Beiträge von guenter

    Türkiyemspor vermeldet zwei Neuzugänge: Zum einen ist es Murat Doymuz (21), ein Abwehrspieler vom BAK, zum anderen Kadir Yilmaz (23), ein Mittelfeldspieler vom SV Yesilyurt.

    Naja, wenn ich in der Märkischen Allgemeinen lese, dass der Süperlig-Klub eine halbe Million Euro in den Berliner Ableger gepumpt hat, stelle ich mir schon die eine oder andere Frage. 500000 € für einen Oberligisten ist schon eine ganze Menge. Wo ist das Geld geblieben? Das Nachhaken der Mitglieder ist daher schon berechtigt.
    Aber wie Bernd Schulz schon angedeutet hat, ist zu befürchten, dass der BAK nur der erste Klub mit Problemen ist. Dass weitere folgen, läßt sich erahnen.

    Zugegeben ist das auch nicht sehr ernsthaft von mir gemeint, aber es kann auch nicht ernsthaft von einem Fußball-Fan das Fehlen eines Zaunes bemängelt werden.
    Ich vermute eher, dass er hier mit Argusaugen nach Gründen für ein Ablehnen des Katzbachstadion gesucht hat, am Ende ihm aber nichts weiter außer das Fehlen des Zaunes und der fehlenden Parkmöglichkeiten einfiel.

    Ich finde diese Diskussion kann nicht ernsthaft geführt werden. Dämliche Sprüche eines Daniel2 sind zudem auch die unweigerliche Folge. Daher sollten wir es dabei belassen.
    Bemerkenswert finde ich allerdings immer noch, dass ein BFC-Fan einen fehlenden Zaun bemängelt. Vor wem will er denn geschützt werden. Vor uns? :lach: Oder doch lieber vor sich selber? :???:
    Ich könnte mich ja mal bei unserem Sicherheitbeauftragten dafür stark machen, dass für den nächsten Auftritt des BFC am 2.9. doch ein Käfig für Gästefans hergerichtet wird, wenn dieses nicht nur Max und Moritz sondern auch noch andere BFCer gerne wünschen.

    Es hilft insoweit, dass man aufgrund der Fakten diesen Menschen Wusterhausen durchaus mal öfter auf die Finger schauen und ihn öfter mal auch öffentlich kritisieren sollte.
    Dass er so viel in den Verbänden macht, hat nämlich wenig mit Engagement für den allgemeinen Fußball zu tun. Er strebt nach einer Menge Macht und nutzt diese dann gnadenlos (behaupte ich mal) für seinen Verein Hertha BSC aus. Nur so kommen solche Merkwürdigkeiten zustande.
    Dass unsere Vereinsführung sich dagegen nicht entscheidend zur Wehr setzt, ist scherlich auch richtig, wird aber vereinsintern diskutiert. Hier geht es um einen Verbandsmenschen, der für alle Vereine des NOFV und BFV sein Amt ausüben soll und nicht immer wieder den Vorteil für seine sowieso schon durch Profispieler, die eingesetzt werden können, begünstigten 2. Männer rausschlagen darf.

    Ich habe heute mal ein bißchen in der NOFV-Spielordnung geblättert und folgendes gefunden
    § 7 Abs. 5
    Ein angesetztes Spiel darf auf einem anderen als dem gemeldeten Haupt- bzw. Ausweichplatz nur dann ausgetragen werden, wenn der gemeldete Haupt- und/bzw. Ausweichplatz vom Rechtsträger gesperrt ..... wurde....

    Und:
    § 7 Abs. 7
    Die Vereine sind verpflichtet, die Entscheidung über die Bespielbarkeit des Platzes (Reihenfolge: gemeldeter Hauptplatz, gemeldeter Ausweichplatz, weiterer Platz) so rechtzeitig zu treffen, dass die Gastmannschaft und die Unparteiischen nocht vor ihrer Abreise vom Spielausfall Kenntnis erhalten.


    Mir ist somit völlig schleierhaft, wieso das Spiel gegen Hertha II nicht an der Züllichauer Straße stattfinden kann. Der dortige Kunstrasenplatz ist mit Sicherheit nicht gesperrt.

    Es wäre sicherlich auch ein Heimrecht-Tausch möglich gewesen, dann hätte Türkiyemspor zwar auch im FLJ gespielt, hätte dann aber noch das Rückspiel im Katzbachstadion. So wie es jetzt aussieht, spielen wir zwei Mal im FLJ gegen Hertha II.
    Sicherlich kann man sagen, wenn wir nicht Protest einlegen, sind wir selber schuld. Das ist auch richtig. Trotzdem macht dieser Fall wieder deutlich, was für eine Bevorteilung für Hertha BSC herauskommt, wenn man Einfluß hat. Bernd Wusterhausen ist der Vorsitzende des NOFV-Spielausschuß und gleichzeitig ein hochrangiger Mitarbeiter bei Hertha BSC (verantw. f. d. Spielbetrieb bei Hertha II und der Jugend, siehe NOFV-Ansetzungsheft).

    Heute habe ich erfahren, dass das erste Spiel unserer Mannschaft gegen Hertha BSC II wieder mal nicht im heimischen Katzbachstadion stattfinden kann, da das Sportamt Kreuzberg den Platz erneut nicht rechtzeitig freigeben wird. Dieses alljährliche Theater in Kreuzberg ist schon ärgerlich, aber Türkiyemspor hat ja einen vom NOFV genehmigten Ausweichplatz, nämlich das Stadion Züllichauer Straße.
    Doch da hat Türkiyemspor die Rechnung ohne Hertha gemacht. Die Herthaner wollen im Stadion Züllichauer Straße nicht spielen und sind damit durchgekommen. Nun findet das Türkiyemspor-"Heimspiel" im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark statt. Ist es tatsächlich möglich, dass ein Verein namens Hertha gegen alle Vereinbarungen bestimmen kann, wo sein Auswärtsspiel stattfinden soll? Hat da vielleicht der bei und für Hertha arbeitende Bernd Wusterhausen in seiner Personalunion als Mitglied des BFV-Vorstand und Vorsitzender d. NOFV- und BFV-Spielausschusses seinen Einfluß mißbraucht, um seiner 2. Mannschaft einen Gang ins unbeliebte Stadion Züllichauer Straße zu ersparen? Ich kann es jedenfalls nicht fassen.

    Alle wollten schnell nach Hause, weil es spät war, der Weg bis Berlin rd. 50 Kilometer lang und viele am nächsten Tag arbeiten müssen.
    Die Spieler beklagten sich schon vor dem Spielanpfiff darüber, dass man mitten in der Woche ein Testspiel außerhalb Berlins angenommen hat. Die Tatsache, dass sich einige bei der Anreise noch verfahren hatten, tat ihr übriges zu der schlechten Stimmung im Türkiyem-Team. Der Kommentar hat somit nichts mit den Leuten oder Bedingungen vor Ort zu tun.
    Auch den Strausbergern, die besonders in der 2. Hälfte das Spiel offener gestalten konnten, wünsche ich einen erfolgreichen Saisonverlauf. Ich weiß nicht, wie die anderen Teams der Brandenburg-Liga aufgestellt sind, aber ich denke, dass das Team aus der "Grünen Stadt am See" eine gute Rolle spielen könnte.

    Gestern Abend reiste unsere Mannschaft zum FC Strausberg, der aber nicht in Strausberg spielen wollte sondern auf einem zugegeben wunderschön im Wald gelegenen engen Platz mit herrlichem Rasenbelag und romantischer Sommerabend-Atmosphäre im Dörfchen Waldsieversdorf. Alles nett und schön, aber die Anreise war etwas schwierig weil der Ort in der Märkischen Schweiz lag und nicht mal so eben an einem Abend zu erreichen ist. Kurzum: 15 Minuten vor Spielbeginn trafen erst die letzten Türkiyemspor-Spieler am Spielort. Der Schiedsrichter wollte pünktlich anpfeifen, da er noch Nachtschicht hat, ließ sich aber dann doch ein paar Minuten abtrotzen. Nun maulte das vor allem ältere Publikum. Es war schon unzufrieden mit der Tatsache, dass der gastgebende Verein jedem Zuschauer 3 € abverlangte. Im Gegenzug bestand es nun auf einen pünktlichen Beginn.


    Als es dann endlich losging, wurde das Publikum mit einem torreichen und aufregenden Spiel belohnt. Es begann recht ansehnlich mit einer dominierenden Türkiyemspor-Elf. Nach rd. 15 Minuten, in denen Cem Efe in der Sturmspitze und auch Erkut Eryigit mehrere Groß-Chancen versiebten, führte der erste ansehnliche Angriff der Vertreter der Brandenburg-Liga (so heißt die Verbandsliga Brandenburg ab diese Saison) zum 1:0 Erfolg. Doch nur wenig später wurde der Torwart der Strausberger für sein Harakiri-Spiel endlich bestraft. Der Keeper stand grundsätzlich an der 16-Meter-Linie und ging als letzter Mann auch außerhalb des Strafraums mit Kopf und Fuß in die Zweikämpfe. Zwei- bis dreimal ging das schief, daraus resultierten die obigen Chancen für Cem und Erkut. Nun aber kam Fatih Yigitusagi, ein Spieler, der letztjährig noch beim SV Yesilyurt kickte und heute bei Türkiyemspor vorspielte, auf die schlichte Idee, den grundsätzlich zu weit vor seinem Tor mit einem Schuß aus gut 25 Meter über den Keeper zu überlisten. Er traf, und es stand 1:1. Türkiyemspor hatte wieder alles im Griff. Das Klima im spiel war bis dahin freundschaftlich. Aber als ein Türkiyemspor-Spieler in der gegnerischen Hälfte verletzt am Boden lag und alle Spieler einschließlich der Strausberger das Spielen praktisch einstellten und stehen blieben, um eine Verletzungspause zu ermöglichen, stürmte der ballführende Strausberger unbeirrt alleine auf unserem Keeper Ibrahim Bolu zu und schoß zum 2:1 ein. Daraufhin wurde es ungemütlich und die Schiedsrichter hatten Mühe, die Türkiyemspor-Gemüter zu beruhigen. Leider zählte das Tor, denn der Schiedsrichter hatte das Spiel schließlich nicht abgepfiffen. Es wurde ruppiger, der Charakter eines Freundschaftsspiel war dahin. Ilter Senkaya haute einem Strausberger von hinten die Beine weg, der sich im Fallen mit einem (beabsichtigten oder unbeabsichtigten, ich weiß es nicht) Schlag revanchierte. Ilter schied mit einer kleinen Platzwunde über dem rechten Auge sowie einem beschädigten Zahl aus.


    Noch vor der Pause traf erneut Fatih Yigitusagi zum erneuten Ausgleich. Nach der Pause beruhigten sich die Gemüter wieder und das Match war längst nicht mehr so gut wie im ersten Durchgang. Thomas Herbst ließ auch immer mehr Ergänzungsspieler bzw. Spieler, die bei Türkiyemspor vorspielten, ins Spiel. So gelang Fatih mit seinem dritten Treffer zwar die 3:2-Führung, doch ansonsten war das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichen an Spielanteilen und Tormöglichkeiten. Die Strausberger Chancen resultierten vor allem aus Freistößen am 16-Meter-Raum, die aber allesamt kläglich vorbei oder über das Tor gedroschen wurden. Bei Türkiyemspor spielte nun Celal Aygün, der aber dem zweiten Keeper der Strausberger auch nicht mehr gefährlich werden konnte.


    Es blieb bei diesem Ergebnis, und nach dem Spiel galt für die Türkiyemspor-Spieler und auch für mich die Devise: Schnell nach Hause.

    Hier ist der Artikel aus dem morgigen Tagesspiegel:
    Berlin - Fußball-Oberligist Berlin Ankaraspor Kulübü steht zehn Tage vor dem Saisonstart vor dem Zusammenbruch: kein Vorstand, kein Trainer, keine vollständige Mannschaft, kein Geld. Ankaraspor, der Kooperationspartner und Hauptsponsor aus der Türkei, hat seine Zahlungen eingestellt. „Die wollen nicht mehr mitmachen. In Berlin gibt es zu viele Amateure“, schimpft Kadir Özdogan, der mit dem Rückzug des türkischen Erstligisten auch seine Festanstellung als sportlicher Leiter verliert.


    Ankaraspor soll darüber verärgert sein, dass bei der Mitgliederversammlung am 19. Juli von deutschen Mitgliedern des Weddinger Kiezklubs nach der Finanzlage gefragt wurde. Da die Kassenprüfer nicht anwesend waren, musste die Zusammenkunft abgebrochen werden. Da es schon zuvor keinen richtigen Vorstand mehr gab, ist Ankaraspor praktisch seit Wochen handlungsunfähig.


    Dem Traditionsverein, der bis vor einem Jahr Berliner AK 07 hieß, droht im 100. Jahr das Aus. „Wir stehen finanziell wieder so schlecht da wie vor vier Jahren“, sagt Michael Bartschek. Der ehemalige Vizepräsident bemüht sich mit anderen früheren BAK-Vorstandsmitgliedern um die Rettung. Vom Amtsgericht Charlottenburg habe er den Tipp erhalten, zur Wahl eines neuen Vorstandes schnell eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.


    Vermutlich wird der Verein, sofern er überlebt, bald wieder Berliner AK heißen. „Ankaraspor will das so. Der Schriftzug auf den Trikots kann ja übergebügelt werden“, sagt Kadir Özdogan, der bis zur Mitgliederversammlung seine Hilfe angeboten hat. Matthias Koch

    Es war der Sportsfreund aus Babelsberg. Wie die Fuwo auf einen Spanier kam, weiß ich nicht. Vielleicht ein Täuschungsmanöver unseres cleveren Managers.

    Als ich die überraschende Meldung, dass Taskin Aksoy sein Trainer-Engagement beim BAK nach nur einer Woche beendet hat, heute morgen in der Fuwo las, mußte ich erst einmal laut lachen, obwohl es schon traurig ist, was da ein paar Möchtegern-Manager aus dem alten BAK machen.
    Dass Taskin beim BAK hingeschmissen hat, spricht jedenfalls für ihn. Beim BAK werden nur noch Luftblasen produziert, und ein anständiger Sportsmann hat eine Menge zu verlieren, wenn er seinen Namen für diesen Verein hergibt.
    Womit wir wieder bei Wolfgang Sandhowe wären, der ja nun frei ist, nachdem ihn die Hammer SpVgg zwei Wochen vor Saisonbeginn vor die Tür setzte. :wink:

    Im heutigen testspiel gegen den erschreckend schwachen Verbandsligisten VfB Hermsdorf war Türkiyemspor das durchweg dominierende Team. Leider fehlte wie so oft ein Goalgetter, der die flüssigen Kombinationen mit einem Torerfolg abschließen könnte. So dauerte es etwas, bis Maurice Jacobsen den Halbzeitstand 1:0 erzielte. Im zweiten Durchgang setzte sich dieses Spiel bei immer stärker werdenden Dauer-Regen fort. Das 2:0 erzielte Daniel Arsovic (22 J.), ein Angreifer, der vom SV Babelsberg gekommen ist und den Trainer Thomas Herbst heute testete. Der Spieler hat Interesse, bei Türkiyemspor anzuheuern, zumal er in der vergangenen Saison bei den Babelsbergern nur selten zum Einsatz kam. Entschieden ist aber noch nichts. Den Endstand 3:0 stellte der von unserer A-Jugend gekommene Can Witt her.
    Ender Senkaya war übrigens heute über die gesamte Spielzeit dabei.

    Richtig, schlecht ist er nicht. Im Gegenteil: Sein Weggang wäre ein großer Verlust für Türkiyemspor.


    Bloß mit der Wiedergabe von dem, was Du so hörst, solltest Du sensibler umgehen. So eine Art der Gerüchteküche ist wenig dienlich, es sei denn, dir geht es, wie Dein Satz über die türkischen Mitbürger erahnen läßt, um etwas anderes als um das Thema Boachie.

    Danke für Deine Mühe, Statisitker.
    Aber in dieser schnelllebigen Zeit sind einige Angaben von Dir schon wieder (so gut wie) hinfällig.
    1. Kwazie Boachie ist zu 99 % weg und
    2. auch Ender Senkaya wird höchstwahrscheinlich unseren Verein verlassen.
    Und noch ein paar Ergänzungen bzw. Berichtigungen:
    Erkut Egilgiür ist nicht aus unsererer A-Jugend sondern aus der des SV Tasmania-Gropiusstadt.
    Fatih Aslan macht ein halbjähriges Praktikum in Costa Rica und wird uns wenn überhaupt erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.
    Zum Kader ist noch der aus dem Urlaub zurückgekehrte Enes Cabuk (ebenfalls unsere A-Jugend), ein kopfballstarker Verteidiger.
    Hier noch mal der Kader unter der o. g. Berücksichtigung:
    Tor: Marc Stillenmunkes, Ibrahim Bolu und Sadik Falci
    Abwehr: Erol Arslan, Ilter Senkaya, Henning Lichte, Ender Cabuk
    Mittelfeld: Cem Efe, Ahmet Öztürk, Martino Gatti, Hüseyin Gül, Maurice Jacobsen, Can Witt, Erkut Egiligür, Cihan Dogan
    Angriff: Rafet Ates, Celal Aygün, Tolga Canakci, Hakan Cankaya
    Im großen und ganzen ist das alles aber ehrlich gesagt etwas dünn und nicht gerade ein Kader, der zum "Angriff" auf die ersten vier Plätze ausreicht, finde ich.

    Hürriyet war gar nicht mal so schlecht. Besonders in der zweiten Hälfte, als Thomas Herbst Cem Efe, Martino Gatti, Tolga Canakci und Ahmet Öztürk gegen die zweite Garnitur ausgetauscht hatte, konnte der Landesligist seine Stärken mehr präsentieren. Allerdings reichte es nicht zu einem Tor. Der Ehrentreffer fiel schon in der 1. Hälfte (1:3) und war ein für Ibrahim Bolu unhaltbar abgefälschter Freitoß aus ca. 16 Metern.