dem Boden zu bleiben. Es gibt keinen Grund überheblich zu werden, denn gerade in der Defensive passieren immer noch Fehler die zu unnötigen Gegentreffern. Jetzt freuen wir uns aber erstmal an der Gegenwart!🎉🎉🎉

    Nächste Woche Sachsenpokal in Syrau, das artet schon fast in eine Tagesreise aus und in der Woche darauf kommt Markranstädt in die Feralpi Arena.


    Bilder wie immer hier.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2024-2025.html

    incl. Dreier Forumsschreiber 🫣


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    6 Punkte - Alles gut!?


    Stahl Riesa - SV Tapfer 06 Leipzig 4:2 (2:0)


    1:0 Marcel Fricke (31. FE)

    2:0 Nic Heuer (45+3)

    2:1 Yves Morgenstern (47.)

    3:1 Marvin Reinkober (52.)

    4:1 Nic Heuer (59.)

    4:2 Paul Gorsler (61.)


    Zuschauer: 220 Zahlende, ca. 25 Gäste


    Auch am 2. Spieltag hatte Stahl ein Heimspiel und man bezwang den Mitaufsteiger aus Leipzig in einer wahren Hitzeschlacht mit 4:2.

    Es herrschten tropische Temperaturen und die meisten Zuschauer suchten den wenigen Schatten in der Feralpi Arena, was die Spieler natürlich nicht konnten. Trotzdem begann das Spiel nicht gerade langsam aber noch fehlte die Genauigkeit im gegnerischen Strafraum. Erste größere Chance war ein Dani Michann Kopfball nach 11 Mi unten, der aber herausgeschnitten fast zum Bumerang wurde. Kurz darauf musste Mü nochmals in höchster Not klären. In Minute 14 lag der Ball nach einem Leipziger Konter dann doch im Tor. Allerdings war er duch ein Loch im Seitennetz dahin gekommen. Wusste garnicht das unsere Netze so löchrig sind und peinlich für Linienrichter 2, denn sein Kollege hatte sein Tor vorm Anpfiff kontrolliert. Glücklicherweise hatte es Schiri Chursin bemerkt und. Stahl's Torwarttrainer Fifty Schritt mit Kabelbindern zur Reparatur! 👍 Danach wurde es erst mal etwas ruhiger auf dem Platz aber beide hatten noch Halbchancen. Wie aus dem Nichts dann doch die Führung. Marv dringt am linken Eck in den Strafraum ein und wird von 2 übermotivierten Verteidigern in die Zange genommen. Der Schiri zögert etwas, zeigt dann aber doch auf den Punkt. Der Frickser schreitet zur Ausführung und verwandelt mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0. Das sollte eigentlich Sicherheit geben, doch fast fliegt uns eine eigene Ecke um die Ohren. Marv klärt schließlich für den schon geschlagenen Tom Müller. In der Nachspielzeit legt Stahl aber noch mal nach. Man erkämpft sich den Ball am Mittelkreis und schickt Nic mit dem Ball Richtung Tapfer Tor. Er läuft allein auf den Goalie zu, der zwar noch an den Schuss kommt, das 2:0 aber nicht verhindern kann.

    So geht man mit einer eigentlich sicheren Führung in die Halbzeit, obwohl man sich über das ein oder andere Gegentor hätte nicht beschweren dürfen.

    Weitere Zuschauer wechselten aus der Sonne in den Schatten wobei sich eher die im Schatten die Gemüter erhitzt hatten.

