Nordberliner SC Saison 2012/13

  • Nach der "Klatsche" vom Wochenende gegen SC Union 06 war im Training der Umgangston etwas rauer. Zu sehr schmerzte die
    Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten von der Lehrter Straße.
    Um diese wieder gut zu machen sollte am Sonntag kein geringerer als die bis dato ohne Niederlage an der Tabellenspitze
    stehende Mannschaft von Eichkamp - Rupenhorn herhalten.


    Eichkamp - 2 mal beobachtet worden - stellte auch den Torschützenkönig Flentje ( 34 Tore aus 8 Spielen ), dahinter zogen der 8er und 7er
    die Fäden im Mittelfeld. Die Mannschaft von Trainer Bergfeld war also gewarnt.


    AUFSTELLUNG:
    Grünberg - Sarpong - Wieschollek - Hagedorn - Perl - Lobback - Preikschat - Guroll (ab 70. Elfgen ) - Liebreich - Ucar - Garib


    Zum Spiel:


    Das Spiel fand auf dem großen Rasenplatz der Hatzfeldallee statt. Die ersten Spielminuten waren von gegenseitigem Abtasten geprägt.
    Eichkamp spielte gefällig und schnell in die Spitze nach vorne um ihren pfeilschnellen Topstürmer in die Tiefe zu schicken. Auch die Nordberliner konnten ihre Akzente setzen, sie gingen sehr konzentriert zu Werke und machten keine Fehler. Ein Pfostenschuss von
    Ucar war ein erstes Ausrufungszeichen in Richtung Eichkamp. Mitte der ersten Halbzeit übernahm Eichkamp das Kommando, ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. Die gesamte Abwehr stand gut und sicher und ließ so gut wie nix zu. Ansonsten war auch der Torwart zur Stelle. Wie in der letzten Minute vor der Halbzeit, als der schnelle Flentje auf der linken Seite durchbrach, aber am Torwart scheiterte.


    In der Pause gab es wenig zu kritisieren. Man wusste, was für eine Mannschaft hier zu Gast ist und mit einem Punkt wäre man
    auch zufrieden gewesen.


    In der zweiten Halbzeit konnten die Nordberliner ein spielerisches Übergewicht erlangen. Während die ersten Möglichkeiten noch ungenutzt blieben, musste eine Standardsituation von Preikschat herhalten, die auf dem Kopf von Garib landete und von da aus zum viel umjubelten 1:0 für den Gastgeber, was mittlerweile gar nicht soo unverdient war.
    Anstatt sich aber zurückzuziehen, spielten die Nordberliner weiter nach vorne und breiten eine regelrechte Sturm und Drangphase vor.
    Nur folgerichtig wenige Minuten später das 2:0 von Guroll, der lediglich einschieben musste nachdem Ucar sich sehr gut auf der rechten Seite durchgetankt hatte.


    Eichkamp ließ das Ganze nicht auf sich sitzen und wurde deutlich stärker und kam zu einigen gefährlichen Möglichkeiten, aber das Bollwerk von Abwehr war an diesem Tag nicht zu bezwingen. Ein Ballgewinn von Lobback 15 Minuten vor Schluss wurde schnell nach vorne zu Ucar gespielt, der einen Doppelpass mit Garib spielte und eben jener Garib mit einer Direktabnahme zum 3:0 vollendete.
    Der Jubel kannte keine Grenzen, aber 10 Minuten waren noch auf der Uhr. Kurz nach dem 3:0 zeigte der gut pfeifende Schiri auf den Punkt, es gab Elfmeter für die Gäste, nachdem Sarpong im Strafraum regelwidrig einstieg.


    Doch auch 11m vor dem Tor versagten dem sonst sicheren Torschützen die Nerven und er setzte den Ball links unten am Tor vorbei.
    Die letzten Minuten + Nachspielzeit überstanden die Nordberliner noch ohne Gegentor und sorgten damit für eine große Überraschung
    an diesem Spieltag.


