Beiträge von maximus

    Zitat

    Original von thalenser-jungz
    Blockwart...


    jo na wenn du es für so uninteresant hälst wie deine mannschaft in thale abschneidet dann ist das deine sache..achja trotzdem fehlt in deiner planung für 2006 noch das turnier in halberstadt...noch keine infos dazu bekommen oder wat :?:..
    und ab thalenser-jungz


    ...was du so alles weißt... :rofl:


    Hettstedt spielt definitiv kein Turnier in Halberstadt, zumindest kein Turnier mit Beteiligung des VfB Germania Halberstadt!


    Aber Stahl Thale spielt bei unserem eigenen Turnier mit (6. Januar), na ja, versuchen werden sie es... =)

    Zitat

    Original von RedWhite
    ... und vor allem auch diesen Pyro-Dreck ein für alle Mal aus dem Stadion bekommen?


    Wie kann man solche Leute wie dich, ein für alle Mal aus dem Forum bekommen?


    Schon lange nicht mehr so ein Schwachsein gelesen!


    Geh zum Schach, wenn du emotionslosen Sport sehen willst!

    03.12.2005 VfB Germania Halberstadt – FC Sachsen Leipzig 0:2 (0:1)


    VfB Germania Halberstadt:
    Löffke – Pölzing, Thiele, Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte, Banser, Reitzig (ab 62. Binsker)


    FC Sachsen Leipzig:
    Burmeister – Kittler, Ogungbure, Köckeritz, Baum – Ferl – Garbuschewski, Watzka – Boltze (90. Penev), Breitkopf (ab 86. Soltau), Fraunholz (72. Seifert)


    Schiedsrichter: Torsten Jauch (Benshausen)


    Tore:


    0:1, Boltze (21.),
    Ecke, Kopfballabwehr von Schlitte, Köckeritz schlägt Ball hoch an die Strafraumgrenze zurück, Vandreike stört nicht, verunglückter Torschuss von Baum und Boltze staubt ab,


    0:2, Watzka (49.),
    Wir sind aufgerückt, verlieren den Ball, Sachsen-Konter über Ogungbure, mustergültige Flanke auf Breitkopf, der auf Watzka passt (Thiele zu weit weg) und Watzka tunnelt Löffke aus Nahdistanz, Tor!



    Torchancen: 6:9 (4:4),
    Torschüsse: 13:14 (6:7),
    Ecken: 5:3 (4:1).


    Gelbe Karten:Reitzig (35.), Foul, Vandreike (50.), Meckern, Schlitte (58.), Binsker (64.), Banser (82.), jeweils Foul – Breitkopf (59.), Boltze (63.), beide Foul.


    Platzverweis:Schlitte (81., Gelb-Rot), Ball weg geschlagen.


    Zuschauer: 1.502, davon ca. 500 aus Leipzig.
    Äußere Bedingungen: kaltes, aber gutes Fußballwetter, um die 4 Grad, in der 2. Hälfte sonnig, gut bespielbare, etwas rutschige Rasenfläche.



    Zum Spiel
    In der letzten Partie im Jahr 2005 hatten wir im Friedensstadion die Sachsen aus Leipzig zu Gast, die eigentlich auf Sieg spielen mussten, wollten sie ihr Aufstiegsziel nicht aus den Augen verlieren. Wir konnten aufgrund einer bis dahin überragenden Hinrunde eigentlich locker und ohne Druck antreten. Beide Teams überraschten erstmal bei der Nominierung ihrer Torleute. Trainer Thomas Pfannkuch gab dem zuletzt guten Daniel Löffke den Vorzug, vor dem wieder spielberechtigten Stammkeeper Sebastian Kischel. Gäste-Coach Hans-Jörg Leitzke musste krankheitsbedingt kurzfristig auf Kapitän René Twardzik verzichten und so bekam Jan Burmeister eine Chance im Sachsen-Tor. Ansonsten fehlte bei uns Alex Kopp (5. Gelbe), für ihn spielte Friedrich Reitzig im Angriff und Nils Thiele konnte hingegen, trotz fehlendem Training unter Woche (Rücken), auflaufen. Bei Leipzig standen mit Andreas Schwesinger, Tino Semmer, Gregor Berger und Frank Gerster vier Akteure aus den unterschiedlichsten Gründen nicht im Aufgebot. Leitzke schickte somit eine ganz junge Elf aufs Feld (21,4 Jahre im Durchschnitt).


    Das Topspiel der 15. Oberligarunde (Zweiter gegen Dritter) begann wegen der schrecklichen Brandkatastrophe vom Freitag mit einer Schweigeminute in Angedenken der neun Opfer. Wir starteten danach furios. René Heckeroth ließ Enrico Köckeritz "alt aussehen" und flankte maßgenau auf Reitzig, aber dessen herrlicher Flugkopfball konnte von Burmeister mit viel Glück um den Pfosten gelenkt werden (2.). Zehn Minuten später verlor Ronny Garbuschewski den Ball vor unserem Strafraum, Ingo Vandreike schaltete schnell, passte auf Kapitän Enrico Gerlach, lange Flanke auf Ladislav Stefke, der Reitzig herrlich freispielte, aber der folgende Torschuss ging knapp vorbei (12.). Wieder Glück für die Gäste! Kurz darauf die nächste Hundertprozentige für uns. Gerlach glänzte mit einem Klassepass auf Kevin Schlitte, der aus 15 Metern abzog, aber wieder neben das Gehäuse (18.). Das war zum "Haareraufen"! Dann erkämpfte Fait Banser den Ball (von Köckeritz), passte auf Stefke, der aber im Strafraum mehr fiel, als dass er von Richard Baum umgestoßen wurde (19.). Wieder eine gute, aber leichtfertig vergebene Möglichkeit! Leipzig war bis dahin zwar mehr im Ballbesitz gewesen, aber zählbares sprang erst nach 20 Minuten heraus. Nach langem Ball in unseren Strafraum störte Randy Gottwald nicht energisch und Geburtstagskind Nico Breitkopf (22 geworden) zog aus 14 Metern ab, aber Löffke parierte hervorragend.


    Die darauf folgende Ecke führte dann zur überraschenden Gästeführung durch Benjamin Boltze (21.). Köckeritz hatte nach der Ecke einen Ball hoch an die Strafraumgrenze zurück geschlagen, Vandreike störte nicht, ein verunglückter Torschuss von Baum folgte und Boltze grätschte dazwischen und staubte zur glücklichen 0:1-Führung ab! Die Sachsen wurden jetzt selbstbewusster und erneut Breitkopf hatte eine gute Möglichkeit, verfehlte aber nach einem Konter das Tor um einen Meter (24.). Fast im Gegenzug hatte dann Thiele die Chance zum Ausgleich, nach Stefke-Freistoß und Schlafeinlage der Gästeabwehr schoss Thiele aufs Tor, aber Burmeister war zur Stelle (25.). Dann zögerte erneut Löffke beim Herauslaufen, aber nach einer Flanke von Garbuschewski köpfte der agile Breitkopf zum Glück übers Tor (30.). Nach zu kurzer Thiele-Abwehr zog kurz darauf Boltze unmittelbar ab, aber nochmals knapp vorbei (32.). Folgend bekam Vandreike den Ball nicht weit genug weg und Gästekapitän Daniel Ferl ließ einen kapitalen Torschuss folgen, aber der Ball flog über die Latte (38.). Baum holte dann Schlitte von den Beinen, aber die fällige Verwarnung gab es nicht (45.). Nun wurde es turbulent und dem schwachen Schiedsrichter Jauch entglitt kurzzeitig die Partie. Stefke hatte seinen Gegenspieler umgestoßen, wurde jedoch ebenfalls daraufhin hart attackiert, aber ein Pfiff blieb aus. Zum Glück ging es dann zum Pausentee.


