Beiträge von DUCOKI

    Das letzte Heimspiel der 1. Halbserie begann wie so oft in den letzten Begegnungen. Wir hatten eine gute Möglichkeit schon in der 2. Minute in Führung zu gehen. Bastian Zenk hätte nach einer Ecke per Kopf das frühe Führungstor erzielen können. Da er jedoch nicht richtig hinter den Ball kam, ging dieser über das Babelsberger Gehäuse und es blieb lange torlos. Torlos, weil wir trotz deutlicher Überlegenheit auf dem schwer bespielbaren Geläuf, kaum Torchancen herausspielen konnten. Bei den zu stereotyp vorgetragenen Angriffen schlichen sich immer wieder Abspielfehler ein, so dass die Stürmer kaum verwertbare Bälle bekamen. So dauerte es bis zur 28.Spielminute, in der Manuel Hannemann etwas glücklich im Strafraum in Ballbesitz kam und zum 1:0 traf. Marcus Gawlik vergab kurz darauf den Ausbau der Führung, als er nach einer Eingabe von David Sommer den Kopfball nicht platzieren konnte. Abermals Manuel Hannemann verwandelte eine Ecke direkt in der 38. Minute zur zunächst beruhigenden 2:0 Führung.


    In der 43. Spielminute hatten die Fortunen nach einem krassen Abwehrfehler die erste und einzige Chance des ersten Abschnitts. So ging es mit der Zweitoreführung zum Pausentee bzw. Glühwein für die Zuschauer. In der zweiten Halbzeit hatte Paul Langleist die erste Möglichkeit. Von der Strafraumgrenze war sein Schuss zu schwach und so scheiterte er am Keeper der Babelsberger. In der 59. Minute verkürzten unsere Gäste mit einem harmlosen Schuss von Dominic Leib, der Ball rutschte Julian Finke praktisch durch die Hosenträger, zum 1:2. Zwei Minuten später war Robert Flügel erfolgreich und stellte den alten Zweitoreabstand wieder her. Von links in den Strafraum eingedrungen traf er mit einem Flachschuss ins kurze Eck. Trotz der deutlichen Führung wirkten wir jedoch nicht souverän, bekamen keine Ruhe in unser Spiel und luden die nun stärkeren Fortunen immer wieder zu Angriffen ein. Sebastian Lozanski belohnte die Anstrengungen des Tabellenletzten, als er mit einem Freistoß, unhaltbar für Julian Finke im Tor, zum 3:2 traf. Wir schrieben die 66. Minute. Drei Minuten später wurde unseren Gästen nach einem Stockfehler in unserer Abwehr die letzte Chance fast auf dem Tablett serviert. In den letzten 20 Minuten lag ein viertes Tor für uns näher als der auch nicht verdiente Ausgleich für Fortuna. Da Bastian Zenk jedoch nur die Latte traf und Daniel Kühnel mit einem Schlenzer am gut reagierenden gegnerischen Torwart in der Nachspielzeit scheiterte, blieb es beim 3:2 in einer unsererseits enttäuschenden Begenung.


    Es kamen zum Einsatz: Julian Finke - Paul Langleist, Jan Diekmann, Jan Walle, Franz Großmann - David Sommer (ab 87. Minute Daniel Kühnel), Stephan Mackus (ab 64. Minute Marcel Quast), Bastian Zenk, Marcus Gawlik (ab 64. Minute Alexander Dux) - Robert Flügel, Manuel Hannemann.

    @ DUCOKI
    also so ist Fußball, ich war vor Ort und muß auch sagen, 55 Minuten war das sehr gut von euch...
    aber ihr macht halt keine Tore und das war das Problem... vor dem 1:0 habe ich schon gemunkelt: "warte mal ab, wenn kyritz hier einen konter fährt"- ein bissel später war es dann soweit
    beim 1:1 war es dann klar, -handspiel- rote Karte und elfer ...
    ??? warum wurde der stärkste Spieler "Manuel Hannemann" ausgewechselt :nein: für mich war das der beste Mann bis dahin ??????????????


    Hey, darüber kann man streiten. Auslöser war aber der absolut leichtfertige und unnötige Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der dann zum Konter führte und zum 1 zu 0 für Kyritz. Auf so etwas steht unser Trainer überhaupt nicht und deswegen die Auswechslung. Da kennt der kein Pardon.

    Wieder zwei Punkte verschenkt



    Im vorletzten Auswärtsspiel der 1. Halbserie bei Rot-Weiß Kyritz knüpften wir nahtlos an die Spiele in Prenzlau,


    Neustadt, Premnitz und Borgsdorf an. Wir bestimmen das Spiel, erfahren von den gegnerischen Mannschaften


    und Zuschauern Anerkennung für unser spielerische Klasse, aber werden nicht mit drei Punkten belohnt.
    Kyritz war hierfür das Paradebeispiel. Trotz des Ausfalls von 5 Stammspielern aus den unterschiedlichsten Grün-


    den ( Maschmann, Plaue, Zenk, Mackus und Walle ) bestimmten wir von der ersten Minute an die Begegnung.


    Nach 2 Minuten traf Robert Flügel nach einem Solo, bei dem er vier gegnerische Abwehrspieler vernaschte, den


    Pfosten. Trotz unseres Spieles auf ein Tor dauerte es bis zur 27. Minute, in der abermals Robert Flügel mit einem


    Schuss von der Strafraumgrenze das gegnerische Tor knapp verfehlte. 5 Minuten später tauchten die Gastgeber


    nach einer Ecke erstmals gefahrdrohend in unserem Strafraum auf. Da Johannes Kühn kurz vor der Halbzeit-


    pause des jungen, guten Schiedsrichters nach Zuspiel von Franz Großmann am Kyritzer Torwart scheiterte, blieb


    es beim torlosen Pausenstand.


    Die 2. Halbzeit begann mit einem Kopfball aus Nahdistanz von Paul Langleist, der den Ball nicht plazieren konnte


    und zentral den gegnerischen Torwart traf. Im nachfolgenden Gewühl fast auf der Torlinie, gelang es den Gastge-


    bern den Ball ins Toraus zu befördern. Zwei Minuten später flankte Christoph Verleih in unsere Angriffsmitte, in


    der Marcel Quast völlig freistehend ebenfalls per Kopf die Latte traf. So kam es, wie es kommen musste. Manuel


    Hannemann verliert an der gegnerischen Torauslinie etwas leichtfertig den Ball, bei dem nachfolgenden Konter


    der Kyritzer sind wir in der Abwehr falsch postiert und Patrick Jammrath, der Kyritzer Torschütze vom Dienst, trifft in


    der 56. Spielminute zum umjubelten und sehr, sehr glücklichen Führungstor für die Rot-Weißen. Damit war wie-


    der einmal das Spielgeschehen völlig auf den Kopf gestellt.


    Nun folgten wütende Angriffe unserer Elf. Da jedoch von den Außenpositionen ( David Sommer, Franz Großmann )


    kaum verwertbare Bälle angeboten wurden, die Sturmspitze ( Marcel Quast ) nicht präsent war, wurden kaum noch


    klare Einschussmöglichkeiten kreiert. In der 86. Minute mussten die Kyritzer dann doch unserem starken Druck


    Tribut zollen. Einen Schuss von Robert Flügel, der als einziger aus dem Spiel heraus Torgefahr ausstrahlte, ver-


    wehrte Norman Gerber mit der Hand den Weg ins Tor. Nach der Roten Karte für den Kyritzer Kapitän verwandelte


    David Sommer den Handstrafstoß sicher zum 1:1 Endstand.


    Wie schon so oft, wurden wir trotz der hohen kämpferischen Bereitschaft von Christoph Verleih, Jan Diekmann,


    Paul Langleist und Robert Flügel nicht für unsere deutliche Feldüberlegenheit gegen eine Mannschaft, die höchs-


    tens Landesklassenniveau aufwies, nicht belohnt. Nicht belohnt, weil, die Tabelle sagt es aus, wir zu wenig torge-


    fährlich sind und, wie in Kyritz geschehen, Pech in der Chancenverwertung haben.


    Es kamen zum Einsatz: Julian Finke - Christoph Verleih, Jan Diekmann, Paul Langleist, Franz Großmann - David


    Sommer, Robert Flügel, Johannes Kühn ( ab 65. Minute David Diekmann ), Manuel Hannemann ( ab 60. Minute


    Stanley Kranz ), Marcus Gawlik - Marcel Quast.

    lHeimnimbus gebrochen



    Bei bestem Fußball-Wetter, wo blieben nach dem Pokal-Krimi gegen Werder in diesem Spitzenspiel der Lan-


    desliga Nord eigentlich unsere Fans, trafen wir auf den Tabellenführer Schönwalder SV 53.


    Sofort nach dem Anpfiff des in der ersten Halbzeit überzeugenden Schiedsrichters Peter Gerlach entwickelte


    sich ein kampfbetontes, von Zweikämpfen geprägtes Spiel, in dem beide Mannschaften eine hohe Laufbereit-


    schaft auszeichnete. Der Unterschied zwischen den beiden Teams in der ersten Spielhälfte bestand darin, dass


    unsere Gäste ihre wenigen Möglichkeiten mit hoher Konsequenz und Geradlinigkeit nutzten. Ein Paradebeispiel


    hierfür war das 0:1 in der 15. Minute. Nach einem schwach getretenen Freistoß in Höhe des gegnerischen Straf-


    raumes, Standards sind nach wie vor unsere Schwächen, nahm David Schalow auf der linken Angriffsseite den


    Ball auf, ließ sich auf dem Weg zu unserem Gehäuse nicht beirren und traf von der Strafraumgrenze nicht unhalt-


    bar ins kurze Eck zur Führung für den Tabellenführer. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen, abgesehen


    von einem Distanzschuss von Robert Flügel, im Wesentlichen zwischen den Strafräumen ab. 5 Minuten vor der


    Halbzeitpause traf Kevin Potyralla nach einem Fehler in unserer Abwehr aus dem Nichts mit einem abgefälschten


    Schuss zum 0:2. Da Robert Flügel kurz vor dem Seitenwechsel mit einer Direktabnahme erfolglos blieb, ging es


    mit diesem Ergebnis in die Kabinen. Die zweite Halbzeit war erst wenige Minuten alt, als sich David Sommer auf


    der rechten Seite durchsetzte und präzise nach innen flankte. Robert Flügel konnte die größte Chance des Spiels


    per Kopf jedoch nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Nun entwickelte sich zunehmend ein Spiel auf ein Tor, nämlich


    das der Schönwalder. Trotz der mit hoher kämpferischer Bereitschaft vorgetragenen Angriffe, konnten wir die ro-


    buste Abwehr der Gäste jedoch kaum einmal in Verlegenheit bringen, auch weil wir im Offensivbereich die ent-


    scheidenden Zweikämpfe ( Marcel Quast )verloren. Da wir auch mit Einzelaktionen, der an diesem Tage überra


    gende Christoph Verleih scheiterte bei einem Solo, erfolglos blieben, mussten wir bis zur 84. Minute warten, in


    der Jan Walle von der Strafraumgrenze zum späten 1:2 traf. Auch in der 4-minütigen Nachspielzeit hatten wir kein


    Glück. Zwei Schüsse aus dem Gewühl heraus trafen zunächst einen eigenen und dann einen gegnerischen


    Spieler. So blieb es bei dem knappen Ergebnis bis zum Schlusspfiff. Damit mussten wir erstmals nach dem Pokal


    Aus im Achtelfinale der vergangenen Saison gegen Optik Rathenow, wieder die Bitternis einer Heimniederlage


    erfahren und verloren gleichzeitig den Anschluss an die Tabellenspitze. Es kamen zum Einsatz: Toni Ölke - Paul


    Langleist, Jan Diekmann, Jan Walle, Christoph Verleih - David Sommer, Stephan Mackus ( ab der 63. Minute Jo-


    hannes Kühn ), Bastian Zenk, Franz Großmann ( ab der 63. Minute Marcus Gawlik ) - Marcel Quast, Robert Flügel.

    RSV Waltersdorf 09 FSV 63 Luckenwalde -:-
    62 SV Falkensee-Finkenkrug SG Blau-Gelb Laubsdorf -:-
    63 RSV Eintracht 49 MSV 19 Rüdersdorf -:-
    64 FSV Optik Rathenow Sieger aus Spiel 59 -:-

    Hochklassiges Spiel mit zwei verteilten Halbzeiten. Schönwalde in der ersten Halbzeit die absolute präsentere und immer gefährlichere Mannschaft, sehr kompaktes Team und bisher stärkster Auftritt einer Gästemannschaft. Verdiente Führung zur Halbzeit mit 2 zu 0.
    Zweite Halbzeit genau andere Situation. RSV nur noch am Drängen und total überlegen. Anschlusstreffer durch Jan Walle.
    Danach noch zwei hochkarätige Chancen für den RSV; aber leider ohne den entsprechenden Erfolg.
    Für mich verdienter Sieg der Schönwalder Truppe; ich hatte auch in der zweiten Halbzeit immer das Gefühl, das man, wenn man wollte, noch zu setzen kann.
    Glückwunsch und bisher klar stärkster Gegner!

    Am Samstag begrüßten wir in der Zillestraße bei sonnigem Wetter den Brandenburgligisten Werderaner FC zum Achtelfinale des Krombacher Pokals des Landes Brandenburg. Über 200 Zuschauer, darunter auch Kiebitze aus der Ligakonkurrenz, kamen, was den Spielverlauf anging, voll auf ihre Kosten. Pünktlich um 13.00 Uhr pfiff der Oberligaschiedsrichter Nico Savoly die Partie an und wie auch in der Landesliga üblich, nahm der RSV sofort das Heft in die Hand. Schon nach 70 Sekunden konnten die eigenen Anhänger jubeln, als Paul Langleist eine von links getretene Ecke per Kopf zum 1:0 verwandelte. Schon kurze Zeit später wird Andreas Plaue freigespielt, doch er scheitert am gegnerischen Torwart. In der 14. Min. setzt sich Franz Großmann auf der linken Seite durch und flankt wunderschön auf David Sommer, der volley abzieht, aber leider nur einen Gegner trifft. In dieser Phase des Spiels hat der RSV den Gegner voll im Griff und der Ausbau der Führung läßt nicht lange auf sich warten. Erst eine gute Möglichkeit in der 15. von Großmann mit Freistoß, dann ein guter Schuß von Sommer in der 20., der übers Tor geht bis dann wiederum Franz Großmann einen Freistoß in der 22. Min. tritt, den Bastian Zenk zum 2:0 vollstreckt. Danach kommt Werder zum Zug, trifft aber bei einem Gewusel in unserem Strafraum unser Tor nicht. Bei vielen gegnerischen Angriffen war Endstation bei Paul Langleist, der sich in diesem Spiel in Topform präsentierte. Nachdem David Sommer nochmal eine Einschußmöglichkeit vergibt, wird es in der 43. Min. ein weiteres Mal brenzlig für den RSV, aber der Pfosten verhindert den Anschlußtreffer der Werderaner. Noch vor der Halbzeitpause muß Pascal Maschmann verletzungsbedingt gegen Christoph Verleih ausgewechselt werden. Mit Beginn der zweiten Hälfte bestimmt Werder das Spiel, sicher nach erfolgter Kabinenpredikt von Trainer Sven Thoß. In einer starken Druckphase, die sich bis zur 80. Min. fortsetzen sollte, erzielt Robert Jenner schon in der 49. Min. mit einem direkt verwandelten Freistoß den Anschlußtreffer. Für die Zuschauer wurde deutlich, dass diese Partie noch nicht entschieden war. Robert Koschan war dann der Akteur, der am meisten versuchte, das Spiel zu drehen. Er nutzte geschickt seine Erfahrung um gegen seinen Kontrahenten Jan Walle Freistöße herauszuschinden. Kleinste Berührungen pfiff Nico Savoly sofort und es gab mehrere gefährliche Freistöße. In der 66. und 67. Min. zeichnete sich Julian Finke zweimal gegen Koschan aus. Nach 75 Min. dann das Foul von Jan Walle im Strafraum, wiederum an Koschan, der zum Elfmetertor von Patrick Schmidt führte, womit die Partie wieder offen war. In der 81. Min. gab es noch einen erwähnenswerten Fernschuß von Großmann, der nur knapp am Dreiangel vorbeiging. Bis zur 90. dann Bemühungen des RSV, aber die Werderaner stets mit gefährlichen Kontern. So ging es nach dem 2:2 in die Verlängerung, in der beide Mannschaften bemüht sind, das Spiel zu entscheiden, jedoch ohne Erfolg. So kam es wie es kommen mußte: Wieder Elfmeterschießen im Pokal. Große Hoffnungen ruhten nun wieder auf Julian Finke, der schon gegen Sachsenhausen bravourös hielt und für das heutige Spiel deshalb nominiert war. Und wieder wurde er zum Helden als er gleich die ersten beiden Elfer von Robert Jenner und Thomas Welskopf hielt. Für den RSV trafen, nachdem auch der erste Elfer von Robert Flügel gehalten wurde, Franz Großmann, Bastian Zenk, David Sommer und zum umjubelten Siegtor Jan Walle. Damit wurde erstmals ein Viertelfinale im Landespokal erreicht. Endstand 6:5 n.E.
    Für den RSV siegten: Finke, Mackus (ab 70. Kühn), Großmann, Langleist, Sommer, Flügel, Walle, Plaue ( ab. 80. D. Diekmann ), Maschmann (ab. 45. Verleih ), Zenk :schal1: :schal1: :schal1:

    Hallo Leute,


    der kommende Spieltag hat es wieder in sich.
    Ich starte mal mit meinem Versuch:


    FC Schwedt 02 : SC Victoria 1914 Templin 2:1
    FSV Rot-Weiß Prenzlau : FSV Bernau 3:1
    RSV Eintracht 49 Teltow : Schönwalder SV 53 2:0 :schal1:
    FSV Forst Borgsdorf : SV Rot-Weiß Kyritz 3:1
    SC Oberhavel Velten : Fortuna Babelsberg 3:1
    TSV Chemie Premnitz : BSC Rathenow 1994 2:2
    SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf : FC 98 Hennigsdorf 1:0
    SV Schwarz-Rot Neustadt : Oranienburger FC Eintracht 1901 0:0

    Der Knoten ist geplatzt. Im 6. Auswärtsspiel dieser Saison ist uns endlich der erste Sieg auf fremdem Terrain gelungen. Trotz des berufsbedingten Fehlens von Andreas Plaue und Marcus Gawlik starteten wir furios in die Begegnung und bei einer Großchance schon in der 2. Spielminute zeigte Marcel Quast Nerven und scheiterte am gegnerischen Schlussmann. Nachdem Franz Großmann auf Eingabe von Stephan Mackus, der erstmals in der Startbesetzung zum Einsatz kam und ein gutes Spiel machte, einen Kopfball verzog, kamen die Gastgeber zu ihren ersten Möglichkeiten. Nach einem Patzer von Jan Walle verhinderte Toni Ölke im 1 gegen 1 die Führung der Bernauer. In der Folgezeit waren wir wieder spielbestimmend gegen sehr rustikale, im Zweikampf energische Bernauer, die fast ausschließlich mit langen Bällen operierten. Da wir unsere spielerischen Vorteile jedoch wieder nicht in Zählbares ummünzen konnten, blieb es beim torlosen Ergebnis bis zum Pausenpfiff des mehrfach überforderten Schiedsrichters.


    Im zweiten Spielabschnitt, Christoph Verleih kam in der 50. Minute für den angeschlagenen Manuel Hannemann und brachte Schwung in unser Spiel, setzte sich das Spiel aus der ersten Hälfte fort. Zunächst versprang der Ball bei einem Schussversuch von Franz Großmann, Marcel Quast hatte ihn freigespielt, und dann wurde ein Distanzschuss von Jan Walle abgeblockt. Jan Walle war es dann auch, der vom rechten Flügel aus vollem Lauf nach innen flankte, wo Robert Flügel mit letzten Einsatz und fast akrobatisch per Direktabnahme zur umjubelten Führung traf. Wir schrieben die 74. Minute.Nun öffneten die Bernauer, die zuvor schon ein wenig auf Zeit gespielt hatten, ihre Abwehr und einen der Konter nutzte Christoph Verleih in der 83. Spielminute überlegt zum vorentscheidenden 0:2. Nachdem der sehr starke Toni Ölke die einzige Chance der Gastgeber im zweiten Spielabschnitt in der Schluss minute vereitelt hatte,traf Robert Flügel, der noch einen Gegenspieler im Strafraum austanzte, in der Nachspielzeit mit seinem 6. Saisontor zum 0:3 Endstand. Endlich einmal konnten wurden auch im Auswärtsspiel unsere spielerischen Vorteile doch noch mit drei Punkten belohnt.


    Den ersten Auswärts-Dreier erkämpften und erspielten: Toni Ölke - Paul Langleist, Jan Diekmann, Jan Walle, Pascal Maschmann - Stephan Mackus (ab 76. Minute David Sommer), Robert Flügel, Bastian Zenk, Franz Großmann - Marcel Quast (ab 87. Minute Johannes Kühn), Manuel Hannemann (ab 50. Minute Christoph Verleih).

    Samstag,05.11.


    FSV Bernau-Eintracht Teltow 0:2


    Oranienburger FC-FC Schwedt 2:1


    FC Hennigsdorf-Schwarz-Rot Neustadt 2:1


    BSC Rathenow-Petersh./Eggersdorf 1:3


    Fortuna Babelsberg-Chemie Premnitz 2:3


    Rot-Weiß Kyritz-Oberhavel Velten 2:1


    Sonntag,06.11


    Victoria Templin-Rot-Weiß Prenzlau 2:2


    Schönwalder SV-Forst Borgsdorf 3:1

    Im Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger FSV Forst Borgsdorf sollte nach der überzeugenden Vorstellung gegen Velten der erste Auswärtssieg eingefahren werden. Entsprechend motiviert startete unsere Elf in die Begegnung und bot in der ersten Viertelstunde eine beeindruckende Vorstellung. Bei dem Spiel auf ein Tor fehlte, wie so oft, "nur" der erfolgreiche Abschluss. Das bisherige Spiel wurde auf den Kopf gestellt, als die Borgsdorfer mit ihrem ersten Angriff in der 14. Minute das 1:0 erzielten. Robert Lorz, auf der linken Seite freigespielt, war mit einem Schrägschuss, unglücklich und unhaltbar abgefälscht von Jan Diekmann, erfolgreich. Unsere Elf schüttelte sich kurz und bestimmte weiter das Spielgeschehen. Das druckvolle Angriffsspiel mündete jedoch nicht in einen erfolgreichen Abschluss (Plaue, Zenk, Hannemann,Flügel), obwohl vor allem Marcus Gawlik auf unserer linken Angriffsseite immer wieder mit scharfen Eingaben für Gefahr sorgte. Hinzu kamen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, der wenigstens eins der beiden Handspiele im gegnerischen Strafraum hätte ahnden müssen. So kam es, wie es kommen musste. Einen der wenigen Konter nutzte Sören Brodkorb zum 2:0 in der 35. Minute (Der Ball war wieder abgefälscht). Da kurz vor dem Pausenpfiff Andreas Plaue eine Eingabe von Franz Großmann verpasste und David Sommer den Nachschuss verzog, blieb es bei diesem Ergebnis, das dem Spielverlauf Hohn sprach, bis zum Seitenwechsel.Hoffnung keimte auf, als der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Marcel Quast sofort nach Wiederbeginn zum 2:1 Anschlusstreffer traf. Die Hoffnungen erhielten 5 Minuten später wieder einen Dämpfer, als sich Sören Brodkorb konsequent durchsetzte und im Nachschuss, Julian Finke hatte den ersten Schuss bravourös pariert, zum 3:1 einschoss. Voraus gegangen war ein unnötiger Ballverlust in unserer Abwehr. Trotz dieses Gegentores berannten wir weiter das gegnerische Tor und arbeiteten Chancen heraus. Marcel Quast, der nach seiner Einwechslung Torgefahr ausstrahlte, scheiterte zunächst mit einem Nachschuss am gegnerischen Keeper und wenige Minuten später am Pfosten. In dieser Phase spielte der Schiedsrichter wieder eine spielentscheidende Rolle, als er ein klares Foul im Strafraum der Borgsdorfer nicht bestrafte. Der direkt verwandelte Freistoß von Roberet Flügel in der 75. Minute machte wieder Mut, zumal die Gastgeber immer weiter zurückgedrängt wurden. Wir öffneten nun aber unsere Abwehr und luden unseren Gegner zu Kontern ein. Die Borgsdorfer ließen sich nicht lange bitten und Sören Brodkorb erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 4:2. Das Endergebnis stellte Lars Schöffel in der 87. Minute her, als er abermals nach einem Konter, auch dieser Ball war abgefälscht, zum 5:2 traf. In dieser Begegnung, deren Ergebnis den Spielverlauf auf den Kopf stellte, siegte die Effektivität in der Nutzung der Torchancen und die Entschlossenheit derGastgeber über die fußballtechnisch bessere Mannschaft, die jedoch trotz allen Einsatzes inkonsequent und zuwenig geradlinig agierte.


    Es kamen zum Einsatz: Julian Finke - Pascal Maschmann, Jan Diekmann, Jan Walle,Franz Großmann (ab 54. Minute Daniel Kühnel) - David Sommer, Basstian Zenk, Robert Flügel, Marcus Gaw-lik - Andreas Plaue (ab 46. Minute Marcel Quast) , Manuel Hannemann (ab 71. Minute Johannes Kühn)

    Waren ja tatsächlich irre Ergebnisse an diesem Spieltag. Dazu zählt auch das 5 zu 2 für Borgsdorf.
    Will es mal so formulieren: Die effizientere und mit Kampfgeist versehene Mannschaft aus Borgsdorf schlägt verdient (auch in dieser Höhe) eine klare spielerisch bessere Mannschaft des RSV. Spielerisch besser aber nur bis zum gegnerischen 16 Meter Raum. Die Abwehr (bisher 7 Gegentore in 9 Spielen) völlig chaotisch mit vielen individuellen Fehlern, mit Glück hätte Borgsdorf auch noch ein paar Buden mehr machen können. Das sind die Überraschungen im Fussball!

    In der MAZ vom 21.10.2011 hat Trainer Dragan Radic nach der Enttäuschung in Premnitz mehr Effektivität in der Offensive gefordert. Im Spiel gegen den SC Oberhavel Velten hat die Mannschaft diese Forderung gut umgesetzt und einen deutlichen Sieg eingefahren. Unsere Elf dominierte die Begegnung gegen den enttäuschenden Tabellenzwölften von der ersten Minute an. Nachdem Robert Flügel zunächst mit einem Kopfball scheiterte, erzielte Paul Langleist in der 17. Spielminute das Führungstor zum 1:0. Er hatte sich am rechten Flügel durchgetankt und da er keine Abspielmöglichkeit sah, versuchte er einen leztlich erfolgreichen Kunstschuss fast von der Grundlinie, der im langen Eck einschlug. Auch nach der Führung blieb es ein einseitiges Spiel. Die Ofenstädter kamen kaum in unsere Spielhälfte und Torwart Julian Finke blieb nahezu beschäftigungslos. Kurz nachdem David Sommer mit einem Schrägschuss erfolglos blieb, erzielte der aufgerückte Jan Walle mit der Hacke das 2:0 in der 30. Spielminute. 8 Minuten später war Bastian Zenk per Kopf nach einer weiten Eingabe von Andreas Plaue zum 3:0 erfolgreich. Der Halbzeitstand war hergestellt als Robert Flügel, von Manuel Hannemann freigespielt, in der 45. Minute sehr unaufgeregt zum 4:0 Pausenstand traf.


    In der zweiten Halbzeit wurde weiter nur in einer Hälfte gespielt. Im Gegensatz zur Vorpausenzeit agierten wir jedoch nicht mehr so konzentriert. Die letzten Bälle fanden nicht mehr den richtigen Adressaten, so dass trotz deutlicher Feldüberlegenheit weniger Torchancen herausgespielt wurden. Trotzdem lag bei einer Eingabe von David Sommer und einem Schussdes eingewechselten Marcus Gawlik der Ausbau der klaren Führung mehrfach in der Luft. Den Endstand stellte schließlich Manuel Hannemann her, der in der 85. Spielminute auch das von ihm umjubelte 5:0 herstellte.


    Unsere Elf, deutlich stärker als in den letzten Wochen, bewies, dass sie begeisternden Angriffsfußball zu spielen in der Lage ist . Nun muss auswärts, am Besten schon beim Mitaufsteiger in Borgsdorf, nachgelegt werden. Den klasten Erfolg in dieser erspielten: Julian Finke - Paul Langleist, Jan Diekmann, Jan Walle, Pascal Maschmann - David Sommer (ab 70. Minute Daniel Kühnel), Bastian Zenk, Robert Flügel (ab 82. Minute Stephan Mackus), Franz Großmann (ab 53.
    Minute Marcus Gawlik) - Andreas Plaue, Manuel Hannemann

    Freitag,14.10.
    Oranienburger FC - FSV Bernau 3:0
    Samstag,15.10.
    FC Schwedt - Fortuna Babelsberg 2:0
    Rot-Weiß Prenzlau - BSC Rathenow 2:2
    Victoria Templin - FC Hennigsdorf 1:1
    Chemie Premnitz - Eintracht Teltow 0:2
    Petersh./Eggersdorf - Schönwalder SV 1:1
    Schwarz-Rot Neustadt - Rot-Weiß Kyritz 1:1
    Sonntag,16.10.
    Oberhavel Velten - FSV Forst Borgsdorf 2:2

    Mit TuS 1896 Sachsenhausen trafen wir in der zweiten Runde des Krombacher Pokals des Landes Brandenburg auf einen höherklassigen Gegner, der, gestärkt durch den überraschend klaren Sieg im letzten Punktspiel gegen BG Laubsdorf (4:1), mit viel Selbstvertrauen auf der Zille anreiste. Nach einem kurzen Schlagabtausch nahm das Spiel schnell an Fahrt auf und in der 12. Spielminute traf Bastian Zenk nach einem Freistoß von Christoph Verleih im Nachschuss zum 1:0. Während die Spielanteile in der Folgezeit verteilt blieben, hatten wir klarste Torchancen, die wir jedoch wieder einmal vergaben. Zunächst scheiterte Andreas Plaue allein vor dem gegnerischen Tor und in der 35. Minute vergab der mit deutlicher Formsteigerung aufwartende Robert Flügel. Andreas Plaue hatte sich zuvor auf der linken Seite bravourös durchgesetzt und genau auf Flügel abgelegt. Mit dem Schrägschuss von Christoph Verleih, der Brandenburg-Ligist klärte auf der eigenen Torlinie, hatten die Sachsenhausener das Schlimmste in der 1. Spielhälfte überstanden.


    Der 1:1 Ausgleichstreffer, den Christian Voß nach einer Eingabe von links in der 41. Minute erzielte, fiel dann wie aus heiterem Himmel. In der zweiten Halbzeit, wir hatten zwei neue Spieler eingewechselt, verteiltes Spiel. Der erste Höhepunkt war ein Foulstrafstoß für die Sachsenhausener in der 57. Minute. Andor Müller traf jedoch nur die Latte. Nach dem verschossenen Elfer kam der TuS besser ins Spiel. Wir konnten nicht mehr an das druckvolle Spiel der ersten Spielhälfte anknüpfen. Wir überließen unseren Gästen zunehmend das Mittelfeld, verloren viele Bälle im Spielaufbau und einige Spieler fanden nicht zu ihrer gewohnten Form. Vor allem der gegnerische Mittelstürmer Andor Müller brachte unsere Abwehr immer wieder in Verlegenheit. Da sich die Torgefährlichkeit des Verbandsligisten aber ausschließlich auf Weitschüsse beschränkte, die von Julian Finke gemeistert wurden, blieb es beim Remis bis zum Ende der regulären Spielzeit. In der Verlängerung neutralisierten sich beide Mannschaften. So kam es nach 120 Minuten zum 11 m - Schießen. Da Julian Finke bei zwei Strafstößen die Oberhand behielt und ein Sachsenhausener das Tor verfehlte, war die Entscheidung zu unseren Gunsten gefallen, weil Bastian Zenk, Manuel Hannemann und David Sommer vom Punkt zum 4:3 Endstand erfolgreich waren. Damit ist das Achtelfinale im Landespokal erreicht. Die nächste Pokalrunde wird am 12.11.2011 ausgespielt.
    Unsere Pokalhelden waren: Julian Finke - Paul Langleist (ab 46. Minute Franz Großmann), Jan Diekmann, Jan Walle, Pascal Maschmann - Christoph Verleih, Robert Flügel, Bastian Zenk, Marcus Gawlik (ab 46. Minute David Sommer) - Andreas Plaue, Marcel Quast (ab 61. Minute Manuel Hannemann).