Auch hier die Ankündigung:
Tabellenführer Bad Kösen wird mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch zum Spiel nach Lossa reisen, denn immerhin konnte die Eintracht dem Staffelfavoriten im Hinspiel dessen bisher einzige Saisonpleite zu fügen (5:2) und dies ausgerechnet noch auf seinem eigenen Terrain. Auf alle Fälle sollten die Kurstädter dadurch gewarnt sein, denn ein weiterer Ausrutscher gegen die Vertretung der SGE würde Verfolger Baumersroda wieder näher in Reichweite des Staffelsieges und damit des Kreisoberliga–Aufstiegs bringen.
Allerdings müssten die Baumersrodaer dazu erst einmal ihr Heimspiel gegen die Eulauer gewinnen. Sieht in Anbetracht der Tatsache, dass ihre Gäste als Tabellen–Letzter anreisen, sicher recht einfach aus BSV–Sicht aus, was sich aber auch als Irrglauben entpuppen könnte. Zwar haben die Waitz–Männer erst einmal (bei 3 Antritten) beim BSV punkten können (1:1 am 10.04.2010), aber auch keines der letzten drei Punktspiele gegen den BSV verloren (3 Remis).
Auf Überraschungen in Lossa und Baumersroda werden die Balgstädter hoffen, die dann, so sie selbst zu Hause gegen die Wohlmirstedter erfolgreich sind, wieder Blickkontakt zum aktuellen Spitzenduo der Liga aufnehmen könnten. Allerdings werden die WSV–Kicker ihrerseits den Sieg im immerhin schon zum 26igsten, in der Saale–Unstrut Ära anstehenden Vergleich anpeilen, um sich damit wieder in die obere Tabellenhälfte vorschieben zu können.
Weiter oben dran bleiben möchte auch Neuling Billroda. Sollte das Finne–Team seine Gastbilanz bei den Eckartsbergaern (bisher 4 / 1 / 5), bei denen es in dieser Saison noch nicht so gut läuft, wie in den beiden vergangenen Spieljahren (3. / 5. am Saisonende), per eigenem Sieg ausgleichen können, stünde dem nichts im Wege. Dass die samstäglichen Gastgeber der Aschenbrenner–Schützlinge andere Pläne in punkto Spielausgang haben werden, steht außer Frage, zumal sie noch in extremer Abstiegsgefahr schweben.
Vergleichsweise gelassen kann die SGH–Reserve ihren Trip zur Schönburger Germania antreten. Nach dem vorwöchentlichen Sieg gegen die NBC – Zweite dürfte in Sachen Klassenerhalt, bei nun 14 Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, kaum noch etwas schiefgehen. Total anders sieht es da bei den Hausherren des Possenhainer Sportplatzes aus. Sie trennt vom Kreisklasse–Einzugsgebiet (Ränge 13/14) momentan nur das bessere Torverhältnis gegenüber der Lauchaer Reserve. Da muss am Samstag also unbedingt ein voller Erfolg her. Geht man nach dem Gesetzt der Serie betreffend Heimspielresultate der 99-er gegen die SGH II (in den letzten 4 Jahren wechselten sich Sieg und Niederlage ab) müsste diesmal wieder ein Sieg der Germanen anstehen, theoretisch zumindest. Mal sehen was die Praxis bringt. Der Klassenerhalt ist auch beim in Laucha anstehenden Match zwischen der BSC–Zweiten und den Saubachern ein Thema. Am meisten stehen da die Gastgeber, die derzeit als Tabellenvorletzter mit einem Bein in der Kreisklasse stehen, unter Zugzwang, was das Einfahren eines Punktedreiers betrifft.
Aber auch die TV–Vertretung ist noch längst nicht aller Sorgen ledig, denn acht Zähler Vorsprung auf die Fahrstuhlplätze sind, bei der drei–Punkte Regelung alles andere, denn ein sanftes Ruhekissen. Beide Kontrahenten sind ja mit je einem Spielausfall und einer deutlichen Packung anschließend in die Rückrunde gestartet.
Wer kann sich da schon am Samstag wieder fangen? Bliebe noch das Reserven–Duell zwischen dem NBC und dem 1. FC Nebra. Für diese Spielpaarung gilt die gleiche Ausgangslage, wie für die Partie Laucha II–Saubach, nur dass hier die Nebraer, als das akuter vom Abstieg bedrohte Team, auswärts ran müssen. Da wäre der erste Sieg beim NBC (im 6. Versuch) mehr als nur dienlich. Die Hausherren werden allerdings ihre Serie von zuletzt 6 Heimspielen ohne Pleite (16 Pkt.) nicht so ohne Weiteres enden lassen wollen.