FC RSK Freyburg - 1. FC 1924 Nebra 1:4 (0:1)
Vom Ergebnis her eine klare Sache, was aber den Spielverlauf absolut nicht wiederspiegelt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir von Nebra viel viel mehr erwartet habe, aber das war ja spielerisch fast gar nichts. Freyburg bestimmte zunächst das Spiel und hat 2-3 gute Chancen wo man in Führung gehen muss. Vor allem der bärenstarke Weise, der von Nebra nie in Griff zu kriegen war, hatte heute kein Glück im Abschluss. Nebras erster Schuss aufs Tor bringt auch gleich die schmeichelhafte Führung. Schulze verwandelt einen direkten Freißstoß aus ca 20m unhaltbar in den Winkel. In der Folgezeit wieder mehr von Freyburg, die jedoch meist am stark haltenden Barthel scheiterten. Nachdem Weise nur per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte, schoss Kapitän F. Geithe den fälligen Elfmeter klar übers Tor. Dumme Fouls auf Seiten der Freyburger führten u.a. zu einer Gelben Karte für Weise, die noch Folgen haben sollte. In der 45. Minute sah zudem ein Nebra Spieler wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte.
Im zweiten Durchgang machte Freyburg wieder Druck und es folgte prompt der Ausgleich durch Geithe. Allerding war die Freude nur von kurzer Dauer. Als Knorre den Ball mehr oder weniger planlos lang nach vorne schlägt, leistet sich unser Torwart eine Schlafeinlage und der Ball findet aus über 50m den Weg ins Tor. Von dem Schock erholte sich Freyburg dann kaum noch. Das Nebra ein Mann weniger war konnte man optisch nicht erkennen. Eine Ecke die per Direktabnahme von Domschky verwandelt wurde brachte dann die Vorentscheidung. 3 "Schüsse" - 3 Tore, so lautet die effektive Bilanz auf Seiten der Gäste. Nebra wollte nun Zeit von der Uhr nehmen und ließ sich bei allen Situationen viel Zeit, was auch legitim ist. Als Weise dann den Ball holte und dem Nebraer in die Arme/auf die Brust drückte, so dass dieser den Einwurf ausführen kann, bekam der Freyburger Gelb-Rot. Am Ende fiel noch das 4:1 durch eine halbwegs rausgespielte Situation.
Fazit: Nach 3 Spielen nur 2 Punkte, obwohl viel mehr möglich gewesen wäre. Aber danach fragt am Ende keine Sau. Nebra nutzte ihre wenigen Chancen und profitierte vor allem von der mangelnden Chancenauswertung der Freyburger.
Nun kann Fips mal seine Sicht der Dinge schildern. 