21. Spieltag, Sachsenliga 2008/2009



  • Hier die Statistik- wie immer von der Webseite des FCO:


    21. Spieltag: FC Oberlausitz Neugersdorf – SV 1919 Grimma 5:0 (2:0)


    Samstag, 28.03.2009 - 15.00 Uhr


    Tore: 1:0 Uhlig (10.), 2:0 Hubený (45.), 3:0 Hubený (59.), 4:0 Uhlig (89.), 5:0 Hubený (90.+1/FE)


    Rot: Blaha (Grimma/90.+1 - Strafraumfoul)


    FC Oberlausitz Neugersdorf
    Zelenka - Göschick, Thomas, Frenzel , Albert (79. Herzog) - Hübscher, Uhlig, Hubený, Vagner - Novotný, Hentschel


    SV 1919 Grimma
    Möbius R. - Goethe , Blaha , Zoch - Böttger, Möbius S., Kurzbach, Schafeev, Schipunov - Wohllebe (77. Ali), Pannike


    Zuschauer: 204 SR: Jörg Wagenknecht (Chemnitz) SRA: Marcel Böhmer, Steffen Kreßner

  • SV Bannewitz - NFV GW Görlitz 2:1 (1:0)
    Tore: 1:0 Bachmann (38.), 2:0 Hausmann (70.), 2:1 Mauksch (90.+1)


    Schiri: Heinrich (Torgau)
    Zuschauer: 170


    So endete leider unsere kleine Serie.Bannewitz ging als verdienter Sieger vom Platz,weil unsere Mannen doch scheinbar einige Probleme mit dem Kunstrasen hatten.Warum nicht auf echtem Rasen gespielt,scheint immer noch unklar,da mir dieser bespielbar aussah. ?(
    Aber naja so man ein couragiertes Kunstrasen-Spiel für schlappe 4,50€. :thumbdown: Die Gastgeber bei Standards immer gefährlich.Aus ner Ecke fiel dann das 1:0.Anschließend fast das 2:0 als ein Freistoss am NFV-Kasten vorbeizischte.
    In Hälfte zwei waren die Gelb-Weißen bemüht das ergebnis positiver zu gestalten,doch fehlte es an Präzision beim entscheidenen Pass.
    Tja und 2:0 fällt aus einem Konter ,nachdem wir vorher die dicke Ausgleichschance hatten.Und ausgerechnet Sportfreund Hausmann macht das Tor,der mir das ganze Spiel aufn Zeiger ging,mit seinen Schauspieleinlagen und Reklamieren.Aber so isses ja immer im Fussball.Unser Treffer kam dann natürlich zu spät.
    Nun kommen mit Laubegast und Markkleeberg zwei wirklich schwere Gegner auf uns zu.Nach dem Laubegast Fortuna Chemnitz geschlagen hat,gleicht diese Partie schon einem kleinen Endspiel.Harren wir der Dinge...

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - über 100 Jahre Fußball-Tradition im Herzen Niederschlesiens
    +++ Wir tickern immer live von unseren Heimspielen auf http://www.fupa.net +++

  • Uff! Der Abstiegskampf geht weiter, aber jetzt mit einem „Big Point“ im Rücken. Im zehnten Versuch kam der VfL zum ersten Auswärtssieg der Saison und im fünften Anlauf zum ersten Sieg auf dem berüchtigten Acker am Waldrand:


    FC Sachsen Leipzig2 – VfL Pirna-Copitz 1 : 2 (1:2)


    Tore: Schindler (2.) mit Lupfer über denn Torwart, Hartmann (16.) per Kopf nach weitem Krause-Freistoß, Anschlusstreffer (45+1.) nach Eckball.


    Wetter/ Umfeld/ Zuschauer: Tristesse pur. Regen vor dem Spiel, danach besseres Wetter, es wurde dennoch ein Fußballmatsch. Wozu hat man im Kunze-Sportpark eigentlich einen Kunstrasen, wenn schon das Heiligtum – wofür eigentlich – geschont werden soll? Zu Spitzenzeiten knapp 60 Besucher, darunter 8 Gäste (auch nicht gerade rekordverdächtig) und 6 Groundhopper (4 aus Oberhausen, 2 aus Regensburg). Letztere wollten vor dem Länderspiel eigentlich dem Alfred-Kunze-Sportpark einen Besuch abstatten und nicht dem Platz Nummer 6. Selbst in der nahegelegenen „Mücke“ war vor dem Spiel kein einheimischer Gast, das Essen dort wie immer gut. Hervorzuheben das Programmheft von echten Leutzscher Enthusiasten und der zivile Eintrittspreis von 2 Euro für einen notleidenden Verein. Dafür hatte ich heute früh zusätzliche Aufwendungen beim Reinigen der Schuhe…


    SR Markowitz hatte das beiderseits mit hohem Einsatz, aber sportlich-fair geführten Spiel jederzeit im Griff.


    Als Schiri Markowitz nach knapp zwei Minuten Nachspielzeit abpfiff, fielen zentnerschwere Brocken von allen Pirnaer Beteiligten. Jeder wusste vor dem Spiel, worum es ging und so war der VfL von Anbeginn hellwach. Bereits in der zweiten Minute wurde Schindler auf der linken Seite freigespielt und lupfte den Ball über den herausstürzenden Keeper ins Netz. Das zweite Tor fiel nach einem Standard, das Chancenverhältnis nach 20 Minuten lautete 6:0. Bina und Krause hatten weitere Treffer vor den Füßen. Die rechte Abwehrseite der Leutzscher war in dieser Phase völlig überfordert.
    Hier muss aber wieder die Kritik einsetzen. So wie in Bannewitz das 2:0 versäumt wurde, was zu einer völlig unnötigen Niederlage führte, fehlte gestern das dritte Tor, um den Sack frühzeitig zuzubinden. Andererseits kann man – gerade auf dem tiefen Untergrund – nicht 60 oder 90 Minuten Tempo spielen. Mitte der ersten Hälfte fand der Gastgeber über den Kampf ins Spiel, außer einem glänzend von Hünlich parierten Weitschuss ergaben sich aber keine echten Torchancen. Umso überraschender der unnötige Anschlusstreffer in der Nachspielzeit, als die gesamte Hintermannschaft wohl nur noch körperlich auf dem Platz war.
    Copitz weiter ohne den länger verletzten Rautenberg und ohne Kleber, der arbeiten musste und sich deshalb vorige Woche seine fünfte Gelbe Karte förmlich erbettelte. Geißler hielt angeschlagen durch. Bina als nominell einzige Spitze nicht topfit, dennoch mit Möglichkeiten, aber dann zu Recht ausgewechselt.
    Durch den neuen Spielstand von 1:2 wurde es nach der Pause ein echtes Kampfspiel, bei dem die Copitzer Hintermannschaft zunächst Probleme hatte. So rettete in der 54. Minute der Pfosten. Doch dauerhaft konnten die Leipziger das Gästetor nie gefährden. Im Mittelfeld wurde um jeden Ball gekämpft, einige gute Konterchancen im Ansatz leichtfertig vergeben. Standards sorgten noch für etwas Gefahr, insgesamt blieb es jedoch beim hochverdienten Auswärtssieg. Beim Rückweg über den Platz (oder das, was davon übrig war) stieg meine Hochachtung vor allen Akteuren beider Seiten, die auf diesem Untergrund 90 (oder weniger) Minuten tapfer gekämpf hatten!
    Hervorheben möchte ich beim VfL Rico Hartstock (gefühlte 50 gewonnene Kopfbälle) und Sören Hetzer, der ein tolles Pensum absolvierte. Nicht nur bei ihm war auf dem anfangs weißen Trikot am Ende keine Rückennummer mehr zu erkennen. In der ersten Hälfte wussten Schubert und Krause spielerische Akzente zu setzen, aber auch Schmidt und Hartmann stießen immer wieder nach vorn.
    Auch wenn das gestrige Spiel rundherum positiv endete, hoffe ich inständig, dass es unser letzter Auftritt auf diesem Acker war. Und ohne den jungen Leutzscher Spielern zu nahe treten zu wollen – was will die zweite Mannschaft eines Insolvenzvereins in der kommenden Saison in der Landesliga? Da reicht die Bezirksliga völlig aus, zumal es da den Kassenschlager gegen Lok2 geben wird...
    (Aus diesen Zeilen geht wohl eindeutig hervor, dass ich dem FC Sachsen einen Neuanfang in der Oberliga wünsche, aber kein Verständnis dafür habe, wenn ein mit knappen Mitteln solide arbeitender Verein wie vielleicht Görlitz, Copitz oder Freiberg für die Leutzscher Reserve einen Platz in der Landesliga räumen müsste)
    Fazit: drei ganz wichtige Punkte, das Feld der bedrohten Mannschaften wird immer größer, da auch Laubegast und Görlitz regelmäßig punkten. Ab Platz 8 sind alle Teams gefährdet, Grimma zehrt von den Auswärtspunkten des Herbstes. In der Oberliga rettet Borea in der 94. Minute einen wichtigen Zähler gegen Wolfen, aber man muss nach wie vor mit zumindest einem sächsischen OL-Absteiger rechnen. Also, weiter punkten und am Ende ohne Rechnereien im sicheren Hafen landen!


    Für mich beginnen nun „Freiberger Wochen“ mit 3 Spielen in Folge: Heute ein hoffentlich klarer Heimsieg von Dynamo2 ohne die Hilfe von sehschwachen Assistenten, am kommenden Wochenende das nächste „6-Punkte-Spiel“ zwischen Freiberg und Copitz und am Gründonnerstag die Eröffnung des Osterwochenendes mit dem Nachholer in Kamenz, wo es ja nun für beide beteiligten Vereine knallhart um den Klassenverbleib geht.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Kickers Markkleeberg - Bornaer SV 91 1:2 (0:2)

    Markkleeberg: Schöne – M. Müller (ab 62. Steve Müller), Bartolini, Schwarze, Hofmann – Mann, Skrocki, Delitzsch (ab 90.+2 Stefan Müller), Blochwitz (ab 90.+2 Berthold) – Werner, Blümel – Trainer: Kühn

    Borna: Kowalski – Döring – Nickel, Wunderlich – Linke, Prengel – Krebel (ab 69. Grommuth), Genschur (ab 81. Wuttke), Leutert (ab 89. Börsch) – Heditzsch, Streubel – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Seidel (Wilsdruff) – Schiedsrichter-Assistenten: Nixdorf, Stary (beide Dresden) – Tore: 0:1 Heditzsch (3.), 0:2 Leutert (40.), 1:2 Delitzsch (72.) – Gelbe Karten: Bartolini (Foulspiel – 39.), Skrocki (Unsportlichkeit – 60.), Mann (Foulspiel – 79.) – Leutert (Foulspiel – 66.), Nickel (Foulspiel – 87.), Wunderlich (Unsportlichkeit – 89.) – Gelb-Rote Karten: Werner (Markkleeberg) wegen wiederholten Meckerns (nach Spielende) – Grommuth (Borna) wegen Foulspiels/Unsportlichkeit (90.+2) – Reservebänke: Kaiser (Tor), Geidus – Lachky (Tor) – Zuschauer: 184 im Sportpark „Camillo Ugi“ zu Markkleeberg


    Markkleeberg. Für den Bornaer SV läuft es in der Sachsenliga weiter rund. Nach dem letztwöchigen 2:1-Last-Minute-Heimerfolg über den FC Sachsen Leipzig II gewannen die Wyhrastädter nun auch das Bezirksderby bei Kickers Markkleeberg knapp mit 2:1 (2:0) und schoben sich damit auf den 4. Tabellenplatz vor. Zwar drängten die Gastgeber gegen Ende vehement auf den Ausgleich, doch die Bornaer Hintermannschaft hielt dem Druck stand, so dass nach 90 Minuten dieser wichtige Auswärtssieg eingefahren werden konnte.

    Der BSV begann schwungvoll und bot seinen zahlreich mitgereisten Fans bereits nach drei Minuten die ersten Jubelgesänge an. Tino Wunderlich schob nach einem Eckball von Toni Leutert sicher nicht ganz regelkonform seinen Markkleeberger Gegenspieler zur Seite und eröffnete so die Möglichkeit für Christian Heditzsch, dessen Schuss jedoch gerade noch von der Linie gekratzt wurde. Doch der abprallende Ball landete direkt vor den Füßen von Thomas Prengel, der wiederum Heditzsch bediente, welcher anschließend mit einem platzierten Flachschuss die Bornaer Führung beisteuerte – 0:1 (3.). Doch mit dem frühen Tor im Rücken tat der BSV in der Folgezeit etwas zu wenig. Man überließ den Kickers mehr und mehr das Spielgeschehen und lauerte auf Konter. Diese Gelegenheiten waren zweifelsohne vorhanden, doch leider gelang es den Bornaern dabei nicht, diese entscheidend und zwingend zu Ende zu spielen. Stattdessen musste Christoph Kowalski im Bornaer Tor nach einem Freistoß von Delitzsch zum ersten Mal zugreifen (22.). Nach einem Eckball von Werner brannte es zum ersten Mal lichterloh im BSV-Strafraum, als Delitzsch völlig unbewacht am langen Pfosten einlief, doch Kowalski reaktionsstark den Ausgleich verhinderte (32.). Anschließend war der Bornaer Schlussmann abermals auf dem Posten, als er einen Schuss von Blümel ebenfalls entschärfte (38.). Doch in den letzten zehn Minuten vor der Pause taten die Wyhrastädter im Offensivspiel wieder etwas mehr, was sich prompt auszahlen sollte. Mit einem sehenswerten Freistoß ins Torwarteck überraschte Leutert Kickers-Schlussmann Schöne zum 0:2 (40.). Wenige Minuten besaß Andreas Streubel sogar die Riesenchance zum dritten Bornaer Treffer. Nachdem er von Schwarze angeschossen wurde, steuerte er allein auf Schöne zu, doch spitzelte er das Streitobjekt am Tor vorbei (44.).

    Energisch kamen die Markkleeberger zwar aus den Kabinen, doch zwingende Möglichkeiten ergaben sich nicht. Die Gäste ließen aus einer leicht defensiveren Haltung die Kickers fortan kommen, um kurz vor dem eigenen Strafraum deren Angriffe abfangen zu können. Leider wurden die Konterangriffe der Bornaer abermals recht schludrig zu Ende gespielt. 25 Minuten im zweiten Durchgang passierte rein gar nichts, als es kurz darauf wieder spannend werden sollte. Ein lang gezogener Markkleeberger Freistoß fand Müller am langen Pfosten. Dessen Eingabe köpfte Delitzsch aus Nahdistanz unbedrängt zum 1:2 ins BSV-Tor (72.). Der Druck der Kickers wurde nun natürlich noch etwas stärker, doch die von Mario Döring glänzend organisierte Hintermannschaft hielt dem Druck stand. Stattdessen hätte Heditzsch mit einer verunglückten Flanke fast für die Vorentscheidung gesorgt, doch verhinderte die Querlatte den Einschlag (74.). Doch in der Folgezeit war man ausschließlich mit Abwehraufgaben beschäftigt, da Markkleeberg zum Endspurt ansetzte. Jedoch hatte man sich gut auf die langen Bälle eingestellt. Bei einem Distanzschuss von Bartolini zeigte sich Kowalski auf der Hut (86.). Einzig eng wurde es nach einem Einwurf von Hofmann, als Wunderlich im letzten Moment beinahe auf Kosten eines Selbsttores entscheidend klärte (88.). Auch die Gelb-Rote Karten für den eingewechselten Philipp Grommuth, der, nach einem Foulspiel gelbverwarnt, in der Nachspielzeit völlig unmotiviert nach dem Schiedsrichterpfiff den Ball wegschlug (90.+2), brachte den Bornaer Sieg nicht mehr in Gefahr. Stattdessen handelte sich der Markkleeberger Werner nach Spielende ebenfalls noch die Ampelkarte ein, als er beim Abgang den Referee noch heftig kritisierte.

  • Dynamo2 gewann glanzlos, aber hochverdient. Torschützen Walther, Kieback, Petrovic. Beck schießt einen Elfmeter so schwach, dass Fischer hielt. Freiberg machte einen soliden Eindruck, starker Torhüter. Bei Freibergs Anschlusstreffer war Torhüter Birnbaum wie letzte Woche außerhalb seines Strafraums, ließ den Schuss von König aber passieren und nahm nicht die Hand zu Hilfe...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby