Beiträge von Swatman

    Ich denke, wer sich mal mit der Pflege eines Naturrasens beschäftigt hat, weiß wie viel Arbeit dahinter steckt und das man als Verein nur bedingt direkten Einfluss auf die Entwicklung des Platzes hat und da noch ganz andere Faktoren eine Rolle spielen (Bodensubstanz etc.) !
    Wenn man bedenkt, dass in anderen Teilen Deutschlands in unseren Klassen auf Ascheplätzen gespielt wird, kann man doch mit den Plätzen in unserer Staffel recht zufrieden sein.

    Für uns Zuschauer wäre es in jedem Fall auch sehenswerter gewesen, hätte Herdam die Situation richtig bewertet.


    Aber das sich Rehfelde nach dieser Entscheidung Luft verschafft, ist doch absolut verständlich, weiterer Spielverlauf hin oder her.
    So würde es wohl jedem Team gehen, das den Turniersieg auf diese Art und Weise aus den Händen geben muss.
    Doch Herdam in der Situation Absicht zu unterstellen, finde ich fragwürdig. Inwiefern profitiert er denn von dieser vermeintlich absichtlichen Fehlentscheidung ??? Das Resultat von dem Ganzen ist doch, dass nun halb MOL über ihn diskutiert und ihn in Frage stellt. Wer mutet sich das schon freiwillig zu, nur um ein ungeliebtes Team um den Turniersieg zu bringen ??? Einige Zuschauer forderten ja sogar, dass Herdam Redlich selbst befragen soll, ob es Handspiel war !!??


    Letschin tut wohl gut daran, sich gar nicht weiter an der Diskussion zu beteiligen. Der Pott steht in euer Vitrine, allein das zählt und es sollte euch doch weiteren Auftrieb im Kampf um den Aufstieg in der kommenden Rückrunde geben. Ich wünsche euch in jedem Fall alles Gute dafür, weil mir euer Spiel sehr gut gefallen hat.


    Und wer weiß, vielleicht stehen sowohl Rehfelde als auch Letschin am Ende der Saison in ihren Ligen als Aufsteiger fest und können dann mit 'nem Augenzwinkern auf das Geschehene zurückblicken. Doch da gibt es wohl noch einige Teams, die etwas dagegen haben ...

    Als Außenstehender kann ich, zumindest für mich persönlich sagen, dass es kein ansehnliches Turnier war.
    Besonders schlimm waren für mich die teilweise übertrieben hart geführten Zweikämpfe und das fehlende Eingreifen der Schiedsrichter. Schwieriger Job hin oder her, aber was stellenweise laufen gelassen wurde ... unverständlich und gesundheitsgefährdend. Beim Unparteiischen Wurche, hatte man das Gefühl, dass er vor jedem Pfiff schon 'nen riesen Bolzen in 'ner Hose hatte. Wirkte wirklich sehr ängstlich und unentschlossen. Herdam mit der Finalentscheidung natürlich unglücklich. Den besten Eindruck machte für mich Schindler.
    Für die geführten Zweikämpfe sind die Spieler natürlich selbst verantwortlich und oft hatte man den Eindruck, dass vergessen wurde, dass es "nur" um die Hallenkreismeisterschaft geht.
    Unattraktiv wurde das Turnier für mich vor allem durch die Regel, dass der Torwart als zusätzlicher Feldspieler agieren durfte. Oft (nicht jedes Team spielte so) führte es dazu, dass der Torwart bis zur Mittellinie lief und einfach auf's Tor schoss. So kam kaum ein flüssiges Kombinationsspiel zustande und war somit recht unansehnlich.
    Rehfelde definitiv das spielstärkste Team und im Finale klar benachteiligt. Dennoch Glückwunsch nach Letschin, die durch einen großen Teamgeist und den starken Redlich auf ihrer Seite überzeugen konnten.



    P.S


    Bester Torwart : Bonk (SV Jahn Bad Freienwalde)


    Bester Spieler : Redlich (Grün-Weiß Letschin)


    Torschützenkönig : Otto, 6 Treffer (SV Jahn Bad Freienwalde)

    Was ist mit Kagel? :)



    Das ich keinen Spieler von Kagel genannt habe, hat nichts damit zu tun, dass ich ihre Spieler für schlecht halte. Im Gegenteil, ich finde es stark, dass man in so gut wie jedem Spiel als krasser Außenseiter gilt und dennoch Woche für Woche mindestens 11 Mann auf dem Platz hat. Und wie schnell man dann alle anderen ärgern kann, hat sich ja bei Strausberg III gezeigt ...


    Es liegt eher daran, dass ich aufgrund ihrer ersten Saison mit den Spielernamen noch nicht so gut vertraut bin.

    Überraschungsteams gibt es für mich gar nicht ... auffällig ist aus meiner Sicht nur, dass wenn die vergangenen Jahre betrachtet, die 2. Kreisklasse von Jahr zu Jahr an Klasse dazu gewonnen hat. Damit meine ich sowohl einzelne Spieler als auch geschlossene Teamleistungen !


    Wenn man jetzt wirklich einzelne Spieler rausziehen möchte, dann würde ich es so sehen :


    SV Bliesdorf - Kuschke
    FC Strausberg III - Oschim
    Altreetz - Otto
    Rehfelde II - Neumann
    Gartenstadt II - Rose
    Reichenberg - Pfützner, Medejczek
    Herrensee - Miethke
    Freienwalde II - Wolter
    Falkenberg - Thormann, Hildenhagen
    Buckow II - Knofe
    SG Klosterdorf - Drews, Behrendt

    SV Titania Kruge - Falkenberger SV


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    Das Derby bestritten : Müller - Mohrke, Derwanz, Stiffel - Weinknecht, Dürr (75. Min. Schwarz) - Riethling (46. Min. C. Peschke), Grundmann, Stewen, Groh - Stegemann


    Gute 8 Kilometer trennen die beiden Orte Kruge und Falkenberg voneinander. Eine Entfernung, die dazu führt, dass es in diesem Aufeinandertreffen um mehr als die üblichen 3 Punkte geht. Auch wenn der Fußballsport für beide Parteien weiterhin ein Hobby ist und bleibt, geht der Kampf um Stolz und Ehre in diesem Derby nicht verloren. Um so wichtiger war es heute für Kruges Trainer Prüßing, dass er heute aus dem Vollen schöpfen und erstmals seit langem wieder in Bestbesetzung antreten konnte.


    Auch anhand der Zuschauerzahlen wurde deutlich, dass es sich heute um ein besonderes Spiel handeln musste und dennoch kam in den Anfangsminuten der Begegnung keine rechte Derby Atmosphäre auf. Viel Geplänkel und verbissene Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Spiel von Beginn an. Somit konnten vereinzelte Distanzschüsse bereits als Torchancen gewertet werden und auf Kruger Seite musste man sich eingestehen, dass die Gäste etwas lebendiger wirkten. Falkenberg gab das Tempo vor ohne sich jedoch zwingende Torraumszenen zu erspielen. Gefährlich wurde es das erste Mal nach gut 15 Minuten vor dem Kasten des SVT. Langer Einwurf der Falkenberger in den Kruger Strafraum. Der Stürmer der Gäste sucht den Zweikampf, findet das lange Bein von Titanias Weinknecht und fällt. Alle Blicke wenden sich nun in Richtung des Unparteiischen Wittenbecher, der in Kruger Kreisen auch als Hexer gilt, allerdings bleibt sein Pfiff aus. Eine strittige Situation, die wohl in die Kategorie "kann man geben" fällt. Nach 20 Minuten begibt sich Titania das erste Mal in die Vorwärtsbewegung. Stewen legt den Ball in den Sechzehner auf Grundmann, der Auge beweist und mit einem schönen Zuspiel auf Stegemann die komplette Falkenberger Hintermannschaft aushebelt. Leider kommt Stegemann im Zweikampf mit seinem Gegenspieler einen Schritt zu spät, um diesen Ball zu verwerten. Des Weiteren verfehlt ein Weinknecht Kopfball nach einem Eckball nur knapp das Ziel. Im weiteren Verlauf gestaltet sich das Spiel weiterhin wenig attraktiv, bis in der 30. Spielminute wieder ein eigentlich harmloser Ball zu einem Gegentor für Titania führt. Langer Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum des SVT, ein Ruf von Titanias Keeper Müller schallt durch's Kruger Rund, doch anstatt sich das Leder zu schnappen, erwischt er bei seinem Ausflug Falkenbergs Thormann und bringt diesen regelwidrig zu Fall. Obwohl Schlussmann Müller mittlerweile als Elfmetertöter gilt, ist er diesmal machtlos und es heißt 0:1 aus Kruger Sicht. Titania geht überraschend positiv mit dem Rückstand um und kämpft sich bereits nach wenigen Minuten zurück in die Partie. So scheitert Grundmann in der 40. Minute mit einem Volleyschuss an Gäste Torwart "Lommel". Zur Pause bleibt es dennoch beim 0:1.


    Im zweiten Abschnitt kommt C. Peschke für den heute glücklosen Riethling. Peschke rückt nun für Mohrke auf die Verteidiger Position und Mohrke kann nun wieder in gewohnter Manier die Außenbahn beackern. Außerdem agiert Titania nun durch Stewen mit 2 Stürmern und hebt die Doppelsechs auf. Eine Umstellung, die endlich Leben ins Spiel der Titanen bringt und so dauert es auch nur bis zur 50. Spielminute bis der verdiente Ausgleichstreffer fällt. Groh schickt Stewen steil, der die Kugel nun aus halbrechter Position scharf vor das gegnerische Gehäuse befördert. Dort steht Grundmann bereits einschussbereit und schiebt zum 1:1 ein. Ein Treffer, der wie ein Weckruf wirkt. Der SVT ist jetzt Herr im Hause und setzt Falkenberg weiterhin unter Druck. Wenige Minuten nach dem Ausgleich bedient erneut Groh den pfeilschnellen Mohrke auf Linksaußen, dieser lässt Gäste Libero Hildenhagen alt aussehen und nur Schlussmann "Lommel" kann seine Mannschaft durch eine starke Fußabwehr vor einem Rückstand bewahren. Doch die Kruger Druckphase geht weiter ... Stegemann setzt bei einem weiten Ball in den gegnerischen Strafraum aggressiv nach und hebt den Ball per Kopf über Falkenbergs "Lommel" hinweg. Dieser zeigt diesmal eine seiner wenigen Schwächen und zögert beim Herauslaufen, das führt dazu, dass er nach Stegemanns Heber zu spät kommt und diesen mit der Hand im Gesicht trifft. Warum Schiri Wittenbecher in dieser Szene auf den Elfmeterpfiff verzichtet, dass erschließt sich mir auch bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Titania zeigt sich unbeeindruckt und erspielt sich in der 60. Minute bereits die nächste Gelegenheit. Absolutes Chaos im Falkenberger Strafraum, ein Rudel von Spielern kämpft im 5-Meter-Raum um den Ball, zwischendurch knallt die Kugel an's Aluminium, bevor ein Falkenberger Spieler endgültig klären kann. Eine kuriose Möglichkeit. Von Falkenberg ist in dieser Phase wenig zu sehen, zum Höhepunkt der Kruger Angriffswelle kommt es in der 65. Minute. Groh führt einen Eckball kurz auf Derwanz aus. Derwanz fasst sich ein Herz und zieht aus 20 Metern trocken ab. Sieht der Schussversuch anfangs noch viel zu hoch aus, senkt er sich spät hinter "Lommel" und hämmert gegen die Querlatte. Titania wieder im Pech. Der SVT riskiert nun viel im Spiel nach vorn, woraus sich den Gästen Konterchancen bieten. Eine dieser Gelegenheiten nutzt Falkenbergs Thormann, der in der Jugend für die Kruge aktiv war, in der 70. Minute zum erneuten Führungstreffer für Falkenberg. Über linksaußen dringt er in den Strafraum des SVT ein, um anschließend Kapitän Müller aus spitzem Winkel zu tunneln. 1:2 ! Doch zum Glück hat Titania einen Enrico Grundmann, der seine eigenen Bedürfnisse an diesem Tag stets unter die Interessen der Mannschaft stellte. Direkt nach Wiederanpfiff holt er geschickt einen Freistoß raus, welcher im Anschluss von Groh getreten wird. Nun steigt Grundmann in der Mitte am höchsten und köpft den Ball über Freund und Feind hinweg ins Tor. 2:2 ! In der 75. Minute kommt Schwarz für Dürr. Auf dem Platz bietet sich nun ein offener Schlagabtausch. Scheinbar geben sich beide Teams mit dem Unentschieden nicht zufrieden und wollen noch einen Dreier einfahren. Leider kommt es dabei immer wieder zu kleineren Nickligkeiten zwischen einzelnen Spielern, was die ein oder andere Unterbrechung zur Folge hat. Falkenberg verfehlt bei einigen Distanzschüssen knapp das Ziel und die letzte Kruger Möglichkeit bietet sich in der 85. Minute. Groh schickt Stegemann ein letztes Mal steil, dieser läuft nun im Eins gegen Eins auf "Lommel" zu und scheitert an diesem. Kurze Zeit später ist Schluss und es bleibt beim 2:2 !

    SV Titania Kruge - Reichenberger SV


    Den Sieg errungen haben : Müller - Riethling, Derwanz, Stiffel - Weinknecht (75. Min. Dürr), Urbach (46. Min. Schwarz) - Mohrke, Grundmann, Groh (85. Min. Pockrandt) - Stewen, Stegemann


    Wer in den vergangenen Wochen seine Lauscher beim SV Titania Kruge etwas weiter aufspannte, konnte in den Gesprächen besonders häufig einen Namen vernehmen. David Pfützner ist der Star beim heutigen Gegner Reichenberger SV. Vor der Saison wechselte Pfützner vom Landesklasse-Team des FSV Blau-Weiß Wriezen zu den Reichenbergern und konnte mit seinem Wechsel, ohne den anderen Spielern des RSV zu nahe treten zu wollen, wohl den Marktwert des Teams um 100 % steigern. Doch die Kruger wussten, dass eine Schwalbe noch längst keinen Sommer macht und man keinesfalls chancenlos ist. Begab man sich doch vor 2 Wochen ins ungeliebte Stadion des Falkenberger SV, betrieb intensives Scouting und filterte die Schwächen und Stärken des Reichenberger Teams heraus. Inwiefern diese Reise Früchte trug, sollte sich ab 14 Uhr im Kruger Rund zeigen.


    Auf keinen Fall wollte man sich das Spiel der Reichenberger auf's Auge drücken lassen und begann aus diesem Grund mit einer recht offensiven Aufstellung. Doch wie so oft das gewohnte Bild, Titania lässt den Gegner spielen und benötigt einfach zu viel Zeit, um in die Gänge zu kommen. So sind es auch diesmal die Gäste aus Reichenberg, die zu Beginn Herr im Hause sind und sich erste Möglichkeiten erspielen. Allerdings geriet der Kasten von Titanias Keeper Müller zu dieser Phase noch nicht in ernsthafte Bedrängnis, da es den Schussversuchen des RSV an der nötigen Präzision mangelte. Geschlagene 10 Minuten waren bereits vergangenen, bis der SVT das erste Mal fußballerisches Potential bewies. Groh schickt Grundmann auf der rechten Außenbahn steil, Grundmann beweist wieder einmal viel Übersicht und legt den Ball zurück in den Rücken der Abwehr auf Stewen. Stewen steht nun mit dem Rücken zum Tor und bedient widerum Groh, der trocken von der Strafraumgrenze abzieht. Leider ist der Schlussmann des RSV, der ebenfalls den Namen Müller trägt, auf dem Posten und kratzt das Leder aus der linken unteren Ecke. Schöne Kombination, jedoch ohne Erfolg. Auf Seiten der Gäste lässt sich Pfützner stets weit zurückfallen, holt sich die Bälle aus dem Mittelfeld und treibt das Reichenberger Spiel an. Titanias Abwehr kann oftmals nur in höchster Not klären, größtenteils auch auf Kosten von Standardsituationen. Diese Standardsituationen sorgen für viel Gefahr im Kruger Strafraum und treiben dem Publikum ein ums andere Mal die Schweißperlen ins Gesicht. In der 15. Minute ist es dann soweit und die Kruger sehen sich erneut im Rückstand. Ein langer Einwurf von Pfützner kann nicht aus dem Strafraum der Gastgeber befördert werden und landet nach einer Kopfballstafette schließlich bei Reichenbergs Stürmer Grotsch, der die Kugel aus gut 5 Metern an Müller vorbei ins Tor köpft. Für alle Kruger Beteiligten stellte sich nun die Frage : Wie wird Titania mit dem erneuten Rückstand umgehen ? Die Antwort lautete : Sehr gut, auch wenn man dabei vom individuellen Fehler der RSV Hintermannschaft profitierte. Wieder einmal stürmen die Gäste auf's Kruger Gehäuse zu, so dass Stiffel sich zu einem Befreiungsschlag gezwungen sieht. Dieser landet beim Reichenberger Libero, der nur eine verunglückte Kopfballabwehr zustande bringt, die genau vor die Füße von Stegemann fällt. Stegemann stürmt nun entschlossen Richtung Tor und vollendet sicher. Ausgleichstreffer zum 1:1 ! Ein Treffer, der Kruge zurück ins Spiel bringt und der beide Teams im Anschluss noch offensiver agieren lässt. In der 25. Minute dann wieder einmal ein Eckball für Reichenberg. Müller segelt am Ball vorbei und hat Glück, dass der anschließende Nachschuss knapp am Pfosten vorbei streicht. Es läuft die 30. Spielminute und Titania ist mal wieder am Zug. Stegemann wird linksaußen von Weinknecht angespielt, lässt seinen Gegenspieler stehen und spielt den Ball nun flach und scharf vor's Tor der Gäste. Dort verpasst Stewen die Einschusschance um haaresbreite und kommt einen Schritt zu spät. Damit rechnet der Reichenberger Verteidiger scheinbar nicht, bekommt den Ball unglücklich an's Bein und bietet Stewen somit die zweite Chance. Stewen dreht sich um die eigene Achse und haut die Kugel ins Netz. 2:1 für Titania ! In der 35. Min. liegt der Ball das nächste Mal im Netz der Gäste. Stewen setzt bei einem Ball in die Reichenberger Hälfte energisch nach und zwingt Libero und Torhüter zu einem Abstimmungsfehler. Dabei spitzelt er das Leder zwischen beide hindurch und Stegemann muss nur noch einschieben. 3:1 und Titania scheint Back in Town zu sein. Der RSV kann sich zu diesem Zeitpunkt nicht aufbäumen und auch Titania überzeugt spielerisch nur bedingt. So plätschert das Spiel vor sich hin. Die 5. Gelbe Karte für Groh ist in dieser Phase noch das nennenswerte Ereignis. Bis zur Pause bleibt es somit beim 3:1.


    Zur Pause kommt Schwarz für Urbach, der heute teilweise neben sich stand und nicht päsent wirkte. Vergessen sollte man dabei aber nicht dass auch er genauso wie Pockrandt seine erste Fußballsaison spielt und sicher zu den langfristigen Lösungen des Vereins zählt. Titania startet gut in den zweiten Abschnitt und erspielt sich in der 50. Minute die nächste Gelegenheit. Groh legt für Grundmann auf, dessen Volleyschuss glänzend vom RSV Keeper pariert wird. Dennoch bleibt Reichenberg stets gefährlich und überzeugt vor allem durch Pfützner und seine Tempodribblings. Für Pfützner muss man wohl sagen, dass er leider mit dem "Götze Syndrom" zu kämpfen hat. Das heißt, dass er seinen Gegenspielern technisch oftmals überlegen ist und aufgrund dieser Überlegenheit häufig per Foulspiel gestoppt wird. Dies geschieht auch in diesem Spiel, was zur Folge hat, dass die Partie teilweise etwas unruhig wird. In der 60. Spielminute dann jedoch eine strittige Entscheidung. Riethling geht im eigenen Strafraum etwas zögerlich zum Ball, spitzelt ihn weg und trifft gleichzeitig seinen Gegenspieler. Der Schiri zögert nicht und entscheidet auf Elfmeter für Reichenberg. Es folgen, die wohl spielentscheidenden Szenen. Zum Elfmeter tritt nicht Spielmacher Pfützner, sondern Stürmer Hoffmann an und scheitert an Müller, der die Ecke ahnt. Fast im Gegenzug schlägt Groh eine Flanke in den gegnerischen Sechzehner auf Grundmann, der den Ball per Kopf auf den mitgelaufenen Mohrke legen will. Mohrke muss jedoch gar nicht eingreifen, da sein Gegenspieler den Ball so präzise ins Netz köpft und das 4:1 für die Kruger erzielt. In der 65. Minute hat der SVT sogar die Chance auf 5:1 zu erhöhen. Grundmann legt zurück auf Schwarz, dessen anschließende Flanke Groh direkt per Volleyschuss abschließt. Groh findet allerdings erneut seinen Meister im RSV Schlussmann. Trotz des 3 Tore Rückstandes stecken die Gäste nicht auf und kommen zu weiteren Chancen. Müller kann in der 70. Minute einen Freistoß parieren. Aber kurze Zeit später muss auch er sich geschlagen geben. Klaffende Lücken in der Kruger Defensive, Flanken von rechtsaußen und der Reichenberger Stürmer muss nur noch einnicken. Nur noch 4:2 ! Titania bringt jetzt Dürr für Weinknecht. Reichenberg drückt jetzt auf den Anschlusstreffer, scheitert jedoch zumeist an sich selbst und dem entscheidenden Pass. So sorgt ein Kruger Entlastungsangriff in der 80. Minute für die endgültige Entscheidung. Stegemann kommt im Laufduell mit seinem Gegenspieler zu Fall und zur Überraschung aller pfeift der Schiedsrichter Elfmeter. Eine Fehlentscheidung, wie auch Stegemann selbst zugab. Den Strafstoß verwandelt Müller sicher und erhöht mit seinem 1. Saisontor auf 5:2. Kurz vor Schluss kommt Pockrandt für Groh, der den Krugern leider im nächsten Spiel aufgrund seiner 5. Gelben Karte fehlen wird. Am Ergebnis ändert sich nichts mehr und somit beendet der Schiri pünktlich die Partie.

    Grün-Weiß Rehfelde II - SV Titania Kruge


    Für Titania liefen auf : Müller - P. Peschke, Derwanz (80. Min. Prüßing), Stiffel - C. Peschke, Urbach - Pockrandt (60. Min. Wirth), Groh, Stewen, Schwarz - Stegemann


    Die positivste Nachricht für die Titanen im Vorfeld des Spiels bei Grün-Weiß Rehfelde II, war das Comeback von Libero Derwanz nach vierwöchiger Verletzungspause durch einen Haarriss im Sprunggelenk. Die Rehfelder., in dieser Saison noch ohne Niederlage, galten bereits vorab als Favorit in diesem Aufeinandertreffen. Hatte man sich doch den Aufstieg als Ziel auf die Fahne geschrieben. Das dies nicht nur aus der Luft gegriffen ist, bewiesen die Gastgeber direkt zu Beginn der Partie. Schon nach gut 3 Minuten musste Kruges Keeper Müller sein Team vor einem frühen Rückstand bewahren. Mit zwei Glanzparaden holte er sich hierbei auch die Anerkennung der Rehfelder Spieler ab. Titania fand schwer bzw. gar nicht in die Partie. Immer wieder geht das begehrte Rund durch leichtfertige Ballverluste früh im Mittelfeld verloren und ermöglicht es den Grün-Weißen ihr schnelles Kombinationsspiel aufzuziehen. Das Rehfelder Team, mit zahlreichen Kreisliga Spielern der Vorsaison gespickt darunter auch Torschützenkönig Nick Tomzyk, lässt dem SVT kaum Luft zum Atmen. Früh werden die Kruger durch Pressing unter Druck gesetzt, was zahlreiche individuelle Fehler zur Folge hat. Nach gut 12 Spielminuten muss Titania diesem Druck zum ersten standgeben. Balleroberung der Gastgeber im Mittelfeld, schnelles Umschalten und ein genaues Zuspiel auf Torjäger Tomzyk, der das Leder an Müller vorbei schiebt. 1:0 für Rehfelde ! Der nächste Rehfelder Treffer fällt bereits in der 15. Minute. Die Grün-Weißen führen einen Eckball kurz aus, die geplante Flanke rutscht dem Rehfelder Spieler scheinbar etwas über den Schlappen und schlägt hinter Torwart Müller zum 2:0 ein. Zu diesem Zeitpunkt scheint es für Titania ein richtig bitterer Nachmittag zu werden. Auch im Anschluss agieren die Hausherren weiter offensiv und versuchen den nächsten Treffer zu erzwingen. In diesen Situationen fehlt es ihnen allerdings oftmals an der letzten Präzision. Erst nach 20 Minuten steigt Kruge endlich in das Spiel ein und bietet den Rehfeldern Paroli. Ein Stegemann Schuss kann im letzten Moment von einem Verteidiger der Grün-Weßen geblockt und zur Ecke geklärt werden. Den einzigen Fehler den Rehfelde wohl in der ersten Halbzeit begeht ist, dass sie im Mittelfeld teilweise zu offensiv stehen und den Titanen Räume zum Kontern bieten. So auch in der 25. Minute. Groh bedient Stewen an der Strafraumgrenze, der Maß nimmt und den Ball in Richtung Tor schlenzt. Sein Versuch klatscht an's Aluminium und landet anschließend vor den Füßen von Stegemann. Stegemann schließt allerdings zu überhastet ab und jagt die Kugel über's Tor. Das Spiel gestaltet sich nun offener und es gibt Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Die nächste Kruger Chance bietet sich in der 30. Minute. C. Peschke schickt Pockrandt mit einem weiten Ball auf die Reise, dieser lässt seinen Gegenspieler stehen und dringt in den Strafraum ein. Hierbei legt er sich das Leder leider etwas zu weit vor, so dass der Keeper der Gastgeber mit einer Fußabwehr klären kann. Besser läuft es für den SVT dann schon in der 35. Minute. Groh legt Stewen den Ball schön in den Lauf, der widerum im Eins gegen Eins cool bleibt und zum 2:1 Anschlusstreffer einschiebt. Titania befindet sich nun in seiner besten Phase, die ihren Höhepunkt in der 42. Minute findet. Stegemann kämpft sich nach einem Zuspiel von Groh gegen seinen Gegenspieler durch und hat nur noch den gegnerischen Torhüter vor sich. Sein anschließender Abschluss ist allerdings kläglich und geht am Tor vorbei. Kruge verpasst die riesen Chance zum Ausgleich. An dieser Stelle möchte ich einmal den Rehfelder Linienrichter loben, der nicht einfach bei jeder bedrohlichen Situation gegen sein Team blind die Fahne gehoben hat, sondern stets fair agierte, was ja mittlerweile in dieser Liga auch nicht mehr alltäglich ist. Kurz danach ging es für beide Mannschaften in die Pause.


    Im zweiten Abschnitt fällt bereits in der 48. Minute die vermeintliche Entscheidung. Stiffel hindert seinen Gegenspieler nicht an der Flanke, die im Strafraum bei Tomzyk landet, der von P. Peschke nicht eng genug gedeckt wird und per Volleyschuss zum 3:1 trifft. Titania muss nun aufpassen, dass sich die Rehfelder nicht wieder in einen Rausch spielen. Doch in der 55. Spielminute hat Kruge sogar noch einmal die Gelegenheit zum erneuten Anschlusstreffer. Ein Verteidiger der Gastgeber segelt an einem langen Ball vorbei und Stegemann kann allein auf den kasten der Grün-Weißen zu laufen. Diesmal scheitert er aber am Keeper. Es sollte für lange Zeit die letzte Szene im Kruger Offensivspiel gewesen sein. In der 60. Minute kommt "Waldi" Wirth für Pockrandt. In der 65. Minute fällt dann das 4:1 für Rehfelde. Ein langer Ball in den Kruger Strafraum, Keeper Müller löst sich zu spät von der Torlinie und wird anschließend vom Rehfelder T. Neumann umkurvt. Der Kruger Kampfgeist ist nun gebrochen und die Hausherren erspielen sich weitere Möglichkeiten. In der 70. Minute ist es erneut Tomzyk, der mit einem Freistoß aus gut 20 Metern in die Torwartecke trifft. 5:1 ! In den verbleibenen 20 Minuten hat Rehfelde noch eine Vielzahl an Chancen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch entweder scheitern sie an Müller oder am eigenen Versagen. Derwanz verlässt mit leichten Schmerzen in der 80. Minute den Platz. Für ihn kommt Spielertrainer Prüßing. Am Ende bleibt es beim 5:1 und einer verdienten Niederlage für den SVT.


    Abschließend kann man wohl sagen, dass Rehfelde sich in dieser Saison nur noch eigenständig den Aufstieg nehmen kann und ihnen zu wünschen ist, dass die Jungs bei der spielerischen Überlegenheit verletzungsfrei bleiben. Für Titania hingegen gibt es nun keine Ausreden mehr und es beginnen jetzt wohl die Wochen der Wahrheit, in denen man sich nicht unter Wert verkaufen sollte. Grundlage dafür bildet sicher eine engagierte Trainingsarbeit, denn eines ist in dieser Spielzeit hoffentlich jedem klar, geschenkte Siege wird es keine mehr geben.

    Ein paar kurze Eindrücke vom Spiel :


    15.10.2011 SV Jahn Bad Freienwalde II - SV Bliesdorf


    - Bliesdorf für mich erschreckend schwach, ohne Ideen im Aufbauspiel
    - hinzu kommt ein Keeper, der nie Ruhe ausstrahlte und absolut unsicher wirkte
    - Freienwalde mit viel Engagement und Kampfgeist
    - bester Freienwalder : Torhüter Gärtner, der mehrere Großchancen vereitelte



    15.10.2011 Falkenberger SV - Reichenberger SV


    - erste Möglichkeit für Reichenberg durch einen Pfützner Freistoß, doch Falkenbergs Keeper hält glänzend
    - Reichenberg geht durch einen Medejczek Kopfball in Führung (nach einem Eckball)
    - Falkenberg gleicht kurze Zeit später ebenfalls nach einer Standardsituation aus, Torschütze : Hildenhagen
    - umkämpftes Spiel, viele kleine Fouls bringen keinen Spielfluss zustande
    - so muss wieder eine Standardsituation her : Medejczek verwandelt diesmal direkt aus gut 20 Metern genau in die Torwartecke, Falkenbergs Keeper spekuliert und sieht so sehr schlecht aus
    - kurz vor der Pause Patzer des Reichenberger Liberos, der über den Ball schlägt und somit dem Falkenberger Stürmer (Nr. 15) ein leichts Tor beschert
    - zweite Halbzeit wenig Torraumszenen, Gefahr meist nach Standards
    - ca. 70. Min. : Reichenberg bekommt den Ball am Strafraum nicht weg, Falkenbergs Spieler Ch. Goldbach setzt nach und schlenzt den Ball ins lange Eck
    - Reichenberg fehlt in den letzten Minuten die Genauigkéit beim letzten Pass
    - Kapitän Pfützner versucht nochmal alles, doch ihm fehlt oft die Unterstützung der Flügelposition
    - Reichenberg verliert am Ende aufgrund seiner individuellen Fehler und Falkenberg zeigt sich clever und macht die Tore jeweils zum richtigen Zeitpunkt


    Hut ab, auch wenn immer alle über die zahlreiche Unterstützung durch Spieler der 1. Mannschaft sprechen, muss man solche Spiele erstmal so solide gewinnen !
    Da müssen wir uns am Wochenende wohl ordentlich strecken, um überhaupt was zählbares mitzunehmen !
    Freu mich trotzdem auf 'nen hoffentlich interessanten Kick :bindafür:

    SV Titania Kruge - SV Jahn Bad Freienwalde


    Titanen waren : Schwarz - Riethling, Grundmann, Stiffel - Weinknecht (70. Min. Wirth), Dürr - Mohrke, Stewen, Groh, Pockrandt (50. Min. C. Peschke) - Stegemann


    Mit T. Ewald und J. Grandner sind in den vergangenen Jahren bereits zwei Titanen ins Lager der Freienwalder gewechselt. Umso unglücklicher war man auf Kruger Seite, dass zumindest erstgenannter bei den Kurstädtern fehlte und man ein erstes Aufeinandertreffen vorerst verschieben musste. SVT Trainer Prüßing musste an diesem Wochenende seinen Kapitän Müller arbeitsbedingt aus dem Kader streichen. Für ihn rückte Schwarz zwischen die Pfosten. Ein Comeback von Libero Derwanz kam nach eigener Aussage für die Verantwortlichen der Kruger noch zu früh, Ziel ist es ihn im nächsten Ligaspiel wieder einsetzen zu können. Dennoch fanden sich 13 kampfwillige Titanen in den heimischen Katakomben ein und wollten beweisen, dass man auch in der Apfelallee gelernt hat mit dem runden Leder umzugehen.


    Den Krugern blieb von Beginn an nichts anderes übrig als die eigenen Räume eng zu machen und die Gäste das Spiel machen zu lassen. Diese ließen sich auch nicht lange bitten und kamen nach gut 10 Minuten durch Wohllebe zur ersten nennenswerten Gelegenheit. Doch Grundmann kann für den bereits geschlagenen Schwarz auf der Linie klären. Titania versucht die Freienwalder früh bei der Ballannahme zu stören, denen bei den eigenen Angriffsbemühungen oft die Ruhe fehlt. Zumeist schließt man zu früh ab anstatt das Aufbauspiel konsequent über die Flügel aufzuziehen. Nach gut 15 Minuten kann sich der SVT estmals befreien, ein Stegemann Schuss streicht allerdings knapp am Pfosten vorbei. Im Gegenzug Aufgregung im Titania Strafraum, Jahn Stürmer Otto schießt Riethling den Ball aus Nahdistanz an die Hand. Die Gäste fordern Elfmeter, Riethling hat in dieser Situation aufgrund der knappen Entfernung jedoch nicht die Möglichkeit dem Ball auszuweichen. In der 25. Spielminute schafft Kruge dann das undenkbare. Mohrke wird an der Mittellinie bedient und beweist einmal mehr viel Übersicht. Mit einem sehenswerten Zuspiel bedient er Stegemann, der nun mit Freinwaldes Libero Neumann im Gleichschritt in Richtung Gäste Tor stürmt. Im letzten Moment kann Stegemann den Ball auf den mitgelaufenen Stewen rüber legen, der die Kugel nur noch über die Linie schieben muss. 1:0 für den Außenseiter ! Die Gäste probieren nun mit wütenden Angriffen den Ausgleich zu erzielen, doch sowohl Schussversuche von Otto und Haucke verfehlen ihr Ziel. Auf der Gegenseite muss Kruge leider auch immer wieder gegen den Linienrichter kämpfen, der, wie ich denke, zumindest bei 1 - 2 Entscheidungen falsch lag und dem SVT somit weitere Möglichkeiten verwehrte. Titania rackert bis zur Pause unermüdlich, immer wieder bekommt man noch einen Fuß dazwischen und kann den Ausgleich verhindern. So bleibt es in der ersten Halbzeit, in der Freienwalde klar die spielbestimmende Mannschaft ist, beim 1:0 für Kruge. Doch selbst in der Pause kehrt keine Ruhe auf dem Platz ein. C. Peschke trifft beim Warmmachen einen Zuschauer unglücklich mit dem Ball, der anschließend für einen Moment bewusstlos ist und nur schwer wieder zu sich kommt. Aber auch er konnte gesund und munter in die zweite Hälfte gehen.


    Auch nach Wiederanpfiff ein unverändertes Bild. Die Kurstädter stürmen und Titania steht unter Beschuss. Leider kommen auf Kruger Seite nur noch wenig Entlastungsangriffe zustande, sodass der Druck auf das Titania Tor minütlich größer wird. In der 50. Spielminute kommt dann Halbzeit Scharfschütze C. Peschke für Pockrandt. Leider spiegelt sich der Klassenunterschied vor allem in der Laufarbeit wieder und der SVT sieht sich oft zu vermeintlichen Foulspielen gezwungen. In einigen Situationen scheint die Freinwalder Erdanziehungskraft allerdings etwas kolossal und so dauert es nicht lange bis Hauptdarsteller und nebenberuflich Schiedsrichter Rekasch in den Mittelpunkt rückt. In der 55. Spielminute kommt es zu einem Zweikampf im Kruger Strafraum, bei dem sich Libero Grundmann sichtlich zurüchnimmt. Dennoch fällt der Jahn Spieler und das Scheinwerferlicht leuchtet nun wieder einmal taghell auf unseren Sportsfreund Rekasch. Er pfeift Elfmeter und wie so oft mit einem freundlichen Grinsen im Gesicht. Wie so oft ist der Fußballgott auch in dieser Szene gerecht und so kann Schwarz den schwach getretenen Haucke Elfmeter halten. Ein Ruck geht noch einmal durch das Kruger Team, doch es fällt allen sichtlich schwer die Konzentration und die Laufarbeit hoch zu halten. In der 60. Spielminute kann der Kruger Abwehrriegel dann erstmals durch Neumann durchbrochen werden. Er fasst sich aus gut 18 Metern ein Herz, sein Schussversuch wird von Riethling unhaltbar abgefälscht und landet im rechten unteren Eck. 1:1 ! Schade für Titania, dass bereits der nächste Angriff erneut den Weg ins Tor findet. Jahn-Spieler Masche setzt sich gegen Mohrke durch und flankt das Leder in den Titania Strafraum, wo Freienwalde nur noch zum 1:2 einnicken muss. In der 65. Spielminute ist es dann Freienwaldes agiler Stürmer Otto, der sich gegen Riethling durchsetzen kann und zum 1:3 einnetzt. Die Messen sind nun gelesen. Bei Titania kommt nun Wirth für Weinknecht. Chancen erspielt sich der SVT im zweiten Abschnitt nur wenige, eine davon setzt Groh in der 75. Minute nach Zuspiel von Stegemann über's Tor. 10 Minuten vor Schluss noch ein Elfmeter für die Kurstädter nach Foulspiel von Stiffel. Diesen verwandelt diesmal Wohllebe zum 1:4. In der Schlussphase dann einige willkürlich verteilte Gelbe Karten, die in einer zwar umkämpften, jedoch nicht unfairen Partie aus meiner Sicht nicht von Nöten sind. In der 90. Minute noch einmal hoher Ball in den Kruger Strafraum, Schwarz zu zögerlich und Mahlitz köpft zum 1:5 ein. Dann ist Schluss und die Pokalreise der Titanen endet hier.



    Felix : gerne nächstes Jahr wieder :bindafür:

    2. Runde Krombacher Pokal


    Spiel 33: FC Herrensee Strausberg – SG Müncheberg 0:6


    Spiel 34: SV Bliesdorf – TSG Fredersdorf/Vogelsdorf 2:5


    Spiel 35: Germania Lietzen – FC Strausberg II 1:3


    Spiel 36: Victoria Seelow III – Victoria Seelow II 2:4


    Spiel 37: Preußen Gusow – Grün-Weiß Rehfelde 1:7


    Spiel 38: Titania Kruge - Jahn Bad Freienwalde 3:2 n.V.


    Spiel 39: SV Gartenstadt II – Golzower SV 1:2


    Spiel 40: SG Klosterdorf – Blau-Weiß Lebus II 3:2


    Spiel 41: FC Buckow/Walds.dorf – SG Rot-Weiß Neuenhagen 2:1


    Spiel 42: MTV Altlandsberg – Wacker Herzfelde 1:4


    Spiel 43: SpG. Falkenhagen/Zeschdorf – SV Beiersdorf 3:1


    Spiel 44: Blau-Weiß Wriezen II – MTV Altglietzen 0:2


    Spiel 45: SV Prötzel – Blau-Weiß Wriezen 1:4


    Spiel 46: SG Bruchmühle II – Jahn Haselberg 3:1


    Spiel 47: Hennickendorfer SV – B.-W. Petershag/Eggersdorf II 2:4


    Spiel 48: Grün-Weiß Rehfelde II – Hertha Neutrebbin 2:7