    An dieser Stelle muss einfach mal die ganze Truppe lobend erwähnt werden und damit nicht nur die 12 Spieler, die insgesamt zum Einsatz kamen. Auch die Jungs draußen, die die Spieler immer wieder anfeuerten und das Trainerteam + Betreuerinnen und Zuschauer waren genial und haben das Team immer wieder gepusht. Ein "zu-Null" gegen die stärkste Offensive aller Kreisliga C Staffeln hat bestimmt niemand erwartet. Man sieht also, zu was die Mannschaft in der Lage ist, wenn sie regelmäßig an ihr Leistungslimit geht.


    Zeit zum Ausruhen gibt es nicht. Am Sonntag sind wir zu Gast bei Corso Vineta. Die starken Weddinger wollen auch aufsteigen und auch hier muss die Mannschaft alles aus sich herausholen. Am Donnerstag wird nochmal trainiert und dann wird man sehen, was Sonntag möglich ist....

  • Der letzte Eintrag liegt schon mehr als 2 Monate zurück... Grund genug, um die Leser auf den neuen Stand zu bringen..


    Nach dem 3:0 Erfolg gegen die bis dato "unantastbaren" von Eichkamp - Rupenhorn machte sich eine unglaubliche
    Euphorie breit. Diese sollte dann ins nächste Spitzenspiel gegen Corso Vineta mitgenommen werden. Da kam man
    wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Eine 1:4 pleite nach 1:0 Führung durch Kapitän Wieschollek ließ uns wieder
    realistisch blicken. In den 2 Wochen spielfrei punkteten wir unerwartet trotzdem.


    Das Spiel gegen den SC Union 06 wurde mit 6:0 für uns gewertet, nachdem wir uns dort eine 1:7 Klatsche abgeholt haben.
    Die unerwarteten Punkte spülten uns wieder an die Aufstiegsränge ran und so hatten wir gegen den SF Berlin 06 wieder
    ein echte Spitzenspiel... dachten wir. Leider verloren wir auch dieses Spiel völlig zurecht auch in der Höhe 1:7 und so
    rutschten wir in der Tabelle wieder ab auf Platz 5.


    Doch schon wieder war der Fußballgott auf unserer Seite: Die Mannschaft Berlin Türkspor zog seine Mannschaft vom
    Spielbetrieb zurück und wir profitierten aufgrund unserer gestrichenen Niederlage zu Beginn der Saison gegen sie, während
    unsere Konkurrenten allesamt punkteten.


    So ergab sich vor dem letzten Spieltag der Hinrunde eine interessante Konstellation:


    SF Berlin war bereits als Herbstmeister in die Winterpause gegangen. Eichkamp - Rupenhorn gewann am letzten Spieltag
    gegen Corso Vineta mit 4:3 und war damit sicher 2. Dahinter konnte sich durch einen sehr hart erkämpften 4:2 Sieg gegen
    den FCK Frohnau der Nordberliner SC II positionieren. Dicht gefolgt von Corso Vineta, dem 1. FC Neukölln II und dem SC
    Union 06 II.


    Wer hätte damit vor Saisonbeginn gerechnet? Ich glaube niemand. Uns ist aber auch sehr wohl bewusst, dass wir dieses Jahr
    sehr von Wertugen sowie Zurückziehungen profitiert haben, wenn auch wir das "Glück" hatten, zu Saisonbeginn gegen
    die ersten von Neukölln spielen zu "dürfen". Geschenke wird es in der Rückrunde an uns nicht mehr geben, wir müssen jetzt hart
    arbeiten um zu sehen, wo wir am Ende landen und vielleicht ist das unmögliche ja nicht ganz ausgeschlossen. aber wir blicken von
    Spiel zu Spiel.


    Die Weihnachtsfeier war ein voller Erfolg, Teamgeist wurde gestärkt. Im Hallenturnier der C - Klasse erreichte man die
    Zwischenrunde, wo dann aber Schluss war. Trotzdem hat das Team sich gut verkauft.


    Nun geht es am kommenden Dienstag zurück ins Training.


