Beiträge von maximus

    Zitat

    Original von Magdeburger
    Wann findet das Finale eigentlich statt? Nur damit ich mir für den Tag schonmal frei nehmen kann. =) :lach:


    Am 13. April 2006 (Donnerstag vor Karfreitag)!


    Finde ich gut, dass du uns im Finale unterstützen willst :biggrin: :biggrin:


    Hätte mich ja auch über den 1. FC Magdeburg als Finalgegner gefreut, aber ihr musstet ja unbedingt Naumburg gewinnen lassen :rofl: :rofl: :rofl:

    Naumburger SV - 1. FC Magdeburg 1:0


    MSV Börde - MSV Preussen 1:2


    SV Staßfurt 09 - BSV Halle-Ammendorf 3:2


    FC Grün-Weiß Piesteritz - VfB Germania Halberstadt 0:3 (man sollte mal sachlich bleiben :biggrin: :biggrin:)



    Halbfinale:


    SV Staßfurt 09 - VfB Germania Halberstadt 1:6


    MSV Preußen - Naumburger SV 1:0



    Finale:


    VfB Germania Halberstadt - MSV Preußen 1:0

    Zitat

    Original von Sufftra
    Muhahaha, muskelbepackt???


    Also du scheinst schon etwas zuviel in dein Glas geschaut zu haben?! :biggrin:


    Das sind doch alles nur komische Studenten. Na gut ich habe die vom Gästeblock dieses mal nicht gesehen, aber wenn es die üblichen waren dann ist das normal, die machen immer so nen Drama draus.


    Rischtisch! Du hast sie nicht gesehen... :biggrin:


    Kann sein, dass da ein Student dabei war, beim Verlassen war nämlich einer der Herren Einlasser freundlich, aber ansonsten waren es die üblichen Türsteher-Futzies, mit viel Muskeln und entsprechend wenig im Kopf!

    06.11.2005 FV Dresden Nord – VfB Germania Halberstadt 1:2 (1:1)


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Alex Kopp (ab 62. Pölzing), Thiele, Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte (ab 82. Reitzig), Banser, Binsker (ab 42. Löffke)


    FV Dresden Nord:
    Schäfer – Härtig, Klippel, Jugo, Georgi – Balatka, T. Gaunitz – Courtois de Hurbal (ab 58. Linkert) – Heinisch, Streiber, Pfeffer


    Schiedsrichter: Daniel Illhardt (Ilmenau)


    Tore:


    1:0, Jugo (26.),
    Freistoßflanke Heinisch, Kopfballaufsetzer Jugo, Pfosten, Tor!


    1:1, Schlitte (45.),
    Freistoßflanke Gerlach, mustergültiger Kopfball von Schlitte aus Nahdistanz ins Tor,


    1:2, Banser (77.),
    Angriff über Gerlach, Stefke, Klassepass auf Schlitte, genaue Flanke auf Banser, Kopfball, Tor!



    Torchancen: 8:7 (6:3),
    Torschüsse: 12:12 (8:5),
    Ecken: 4:4 (3:2).


    Gelbe Karten:Alex Kopp (51.), Gottwald (55.), beide Foulspiel (seine Fünfte!), Banser (82.), Ball weg geschlagen - Courtois de Hurbal (38.), Ball weg geschlagen, Heinisch (41.), Georgi (53.), beide Foulspiel, Balatka (59.), Ball weg geschlagen.


    Platzverweise:Kischel (41.), Tätlichkeit – Georgi (67., Gelb-Rot), wiederholtes Foulspiel.


    Zuschauer: 211, 45 aus Halberstadt!
    Äußere Bedingungen: kühles Fußballwetter, um die 8 Grad, windig, wenig Sonne, gut bespielbarer Rasen.



    Zum Spiel
    Nach zuletzt zwei 0:1-Niederlagen auf des Gegners Plätzen wollten wir nun am Sonntag bei Dresden Nord diese kleine Auswärts-Negativserie beenden und nach den beiden Heimspielen gegen Bautzen und Auerbach, inkl. der sehr guten Leistungen war die Mannschaft hoffnungsvoll nach Dresden gereist. Trainer Pfannkuch rotierte wieder im Angriff und Auerbach-Torschütze Felix Binsker ersetze Friedrich Reitzig in der Startelf. Bei Dresden fehlten Kapitän Mario Scholze und Stammkeeper Alexander Moritz verletzt.


    Dresden legte los wie die Feuerwehr und hatte bereits in der ersten Minute durch Courtois de Hurbal, nach Schlafeinlage von Gerlach und Thiele, die erste Torchance, aber Kischel war beim Torschuss aus neun Metern auf dem Posten. Weiter ging es nach 12 Minuten, Alex Kopp verlor den Ball, Thiele griff nicht energisch ein und Pfeffer schloss eine Einzelaktion mit einem satten Torschuss ab, der glücklicher Weise knapp am Tor vorbei ging. Wach waren wir aber immer noch nicht! Kurz darauf hatte nämlich Streiber die nächste 100prozentige Möglichkeit, als er nach Freistoßtrick von Jugo und Flanke von Courtois de Hurbal direkt vor Kischel auftauchte, aber aus sechs Metern kläglich übers Tor schoss (14.). Von uns war nach wie vor nichts zu sehen und Dresden erarbeitete sich weiterhin gute Torchancen. So zog Heinisch unbedrängt aus 14 Metern ab, aber Kischel hielt hervorragend (20.)! Nach drückender Überlegenheit der Elbflorenzer fiel dann die logische 1:0-Führung durch Jugo (26.). Heinisch hatte nach (unberechtigtem) Freistoß geflankt und Jugo gelang ungehindert, nachdem Thiele und Banser den Ball verpasst hatten, ein Kopfball-Aufsetzer, der nach Pfosten-Berührung im Tor landete. Endlich wachten wir auf und nach geschlagenen 29 (!) Spielminuten gab’s die erste gute Möglichkeit für uns. Stefke hatte nach Gerlach-Anspiel eine zu kurze Dresdner Rückgabe von Klippel erlaufen, aber Schäfer war beim Torschuss noch irgendwie dazwischen, so dass der Ball am Pfosten vorbei trippelte. Das war knapp!


    Dann fiel erneut Stefke auf, diesmal negativ, als ihm ein katastrophaler Fehlpass auf Heinisch "gelang" und Pfeffer aus aussichtsreicher Position leichtfertig vergab (35.). Wieder Glück gehabt! Kurze Zeit später gelang uns der erste richtig gute Angriff. Über die Stationen Banser und Schlitte kam der Ball zu Alex Kopp, aber dessen gefährliche Ecke konnte die Dresdner Abwehr im letzten Moment zur Ecke klären, die dann aber leider nichts einbrachte (38.). Danach wurde es äußerst turbulent. Erstmal Freistoß für uns, Vandreike flankte, Thiele verlängerte per Kopf auf Banser, der elfmeterreif im Strafraum von Schäfer gelegt wurde, jedoch hatte der, bis dahin durch viele zweifelhafte Entscheidungen negativ aufgefallene Schiedsrichter gepennt und auf Freistoß für Dresden entschieden (40.). Eine krasse Fehlentscheidung! Aber es wurde noch schlimmer. Im direkten Gegenangriff der Gastgeber stieg Heinisch zu hart in einen schon verlorenen Zweikampf mit Kischel ein, so dass es zwischen beiden Streithähnen zu einem Wortduell kam und mit Platzverweis für unseren Keeper endete (41.). Nach leichtem Schubser von Kischel an Heinisch hatte der Linienrichter eine Tätlichkeit gesehen. Streng genommen konnte man den sofortigen Platzverweis geben. Ersatztorwart Löffke kam dann neu ins Spiel, Angreifer Binsker musste dafür raus. Nach der ganzen Aufregung gelang uns jedoch in Unterzahl die übliche Trotzreaktion! Schlitte wurde gefoult, Freistoß, Gerlach durfte flanken und Schlitte bedankte sich mit mustergültigem Kopfball aus Nahdistanz und schon stand es 1:1 (45.).


    Halbzeitfazit: Nach einer „unterirdisch“ schwachen ersten halbe Stunde konnte es für uns nur besser werden, aber erst nach der Hinausstellung von Kischel gab es die gewünschte Initialzündung bzw. die Trotzreaktion. Auf einmal waren wir hellwach! Vorher war uns der Gastgeber, teilweise mit lehrbuchreifem Pressing agierend, deutlich überlegen und vergab teilweise kläglich eine höhere Führung!


    2. Halbzeit: In der Kabine musste es ziemlich laut geworden sein, denn sofort nach Wiederanpfiff setzten wir Dresden massiv unter Druck. So verpasste Schlitte, nach Banser-Ablage und einem leider zu scharfen und damit ungenauen Pass von Stefke, diese Eingabe nur knapp (46.). Dann ein Konter über Heckeroth, Vandreike und Gerlach, dessen Pass nahm Thiele im Strafraum an und zog sofort ab, aber Schäfer konnte erstklassig klären (50.). Dresden stand zwar tief in der eigenen Hälfte, hatte jedoch auch mal eine Chance. Nach Freistoßflanke von Heinisch und Fehler von Gottwald vergab erneut Streiber aus fünf Metern Torentfernung (51.). Folgend wieder eine katastrophale Fehlentscheidung von Schiri Illhardt aus Ilmenau. Den Vorteil einer 4-2-Überzahl bei einem erstklassigen Konter für uns pfiff er ab, um Georgi eine Gelbe zeigen zu können (53.). Eine Frechheit und absolut regelwidrig!


    Die nächsten 20 Minuten waren von Mittelfeldgeplänkel und verbissenen Zweikämpfen geprägt. So holten sich Gottwald (musste foulen, nach Ballverlust von Gerlach), Balatka (Zeitspiel) und Georgi (hartes Foul an Schlitte) jeweils Verwarnungen ab. Bei Georgi war es die zweite und somit Gelb-Rot und ab sofort gab es ein Spiel zehn gegen zehn! Zuvor musste auch Alex Kopp, gelb-rotgefährdet, vom Platz, für ihn kam Pölzing in die Partie (62.). Danach hatte dann Gerlach die Chance zum Führungstreffer, nach Doppelpassspiel mit Banser hatte unser Kapitän abgezogen, aber Schäfer vereitelte die gute Möglichkeit (72.). Es folgte der schönste Angriff der insgesamt hitzigen Partie. Über die Stationen Stefke, Gerlach und erneut Stefke kam der Ball zu Schlitte, der von Rechtsaußen herrlich geflankt hatte und Banser war per bilderbuchmäßigem Kopfball zur Stelle (77.). 1:2 und der Jubel kannte bei uns keine Grenzen! Dresden setzte jetzt zwar alles auf eine Karte, kam aber nur noch zu einer guten Möglichkeit und zu einem Torschuss. Erst klärte Löffke einen Linkert-Schuss (86.) und dann hielt er noch einen Jugo-Geschoß im Nachfassen (89.). Das war’s dann! Der 2:1-Auswärtssieg war perfekt!



    Fazit:
    Nach einer ganz schwachen ersten halben Stunde, der 1:0-Führung für Dresden und dem berechtigtem Platzverweis für unseren Torwart Sebastian Kischel haben wir trotzdem in der Elbmetropole gewonnen, und das durchaus verdient! Vor allem nach der roten Karte haben wir eine tolle Moral bewiesen und sind mit einer Trotzreaktion zurück ins Spiel gekommen. Ohne den Platzverweis wäre es voraussichtlich sehr schwer geworden, nachdem uns Dresden anfangs deutlich überlegen war. Aber so gut wie die Gastgeber am Anfang waren, bauten sie nach dem Ausgleich immer weiter ab. In Hälfte zwei bestimmten wir, zeitweise in Unterzahl, ganz klar das Spielgeschehen und hätten durchaus noch höher führen können. Am Ende ein verdienter, teilweise aber auch glücklicher Sieg.


    Das einzige was schmerzvoll zurück bleibt, ist die zu erwartende Sperre für Kischel. Hoffentlich werden es nicht mehr als drei Partien Spielverbot. Im Landespokal-Viertelfinale beim FC Grün-Weiß Piesteritz, Samstag, 12.11.2005, Anstoß 13.30 Uhr, wird auf jeden Fall Daniel Löffke im Tor stehen müssen.


    Von den insgesamt 45 anwesenden Germaniafans leisteten, unter der Führung von vier „Alten Germanen“, ca. 25 Anhänger einen lautstarken Support und feierten nach dem Schlusspfiff, gemeinsam mit der Mannschaft, überschwänglich den errungenen Auswärtssieg.


    Negativ aufgefallen sind die arroganten und klein karierten Ordner des FV Dresden Nord. Vor allem beim Einlass nahmen sie es sehr genau und meinten, dass dies so üblich sei und bei Dynamo Dresden auch so gehandhabt wird. Vielleicht sollte den muskelbepackten Jungs mal einer sagen, dass hier Dresden Nord spielt, die meist nur 200 Fans zu ihrem Fußballplatz locken. Egal, gewonnen, das zählt!



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Der Sieg ist für uns am Ende glücklich. Wie die Mannschaft den Platzverweis weggesteckt hat, zeigt, dass es bei uns alles stimmt. Die Moral ist auf alle Fälle intakt und das passt schon alles. Das sind auch die Gründe, warum ich vorher gesagt habe, unser Ziel bleibt Platz fünf bis Platz acht. Wir haben doch gesehen, was passieren kann, wenn wir nicht ganz da sind. Dann liegt man auch mal schnell zurück und solche Spiele gewinnt man halt nicht immer!"


