Beiträge von NOFB

    Im Januar soll ja dann der Umbau des Stadions beginnen. Dürfte interessant werden, ob die Gegenfinazierung auch in der Regionalliga erfolgen könnte oder ob dann wieder mehr Geld als möglich rausgeworfen wird, um krampfhaft in die dritte Liga zurückzukehren. Ein Etat von 1,5 Millionen Euro ist da schon kein gutes Signal. Denn was passiert, wenn es nicht klappt...


    Warum soll die VSG überhaupt da hinziehen? War nicht ein Ausbau vom Fritz-Lesch-Sportplatz in Diskussion?

    Von der Diskussion bis zur Ausführung vergehen oft viele Jahre. Zudem sind auch dort heimische Vereine nicht unbedingt erfreut über einen neuen Mitnutzer der Anlage. Insgesamt gibt es in Berlin viel zu wenige Sportanlagen. Persönlich würde ich besser finden, wenn die sich das Stadion im FEZ herrichten würden. Wobei es da wohl Probleme gäbe, das Gelände vom Park abzutrennen und somit Eintrittsgelder kassieren zu können.

    Bei Kaiserslautern sieht es ganz richtig noch schlimmer aus. Über zwanzig Millionen Schulden in einer Liga, in der wahrscheinlich kaum mehr als fünf, sechs Millionen Euro Umsatz möglich sind. Dazu keine Aussicht auf einen Aufstieg und Mieter eines viel zu großen und teuren Stadions. Ein Desaster, da würde wohl nur ein absoluter Neubeginn helfen. Alle Altlasten über Bord werfen.

    Hast Du wirklich ein Umdenken erwartet? Der Fußball ist da nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Kaum ist die Krise vorbei, machen alle so weiter wie bisher. Geld, Geld, Geld, ...

    Die kriminellen Machenschaften von Herrn Kleofas würden genug Material für eine Verfilmung liefern. :rolleyes:

    https://www.mdr.de/sport/fussb…glicher-neustart-100.html

    Ja, aber alle anderen haben weggeschaut und teilweise ja sogar mitgemacht. Warum hat niemand im Verein Kleofas aufgehalten oder zumindest mal die Bilanzen hinterfragt?

    Wer einem Viertligisten derartige Summen leiht, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ein jeder müsste doch wissen, dass in der Regionalliga solche Summe nicht refinanzierbar sind. Und selbst in der dritten Liga wären Rückzahlungen solcher Darlehen nicht möglich gewesen. Die Gier hat da scheinbar bei den Kredit- und Darlehensgebern das Hirn gefressen.

    In einer solchen Situation ohne echten Trainer dazustehen, ist natürlich katastrophal.

    Er wird schon an einer Erklärung basteln, warum es mit dem besten Trainer ever trotzdem nicht so richtig funktioniert und wenn überhaupt, die anderen an allem Schuld sind.

    Es ist ein bisschen langweilig, immer so zu tun, als ob in Berlin alles schief geht. Was viele Anwohner nicht gern hätten, kann zumindest kein Ansatz für eine Klage sein.

    Nee, der Ansatz ist auch das Bundes-Immissionsschutzgesetz.


    Auch ist nichts von der Finanzierung des Projektes zu lesen. Aktuell steht das Geld für den Abriss zur Verfügung und soll ausgegeben werden. Und dann weiter? Dürfte auf jeden Fall spannend werden. Ich würde mich nicht wundern, wenn bald mehr Geld ins Poststadion, Sportforum und Zoschke fließen und am Mauerpark nichts passiert.

    "Juristen raten den beteiligten Senatsverwaltungen daher, eine Abrissgenehmigung für das alte Stadion erst zu erteilen, wenn eine wirklich rechtskonforme Raumplanung für das neue steht. Sie befürchten andernfalls, dass ein Rechtsstreit um das Stadion bis zum Bundesverwaltungsgericht gehen und mehrere Jahre dauern würde." https://leute.tagesspiegel.de/…/intro/2019/11/21/103094/


    Viele Anwohner hätten gern überhaupt kein Stadion vor ihren Luxusimmobilien. Daher wird der Abriss abgewartet und dann geklagt. Wird wieder eine typische Berliner Posse werden.

    Wenn die tatsächlich eine Chance hätten, bei dem Bedarf, würde ich die Welt nicht mehr verstehen.