    Aufm Plan stehen auch einige Freundschaftsspiele:


    13.01.2013 Gegner: 1. FC Lübars II 11:30 Schluchseestraße
    20.01.2013 Gegner: GW Baumschulenweg I 12:00 Elchdamm
    27.01.2013 Gegner: FC Spandau 06 II 12:00 Elchdamm



    Auftakt der Rückrunde:


    03.02.2013 Gegner: Borussia 1920 Friedrichsfelde II 10:00 Auswärts

  • Am heutigen Sonntagvormittag stand das erste Spiel im neuen Jahr aufm Plan. Der Kreisliga A Aufsteiger aus Lübars hatte
    angefragt, ob wir uns auf ein Freundschaftsspiel einlassen würden.


    Um 10:30 stellte sich dann die Situation wie folgt: Gerade mal 11 Spieler fanden sich am Treffpunkt ein, mitte der ersten Halbzeit
    kam mit Bangsow dann noch ein Spieler nach, so dass zumindest eine Wechseloption zur Verfügung stand.


    Das Spiel fand auf sehr schwierig zu bespielenden Untergrund statt, ein Spielfluss war nahezu unmöglich. Lübars war bemüht
    das Zepter in die Hand zu nehmen, scheiterte aber schon sehr früh an unserem Mittelfeld oder spätestens an unserem
    Abwehrbollwerk. Nordberlin hingegen hatte zunächst seine Schwierigkeiten, fand aber zunehmend immer besser ins Spiel
    und erzielte ein wenig überraschend durch Guroll das 1:0. Anschließend zog man sich allerdings ein wenig zurück und
    ließ Lübars spielen. Diese hatte wesentlich mehr Probleme mit dem vereisten Platz und konnten deshalb selten
    gefährliche Aktionen starten. Man sah aber, dass die Mannschaft sehr eintrainiert wirkt, viele Dinge wirkten einstudiert
    und mit Hand und Fuß. Beim Ausgleich Mitte der ersten Halbzeit konnte der schnelle links Außen unseren Rechtsverteidiger
    davon laufen, ein Pass in die Mitte und der Stürmer hatte keine Schwierigkeiten zu vollenden.


    Nordberlin wirkte zunehmend nervös. Viele unnötige Abspielfehler, brachten uns immer wieder in Bedrängnis woraus
    viele Freistöße und Ecken entstanden. Eine Ecke brachte dann auch das 2:1, wo der 7er von Lübars am höchsten stieg
    und den Ball zum 2:1 vollendete.


    In der Halbzeit dann hatte man keine Möglichkeiten personell umzustellen, also wurde unverändert weitergespielt.


    Die zweite Halbzeit verlief zunächst ausgeglichen, wir konnten uns sogar wieder steigern und vergaben durch Frieden
    eine 100%ige Chance. Auch einige Schüsse aus der zweiten Reihe konnten leider entschärft werden. Dann aber schlug
    Guroll wieder zu. Ein Pass in die tiefe von Elfgen konnte Guroll erlaufen und eiskalt zum verdienten Ausgleich vollenden.


    Doch dieser hatte nicht lange bestand. Bereits 2 Minuten später schlug ein Ball aus ca. 15 Metern links unten ein, TW
    Grünberg war mit den Fingerspitzen noch dran, doch um den Pfosten lenken konnte er den Ball nicht mehr.


    Almählich machten sich in der Abwehr beider Mannschaften Auflösungserscheinungen breit, Chancen auf beiden Seiten
    waren keine Seltenheit. Dennoch konnte nur Lübars noch eine zum 4:2 verwerten, was auch den Endstand bedeutete.




    Fazit: Erstes Spiel 2013 verloren. Aber man spielte gegen ein Team, was in der Kreisliga A im gesicherten Mittelfeld steht
    und dafür haben wir unsere Sache ganz ordentlich gemacht. Auch wenn man sagen muss, dass man nicht weiß, wie das
    Spiel verläuft, wenn wir auch normalen Kunstrasen gespielt hätten und nicht auf einer Eisbahn....