    2. Halbzeit: Wir kamen mit viel Elan aus der Kabine, blieben aber mit Reitzig in der Gästeabwehr hängen (46.). Nach einem Torschuss von Schlitte schaltete dann Abwehrchef und bester Mann auf dem Platz, Adebowale Ogungbure am schnellsten, flankte auf Breitkopf, der auf den 19-jährigen Maximilian Watzka ablegte und der Jungspund ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und tunnelte dabei noch Löffke zum 0:2 (49.). Leipzig hatte uns somit nach Ballverlust klassisch ausgekontert und Gottwald und Thiele waren von ihren Gegenspielern viel zu weit entfernt gewesen und konnten nicht mehr eingreifen. Wir steckten aber vorerst nicht auf und hatten durch Schlitte kurz darauf schon die nächste gute Torchance. Gerlach hatte genial gepasst und Schlitte wollte Burmeister mit einem Heber überwinden, aber der Sachsen-Keeper stieg überhart ein, spielte den Ball zwar im (!) Strafraum mit der Hand, aber im Stile eines Karatekämpfers hatte er unseren Angreifer umgetreten (53.). Hier hätte man die Rot und Foulstrafstoß geben können! Und wieder Schlitte, diesmal hatte er aber in der eigenen Abwehr einen gefährlichen Boltze-Freistoß per Kopf geklärt (55.) und bekam drei Minuten später für ein angebliches Foul Gelb. Das sollte noch schwerwiegende Folgen haben! Nach wieder Mal herrlichem langen Ball von Ogungbure, legte Breitkopf in der Folge auf Ferl ab, der sofort abzog, aber der gefährliche Schuss ging zwei Meter am Tor vorbei (62.).


    Jetzt kam Felix Binsker für Reitzig neu ins Spiel und sollte für neuen Angriffsschwung sorgen. Eine Minute später wurde es noch mal turbulent und hektisch. Vandreike hatte einen Freistoß lang in den Strafraum geschlagen, Banser köpfte den heraus gekommenen Burmeister an, Binsker kam nicht an den Ball und Köckeritz schlug das Spielobjekt letztendlich aus der Gefahrenzone (63.). Gerlach hatte hierbei ein Handspiel gesehen, aber der Pfiff blieb aus, das war wohl regelkonform! Zwei Minuten danach folgte ein katastrophaler Fehlpass von Gerlach und erneut Ferl konnte aus 22 Metern abziehen, aber Löffke fischte den Ball aus dem Dreiangel (65.). Das war stark gehalten! Und noch mal Löffke, der nach einer Ecke einen Kopfball von Kevin Kittler pariert hatte und Gerlach letztendlich den Ball von der Linie schlug (72.). Wir versuchten weiterhin Druck zu machen und hatten durch Stefke (78.) und Vandreike (80.) noch kleine Chancen, aber nach der Hinausstellung von Schlitte (Gelb-Rot) war die Entscheidung für den Gast gefallen. Stefke glänzte zwar noch mal mit seiner überragenden Technik, indem er zwei Gegenspieler ausstiegen ließ, aber Ogungbure klärte dann überlegt (87.). Nachdem dann Wladimir Penev (ehemals Halberstadt, jetzt Leipzig) geschlagene vier Minuten an der Außenlinie auf seine Einwechslung warten musste, während dessen mit den üblichen Schmährufen verhöhnt wurde, pfiff Torsten Jauch 20 Sekunden nach diesem Spielertausch ab!



    Fazit:
    Der FC Sachsen Leipzig hat dieses Spitzen-Spiel letztendlich verdient gewonnen. Die Gäste wollten der Partie von Beginn an ihrem Stempel aufdrücken, aber wir waren es, die in der Anfangsphase hochkarätige Torchancen (2x Reitzig, Schlitte) heraus gespielt hatten, aber leider vergaben. Steht es nach 20 Minuten 3:0 für uns, hätte sich Leipzig nicht beschweren können, aber so machen die Gäste im Stile eines Spitzenteams aus ihren ersten beiden Möglichkeiten eiskalt ein Tor und gehen überraschend in Führung. Kurz nach der Pause schlossen die Sachsen dann einen Konter mustergültig ab. Somit war das Spiel frühzeitig entschieden und die bessere Mannschaft hatte am Ende gewonnen.


    Uns fehlte an diesem Tag etwas das Glück und die notwendige Leidenschaft, um noch mal ins Spiel zurückzukommen. Außerdem traten wir nicht aggressiv genug auf und ließen uns teilweise von der Härte des Gegners den Schneid abkaufen. Leipzig agierte am Samstagnachmittag einfach cleverer und abgezockter und hatte in Ogungbure einen überragenden Abwehrchef in ihren Reihen. Bei uns konnte sich nur Stefke in den Vordergrund spielen. Insgesamt war unsere Darbietung nicht stark genug, um den jetzigen Tabellenzweiten schlagen zu können.


    Trotzdem können wir mit der Liga-Hinrunde sehr zufrieden und auch auf das bisher erreichte megastolz sein. Wir gehen nach 9 Siegen, 3 Unentschieden und nur 3 Niederlagen mit 30 Punkten, bei 33:17 Toren, als Tabellendritter in die Winterpause. Dies ist eine hervorragende Bilanz und teilweise wurde Offensivfußball zelebriert. Dies alles lässt auf eine erfolgreiche Rückrunde hoffen und am 5. Februar 2006 geht’s gegen Völpke im heimischen Friedensstadion in der Liga weiter.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Tja, wir haben die Chancen nicht rein gemacht. Wir hatten gleich zu Beginn, in den ersten 20 Minuten drei hochkarätige Chancen, die müssen wir nutzen! Hinterher hatte Leipzig sicherlich die bessere Spielanlage und hat dann clever von hinten heraus gespielt. Uns hat auch hin und wieder das nötige Glück gefehlt und auch die eine oder andere strittige Entscheidung hätte mal zu unseren Gunsten ausgelegt werden können. Es war ein sehr gutes Oberligaspiel. "


    Trainer Leitzke (Leipzig):
    "Wir haben Halberstadt lange beobachten lassen. Das hat sich gelohnt. Wir wussten, dass sie eine gute Kontermannschaft sind und hatten damit zu Beginn auch Probleme, das haben wir dann ganz gut in Griff bekommen. Danach haben wir sie zu Fehlern gezwungen und aus unseren Torchancen die notwendigen Tore gemacht. Für uns ist das Spiel am Ende optimal gelaufen."


    Spieler Schlitte (Germania):
    …noch während des Spiels zum Platzverweis… "Ich meine, das darf nicht passieren, aber Emotionen gehören nun Mal zum Fußball dazu. Es tut mir jetzt bloß Leid für die Mannschaft, dass ich sie schwäche und wir nur noch zu zehnt spielen. "



    » Bilder vom Spiel nun online!


    KLICK: www.Germania-Fanpage.de/images/saison0506/hbs_leipzig



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    Vorbericht



    Wird Siegesserie gegen Leipzig fortgesetzt?


    Am Samstag steht ab 13 Uhr das Highlight unserer bisher überragenden Oberliga-Hinrunde an. Wir empfangen den FC Sachsen Leipzig, jener Fußballclub, der bereits seit 1899 besteht und fast vierzig Jahre den Namen "BSG Chemie Leipzig" trug, ein so genannter Traditionsverein mit großem Fanpotential.