    Nach der Pause riß man sich mit Tändeleien in der Abwehr das Aufgebaute wieder ein und der frühere Wilsdruffer Yves Morgenstern bedankte sich recht herzlich mit dem Anschlusstreffer. Nic dagegen verfehlte 2 Minuten später das Tor noch knapp. Das 3:1 fiel dann weitere 2 Minuten später und es war eine Seltenheit. Einwurf auf der linken Seite, der Frickser behauptet den Ball und schlägt fast von der Eckfahne eine Flanke Richtung Elfmeterpunkt und Marv verwandelt mit einem perfekten Schuss. Das Besondere daran.... mit dem rechten Bein, das er normalerweise nur dazu hat um nicht umzufallen. :rofl: 🥳 Alter Abstand wiederhergestellt und Stahl machte weiter. Kapitän Robin Brand bei einer Großchance knapp drüber, in der 59. dann wieder Nic Heuer. Einen weiten Ball von links nimmt er rechts im Strafraum an, schlägt einen Haken um seinen Gegenspieler und schießt ins lange Eck. Der Torwart bekommt zwar noch den Arm dran aber der Ball schlägt trotzdem ein. 4:1 ist eigentlich der Deckel drauf, gerade bei den Temperaturen, aber die Stahl Deckung hebt Selbigen 2 Minuten darauf wieder an. Leipzig über rechts, Flanke an den Fünfer und der Ball landet zwischen den Innenverteidigern bei Gorsler der ohne Mühe verwandelt. Musste nicht sein und machte den Stahlspielern zusätzlich Arbeit. Diese allerdings, leisteten sie hervorragend . Kämperisch stark gingen sie drauf und ließen bis in die Nachspielzeit fast nichts zu und die letzte Chance der Leipziger verhinderte Robin schließlich per Kopf. Selbst ging man auch etwas schludrig mit den Kontern um. Nic scheiterte in der 80. diesmal am Torwart und 4 Minuten später schlug der Frickser einen Eckball von links direkt an den rechten Innenpfosten und den Abpraller köpfte Nic über den Querbalken. Letztlich hatte der Schiri nach knapp 97 Minuten genug gesehen und pfiff unter dem Jubel aller die es mit Stahl hielten ab.

    Schiri diesmal Christoph Herrich Chursin, ich glaub irgenwo aus dem Dunstkreis der Landeshauptstadt. In Halbzeit eins eigentlich mit einer sicheren Linie ohne große Probleme. Nach der Pause sah zunächst Stahl's Trainer Daniel Wohllebe :gelbekarte: weil er sich über das 1:2 ärgerte, dann sah der erst zur Halbzeit eingewechselte rechte Verteidiger in der 50. den :gelbekarte: Karton und hätte Minuten darauf eigentlich vom Platz gestellt gehört. Das traute er sich aber nicht, dafür war er später bei jedem Körperkontakt mit Aua Bekundungen der Leipziger mit Karten für Stahlspieler dabei, während die Tapferen mit Samthandschuhen angefasst wurden und Du Du Gesten davonkamen. Für gestern letztendlich egal, aber es war erst das 2. Spiel!


    Fazit: Der zweite Sieg wurde eingefahren, spielerisch sah es besser aus als beim DSC Spiel , mit teilweise tollen Spielzügen aber manchmal auch Bällen zum Haareraufen. Kämpferisch kann man allen nur die Note 1 geben, denn 90 Minuten bei der Hitze zu rennen , davor ziehe ich meinen imaginären Hut.

    6 Punkte und Platz 2 ist eigentlich der perfekte Start und wenn man die gelegentlichen Aussetzer in der Abwehr noch abstellt, dann braucht man vor dieser Liga keine Angst zu haben. So fährt man nächste Woche ohne Druck nach Copitz und kann sicherlich den alteingesessenen Verein auch ärgern.


    Bilder wie immer hier... http://www.tiloschneider66.de/saison-2024-2025.html


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    Wir sind wieder da!


    Stahl Riesa - Dresdner SC 2:1 (0:0)


    1:0 Dennis Leonhardt (51.)

    1:1 Dzenan Hot (53.)

    2:1 Nic Heuer (55.)


    Zuschauer: 480 Zahlende, 80 - 100 DSCer, insgesamt um die 600


    Vor der Partie gabs erstmal noch Schreckmomente am Nachmittag, denn in der Nudelfabrik nebenan kam es zu einem größerem Arbeitsunfall mit Großeinsatz der Rettungskräfte, der den Zugang zum Stadion versperrte. Wünschen wir allen Verletzen eine schnelle und vollständige Genesung.

    Schließlich war der Einsatz rechtzeitig beendet, wie auch die Trikots der Spieler geliefert worden und das Spiel konnte beginnen.

    Nach 2 Jahren Landesklasse spielen wir nun wieder Sachsenliga, während der DSC eine wesentlich längere Durststrecke hatte. Mit neuem Trainer und 3 Neuzugängen in der Startelf wollte Stahl unbedingt die 3 Punkte holen doch in der ersten Halbzeit scheuten beide Mannschaften das Risiko. Nic Heuer schoss nach 4 Minuten links vorbei und einen Dani Michann Schuss schlug ein Verteidiger kurz vor der Linie weg aber ansonsten sorgten die Abwehrreihen für keine Chancen. Den vielleicht besten DSC Angriff stoppte Carlo Schmidt nach 20 Minuten mit einem sehenswerten Tackling im eigenen Strafraum. Kurz vor der Pause flog noch ein Frickser Freistoß übers Tor ehe Cedric de Parade zur Halbzeit pfiff.