    Nächsten Samstag steht ein Hallenturnier an vom SC Siemenstadt, am Sonntag ist eigentlich ein Spiel
    gegen GW Baumschulenweg geplant. Momentan ist der Elchdamm gesperrt.. hoffen wir, bis dahin wird diese aufgehoben.




    :support:

  • Nach dem 1:1 von letzten Sonntag gegen Borussia Friedrichsfelde II, was definitiv viel zu wenig war, traf man heute auf
    den direkten Tabellennachbarn aus Neukölln. Die Neuköllner fielen letzte Woche durch einen Spielabbruch auf, den sie selbst
    verschuldeten, was für sie eine 0:6 Wertung mit sich ziehen wird.


    Aber kommen wir zum Spieltag.


    Als sich gegen 11 Uhr die Nordberliner Spieler auf dem Elchdamm trafen, war der Schiedsrichter bereits zugegen und inspizierte
    mit Trainer Bergfeld den Platz.


    Als gegen 11:30 die Neuköllner eintrafen machten diese unmissverständlich klar, heute spielen zu wollen, um einem Nach -
    holspiel unter der Woche auszuweichen. Auch der Schiedsrichter empfand den Platz nach ein paar Ausbesserungen
    für bespielbar, also wurde die Begegnung angepfiffen.



    Die Nordberliner waren bis in die Haarspitzen motiviert, wurde man im Hinspiel noch verschaukelt, als die Sportsfreunde aus
    Neukölln ihre Bezirksligatruppe einsetzten und uns 4:0 schlugen. Schon beim Auflaufen wurde deutlich, dass hier eine ganz
    andere Mannschaft angereist ist...



    Zum Spiel gibt es allerdings nicht viel zu sagen, außer, dass nach 45 Minuten aufgrund sportlicher Überlegenheit Feierabend war,
    wir 3 Punkte bekommen und uns für das Hinspiel revanchieren konnten.


    Torschützen waren
    Preikschat 2x
    Ucar 1x
    Guroll 1x
    Lobback 1x


    Dazu muss aber gesagt werden, dass Neukölln ab der 8. Minute in Unterzahl spielte, da ein Feldspieler in bester Torwartmanier
    den Ball von der Linie kratzte, was Elfmeter und Rote Karte bedeutete.



    Klar ist auch, dass das Spiel heute keine Erkenntnisse bringt, die Mannschaft kreierte zwar viele Chancen, aber es war auch nicht
    von der Hand zu weisen, dass Neukölln deutlich mehr Probleme mit dem Untergrund hatte als wir.



    Jetzt ist erstmal Spielfrei angesagt, bis es zu Veritas geht.



    Bis dahin



    viel Erfolg allen und sportliche Grüße

  • Nach dem 1:1 von letzten Sonntag gegen Borussia Friedrichsfelde II, was definitiv viel zu wenig war, traf man heute auf
    den direkten Tabellennachbarn aus Neukölln. Die Neuköllner fielen letzte Woche durch einen Spielabbruch auf, den sie selbst
    verschuldeten, was für sie eine 0:6 Wertung mit sich ziehen wird.


    Aber kommen wir zum Spieltag.


    Als sich gegen 11 Uhr die Nordberliner Spieler auf dem Elchdamm trafen, war der Schiedsrichter bereits zugegen und inspizierte
    mit Trainer Bergfeld den Platz.


    Als gegen 11:30 die Neuköllner eintrafen machten diese unmissverständlich klar, heute spielen zu wollen, um einem Nach -
    holspiel unter der Woche auszuweichen. Auch der Schiedsrichter empfand den Platz nach ein paar Ausbesserungen
    für bespielbar, also wurde die Begegnung angepfiffen.



    Die Nordberliner waren bis in die Haarspitzen motiviert, wurde man im Hinspiel noch verschaukelt, als die Sportsfreunde aus
    Neukölln ihre Bezirksligatruppe einsetzten und uns 4:0 schlugen. Schon beim Auflaufen wurde deutlich, dass hier eine ganz
    andere Mannschaft angereist ist...



    Zum Spiel gibt es allerdings nicht viel zu sagen, außer, dass nach 45 Minuten aufgrund sportlicher Überlegenheit Feierabend war,
    wir 3 Punkte bekommen und uns für das Hinspiel revanchieren konnten.


    Torschützen waren
    Preikschat 2x
    Ucar 1x
    Guroll 1x
    Lobback 1x


    Dazu muss aber gesagt werden, dass Neukölln ab der 8. Minute in Unterzahl spielte, da ein Feldspieler in bester Torwartmanier
    den Ball von der Linie kratzte, was Elfmeter und Rote Karte bedeutete.



    Klar ist auch, dass das Spiel heute keine Erkenntnisse bringt, die Mannschaft kreierte zwar viele Chancen, aber es war auch nicht
    von der Hand zu weisen, dass Neukölln deutlich mehr Probleme mit dem Untergrund hatte als wir.



    Jetzt ist erstmal Spielfrei angesagt, bis es zu Veritas geht.



    Bis dahin



    viel Erfolg allen und sportliche Grüße

  • Der gerade wiederkehrende Winter und die damit verbundene (Zwangs)Spielpause lässt mal wieder die Zeit für
    ein kleines Zwischenfazit zu.


    Die verbleibenden 13 Mannschaften in der Kreisliga C Staffel 2 kämpfen um insgesamt 3 Aufstiegsplätze. Laut meiner Kenntnis
    steigt momentan auch der beste Vierte auf, da aus der Oberliga kein BFV Team absteigt. Den Platz hätte momentan aber die
    Staffel 1 inne.


    Nach bisher 2 Spielen in der Rückrunde und 4 Punkten könnte man eigentlich zufrieden sein. Allerdings ist der
    durchaus unnötige Punktverlust gegen die Borussia aus Friedrichsfelde nach wie vor sehr schmerzhaft.


    Dafür war der Sieg gegen Neukölln in der Form sehr überraschend. Da Neukölln bisher allerdings alle Spiele
    in der Rückrunde verloren hat, scheiden Sie für mich aus dem Aufstiegsrennen aus. Um die oberen Plätze kämpfen
    Eichkamp - Rupenhorn, SF Berlin, Corso - Vineta, SC Union 06 und der Nordberliner SC. Neukölln und alle, die dahinter
    liegen scheinen zu unkonstant zu sein, um noch weiter oben einzugreifen.


    Aus den Hinrundenspielen würde ich Eichkamp Rupenhorn ( trotz 0:3 gegen uns ) und SF Berlin 06 die besten Aufstiegschancen
    zuschreiben. Eichkamp verfügt über exzellente Einzelspieler, gerade in der Offensive. SF Berlin hat einen Schlabitz, der für
    einen Großteil der Tore verantwortlich ist.


    Gegen Corso Vineta wurde zwar das Hinspiel 1:4 verloren, allerdings war das Spiel sehr ausgeglichen, im Rückspiel wollen
    wir uns revanchieren.... die einzige Überraschungskomponente bleibt Union 06. Die Mannschaft tritt pro Spiel mit etwa
    5 Spielern aus der Bezirksliga an ( Quelle: Homepage Union 06 ). Das 3:1 gegen SF Berlin war durchaus überraschend. Der Sieg
    gegen Neukölln dagegen standesgemäß. Neukölln hat anscheinend einige Spieler abgegeben und ist nun bemüht zu jedem Spiel
    11 Mann zusammen zu bekommen.



    Für die Nordberliner gilt es darum sich so gut es geht zu verkaufen. Momentan sieht es so aus, als sind die Teams von
    SF Berlin, Corso und Eichkamp einen Tick besser, aber die Wahrheit liegt aufm Platz. Es gilt sich jetzt voll auf
    Veritas zu konzentrieren. Die Mannschaft hatte am Wochenende ein Erfolgserlebnis und gewann 3:2 in Neukölln und
    sammelte die Punkte 9 bis 11 und schob sich an Meteor vorbei auf Platz 11.


    Momentan sprach der Verband eine Generalabsage aus, ich könnte mir vorstellen, dass diese auch bis auch am Wochenende
    gelten wird. Ein Spiel unter der Woche bei Veritas wäre nicht sinnvoll! Wir werden abwarten was passiert....



    Insgesamt kann man beim Nordberliner SC aber sehr zufrieden sein. Wir wollen weiter Spaß haben am Spiel
    und die anderen ein wenig ärgern... man wird sehen wohin der Weg führt...




    Sportliche Grüße



    Nordberliner

  • Endlich wieder Fußball...


    Nachdem die Witterung endlich wieder ein Freund des Fußballs wurde, konnte am 03.03.2013 auf dem Elchdamm wieder Fußball
    gespielt werden.


    Zu Gast war der Tabellenvorletzte BFC Meteor 06 II. Doch der Schein trügt... Zunächst waren wir aus dem Hinspiel gewarnt,
    das zwar mit 6:3 gewonnen wurde, was aber einer grandiosen ersten Hälfte geschuldet war, in der man bereits 5:1 vorne lag.
    Des Weiteren war bereits beim Aufwärmen klar, dass Meteor 06 personell stark verändert ist. Nur wenige Spieler
    erkannte man aus dem Hinspiel.


    Trotzdem leicht optimistisch nach 4 Punkten aus 2 Spielen, schickte Trainer Bergfeld folgende Elf auf den Platz:


    Grünberg - Perl - Reich - Hagedorn - Müller - Lobback - Banowski ( ab 46. Munchausen ) - Wieschollek - Guroll ( ab 70. Ziegenhagen )
    - Preikschat - Liebreich ( ab 90. Kolokewitsch )




    Die Mannschaft startete gut. Ließ Ball und Gegner laufen und kreierte Offensiv gefährliche Aktionen ohne allerdings zwingend zu werden. Meteor 06 war meist am hinterherlaufen und verzettelte sich bei eigenen Angriffen meist in Einzelaktionen und verloren
    die Bälle schnell an die gut stehenden Nordberliner. Vor allem das 6er Duo Lobback und Banowski hatten eine einwandfreie
    Zweikampfbilanz vorzuweisen. Nur es fehlten die Tore. Plötzlich war Meteor einmal durch, die Abwehr einen Moment
    unkonzentriert, aber ein zu schwacher Abschluss des Meteor Stürmers verhinderte die Führung.


    Im direkten Gegenzug dann konnten die Nordberliner das erste Tor erzielen. Ein klasse Flügellauf von Guroll auf der linken Seiten
    und einer guten Flanke wurde von Wieschollek verwertet, der nur noch den Fuß hinhalten musste.


    Jetzt pressten die Nordberliner. Chancen im Minutentakt waren die Folge. Liebreich, Guroll und Preikschat vergaben mehrmals
    in aussichtsreicher Position. Ein Tor wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegegen, ein ganz klarer Elfmeter,
    verursacht vom Torwart von Meteor wurde nicht geahndet.


    So ging man mit dem 1:0 zum Pausentee.



    In der Halbzeit wurde man vom Ausrutschter von SF Berlin gegen FCK Frohnau informiert, in der Hoffnung so nochmal
    mehr Motivation freizusetzen um das Spiel zu entscheiden.


    Gesagt, getan. 50. Minuten, eine Flanke auf Preikschat, der zentral vor dem Tor nur noch vollenden muss. 2:0.
    Wer dachte, der Drops sei gelutscht, sah sich eindeutig getäuscht. Aus nicht erkennbarem Grund fand der Nordberliner SC II
    im Mittelfeld nicht mehr statt und Meteor zog ein Powerplay auf, was bis zum Ende des Spiels durchgezogen wurde.
    Man konnte meinen Meteor habe sich in der ersten Hälfte geschont!


