Vornweg: 1. Ich bin froh, dass all unsere Spieler gesund wieder zu Hause sind. 2. So macht Fußball keinen Spaß!
Eintracht Profen - FC RSK Freyburg 3:2 (1:1)
Schon vor dem Spiel war man durch andere Mannschaften gewarnt worden, dass man in Profen sich auf einen heißen Tanz einstellen muss und dort auch meist einen Schiedsrichter hat, der für Profen pfeift. Und für alle die noch das Vergnügen haben nach Profen zu müssen: Ich kann diese Aussagen heute zu 100% bestätigen.
Der Schiedsrichter erlaubte den Profenern komplette Narrenfreiheit. Egal wie brutal das Foul war, egal wir oft der Ball weggeschossen wurde, entweder wurde gar nicht gepfiffen oder zum Erstaunen aller wurde meist ein Spieler von uns ermahnt oder verwarnt. Wie anfangs erwähnt: So macht Fußball keinen Spaß. Unsere Spieler werden gefoult und die Profener fingen schon bei der eigenen Grätsche an selbst zu schreien und das gefiel dem Unparteiischen anscheind so sehr, dass dieser die eigentliche Situation einfach ignoriert und pro Profen pfeift.
Zum Spiel: Wieder mit Weise, Haberzettl und Malitte war man von Anfang an gut im Spiel und muss in der 5. Minuten einen klaren Elfmeter zugesprochen kommen, als Weise alleine im Strafraum, für "alle" sichtbar, von den Beinen geholt wird. In der 16. Minute dann die Führung für Profen, nachdem der Stürmer klar 2m im Abseits steht, was für das Schiedsrichtergespann aber keinerlei Bedeutung hatte (beide Situationen auch so von den Heimfans bestätigt). Im Gegenzug gelingt uns sofort der Ausgleich durch Diener. Bis zum Ende der ersten 45 Minuten war Profen nur durch Konter gefährlich. Kurz nach der Halbzeit gehen wir durch Diener mit 2:1 in Führung. In der 60. Minute tanzt Weise die komplette Hintermannschaft aus und schießt alleine vor dem Tormann nur an den Innenpfosten und verpasst so die Vorentscheidung. Innerhalb von 10 Minuten machen wir uns dann aber auch unser gutes Spiel durch dumme Fehler zunichte. 2 lange Bälle und 2x treten wir hinten über den Ball und Profen sagt Danke. Als dann noch Haberzettl mit Gelb-Rot vom Platz flog, war das Spiel endgültig gelaufen. Profen glänzte bis zum Schlusspfiff dann nur noch auf schauspielerischer Ebene (minutenlanges liebenbleiben bei eigenen kranken Foulspielen oder rumschreien etc.). Das dem Schiedsrichter nur wichtig war, was Freyburg macht soll ein letztes Beispiel verdeutlichen: Unser Tormann will beim Stand von 3:2 schnell einen Abstoß machen und legt den Ball einen halben Meter über die 5m Linie. Nachdem ein Zuschauer etwas reinruft pfeift der Schiedsrichter das dann zurück, unser Torwart hebt die Arme, holt den Ball und legt ihn auf die 5m-Linie --> Folge: Gelbe Karte für uns!
Fazit: Eine gute Leistung gezeigt und auch nah am Sieg dran gewesen. Aber am Ende waren es eigene Fehler und 12 Profener, die dazu führen, dass man mit einer unnötigen Niederlage nach Hause fährt. Da bringen auch die aufbauenden Worte der Profener Verantwortlichen und Fans nichts, dass wir heute besser waren.