    Ich weiß ja nicht was im Pausentee war, jedenfalls ging es gleich ab. Marvin Reinkober zog über links davon und visierte das kurze Eck an, doch der TW war noch dran. Nach 5 Minuten gings auf der rechten Seite ab. In Halbzeit eins sträflich vernachlässigt zog Nic Heuer davon und flankte vors Tor. Dort erschien völlig allein Leo der zunächst noch an Goalie Richard Beulke scheiterte, den Nachschuss aber zum umjubelten Führungstreffer versenkte. Leider verlor man kurz die Konzentration, ließ die Gäste auf deren rechter Seite kombinieren und die Flanke fand Dzenan Hot am Fünfer der per Kopf zum Ausgleich traf. Großer Jubel auch beim Anhang des DSC und dem muss man ein großes Lob aussprechen. Support fast das ganze Spiel über mit Trommeln und Gesang. Das Ganze ohne das Gefühl irgendeiner Aggressivität, die beim schwarz gelben Dresdner Drittligisten immer mitschwingt, von der Schiedsrichterkritik mal abgesehen. 😉

    Stahl war vom Ausgleich nicht geschockt sondern schlug ebenfalls zurück. Diesmal setzt sich der Frickser über links durch und passt präzise auf den mitgelaufenen Nic Heuer, der sicher verwandelt. Danach sucht Stahl weiterhin den Weg nach vorn, sündigte aber in Zuspiel und Verwertung der wenigen Chancen. Immerhin gabs reichlich Eckball, jedoch trug das vorabendliche Training noch keine Früchte. Die Gäste bemühten sich zwar kamen aber zu fast keiner Möglichkeit, denn die Stahler glänzten, angetrieben vom neuen Kapitän Robin Brand, mit Kampfeswillen und Laufbereitschaft. Einen Schuss übers Tor nach 75 und einen aus Nahdistanz in der Nachspielzeit ebenfalls übers Mü Gehäuse war die kläglich Ausbeute. Trotzdem sehe ich nicht schwarz für die Gäste. Ohnehin ist so ein Aufsteigerduell am ersten Spieltag kein Gradmesser für die Qualität der Liga. Das wird man in den Duellen mit den Alteingesessenen sehen.

    Nun noch zur beliebten Rubrik der Schiedsrichter.... Cedric de Parade begegnete uns das 1. Mal nach dem Abstieg in der Landesklasse beim Derby in Meissen. Da regnete es Karten als gebe es kein Morgen und so war ich schon eher skeptisch was das Spiel anbetraf. Insgesamt pfiff er doch gut, auch wenn der DSC Anhang in Hörweite des Beobachters gelegentlich anderer Meinung war. Ja, das Zech Foul sah schon ziemlich hart aus aber er beließ es bei :gelbekarte:. Das die Karten in der Tasche doch drückten, sah man dann doch in der Schlussphase.


    Fazit: Starke kämpferische Leistung und verdient die Punkte in Riesa behalten.

    Nun ist schon wieder Ligapause in der das Pokalfreilos mit einem Test beim Lößnitzopfer ausgeglichen wird. Danach kommt mit Tapfer Leipzig der nächste Aufsteiger in die Feralpi Arena und ein weiterer Sieg wäre goldwert.



    Bilder gibt's diesmal reichlich sowohl von unserem Paparazzi als auch von Makopix und sogar laufende Bilder wird es geben, denn die Rabenfront war mal wieder in der Stadt! Den Link zum Video reiche ich nach Erscheinen ( vermutlich Montag ) nach.

     

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    So, Freitag geht's wieder los und zuvor ist schon der FC Lößnitz verlorengegangen.