    Die Nordberliner waren wütenden Angriffen ausgesetzt, man hat förmlich um ein Gegentor gebettelt. Lange hielt die Defensive
    dem Druck stand, aber dann kam Meteor aus vermeintlich unmöglicher Position doch zum Anschluss.
    Die Stimmung wurde immer hitziger, kaum Entlastung war möglich. Unterm Strich blieb es glücklicherweise beim 2:1
    für den Nordberliner SC, auch wenn ein möglicher Ausgleich noch verdient gewesen wäre.


    Man hat Glück gehabt und die Frage muss erlaubt sein, weshalb man nach dem 2:0 offensiv gar nicht mehr stattfand.
    Drückt man auf das 3:0, wäre Meteor geschlagen. So hat man den Gegner kontinuierlich aufgebaut und hätte beinahe 2
    wichtige Punkte verschenkt.


    Das wird im Training noch aufzuarbeiten sein! Jetzt ist erstmal leider wieder Spielfrei bis es am 17.03. nach Adlershof geht.
    Auch hier darf ein Blick auf die Tabelle nicht falsch interpretiert werden. Adlershof steht zwar auf dem letzten Platz,
    verliert aber nie hoch und hat eine ordentliche Defensive. Nur vorne im Sturm fehlt ein Knipser, sonst würden die ganz
    woanders stehen.


    Nichtsdestotrotz müssen wir dieses Spiel gewinnen, die Konkurrenz schläft nicht und punktet konstant!



    Sportliche Grüße



    Nordberliner :support:

  • Danke...


    Wir würden zwar lieber spielen, aber bei uns haben ja schon ziemlich viele Mannschaften zurückgezogen...


    Euch viel Erfolg gegen Friedrichsfelde... sollte aber kein Problem für euch sein, wenn euer 7er, 8er, 17er und 10er fit sind ;-)

  • 6 Wochen ohne Pflichtspiel gehören zur Vergangenheit. Lange war normales Trainieren unmöglich, jedes Wochenende
    sehnte man sich nach normalem Punktspielbetrieb. Am Ende wurde dann doch wieder abgesagt. Am 14.04. war es dann
    endlich wieder soweit. Am Elchdamm begrüßte die Elf um Trainerteam Bergfeld und Gutsche die Mannschaft von Union 06 II.


    Im Hinspiel verlor man sportlich 1:7 und zeigte eine desolate Leistung. Ein Fehler des Unioner Trainers sorgte dann doch
    für die 3 Punkte am Grünen Tisch, da er 5 Minuten vor Schluss einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte.


    Die Erfahrung aus dem Hinspiel veranlasste uns eine Passkontrolle zu beantragen und siehe da, auch dieses Mal konnten sich
    2 Spieler nicht ausweisen. Das wurde vermerkt und der BFV wird die Angelegenheit prüfen.


    Nun erstmal zum Sportlichen:


    Folgende Elf sollte es richten:


    Grünberg - Wobig - Reich - Hagedorn - Elfgen - Könnecke - Lobback - Wieschollek - Guroll - Garib - Ucar


    Wechsel:
    30. Minute Ziegenhagen für Wobig
    46. Minute Perl für Elfgen
    60. Minute Preikschat für Wieschollek


    Zum Spiel:


    Man merkte schnell, dass Nordberlin noch nicht " im Saft " war. Viele Passfehler und Ungenauigkeiten führten zu Ballverlusten,
    die der Gegner schnell zu nutzen wusste. Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld wird von Wobig schwach geklärt und direkt zum
    Unioner Angreifer weitergeleitet, der sich bedankte und in der 5. Minute zum 0:1 einschob.


    Nordberlin brauchte etwas, um eigene Impulse zu setzen. Die agilen und beweglichen Außen Guroll und Wieschollek sorgten
    für ordentlich Alarm im Unioner Strafraum, allerdings ohne Torerfolg. Das Tor schoss dann wieder der Gegner...