    Die Sachsen sind mit großen Ambitionen in die neue Serie gestartet. Präsident Rolf Heller, Ex-Boss von Eintracht Frankfurt formulierte das Nahziel: "Wir wollen in dieser Saison aufsteigen. Schaffen wir das nicht, wäre das zwar nicht der Untergang, aber schon schlimm." Mit einem Etat von ca. 2,4 Millionen Euro, damit der Krösus der Liga, soll dies beim zweimaligen DDR-Meister umgesetzt werden. Dazu wurden viele neue Spieler, u. a. solche zweitligaerfahrenen Akteure wie Adebowale Ogungbure (Cottbus), René Twardzik (Erfurt) und Gregor Berger (Aue) verpflichtet. Unter den 14 Neuzugängen befindet sich auch ein Altbekannter, Wladimir Penev wechselte im Sommer von Halberstadt nach Leipzig. Neun Spieler kehrten dem Verein den Rücken, prominentester Abgang ist wohl Sachsen-Urgestein Ronny Kujat, der aufgrund von Verwicklungen in den Wettskandal gehen musste.


    Allerdings holte das Team um den hochbezahlten Trainer Wolfgang Frank aus den ersten acht Saison-Spielen nur magere 13 Punkte. Die 0:1-Niederlage beim VFC Plauen brachte das Fass dann zum Überlaufen und aufgrund des schwachen sportlichen Abschneidens, des als Aufstiegsfavorit gestarteten Viertligisten, wurde Cheftrainer Frank, nach 18-monatiger Tätigkeit in Leipzig, folgerichtig von seinen Aufgaben entbunden und sein bisheriger Assistent Hans- Jörg Leitzke übernahm das Kommando bei den Sachsen. Der 44-Jährige ist kein Unbekannter, gehört er doch seit 25 Jahren dem Verein an, von einem Abstecher zum ungeliebten Lokalrivalen 1. FC Lok einmal abgesehen. Und "Hansi", wie er liebevoll von den Fans genannt wird, brachte die Siegermentalität zurück. Von den sechs Spielen unter seiner Regie verlor man nur eine Partie, gegen Magdeburg unglücklich mit 0:1 im heimischen Zentralstadion, aber der Rest wurde gewonnen. Zuletzt gelang ein Arbeitssieg gegen den FC Eilenburg (2:0), mit mehr Licht als Schatten, obwohl man etwas fahrlässig mit der Chancenverwertung umging.


    Bei uns in Halberstadt wird's für Leipzig hoffentlich schwerer. Stürmer Nico Breitkopf (kam vom HFC, bisher schon 9 Tore) meinte auch nach dem Eilenburg-Spiel, nachdem er mehrere Hundertprozentige ausgelassen hatte: "Aber ich habe mir ja einige Treffer aufgehoben"! Zum Tore schießen sind die Sachsen im Friedensstadion auch verdammt, wollen sie den Abstand zum Tabellenführer aus Magdeburg nicht wieder größer werden lassen.


    Bis auf den angeschlagenen Nils Thiele und den gesperrten Alex Kopp (5. Gelbe) kann Trainer Thomas Pfannkuch voraussichtlich sein bestes Aufgebot auf den Platz schicken. Sebastian Kischel ist nach seiner roten Karte wieder spielberechtigt und wird ins Tor zurückkehren, auch wenn ihn Ersatzkeeper Daniel Löffke zuletzt gut vertreten hat.
    Die Frage wird sein, ob wir unseren bisherigen Rekord von vier Siegen in Folge weiter ausbauen und mit einem Dreier für einen Tag die Tabellenführung vom 1. FC Magdeburg übernehmen können. Oder winkt gar, eine FCM-Niederlage am Sonntag gegen den HFC vorausgesetzt, die Herbstmeisterschaft?


    Genug Motivation für eine gute Leistung gegen den FC Sachsen Leipzig sollte demnach vorhanden sein, schließlich möchte sich die Mannschaft doch mit einem Erfolgserlebnis von ihren Fans in die Winterpause verabschieden.



    Schiedsrichter: Torsten Jauch (Benshausen)
    Assistenten: Mario Kluck, Lutz Laube



    Unsere bisherige NOFV-Oberliga-Bilanz gegen Leipzig:


    2 Spiele, 1 Sieg, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen, Tore: 2:1!


    Saison 2004/05
    VfB Germania Halberstadt – FC Sachsen Leipzig 0:0
    FC Sachsen Leipzig - VfB Germania Halberstadt 1:2 (Tore: Maruhn [Eigentor], Schlitte)

    Zitat

    Original von Nur mal so
    Man hat da auch, vor allen Dingen in Deinem Fall, eine gewisse Verantwortung, okay!
    Bei mir mag das gehen, bin im gestandenen Alter, aber so ein junger Hüpfer...


    ...Danke für den jungen Hüpfer, bin aber leider sogar ein Jahr älter als du...


    ...und zu meiner Verantwortung, das ist korrekt so und schließlich warst du nach deiner Karriere bei uns, auch nur Thema im Fanforum (von Fans für Fans) und mit diesen persönlich/individuellen Meinungen muss sich ein Spieler arrangieren, wie auch immer…


    Und dass unsere Fanpage von vielen ehemaligen und aktiven Germania-Spielern gelesen wird, weiß ich sehr wohl…siehe Gästebuch!


    Danke für das Kompliment zur Qualität unserer Homepage!


    Und damit Grüße zurück und noch viele sportliche Erfolge!


    In der Annahme, du bist wirklich DER Danny König...


    Du hast Recht, du hast bei mir einen tiefgründigen Eindruck hinterlassen, leider keinen guten, aber konzentrieren wir uns mal nur auf sportliche Fakten und sehen hier mal von einer gewissen Arroganz und Selbstherrlichkeit ab…


    Ich muss auch gar nicht mit dir gesprochen haben, allein deine Vereinsvita spricht hier für sich, du hast in den letzten 10 Jahren allein 10 Mal den Verein gewechselt… einem Spieler mit Qualität passiert so etwas nicht…aber egal…


    Ich will das jetzt gar nicht weiter ausführen und nehme auch das Friedensangebot an und äußere mich in Zukunft nicht mehr zu dir, versprochen!


    Ich weiß auch, dass an deinem Abgang in Stendal mehrere Leute Schuld hatten, nicht nur du alleine, was da über die Presse gelaufen war unter aller Sau, aber Volksstimme halt, alles Dilettanten…


    Trotz allem wünsche ich dir noch ein paar erfolgreichere Jahre, wo und wie auch immer…

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    » Bilder vom Spiel nun online!


    KLICK: www.Germania-Fanpage.de/images/saison0506/meuselwitz_hbs



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    Zitat

    Original von hallore


    Alles andere hätte mich auch gewundert :rofl:



    Na ja, ganz so ist es ja auch nicht! Sollten wir wirklich die einzig wahren Chemiker aus Leipzig am Samstag besiegen, würde ich mich schon über eine FCM-Niederlage freuen, schließlich winkt dann für unseren kleinen Verein die Herbstmeisterschaft und wir würden zwei Monate als Tabellenführer überwintern, aber hätte, wenn und aber...


    Ich traue der Hallenser Mannschaft um den konfusen RM eh keinen Sieg im Germer zu... bin ja mal gespannt, ob ihr mehr als 300 Fans mitbringt, aber dieses Thema hatten wir ja schon mal... =) =) =)

    Jacksack... Grüße an den besonnenen Wortakrobatiker... :rofl:


    Selten hier so einen lustigen Bericht über das Spiel der Mannschaft unseres Ex-Trainers gelesen, besonders folgende Stelle hat mich doch sehr erfreut...


    Zitat

    Original von Jacksack
    Nike ist nicht nur die griechische Siegesgöttin, sondern, und das nur als Hinweis an alle potentiellen Austauschschüler, je nach Aussprache die französische Entsprechung zu f*cken, gef*ckt oder f*ckte. Äh...wo war ich? Ach ja, Union - Rostock zwei.


    Ich war ja nun mit unseres Ex-Trainers Sohn am Sonntag in Meuselwitz, aber dort war es nicht ganz so lustig, bei nur 660 Zuschauern, inkl. 40 Germaniafans kann man da auch nicht allzu viel erwarten...

    Zitat

    Original von Legende FCM


    Du und Germania, Ihr kommt aus einem Stall, oder?? :?:
    Hochmut kommt vor dem Fall... :ja:
    ...Ihr "Halberstädter Würstchen"... =)


    Nein, ich bin Völpke-Fan und schreibe nur aus lauter Langeweile diese endlosen Germania-Spielberichte :D


    Was die Herbstmeisterschaft angeht, darf man doch wohl mal träumen :mukkies:


    Ich werde mir auch am Sonntag das brisante Derby im Germer anschauen und beobachten, wer nun wirklich Herbstmeister wird :freude:


    Über einen HFC-Sieg würde ich mich aber auch nicht wirklich freuen... :D :D :D

    27.11.2005 ZFC Meuselwitz – VfB Germania Halberstadt 3:5 (2:2)


    VfB Germania Halberstadt:
    Löffke – Pölzing, Thiele (ab 36. Lorenz), Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Alex Kopp (ab 55. Reitzig), Gerlach – Schlitte, Banser (ab 90. Binsker), Stefke


    ZFC Meuselwitz:
    Dix – Dimter, Bronec, Müller (ab 66. Graf), Pinder (ab 62. Gerold) – Kotowski, Kwiatkowski, Weiß, Großmann – Weinert, Sedlacek


    Schiedsrichter: Thomas Gerber (Chemnitz)


    Tore:


    0:1, Banser (7.),
    Maßgenaue Flanke Vandreike, Kotowski kommt nicht an den Ball, mustergültiger Kopfball von Banser folgt, Tor!


    1:1, Pinder (10.),
    Angebliches Foul von Gottwald vor dem eigenen Strafraum, Freistoß, Pinder läuft an und zirkelt den Ball aus 20 Metern bilderbuchmäßig über die Mauer ins Tor,


    1:2, Gottwald (37.),
    Nach Ecken-Abpraller von Stefke, aufsetzendem Ball schaltet Gottwald am schnellsten und bugsiert mit Hilfe der ZFC-Abwehr den Ball über die Linie, ein glücklicher Treffer,


    2:2, Weiß (42., FE),
    Angebliches Foul von Lorenz an Weinert, Weiß lässt Löffke keine Chance und verwandelt den Strafstoß sicher,


    2:3, Schlitte (57.),
    Langer Ball von Gerlach aus der eigenen Hälfte auf Banser, überlegt auf Schlitte zurückgelegt, Torschuss, gehalten, zweite Chance genutzt,


    2:4, Schlitte (61.),
    Ballgewinn Pölzing, genialer Pass auf Schlitte, der Dix im Strafraum überlupft und seinen zweites Tor markiert,


    2:5, Banser (71.),
    Eine Traumkombination, Flanke Gerlach auf Reitzig, der per Kopfball auf Banser ablegt und Banser erzielt ebenfalls mit dem Kopf seinen zweiten Treffer,


    3:5, Sedlacek (85.),
    Flanke Weinert an die Latte, Löffke kommt nicht ran und Sedlacek staubt ab.



    Torchancen: 10:9 (4:3),
    Torschüsse: 14:14 (6:6),
    Ecken: 6:9 (2:6).


    Gelbe Karten:Pölzing (30.), Foulspiel, Alex Kopp (42.), Meckern, seine Fünfte (!) – Großmann (45.), Gerold (78.), Kwiatkowski (86.), jeweils Foulspiel.


    Zuschauer: 660, davon 40 aus Halberstadt.
    Äußere Bedingungen: kalter Herbstnachmittag, um die 2 Grad, aber sonnig, gut bespielbarer, jedoch auch rutschiger Rasen.



    Zum Spiel
    Am Sonntag ging es zum ZFC Meuselwitz, jenes Thüringer Team, dass uns vergangene Saison zweimal besiegen konnte. Trainer Thomas Pfannkuch wollte eine dritte Niederlage natürlich unter allen Umständen verhindern und überraschte bei der Startformation. Für Friedrich Reitzig rückte diesmal Alex Kopp in die erste Elf und Ladislav Stefke sollte entsprechend als hängender Linksaußen agieren, Kopp dafür im rechten Mittelfeld. Außerdem liefen wir diese Saison erstmals in roten Hosen und schwarzen Trikots auf, insgesamt in Schwarz-Rot-Weiß, entsprechend unseren Vereinsfarben. ZFC-Trainer Damian Halata musste mit Terjek, Baumann (beide nach Verletzungen noch nicht wieder fit), Rada (Mittelohrentzündung) und Miltzow (5. Gelbe) vier Stammkräfte ersetzen und vor allem seine Defensive neu ausrichten.


    Der Gastgeber startete furios. Bereits nach drei Minuten hatte Mario Weiß das 1:0 auf dem Fuß: Alex Kopp verlor den Ball, Matthias Großmann passte auf René Weinert, der flankte und Weiß setzte seinen Torschuss um Zentimeter am Pfosten vorbei, Kapitän Enrico Gerlach hatte hierbei nicht energisch gestört. Aber schon kurz darauf klingelte es das erste Mal im Tor von ZFC-Keeper Oliver Dix, Ingo Vandreike hatte maßgenau geflankt, Mirko Kotowski kam nicht an den Ball und Fait Banser war per Kopf zur Stelle (7.). Kurze Zeit später der überraschende Ausgleich durch Spielführer Holm Pinder. Der schwache Schiedsrichter Thomas Gerber aus Chemnitz hatte ein angebliches Foul von Abwehrchef Randy Gottwald entdeckt, Pinder verwandelte den fälligen Freistoß und schoss aus 20 Metern über die Mauer ins Tor (10.). Mit Torraumszenen ging es nach 17 Minuten weiter, Kevin Schlitte hatte geflankt, aber Fait Banser kam nicht richtig an den Ball, schade! Dann wieder die Meuselwitzer, Großmann hatte gepasst und Weiß nahm den Ball vorbildlich mit rechts an und schoss direkt mit links aufs Tor, aber Daniel Löffke klärte hervorragend (19.). Danach eine Stefke-Ecke und Bansers Kopfball ging knapp übers Tor (24.).


    Folgend ein Freistoß von Pinder, in dessen Verlauf David Kwiatkowski unserem Abwehrrecken Nils Thiele einen üblen Ellenbogencheck verpasste, aber das Schiedsrichter-Trio hatte mal wieder geschlafen (28.). Schließlich blieb Thiele, nach Verletzungsunterbrechung, mit Nasenbeinbruch und Schulterverletzung gleich draußen und nach sechsminütiger Unterzahl kam dann Gabriel Lorenz neu ins Spiel und ersetzte Thiele in der Innenverteidigung (36.). In der Zwischenzeit hatte Pölzing für ein Allerweltsfoul Gelb gesehen (30.). In der 37. Minute die erneute Führung für uns durch Gottwald. Nach Gerlach-Ecke fälschte Gottwald einen Stefke-Aufsetzer zum 1:2 ins Tor ab. Da hatte die ZFC-Abwehr geschlafen! Fünf Minuten später der wiederholte Ausgleich. Lorenz stieg hart in einen Zweikampf ein, soll dabei Weinert angeblich im Strafraum gefoult haben und Weiß ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und markierte das 2:2 per Elfmeter (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff glänzte dann Gerlach noch mit einem gefährlichen 22-Meter-Freistoß, aber Dix konnte klären (45.).


    2. Halbzeit: Wieder startete Meuselwitz mit einer hundertprozentigen Torchance. Wir ließen den Gastgeber kombinieren und über Weiß und Großmann kam der Ball zu Weinert, der aber Löffke aus Nahdistanz nicht überwinden konnte (48.). Und noch mal dürften die Thüringer zaubern (Hackentrick) und letztendlich schoss Kotowski knapp übers Löffke-Gehäuse (49.). Auch einen abermaligen Pinder-Freistoß hielt der aufmerksame Löffke sicher (50.). Dann kam Reitzig für den mal wieder rot-gefährdeten Kopp ins Spiel und schon fiel die erneute Führung für uns durch Schlitte (57.). Langer Ball von Gerlach aus der eigenen Hälfte auf Banser, der überlegt auf Schlitte zurückgelegt hatte, Schlitte zog ab, von Dix abgewehrt, aber der zweite Versuch saß dann. Jetzt drehte, der in der ersten Hälfte blass gebliebene Schlitte auf und passte nach Konter über Banser in den Strafraum, aber Reitzig war nicht heran gekommen (58.). Und wieder Schlitte! Pölzing hatte den Ball erkämpft, Schlitte zeigte an, wo er das Spielobjekt hinbekommen möchte, genialer Pölzing-Pass (!) in den freien Raum und unser "Roadrunner" vollendete gekonnt, indem er den Ball an Dix vorbei ins Tor spitzelte (61.). Somit stand es nach gut einer Stunde Spielzeit 2:4 und eine Vorentscheidung war gefallen!


    Wir setzten aber noch einen drauf. Nach einer Traumkombination über Gerlach (Flanke), Reitzig (Kopfballablage) markierte Banser per abermaligen Kopfball sein zweites Tor und es stand 2:5 (71.). Meuselwitz war hierbei in Ehrfurcht erstarrt und hatte ohne Gegenwehr beim "Zaubern" zugesehen. Goalgetter Banser feierte seinen zehnten Liga-Treffer ausgelassen mit den Teamkameraden, kletterte dabei sogar auf den Gästezaum und ließ sich auch von den Fans bejubeln. Er hätte sogar noch einen weiteren Treffer erzielen können, aber nach einem langen Ball verzog Banser knapp (75.). Auch der Schiedsrichter wollte noch mal ins Rampenlicht, indem er nach einem eindeutigen Kopfball vom eingewechselten Mirko Graf kurioser Weise auf Ecke für Meuselwitz entschied, die aber zum Glück harmlos blieb (76.). Danach schoss Weiß noch einen Abwehrabpraller knapp übers Tor (84.) und kurz darauf staubte Pavel Sedlacek zum Endstand von 3:5 ab (85.). Eine Weinert-Flanke war auf die Latte gefallen und der Tscheche Sedlacek drückte den Ball über die Linie. Kurz vor dem Abpfiff hatte dann noch Großmann eine Chance zur Ergebniskosmetik, aber Löffke ließ sich nicht ein viertes Mal bezwingen und somit stand der deutliche 5:3-Auswärtssieg fest!



    Fazit:
    Was war das für eine turbulente und begeisternde Partie beim ZFC Meuselwitz, bei der die Zuschauer insgesamt acht Tore geboten bekamen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, der Anfangs-Offensive der Zipsendorfer in Hälfte zwei kippte mit der Einwechslung von Friedrich Reitzig das Spiel zu unseren Gunsten und innerhalb von 15 Minuten gingen wir mit 5:2 in Führung. In dieser Drangperiode hatten wir die Gastgeber teilweise vorgeführt. Trotzdem gaben die Meuselwitzer nie auf und erzielten kurz vor Schluss per Abstauber-Tor noch das 3:5! Insgesamt eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung von uns, aus der sich Doppel-Torschütze Fait Banser und Nils Pölzing ein wenig abheben konnten. Das komplette Team widmete diesen Sieg ihrem Manager René Cunaeus, der am Sonntagmorgen Vater einer kleinen Tochter geworden war und bei Ehefrau und Baby in Halberstadt weilte.


    Mit dem 5:3-Auswärtssieg beim ZFC ist uns der erste Dreier gegen Meuselwitz und der vierte Oberliga-Sieg in Folge gelungen. Nach der Niederlage in Eilenburg holten wir aus den folgenden fünf Liga-Begegnungen 13 Punkte, eine ganz starke Leistung! Mit den bisher erreichten 30 Punkten sind wir immer noch der ärgste Verfolger von Liga-Primus 1. FC Magdeburg und liegen nach wie vor auf Platz zwei der Tabelle.


    Ein großes Lob geht an den ZFC Meuselwitz. Solch eine perfekt organisierte Oberliga-Veranstaltung sucht in der Südstaffel ihresgleichen und da können sich einige Top-Teams (wir auch) eine Scheibe abschneiden. Was bei den Thüringern innerhalb kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurde, zollt höchster Respekt. Eine sehr schöne, wenn auch kleine Fußballanlage, mit vielen netten Menschen, die sich die größte Mühe für ein sehr gelungenes Fußballspiel gaben.


    Am nächsten Samstag kommt es zum Showdown des Oberliga-Spitzenfeldes. Wir empfangen im Friedensstadion unseren Tabellennachbarn, den Aufstiegsaspiranten FC Sachsen Leipzig und Magdeburg muss einen Tag später, am Sonntag seine Tabellenführung gegen den derzeitigen Liga-Sechsten, den HFC im Germer-Stadion, beim brisanten Sachsen-Anhalt-Derby verteidigen. Bei uns ist dann Stammkeeper Sebastian Kischel nach seiner Rot-Sperre wieder einsatzfähig und wird gemeinsam mit seinen Kollegen versuchen, mit einem Sieg gegen Leipzig und bei einer gleichzeitigen FCM-Niederlage, die Herbstmeisterschaft zu erringen. Ob Nils Thiele bis dahin wieder fit wird, muss man mal abwarten.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Wir wollten hier in Meuselwitz gewinnen und das ist uns gelungen. Daher sind wir natürlich sehr zufrieden. Es war ein sehr gutes Oberligaspiel mit auch einer guten Meuselwitzer Mannschaft. Wir wussten, dass der ZFC nach der Pause viel Druck machen wird und haben auf unsere Chance gewartet. Schlitte hat dann eiskalt seine Möglichkeiten genutzt."


    "Versprechen kann ich, dass wir keine Spiel mit Absicht verlieren werden, dass ja. Inwieweit wir dann andere Spiele gewinnen, müssen wir dann einfach mal sehen. Auf jeden Fall versuchen wir auch das Nächste zu gewinnen. " (Auf die Frage eines Reportes, ob Trainer Pfannkuch den Fans versprechen kann, dass Halberstadt die Oberliga spannend hält.)


    Trainer Halata (Meuselwitz):
    "Diese Niederlage tut uns richtig weh. Als wir drauf und dran waren, das 3:2 zu machen, wurden wir eiskalt ausgekontert. Der Mannschaft kann ich überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft und in den entscheidenden Situationen einfach nicht das Glück. Man hat aber auch gesehen: Ohne Rada, Baumann und einen gesunden Pinder kannst du gegen so schnelle Stürmer nicht bestehen."
    "Das ist heute sehr bitter, diese Niederlage. Nach vorne haben wir uns sehr viele gute Chancen erarbeitet. Wir müssen nach der Pause sogar in Führung gehen, aber das ist nun mal Fußball und die Halberstädter haben es heute ganz knallhart bestraft. "


    Spieler Schlitte (Germania):
    "Ich fand das war ein sehr, sehr gutes Oberligaspiel. Es war von der ersten Minute eigentlich an ein Riesen-Tempo im Spiel, so hatte ich zumindest das Gefühl. Meuselwitz hat sehr gut mitgespielt. "

    19.11.2005 VfB Germania Halberstadt – FC Rot-Weiß Erfurt II 2:1 (2:0)


    VfB Germania Halberstadt:
    Löffke – Pölzing, Thiele, Cunaeus, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, StefkeSchlitte, Banser, Reitzig (ab 46. Binsker)


    FC Rot-Weiß Erfurt II:
    Essig – Gauder, Heim, Habichhorst, Stark – R. Müller, Weis, Gerke (ab 65. Kiehn) – Mensah (ab 80. Braunschweig), Fischer, Ullmann


    Schiedsrichter: Daniel Hartig (Freital)


    Tore:


    1:0, Gerlach (34., FE),
    Kombination über Pölzing, Gerlach, finaler Vandreike-Pass auf Schlitte, der im Strafraum von Essig gelegt wird, Gerlach verwandelt den fälligen Elfmeter sicher,


    2:0, Schlitte (43.),
    Stefke setzt sich auf Linksaußen durch, mustergültige Flanke auf Schlitte, der per Direktabnahme volley trifft,


    2:1, Ullmann (63.),
    Wir stören nicht im Mittelfeld, Erfurt kann herrlich kombinieren und Ullmann trifft überlegt zum Anschlusstor.



    Torchancen: 10:5 (3:2),
    Torschüsse: 15:13 (6:5),
    Ecken: 10:5 (3:1).


    Gelbe Karten:Stefke (27.), Pölzing (86.), Alex Kopp (90.), jeweils Foulspiel – Weis (37.), Heim (79.), jeweils Foulspiel, Ullmann (87.), Meckern.


    Zuschauer: 565, keine Fans aus Erfurt.
    Äußere Bedingungen: kaltes Herbstwetter, 3 Grad, aber sonnig, gut bespielbarer Rasen.



    Zum Spiel
    Nach der Pokalpleite in Piesteritz war gegen die Regionalligareserve von Rot-Weiß Erfurt Wiedergutmachung angesagt. Entgegen den Vorankündigungen der Presse veränderte Trainer Thomas Pfannkuch seine Startelf (diesmal komplett in Weiß mit schwarzen Stutzen) nur auf zwei Positionen. Nils Pölzing bekam nach guten Trainingsleistungen mal wieder eine Chance von Beginn an, für ihn musste Alex Kopp auf der Bank schmoren und René Cunaeus ersetzte den gesperrten Abwehrchef Randy Gottwald (fünf Gelbe) in der Innenverteidigung. Beim Thüringer Gegner lief eine sehr junge Mannschaft auf, deren Durchschnittsalter bei 20,1 Jahren lag und mit Joseph Mensah, Carsten Weis und Robert Fischer kamen nur drei Akteure mit Regionalligaerfahrungen zum Einsatz.


    Nach kurzem "Abtasten" gab Mensah den ersten Torschuss ab, aber Daniel Löffke hielt sicher (8.). Kurz darauf die erste Chance für uns. Nach Pass von Kevin Schlitte, startete Ladislav Stefke eine schöne Einzelaktion, ließ zwei Gegenspieler "aussteigen", aber sein finaler Schuss landete nicht im Tor (10.). Die nächste gute Möglichkeit hatte Fait Banser, nach Doppelpassspiel zwischen Ingo Vandreike und Schlitte und dessen Flanke, köpfte Banser aber weit am Tor vorbei (19.). Danach ein Freistoß für uns, Kapitän Enrico Gerlach will ausführen, erkannte aber, dass Erfurt auf Abseits spielte, legte kurz auf Stefke ab und die folgende gute Flanke bereitete Gästekeeper Stephan Essig einige Probleme, hier wäre Banser erneut fast heran gekommen (21.).


    Folgend ein gefährlicher Freistoß durch Erfurts Robert Stark, aber Löffke hielt den platzierten Schuss hervorragend (24.). Zehn Minuten später die Aktion zum Führungstreffer. Ein lehrbuchreifes Zusammenspiel zwischen Pölzing und Gerlach, Pass zu Vandreike, der Schlitte im Strafraum anspielte, aber Torhüter Essig stieg zu hart in den Zweikampf ein und foulte Schlitte. Den berechtigten Strafstoß (unseren ersten der Liga) knallte Gerlach sicher zur 1:0-Führung in die Maschen (34.). Dann eine Ecke von Gerlach, die René Cunaeus knapp verpasste (38.). Was folgte, war das 2:0 (43.). Stefke hatte einen herrlichen Flankenlauf auf Linksaußen gestartet, spielte Schlitte mustergültig im Strafraum an, so dass Schlitte per Direktabnahme volley ins Tor traf. Ein Klassetor! Mit der verdienten 2:0-Führung ging es in die Kabinen.


    2. Halbzeit: Bei uns kam Felix Binsker für den unauffälligen Friedrich Reitzig neu ins Spiel. Es ging sofort wieder gut los. Nach Fehlpass von Erfurt im Mittelfeld, konterten wir über Stefke, Pass auf Schlitte, der alleine vor Essig auftauchte, ihn aber nicht bezwingen konnte und somit diese Hundertprozentige leider vergab (48.). Danach ein Stoppfehler von René Heckeroth, den Martin Ullmann zu einem Torschuss nutzte, aber Löffke war auf dem Posten (54.). Kurz darauf ein so genanntes Tohuwabohu in unserem Strafraum. Wir bekamen das Spielobjekt nicht schnell genug aus der Gefahrenzone und der auffällige Mensah traf den Ball zum Glück nicht richtig, sonst wäre es brenzlig geworden (58.). Im Gegenzug nochmals eine sehr gute Flanke von Schlitte, die Banser nur um Zentimeter verpasste (60.).


    Die folgenden Ecke von Stefke kam dann per Abpraller erneut zu Schlitte, der sofort abzog, aber Essig konnte klären. Aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer für die Gäste aus Thüringen. Wir störten nicht energisch im Mittelfeld, Erfurt konnte ungehindert kombinieren und Weis spielte schnell auf Ullmann, der überlegt aus Nahdistanz zum 2:1 traf (63.). Die nächsten beiden Torchancen hatten trotzdem wieder wir. Erst hätte Erfurts Kapitän Christian Heim einen Gerlach-Freistoß fast ins eigene Tor bugsiert, dann setzte Banser, nach Vandreike-Ecke einen Kopfball knapp neben das Tor (69.). Auch Erfurt versuchte noch mal alles, so konnte bzw. musste Nils Thiele nach Freistoß von Weis und entsprechendem Abpraller im zweiten Versuch klären (70.). Danach abermals ein herrlicher Spielzug über Stefke, der auf Banser abspielte und an dessen guter Flanke rutschte Binsker knapp vorbei (73.). Und wieder Stefke, diesmal per Freistoß, den erst Cunaeus verpasste und dann auch noch Thiele am Boden liegend nicht ins Tor bekam (75.).


    Nach 84 Minuten Spielzeit eine akrobatische Einlage vom agilen Stefke, Binsker hatte geflankt, Stefke glänzte per Direktabnahme und Seitfallzieher, verfehlte das Tor nur um Haaresbreite, ein Klassespielzug! Am Ende brachte der kleinlich pfeifende Schiedsrichter noch mal richtig Farbe ins Spiel. Innerhalb von zehn Minuten zeigte er Heim, Pölzing, Ullmann und dem kurz zuvor eingewechselten Alex Kopp jeweils die Gelbe, nicht immer waren die Verwarnungen berechtigt. Kurz vor dem Abpfiff knallte dann der eingewechselte Tony Braunschweig noch mal einen Freistoß auf unser Tor, der zum Glück am langen Pfosten vorbei ging (90.). Ob Löffke den gefährlichen Schuss gehalten hätte? Egal, dass Spiel war aus und wir hatten gewonnen!



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    Fazit:
    Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang uns gegen die Regionalligareserve vom FC Rot-Weiß Erfurt ein 2:1-Arbeitssieg. Die sehr jungen und unerfahrenen Gäste aus Thüringen (Durchschnittsalter bei 20,1 Jahren) blieben über 90 Minuten hinter den Erwartungen zurück, und uns genügte eine durchschnittliche Darbietung, um den dritten Liga-Sieg in Folge einzufahren. War die Begegnung in der ersten Halbzeit noch relativ ausgeglichen, zumindest was das Chancenverhältnis betraf, so bestimmten wir in den zweiten 45 Minuten klar das Spiel und drückten der Partie deutlich unseren Stempel auf, auch wenn uns keine weiteren Treffer mehr gelingen sollten. Insgesamt sahen die 565 Zuschauer eine unaufgeregte Oberligabegegnung mit einem verdienten Sieger VfB Germania Halberstadt. Mit diesem Dreier sind wir zu Hause immer noch ungeschlagen und bauten die Heimbilanz auf fünf Siege und zwei Unentschieden, bei 17:5 Toren weiter aus.


    Am kommenden Sonntag steht das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde an. Dann geht’s zum heimstarken ZFC Meuselwitz. Dort gilt es, die Wiedergutmachung nach dem Pokaldebakel fortzuführen und eventuell einen Punkt mit Hause zu bringen.



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Wir haben uns das Leben wieder einmal selbst schwer gemacht und es versäumt, den Sack zeitig zuzumachen. Dadurch wurde es am Ende noch einmal zittrig. Nach dem Ausscheiden im Landespokal vor einer Woche war das aber ein wichtiger Sieg."


    Trainer Krebs (Erfurt II):
    "Wir haben Halberstadt selbst aufgebaut. Die Tore sind in einer Zeit gefallen, als wir gut aufgestellt waren. Der Sieg der Halberstädter geht aber in Ordnung, weil sie am Ende cleverer waren als wir."



    » Bilder vom Spiel online!


    KLICK: www.germania-fanpage.de/images/saison0506/hbs_erfurt


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    Zitat

    Original von jaspa
    Guter Bericht! 8) Der Herr von der Volksstimme war wohl beim falschen Spiel...oder nicht anwesend? :lach:


    Dieser angebliche Journalist (Mathias Kasuptke) ist nie anwesend... wir ärgern uns nun schon seit 3 Jahren mit diesem Vollidio*** herum...


    Hat von Fußball nicht die gringste Ahnung und denkt aber, er sei der Oberguru... was solls, Zeitungsleute halt... :D

    Zitat

    Original von grün-weiß
    Ich habe ja richtig gut getippt (siehe erster Beitrag)!!!!. Wäre ich wohl bei Oddset eine Bank!!!


    Respekt für deinen Fußballfachverstand!


    Und um zur Sachlichkeit zurückzukehren, wir haben uns in Piesteritz bis auf die Knochen blamiert, Grün-Weiß hat zu Recht gewonnen und am Ende konnten wir uns bei unserem guten Keeper bedanken, dass wir nicht noch höher verloren haben...


    Ausführlicher Spielbericht: hier kicken!

    12.11.2005 FC Grün-Weiß Piesteritz – VfB Germania Halberstadt 2:1 n. V. (0:0, 1:1)


    VfB Germania Halberstadt:
    Löffke – Alex Kopp, Thiele, Gottwald, Heckeroth – Vandreike – Gerlach, Stefke – Schlitte, Banser, Reitzig (ab 62. Binsker)


    FC Grün-Weiß Piesteritz:
    LindemannWellington – Buchholz, Heede, PuhlmannNeuberg, H. Wiesegart, Flavio (ab 70. Gerstmann), Richter (ab 46. Klier) – Hüller (ab 87. O. Hinkelmann), Naujoks


    Schiedsrichter: Ehret (Schönebeck)


    Tore:


    0:1, Stefke (50.),
    Gerlach ist mit Ball auf und davon, 30-Meter-Alleingang, wird im Strafraum gestört, spielt auf Stefke ab, der den Ball unter die Latte ins Tor knallt!


    1:1, Neuberg (67.),
    Abwehr-Kopfball von Kopp direkt zu Wiesegart, der ungehindert auf Neuberg passen kann, Gottwald stört nicht energisch und Neuberg zieht mit Rechts ab und trifft aus neun Metern ins lange Eck, auch wenn Löffke noch dran war!


    2:1, Gerstmann (106.),
    Piesteritz zaubert, wir erstarren in Ehrfurcht und schauen zu, letztendlich trifft Gerstmann aus Nahdistanz!



    Torchancen: 12:8 (1:3, 7:7),
    Torschüsse: 19:18 (3:7, 12:15),
    Ecken: 6:11 (1:9, 6:10).


    Gelbe Karten:Thiele (113.), Meckern – Hüller (15.), Flavio (20.), jeweils Foulspiel


    Zuschauer: 470, davon ca. 80 aus Halberstadt!
    Äußere Bedingungen: angenehmes Fußballwetter, 12 Grad, sonnig, aber kühler Wind, gut bespielbarer Rasen!



    Zum Spiel
    Am Samstag war es mal wieder soweit, diesmal sollte im Piesteritzer Volkspark, beim Verbandsligisten FC Grün-Weiß der erstmalige Einzug ins Landespokal-Halbfinale gelingen. Trainer Thomas Pfannkuch rotierte erneut im Angriff, Friedrich Reitzig in die Startelf, Felix Binsker vorerst auf die Bank, ansonsten das Team vom erfolgreichen Dresden-Nord-Spiel. Für den gesperrten Sebastian Kischel hütete allerdings Daniel Löffke das Tor. Beim Gastgeber lief die Topelf auf, außerdem wurden sie durch die Anwesenheit von Startrainer Felix Magath beflügelt.


    Wir setzten den Fünftligisten von Beginn an unter Druck und hatten schon nach acht Minuten die erste dicke Chance, als Ladislav Stefke nach herrlichem Vandreike-Pass alleine vor Piesteritz-Keeper Jan Lindemann auftauchte, aber den Ball leichtfertig vertändelte. Kurz darauf segelte ein gefährlicher Freistoß, von abermals Ingo Vandreike, durch den gegnerischen Strafraum, aber Fait Banser kam nicht heran (9.). Piesteritz fiel vorerst durch eine harte „Gangart“ auf. So wurden Christian Hüller (15.) und Flavio (20.) bereits frühzeitig verwarnt. Die Attacke von Flavio an Randy Gottwald war sogar „dunkelgelb“! Nach einer Stefke-Ecke landete der Ball dann am Pfosten, Banser hatte den Torwart behindert, aber ein Pfiff blieb aus (22.). Bis dahin waren wir klar spielbestimmend, auch wenn die großen Torraumszenen ausblieben.


    Piesteritz löste sich aber mehr und mehr aus der „Umklammerung“, wurde immer mutiger und konnte dann auch die erste Offensivaktion verzeichnen, Marc Richter hatte eine Flanke von Stefan Neuberg nur knapp verpasst (27.). Zwei Minuten später fabrizierte Gottwald einen Fehlpass, Nils Naujoks sprintete dazwischen, zog ab, aber der Torschuss bereitete Löffke überhaupt keine Probleme (29.). Dann die beste Möglichkeit der Volksparkjungs um Trainer Detlef Stache. Alex Kopp hatte den Ball verloren, Naujoks bekam ihn und knallte das Spielobjekt unmittelbar an den Pfosten (36.). Da wäre Löffke wohl nicht mehr herangekommen! Kurz vor der Pause hatte dann Banser noch zwei sehr gute Torchancen. Zuerst setzte er einen Freistoß von Enrico Gerlach per Seitfallzieher knapp neben das Gehäuse (40.), danach schoss er den Ball, nach schnellem Konter, aus 17 Metern Torentfernung ebenfalls um Zentimeter am Tor vorbei (41.).


    2. Halbzeit: Nach kurzer und heftiger Ansprache von Pfannkuch standen seine Schützlinge schon nach zehn Minuten wieder auf dem Feld. Es ging bei uns auch wieder gut los. Wir spielten vorerst weiter druckvoll nach vorne und kamen nach Foul an Kopp zu einem Freistoß. In der Folge foulte Keeper Lindemann Reitzig klar im Strafraum, aber der fällige Elfmeterpfiff blieb aus (49.). Eine krasse Fehlentscheidung, zumal es Freistoß für Piesteritz gab! Eine Minute später trotzdem die, bis dahin durchaus verdiente, aber glückliche 0:1-Führung durch Stefke (50.). Wir hatten im Mittelfeld den Ball erkämpft, Piesteritz war aufgerückt und Gerlach startete einen Alleingang, wurde dann im Strafraum eingeholt und gestört, so dass unser Kapitän auf Stefke passen musste, der den Ball unter die Latte ins Tor knallte. Der Jubel blieb allerdings verhalten und richtig wach und aggressiv waren wir danach auch nicht wirklich. Ganz im Gegenteil, jetzt drehte der Gastgeber auf. So klärte Nils Thiele folgend im letzten Moment vor Naujoks zur Ecke, die wie immer von Piesteritz-Spielführer Heiko Wiesegart getreten wurde. Der folgende Kopfball von Abwehrchef Wellington verfehlte unser Tor nur knapp (52.).


    Danach ein schönes Doppelpassspiel von Vandreike und Kevin Schlitte, Vandreike zog in den Strafraum ein, flankte gefährlich, aber Lindemann griff beherzt ein (55.). Kurz darauf ein guter Torschuss von Hüller, nachdem unsere Defensive mal wieder geschlafen hatte (56.). Piesteritz drängte uns immer weiter in die eigene Hälfte, unsere Passivität blieb unerklärlich! Einzig die Grün-Weißen bestimmten jetzt das Spielgeschehen. So ging ein Kopfball von erneut Wellington, nach Freistoß von Tobias Heede, abermals nur knapp vorbei (60.). Wir bettelten regelrecht um den Ausgleich, der dann auch vom Fünftligisten erzielt wurde (67.). Wir hatten katastrophal verteidigt und Neuberg konnte ungehindert (!) das mittlerweile verdiente 1:1 markieren! Bis zur Verlängerung hatten wir zwar noch die eine oder andere gute Offensivszene, u. a. eine Torchance durch Gerlach (80.), aber wir konnten uns bei Keeper Löffke bedanken, dass wir überhaupt in die Extraspielzeit gekommen waren. „Löffel“ hatte nämlich in der 89. Minute einen sehr guten Wiesegart-Freistoß in überragender Manier gehalten, sonst wäre hier schon endgültig Schluss gewesen.


    Verlängerung: Kaum war der erneute Anpfiff erfolgt, lag der Ball in unserem Tor, aber zum Glück Abseits (93.)! Dann glänzte Stefke mal mit einer Einzelaktion, aber Lindemann konnte klären (96.). Dies blieb unsere einzige (!) Torchance der Verlängerung! Kurz darauf schlief mal wieder unsere gesamte Abwehr und der eingewechselte Kevin Gerstmann schoss den Ball um Zentimeter am Löffke-Gehäuse vorbei (103.). Kaum war die zweite Halbzeit der Verlängerung angepfiffen, stand es verdienter Maßen 2:1 für Piesteritz (106.)! Wir hatten zugeschaut wie der Gastgeber zauberte und Gerstmann hatte getroffen. Nun waren wir geschockt, versuchten zwar noch mal alles, Thiele jetzt als Mittelstürmer, aber es half nichts. Ganz im Gegenteil, Löffke verhinderte, nachdem wir immer wieder weit aufgerückt waren (was blieb uns anderes übrig), mit mehreren Glanzparaden eine noch höhere Niederlage. Nach drei Minuten Nachspielzeit (lange Verletzungsunterbrechung) stand es fest: Verdienter 2:1-Sieg für Piesteritz und wir waren mal wieder vorzeitig im Pokal gescheitert!



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    Fazit:
    Nach einer erschreckend schwachen Partie sind wir völlig zu Recht und mal wieder frühzeitig im Landespokal ausgeschieden. Waren wir die ersten 25 Minuten noch weitestgehend spielbestimmend, bauten wir im weiteren Verlauf der Begegnung immer weiter ab und konnten uns am Ende beim guten Torwart Daniel Löffke bedanken, dass diese Niederlage nicht noch höher ausgefallen war.
    Trotz der durchaus verdienten, aber auch glücklichen Führung, versäumten wir es, den Gastgeber weiter unter Druck zu setzen und ein zweites Tor nachzulegen. Ein 0:2 wäre wohl die Entscheidung gewesen, aber durch unsere Passivität wurde Piesteritz immer mutiger und zeigte uns an diesem Tag etwaige Grenzen auf. Vor allem in der Verlängerung wurden wir teilweise mit lehrbuchreifem Konterspiel vorgeführt.


    Die einzige positive Erkenntnis war die gute Leistung von Ersatzkeeper Löffke. Unerfreulich war aber auch, dass sich nur vier Spieler (Gerlach, Banser, Schlitte und Thiele) bei den zahlreich vertretenden und lautstarken Germaniafans bedankt hatten. Alle anderen Akteure suchten schnell, aufgrund der maßlosen Enttäuschung, das Weite.


    Unsere Mannschaft muss jetzt zeigen, dass ein Team zusammen gewachsen ist, auch wenn das erste Saisonziel (Pokalfinale) klar verfehlt wurde.


    Am kommenden Samstag, Anstoß 13.30 Uhr, empfangen wir im heimischen Friedensstadion die Regionalliga-Reserve von Rot-Weiß Erfurt. Alles andere als ein Sieg ist nach dieser blamablen Vorstellung in Piesteritz nicht hinnehmbar!



    Stimmen:


    Trainer Pfannkuch (Germania):
    "Bei uns haben viele geglaubt, das Ding spielen wir mal so runter."



    » Bilder vom Spiel nun online!


    KLICK: www.Germania-Fanpage.de/images…onstiges/pokal_piesteritz


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    [Blockierte Grafik: http://www.germania-fanpage.de…piesteritz12112005_02.jpg]

    Zitat

    Original von Soran
    SV Staßfurt 09 - BSV Halle-Ammendorf 1:3
    Was bitte hat Staßfurt im Viertelfinale zu suchen! :D


    ...und was hatte bitte schön Sangerhausen im Achtelfinale zu suchen???


    Das Spiel gegen euch war damals für uns ne bessere Trainingseinheit, mehr nicht und dann so den Hals aufzureißen, finde ich auch vermessen.


    Alle Viertelfinalisten stehen dort zu Recht!

    Bert Kosinski, seit 2003 bei Germania, er kam vom SV Blau-Weiß Schwanebeck, ist seit Dienstag nicht mehr Trainer unserer Zweiten, der Landesliga-Mannschaft! Wie heißt es so schön, einvernehmlich wurde das Vertragsverhältnis aufgelöst. In Anbetracht der zuletzt sechs Niederlagen in Folge (5x Liga, 1x Pokal) ist dies auch keine wirkliche Überraschung!


    Neue Trainer ist ab sofort Germania-Urgestein Dirk Kanter!


    Wir wünschen Dirk "Katze" Kanter bei seiner neuen Tätigkeit alle Gute und viel Erfolg!


    Und Bert Kosinski im weiteren Lebensweg ebenfalls alles Gute!