Beiträge von Standuhr

    Da will ich mich mal kurz äussern.

    Abgesehen von den letzten Ergebnissen, wobei ich das Spiel nicht so negativ gesehen habe, wurde es wohl Zeit die Reißleine zu ziehen. Das Verhältnis des Trainers zu den meisten Spielern dürfte, ob des Themas, dass BSC_NOS in seinem Spielbericht vom Wochenende angesprochen hat, völlig zerrüttet sein. Da mach es auch keinen Sinn, es künstlich in die Länge zu ziehen.

    Stuchi rückt jetzt auf und wird vorerst von Ex Keeper Markus Hesse unterstützt. Der wird allerdings im April Vater und will dann kürzertreten. Vielleicht lässt sich ja Enno Rühle noch erweichen, für die schwere Mission des Klassenerhalts zurückzukommen.

    Verschenkte Punkte

    Stahl Riesa - SV Olbernhau 1:2 (1:2)


    0:1 Steve Müller (8.)

    1:1 Jerome Wolf (15.)

    1:2 Jaroslav Novak (35.)


    Zuschauer: 194


    Nach der Niederlage in Grimma, stand heute ein sogenanntes 6 Punkte Spiel, ich weiß das gibt's nicht :happy:, auf dem Programm.

    Wenig einladendes Wetter, unter anderem ein Schauer mit quertreibendem Regen kurz vor Beginn, lockte nur 194 Zuschauer an. Darunter 30 - 35 Gästefans, die nach den Vorfällen in Grossenhain, sogar ihren eigenen Block bekamen, guten Support machten und auch sonst keine Probleme bereiteten.

    Das Spiel begann mit je einer verletzungsbedingten Auswechslung, auf beiden Seiten, in den ersten 6 Minuten. In Minute 8 verfiel die Stahlhintermannschaft wieder mal in kollektiven Schlaf, als ein Einwurf per Kopf verlängert werden durfte und Müller fast unbedrängt Einköpfen konnte. Stahl war zumindest nicht geschockt und kam seinerseits zum Ausgleich.

    Marvin Reinkober wurde auf der linken Aussenbahn geschickt und seine perfekte Flanke netzte der alte Mann! Das war mal herrlich vorgetragen :freude:. Danach hatte Stahl noch mehrere Chancen, aber ins Netz fiel keiner der Bälle. Dafür schlug's nach einer weiteren Schlafeinlage hinten wieder ein.

    Einwurf, Flanke von links und Novak steht als letzter, am langen Pfosten völlig frei. Damit lag Stahl wieder zurück und das war für die Nerven nicht gut. Der Ausgleich lag durchaus im Bereich des Möglichen, zumindest bis zur Halbzeit.

    Hälfte 2 begann mit einer Stahlchance, als Franz Josef Zech (47.)nach Solo über links , aus kurzer Distanz am ausgestreckten Bein von Torwart Geiger scheiterte.

    Der Rest des Spiels war teilweise grausig anzusehen. Stahl im Vorwärtsgang oftmals hektisch im Mittelfeld, ungenau im Spielaufbau und viel zu oft durch die Mitte und langen Bällen auf den heute sehr blassen Paul Kiontke. Wenn man dann mal über die Flügel kam, fehlte der entscheidende Pass. Die Gäste kamen aber auch nicht mehr richtig zum Zug und so schleppte sich das Spiel langsam gen Abpiff. Die einzig richtige Tormöglichkeit hatte der alte Mann in der 91. Minute, als er nach etwas Durcheinander in der Olbernhauer Abwehr, den Ball an den Pfosten setzte. Das war aber auch schon alles in Hälfte 2. Schiri Florian Ordon pfiff kurz darauf ab und die Gäste bejubelten den Auswärtssieg ausgiebig.


    Fazit: Völlig unnötig mal wieder Punkte liegen lassen. Macht man nach dem Ausgleich das 2:1, bleiben die Punkte hier.Olbernhau war nicht besser, nutzt jedoch die wenigen Möglichkeiten. Nun steckt man endgültig im Abstiegskampf!

    Die Aufgabe in Markkleeberg, nächsten Samstag, wird ja auch nicht einfacher. Der Fahrstuhl nach unten hält schon eine Etage tiefer und die Situation in der Oberliga, deutet ja eher auf 4 Absteiger.

    Also gilt's demnächst die Ruhe zu bewahren, ruhig zu spielen und diese Woche vielleicht mal das Passpiel exzessiv zu üben....


    Bilder gibt wieder.....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


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    Nix zu holen


    FC Grimma - Stahl Riesa 4:1 (2:0)


    1:0 Christoph Jackisch (22.)

    2:0 Kevin Ruppelt (35.)

    3:0 Christoph Jackisch (49.)

    3:1 Paul Jan Hagen (70.)

    4:1 Kevin Wiegner (87.)


    Zuschauer: 204, im Verhältnis 50/30/20 (P) :wacko:


    Erstes Auswärtsspiel des Jahres und eigentlich hätte man auch Zuhause bleiben können.

    So aber unterwegs mit dem Fuhrparkverantwortlichen und dem Aufsichtsratsvorsitzenden, im Auto von dessen Frau. Zudem waren wir mal sehr zeitig aufgebrochen und so aber immer noch nicht die Ersten. Mehrere Überraschungen gab's allerdings bei Ankunft. Die mittlerweile, in Grimma, übliche Parkplatzgebühr von 1 Euro zähle ich mal nicht dazu. Auf dem Parkplatz standen 8 Mannschaftswagen Polizei, wozu auch immer? :rofl: Da gab's für fast jeden Stahlfan einen eigenen Betreuer. Dann rein ins Stadion, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Andre Köhler wegen Rückenproblemen nicht spielen kann und beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Willy Mörer. Grimma hatte aber auch ein Problem, da beide Torhüter nicht verfügbar waren, stellte sich Mittelfeldspieler Robin Brand ins Gehäuse. Dies machte zwar etwas Hoffnung, aber er sollte einen geruhsamen Nachmittag haben.

    Das Spiel wurde natürlich von Anfang an vom Spitzenreiter bestimmt, doch die ersten Minuten hielt die Ordnung in der Stahlabwehr noch und die Gastgeber versuchten es mit Fernschüssen. Ein übliches klein klein vor der Mittellinie sorgte dann aber für einen Ballverlust, Pass auf Jackisch, der Jonas Rendler austanzt und vom rechten Strafraumeck, mit links, zur Führung trifft.

    Stahl bis dahin offensiv nicht existent und es dauerte bis zur 20., ehe man mal in den Grimmaer Strafraum kam. In der 24. dann die größte Stahlchance der ersten Hälfte, jedoch jagte Paul Kiontke den Ball in den grauen Märzhimmel, statt ins Grimmaer Tor. Danach verstärkte der Gastgeber wieder den Druck und unsere Abwehr geriet ins Schwimmen. Einen Eckball verlängerte schließlich Ruppelt, fast unbedrängt, ins lange Eck.

    Die vorzeitige Entscheidung!

    Aus der Pause kam die Stahlelf sehr wohl mit dem Willen es besser zu machen, aber das hielt nur knapp 4 Minuten. Da gab's Ecke für Stahl und nach der Abwehr wurden sie klassisch ausgekontert.

    Bilderbuchhaft vorgeführt!

    Das Spiel änderte sich danach auch nur marginal, da Grimma nicht mehr ganz so stark nachsetzte. Jedoch waren sie körperlich und geistig, im Umschaltspiel einfach schneller. Da fehlt es im sehr jungen Mittelfeld der Stahler, erst recht nach dem Ausfall von Köhler, einfach an körperlicher Präsenz und Ideen. Lediglich Philipp Schröter und der alte Mann konnten da gegenhalten, was gegen Spitzenreiter Grimma einfach nicht ausreicht.

    Das Stahltor fiel nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, als Hagen den Ball, aus 16 Metern, Volleyball in den rechten Winkel nagelt.

    Grimma stellte alsbald, per Konter, den alten Abstand her und spielte es routiniert herunter.


    Fazit: siehe Überschrift


    Nächste Woche kommt Olbernhau und da zählt es wieder doppelt. Die Spiele gegen solche Gegner müssen gewonnen werden, um in der Sachsenliga zu bleiben.


    Es wird wohl unser letzter Besuch im Stadion der Freundschaft gewesen sein, da der FC wohl aufsteigt und ausserdem in ein neues Stadion umzieht. Hoffentlich sind dann die Grimmaer Rentner etwas milder gestimmt und verlangen nicht dauernd :rotekarte: für Allerweltsfouls, wie gestern vom armen Rico Teichmann!


    Bilder: http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    ...und wer das Ganze in bewegten Bildern sehen möchte , sollte unter der Woche mal Muldental TV suchen.



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    Gaaaanz wichtiger Sieg


    Stahl Riesa - Germania Mittweida 2:0 (0:0)


    1:0 Christoph Antal (60. ET)

    2:0 Paul Kiontke (84.)


    Zuschauer: 270, 2 gesehene Gäste (einer mit Krücken und der andere mit ner Videokamera)


    Nun ist die Winterpause vorbei und es wird wieder ernst.

    Stahl mit ner durchwachsenen Vorbereitung mit dem fast schon Zwang, gewinnen zu müssen, um den Abstand nach unten zu vergrößern.

    Die Gäste stehen unten drin, wären aber mit nem Sieg vorbei.

    Über die erste Hälfte decken wir mal den Mantel des Schweigens! Sogar Schiri Dirk Meißner passte sich dem Geschehen an! :D

    Nach der Pause, Ohrenzeugen berichteten von einem lautstarken Trainer Küttner, merkte man den Willen der Stahlelf, es deutlich besser machen zu wollen. Es wurde mit deutlich mehr Zug und Präzision nach vorn gespielt und die Mittweidaer gerieten zunehmend unter Druck, mit einhergehenden Fehlern. Nach ner Stunde deutete sich der Führungstreffer an. Erst schoss Jerome Wolf drüber,dann scheiterte Paul Kiontke, aus Nahdistanz, am aus Bautzen gekommenen Goalie Maik Ebersbach. Nach der anschließenden Ecke kratzte ein Mittweidaer einen Gründler Kopfball von der Linie, aber dann geschah es endlich. Der alte Mann tritt einen Eckball von links scharf flach mit Effet Richtung Tor. Der Ball fliegt durch viele Beine und trifft irgendwo die von Christoph Antal, so zumindest meint Herr Meissner und von da aus hinter die Linie. Dort schlägt ihn ein Verteidiger wieder raus, aber der Linienrichter zeigt, völlig zurecht, Tor. Endlich die Erlösung, wobei ich das Tor dem alten Mann zuschreibe, was auch eine Belohnung für seinen unermüdlichen Einsatz wäre. Schließlich war er heute, mit Andre Köhler der beste Stahler.

    Von den Gästen kam fast nix, zumal sie im Sturm heute äußerst harmlos spielten. Wurde es vor Goldhammer gefährlich, gab's entweder Ecke oder die Stahlabwehr half freundlich mit.

    Stahl spielte weiter nach vorn und kam folgerichtig zum 2. Tor. Erst konnte der beste Mittweidaer Maik Ebersbach noch mehrmals den Einschlag verhindern, aber dann stand Paul allein vor ihm und verwandelte sicher. Danach gab's noch einige Chancen, aber es blieb beim absolut verdienten 2:0 Sieg!


    Fazit: Die wichtigen 3 Punkte wurden geholt und ein Konkurrent auf Distanz gehalten. So sollte es weitergehen. Nächste Woche in Grimma wird schwer,aber dann kommt Olbernhau und da haben wir noch was gutzumachen.



    Da gibt's wie fast immer Bilder....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    Bericht is heute etwas kurz, bin noch etwas im Winterschlaf, war auch nicht gerade warm heute, auf unserer Seite.


    Närrische Sachen gab's schon vorm Fasching... heute in Pirna! Mal sehen wenn Steffen fähig ist seine Begeisterung in Worte zu fassen.

    Schließlich muss er auf der anderen Seite den nächsten Tiefschlag hinnehmen. :S


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    So die Vorbereitung ist vorbei und nächste Woche geht's scharf los.

    Stahl's Testspiele waren eher durchwachsen. Siege gegen Landesklassist Colditz und irgendwelche unterklassige Tschechen + Niederlagen gg. Amsdorf, heute gegen Oberligist Krieschow und eine herbe 1:5 Pleite, zuhause gg. die A Jugend von IMO Merseburg. Da spielten die ganzen Jungen und sahen keinen Stich.

    Heute gegen Krieschow sah es nicht schlecht aus. Man ging schon nach 4 Minuten in Führung, die Gäste glichen nach 25 Minuten aus und erzielten unter den staunenden Augen der Stahlverteidiger, nach der Pause noch den Siegtreffer. Stahl war durchaus ebenbürtig, so dass ich doch an einen Sieg zum Auftakt glaube. Gegner ist Mittweida und das Spiel muss eigentlich zwingend gewonnen werden, um nicht direkt unten rein zu rutschen!

    Wir werden sehen!

    Da ist man noch im Urlaubsmodus, schreibt nicht gleich einen Bericht und schon wird gefragt ob alles in Ordnung ist oder man in Depression verfallen ist? Bin ich halt mal letzter mit meinem Bericht.


    Stahl Riesa - FC Lößnitz 1910 1:2 (1:1)


    0:1 Philipp Hauck (14.)

    1:1 Philipp Schröter (18.)

    1:2 Karsten Werneke (78.)


    Zuschauer: 205, 2 gesehene Gäste


    3 Wochen abwesend und das Glück hat Stahl verlassen.

    Gestern das letzte Spiel des Jahres gg. die Lößnitzer, die ja eher zur Spitze der Landesliga zählen und damit zu denen gegen die es für Stahl eigentlich nicht reicht.

    Lößnitz begann auch wie die Feuerwehr und hatte gleich 2 Chancen, von denen eine glücklicherweise Abseits war und die andere knapp vorbei ging. Da konnte es nach 3 Minuten auch schon vorbei sein. Stahl fing sich dann zwar, aber die Gäste dominierten mit schnellen sicheren Pässen die Partie. Ein abgefälschter Wolf Schuss (8.) war die einzige Ausbeute der Stahler. Nicht überraschend dann die Führung, als ein schneller Pass auf Hauck nicht verteidigt werden konnte und selbiger halbrechts im Strafraum, freistehend sich die Ecke aussuchen konnte. Lößnitz weiter spielbestimmend, während Stahl nun auch über den starken Philipp Schröter versuchte nach vorn zu kommen. Der Ausgleich entsprang einem individuellen Fehler in der Hintermannschaft. Einen abgwehrten Ball will einer herrausspielen, verliert den Ball aber an den energisch nachsetztenden Philipp Schröter, der ein paar Schritte weiter sehenswert in den langen Winkel trifft. Bis zur Halbzeit dann verteiltes Spiel mit leichter Lößnitzer Überlegenheit.

    Nach der Pause zunächst mal die besten 20 Minuten der Stahler gestern. Es wurde druckvoll gespielt und die Gäste fühlten sich sichtbar unwohl damit, so dass sie selbst kaum noch nach vorn kamen. Vor allem über rechts, mit dem schnellen Philipp Schröter, den Cedric Graf öfters ziehen lassen musste. Leider vergaßen die Stahlspieler dabei ein Tor zu schießen. So ab der 65. Minute forderte dann das Tempo seinen Tribut und die Gäste konnten sich wieder befreien und die langen Bälle wurden wieder gefährlicher. Bei einem ersten (70.) rannte Philipp Schröter Karsten Werneke im Strafraum über den Haufen und Schiri Leonhardt pfiff Elfmeter. Allerdings parierte Alex Goldhammer den Schuss von Philipp Hauck. Den nächsten hervorragenden Pass aus dem Mittelfeld, gegen die aufgerückte Stahlabwehr, verwandelte Werneke dann aber sicher!

    Damit war das Spiel entschieden, denn Stahl brachte kein geordnetes Offensivspiel mehr zustande, sondern erging sich in Fehlpässen nach vorn und wurde, von der körperlich robusten routinierten Lößnitzer Abwehr, vom Tor weggehalten. Ein weiteres Gegentor war dagegen im Bereich des Möglichen, aber sie waren gnädig und zerstörten meinen exakten Tipp nicht.


    Fazit: Gegen solch routinierte Mannschaften ist es schwer was zu holen. Hätte man nach der Halbzeit zur Führung getroffen.... ( Wäre Wäre Fahrradkette...copyright Loddar Matthäus :D), läufts vielleicht erfolgreicher.

    So rückt man Dank der 3 Niederlagen in Folge und der 3 abgezogenen Punkte wieder bedrohlich nach unten und muss im Frühjahr gleich mit dem punkten beginnen, um das Abstiegsgespenst gar nicht erst einzuladen.

    Andererseits kann man nach dem Katastrophenstart durchaus zufrieden sein. 19(16) Punkte hätten viele im September nicht mehr für möglich gehalten, aber die jungen Hüpfer verbessern sich stetig und als Team sollten Sie in der Rückrunde die nötigen Punkte holen.


    Bleibt noch, allen frohe und vor allem gesunde Weihnachten und einen guten Rutsch zu wünschen!


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    PS1: Bilder gibt's diesmal keine, denn der Arme hat Knie.

    Gute Besserung!


    PS2: Der erfolgreiche Ausflug nach Chemnitz letztens, ist Dank des Landratsamtes Mittelsachsen jetzt noch 15 Oironen teurer geworden, aber vielleicht hat Kilometerfräse ja was davon.

    Stahl gewinnt heute in Markranstädt und damit zum 6. Mal im siebenten Spiel.

    So langsam wird mir das unheimlich, aber sie schaffen es mittlerweile regelmäßig Tore zu schießen und den Gegner erfolgreich daran zu hindern.

    Arbeitssieg


    Stahl Riesa - Empor Glauchau 3:2 (2:2)


    0:1 Louis Eibisch (12.)

    0:2 Marvin Thiele (37.)

    1:2 Philipp Schröter (40.)

    2:2 Paul Kiontke (45+1)

    3:2 Paul Kiontke (77.)


    Zuschauer: nicht verkündete 272


    Seit 5 Spielen hatten wir gegen Glauchau nicht mehr gewonnen und besonders das 1:5 aus der letzten Saison schmerzt immer noch.

    Stahl mit den selben 11 wie letzte Woche begann schwungvoll und hatte in den ersten 10 Minuten auch schon 2-3 Halbchancen.

    In der 12. schlug aber Glauchau aus einer Fehlerkette der Stahler Profit, als Eibisch mutterseelenallein, in aller Ruhe, eine Flanke im rechten Riesaer Strafraum annehmen und einnetzen konnte. Da man das ja mittlerweile gewohnt ist, war ich nicht sonderlich beunruhigt, doch die Mannschaft konnte es nicht so leicht abschütteln. Die nächsten 10 Minuten sah man mal wieder Aktionen aus dem Gruselkabinett des Spielaufbaus für Anfänger. Glauchau bekam angetrieben von, ihrem Besten, Carsten Pfoh das Spiel in den Griff. Nach ner halben Stunde konnten sie aber ihr Pressing nicht mehr so konsequent durchhalten und Stahl kam zu einigen Möglichkeiten, allein der Abschluss gelang nicht. Dann aber der Moment, an dem ich doch erstmal ins Grübeln geriet. Angriff Glauchau über links, Ball kommt rein, wird aus dem Strafraum befördert, wo jedoch 2 Gästespieler völlig frei stehen und Thiele versenkt den Ball zum 0:2.

    Lange brauchte ich da aber nicht drüber nachdenken, denn 3 Minuten später kombinierten sich Marvin Reinkober und Paul Kiontke über links durch, Pass zum mitgelaufenen Philipp Schröter und der Anschlusstreffer. Dann gab's wie letzte Woche noch die Nachspielzeit. Ein Stahlangriff, wie so oft über den starken Philipp Schröter, der während des ganzen Spiels, mit seinem Gegenspieler Tobias Dreiucker Katz und Maus spielte, Flanke vors Tor,Paul und drin.

    Alles wieder gut. Gelassenheit auf den Rängen, denn es war ja erst Halbzeit.

    Nach der Pause begann Stahl wie die Feuerwehr und hatten in der 47. gleich 2 Großchancen. Einmal verzieht Marvin Reinkober, auch wenn der Aufsichtsratsvorsitzende schon jubelte, knapp links und dann geht Norman Gründler's Kopfball rechts vorbei. 5 Minuten später nochmals 2 Chancen der besseren Art, aber die Führung will nicht fallen. Glauchau wird wieder ebenbürtig, kommt aber auch nicht zu zwingenden Chancen.

    In der 71. bringt Trainer Küttner dann wieder den alten Mann. Der schießt gleich mal aus 20 Metern drauf und gibt den Startschuss für die nächste Offensive. Die Aktionen werden druckvoller und bei den Gästen häufen sich die Fehler. Ein Stahlangriff über links droht zu versanden doch Jerome erkämpft den Ball, schaut und passt zu Philipp Schröter auf den rechten Flügel, geht 3/4 Meter, kann seelenruhig flanken und findet präzise den Kopf von Paul Kiontke. Damit war das Spiel gedreht und nun hieß es diese Führung zu verteidigen. Wirklich clever stellten sich die Glauchauer aber nicht an und so dauerte es bis in die Nachspielzeit. Ecke Glauchau und Goalie Seyfarth kam mit nach vorn. Tatsächlich kam er vorm kurzen Pfosten an den Ball, jedoch konnte Andre Köhler den Ball abblocken, denn der hätte gepasst. Abermals Ecke, die erneut Gefahr bringt und nur mit Mühe zur nächsten abgewehrt wird. Da aber schon fast 3 Minuten drüber war,pfiff der Schiri zum Spielende!

    Der neu nach Sachsen eingewanderte Dirk Meißner (Delitzsch)machte eigentlich einen guten Eindruck, auch wenn Schiribeobachter Carsten Bergk öfters mal zum Schreibmaterial griff. Die Entscheidung zum Abpiff bei Eckball Glauchau fällt aber auch nicht jeder so!

    Egal für uns.... Gewonnen ist Gewonnen.


    Fazit: 5 Siege aus 6 Spielen, Herz was willst du mehr....

    Ääähmmm, vielleicht etwas überzeugendere spielerische Leistungen, denn der Einsatz und Wille sind groß, aber darunter leidet.... Ach ich meckere heute mal nicht!

    3 Punkte geholt und nun bei 15 auf Stand heute Platz 6. (vielleicht aber auch bald nur noch 12) Insgesamt sieht die Welt aber doch deutlich freundlicher aus, als nach dem Grottenstart in die Saison.

    Nächsten Sonntag zum 11.11. in Markranstädt. Da kann ich nur an den 11.11.17 erinnern, als wir den damaligen Spitzenreiter Markkleeberg in dessen Stadion deklassierten. Macht's noch einmal Jungs!

    Dann endlich ohne mich. Einmal noch der Arbeitgeberin am Wochenende zu Diensten und dann gibt's Urlaubssonne satt.

    Wer möchte, darf gerne hier Berichte schreiben, ich bin zum Lößnitz Spiel am 8.12. wieder da.


    Bilder gibt's heute wieder hier...

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


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