    Ein Einwurf auf der linken Seite wurde durch den Strafraum weitergeleitet, wo der Linksaußen von Union aus vollem Lauf
    zum 0:2 vollendete. Nordberlin stand völlig neben sich. Union griff weiter an und drängte auf eine schnelle Entscheidung. Wir hatten unsere Mühe mit den schnellen Angreifern. Ohne weiteren Torerfolg ging es zum Pausentee.


    Eine deutliche Ansage von Trainer Bergfeld weckte auch die letzten Nordberliner auf.


    In der zweiten Halbzeit gestaltete sich die Partie wesentlich ausgeglichener. Beide Teams spielten munter nach vorne
    ohne jedoch zwingend zu werden. Das Spiel wurde ruppiger, viele kleine Fouls. Die Atmosphäre wurde
    etwas hitzig, aber der gut und konsequent pfeifende Schiri hatte die Begegnung voll im Griff.


    In der 60. Minute nahm sich Könnecke dann ein Herz und erzielte aus 35 Metern sein erstes Saisontor.
    Die Mannschaft wirkte nun freier und kombinierte gut nach vorne. Union baute konditionell ab und man kam
    zu mehreren Gelegenheiten. Allerdings konnte man kein Profit drausschlagen.


    In der 82. Minute dann ein berechtigter Platzverweis für den Nordberliner SC. In einem der wenigen
    Unioner Entlastungsangriffen tankte sich der Angreifer bis zum Strafraum vor, wo Ziegenhagen den Ball
    mit der Hand regelwidrig spielte und mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt wurde.


    Der anschließenden Freistoß brachte nichts ein. Stattdessen konnte Nordberlin den Ausgleich markieren. Ein Langer Ball
    konnte von Garib im Strafraum kontrolliert werden und wurde dabei zu Fall gebracht. Elfmeter in der 87. Minute.


    Preikschat verwandelte sicher zum Ausgleich. Der Jubel war riesengroß.


    In den letzten Minuten passierte nix mehr und die Nordberliner können ob der guten 2. Halbzeit zufrieden sein
    noch einen Punkt geholt zu haben.


    Unterm Strich können wir damit zufrieden sein. Union hat bisher alles in der Rückrunde gewonnen und wir
    haben gute Moral bewiesen und konnten den Kontrahenten auf Distanz halten.


    Morgen geht es nach Hohenschönhausen und Sonntag gehts zu Eichkamp Rupenhorn, die brennen werden,
    sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren...



  • Die Erfahrung aus dem Hinspiel veranlasste uns eine Passkontrolle zu beantragen und siehe da, auch dieses Mal konnten sich
    2 Spieler nicht ausweisen. Das wurde vermerkt und der BFV wird die Angelegenheit prüfen.

    Also ich hab in 20 Jahren Fussball noch nie gehört, das ich einen gültigen Personalausweis mitführen muss um mich dem Schiedsrichter gegenüber auszuweisen... Alle Spieler von Union 06 hatten einen gültigen Spielerpass und wenn man das überprüfen möchte kann man eine Passgesichtskontrolle durchführen. Abgesehen davon kann man das auch früher als 10 min vor dem Anpfiff dem Schiedsrichter mitteilen :bindafür:
    Also was da nun vom Verband geprüft werden soll weiß ich nicht wirklich...
    Desweiteren kann Union nicht Woche für Woche 5 Bezirksligaspieler einsetzen, falls man die Statuten des BFV kennt... ;) :gruebel:


    Zum Spiel kann ich nur sagen, dass Union es in der 2. Halbzeit verschlafen hat das dritte Tor zu machen und den Sack zuzumachen, Nordberliner SC hat sich nicht aufgegeben und kam zum Ende auch zum verdienten Ausgleich (wobei ,wenn man den Elfmeter für Nordberliner pfeifft,hätte man den Strafstoß auf der anderen Seite 5 min voher auch geben könnten)... Nichtsdestotrotz am Ende ein gerechtes Unentschieden !! :schal1: :schal1: :schal1:


    Was war da am Mittwoch bei euch los gegen BW Hohenschönhausen ?! :rofl: :lach: