Beiträge von Uwius

    @ Striker


    Hierbei würde es sich nicht um eine Regeländerung handeln, sondern um ein vom jeweiligen Sportgericht festzusetzendes Strafmaß, das mit der Rechts- und Verfahrensordnung einhergehen muss.


    Das Spucken ist gemäß geltender Regel 12 (Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen) vom SR mit der roten Karte zu bestrafen und die Tat in einem separaten Sonderbericht ausführlichst aus der Betrachtersicht zu schildern. Dieser Sonderbericht ist dem entsprechenden Organ zuzusenden und dient als Bemessungsgrundlage für das Strafmaß.


    Gruß, Uwius :wink:

    ... und hier einige Reaktionen auf die vom IFAB in Kraft gesetzten "Regelpräzisierung":


    Thomas Strunz (Wolfsburg): "Das ist der Höhepunkt einer Diskussion, die am Ende ins Nichts führt. Abseits bleibt doch Abseits - man hätte den Spielern ein paar Laufwege ersparen können."


    Giovanni Trapattoni (Stuttgart): "Ich bin für die alte Regelung. Bei der neuen ist die Irritation für Torhüter und Abwehr zu groß. Außerdem ist sie für die Leute schwierig nachzuvollziehen."


    Klaus Augenthaler (Leverkusen): "Wer ist die FIFA? Haben die mal Fußball gespielt? Wir Aktiven müssen nun aufpassen, was passiert. Und in der täglichen Arbeit gegebenfalls darauf reagieren."


    Wolfgang Wolf (Nürnberg): "Die Leute, die diese Regelung eingeführt haben, müssen Feinde des Fußballs sein. Ich kann nur hoffen, dass sich weltweit Widerstand gegen diesen Blödsinn regt. Mir tun die Schiedsrichter leid, die ohnehin schon einen schweren Job haben. Man stelle sich folgendes vor: Ein Stürmer spurtet 30 Meter zum Ball, die Abwehrspieler grätschen ihn um, und erst dann darf der Schiedsrichter auf Abseits entscheiden. Wenn Herr Blatter dies begrüßt, sagt er auch Ja zu einem höheren Verletzungsrisiko."


    Kurt Jara (RB Salzburg): "Bei uns pfeift der eine so, der andere so. Nach der FIFA-Anordnung ist es so, als wenn man heute geblitzt und drei Tage später angehalten wird!"


    Ralf Loose (FC St. Gallen): "Auch nach zwei Spieltagen ist keine Linie erkennbar. Mal wird so gewunken, mal so. Das ist nicht tragbar."

    Nachfolgend ein Beitrag aus dem "Kicker".


    Am vergangenen Wochenende trafen sich in Frankfurt Vertreter von 16 europäischen Landesverbänden in Frankfurt, Anlass war der internationale Lehrgang für Schiedsrichter-Beobachter. Der allgemeine Tenor: Alle richten sich bei der Interpretation des neuen Abseitstextes an der deutschen Sichtweise, die übrigens auch von der UEFA schriftlich an ihre Mitgliedsländer weitergegeben wurde.


    Einige äußerten sich verwundert, dass sie auf ihre schriftliche Anfrage bei der FIFA, wie denn bitteschön der Weltverband die Regel genau verstehe, keine Antwort bekommen hätten. Jetzt sagt Generalsekretär Dr. Urs Linsi erstmals, dass die Erfahrungen beim U-20- WM und Confed-Cup "sehr positiv" gewesen seien.Das heißt: Wie beim Turnier in Deutschland praktiziert, sollen Assistenten im Normalfall erst die Fahne heben, wenn ein im Abseits postierter Spieler den Ball berührt hat. Dies besagt die Regel elf in ihrem ersten Teil.


    Passus zwei aber sieht einen Spieler auch dann strafwürdig im Abseits, wenn er einen Gegner "nach Ansicht des Schiedsrichters behindert, täuscht oder ablenkt". Und hierauf bezieht sich der DFB. In diesem Sinne haben der Vorsitzende Volker Roth und Lehrwart Eugen Strigel iher Schiedsrichter geschult, in diesem Sinne zeigen diese wiederum möglichst noch vor Saisonbeginn den Profivereinen eine DVD mit Lehrbeispielen, damit Spieler und Trainer wissen, wie die Regel ausgelegt wird. Alles in dem Wissen, dass die Möglichkeit besteht, dass sie vom Weltverband wieder zurückgepfiffen werden können - wenn dieser auf seine Vorgabe vom Confed-Cup deutlich beharrt. "Wenn von der FIFA die Anweisung kommt, dass wir die Regel anders auslegen müssen, dann werden wir euch noch einmal zu einem Kurz-Lehrgang nach Frankfurt holen", sagte Strigel seinen Leuten vor zehn Tagen.


    Durch Linsis Aussagen sieht der Lehrwart diesen Fall allerdings noch nicht gegeben. "Wenn ein Abwehrspieler einem im Abseits befindlichen Stürmer nachlaufen muss, dann greift dieser ins Spiel ein. Das lässt die Regel zu, und so werden wir nächste Woche in der Bundesliga anfangen zu pfeifen."

    Zitat

    Original von Zero Mentality
    Ein Jungschiedsrichter der Bezirksliga z.B. wird sicher eher "abgehen" dass man das entfernen soll,als ein alteingesessener Kreisliga Schieri,der eventuell nicht die Notwendigkeit der Regel sieht oder sehen will!


    Da muss ich leider zustimmen. Wenn ich mal Gelegenheit habe, mir ein Spiel auf Kreisebene anzuschauen, ist tatsächlich festzustellen, dass es einige SR mit Anweisungen nicht so eng sehen. Wobei es doch nicht so schwer sein dürfte, die Spieler darauf aufmerksam zu machen, dass Schmuck zu entfernen ist. :nein:

    Nein, das war schon die erste Mannschaft. Allerdings muss man erwähnen, dass Blankenburg bereits am Vortag spielte und auch am Mittwoch ...


    Bis zur Halbzeit spielten sie ganz gut (Stand: 1:0), in der zweiten Halbzeit kam dann der Einbruch, als man sich von den schnellen Otterslebern klassisch auskontern ließ.


    Im übrigen ein außerordentlich faires Spiel, wie man sich es als SR wünscht.


    Gruß, Uwius

    @ firefighter


    kleine Korrektur...


    Piesteritz ist Verbandsligist, das entspricht jedoch der Landesliga in Sachsen (höchste Spielklasse). In Sachsen-Anhalt ist die Landesliga die zweithöchste Spielklasse.


    Gruß, Uwius :ja:

    ... fast richtig :wink:


    Ab 2010 wird es nur noch zwei Landesliga-Staffeln (je 16 Mannschaften) und noch sechs Landesklassen-Staffeln (ebenfalls je 16 Mannschaften) geben.


    Die Verbandsliga bleibt natürlich nach wie vor bestehen und dient auch als "Auffangbecken", wenn es einmal mehrere sachsen-anhaltinische Absteiger aus der Oberliga geben sollte. Die VL würde in diesem Falle (den wir uns natürlich nicht erhoffen) auf 17 bzw. 18 Mannschaften aufgestockt werden.


    Gruß, Uwius

    Edelweiß Arnstedt (LK 5) - Quedlinburger SV 4:4 (3:3)


    - Arnstedt für einen Landesklassisten sehr stark (mit vielen ehemligen Hettstedtern besetzt)


    - die Gäste brachten mehrere Nachwuchsspieler zum Einsatz, da mehrere Stammkräfte fehlten


    - Arnstedt wohl etwas übermotiviert, dadurch viel Härte im Spiel (wurde mir so berichtet, war selbst nicht dabei)

    Bisher war der Strafstoß zu wiederholen, da der Ball noch nicht im Spiel war. Eine Wiederholung wäre meiner Ansicht nach auch die logische und einzig richtige Folge.


    Denn: Wird ein Anstoß nicht nach vorn gespielt, gibt es nach wie vor Wiederholung, ebenso, wenn der Ball beim Abstoß den Strafraum nicht verlässt usw


    Naja, wir SR haben ja die Regeln zum Glück "nur" umzusetzen und brauchen die (teilweise unnötigen und sinnfreien) Änderungen nicht begründen.


    Gruß, Uwius :wink:

    Hallo Fussballfreunde,


    nachfolgend der Text aus der aktuellen SR-Zeitung, der für Klarheit sorgen sollte.


    Regeländerungen für die Saison 2005 - 2006
    Obwohl die Regeländerungen der FIFA, die ab 01. Juli 2005 in Kraft traten, zunächst vollkommen problemlos und einfach schienen, entwickelten sich die Auslegung und Anwendung dann teilweise konfus und niemand wusste mehr so richtig, was jetzt gilt. Da wir jetzt auch den offiziellen Regeltext haben und die Problempunkte gelöst sind, gehen wir in dieser Ausgabe der Schiedsrichter-Zeitung nochmals ausführlich auf die Regeländerungen ein.


    Regel 3 – Zahl der Spieler


    Der Absatz „Andere Spiele“ erhält den Wortlaut:


    In Spielen von A-Nationalmannschaften sind bis zu sechs Auswechslungen zulässig.


    In anderen Spielen sind mehr Auswechslungen gestattet, sofern:


    -die beteiligten Mannschaften eine Einigung über die maximale Anzahl erzielen und
    -der Schiedsrichter vor Spielbeginn informiert wird.


    Wird der Schiedsrichter vor Beginn des Spieles nicht informiert oder wurde keine Einigung erzielt, sind nur sechs Auswechslungen erlaubt.


    Bisher wurde das Spiel bei einem Vergehen eines Auswechselspielers mit einem Schiedsrichter-Ball fortgesetzt. Künftig wird es in allen Fällen, wenn ein Auswechselspieler (oder auch ein bereits ausgewechselter Spieler) unerlaubt das Spielfeld betritt, einen indirekten Freistoß an jener Stelle geben, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand. Dabei spielt es auch keine Rolle welches Vergehen dieser Auswechselspieler begeht. Die Art des Vergehens ist lediglich für die Disziplinarstrafe maßgebend. Wenn der Auswechselspieler beispielsweise einen Gegenspieler schlägt, gibt es einen indirekten Freistoß und eine Rote Karte.


    Spieler, die zu spät kommen (also die Mannschaft ergänzen) und dann unerlaubt das Spielfeld betreten, gehören zum Spiel und werden wie Spieler behandelt.


    Regel 5 – Der Schiedsrichter


    Entscheidungen des Schiedsrichters können nicht mehr geändert werden, wenn das Spiel fortgesetzt oder mit dem Schlusspfiff beendet wurde. Das heißt, dass der Schiedsrichter nach dem Schlusspfiff kein Fahnenzeichen seiner Assistenten mehr beachten darf. Schlägt also ein Spieler seinen Gegenspieler und der Schiedsrichter beendet das Spiel, bevor er das Fahnenzeichen des Assistenten wahrnimmt, so kann er weder eine Spiel- noch eine Disziplinarstrafe aussprechen (nur Meldung im Spielbericht möglich).



    Regel 11 – Abseits


    1.Bei der Abseitsstellung, definiert als „wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler“, sind der Kopf, der Rumpf oder die Füße des Spielers, nicht aber dessen Arme maßgebend.


    2.Ein Spieler greift ins Spiel ein:


    -wenn er den Ball, der zuletzt von einem Mannschaftskollegen berührt oder gespielt wurde, selber spielt oder berührt;
    -wenn er einen Gegenspieler daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken;
    -wenn er einen Vorteil aus einer Abseitsstellung erlangt, indem er den Ball spielt, der vom Pfosten oder der Querlatte oder von einem gegnerischen Spieler zu ihm prallt.


    Diese Regeländerung, die so einfach aussah und eigentlich nur alles klarer machen und vereinfachen sollte, brachte enorme Schwierigkeiten. Ohne Vorankündigung und ohne, dass dies aus dem Regeltext abzuleiten war, gab die FIFA den Schiedsrichtern der U-20 WM und beim Confederations Cup die Anweisung, dass bei der Abseitsstellung eines Spielers erst dann auf Abseits zu entscheiden ist, wenn der Spieler den Ball berührt oder spielt. Also nicht wie bisher schon in dem Augenblick, wenn es offensichtlich war, dass dieser Spieler ins Spiel eingreift.


    Diese Änderung konnte niemand verstehen und machte alles nur komplizierter. Wir werden es bei der bisherigen Handhabung belassen. Wenn ein Ball offensichtlich zu einem Spieler gespielt wird, der sich in einer Abseitsposition befindet, und auch nur dieser Spieler den Ball bekommen kann, so hebt der Assistent in dem Augenblick die Fahne, wo er dies erkennt, bzw. der Schiedsrichter pfeift auch dann schon Abseits. Denn dieser Spieler greift in unseren Augen ins Spiel ein. Der Assistent oder der Schiedsrichter muss also nicht so lange warten bis der Spieler den Ball auch tatsächlich spielt oder berührt.


    Besteht jedoch ein Zweifel, ob der Ball wirklich zu dem abseitsstehenden Spieler gelangt, oder wenn zwei Spieler nach dem Ball laufen, von denen einer abseits stand und der andere nicht, so muss mit der Abseitsentscheidung so lange gewartet werden, bis klar erkennbar ist, welcher Spieler den Ball spielt („wait and see“). Die Tendenz geht eindeutig in die Richtung, dass weniger Abseits gepfiffen wird. Nur dann, wenn ein abseitsstehender Spieler den Ball offensichtlich zugespielt bekommt, oder wenn er einen Gegner daran hindert, den Ball spielen zu können (eindeutig Sicht versperrt, behindert, täuscht oder ablenkt), oder wenn er aus seiner Abseitsstellung einen Vorteil erlangt, indem er den Ball spielt, der vom Pfosten oder Querlatte oder von einem gegnerischen Spieler zu ihm prallt, nur dann ist auf Abseits zu entscheiden.


    Wichtig ist auch noch, dass es den indirekten Freistoß an der Stelle gibt, wo sich der abseitsstehende Spieler im Augenblick der Ballabgabe befand (und nicht dort wo er ihn berührt oder gespielt hat).



    Regel 12 – Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen


    Disziplinarstrafen darf der Schiedsrichter vom Betreten des Spielfeldes bis zum Verlassen des Feldes nach dem Schlusspfiff aussprechen.


    Nur Spielern, Ersatzspielern und bereits ausgetauschten Spielern kann eine Gelbe oder Rote Karte gezeigt werden. Der Schiedsrichter hat die Macht, von dem Augenblick des Betreten des Platzes bis zum Verlassen des Spielfeldes, Disziplinarstrafen mittels Gelber oder Roter Karte auszusprechen. Bisher endete diese Befugnis mit dem Schlusspfiff. Künftig können auch noch Vergehen geahndet werden solange sich der Schiedsrichter auf dem Spielfeld befindet.


    Ein Tackling, welches die Gesundheit eines Gegners gefährdet, ist als grobes Foul zu ahnden.


    Regel 14 – Strafstoß


    Unter der Überschrift „Der ausführende Spieler verstößt gegen die Regeln“ wird der letzte Punkt neu formuliert:


    •Wenn der Ball nichts ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten der verteidigenden Mannschaft fort.


    Unter der Überschrift „Ein Mitspieler des Schützen betritt den Strafraum, läuft vor die Strafstoßmarke oder nähert sich dem Ball auf weniger als 9,15 m“ wird der letzte Punkt neu formuliert:


    •Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß zugunsten der verteidigenden Mannschaft fort.


    Begeht der ausführende Spieler einen Regelverstoß (deutliches Stoppen des Anlaufs), so ist der Strafstoß zu wiederholen, wenn ein Tor erzielt wurde. Wird kein Tor erzielt, so muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen und mit einem indirekten Freistoß für die verteidigende Mannschaft fortsetzen. Wenn ein Mitspieler des Schützen vorzeitig in den Strafraum eindringt, so ist bei einer Torerzielung der Strafstoß zu wiederholen. Wird kein Tor erzielt, so muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen und mit einem indirekten Freistoß, wo der Mitspieler vorzeitig in den Strafraum eindrang, für die verteidigende Mannschaft fortsetzen. Künftig gibt es in diesem Fällen keinen Eckstoß mehr, wenn der Torhüter den Ball neben das Tor abwehrt.


    Regel 15 – Einwurf


    Unter Ausführung wird ein neuer Absatz als vorletzter eingefügt:


    Alle Gegenspieler müssen einen Mindestabstand von zwei Metern zum einwerfenden Spieler einhalten.


    Der Abstand der gegnerischen Spieler beim Einwurf wurde nun exakt festgelegt. Sicher eine positive Regeländerung. Bei Vergehen gegen die Einhaltung des Mindestabstandes ist der Spieler zu verwarnen (Unsportlichkeit). Befand sich der Ball bereits im Spiel, so ist das Spiel mit einem indirekten Freistoß fortzusetzen.


    Außerdem wurden zum 01. Juli 2005 weitere Regelauslegungen geändert:


    Regel 4 – Ausrüstung der Spieler


    Spielen ohne Schuhe ist nach wie vor nicht erlaubt und wird mit einem indirekten Freistoß bestraft. Aus die Gelbe Karte wird künftig verzichtet.


    Ein Spieler darf keine Kleidungsstücke oder Ausrüstungsgegenstände tragen, die für ihn oder einen anderen Spieler gefährlich sind (einschließlich jeder Art von Schmuck). Jede Art von Schmuck ist gefährlich. Daher ist jeglicher Schmuck verboten. Schmuck darf nicht mit Klebeband abgedeckt werden, da dies keinen ausreichenden Schutz bietet. Ringe, Ohrringe sowie Leder- und Gummibänder dürfen nicht getragen werden.



    Regel 5 – Der Schiedsrichter


    Wenn ein Zuschauer in eine Trillerpfeife bläst und der Schiedsrichter überzeugt ist, dass ein Spieler den Ball aus dem Grunde in die Hand nahm, da er im Glauben war, der Schiedsrichter habe gepfiffen, so unterbricht der Schiedsrichter das Spiel wegen einer äußeren Störung und setzt es mittels Schiedsrichter-Ball fort.


    Regel 7 – Dauer des Spiels


    Will ein Schiedsrichter Zeit nachspielen lassen, so kann durch besondere Vorkommnisse diese Zeit zwar noch verlängert, aber nicht verkürzt werden.


    Regel 12 – Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen


    Betritt ein Auswechselspieler unerlaubt das Spielfeld und erreicht durch das Wegspielen des Balles, dass ein Tor verhindert wird, so gibt es einen indirekten Freistoß an der Stelle, wo bei der Unterbrechung der Ball war und der Spieler wird lediglich verwarnt. Der Grund dafür ist, dass es eine Rote Karte nur dann geben kann, wenn die Tormöglichkeit durch ein Foul- oder Handspiel zunichte gemacht wird.


    Vergisst der Schiedsrichter durch Heben des Armes einen indirekten Freistoß anzuzeigen und wird der Freistoß direkt zum Tor verwandelt, so wird der Freistoß wiederholt (Schiedsrichter-Fehler).


    Regel 14 – Strafstoß


    Spielt ein Spieler den Strafstoß mit dem Absatz zu einem Mitspieler zurück, so entscheidet der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft von der Strafstoßmarke aus.


    Regel 17 – Eckstoß


    Bei der Ausführung eines Eckstoßes ist es ausreichend, wenn der Ball auf den Linien des Viertelkreises liegt. Er muss nicht mehr innerhalb dieses Kreises liegen.


    Schüsse von der Strafstoßmarke


    Reduziert sich eine Mannschaft während der „Schüsse von der Strafstoßmarke“ (Elfmeterschießen), so wird die Zahl der Spieler der gegnerischen Mannschaft nicht mehr angepasst. Eine Anpassung erfolgt nur noch bei einer Reduzierung bis zu Beginn des Elfmeterschießens.


    Viele Grüße aus dem Harz


    Uwius

    Nachfolgend ein Auszug aus der Regel 5:


    Ein Schiedsrichter (oder, wo ebenfalls nominiert, ein Schiedsrichter-Assistent oder vierter Offizieller) kann nicht haftbar gemacht werden für:

    irgendeine, von einem Spieler, Offiziellen oder Zuschauer erlittene Verletzung,


    irgendeinen Schaden an Eigentum irgendwelcher Art


    irgendeinen, von irgendeinem/r Person, Verein, Gesellschaft, Verband oder einer anderen Organisation erlittenen Verlust, der aufgrund eines im Einklang mit den Spielregeln oder dem normalen Vorgehen bei der Leitung und Kontrolle eines Spiels getroffenen Entscheids entstanden ist oder entstanden sein kann.


    Ich denke, die Haftbarkeitsfrage dürfte geklärt sein :wink:


    Gruß, Uwius