    Nach 2 Jahren Landesklasse ist die BSG Stahl Riesa wieder da wo sie mindestens hingehört. Nach einer dominanten Saison in der LK Mitte wäre es am Ende fast noch schief gegangen, am Ende stand aber der Aufstieg. Natürlich sind wir gekommen um zu bleiben und das mit einer jungen Mannschaft die größtenteils aus der eigenen Jugend und dem Umland stammt. Leider ist einer der Erfahrensten, Kapitän Paul Kant, zurück nach Neusalza gewechselt und mit Abwehrchef Thomas Kutsche verloren wir noch einen Führungsspieler, der aber jetzt als Co Trainer auf der Trainerbank sitzt. Chef dort ist jetzt mit Daniel Wohllebe ein Trainer der sich in der Liga bestens auskennt. Zuletzt in Radebeul und davor viele Jahre in Grimma.

    Neuzugänge gab es 6 und besonders die Verpflichtung von Grimmas Robin Brand scheint ein Volltreffer zu sein. Franz Josef Zech kam mit dem Trainer aus Radebeul zurück, Justin Seher aus Lommatzsch, Carlo Schmidt aus Döbeln, Martin Häfer kehrte aus Freital zurück und Anthony Richter spielte bisher in Gröditz. Robin stand schon lange auf der Stahl Wunschliste und nun hat es endlich geklappt. In den Vorbereitungsspielen gab er gleich den Ton auf dem Feld an und mittlerweile ist er auch der Kapitän.

    Die Spiele in der Vorbereitung lesen sich ergebnismäßig nicht berauschend, so dass die 1.Niederlage gg. Post Dresden, nach 5x Training in der Woche, schon wieder manche in Panik verfallen ließen. Die Tour über brandenburgische Sportfeste brachte zwar Niederlagen, aber gerade gegen den klassengleichen 1. FC Frankfurt sah man ein ansprechendes Spiel und auch das Potential der Mannschaft. Das Spiel gg. die Lauchhammer Dorfkinder war eigentlich die Reise nicht wert, denn einigen Gegnern war wohl die Hitze zu Kopf gestiegen. Oschatz und Boreas A Jugend wurden entsprechend hoch geschlagen, aber die Chancenverwertung, naja.

    Den letzten Test in Hoywoy hab ich nicht gesehen, aber gerüchteweise brauchten manche in der Halbzeitpause einen Arschtritt. Egal jetzt geht's los.

    Saisoneröffnung Landesliga Sachsen

    9.8. 18.30 Uhr Feralpi Arena zu Riesa

    Stahl Riesa - Dresdner SC

    Da das umgebaute Steyer Stadion der Dredner noch nicht ganz fertig ist, drehte man das Spiel und nun kann Stahl mit dem Heimvorteil im Rücken den ersten Saisonsieg anstreben. Leicht wird's uns der Mitaufsteiger nicht machen. Den Klassenerhalt so schnell wie möglich sichern und dann weitersehen. Ob das bis zum vom Sponsor gewünschten 7. Platz reicht 🤷‍♂️.

    Oben dürften sich die üblichen Verdächtigen streiten, wobei Borea wohl dringend in die Oberliga möchte. Markranstädt stapelt nach dem Abgang wichtiger Leute tief, aber zumindest Taucha sollte ein heisser Favorit sein und Marienberg als Oberligaabsteiger. Vielleicht isses aber auch alles eine Wundertüte!


    Hoffen wir am Freitag auf ein stimmungsvolles faires Spiel, denn der DSC bringt ja auch ein paar Fans mit und auch jeder andere Fan ist gern gesehen.


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    Ähm ja die Spieler der ausführenden Mannschaft dürfen sich nicht mehr direkt davor oder daneben stellen, da hat der SR schon recht. Ist dir noch nicht aufgefallen das es die Schieber- und Schubsereien an der Mauer nicht mehr gibt.

    Da will ich mal noch aus Ägypten meinen Senf dazugeben.

    Vorige Woche wurde ja in Freiberg die Rückkehr in die Sachsenliga perfekt gemacht und heute gab's noch ein 6:2 gegen Heidenau zum Abschluss. Der Fehler ist nun behoben und wir sind wieder da wo wir mindestens hingehehören. Es war eigentlich eine souveräne Saison, die nur zum Abschluss hin noch mal spannend wurde da Freitals 2.nicht locker ließ. Am Ende alles gut oder vielleicht doch mit Wermutstropfen.

