SV Post Germania Bautzen - SV Gnaschwitz/ Doberschau 3 : 1
Post Germania erweist sich wieder als Angstgegner für den Favoriten aus Gnaschwitz!
Nach der Blamage im Hinspiel war der Gast um Wiedergutmachung bemüht, lies aber von Beginn an die Aggressivität vermissen welche die Laue- Elf von der ersten Minute an an den Tag legte.
Post Germania also von Beginn an am Drücker auf dem gut präparierten Hartplatz an der Wilthener Straße. In der 6.min stand Zetsch allein vor Torwart Dorn, war aber selbst zu überrascht und vergab. Marschner und Hanspach vergaben ihre Möglichkeiten ebenfalls bis in der 19.min Mögel von rechts aussen abzog und die verdiente Führung erzielte.
Gnaschwitz/ Doberschau wäre nun gut beraten gewesen das Heft des Handelns an sich zu reißen war aber nur durch Standarts von Becker und durch gelegentliche Konter gefährlich. Die Gastgeber hingegen hielten an ihrer offensiven Spielweise fest und kamen im Verlauf der ersten Halbzeit zu zahlreichen Chancen.In der 40.min zeigte Marschner seine Klasse mit einem sehenswerten Kopfballtreffer zum 2:0 Halbzeitstand
Nach der Pause dann ein völlig anderes Bild: Die Laue- Elf passte sich der fahrigen Spielweise der Gäste an und lies so mit der Zeit die Chemiker aus Gnaschwitz zu einigen Möglichkeiten kommen.Doch Thasler und Co fanden keine Mittel Torwart Günther in Schwierigkeiten zu bringen.
In der 70.min fasste sich Rott auf rechts aussen ein Herz und zog einfach mal ab und so stand es urplötzlich nur noch 2:1. Die Gäste drückten nun auf den Ausgleich und Henkert und Rott hatten auch die Chancen dazu, doch hatte man den Eindruck, dass fehlende Fitness ein Problem dieser Mannschaft ist. So konnte die gut stehende Abwehr um den unter der Woche noch verletzten Riedel die Führung verteidigen.
An dieser stelle gilt der Dank den " Wunderheilern" der Physiotherapie.
Auf der Gegenseite hatten Marschner, Zetsch und Hanspach mehrfach Gelegenheit das Spiel zu entscheiden, aber es dauerte bis zur 90.min als Hanspach von Dorn gefault wurde und Riedel den fälligen Strafstoß verwandelte.
Fazit: Kein hochklassiges aber immer spannendes Derby in dem die Gäste ihrer Favoritenrolle nie gerecht wurden
P.G. Bautzen spielte mit
Günther, Knappe, Riedel, Hanspach, Gust( Fasold), Zetsch, Mögel ( Rölke), Waurick, Marschner, Rinko, Kürbis
[font=]Gnaschwitz-Doberschau spielte mit[/font][font=]
Dorn – Bartke (ab 80. Minute Kaminski, D.), Thasler, Pahler, Weß – Lorenz (ab 85. Minute Haaser), Becker, Zimare, Rott - Henkert, Jutte[/font]