    Dem Immissionsschutzgesetz ist der Bedarf aber so ziemlich egal. Das aktuelle Stadion hat Bestandschutz, ein Neubau hätte dies nicht. Daher versucht die Stadt ja auch, dass gesamte Projekt als Ersatzneubau zu deklarieren. Wobei auch bei solchen Vorhaben der gesetzliche Rahmen sehr eng ist und die Anwälte schon mit den Hufen scharren.


    Das Risiko ist schon ziemlich hoch, dass am Ende nichts mehr dort stehen wird. Daher wäre es auch in meinen Augen besser gewesen, doch auf eine Sanierung zu setzen.

    Diese Unlust, bei einem Staffelsieg lieber auf sein Aufstiegsrecht zu verzichten, wirft kein gutes Licht auf die Oberliga. Vielleicht wäre es an der Zeit, ein neues Konzept zu erarbeiten oder diese komplett wegzulassen. Gegenwärtig ist es jedes Jahr ein Trauerspiel mit diesen Rückzügen und Aufstiegsverweigerungen.

    Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Geht es etwas konkreter?

    Na es ist ja nun bekannt, dass die Anwohner die Gerichte bemühen werden. Aber eben erst abwarten, bis das alte Stadion weg ist. Und dann erst gerichtlich prüfen lassen, ob ein Neubau überhaupt genehmigungsfähig wäre. Die Stadt Berlin versucht ja, dass ganze Projekt als Ersatzneubau zu deklarieren. Dürfte spannend werden, wie das die Gerichte bewerten werden.

    Von Seiten der Stadt wird bei dem Projekt ein sehr hohes Risiko eingegangen, bei dem am Ende eine Spielstätte komplett verloren gehen könnte.

    Nö. Der Aufsteiger in die 3. Liga 2020/21 wird ja trotzdem anhand der jetzigen Tabelle ermittelt. 2021 gibt es dann sozusagen einen zweiten Aufstiegskandidaten aus der gleichen Saison.

    Weil die Profiligen Druck machen. Aber die Saison wird dann trotzdem ordentlich zu Ende gespielt und es wird auch sportliche Absteiger geben.

    Altglienicke, mit seiner riesen Fanschar - hätte sich doch im Falle einer erfolgreichen Qualifikation für die 3. Bundesliga - lächerlich gemacht. Bei Heimspielen die große Fanszene - ist schon Atemberaubend, die Massen die da jedes mal gekommen sind. Von den Auswärtsspielen erst gar nicht zu reden. Wenn es nun mal eine Quotientenregelung gibt und angewendet wird, ist das nun mal so. REGELKOMFORM! Und sind wir mal ehrlich: Jede Entscheidung, egal wie - hätte eben dann anderen nicht gefallen. Man wird es bei so etwas eben NIE ALLEN recht machen. Muss die VSG eben mindestens eine weitere Saison in der Regionalliga Nordost spielen. Gibt schlimmeres, wie ich finde.

    In Bayern ist man einen anderen Weg gegangen. Dort wird die Saison im September fortgesetzt, was mit Sicherheit die sportlichere Variante ist.

    Dadurch das die Spitzenmannschaft nicht richtig in Gang kommen, ist noch alles drin. Es sind nur sechs Punkte bis zum Tabellenführer. Neun Spiele stehen noch aus. Alles ist möglich, außer der Klassenerhalt für den FC Carl Zeiss.

    Vermutlich geht es darum, zuvor rechtliche Fragen zu klären. Ein Verband steht nun mal nicht über dem Gesetz und kann einfach irgendwas beschließen.

    Es ist schon auffällig, dass es die postiven Corona-Tests bei Abstiegskandidaten gab. Auch die DFL halte ja die Klubs zur Zurückhaltung aufgerufen, was die Tests angeht. Da kann man schon ahnen, dass da einiges unter den Tisch fällt. Hauptsache es geht weiter und die Kohle rollt.


    Herrn Seifert hatte ich mal am Telefon. Ein sehr guter Diplomat ist er. Wobei man nicht wirklich weiß, woran man ist.

    Energie hatte sich ja noch einiges ausgerechnet und trotz der Spielpause reichlich trainiert. Denen wird nun natürlich die Chance genommen, noch einmal den Relegationsplatz anzugreifen.