    Trainer Baron (Dresden):
    "Eine gute Halbzeit reicht nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Wir haben uns eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, aber diese nicht genutzt. Nach der roten Karte ist Halberstadt noch motivierter gewesen. Sie haben uns förmlich niedergekämpft."



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    30.10.2005 VfB Germania Halberstadt – VfB Auerbach 2:0 (0:0)


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Alex Kopp, Thiele, Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte, Banser, Reitzig (ab 56. Binsker)


    VfB Auerbach:
    Fröhlich – Oehl (ab 60. Schmidt) – Boroczinski, Kramer, Gerloff (ab 83. Wiegand) – Gorschinek – Düring (ab 75. Singer), Göschel, Wieland – Pfoh, Wemme


    Schiedsrichter: Torsten Jauch (Benshausen)


    Tore:


    1:0, Binsker (73.),
    Klasseflanke von Kopp, Schlitte mit doppeltem Torschuss aus Nahdistanz, Fröhlich zweimal dazwischen, Binsker bugsiert Abpraller dann über die Linie.


    2:0, Stefke (76.),
    Hackentrick Kopp, herrliche Flanke auf Banser, der per Hinterkopf klassisch auf Stefke ablegt und Stefke trifft mit überlegtem Heber.



    Torchancen: 14:0 (8:0),
    Torschüsse: 21:4 (12:2),
    Ecken: 11:1 (9:0).


    Gelbe Karten: keine – Pfoh (49.), Ball weg geschlagen, Gorschinek (60.), Zeitspiel, Gerloff (62.), Göschel (86.), beide Foulspiel.


    Zuschauer: 1.123, davon 12 aus Auerbach.
    Äußere Bedingungen: herrliches Fußballwetter, um die 23 Grad, viel Sonne, gut bespielbarer Rasen.



    Zum Spiel
    Am Sonntagnachmittag gab es im Friedensstadion beim Aufeinandertreffen von Germania und dem VfB Auerbach erneut ein Spitzenspiel zu bewundern. Wir traten mit der stärksten und bestmöglichen Elf an; Alex Kopp erneut für Nils Pölzing und der zuletzt überzeugende Friedrich „Fritze“ Reitzig hatte Felix Binsker vorerst auf die Ersatzbank verdrängt. Auerbach-Trainer Volkhardt Kramer musste verletzungsbedingt auf seinen erfahrenen Regisseur Stabenow und Abwehrmann Chudzik verzichten. Angreifer Korb wurde ebenso nicht für die Startelf berücksichtigt.


    Nach zwei Minuten das erste Mal Gefahr im Gästestrafraum, Banser hatte gepasst, dennoch konnte Schlitte die Chance leider nicht verwerten. Kurz darauf glänzte der agile Reitzig mit einem überlegten Anspiel auf erneut Schlitte, aber wieder nicht verwandelt (6.). Danach war Banser an der Reihe. Nun hatte Schlitte mal gefährlich geflankt und Banser zögerte jedoch zu lange mit dem Torabschluss, so dass die Gästeabwehr noch klären konnte (7.).Nach zehn Minuten auch mal die Vogtländer, Pfoh nutzte einen unnötigen Ballverlust von Vandreike und zog unmittelbar ab, aber verfehlte deutlich unser Tor. Dann verpassten Reitzig und Thiele gute Eingaben von Banser bzw. Schlitte (nach guter Einzelaktion) nur knapp (12.). Auch Kapitän Gerlach gelang dann ein mustergültiges Anspiel auf Banser, der den Ball clever an- und mitnahm, jedoch beim Abschluss wieder nicht schnell genug agiert hatte (22.). Nach einer eigentlich ungefährlichen Kopfballrückgabe von Thiele zu Kischel ging dann ein Raunen durchs Stadion (23.). Folgend glänzte Reitzig mit seiner Beidfüssigkeit und spielte mit links einen hervorragenden Pass auf Stefke, der aber aus aussichtsreicher Position leider fahrlässig vergab (24.).


    So ging es vorerst weiter im Minutentakt, Chance auf Chance für uns, bisher noch ohne Tore. Manchmal hatte auch der schwache Schiedsrichter irgendetwas Zweifelhaftes und Regelwidriges entdeckt und unterband so einige Offensivaktionen. So soll Reitzig nach 40-Meter-Anspiel von Heckeroth und Weitergabe von Banser im Abseits gestanden haben (27.). Dies war sehr fragwürdig! Und noch einmal Banser, der einen Abwehrabpraller direkt aufnahm und unmittelbar abzog, jedoch mit dem Knaller von der Strafraumgrenze das Tor um wenige Zentimeter verfehlte (28.). Ebenso wurde ein sehr guter Torschuss von Heckeroth, nach Thiele-Pass von Gästekeeper Fröhlich gehalten (35.). Dann wurde es im Auerbach-Strafraum turbulent, zuerst verpasste Banser ein ungenaues Anspiel von Schlitte, in der Folge fiel Gerlach im 16er, dennoch kein Elfmeter (35.). Kurz darauf traf Reitzig eine Flanke von Kopp nicht richtig mit dem Kopf, aber einem Gäste-Abwehrspieler sprang der Ball an die Hand, erneut blieb der Pfiff aus (39.). So ging es mit dem für Auerbach schmeichelhaften 0:0 in die Pause. Die Gäste hätten sich über eine 4:0-Führung für Germania nicht beklagen können.


    2. Halbzeit: Nach einem zu hohen Bein im Auerbacher Strafraum gab es regelgerecht einen indirekten Freistoß für uns. Gerlach wollte aus acht Metern das erlösende Führungstor erzielen, Fröhlich hielt aber hervorragend (51.). So langsam machte sich obschon der vielen vergebenen Möglichkeit Nervosität breit und Trainer Pfannkuch vollzog frühzeitig den ersten Wechsel, Binsker kam für den nicht mal schlechten Reitzig und brachte neuen Schwung in unser Angriffsspiel (56.). Dann wieder ein Freistoß für uns, aus 18 Metern Torentfernung, erneut von Gerlach getreten. Diesmal hatte er in die Mauer geschossen, bekam aber die Möglichkeit des Nachschusses, den Banser fast noch abgestaubt hätte (63.). Auch wenn Abwehrrecke Thiele in der Folge einen Konter der Gäste im letzten Moment unterbinden konnte (68.), von Auerbach war in der Offensive nichts zu sehen. Die Vogtländer standen teilweise mit neun Akteuren in der Defensive und machten nicht mal Anstalten mit mehr als zwei Spielern die Mittelinie zu übertreten. Und wieder „zischte“ ein gefährlicher Gerlach-Freistoß nur um Zentimeter am Tor vorbei (72.). Das war zum „Haare-Raufen“!


    Erst der eingewechselte Binsker erlöste dann die über 1.100 Germaniafans mit dem letztendlich glücklich zu Stande gekommenen 1:0-Führungstreffer (73.). Alex Kopp hatte mustergültig auf Schlitte geflankt, der direkt vor Fröhlich auftauchte, jedoch trotz zweifachem Torschuss aus Nahdistanz am Auerbach-Schlussmann scheiterte, aber Binsker hatte aufgepasst und bugsierte einen dieser Torwart-Abpraller irgendwie über die Linie! Wir drückten die Gäste weiter in die Defensive und wollten jetzt die Entscheidung erzwingen und taten dies auch. Wieder hatte „Kopper“, nach Klassehackentrick, vorbildlich geflankt, Banser per überlegten Hinterkopfball auf Stefke verlängert und Stefke begeisterte Mitspieler, Trainer und Fans mit einem herrlichen Heber über Keeper Fröhlich aus 17 Metern Torentfernung (76.). Das war ein „Bilderbuchtreffer“! Unser „Torhunger“ war aber noch nicht gestillt. Banser knallte kurz darauf einen Schuss an den Außenpfosten (78.). Danach gefiel erneut Kopp mit einer lehrbuchreifen Flanke auf Banser, aber dessen mustergültigen Kopfball kratzte Fröhlich in überragender Manier aus dem Dreiangel (84.). Die letzte Möglichkeit der Partie war Außenverteidiger Heckeroth vorbehalten, der nach Stefke-Freistoß den Nachschuss knapp neben das Gästetor gesetzt hatte. Nach 14 Torchancen und zwei Toren für Germania, jedoch auch keiner einzigen Möglichkeit für Auerbach (!) pfiff Schiedsrichter Jauch um 15.52 Uhr die begeisternde Partie ab und bis auf die 12 Gästefans gingen alle zufrieden nach Hause.



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    Fazit:
    Mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung besiegten wir den VfB Auerbach deutlich. Über 90 Minuten brannten wir ein Offensivfeuerwerk ab und ließen die Gäste überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Auch wenn wir mit unserer Chancenverwertung ein wenig fahrlässig umgingen, wir waren Auerbach in allen Belangen deutlich überlegen. Die Vogtländer konnten sich in der gesamten Partie nicht eine Torchance erarbeiten und waren nur darauf bedacht, ein Debakel zu verhindern. Über einen Endstand von 6:0 hätten sich die Kramer-Schützlinge nicht beklagen können. Die Gäste standen teilweise mit der kompletten Elf in der eigenen Hälfte und waren nur aufs Tore verhindern aus, ohne jedoch eigene Akzente setzen zu wollen. Wir machten eines unserer besten Saisonspiele und zeigten herrlichen Angriffsfußball und begeisterten die Zuschauer. Vor allem das „Bilderbuch-Tor“ von Stefke war allein das Eintrittsgeld wert gewesen. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragten die beiden Außenverteidiger Alex Kopp und René Heckeroth und Torschütze Ladislav Stefke ein wenig heraus.


    Auch unsere Fans, die „Alten Germanen“ und große Teile des Germaniafanclubs „Harz“, hatten sich dem hervorragenden Spiel angepasst und lieferten einen starken Support ab. Vor allem in der zweiten Halbzeit wurde unsere Mannschaft überschwänglich gefeiert und lautstark unterstützt. Auch das war eine überragende Leistung!


    Am kommenden Sonntag geht’s zum FV Dresden Nord. Mit einem erneuten Sieg könnten wir unseren derzeitigen zweiten Tabellenplatz festigen, da auch aufgrund der Spielansetzungen viele Top-Teams gegeneinander spielen. So empfängt der HFC den VFC Plauen, Auerbach Budissa Bautzen und Sachsen Leipzig den 1. FC Magdeburg, alles Mannschaften des Oberligaspitzenfeldes. Darum wäre ein dreifacher Punktgewinn in Dresden, beim Tabellen-Dreizehnten umso wichtiger. Aber schwer genug wird dieses Spiel, zumal wir zuletzt zweimal auswärts verloren haben und der letzte Sieg in fremden Gefilden dann schon fast einen Monat zurückliegt (3:4 in Pößneck). Die letzten beiden sehr guten Heimspiele lassen uns jedoch erwartungsvoll am Sonntag nach Dresden schauen.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Wie schon in der letzten Wochen waren wir wieder die eindeutig bessere Mannschaft, nur diesmal haben wir auch gewonnen und die Tore gemacht. Der Sieg war hochverdient. Meine Mannschaft hat in allen Belangen überzeugt."


    Trainer Kramer (Auerbach):
    "Wir haben von Beginn an taktisch unklug gespielt. Wir hätten uns zur Halbzeit auch nicht wundern brauchen, wenn wir 0:4 zurück gelegen hätten. Halberstadt war die klar bessere Mannschaft."



    » Bilder vom Spiel nun online!


    KLICK: http://www.germania-fanpage.de…/saison0506/hbs_auerbach/


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    23.10.2005 VfB Germania Halberstadt – FSV Budissa Bautzen 2:2 (1:0)


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Alex Kopp (ab 60. Pölzing), Thiele, Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte, Reitzig, Binsker (ab 60. Banser)


    FSV Budissa Bautzen:
    Schier – Rietschel – Zichner, Kapocsi (ab 69. Golbs) – Pannach, Rettig, Sentivan, Glaubitz (ab 44. Schaumkessel) – Wecker – Kohlschütter (ab 78. Henkert), Kellig


    Schiedsrichter: Michael Geiler (Langenwetzendorf)


    Tore:


    1:0, Schlitte (33.),
    Freistoßflanke von Gerlach, mustergültiger Kopfball von Schlitte,


    1:1, Kellig (61.),
    Kohlschütter kann ungehindert flanken, Heckeroth kommt nicht an den Ball und Kellig zieht aus 15 Metern sofort ab und „tunnelt“ dabei noch Kischel,


    2:1, Reitzig (70.),
    Heckeroth „vernascht“ Golbs, flankt in den Strafraum und Reitzig ist per artistischem Hechtflugkopfball zur Stelle,


    2:2, Wecker (87.),
    Wecker fällt hin („Schwalbe“), Freistoß und Wecker zirkelt Ball erstklassig aus 20 Metern über die Mauer hinweg direkt ins Tor!



    Torchancen: 9:3 (4:1),
    Torschüsse: 14:8 (7:4),
    Ecken: 3:5 (1:3).


    Gelbe Karten: Thiele (38.), Alex Kopp (42.), Gottwald (69.) – Kapocsi (43.), Rettig (75.), Rietschel (85.), alle Foulspiel.


    Zuschauer: 982, davon ca. 20 aus Bautzen.
    Äußere Bedingungen: angenehmes Fußballwetter, um die 14 Grad, anfangs Sonne, später kühl und windig, gut bespielbarer Rasen.



    Zum Spiel
    Am Sonntagnachmittag stand die Spitzenbegegnung des zehnten Oberliga-Spieltages an, Zweiter gegen Vierter, Germania gegen Budissa. Bei uns ersetzte der wieder genesene Alex Kopp den zurzeit formschwachen Nils Pölzing und Fait Banser war nach Verletzung wieder im Kader, saß aber vorerst auf der Bank, für ihn stand „Fritze“ Reitzig erneut in der Startformation, neben den üblichen „Verdächtigen“. Budissa Bautzen musste nur Slavomir Ovecka austauschen, Eric Kapocsi vertrat den slowakischen Abwehrmann. Ansonst lief die derzeitige Topelf des Aufsteigers auf.


    Die ersten beiden Torschüsse der Partie gab Bautzen ab, die aber Kischel nicht gefährden konnten. Schon nach neun Minuten hatten wir die erste Chance: Nach Gottwald-Pass spielte Binsker einen Ball hoch in Richtung Strafraum, Rietschel verpasste, Reitzig bekam den Ball, ließ Rettig „alt aussehen“ und scheiterte aber am aufmerksamen Gästekeeper Schier. Danach glänzte Alex Kopp mit einer artistischen Abwehraktion auf Schlitte, der mit Gerlach Doppelpass spielte und Richtung Tor sprintete, aber dann doch auf Binsker ablegte, der aber im Abseits stand (10.)! Den hätte Schlitte alleine machen können und Binsker war zu voreilig gewesen. Und wieder gefiel der „quirlige“ Reitzig mit schönem Trick und Klassepass auf Schlitte, aber angeblich wieder Abseits (20.). Folgend die erste rüde Aktion von Gäste-Kapitän Rettig, der Reitzig absichtlich von den Beinen geholt hatte, aber die fällige Gelbe blieb überraschender Weise aus (25.). Dann Freistoß für Bautzen, Rietschel flankte, wir verteidigten nicht energisch, bekommen deshalb den Ball nicht aus der Gefahrenzone (Kopp) und Pannach setzte zum Nachschuss an, aber Kischel hatte aufgepasst (28.). Dies blieb die einzige Gäste-Chance der ersten Halbzeit.


    Wir hingegen machten weiter Druck und wiederholt Reitzig hatte ein Tor auf dem Fuß, schoss aber nach Kopfballvorlage von Binsker aus fünf Metern Torwart Schier an (30.). Das war zum Verzweifeln! Bei der nächsten Aktion lief es besser. Binsker hatte einen Freistoß in Eckfahnen-Nähe herausgeholt, Gerlach geflankt und Schlitte lehrbuchreif unter die Latte ins Tor geköpft (33.). Da hatte die Gäste-Abwehr um Libero Rietschel und vor allem Wecker geschlafen. Und wieder Reitzig, Binsker hatte erneut den Ball erkämpft, herrlich auf Reitzig abgespielt, aber „Fritze“ vergab abermals aus 14 Metern Torentfernung bzw. hatte Schier hervorragend gehalten. Dann bekamen Thiele und Kopp nach angeblichen Fouls jeweils eine Gelbe, beides fragwürdige Entscheidungen. Glaubitz musste dann nach unglücklichem Fall auf die Schulter verletzt raus, für ihn kam Offensivkraft Schaumkessel. In der Zwischenzeit war Reitzig nach schönem Stefke-Pass im Strafraum zu Fall gekommen (43.). Hier hätte es nach Foul von Zichner einen Strafstoß geben müssen! So ging es nach 4:1 Torchancen nur mit einer knappen Ein-Tor-Führung in die Kabinen.


    2. Halbzeit: Ohne weitere Wechsel ging es vorerst weiter. Nach „brasilianischer“ Einlage von Gerlach kam es im Gästestrafraum zu einem Tohuwabohu, Gerlach scheiterte letztendlich als Dritter, nach Heckeroth und erneut Reitzig bzw. vermochte Gerlach nicht, den Ball im Tor unterzubringen, Sentivan hatte diesmal für seinen schon geschlagenen Keeper vor der Linie gerettet (52.). Und die nächste gute Möglichkeit, eingeleitet von Abwehrchef Gottwald, überlegter Pass auf Schlitte, der mit herrlicher Flanke auf Binsker glänzte, aber Binsker knallte den Ball per „Seitfallzieher“ an den Pfosten und beim erneuten Torschuss des zurückprallenden Balles wurde er durch Pannach entscheidend gestört, so dass Schier den Ball ohne Probleme halten konnte (55.). Dann endlich mal die Gäste, als Wecker eine Ecke direkt an die Latte schoss (59.). Eine Minute später wieder Binsker, der mittels Klasseflanke Schlitte frei spielte, aber unser schnelle Rechtsaußen vergab die sehr gute Möglichkeit und schoss übers Tor (60.). Das war zum „Haare raufen“!


    Dann brachte Pfannkuch mit Pölzing (für Kopp) und Banser (für Binsker) zwei „frische“ Spieler (60.). Glück brachten diese Wechsel leider nicht. Wir liefen nach Ballverlust in einen Konter, der eingewechselte Pölzing konnte Kohlschütter nicht energisch beim Flanken stören, Heckeroth sah bei der Flanke auch nicht gut aus und Kellig schoss ungehindert aus 15 Metern ins Tor, tunnelte dabei noch Kischel und es stand 1:1 (61.). Dieser unverdiente Ausgleich stellte den bisherigen Spielverlauf völlig auf den Kopf. Kurz darauf hatten wir aber schon die nächste Torchance. Reitzig und Stefke hatten herrlich zusammengespielt, Stefke überlegt auf Schlitte zurückgelegt, aber Schlitte’s Torschuss wurde mit vereinten Kräften von Budissa abgewehrt (65.). Dann fiel aber doch der haushoch verdiente und erneute Führungstreffer. Nach Vandreike-Pass hatte Heckeroth seinen Gegenspieler Golbs „alt aussehen lassen“, mustergültig in den Fünfmeterraum geflankt und Reitzig markierte endlich, per überragenden Hechtflugkopfball, seinen lang ersehnten Treffer zum 2:1 (70.).


    Danach wieder ein absichtliches Foul von Rettig, diesmal an Schlitte, der sonst durch gewesen wäre (75.). Eigentlich hätte dies, nach der nicht erfolgten ersten Verwarnung, Gelb-Rot sein müssen! Folgend der einzige Torschuss von Banser, der nach überlegtem Pass von Gerlach Gästekeeper Schier per Distanzschuss überwinden wollte, aber Schier hatte aufgepasst (77.). Anstatt die Führung zu verteidigen, agierten wir zu offensiv und luden Bautzen durch Ballverluste zu Kontern ein. So landete ein Einwurf von Pölzing beim Gegner und in der Folge fiel Wecker nach angeblichem Foul von Gerlach in Strafraumnähe. Dies war eine ganz klare „Schwalbe“, aber der schwache Schiedsrichter Geiler war auf die Schauspielerei herein gefallen. Wecker spitzelte dann den Freistoss direkt aus 20 Metern über die Mauer ins Tor (87.). Das war ärgerlich! Wir kamen dann zu keiner weiteren Möglichkeit mehr und nach 93 Minuten erfolgte der Abpfiff. Unsere Spieler waren traurig, Bautzen jubelte über den glücklichen Punkt.



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    Fazit:
    Nach einer abwechselungsreichen und ansehnlichen Partie kamen wir nach guter Leistung leider nur zu einem Punkt gegen die Gäste aus Bautzen. Dieses Remis war für Budissa schmeichelhaft und aufgrund des späten Ausgleichs äußerst glücklich zu Stande gekommen. Im Prinzip waren wir den Sachsen die meiste Zeit überlegen, ließen kaum gegnerische Tormöglichkeiten zu, kamen aber trotzdem zu keinem Sieg, weil wir mit der Chancenverwertung teilweise zu fahrlässig umgingen.


    Der Aufsteiger aus Bautzen hatte insgesamt nur drei Torchancen, markierte aber mit einer sehr hohen Effizienz zwei Treffer. Allein in der ersten Halbzeit hätten wir das Spiel schon entscheiden können bzw. müssen. Auch nach der Halbzeitpause vergaben wir die vielen Chancen teilweise kläglich. Das sollte besser werden.


    Schon am kommenden Sonntag, in einem erneuten Heimspiel, wieder als Partie des Tabellen-Vierten (jetzt Germania) gegen den Zweiten (jetzt Auerbach) können wir beweisen, dass auch Germania eine effektive Offensivabteilung besitzt. Einfacher wird es dann aber gegen die starken Auerbacher bestimmt nicht. Trotzdem lässt uns die gute Darbietung von gestern erwartungsvoll zu den nächsten Spielen schauen.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Wenn wir heute unser ganzes Pech verbraucht haben, ist mir für den Rest der Saison nicht bange. Wir waren klar überlegen und haben uns viele Chancen erarbeitet. Letztlich hat uns das Glück gefehlt. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber angesichts des Verlaufs der Partie kann ich nun nicht zufrieden sein."


    Trainer Hentschel (Bautzen):
    "Nach dem Spielverlauf bin ich mit dem Punkt sehr zufrieden. Es war viel Glück dabei. Wir hatten zwei, drei Chancen und machen zwei Tore."



    » Bilder vom Spiel nun online!


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    FENOMEN


    Danke für den Hammerbericht!!! Erste Sahne, da wäre man gerne dabei gewesen... :respekt:




    Klaus-Held


    Jedem richtigem Fußballfan (du bist keiner!) und vor allem mir kommt das Kotzen, wenn man deine Kommentare hier liest...


    Geh zum VfL Wolfsburg oder in irgendeine andere langweilige Arena, wenn du Fußball ohne Emotionen erleben willst und laß die richtigen und wahren Fans sich in den Stadien, bei den Spielen ausleben...


    Und vor allem, quatsch hier nicht von Dingen, von denen du absolut keine Ahnung hast!

    16.10.2005 FC Eilenburg – VfB Germania Halberstadt 1:0 (1:0)


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Pölzing (ab 75. Stosch), Thiele, Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte, Reitzig, Binsker


    FC Eilenburg:
    Schöne – Petzolf (ab 42. Heyde), Ackermann, Korb, Kühnast – Schmidt, Knaubel (ab 59. Karau), Moritz, Schaaf – Hönemann, Fischer


    Schiedsrichter: André Stolzenburg (Neuruppin)


    Tor:


    1:0, Petzold (20.),
    Kopfballabwehr von Stefke direkt auf Schaaf, der legt auf Petzold ab, Sonntagsschuss mit dem rechten Außenriss in den linken Dreiangel.



    Torchancen: 5:4 (3:2),
    Torschüsse: 7:8 (5:3),
    Ecken: 5:6 (3:3).


    Gelbe Karten:Schlitte (50.), Foulspiel, Stosch (76.), Foulspiel, Thiele (83.), Gerangel mit Hönemann – Knaubel (15.), Trikot ziehen, Hönemann (83.), Gerangel mit Thiele.


    Zuschauer: 405, ca. 65 aus Halberstadt.
    Äußere Bedingungen: angenehmes Fußballwetter, um die 12 Grad, viel Sonne, wenig Wind, sehr guter Rasen!



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    Zum Spiel
    Mit nur einem Minikader von 15 Spielern ging es am Sonntagnachmittag zum FC Eilenburg in die Muldestadt. Nicht dabei waren bei uns: Alex Kopp (nach Knieverletzung noch nicht wieder fit), Fait Banser (Bänderanriss nach Zusammenprall mit VfL-Keeper Lenz aus dem Wolfsburg-Spiel, voraussichtlich 3-4 Wochen Pause), Steffen Wiekert (berufsbedingt) und Erik Hartmann (nach Verletzungspause Samstag in der Zweiten). Mit Sebastian Stosch, Gabriel Lorenz und René Cunaeus saßen nur drei Defensivakteure auf der Ersatzbank. Bei Eilenburg fehlten die verletzten Bernhardt, Hund, Grubitzsch und Delitzsch.


    Nach vier Minuten gab Eilenburg den ersten Torschuss ab, nach schlechtem Vandreike-Abspiel verzog Knaubel aber deutlich. Fast im Gegenzug rutschte Thiele an einer Ecke knapp vorbei (5.). Kurz darauf konnte Heckeroth, nach Flanke von Schaaf, gerade noch vor dem einschussbereiten Höhnemann zur Ecke klären, auch wenn es dann überraschend Abstoß gab (8.). Dann verlor abermals Vandreike leichtfertig einen Ball, Schmidt spielte Doppelpass mit Fischer und glänzte dann mit einem Lupfer auf Hönemann, der wiederum Kischel überlupfte und Gottwald rettete für den schon geschlagenen Keeper akrobatisch noch vor der Linie (14.). Vorher hatte Gottwald auf Abseits (Hönemann) gespielt, aber Thiele war unaufmerksam und hob die Abseitsstellung auf. Außerdem hatten wir bei dieser turbulenten Torraumszene etwas Glück, dass Schiedsrichter Stolzenburg nach Foul von Kischel an Hönemann nicht auf Strafstoss entschied, den hätte man geben können. Danach gab’s Gelb für Knaubel wegen Trikotziehen (15.). Und wieder verteidigten wir nicht energisch genug und erneut tauchte Hönemann vor Kischel auf, vergab aber kläglich (17.).


    Auch dem Führungstor gingen Fehler unserer Defensive voraus. Pölzing konnte die Flanke von Kühnast nicht energisch unterbinden und Stefke hatte vor dem eigenen Strafraum genau auf Schaaf geköpft, der sofort auf Petzold ablegte und es folgte ein Sonntagsschuss aus 19 Metern Torentfernung, mit dem Außenriss in den Dreiangel zum 1:0 (19.). Nach kurzzeitigem Schock wurde Kevin Schlitte, nach Zuspiel von Stefke im Strafraum umgestoßen, aber der Elfmeter-Pfiff blieb wieder (berechtigt) aus (22.). Folgend bekamen wir den Ball nicht schnell genug aus der Gefahrenzone und Moritz schoss glücklicher Weise übers Tor (27.). Dann mal ein guter Pass von Binsker, aber Schöne war kurz vor Schlitte dazwischen (29.). Auch eine Flanke von Reitzig war gefährlich, aber niemand war zur Stelle bzw. Schlitte zu weit weg (34.). Nach geschlagenen 40 Minuten (!) unsere erste Torchance, Ecke Stefke, Kopfball von Schlitte, aber Kevin kam nicht richtig hinter den Ball und verzog deshalb knapp! Und noch eine Torchance für uns. Schlitte hatte auf Gerlach abgelegt, aber dessen guten Torschuss konnte Schöne halten (43.). Kurz vor der Halbzeitpause versprang Hönemann noch mal der Ball, nachdem wir wieder nicht energisch eingegriffen hatten (45.).



    2. Halbzeit: Es ging sofort gut los. Superpass von Reitzig auf Binsker, der im 16er fiel, aber wieder kein Elfmeter für den kleinen Schubser (46.). Danach holte sich Schlitte für ein Frustfoul unnötig die gelbe Karte ab (50.). Es folgte unsere dritte Torchance: Langer Pass von Pölzing auf Binsker, der Ball kam zu Thiele, der auf Stefke ablegte und Stefke zog sofort aus 15 Metern ab, aber Schöne konnte den ungenauen Torschuss halten (51.). Dann endlich mal ein Klassezuspiel vom bisher schwachen Vandreike auf Binsker, aber an dessen Pass in den Strafraum kam Reitzig nicht heran (54.). Auch Stefke gefiel folgend mit einem Superanspiel auf Schlitte, aber wieder war Schöne etwas schneller (57.). Kurz darauf unsere nächste Torchance, Kischel hatte auf Schlitte abgeschlagen, mustergültiger Pass auf Reitzig, aber Bansers Ersatzmann vergab kläglich aus aussichtsreicher Position (63.). Das Spiel plätscherte vor sich hin, die großen Strafraumszenen blieben weiterhin aus.


    Trainer Pfannkuch brachte dann Mittelfeldmann Stosch für Außenverteidiger Pölzing (75.). Wir stellten entsprechend auf eine Dreier-Abwehr-Kette um, mit Thiele, Gottwald und Heckeroth. Stosch holte sich für ein rüdes Foul sofort eine Gelbe! Zwei Minuten später leistete sich Gottwald vor dem eigenen Strafraum einen Fehlpass, störte dann aber beim „Wiedergutmachen“ Hönemann energisch beim Abschluss (77.). Nach 80 Minuten endlich mal wieder ein Torschuss von uns, Gerlach hatte abgezogen, aber vorbei. Dann eine Kombination über Vandreike, Binsker und Gerlach, aber der finale Torschuss wurde von der aufmerksamen FCE-Abwehr geblockt (83.). Auch Eilenburg hatte noch eine gute Möglichkeit, Moritz hatte auf Hönemann geflankt, der engagierte Angreifer traf den Kopfball aber nicht richtig (86.). In derselben Minute schoss Stefke einen FCE-Abpraller aus 18 Metern in die Wolken. Dann noch eine strittige Szene kurz vor Schluss. Nach Flanke von Gerlach wurde Binsker im Strafraum gelegt (88.). Diesen fälligen Foulelfemeter hätte man auch geben können, eventuell sogar müssen. So blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0-Sieg für Eilenburg!



    Fazit:
    In einer von wenigen Höhepunkten geprägten und niveauarmen Partie verloren wir nach schwacher Vorstellung am Ende zu Recht in Eilenburg. Vor allem in der ersten Halbzeit standen wir von den Gegenspielern viel zu weit weg, leisteten uns etliche Fehlpässe und ließen jegliche Aggressivität vermissen. So konnte Eilenburg, gerade in den ersten 20 Minuten, nach Belieben kombinieren und erzielte ein glückliches Tor. Der Sieg für die Muldestädter war aber aufgrund der besseren Torchancen durchaus verdient. Auch wenn es in der zweiten Hälfte ein Spiel auf ein Tor (das der Eilenburger) war, konnten wir uns kaum hundertprozentige Torchancen erarbeiten und ohne echte Möglichkeiten fallen nun mal selten Tore. Insgesamt war bei uns die Fehlerquote während des gesamten Spiels viel zu hoch. Vor allem unser Mittelfeld lieferte eine blasse Vorstellung ab und unser Angriffstrio agierte ebenso harmlos. Nur Thiele, Gottwald, Heckeroth und Kischel erreichten Normalform.


    Geht man in Eilenburg in Führung, verläuft das Spiel vielleicht völlig anders, aber hätte, wenn und aber…


    Gegenwärtig müssen wir nach vorn schauen. Die Niederlage ist zwar ärgerlich, aber wer weiß, wofür sie gut war. So wurde die Mannschaft, nach den zwei überragenden Siegen in Sangerhausen und gegen Wolfsburg, mal wieder auf den Boden der Tatsachen herunter geholt und man hat am Sonntag gemerkt, dass „noch nicht alles Gold ist, was glänzt“. Überbewerten sollte man die Niederlage aber nicht, auch andere Oberligateams können Fußball spielen und nicht in jedem Spiel kann man Punkte holen.


    Darum gilt es jetzt, neues Selbstvertrauen zu tanken, um die nächsten beiden Heimspiele (Bautzen, Auerbach) erfolgreich abzuschließen. Außerdem konnten wir aufgrund des Torverhältnisses den zweiten Tabellenplatz halten, auch wenn der Abstand zum 1. FC Magdeburg auf acht Punkte angewachsen ist, aber die Heyne-Truppe hat auch andere Saisonziele als wir.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Wir haben bisher immer am oberen Limit gespielt, heute ist uns das nicht gelungen. Eilenburg war die ersten 20 Minuten klar besser, sind verdient in Führung gegangen. Danach mussten wir einem Rückstand hinterherlaufen und haben die nötige Ruhe vermissen lassen. Nach der Pause waren wir Feldüberlegen, haben uns aber keine klaren Torchancen erarbeiten. Der Sieg für Eilenburg geht deshalb in Ordnung."


    Trainer Pohl (Eilenburg):
    "Es tut gut, auch mal gegen eine Spitzenmannschaft zu gewinnen. In den ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt. Dann hatte Halberstadt mehr vom Spiel, hat die Zweikämpfe gewonnen. Wir waren in dieser Phase optisch unterlegen. Dennoch haben wir das 1:0 recht clever über die Zeit gebracht. Für den Kopf und das Selbstvertrauen der Mannschaft war das ein wichtiger Sieg."


    Torschütze Petzold (Eilenburg):
    "Das klappt einmal von hundert Schüssen! Da war natürlich auch Glück dabei!"



    » Bilder vom Spiel nun online!


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    ps:
    Trotz der Niederlage war es ein angenehmer und lustiger Ausflug. Mit Seabug und vier „Alten Germanen“ hatte ich während der neunstündigen Eilenburg-Tour viel Spaß und die einen oder anderen „Alster“ wurden geleert. Der Support unserer Fans war in der ersten Halbzeit ordentlich, in der zweiten Hälfte ließ er, auch aufgrund des Spielverlaufs, stark nach. Anscheinend fühlten sich auch manche unserer Germaniafans von der Anwesenheit einiger Lok Leipzig-Anhänger ein wenig gestört, auch wenn diese völlig friedlich und überhaupt nicht auf Ärger aus waren.

    Zitat

    Original von Löwe
    Wie viel oder besser gesagt wie wenig Wolfsburg-Fans waren denn anwesend?


    Also richtige Fans, Ultras, Trikotträger usw. habe ich gar nicht gesehen ... vielleicht so 10-15 in Zivil, aber einen Support gab es für die Wölfe überhaupt nicht...


    Aber auch kein Wunder, wer in der Bundesliga schon kaum Fans hat, hat auswärts schon gar keine und beim Testspiel, das geaschlagene 75km entfernt stattfindet schon überhaupt nicht :rofl:


    Ein Ziel des Testspiels war für die Wölfe auf jeden Fall, Werbung für ihre Bundesligaspiele zu machen, das ist wohl voll in die Hose gegangen, so arrogant und überheblich sollte man sich bei solchen Auftritten nicht präsentieren.


    Gerade die vielen Kids und Jugendlichen hätten etwas mehr Aufmerksamkeit der Bundesliga-Stars vor und nach dem Spiel verdient gehabt! Einige der Jüngsten waren arg enttäuscht, kein Autogramme bekommen zu haben.

    ...zum gestrigen Überraschungssieg...


    Statistiken siehe Eröffnungsbeitrag oben!



    Zum Spiel
    Zum, vom Sponsorenstammtisch des Oberligateams organisierten Freundschaftsspiel empfingen wir Dienstagnachmittag die Bundesligamannschaft unserer Partnerstadt Wolfsburg. Bei uns lief die vom letzten Sonntag erfolgreiche Landespokal-Elf auf. Im Kader fehlten erneut nur Binsker (U21-Länderpokal) und Alex Kopp (noch nicht wieder fit). Auch Sebastian Kischel konnte wegen einer Verletzung (Fuß) nicht auflaufen bzw. wurde geschont. Der VfL Wolfsburg musste kurzfristig Kevin Hofland ersetzen, für ihn spielte vorerst der ehemalige Halberstädter Maik Franz in der Innenverteidigung. Ansonsten lief bei den Gästen die derzeit bestmögliche Elf auf. Im Kader fehlten nur Levan Tskitishvili (verletzt), Miroslav Karhan (Behandlung bei der slowakischen Nationalmannschaft) und Mike Hanke (DFB-U21 Abstellung).


    Den ersten Torschuss der Partie gab Kapitän Gerlach, mittels Freistoss ab (nach Foul an Schlitte), aber Jentzsch fing den guten Ball (4.). Erst nach 16 gespielten Minuten gab es die erste aufregende Torraumszene, als Menseguez seine Schnelligkeitsvorteile gegenüber Heckeroth ausspielte und auf Marlet passte, der aber übers Tor schoss. Dann eine gefährliche Ecke, von Menseguez getreten, und Klimowicz köpfte an die Latte (21.). Glück gehabt! Kurz danach verlor Reitzig den Ball und D’Alessandro zog aus zehn Metern Torentfernung ab, aber wieder knapp vorbei (27.). Ebenso klärte Thiele einen Menseguez-Schuss im letzten Moment (34.). Danach fiel wieder Menseguez auf, diesmal aber negativ, als er nach einem Alleingang zu hart in einen Zweikampf mit Keeper Löffke einstieg (35.). Das muss bei einem Freundschaftsspiel nicht sein! Löffke musste kurz behandelt werden, konnte aber weiter spielen.


    Nach 39 Minuten schoss van der Heyden aus 20 Metern knapp neben unser Tor. Zwei Minuten später bekam Vandreike für ein „Allerweltsfoul“ an D’Alessandro die gelbe Karte (41.). Das war mal wieder eine schöne Schauspieleinlage des kleinen Argentiniers. Und Klimowicz hatte mit einem Kopfball noch eine gute Möglichkeit, aber wieder nicht genau gezielt (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff bekamen wir eine Ecke, die Stefke schnell ausführte und auf Gerlach zurücklegte. Unser Kapitän zog sofort ab, Jentzsch wurde die Sicht verdeckt und 1:0 für Germania! Eine etwas glückliche Führung, aber aufgrund der Spielanteile nicht mal unverdient. Die Wölfe hatten zwar bis dahin mehr Torchancen erarbeitet, aber zwingend waren die Aktionen selten. Wir hielten mit einer hohen Laufbereitschaft gut dagegen, zwangen die Bundesliga-Stars zu vielen leichten Ballverlusten und waren bei Kontern stets gefährlich.


    2. Halbzeit: VfL-Trainer Fach brachte erstmal drei neue Spieler, Lenz (für Jentzsch), Langkamp (für Franz) und Sarpei (für Alex). Gerade Maik Franz hatte doch in der ersten Hälfte mit seinem Gegenspieler Fait Banser so einige Probleme gehabt. Wir blieben vorerst unverändert. Nach 50 Minuten wurde es turbulent. Pölzing hatte einen Superpass auf Banser gespielt, der alleine vor Neu-Keeper Lenz auftauchte und mit diesem unglücklich zusammenprallte. Dies hatte eine dreiminütige Behandlungspause zur Folge, aber beide Spieler konnten zum Glück weiter machen. Auch wenn Wolfsburg das Tempo etwas verschärfte, blieben wir vorläufig am Drücker. So ging nach 54 Minuten ein Raunen durch das Friedensstadion, als nach Stefke-Ecke Torschütze Gerlach abermals abzog und Banser den harten Schuss fast ins VfL-Tor abgefälscht hätte. Dann aber doch der Ausgleich für Wolfsburg durch Thiam. Einmal hatten wir nicht aufgepasst und der VfL-Kapitän schloss ein herrliches Solo erfolgreich ab und ließ Löffke keine Chance (60.).


    Trainer Pfannkuch vollzog danach die ersten Wechsel, für Thiele kam Cunaeus (60.) und auch der leicht angeschlagene Heckeroth wurde durch Wiekert ersetzt (61.). Ebenso brachte auch Holger Fach drei neue Akteure, Makiadi, Schnoor und Abuda. Hans Sarpei versuchte es danach mit einem Gewaltschuss, verzog aber knapp (64.). Nun kamen auch unsere letzten beiden Ersatzspieler, Stosch und Lorenz ins Spiel. Kurz darauf wieder mal Ecke für uns, wie immer gefährlich von Stefke getreten und in der Folge wird Reitzig im Strafraum von Schnoor gelegt (67.). Dafür gab es einen berechtigten Foulstrafstoß. Der bei dieser Partie arrogant und überheblich auftretende D’Alessandro wollte das nun gar nicht einsehen und schoss den Ball regelwidrig in die Ferne, aber Schiedsrichter Simon beließ es bei einer Ermahnung. Banser schnappte sich dann den Ball und knallte ihn unter die Latte, ins Tor, zur viel umjubelten 2:1-Führung (68.). Nach dem Treffer gab Trainer Pfannkuch auch A-Jugend-Keeper André Helmstedt eine Einsatzchance und wechselte ihn für Löffke ein (68.). Und wieder erzürnte D’Alessandro die Halberstädter Fans, weil er mal wieder spektakulär gefallen war, was lautstark mit „Schauspieler, Schauspieler“ kommentiert wurde (70.). Der fällige (unberechtigte) Freistoß bereitete dem aufmerksamen Helmstedt aber überhaupt keine Probleme. Wolfsburgs Trainer hatte dann auch mit dem schwachen D’Alessandro „die Faxen dicke“, nahm ihn vom Feld und brachte Urgestein und Managementmitarbeiter Roy Präger (71.).


    Die nächste hundertprozentige Torchance konnten wir aber verbuchen. Vandreike schickte Schlitte mit einem mustergültigen Hammerpass in den freien Raum, Schlitte passte an den Fünfmeterraum, aber Banser agierte bei der Ballannahme unglücklich und vergab die sehr gute Torchance (73.). Eine Minute danach ein Alleingang von Schlitte, aber am Ende fehlte im die Kraft für einen harten Torschuss bzw. hätte er auf den frei stehenden Banser auch ablegen können oder sogar müssen. Wolfsburg war erst wieder nach einer Ecke gefährlich, aber Helmstedt konnte den Makiadi-Schuss klären (78.). Und noch eine Standardsituation (Freistoß) für die Gäste, aber auch hier hielt unser Keeper den Nachschuss von Menseguez sicher (84.). Folgend gab es ein Frustfoul von Sarpei, als er Reitzig einen Ellbogencheck verpasste und dafür berechtigt Gelb sah (85.). Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und konterten die Bundesligafußballer erneut lehrbuchreif aus. Vandreike schlug einen langen Ball auf Banser, der mustergültig Stefke bediente, aber Stefke scheiterte am hellwachen Lenz (86.). Da hatte Wolfsburg aber richtig Glück gehabt. Pünktlich und ohne Nachspielzeit wurde dann abgepfiffen und die Überraschung war perfekt. Wir hatten die Bundesligatruppe vom VfL Wolfsburg 2:1 besiegt.



    Fazit:
    In einer Klassepartie besiegten wir die Bundesliga-Mannschaft vom VfL Wolfsburg nicht mal unverdient. Ein Drei-Klassen-Unterschied war in dieser Begegnung zu keiner Zeit erkennbar. Die Wölfe agierten unkonzentriert und leisteten sich erschreckend viele Abspielfehler. Auch in der Defensive verhielten sie sich fahrlässig.


    Insgesamt war dies ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Freundschaftsspiel, mit einer sehr guten Germania-Mannschaft und einem teilweise überheblich und arrogant auftretenden Bundesligisten. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragten bei uns Vandreike und Gottwald ein wenig heraus, beide Defensivakteure lieferten eine überragende Partie ab. Wir spielten über 90 Minuten mit Leidenschaft und der notwendigen Aggressivität und ließen den Superstars vom VfL kaum Platz zum kombinieren. Auch der erwartete Einbruch nach den vielen Wechseln gab es bei uns nicht. Alle eingesetzten Spieler überzeugten und begeisterten das zahlreich anwesende Publikum.


    Am kommenden Sonntag steht das Auswärtsspiel beim FC Eilenburg an. Dort müssen wir unsere gute Form bestätigen und drei Punkte sollten das Ziel sein. Der Sieg im Landespokalviertelfinale und der Überraschungserfolg gegen Wolfsburg sind dann Makulatur und sollten nicht den Blick auf das Wesentliche, den Liga-Alltag, verdecken.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    „Ich hatte nicht gedacht, dass wir so gut mithalten würden. Ich habe gute Jungs und bin stolz auf sie!“


    Trainer Fach (Wolfsburg):
    "Es war ein normales Testspiel. Ergebnisse wie diese werden immer wieder passieren."



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    11.10.2005 VfB Germania Halberstadt - VfL Wolfsburg 2:1 (1:0)


    VfB Germania Halberstadt:
    Löffke (ab 68. Helmstedt) - Pölzing (ab 64. Lorenz), Thiele (ab 60. Cunaeus), Gottwald, Heckeroth (ab 61. Wiekert) - Vandreike - Gerlach (ab 64. Stosch), Stefke - Schlitte, Banser, Reitzig


    VfL Wolfsburg:
    Jentzsch (ab 46. Lenz) - Alex (ab 46. Sarpei), Quiroga, Franz (ab 46. Langkamp), Neziri - Thiam (ab 61. Schnoor), van der Heyden - D'Alessandro (ab 71. Präger) - Menseguez, Marlet (ab 61. Abuda), Klimowicz (ab 61. Makiadi)


    Schiedsrichter: Dirk Simon (Schkopau)


    Tore:


    1:0, Gerlach (43.),
    Ecke Stefke, zurückgelegt auf Gerlach, der unmitellbar aus 18 Metern Torentfernung abzieht, Tor!


    1:1, Thiam (60.),
    Einwurf zu D'Alessandro, Kurzpass auf Thiam, der nach starkem Solo Löffke keine Chance lässt.


    2:1, Banser (68., FE),
    Foul von Schnoor an Reitzig im Strafraum, Banser schnappt sich den Ball und knallt den fälligen Elfmeter unter die Latte ins Tor!



    Torchancen: 6:7 (1:3),
    Torschüsse: 9:13 (3:6),
    Ecken: 5:4 (3:2).


    Gelbe Karten: Vandreike (41.), Foulspiel - Sarpei (85.), Foulspiel.


    Zuschauer: 1.320!
    Äußere Bedingungen: angenehmes Fußballwetter, um die 18 Grad, sonnig, gut bespielbarer Rasen.



    Verdienter Sieg gegen arrogant auftretende Wolfsburger!



    Später mehr

    Zitat

    Original von ALLESFAHRER

    WAR HBS SO STARK ODER DER VFB EINFACH SCHLECHT??? :?:


    Trifft wohl beides zu, Wir waren saustark und Sangerhausen völlig harmlos...


    Das 0:1 nach 48 Sekunden hat Sangerhausen total verunsichert, dann machen wir kurz vor der Pause das 0:2, und kurz nach der Pause hat die Gelb-Rote Sangerhausen dann auch den letzten Mut genommen...


    Aber vorrangig haben wir eine überragende Leistung abgeliefert, an diesem Tag hat Sangerhausen ganz klar die Grenzen aufgezeigt bekommen ... unser bestes Saisonspiel bisher!


    Wie gesagt, der Trainer der Landesligaelf von Sangerhausen (stand neben mir) hat mehrfach erzählt, dass er sich in seiner 30-jährigen Karriere nicht erinnern kann, dass Sangerhausen schon jemals so vorgeführt wurde ... macht einen irgendwie stolz ... =)



    Zitat

    Original von Stendalfan
    kann mich Allesfahrer nur anschließen, wie hat eigentlich Randy Gottwald gespielt?


    Randy war am Anfang nervös, dann wurde er immer ruhiger (auch der Spielstand sorgte dafür) ...


    Schau doch zu unserer Fanpage bzw. ins Fanforum, zu den Einzelkritiken ... hier gehts zum Germania-Forum!


    Mit besten Germania-Grüßen

    09.10.2005 VfB Sangerhausen – VfB Germania Halberstadt 0:6 (0:2)


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Pölzing, Thiele (ab 85. Lorenz), Gottwald, Heckeroth – Vandreike (ab 82. Stosch) – Gerlach, Stefke – Schlitte (ab 75. Wiekert), Banser, Reitzig


    VfB Sangerhausen:
    Völkner – Krüger (ab 60. Gliniorz), Benes, Schneider, Trautmann – Maherovych – Jadlos (ab 42. Gängel), Hering, Obrtlik – Janecek, Meyer (ab 82. Timpe)


    Schiedsrichter: Schweinefuß (Rieder)


    Tore:


    0:1, Stefke (1.),
    Erster Angriff, Pass Vandreike, Stefke zieht von Linksaußen ab und trifft aus sieben Metern ins Tor!


    0:2, Thiele (40.),
    Freistossflanke Gerlach, Kopfball Thiele.


    0:3, Stefke (55.),
    Klassepass von Gerlach auf Reitzig, der sich gekonnt auf Rechtsaußen durchsetzt, überlegt auf Stefke passt und „Lazi“ trifft aus 14 Metern Torentfernung!


    0:4, Banser (57.),
    Einzelaktion Gerlach, Torschuss, Völkner muss „abklatschen“ lassen und Banser knallt den Abpraller aus 15 Metern direkt ins, Tor!


    0:5, Vandreike (78.),
    Superpass von Gerlach auf Reitzig, der sich clever behauptet, auf Vandreike zurücklegt und Ingo schießt den Ball in den Dreiangel!


    0:6, Reitzig (82.),
    Genialer Pass von Stefke, der so Reitzig frei spielt, „Fritze“ umkurvt Völkner und markiert überragend und abgezockt zugleich das Tor!



    Torchancen: 1:12 (1:5),
    Torschüsse: 6:17 (3:7),
    Ecken: 3:5 (2:2).


    Gelbe Karten:Pölzing (33.), Ball weg geschlagen – Maherovych (32.), Foulspiel,
    Platzverweise:Maherovych (49., Gelb-Rot), wiederholtes Foulspiel!


    Zuschauer: 1.120, davon ca. 85 Germaniafans!
    Äußere Bedingungen: herrliches Fußballwetter, um die 23 Grad, viel Sonne, sehr gut bespielbare Rasenfläche.



    Zum Spiel
    Bei herrlichem Fußballwetter ging es für uns am Sonntagnachmittag zum VfB 1906 Sangerhausen, der Gegner für das Achtelfinale des Landespokals. In unserer Startformation ersetzte Friedrich Reitzig, den für den U21-Länderpokal in Duisburg abgestellten Felix Binsker. Ansonsten lief die, im taktisch gewohnten 4-3-3, erfolgreiche Elf vom 5:1-Heimsieg gegen Oberlausitz auf und Nils Pölzing spielte erneut, für den immer noch verletzten Alex Kopp (mit vor Ort), rechter Verteidiger. Unseren 16er Kader ergänzten an diesem Tag Löffke, Cunaeus, Wiekert, Stosch und Lorenz. Bei Sangerhausen, der Berg- und Rosenstadt standen mit Obrtlik, Benes, Janecek drei Tschechen, mit Maherovych, Jadlos zwei Ukrainer und mit Völkner, Trautmann zwei ehemalige HFC-Akteure in den Reihen der Gastgeber, aber mit Maik Rüdiger (früher auch HFC) fehlte auch ein sehr erfahrener Spieler,


    Pünktlich um 14 Uhr pfiff Schiedsrichter Schweinefuß an und bereits nach 48 Sekunden hatte Stefke, nach herrlichem Vandreike-Pass schon das erste Mal getroffen, ein satter Schuss von Linksaußen, aus sieben Metern Torentfernung! Somit war die erste Anspannung schon frühzeitig verschwunden und Sangerhausen, inkl. Publikum war erst einmal geschockt! Kurz danach hätte Banser, nach Stefke-Ecke fast das 0:2 per Kopfball erzielt, aber knapp drüber (4.). Die Heimmannschaft kam nach sieben Minuten zur ersten Ecke, die aber nichts einbrachte. Nach einer Viertelstunde brannte es das nächste Mal im Sangerhäuser Strafraum, als Reitzig nach Stefke-Ecke ungehindert aufs Tor schießen konnte; aber Völkner war auf dem Posten. Folgend bekam die Abwehr um Libero Schneider (später im Mittelfeld) den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Stefke verfehlte das Tor nur knapp (19.). Die erste und im gesamten Spiel einzige (!) Torschance hatte Jadlos, aber mit seinem cleveren Weitschuss konnte er Kischel nicht überraschen (20.). Auch bei einem Freistoss der Rosenstädter in Strafraumnähe (nach Vandreike-Foul), durch Obrtlik getreten, klärte Thiele souverän (22.).


    Nach 32 Minuten die erste gelbe Karte für den Gastgeber, Maherovych hatte Vandreike gefoult. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung und dies sollte noch Folgen haben. Kurz danach noch ein harmloser Kopfball von Benes, aber eine Torchance war dies nicht (33.). Schlitte wurde dann im Strafraum gelegt, aber der Elfmeterpfiff blieb aus (34.). Sangerhausen spielte jetzt zwar gefälliger nach Vorne, aber am 16er war Schluss. Nur Gottwald griff dann einmal nicht energisch ein, aber Kischel war aufmerksam und bereinigte die Situation problemlos (35.). Zwei Minuten später erkämpfte Vandreike „ausgebufft“ den Ball und leitete mit einem überragenden Pass einen Klasse Konter über Schlitte ein, der in den Strafraum flankte und Bansers Kopfball strich um Haaresbreite am Pfosten vorbei (37.). Dann eine lehrbuchreife Kombination über Gerlach, Schlitte, Banser und letztendlich Stefke verfehlte das Gehäuse mit einem harten Torschuss nochmals ganz knapp (39.). Aber schon die nächste Möglichkeit nutzten wir effektiv zum 0:2 (40.), Freistoss nach Foul an Banser, von Gerlach getreten und Thiele traf ungehindert per Kopf. Das war wohl schon eine Vorentscheidung und auch Jadlos musste jetzt bei Sangerhausen vorzeitig verletzt vom Platz. Für den ukrainischen Mittelfeldstar vom Gastgeber kam Gängel (42.). Dann war Halbzeitpause!


    2. Halbzeit: Vorerst gab es bei uns eine taktische Änderung, Schlitte spielte jetzt Linksaußen, Reitzig dafür rechts. Sangerhausen gab den ersten Torschuss der zweiten Hälfte ab, aber Kischel hatte mit dem ungefährlichen Ball von Janecek überhaupt keine Probleme (48.). Dann wohl die entscheidende Szene für den weiteren Spielverlauf, Reitzig war auf Rechtsaußen wieder Mal durchgebrochen und Maherovych konnte ihn nur durch ein absichtliches Foul stoppen. Das war klar Gelb und somit Gelb-Rot für den bereits verwarnten Ukrainer (49.). Somit war der Gastgeber für die restlichen 40 Spielminuten nur noch zu Zehnt! Kurz danach ein langer Pass vom spielfreudigen Gerlach, Trautmann „schlief“ und Schlitte erlief den Ball und scheiterte aber alleine vor Völkner (52.). Schade! Drei Minuten später dann doch das 0:3 (55.), Klassepass von Gerlach auf Reitzig, der sich gekonnt auf Rechtsaußen durchsetzte, überlegt auf Stefke passte und „Lazi“ traf aus 14 Metern Torentfernung! Und auch den nächsten Angriff nutzten wir zu einem Treffer. Diesmal hatte Gerlach aufs Tor geschossen, Völkner konnte den harten Ball nicht festhalten und Banser nutzte den Abpraller und knallte den Ball per Direktabnahme zum 0:4 ins Tor (57.).


    Nach einer knappen Stunde Spielzeit war das Spiel nun endgültig entschieden! Sangerhausen war jetzt frustriert und der Tscheche Janecek leistete sich ein kleines Wortduell mit unserem, an diesem Nachmittag überragenden, Slowaken Ladislav Stefke (60.). Hitzig wurde es trotzdem nicht mehr. Wir schalteten nach dem 0:4 einen Gang zurück und sparten Kräfte, ohne jedoch den Torhunger gestillt zu haben. So hatte Reitzig die nächste gute Möglichkeit, nach eigentlich zu langem Pass von Gerlach setzte „Fritze“ zu einem Sprint an, erreichte zur Überraschung von Trautmann doch noch das Leder und knallte den Ball an den Pfosten (71.). Kurz darauf nahm Trainer Pfannkuch Schlitte vom Platz, gönnte ihm schon eine vorzeitige Ruhepause und brachte mit Steffen Wiekert einen Defensivspieler (75.). In der Folge rückten Heckeroth und Stefke eine Position nach Vorne, so dass „Hecke“ jetzt im Mittelfeld agierte, Stefke entsprechend als Linksaußen. Und dazu fiel noch das 0:5 durch Vandreike (78.). Dieser mustergültige Angriff startete mit einem Superpass von Gerlach auf den agilen Reitzig, der sich unwiderstehlich auf Rechtaußen durchsetzte, überlegt auf Vandreike zurücklegte und Vandreike nahm diesen Ball, zum Entsetzen der Germaniafans, erstmal in aller Seelenruhe im gegnerischen Strafraum an und knallte erst dann das Spielobjekt in überragender Manier in den Dreiangel. Das war Traumfußball!


    Das 0:6 kurz danach war ebenso „zum Zunge schnalzen“. Stefke hatte Reitzig mit einem bilderbuchmäßigen Pass frei gespielt, Reitzig umspielte Keeper Völkner, schob aus spitzem Winkel ein und krönte seine sehr gute Leistung mit dem sechsten Treffer der Partie (82.). Pfannkuch gönnte dann Vandreike und Thiele einen Extraapplaus der Germaniafans und brachte kurz vor Schluss noch Stosch und Lorenz neu ins Spiel. Auch mit der letzten Torraumszene des Spiels wollte unsere Mannschaft das komplette Publikum noch mal verwöhnen. Heckeroth hatte auf Banser gepasst, der von der Außenlinie Gerlach einsetzte und „Gerle“ tanzte im Strafraum diverse Gegenspieler aus, obwohl er schon mehrmals hätte aufs Tor schießen können und legte dann doch noch zu Reitzig ab, aber Völkner konnte den Torschuss im letzten Moment klären. Auch Schiedsrichter Schweinefuß war dann vom Germania-Sieg überzeugt und pfiff bereits nach 87 (!) Minuten frühzeitig ab!



    Fazit:
    Mit einer überragenden Leistung bezwangen wir den VfB 1906 Sangerhausen und zogen problemlos in das Viertelfinale des Landespokals (12./13. November) ein. Konnte der Gastgeber die ersten 40 Minuten noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, ohne jedoch torgefährlich zu werden, war uns die Mannschaft um Trainer Eberhard Vogel nach dem vorentscheidenden 0:2 und der gelb-roten Karte in allen Belangen unterlegen. In der ersten Halbzeit nutzten wir im Stile eines Spitzenteams fünf Chancen zu zwei Toren und führten uns früh auf die Siegerstraße. Im gesamten Spiel hatte Sangerhausen nur eine einzige kleine Torchance und konnte uns nie gefährden. Am Ende durfte die Heimmannschaft noch froh sein, dass wir nach dem 0:4 zwei Gänge zurück geschaltet haben, sonst wäre die Niederlage vermeintlich noch höher ausgefallen.


    Selbst viele Sangerhausen-Fans zollten unserer lehrbuchreifen Vorstellung Respekt, erkannten aber ihre eigentlich sehr heimstarke Mannschaft kaum wieder. An diesem Tag waren wir für den ambitionierten Verbandsligisten (Ziel = Oberligaaufstieg) einfach eine Nummer zu groß. Aus einer geschlossenen und sehr guten Mannschaftsleistung ragten Friedrich Reitzig, Ladislav Stefke und Enrico Gerlach ein wenig heraus.


    Morgen empfangen wir im Friedenstadion den Bundesligisten VfL Wolfsburg zu einem Freundschaftsspiel (Anstoß 16 Uhr) und am kommenden Sonntag (16.10.2005) geht’s zum FC Eilenburg zum nächsten Punktspiel. Dort heißt es dann, die bisher erfolgreiche Saison zu bestätigen und erneut einen Sieg einzufahren. Nach der guten Vorstellung beim Pokal müssen einfach auch in der Muldestadt drei Punkte das Ziel sein.



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    Unsere Fans:
    Die Germaniafans (um die 60 im Fanblock), inkl. zehn Supporter der „Alten Germanen“ machten ordentlich Stimmung und ließen sich auch vom massiven Polizeiaufgebot nicht beeindrucken. Am Ende wurde der Einzug ins Landespokal-Viertelfinale ausgelassen mit der Mannschaft gefeiert. Die Fans von Sangerhausen waren, auch aufgrund des Spielverlaufs relativ ruhig, war doch schon frühzeitig klar, dass für ihr Team an diesem Nachmittag nicht viel zu holen war.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“


    Trainer Vogel (Sangerhausen):
    „Halberstadt hat uns klar beherrscht. Diese Schnelligkeit sind wir aus der Verbandsliga einfach nicht gewöhnt. Nach dem frühen Tor waren wir völlig gelähmt.“



    » Bilder vom Spiel nun online!


    KLICK: http://www.germania-fanpage.de…/sonstiges/pokal_shausen/


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    02.10.2005 VfB Germania Halberstadt – FC Oberlausitz 5:1 (3:0)


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Pölzing, Thiele, Gottwald (ab 73. Wiekert), Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte, Banser (ab 84. Reitzig), Binsker


    FC Oberlausitz:
    Mende – Fröhlich, Thomas, Uhlig (ab 64. Patocka) – Dörner – Göschik (ab 82. Hillig), Küttner, Hubeny, Preißiger (ab 57. Renger) – Koch, Havel


    Schiedsrichter: Michael Wilske (Bretleben)


    Tore:


    1:0, Banser (4.),
    Ballgewinn Vandreike, langer Superpass von Gerlach auf Schlitte, der von Rechtsaußen auf Banser ablegt und Fait verwandelt clever!


    2:0, Gerlach (17.),
    Einwurf Heckeroth, Flanke Banser, Kopfball (!) Gerlach, Tor!


    3:0, Binsker (40.),
    Banser setzt sich energisch auf rechts durch, passt zu Stefke, der überlegt und genial zugleich auf Binsker zurücklegt, der sicher verwandelt!


    4:0, Banser (60.),
    Freistoss von Gerlach in die Mauer und Banser ist blitzschnell zur Stelle, staubt aus Nahdistanz ab und macht sein siebtes Ligator!


    4:1, Hubeny (70.),
    Küttner flankt, Gottwald klärt unglücklich zu Hubeny, der direkt abzieht und Thiele fälscht den Ball unglücklich mit dem Kopf ab, sodass Kischel nach Bogenlampe und Lattentreffer keine Chance hat.


    5:1, Binsker (82.),
    Kombination über Gerlach und Banser, der auf Schlitte ablegt, Torschuss, Mende kann nur abklatschen und Binsker ist mit dem Kopf zur Stelle!



    Torchancen: 11:1 (6:0),
    Torschüsse: 18:3 (11:1),
    Ecken: 10:2 (7:1).


    Gelbe Karten:Vandreike (63.), Foulspiel – Dörner (26.), Trikotziehen!


    Zuschauer: 799, keine Gästefans!
    Äußere Bedingungen: bewölkt, um die 17 Grad, gute Spielfläche, kühles, aber gutes Fußballwetter!



    Zum Spiel
    Nach der unglücklichen Niederlage vom letzten Spieltag empfingen wir den FC Oberlausitz als „Aufbaugegner“. Die Gäste waren stark ersatzgeschwächt und nur mit einer Rumpftruppe von 14 Spielern angereist. Bei uns hingegen fehlte nur der vom FCM-Spiel verletzte Alex Kopp, ansonsten die gewohnte Startelf, nur dass Heckeroth (linker Verteidiger) und Pölzing (rechts für Kopp) wieder die Positionen getauscht hatten. Beim Einlaufen der Teams gefiel die Supporters Crew der „Alten Germanen“ mit einem Spruchband für unseren Keeper Sebastian Kischel „Basti, wir werden immer zu Dir halten!“, in Anspielung auf das unglückliche Eigentor der letzten Woche.


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    Wir spielten sofort druckvoll nach vorne und Binsker hatte nach Vandreike-Freistoss und einer Schlafeinlage von Preißiger (hob das Abseits auf) schon die erste sehr gute Möglichkeit, konnte Mende im Gästetor aber nicht bezwingen (3.). In der nächsten Szene schon die 1:0-Führung (4.). Vandreike hatte den Ball erkämpft und auf Gerlach weiter gegeben, der mit links einen „Zuckerpass“ auf Schlitte spielte, der nach Kurzsprint von rechts in den Fünfmeterraum auf Banser passte und Fait Banser sich diese Chance nicht entgehen ließ und zur viel umjubelten Führung traf. So konnte es weiter gehen und ging es auch. Schlitte köpfte kurz darauf eine Pölzing-Flanke knapp übers Tor (6.). Dann setzte sich Pölzing gekonnt durch, aber Stefke vergab nach Zuspiel aus 10 Metern Torentfernung (9.). Auch nach Vandreike-Ecke agierten wir zu ungenau, Banser schoss aus Nahdistanz übers Tor (11.). Und nun wieder Schlitte, der aus 18 Metern knapp verzog (13.). Auch bei einem gefährlichen Stefke-Freistoß hatte der FCO Glück, da Mende im letzten Moment noch klären konnte (16.). Folgend fiel das 2:0 durch Gerlachs Kopfball (17.), Pölzing hatte eingeworfen, Banser geflankt und Gerlach lehrbuchreif geköpft (!). Jetzt war das Spiel eigentlich schon entschieden!


    Die nächste heikle Szene gab es erst nach 27 Minuten. Nach langem Pass von Gottwald fiel Banser im Strafraum, aber der Pfiff blieb aus. Das war schon ok! Dann flog eine Stefke-Ecke gefährlich durch den Gästestrafraum, aber Gottwald kam zu spät (34.). Das erste Lebenszeichen der Neugersdorfer gab es nach 39 (!) Minuten, aber der harmlose Torschuss wurde durch einen Abseitspfiff unterbunden. Es folgte das 3:0 durch Binsker (40.). Banser startete in der eigenen Hälfte, auf der linken Außenbahn einen „saustarken“ Sprint, legte letztendlich auf Stefke ab, der genial auf Binsker zurückspielte und diese Chance ließ sich Binsker nicht entgehen und traf aus Nahdistanz! Kurz vor der Pause hatte erneut Schlitte, nach Superpass von Heckeroth ein weiteres Tor auf dem Fuß, aber Uhlig klärte im letzten Moment zur Ecke, die dann aber nichts einbrachte.


    2. Halbzeit: Erstmal passierte nicht viel. Einzig erwähnenswert, Stefke verpasste ein Banser-Abspiel (nach Klassepass von Heckeroth) nur knapp (50.). Oberlausitz gab nach geschlagenen 56 gespielten Minuten den zweiten Torschuss ab, aber Koch verzog deutlich. Wir verteidigten nicht mehr allzu aufmerksam und so musste Kischel zwei Minuten später das erste Mal (!) eingreifen (58.). Dann das nicht mal unverdiente 4:0 durch abermals Banser (60.). Der Freistoß von Gerlach prallte an der Mauer ab und Banser war erneut zur Stelle und markierte sein siebtes Ligator. Klasse! In der Folge hatte Binsker die nächste hundertprozentige Torchance, nachdem Uhlig für ihn „aufgelegt“ hatte und Binsker aus fünf Metern leider weit übers Tor schoss (61.). Banser stand dann kurz vor seinem dritten Tor des Spiels, aber Schiedsrichter Wilske hatte auf Foul an FCO-Keeper Mende entschieden (65.).


    Aus dem Nichts fiel der Ehrentreffer für Oberlausitz (70.). Küttner konnte seelenruhig in unseren Strafraum flanken (Vandreike hatte nicht gestört), Gottwald sprang dazwischen, klärte so unglücklich direkt auf Hubeny, der unmittelbar abzog und Thiele verlängerte den Torschuss unhaltbar mit dem Kopf ins eigene Tor bzw. sprang der Ball von der Lattenunterkante hinter die Linie! Da war Kischel machtlos gewesen. Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und schon kurz danach hatte Vandreike die nächste gute Möglichkeit, als Mende nach Gerlach-Ecke den Ball fallen ließ und Vandreike, völlig überrascht, den Ball nicht im Tor unterbringen konnte (73.). Auch einen gefährlichen Stefke-Freistoß konnte Mende gerade noch zur Ecke klären (74.) und bei einem Schlitte-Kopfball (78.) hatten die Gäste erneut Glück, dass nicht noch ein Tor gefallen war. Wir krönten unsere gute Leistung dann noch mit dem 5:1 durch Binsker (82.). Nach Gerlach-Pass und überlegtem Abspiel von Banser auf Schlitte konnte Mende den guten Torschuss nur abklatschen und Binsker war wiederholt zur Stelle, diesmal allerdings mit dem Kopf! Das war’s dann…



    Fazit:
    Mit dem 5:1 Sieg haben wir die unglückliche Niederlage beim FCM vom letzten Sonntag vergessen gemacht. Oberlausitz agierte meist harmlos und war schon früh ins Hintertreffen und auf die „Verliererstraße“ geraten. Der frühen 2:0 Führung hatten die Neugersdorfer nichts, aber auch gar nichts entgegen zusetzen und entsprechend verloren die Gäste auch in dieser Höhe verdient. Im Prinzip blieb der FCO ohne Torchance und beim Gegentreffer hatten wir tatkräftige Unterstützung geleistet.


    Wir haben eine ansehnliche Partie abgeliefert und gefielen vor allem in der ersten Halbzeit mit einer hohen Laufbereitschaft und vielen gut heraus gespielten Torchancen. Teilweise gab es lehrbuchreifen Angriffsfußball zu sehen. In der zweiten Hälfte war unser Spiel nicht mehr so „flüssig“, aber das war bei der Harmlosigkeit der Gäste auch nicht mehr notwendig. So konnten wir für das schwere Pokalspiel am kommenden Sonntag schon etwas Kräfte sparen.


    Am 9. Oktober, Anstoß 14 Uhr, geht es dann zum VfB 1906 Sangerhausen und dort erwartet uns ein heikles Achtelfinal-Pokal-Spiel gegen den letztjährigen Finalisten, die Mannschaft um Trainer Eberhard Vogel! Dort müssen wir unser gutes Potential hundertprozentig abrufen, um in die nächste Runde, das Viertelfinale des Landespokals einzuziehen.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    „Wir hatten uns das schon so vorgenommen, dass wir hier von Anfang an hundert Prozent spielen, die Zweikämpfe annehmen und dann sofort auf ein erstes Tor aus sind. Das ist uns sehr gut gelungen und dann kam das Ganze nach und nach von selbst und insofern bin ich mit der Leistung zufrieden. Sicherlich hätte ich lieber zu Null gespielt hätte, aber gut, so ein Gegentor lässt sich nicht immer vermeiden.“


    "Wir haben endlich mal gleich zu Beginn unsere Chancen genutzt und dadurch die nötige Ruhe ins Spiel bekommen. Danach haben wir den Ball laufen lassen und Spaß gehabt. Das ist auch unser Erfolgsgeheimnis."


    Trainer Berndt (Oberlausitz):
    "Wir waren in allen Belangen absolut unterlegen. Es ist eine Folgeerscheinung der vergangenen Wochen. Bei uns sind fünf Spieler jünger als 20. Von den erfahrenen Akteuren muss ich aber mehr erwarten können."


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     25.09.2005 1. FC Magdeburg – VfB Germania Halberstadt 1:0 (0:0) 


    VfB Germania Halberstadt:
    Kischel – Alex Kopp, Thiele, Gottwald, Heckeroth (ab 62.Pölzing) – Vandreike – Gerlach (ab 85. Reitzig), Stefke – Schlitte, Banser, Binsker (ab 77. Hartmann)


    1. FC Magdeburg:
    Beer – Probst, Prest, Grundmann, Neumann – Kallnik, Plock – Nechyporuk (ab 90.. Otte) – Kullmann, N’Dombasi (ab 80. Mensch), Kotuljac (ab 90. Kubis)


    Schiedsrichter: Markus Häcker (Pentz)


    Tore:


    1:0, Kischel (67., ET),
    Freistoss FCM, lange Flanke von Kallnik in den Fünfmeterraum, der Ball springt auf und Kischel lenkt ihn unglücklich ins eigene Tor, sonst wäre der Ball wohl vorbei gegangen!



    Torchancen: 9:3 (4:2),
    Torschüsse: 14:5 (6:3),
    Ecken: 7:5 (4:1).


    Gelbe Karten:Gottwald (26.), Vandreike (75.) – Prest (51.), Kallnik (88.), alle Foulspiel!


    Zuschauer: 4.912! ca. 400 Germaniafans, davon 330 im Gästeblock!
    Äußere Bedingungen: herrliches Fußballwetter im fast ausverkauften Germer-Stadion, um die 24 Grad, gut bespielbarer Rasen!



    Zum Spiel
    Vor fast 5.000 Zuschauern empfing uns am Sonntagnachmittag im so gut wie ausverkauften Germer-Stadion der 1. FC Magdeburg, jene Mannschaft, gegen die wir 1974 das letzte Tor erzielten und 1955 (damals noch als Begegnung Lok Halberstadt – Motor Mitte Magdeburg) den einzigen Sieg erringen konnten (jeweils Freundschaftsspiele).


    Trotz schwerwiegender Verletzungen oder Erkrankungen unter der Woche konnten Kischel (Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen), Heckeroth (Zerrung im Oberschenkel) und Schlitte (leichte Grippe) trotz fehlendem Training auflaufen. So startete die erfolgreiche „Cottbus-Elf“ des letzten Spiels, mit Alex Kopp als rechtem Verteidiger und Nils Pölzing entsprechend vorerst auf der Ersatzbank. Beim 1. FCM fehlten Andy Müller (Adduktoren) und Tim Kreibich (Knöchel) verletzt, dafür stand Christian Prest nach langer Pause wieder in der Startelf. Neuzugang Sven Kubis saß nur auf der Ersatzbank. Beim FCM sollte Neumann den schnellen Schlitte bewachen, aber vorerst spielte Schlitte links und Binsker auf Rechtsaußen. Beide Teams agierten mit einer taktischen 4-3-3 Formation.


    Die Partie begann ziemlich flott und so wurde es nach einem Kallnik-Freistoss und Kullmann-Kopfball das erste Mal für uns schon frühzeitig brenzlig (2.). Die folgende FCM-Ecke von Nechyporuk segelte dann ohne weitere Ballberührung gefährlich durch unseren Strafraum. Wir tauchten zwei Minuten später erstmals vor dem FCM-Tor auf, als Schlitte mit Vandreike Doppelpass spielte und einen seiner unwiderstehlichen Sprints startete, aber beim Torschuss im letzten Moment von Probst behindert wurde, so dass Beer keine Mühe hatte, den Ball zu halten (4.). Dann die erste FCM-Torchance, nach Pass von Kotuljac verzog Kullmann nur knapp (5.). Folgend „glänzte“ Gerlach mit einem leichtfertigen Ballverlust (Fallrückzieher), aber Thiele rettete in höchster Not (8.). Kurz danach die, während des gesamten Spiels, einzige sehr gute Aktion von Stefke, der mit einem „Zuckerpass“ auf Schlitte gefiel, aber unser schneller Angreifer verstolpert den guten Ball (10.). Danach wieder unnötige Ballverluste durch Heckeroth und Banser und Nechyporuk schoss letztendlich gefährlich aufs Germania-Tor, aber Kischel klärte zur Ecke. Auch bei dieser Ecke zeigte Kischel nach N’Dombasi-Schuss seine Klasse und hielt hervorragend (13.).


    Der erste lehrbuchreife Angriff des Spiels resultierte aus der 22. Minute, über Prest, Neumann, Plock und Kullmann kam der Ball erneut zu N’Dombasi und den folgenden Torschuss vereitelte Kischel im letzten Moment per Fußabwehr. Bis dahin haben wir viel zu viele einfache Bälle verloren und agierten in der Offensive harmlos. Nachdem Schiri Häcker Gottwald für ein harmloses Foul an Kullmann Gelb gezeigt hatte (26.), hätte ebenso Grundmann, nach hartem Rempler an Schlitte, eine Karte verdient gehabt (28.). Dann reagierte auch die Anzeigentafel auf das zwischenzeitliche Fehlpassfestival und fiel vorerst aus (35.). Kurz danach glänzte Plock mit einem schönen Außenrisspass auf Kotuljac, der herrlich auf Nechyporuk passte, aber der Ukrainer zögerte mit dem Torschuss, so dass Kischel keine Probleme mit dem laschen Schuss hatte (36.). Unsere beste Torchance hatte Fait Banser kurz vor der Halbzeitpause. Nach schönem Vandreike-Pass setzte sich Binsker energisch auf Linksaußen durch und flankte auf Banser, der aus sechs Metern Torentfernung völlig frei direkt abzog, aber das Tor knapp verfehlte (44.).


    Halbzeitfazit: Nach einem flotten Beginn verflachte die Partie etwas und Strafraumszenen wurden seltener. Wir standen bisher in der Defensive ganz gut, leisteten uns aber auch zu viele einfache Ballverluste und taten für das Angriffsspiel zu wenig.


    2. Halbzeit: Ohne Wechsel ging es vorerst weiter. Kullmann gab dann den ersten Torschuss der zweiten Hälfte ab, nach schönem Trick von N’Dombasi und Pass auf Kullman, verzog der 19-Jährige aber deutlich (49.). Dann vertändelten wir unnötig den Ball (Heckeroth), Probst passte auf Kotuljac, der sich energisch im Strafraum durchsetzte, aber Kischel vereitelte den Schuss aus Nahdistanz in hervorragender Manier (53.). Zwei Minuten später ein gefährlicher Pass von abermals Kullmann auf Kotuljac, aber der FCM-Neuzugang aus Nordhorn verstolperte den Ball und schoss weit übers Tor. Hier hatte Alex Kopp geschlafen (55.). Folgend das erste FCM-Tor, aber zum Glück für uns, Abseits! Vorher hatte Gottwald zu unentschlossen agiert (Missverständnis mit Kischel) und der im Abseits stehende N’Dombasi drückte den Ball über Linie (56.). Danach ein langer Pass von Prest auf den quirligen N’Dombasi, der von Heckeroth nicht gestört wurde und unmittelbar abzog, aber Kischel parierte zur Ecke (60.).


    Es folgte der erste Wechsel. Der tapfer kämpfende, aber ausgepowerte Heckeroth machte Platz für Pölzing (62.). Nach einem Neumann-Freistoss kam es zu einem Gerangel zwischen N’Dombasi und Kischel, was mit Freistoss für Germania endete (63.). Dann mal wieder eine kleine Chance für uns. Nach Stefke-Ecke wurde Beer bedrängt und ließ den Ball fallen, aber keiner unserer Spieler war zur Stelle (64.). Aus dem heiteren Himmel fiel dann das glückliche, aber nicht unverdiente Führungstor für den 1. FCM. Kallnik hatte nach Freistoss in den Strafraum geflankt, der Ball sprang auf und Kischel lenkte ihn irgendwie ins eigene Tor (67.). Das hatte der bis dahin stark haltende Keeper nicht verdient. Trotzdem stand es jetzt 1:0 und wir waren auf jeden Fall geschockt! Acht Minuten nach der FCM-Führung knallte Banser einen Freistoss in die Mauer (75.). Was sollte das denn? Den folgenden Konter musste dann Vandreike per Foul unterbinden und sah berechtigt Gelb!


    Pfannkuch brachte jetzt Hartmann für Binsker und versuchte noch mal alles (77.). Heyne hingegen verstärkte seine Defensive und brachte für N’Dombasi Abwehrspieler Mensch (80.). Kurz danach die für uns einzige (!) Torchance der zweiten Halbzeit. Gerlach hatte mit Gottwald Doppelpass gespielt, passte in den Fünfmeterraum, Schlitte glänze mit einem Hackentrick und für den schon geschlagenen Beer rettete Grundmann zur Ecke, die dann aber nichts einbrachte (81.). Auch eine gefährliche Flanke, von erneut Schlitte, klärte Neumann zur Ecke, sonst wäre Banser wohl noch heran gekommen (82.). Wir versuchten Druck zu machen, liefen aber nach einem schlechten Pass von Pölzing wiederholt in einen FCM-Konter. Kallnik hatte schnell auf Kotuljac gepasst und Thiele blockte den Schuss im letzten Moment (83.). Bis zum Abpfiff passierte nichts mehr Erwähnenswertes. Um noch mal Torchancen herauszuspielen, agierten wir viel zu harmlos und waren auch mit den Kräften am Ende. Um 15.49 Uhr pfiff Schiri Häcker nach 94 Minuten Spielzeit ab!



    Fazit:
    In einer durchaus spannenden Partie konnten wir am Ende auch im fünften Oberligaduell mit dem 1. FC Magdeburg kein Tor erzielen und verloren am Sonntagnachmittag im fast ausverkauften Germer-Stadion zum insgesamt vierten Mal gegen den Club. Nach einem unglücklichen Eigentor von Sebastian Kischel gewann der 1. FC Magdeburg nicht unverdient das „kleine“ Sachsen-Anhalt-Derby mit 1:0! Konnten wir das Spiel in der ersten Halbzeit noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, agierten wir in der zweiten Hälfte viel zu passiv und kamen dann nach dem Gegentor nur noch zu einer einzigen Torchance.


    Das Spiel stand auf keinem besonders hohen Niveau und so kennzeichneten viele Fehlpässe auf beiden Seiten das Aufeinandertreffen, entsprechend gab es reichlich Leerlauf und wenige gut heraus gespielte Angriffe für unsere Mannschaft. Vieles war dem Zufall überlassen und das einzige Tor der Partie war mehr als glücklich zustande gekommen. Magdeburg wirkte im Angriffsspiel aggressiver und war uns auch läuferisch überlegen. Wir konnten während des kompletten Spiels kaum Offensivpunkte setzen und beschränkten uns lediglich auf eine sehr gute Abwehrarbeit und entsprechende Konter, die aber aufgrund zahlreicher einfacher Ballverluste meist wirkungslos blieben.


    Am Ende hatten wir das bis dahin beste Spiel gegen den 1. FC Magdeburg abgeliefert und fuhren trotzdem als Verlierer, aber erhobenen Hauptes wieder nach Hause. Dem ersten Punkt in Magdeburg waren wir wohl noch nie so nah, auch wenn ein Unentschieden, aufgrund der vielen Magdeburger Chancen, wohl nicht gerecht gewesen wäre. Aber fällt das unglückliche Eigentor nicht, geht die Partie vielleicht 0:0 aus.


    Was soll’s, kommenden Sonntag empfangen wir den bisher punktlosen FC Oberlausitz im Friedensstadion und können vielleicht etwas Frustbewältigung betreiben.



    Zu unseren Fans
    Zum ersten Mal waren wir in Magdeburg mit einer richtigen stimmgewaltigen Fangemeinde vertreten. Vor allem die „Alten Germanen“ hatten sich die eine oder andere Choreografie im Vorfeld einfallen lassen. Am besten gefiel mir das Spruchband „Eure Tradition kann unseren Stolz nicht brechen“! Aber auch viele Mitglieder des Fanclubs Harz und andere Germaniaanhänger beteiligten sich am lautstarken Support, auch wenn es schwer fiel, sich gegen die „Blau-Weiße Wand“ durchzusetzen. Trotzdem konnte man auf unsere Fans stolz sein. Da hat sich etwas Positives entwickelt!



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Wir haben durch ein sehr unglückliches Tor verloren. Es war eine gute Partie, ein wirkliches Spitzenspiel. In der zweiten Halbzeit haben wir zu passiv agiert. Dadurch kam dieses Übergewicht zustande. Wir waren zu ängstlich. Ich gratuliere dem FCM zum Sieg."


    Trainer Heyne (Magdeburg):
    "Wir hatten schon in der ersten Halbzeit gute Chancen und Möglichkeiten in Führung zu gehen. Im zweiten Abschnitt haben wir den Druck dann noch einmal erhöht. Wie wir mit diesem Druck von Presse und Zuschauererwartungen umgegangen sind, war schon sehr gut. Für Sebastian Kischel war es natürlich sehr unglücklich, aber er hat seine Mannschaft durch seine prima Leistung zuvor im Spiel gehalten."


    Spieler Kallnik (Kapitän Magdeburg):
    „Das Tor war äußerst glücklich, aber ich denke mal, der Sieg war aufgrund unserer vielen Chancen verdient.“


    Torhüter Kischel (Germania):
    „Der Freistoss kommt rein, auf einmal liegt der Ball drin. Ich weiß selber nicht, was ich da gemacht habe. Das war mein Ding, es tut mir Leid für die Mannschaft. Sonst geht’s vielleicht 0:0 aus und wir nehmen den Punkt mit, den wir holen wollten. Ich kann mir nur entschuldigen bei der Mannschaft, das war schlecht von mir.“

    hallore...


    Amen!


    Aber Recht hast du schon ... manchmal fühlt man sich (ich) wirklich auf den Schlips getreten...


    Aber Streiten fetzt doch auch!


    ps: Zu deiner Signatur. Bin ja nun auch kein Völpke-Fan, aber in der Oberliga gibt es wirklich schlimmeres, was das Umfeld des Vereins angeht ... Pößneck, Grimma, Dresden Nord, Oberlausitz ...


    Aber auch die kleinen Vereine (zähle unsere Germania auch noch dazu) haben eine Chance verdient und da muss man manchmal ganz laut rufen, um sich Gehör zu verschaffen! :biggrin:


    Habe auch kein Hass gegen den HFC, bin nur angepi***, wenn wir unterschätzt oder belächelt werden :sad:


    Aber nun ist gut...


    Zurück zum Thema!


    1. FC Magdeburg - VfB Germania Halberstadt


    Wie es aussieht, werden doch morgen tatsächlich bis zu 500 Halberstädter im Germer sein und auch bis zu 4.500 Magdeburger!


    Hoffentlich wird es ein Fest und wir tun es dem HSV gleich und schlagen den Tabellenführer, aber ein 2:2 oder 3:3 wäre auch für uns überragend! Und der FCM könnte bestimmt auch mit einem Punkt leben, jetzt wo Chemie Leipzig schon wieder verloren hat :rofl:

    ... ich weiß, ich weiß ... Hallenser schauen den Tatsachen selten ins Auge und vertragen es ebenso wenig, die Wahrheit zu hören, auch wenn sie noch so schmerzhaft ist :rofl: :rofl: :rofl:


    Und nicht immer ist alles ernst gemeint :lach: :lach: :lach:


    ps: chemistry: Im Webhallunken-Forum habe ich dem ehemaligen Halberstädter Sven Döring zuletzt alles Gute zum Geburtstag gewünscht. Wenn das für dich Müll ist ... =)


    pss: Ich komm wieder, keine Frage...


    psss: Persönliches für Hallore: Viel Spaß morgen gegen Meuselwitz!

    Zitat

    Original von hallore
    @ maximus


    Schön, daß du das Wort " Derby " nicht in den Mund genommen hast :wink:
    Eigentlich habt ihr keine Chance, aber mit einem Unentschieden könnte ich ganz gut leben :ja:!


    Genau so keine Chance wie gegen den HFC, oder?


    Ich kann mich irgendwie nicht daran erinnern, dass ihr Hallenser uns in den letzten Spielen mal überlegen ward. In 5 Spielen habt ihr erst einmal gegen uns gewonnen, knapp mit 1:0, letztes Jahr 3:0 Klatsche in Halberstadt. Am 19.08.2005 haben wir euch im KWS eine Halbzeit vorgeführt und waren einfach zu blöd 3:0 in Führung zu gehen ...


    Und du willst mir sagen, dass wir keine Chance haben ... kann sein, dass wir Sonntag verlieren, aber für euch wirds alle Mal reichen :biggrin:


    Und klar ist es ein Derby! In Magdeburg fast genauso ein Derby wie FCM-HFC. Ihr traut euch nämlich auch nicht mit mehr als 300-400 Kutten ins Germer. Und dieses Mal werden die Germaniafans zeigen, dass sich auch in Halberstadt etwas entwickelt hat!


    Bei HFC-FCM gebe ich dir Recht, da können wir nicht mithalten, was aber weniger an den HFC-Fans liegt, sondern mehr an den treuen FCM-Fans, die dann schon mal mit 2.000 Leuten anreisen...


    Also, mal nicht so den großen Macker machen, nur weil du vom "achso großen" HFC kommst... was ihr bisher in der Liga gezeigt habt, lässt nicht gerade auf einen Aufstiegskandidaten schließen!


    Und ihr könnt froh sein, dass der Verband die Pokalauslosung verhauen hat, sonst wär schon im Achtelfinale für euch Schluss gewesen, laut der ersten Auslosung hättet ihr nämlich ins Halberstädter Friedensstadion gemusst!


    Germania-Grüße

    Oberliga-Knaller am Sonntag in Magdeburg



    Am kommenden Sonntag, ab 14 Uhr ist es soweit. Dann beginnt das, für uns Halberstädter so brisante Gipfeltreffen beim 1. FC Magdeburg. Wer hätte vor Saisonbeginn schon gedacht, dass diese Partie zum absoluten Topspiel der 7. Oberligarunde ausgerufen wird? Dies resultiert daraus, dass beide Mannschaften bisher noch ungeschlagen sind und der 1. FCM sogar alle 6 Spiele gewann und mit 18 Punkten verlustpunktfrei die Tabelle anführt. Wir haben auch schon 14 Punkte (4 Siege, 2 Unentschieden) eingefahren und liegen zurzeit direkt hinter den Blau-Weißen. Außerdem erzielten die jeweiligen Offensivabteilungen viele Treffer, Magdeburg bereits 16, wir schon 15 und beide Teams haben mit Kotuljac (6) und Banser (5) recht erfolgreiche Torjäger. Die Vorzeichen für ein Spitzenspiel stehen also nicht schlecht, entsprechend wird mit mehr als 4.000 Zuschauern, im vielleicht dann fast ausverkauften Germer-Stadion gerechnet.


    Die große Frage wird sein, ob wir gegen unseren "Angstgegner" genauso couragiert in die Partie gehen werden, wie auch bei den letzten Oberligaspielen, und ob wir seit 1974 (Freundschaftsspiel, 1:4) endlich mal wieder ein Tor gegen die Landeshauptstädter erzielen können. Bislang waren die Duelle mit dem 1. FC Magdeburg sehr selten erfolgreich. In den bisherigen 4 Oberligabegegnungen erkämpften wir erst ein Remis (0:0), ansonsten gab es nur Niederlagen. Der letzte und auch einzige Sieg liegt schon 50 Jahre zurück. Damals gewann Lok Halberstadt gegen Motor Mitte Magdeburg (Vorgänger vom SC Aufbau) im Rahmen eines Freundschaftsspiels am 20.08.1955 mit 4:3! Unser einziges Auswärtstor datiert vom ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften überhaupt, damals noch als Spiel SG Einheit Sudenburg gegen Industrie Halberstadt vom 25.09.1949, welches mit 7:1 endete. Unsere höchste Auswärtsniederlage gab es innerhalb der DDR-Liga Nord. Die Partie endete am 08.10.1966 vor 8.460 Zuschauern mit 7:0 und ein gewisser Jürgen Sparwasser war damals dreifacher Torschütze!


    Allen, hoffentlich zahlreich vertretenen, Germaniafans viel Spaß am Sonntag, und vielleicht können wir in Magdeburg ja für eine Überraschung sorgen und einen Punkt mit nach Hause nehmen. Zuzutrauen wäre es unserer spielstarken Mannschaft auf jeden Fall!