    Es wird Veränderungen geben und so ist es an der Zeit Danke zu sagen an das Trainer und Betreuerteam. Also Juri, Lukas, Monique, Diddi, Matthias und Fifty, Danke für eure hervorragende Arbeit in den letzen 2 Jahren in denen ihr aus den meist aus dem eigenen Nachwuchs kommenden Spielern ein Team geformt habt, bei dem es wieder Spaß gemacht hat zuzusehen. Vielleicht sieht man den Einen oder Anderen ja irgendwann wieder im Verein tätig!

    Die Spieler sind ja großteils Riesaer Jungs die eine.teils erstaunliche Entwicklung genommen haben und werden uns noch lange erfreuen. Nur der Kanter und Gille werden uns leider wieder verlassen. Schade es hätte mich gefreut wenn ihr geblieben wärt. Trotzdem Danke für das was ihr geleistet habt!

    Nach dem Urlaub geht's mit dem neuen Trainer Daniel Wohllebe in die neue Saison und ich hoffe auf eine sorgenfreie Saison.


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    Fiasko am Freitagabend


    Stahl Riesa - Großenhainer FV 3:6 (3:2)


    0:1 Martin Brunzel (27.)

    1:1 Marvin Reinkober (31.)

    2:1 Niklas Noah Pohl (44.)

    3:1 Georg Liesch (45+1)

    3:2 Martin Brunzel (45+2)

    3:3 Paul Konrad Witschel (74.)

    3:4 Martin Brunzel (78.)

    3:5 Pierre Morris Scheiblich (90.)

    3:6 Konstantin Hänsel (94.)


    Zuschauer: 670 Zahlende, darunter wieder mal der schwarze Block aus GRH


    Eigentlich war alles angerichtet doch es endete in einer bösen Derbypleite. Freitagabend warmes Wetter , keine störende Sonneneinstrahlung, eine ansehnliche Zuschauerkulisse und die Chance den Aufstieg perfekt zu machen.

    Es gab halt nur einen Gegner der etwas dagegen hatte. Schon das Hinspiel in Großenhain ging verloren und auch am Freitag waren die Spieler von Mike Kutsche nicht gewillt sich kampflos zu ergeben.

    Das Spiel begann eher verhalten da niemand ins offene Messer laufen wollte. So dauerte es eine Viertelstunde bis Nic Heuer fast aus dem Nichts den rechten Pfosten traf und Pohli den zurückspringenden Ball nicht unter Kontrolle brachte. Die Großenhainer setzten auf Defensive und Nadelstiche über Witschel und Martin Brunzel. Letzterer war es auch der insgesamt einen Sahnetag erwischte und seine Mannschaft in Führung brachte. Man ließ sie über die rechte Seite kombinieren und plötzlich stand er zentral an der Strafraumgrenze und ließ Mü im Tor keine Chance.

    Glücklicherweise half die Gästeabwehr 4 Minuten später mit und Marv besorgte den schnellen Ausgleich. Bis zur Halbzeit trug sich das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld zu, doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. In der 44. versenkte Pohli eine Marv Ecke von rechts und 2 Minuten später Georg Liesch eine vom Frickser von links. Plötzlich 3:1 und den Aufstieg vor Augen. Leider folgte noch vor dem Pausenpfiff der wohl folgenreiche Anschlusstreffer. Ich schrieb noch Ticker und als ich hochschaue sehe ich noch den Volleyschuss von Brunzel, der im Tor einschlägt.

    Statt mit einer 2 Tore Führung ging es nur knapp vorn in die 2. Halbzeit und mit zunehmender Zeit sah man wie die Mannschaft anfing zu wackeln. Martin Brunzel durfte weiter schiessen, man selbst kam kaum mehr gefährlich vors Tor. In der 58. war dann plötzlich doch das wohl entscheidende 4:2 nah. Eine gefährlich aufs Tor getretene Ecke lenkte ein Verteidiger an die Lattenunterkante und dann bekamen die Gäste den Ball von der Linie geschlagen. Dies war aber auch schon die letzte richtige Stahltorchance und das Unheil nahm seinen Lauf. Die Gäste hatten ja nichts zu verlieren, konterten stark während die Stahlabwehr zunehmend große Löcher bekam. Mü musste bei einem Blackout in der Innenverteidigung schon mal Kopf und Kragen riskieren, nahm aber dem Stürmer den Ball vom Fuß. In der 74. wurde aber auch er auf dem falschen Fuß erwischt, als Paul Konrad Witschel ihn nach einem weiten Ball in den Strafraum per Kopf überwand. Noch ehe sich die Stahlspieler wieder gefangen hatten, kam Großenhain wieder über rechts, niemand griff ein und der Ball landete wieder auf dem Fuß vom an der Strafraumgrenze wartenden Martin Brunzel. Das war sowas wie der Genickbruch in diesem Spiel. Keine Idee mehr nach vorn und hinten Löcher groß wie Scheunentore. Nur eine Frage der Zeit bis zum Fangschuss. Brunzel lief nach 83 Minuten noch mal allein auf Mü zu der den Ball mit einem Reflex noch an den Pfosten lenkte. In der letzen und der 94. war dann aber auch er chancenlos, da sowohl Scheiblich als auch Hänsel mutterseelenallein vor ihm standen. Danach hatte die Schiedsrichterin ein Einsehen und erlöst Mannschaft und enttäuschte Anhänger! Die Gäste feierten mit ihrem Anhang ihren verdienten Sieg, während sich Gästetrainer Mike Kutsche vor Freude fast überschlug.

    Paula Kollmann an der Pfeife hatte einen unerwartet arbeitsarmen Tag, legte dabei etwas wenig Wege zurück und verließ sich eher auf ihre Assistenten Arnold und Kläber. Manchmal leichtes Kopfschütteln, aber entscheidende Fehler waren nicht dabei.


    Fazit: Was soll ich sagen? Alles war auf den letzten Schritt vorbereitet, die Mannschaft wollte aber kam wohl letztendlich mit dem Druck nicht zurecht. Das man am Ende fast auseinander fiel hätte ich nicht für möglich gehalten.

    Nur wird's halt jetzt nicht leichter. Noch sinds 5 Punkte, das Torverhältnis haben die Freitaler fast ausgeglichen und nächsten Sonntag geht's nach Freiberg. Da hängen die Trauben genauso hoch, aber auf das letzte Spiel gg. Heidenau sollte man es auch nicht ankommen lassen. Puuuh!


    Ich werd's nicht live erleben, denn der Flieger gen Ägypten hebt nächsten Sonntag um 8 Uhr morgens ab. Komme auch erst nach der Saison zurück, so dass der Bericht hier der letzte von einem Spiel ist. Es darf sich gern jemand Anderers über die letzen beiden Spiele auslassen. Ob ich mich zu den jüngsten Meldungen in der SZ äußere weiß ich noch nicht, aber auf alle Fälle reiche ich noch den Link zu den Fotos nach.

    Unser Papparazzi hatte eine KieferOP und war nicht einsatzfähig. Das Spiel wird seine Leiden sicher nicht verbessert haben. Da auch der GFV Hausfotograf Makopix im Urlaub weilte , konnte ich den @foto_schiri_sport aus Leipzig zu einem Besuch in Riesa überzeugen. Seine Seite auf Instagram sei den sächsischen Fußballfans übrigens ans Herz gelegt.



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    Das Ende ist Nah!


    HFC Colditz - Stahl Riesa 1:6 (1:4)


    0:1 Niklas Noah Pohl (29.)

    0:2 Marvin Reinkober (34.)

    0:3 Niklas Noah Pohl (36.)

    0:4 Marcel Fricke (44.)

    1:4 Justin Lungwitz (46.)

    1:5 Nic Heuer (53.)

    1:6 Paul Kant (81.)


    Zuschauer: 185, sicherlich die Hälfte Riesaer


    Nächsten Dienstag jährt sich der unglückselige Tag des Abstiegs zum zweiten Mal und mit einer Leistung wie gestern endet der Ausflug in siebentklassige Landesklasse Mitte noch vor diesem Jahrestag.

    Die vorletzte Auswärtshürde in Hausdorf wurde gestern so überzeugend genommen, dass nur noch Wenige am Aufstieg zweifeln.

    Morgens um 11 stand erst mal der Besuch des C Jugend Spiels im Leichtathletikstadion zu Riesa an, um einem befreundeten Groundhopper den Besuch zu ermöglichen, das Resultat verschweigen wir an dieser Stelle lieber, sackten wir noch einen Stahlfan ein und es ging im roten Blitz gen Hausdorf.

    Wir kamen doch recht zeitig an, doch die Ersten waren wir bei weitem nicht. Allerdings waren es nur Riesaer die schon die Getränkeausgabe belagerten. Am Ende waren es sicherlich so 90 - 100 Stahlanhänger, darunter auch Ex Trainer Karsten "Ossi" Oswald samt Familie, der mit dem VFC Plauen ebenfalls vorm Aufstieg steht.

    Das Wetter hielt sich bis auf ein paar durchziehende Wolken nur mit Sonne auf und der Rasen lag sattgrün da. Fussballerherz was willst du mehr.

    Stahl wieder in Bestbestzung legte natürlich wieder offensiv los und die erste Möglichkeit datierte schon aus Minute 2. Die Gastgeber in letzer Zeit eher mit durchwachsenen Leistungen hatten sich sicher viel vorgenommen, aber bis auf eine Halbchance nach 5 Minuten, stellten sie sich erstmal hinten auf. Weitere Stahlchancen konnten sie mit Mühe verhindern, aber nach ca. 20 Minuten mussten sie 2x verletzungsbedingt auswechseln und ihre Ordnung ging dahin. Pohli war es schließlich der den Führungstreffer erzielte. Nach einem Einwurf wurde er Richtung Strafraum geschickt und diesmal machte er es besser als Minuten zuvor und versenkte den Ball per sattem Schuss von der Strafraumgrenze. 5 Minuten später fanden sich Zecke, Schreibi und Marv zu einem perfekten Konter über die linke Seite und Letzterer ließ Leon Schiffel im Hausdorfer Kasten keine Chance. Weiter ging die wilde Fahrt.... Colditz mit einem Schuss knapp rechts vorbei und während der Schreiberling noch notierte setzte sich Stahl über rechts durch und die etwas verunglückte Hereingabe sah er noch auf dem Kopf von Pohli. Der fabriziert eine Bogenlampe über Schiffel die erst aussah als sei sie drüber gewesen. Es dauerte ein paar Sekunden bis auch das Schiedsrichterkollektiv bemerkte dass der Ball "IM" Netz lag. Stahl drückte weiter und legte vor der Halbzeit noch einen Treffer drauf. Harty eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, setzte zum Solo über halblinks an und hatte, im Strafraum angekommen, das Auge für den freistehenden Frickser.

    Damit waren die Messen eigentlich gelesen, aber einen Goodie haben sie für den Gegner meistens noch. Mit dem Anstoß zur 2. Hälfte ließen sie die Gastgeber gewähren und so schlug es nach 13 Sekunden bei Mü ein. Kurzzeitig bekamen die Gastgeber noch mal den Kopf aus dem Wasser und ein Nicolai Goll Schuss musste abgeblockt werden, aber noch ehe sich bei einigen Stahlanhängern Panik verbreiten konnte, setzte Harty Scholz erneut :love: Akzente. Diesmal holte er sich den Ball kurz nach der Mittellinie und zog wieder unwiderstehlich in den Strafraum. Erneut sah er den freistehenden Mitspieler und es war Nic Heuer der profitierte. Damit war der Deckel drauf, Stahl mit der Spielkontrolle, Colditz darauf bedacht das Debakel zu vermeiden, aber der Kapitän machte das halbe Dutzend noch voll. Ein satter Schuss vom Kanter aus 22 Metern schlug zum Endstand im Schiffel Gehäuse ein.

    Schiri Kay Windisch pfiff nach 92 Minuten ab, insgesamt keine besonderen Vorkomnisse, bei seinem vermutlich letzten Stahlspiel. ;)

    Die überzeugende dominante Art des Sieges überzeugte wohl nun fast alle anwesenden Stahlfans vom Aufstieg, auch wenn in der Halbzeit noch Berechnungen mit Tordifferenz zu hören waren.


    Fazit: Die alte Leichtigkeit ist endgültig zurück, die Mannschaft hat Spaß am Spiel und kann sich nun für die Saison belohnen. Leicht wird das vermutlich jedoch nicht, denn die Großenhainer lassen die Punkte mit Sicherheit nicht kampflos da. Das Hinspiel sollteWrnung genug sein.


    Freitag 31.5.24 19.00 Uhr Feralpi Arena

       DERBYTIME

       Stahl Riesa - Großenhainer FV


    Wer nicht kommt ist selber schuld!


    Bilder gibt's diesmal zumindest von unserer Seite nicht, denn er musste, Tickerversorgt, auf einer goldenen Hochzeit leise weinend in die Tischkante beissen.


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