VfB Germania Halberstadt

  • Germanias Angreifer Beck diesmal effektiv


    http://www.volksstimme.de/spor…eck-diesmal-effektiv.html


    Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt hat am Sonnabend mit dem nötigen Glück beim 2:1 (1:0) gegen den ZFC Meuselwitz seinen dritten Heimsieg in Folge gefeiert. So kletterten die Vorharzer auf den zehnten Platz des Klassements.


    Halberstadt l "Wir haben diesmal das Glück des Tüchtigen bemüht. Unser Kontrahent hat mir mit seiner Spielweise schon imponiert, während meine Mannschaft diesmal nicht so präsent war. Es war ein dreckiger Sieg, aber wir haben die drei Punkte", ließ Halberstadts Trainer Andreas Petersen nach Spielschluss durchblicken, dass er sein Team im Vergleich mit den Meuselwitzern schon etwas besser erwartet hätte.


    Die ohne ihren Torjäger Gasch angereisten Thüringer machten dem Gastgeber ganz schön zu schaffen. In der 13. Spielminute tauchte ZFC-Angreifer Latowski frei vor Keeper Sebastian Kischel auf , der jedoch reaktionsschnell per Fußabwehr einen Gegentreffer verhinderte.


    Germania benötigte einige Zeit, um in der umkämpften und auch zerfahrenen Startphase zu eigenen guten Aktionen zu kommen. Die ersten Möglichkeiten, das Meuselwitzer Gehäuse ins Fadenkreuz zu bekommen, hatten Steffen Scheidler (20.) und Florian Eggert (33.), doch sie scheiterten jeweils. Eggert war es allerdings, der die 1:0-Führung für die Halberstädter Mannschaft einleitete. Nach einem Eckball von ihm erwischte Germania-Angreifer Christian Beck das Leder mit dem Kopf und bugsierte es in den ZFC-Kasten (37.).


    Noch vor der Halbzeitpause aber war es wieder Kischel, der den Gastgeber vor einem Gegentreffer bewahrte. Erneut war es Latowski, dem er in höchster Not den Ball abnahm.


    Nach Wiederbeginn setzte der Gastgeber seine nach dem 1:0 zu abwartende Spielweise fort und ermunterte den unverwüstlichen Kontrahenten zu weiteren Offensivaktionen. Das wurde schließlich auch bestraft, als der nach seiner Einwechslung das Spiel seines ZFC-Teams sehr belebende Weinert den Ball bei einem sehenswerten Freistoß zum 1:1-Ausgleich in den Halberstädter Kasten zirkelte (78.).


    Doch Germania war um eine Antwort nicht verlegen und nutzte die nächste sich bietende Chance. Wieder war es ein Standard und wieder Beck, der aus zwölf Meter Entfernung verwandelte. Der zweifache Torschütze, zuvor wegen seiner Chancenverwertung oft gescholten, war diesmal höchst effektiv.


    Halberstadt: Kischel - Banser, Eggert, Handke, Rau - Wijks (69. Krüger), Schubert (73. Kopp), Breitkopf (46. Fitkau), Kragl - Beck, Scheidler.


    Meuselwitz: Teichmann - Kotowski, Ferl, Müller, Brendel - Riese - Böhme (57. Weinert), Luck, Weis (66. Kmiec) - Lehmann, Latowski (86. Kind).


    Schiedsrichter: P. Schult (Hamburg), Zuschauer: 424, Tore: 1:0 Beck (37.), 1:1 Weinert (78.), 2:1 Beck (83.), Gelb: Eggert, Krüger / Luck, Latowski.

  • Fußball-Regionalliga Germania Halberstadt unterliegt Titelaspirant Holstein Kiel mit 0:3


    Rote Karte für Handke der Knackpunkt


    Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt hat nach sechs Heimspielen wieder eine Niederlage im Friedensstadion hinnehmen müssen. Gegen Holstein Kiel verlor das Team von Andreas Petersen mit 0:3 (0:1)-Toren.


    Halberstadt l Die Germania-Kicker hatten sich vor dem vorletzten Heimspiel des Jahres viel vorgenommen: "Wir wollen einen Großen stürzen", sagte Petersen.


    Das Unternehmen Überraschungserfolg scheiterte nach 39 Minuten. Christopher Handke stoppte als letzter Mann Kiels Jaroslaw Lindner. Schiedsrichter Norbert Giese entschied auf Rot und Elfmeter. Den Strafstoß verwandelte Kazior zum 0:1. "Danach hätte man das Spiel abpfeifen können", erklärte Petersen hinterher auf der Pressekonferenz. Und weiter: "Unterm Strich kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen."


    In den Minuten vorm 0:1 agierte seine Mannschaft gleichwertig, sogar gefährlicher als der Tabellenzweite aus Kiel. Die erste Torchance sahen die 652 Zuschauer nach sechs Minuten. Florian Eggert bediente Steffen Scheidler, dessen Schuss Kiels Torwart Morten Jensen sicher hielt.


    Das Team von Gästetrainer Thorsten Gutzeit brauchte eine Viertelstunde, um in die Partie zu kommen. Nach Vorarbeit von Deran Toksöz zwang Lindner Germania-Schlussmann Sebastian Kischel zur ersten Parade. Anschließend machte Sofien Chahed auf sich aufmerksam. Nach tollem Solo klärte Christopher Handke seinen Schuss, der nächste Versuch ging knapp vorbei.


    Die Gastgeber brauchten nur kurz, um sich von der ersten Kieler Druckphase zu erholen. Nach feiner Flanke von Martin Krüger stand die Holstein-Abwehr schlecht sortiert und Fait-Florian Banser völlig frei. Seine Direkt-abnahme ging vorbei (34.). Zwei Minuten später kam der Rechtsverteidiger nach einer Ecke von Marvin Wijks erneut zum Abschluss - drüber. Es war die beste Phase des Petersen-Teams, doch auch Steffen Scheidler brachte den Ball nicht zur wichtigen Führung im Tor unter (38.). Es folgte die entscheidende Szene des Spiels mit Rot für Handke und dem Elfmetertor für Kiel.


    Für die Germania kam es nun knüppeldick. Nach Unterzahl und Rückstand mussten Philipp Schubert und Steffen Scheidler verletzungsbedingt raus. Die im Defensivbereich nach den Ausfällen von Saalbach, Rau und Eckermann ohnehin gebeutelten Halberstädter hatten der Kieler Angriffsreihe im zweiten Durchgang kaum noch etwas entgegenzusetzen.


    Tim Siedschlag (48.) und Marc Heider (54.) machten gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit alles klar. Die Gäste spielten mit der sicheren Führung im Rücken deutlich überlegen, verpassten es jedoch, weitere Tore zu erzielen.


    Halberstadt: Kischel - Banser, Kopp, Handke, Krüger - Schubert - Wijks (71. Warz), Kragl, Eggert, Scheidler (46. Breitkopf) - Beck.


    Kiel: Jensen - Herrmann, Steil (43. Jürgensen), Müller, Poggenberg - Toksöz (58. Berzel), Kazior - Lindner, Chahed, Siedschlag - Heider (79. Wetter).


    Tore: 0:1 Rafael Kazior (40./Foulelfmeter), 0:2 Tim Siedschlag (48.), 0:3 Marc Heider (54.); Schiedsrichter: Norbert Giese (Großräschen); Gelb: Breitkopf, Banser, Krüger / Jürgensen; Rot: Handke (39. Notbremse); Zuschauer: 652.


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    Bilder von der Volksstimme

  • Polizei fängt randalierende Fußballfans an Berliner Hauptbahnhof ab


    Auf der Fahrt zu einem Fußballspiel haben Anhänger des Regionalligisten VfB Germania Halberstadt in einem Zug randaliert. Die 17 betrunkenen Fans zerstörten am Sonntag die Verkleidung eines Abteils und pöbelten andere Reisende an, wie die Polizei am Montag mitteilte. Am Berliner Hauptbahnhof wurden sie abgefangen und zurück nach Magdeburg geschickt. Wegen der aufgeheizten Stimmung befürchteten die Beamten, dass die Gruppe weitere Straftaten begehen würde. Bereits vergangenes Wochenende mussten randalierende Fußballfans vorzeitig nach Hause geschickt werden.


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    BPOLD-B: Wer sich nicht benehmen kann, sieht auch nichts vom Spiel


    Berlin (ots) - Bei der Anreise von 17 Fans des Regionalligisten VfB Germania Halberstadt im Regionalexpress aus Magdeburg kam es am Sonntag zu erheblichen Sachbeschädigungen und Ausschreitungen gegenüber den eingesetzten Polizeikräften. Nachdem bereits am Wochenende zuvor die Bundespolizei über 100 bahnreisenden Fußballfans in Berlin die Weiterreise zum Spielort untersagte, mussten die Beamten erneut randalierende Fußballanhänger wieder vorzeitig nach Hause begleiten.


    Mit Faustschlägen zerstörten die stark alkoholisierten Fans die Deckenverkleidung ihres Abteils im RE 18115, verunreinigten den Zug erheblich und pöbelten andere Reisende an.


    Am Berliner Hauptbahnhof stellte die Bundespolizei mit Unterstützung von Kollegen der Berliner Polizei die Identität der Personen fest. Mehrfach versuchten diese, mitgeführte Fanschals als Vermummung vor dem Mund zu binden. Ein Mann musste von den restlichen Fans getrennt werden, da er wiederholt versuchte, die Fangruppe gegen die Polizeikräfte aufzuhetzen.


    Aufgrund der aufgeheizten Stimmung war zu befürchten, dass weitere Straftaten aus der Gruppe heraus verübt werden. Daher entschied die Einsatzleitung, alle 17 Personen zurück nach Magdeburg zu begleiten. Die Rückreise verlief störungsfrei.


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  • Fußball-Regionalliga Halberstadt bestreitet letztes Heimspiel des Jahres


    Petersen hat die "Qual der Wahl"


    Halberstadt l "Wir wollen nach der tollen Hinrunde alles daran setzen, das letzte Heimspiel des Jahres zu einem Highlight werden zu lassen", erklärt Halberstadts Trainer Andreas Petersen vor dem Spiel gegen Hannover 96 II. Die Bundesligareserve reist als aktueller Tabellenvierter ins Friedensstadion. Petersen, der den morgigen Kontrahenten gegen den Berliner AK und in Magdeburg beobachtete, erwartet eine "spielstarke Mannschaft". Seit Anfang Dezember werden die Niedersachsen vom ehemaligen Bundesligaspieler Valerien Ismael trainert. Der 36-Jährige erhielt vor kurzem seine A-Lizenz und hat klare Vorstellungen vom Spiel seines Teams. "Meine Ideen sind offensiv ausgerichtet. Meine Mannschaft soll Ballbesitz haben, das Spiel bestimmen und versuchen, die Dinge fußballerisch zu lösen", sagte er dem kicker. Kapitän und Leitwolf seines Teams ist Lars Fuchs. Der mit Abstand älteste Spieler (29 Jahre) in den Reihen der jungen Wilden traf bereits sieben Mal, zuletzt beim 2:1-Erfolg in Magdeburg. Es war der erste Auswärtssieg für Hannover nach fünf Niederlagen in Folge. Bei den Gastspielen in Meuselwitz (4:5), Kiel (0:3) und Leizig (0:4) zeigte sich die 96-Defensive alles andere als gefestigt.


    In den Reihen der Mannschaft von der Leine steht mit Florian Beil ein gebürtiger Halberstädter. Geschenke zur Rückkehr wird es aber nicht geben. "Wir werden versuchen, drei Punkte einzufahren", verspricht Petersen, der auf "zahlreiche und lautstarke Unterstützung" hofft. Personell kann der Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Christopher Handke ist nach abgelaufener Rotsperre wieder spielberechtigt und Philip Schubert hat seine Zerrung auskuriert.


    "Ich habe die Qual der Wahl und die Mannschaft bereits darauf vorbereitet, dass es Härtefälle geben wird", sagt Petersen. Der Anpfiff im Friedensstadion erfolgt morgen um 13.30 Uhr.


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  • Fußball-Regionalliga Germania Halberstadt unterliegt Hannover 96 II mit 0:1


    Neuzugang Mørck sieht schwaches Spiel


    Germania Halberstadt hat zum Auftakt der Rückrunde gegen die Reserve von Hannover 96 mit 0:1 (0:0) Toren verloren. Unter den 338 Zuschauern im Friedensstadion befand sich am Sonnabend auch Neuzugang Nils-Peter Mørck.


    Halberstadt l Der 21-jährige Däne von Varde IF (2. Liga) erhält einen Vertrag über zweieinhalb Jahre und die Rückennummer 13. Diese war bisher Timo Breitkopf vorbehalten, der vor dem Spiel zusammen mit Alexander Gröger aus den Reihen der Germania verabschiedet wurde. Mørcks neue Mannschaftskameraden erwischten im letzten Heimspiel des Jahres nicht ihren besten Tag.


    "Wir hatten zu lange zu viel Respekt. Wir waren zu inaktiv und haben Hannover gewähren lassen", blickte Halberstadts Trainer Andreas Petersen auf die Partie zurück. Klare Chancen besaßen die spielerisch besseren Niedersachsen allerdings nur wenige. Die beste im ersten Durchgang vergab der ehemalige Magdeburger Lars Fuchs aus Nahdistanz per Kopf (8.). Für Germania ließen Christian Beck und Oliver Kragl Möglichkeiten ungenutzt.


    Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf wenig. Hannover agierte überlegen, Halberstadt kam zu Chancen. Ein Schuss von Steffen Scheidler ging knapp am Gehäuse vorbei (58.).


    Das Tor des Tages fiel aus dem Nichts. Tomchristian Merkens nutzte in der 78. Minute den sich bietenden Raum zum trockenen Abschluss aus 25 Metern. Sein Schuss setzte zweimal auf und flog am nahezu reaktionslosen Kischel vorbei ins Tor. Der Gastgeber drückte danach auf den Ausgleich. "Erst zum Schluss hat man gesehen, was mit Herz, Leidenschaft und Kampfgeist möglich gewesen wäre", sagte Petersen. Das Remis gelang nicht mehr. Hannovers Avevor klärte gegen den eingewechselten Friedrich Reitzig im Liegen auf der Linie.


    Für Gästetrainer Valerien Ismael ging der Sieg seiner Mannschaft in Ordnung. "Ich bin zufrieden mit dem 1:0. In der ersten Halbzeit hatte Halberstadt die besseren Torchancen und uns beinahe kalt erwischt. Insgesamt hatten wir mehr Spielanteile. Ich denke, der Sieg ist verdient."


    Die zweite Heimniederlage in Serie trübt das durchweg positive Gesamtbild vom ersten Regionalliga-Halbjahr nur in Nuancen. "Natürlich ärgere ich mich über die Niederlage. Aber die Mannschaft hat es nicht verdient, jetzt mit dem Finger auf sie zu zeigen", bewertete Petersen die Situation nach dem Spiel.


    Halberstadt: Kischel - Banser, Kopp (79. Reitzig), Handke, Krüger - Schubert (36. Eckermann) - Wijks (61. Breitkopf), Eggert, Kragl, Scheidler - Beck.


    Hannover: Radlinger - Rutter, Avevor, Wendel, Akdari - Giesselmann (86. Gökdemir), Merkens, Jöcks, Noto (84. Serrone) - Fuchs (73. Aycicek), Schünemann.


    Schiedsrichter: Jablonski (Bremen). Zuschauer: 338. Tor: 0:1 Tomchristian Merkens (78.). Gelb: Keine.


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  • Niels-Peter Mørck wechselt zu Germania


    Der 21 Jahre junge Niels-Peter Mørck wechselt zur Winterpause vom dänischen Club Varde IF zum VfB Germania Halberstadt. Mørck hat einen Zweijahresvertrag unter­schrieben und soll künftig das Mittelfeld verstärken. Der Däne spielte in der Jugend von Esbjerg fB und sammelte mit der Mannschaft bereits Erstliga-Erfahrungen. Den Verein verlassen werden Timo Breitkopf und Alexander Gröger.


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  • Regionalliga-Halbzeitbilanz Aufsteiger Germania Halberstadt überwintert auf Platz elf


    Stotterstart, Spektakel und vieles mehr


    Besser als erwartet ist Aufsteiger Germania Halberstadt in das Abenteuer Fußball-Regionalliga gestartet. Die Mannschaft von Andreas Petersen überwintert mit 21 Punkten auf Rang elf.


    Halberstadt l Unglücklich über diese Zwischenbilanz ist in Halberstadt niemand, komplett zufrieden aber auch nicht. "Wir haben viel liegen lassen. In engen Spielen waren wir teilweise noch zu grün. Mit den gezeigten Leistungen hätten wir einen einstelligen Platz belegen müssen", resümiert Halberstadts Trainer Andreas Petersen.


    Sein neu zusammengestelltes Team eröffnete in Hannover die Saison. Christian Beck sorgte vier Minuten vor dem Ende für den ersten Jubel in der neuen Liga. Sein Treffer bedeutete den ersten Regionalliga-Punkt in der Vereinsgeschichte. Auf den ersten Dreier warteten die Germanen länger. Vor der bisherigen Rekordkulisse von 891 Zuschauern feierte der VfL Wolfsburg einen mehr als glücklichen Erfolg im Friedensstadion (0:1).


    Komplimente statt Punkte gab es in den folgenden Wochen öfter für die Vorharzer. Beim Gastspiel in Halle waren Gegentore nach Standardsituationen und der Platzverweis von Philip Schubert der Grund für die Niederlage (1:3). Nach den Partien gegen Meppen (1:1) und den Hamburger SV II (0:2) lag Halberstadt auf dem letzten Tabellenplatz.


    Der dramatische erste Saisonsieg gegen den SV Wilhelmshaven bedeutete die Wende zum Besseren. Zunächst verspielten die Germanen in doppelter Überzahl eine 2:0-Führung, dann markierte Christian Beck vier Minuten vor Schluss den 3:2-Siegtreffer.


    Die Mannschaft profitierte von diesem Erfolgserlebnis und verlor in den folgenden sechs Wochen kein Spiel mehr. Drei Unentschieden in Serie, gegen Lübeck, Havelse und beim Derby in Magdeburg, ließen den Leistungszuwachs in der Tabelle nur schwer ersichtlich werden.


    Die öffentliche Wahrnehmung und das Selbstverständnis änderten sich mit dem 5:0-Kantersieg gegen Hertha BSC II. Effektiv und spielfreudig riefen die Halberstädter ihr vorhandenes Potenzial zum ersten Mal ab. Der schwache Auftritt in Plauen (1:3) warf den Aufsteiger nicht aus der Bahn. "Es gibt Mannschaften, die liegen dir nicht. Plauen ist so eine", blickt Petersen zurück.


    Der Trainer sah eine Woche später das nächste Spektakel seiner Mannschaft. Nach torloser erster Halbzeit wurde die Reserve von Energie Cottbus nach der Pause an die Wand gespielt. "Die beiden 5:0-Erfolge waren natürlich die Highlights der Vorrunde", bewertet der Trainer. Beim FC St. Pauli II sollte endlich der erste Auswärtssieg folgen. Die Verantwortlichen überließen nichts dem Zufall. Das Team reiste bereits am Vortag an, absolvierte eine Stadtführung und fuhr trotz überlegener Spielweise und klarer Chancen ohne Sieg nach Hause (0:0).


    Auswärts fehlte das Quäntchen Glück, auf der Baustelle Friedensstadion lief es besser. Ein Doppelpack von Christian Beck sicherte gegen den ZFC Meuselwitz (2:1) drei weitere Punkte. Mit Selbstvertrauen und ohne Druck reisten die Halberstädter zum Spitzenreiter nach Leipzig. Es sollte eine Partie für die Geschichtsbücher werden. "Wir haben über 80 Minuten ein richtig geiles Spiel gemacht und sind dann binnen fünf Minuten bitter für unsere Fehler bestraft worden", erinnert sich der Trainer an die wohl emotionalsten 90 Minuten der bisherigen Saison. Steffen Scheidler und Christian Beck brachten den Außenseiter sensationell mit 2:0 in Führung, ehe RB den Rückstand in kürzester Zeit in einen 3:2-Sieg drehte.


    Im Duell mit Holstein Kiel (0:3) brachte die Rote Karte von Christopher Handke die bis dato gleichwertigen Halberstädter ins Hintertreffen. Am Ende durfte der Aufsteiger froh sein, bei der höchsten Saisonniederlage nur drei Gegentore bekommen zu haben. Personell gebeutelt gingen die Vorharzer in das Auswärtsspiel gegen den Berliner AK. In der Hauptstadt gelang zum Abschluss der Hinrunde im neunten Anlauf der erste Sieg auf fremdem Terrain (2:0). Für die Rückrunde, die mit einer 0:1-Niederlage gegen Hannover II begann, hat der Trainer klare Vorstellungen: "Wir wollen die positiven Eindrücke bestätigen und mindestens 20 Punkte holen. Dazu müssen wir in unserem Spiel effektiver werden."


    Das erste Regionalliga-Halbjahr bot auch einen Wermutstropfen. Die Zuschauerzahlen (583 im Schnitt) entsprechen nicht den Vorstellungen. "Sie sind lautstark, aber zu wenig. Es ist eine Ohrfeige für die Mannschaft", findet Andreas Petersen deutliche Worte. Mit Halle, Magdeburg und Leipzig gastieren in der Rückrunde allerdings noch drei Zuschauermagnete im Friedensstadion.


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    Neuzugänge haben großen Anteil am Erfolg


    Halberstedt (cme) l Am gelungenen ersten Regionalliga-Halbjahr von Germania Halberstadt waren die Sommerneuzugänge nicht unschuldig. Christian Beck (Torgelow), Christopher Handke (RW Erfurt), Philip Schubert (HFC), Tobias Eckermann (Goslarer SC), Steffen Scheidler (FSV Wacker 03 Gotha), Oliver Kragl (Eintracht Braunschweig) und Marvin Wijks (1. FC Magdeburg) sind aus der Stammformation des Aufsteigers kaum noch wegzudenken.


    "Sie haben einen Riesenanteil am derzeitigen Erfolg", erklärt Trainer Andreas Petersen, der im Sommer einmal mehr das richtige Händchen in Sachen Transfers bewies. Christopher Handke entwickelte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zum beständigsten Halberstädter Spieler. Abwehrkollege Tobias Eckermann überzeugt durch seine immense Kopfballstärke und traf bereits zweimal. Im defensiven Mittelfeld sorgt Philip Schubert für Ordnung, auch wenn sein Trainer noch mehr Führungsstärke von ihm einfordert. Die Erwartungen erfüllten Oliver Kragl und Marvin Wijks ebenfalls. Mit Technik (Kragl) und Tempo (Wijks) bereiteten sie viele Halberstädter Treffer sehenswert vor. Der ehemalige Magdeburger widerlegte mit vier Treffern zudem seinen Ruf als abschlussschwacher Spieler. In Sachen Effektivität besitzt Christian Beck trotz seiner acht Treffer noch Steigerungspotenzial. Dennoch ist der großgewachsene Stürmer "mit seiner Art und Weise Fußball zu spielen wichtig für die Mannschaft", bewertet Petersen.


    Steffen Scheidler, der mit der Empfehlung von zwölf Oberligatreffern nach Halberstadt kam, deutete oftmals seine Fähigkeiten an. Kleinere Verletzungen warfen den Offensivspieler aber immer wieder zurück, so dass er nur 854 Minuten auf dem Platz stand.


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  • Schubert zieht sich Muskelfaserriss zu


    Germania Halberstadt startet morgen in die Vorbereitung - Test gegen Dresden


    Halberstadt l Trainer Andreas Petersen bittet seine Regionalliga-Fußballer von Aufsteiger Germania Halberstadt morgen um 14 Uhr zum Trainingsauftakt. Auf dem Vorbereitungsplan stehen neben vier Hallenturnieren auch fünf Testspiele.


    Die erste Hiobsbotschaft erhielt der Coach bereits vor Trainingsstart. Die Verletzung von Philip Schubert stellte sich als Muskelfaserriss heraus. Damit wird der Mittelfeldspieler längerfristig fehlen.


    Prominentester Gegner ist Zweitligist Dynamo Dresden am 8. Januar in Grimma. Einen Tag zuvor gehen die Halberstädter als großer Favorit und Titelverteidiger in das Hallenturnier in Ilsenburg. Ab 14 Uhr rollt der Ball in der Harzlandhalle.


    Am Mittwoch testen die Halberstädter in Aschersleben gegen den SV Babelsberg. Die Mannschaft von Dietmar Demuth belegt derzeit Rang zwölf in der 3. Liga. Für den 19. Januar ist ein Testspiel mit Eintracht Trier (Regionalliga West) vereinbart. "Für mich ist dieses Spiel das interessanteste. Es ist ein Gradmesser und ein spannender Quervergleich mit der anderen Staffel", sagt Germanias Fait-Florian Banser. In den Tagen danach stehen die Hallenturniere in Magdeburg und Aschersleben sowie die Partie gegen den Spitzenreiter der Oberliga Nord, FC Hansa Rostock II, auf dem Programm. Nach dem Trainingslager in Braunschweig bestreitet die Germania das letzte Vorbereitungsspiel gegen Neubrandenburg.



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    Vorbereitung im Überblick:


    06.01.: Trainingsauftakt (14 Uhr)


    07.01.: Hallenturnier in Ilsenburg


    08.01.: Testspiel gegen Dynamo Dresden in Grimma (14 Uhr)


    11.01.: Testspiel gegen SV Babelsberg in Aschersleben (18 Uhr)


    14.01.: Hallenturnier in Nordhausen


    19.01.: Testspiel gegen Eintracht Trier in Halberstadt (18 Uhr)


    20.01.: Hallenturnier in Magdeburg: Kroschke-Cup (17 Uhr)


    21.01.: Hallenturnier in Aschersleben (17 Uhr)


    22.01.: Testspiel gegen Hansa Rostock II in Aschersleben (14 Uhr)


    27.01. - 29.01.: Trainingslager in Braunschweig


    04.02.: Testspiel beim 1. FC Neubrandenburg (13 Uhr)

  • Bäcker bei Traingsauftakt zurück im Germania-Team


    Halberstadt l Erfolgreich ist Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt gestern in die Vorbereitung auf die am 12. Februar mit einem Auswärtsspiel in Wolfsburg beginnende Rückrunde gestartet. Andreas Petersen schwor sein Team auf die zweite Halbserie ein. "Wir wollen uns neu beweisen", erklärt der Trainer.


    Seine Rückkehr in den Kreis der ersten Mannschaft feierte gestern Marcus Bäcker, der nach seinem Kniescheibenbruch lange Zeit ausfiel und nun, so Petersen, "sukzessive rangeführt" werden soll. Ein differenziertes Programm absolvieren auch Philip Saalbach und Philip Schubert. Beim Letztgenannten wird eine zeitnahe Wiederkehr angestrebt. "Ich denke, dass er bis Mitte Januar wieder voll belastbar ist", hofft Petersen. Nach der ersten Trainingseinheit des Jahres, laut Petersen eine Mischung aus "Spaß und Qual", gibt Germania Halberstadt morgen in Ilsenburg seine Visitenkarte unter dem Hallendach ab. Der Regionalligist geht als Titelverteidiger und großer Favorit in das Turnier von Grün-Weiß Ilsenburg. "Die Ergebnisse sind eher zweitrangig, doch wir wollen uns dort gut präsentieren", gibt der Trainer einen Ausblick auf den um 14 Uhr startenden Wettkampf in der Harzlandhalle. Am Sonntag wartet in Grimma (14 Uhr) Zweitbundesligist Dynamo Dresden. "Das ist natürlich das Highlight für uns, auch wenn das Testspiel viel zu früh kommt", erklärt Petersen, der kurz über die Zusage nachdenken musste. Am Ende akzeptierte er: "Es ist für uns die Möglichkeit, sich mit einem Großen zu messen. Normalerweise geht das nur im Pokal."


    Ein Wiedersehen gibt es mit Dresdens Robert Koch. Er spielte bis 2009 bei Borea Dresden, dann für die Dynamo-Reserve in der Oberliga gegen Germania und führte in dieser Saison die erste Mannschaft als Kapitän auf das Feld. "So schnell kann es im Fußball gehen", sagt Petersen, der auch seinen Spielern einen Sprung zutraut. Eine starke Vorbereitung wäre ein guter Anfang.


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