SV Tasmania Berlin

  • 11teamsports Berlin-Liga


    SV Tasmania Berlin……..BFC Preussen


    5:2 (1:0)


    Die Torschützen:


    1:0 21.min. Felix Robrecht

    2:0 52.min. Romario Hartwig

    2:1 53.min. Magnus Stahlberg

    3:1 63.min. Fabio Engelhardt

    4:1 65.min. Arber Shuleta

    5:1 82.min. Ali Baker

    5:2 88.min. Egzon Ismaili - Strafstoßtor

  • ZURÜCK AUF PLATZ 2!

    Kaum hatte das Jahr 2019 für die 1. Herren auf dem Platz seinen Anfang genommen, kam es auch schon zu erstem Ungemach: Daniel Ujazdowski hatte sich nach nur drei Minuten auf der linken Außenbahn verletzt und konnte nicht mehr weitermachen. Die folgenden Zeigerumdrehungen verbrachte Tasmania so in Unterzahl, bis Julian Loderin der siebten Minute eingewechselt wurde. Kein „1:1“-Wechsel also: Loder rückte ins defensive Mittelfeld, Felix Robrecht orientierte sich dafür weiter nach vorne. Die Gäste waren forsch gestartet und Trainer Tim Jauer wollte defensiv mehr Stabilität bekommen. Das sollte zunächst noch nicht aufgehen, denn die Mannschaft fremdelte noch etwas mit dem Rückrundenbeginn. Die Preussen dagegen versuchten, die Verwirrung beim Gegner zu ihren Gunsten zu nutzen. Als Tutic frei auf Robert Schelenz zulief und dieser zwar noch an den Schuss herankam, den Ball aber nicht entscheidend ablenken konnte, musste Mehmet Okan Kirli das Schlimmste verhindern (10.). Auch bei Ismailis Schuss ans Außennetz lag das Führungstor der Gäste in der Luft (18.).

    ROBRECHTS TOR LÖST DEN KNOTEN

    Doch als die ersten sich gefragt haben mögen, was die Neuköllner wohl ins Spiel bringen könnte, hatte Robrecht die Lösung parat. Die Preussen-Abwehr konnte nach einer Flanke nur halbherzig klären, da schnappte sich der Mittelfeldspieler den Ball, tankte sich durch den Strafraum und schloss mit aller Entschiedenheit zum 1:0 ins lange Eck ab (23.). Fürwahr eine glückliche Führung zu diesem Zeitpunkt – aber auch beruhigend zu sehen, dass, wenn es mal nicht richtig läuft, genügend individuelle Qualität im Kader ist, um einen solchen Knoten trotzdem lösen zu können. Das Spiel war danach jedenfalls ein anderes: Tasmania war nun besser drin im Geschehen und die Gäste mussten die bittere Lektion des Kellerkinds erst einmal verkraften. Zu allem Unglück verletzte sich auch bei ihnen noch vor der Pause mit Berner ein wichtiger Spieler und musste raus – für ihn kam Vincenzo Ferrera, der in der Hinrunde noch bei Tas im Kader geführt worden war, wegen einer Wechselsperre aber keine einzige Minute absolvieren konnte. Zur Pause aber blieb es bei der knappen Führung, denn Emre Demirverfehlte zweimal bei Kontern knapp sein Ziel.

    HARTWIG SORGT FÜR RUHE – BAKER MIT TORPREMIERE

    Die zweite Halbzeit begann dann ein bisschen wie die erste. Wie – eigentlich – zu erwarten, wollten die Gäste gleich einen Nadelstich setzen und Tasmanias Hintermannschaft griff dabei nicht energisch genug ein. Bevor aber größere Gefahr drohte, löste Jauers Team das Problem offensiv. Fabio Engelhardt sah in der eigenen Hälfte unter Druck den freien Loder, der mit einem Pass in die tiefe Romario Hartwig auf die Reise schickte. Der spielte erst seine Schnelligkeit aus und blieb dann vor Preussen-Torwart Hartmann cool, als er ihm den Ball „durch die Hosenträger“ zum 2:0 ins Tor schoss. Frustgebeutelt ließen die Gäste auch noch das 3:0 zu: diesmal war der nimmermüde Engelhardt zur Stelle und belohnte sich für seinen Einsatz. Damit war die Partie entschieden – dennoch hatte das fair geführte Spiel den Zuschauern noch eine Rudelbildung zu bieten. Nach einem Zweikampf kam es zwischen Emre Demir und Preussens Miskovic wohl zu einem unschönen Wortwechsel, der den Tasmanen so in Rage versetzte, dass er kaum noch zu bremsen war. Der Schiedsrichter hielt dem Gästespieler dann eine lautstarke Predigt und verwarnte ihn – beide Trainer waren sich der friedlichen Fortsetzung der Partie aber offenbar nicht sicher und wechselten die beiden Streithähne jeweils aus: eine weise Entscheidung.

    Die Preussen suchten in der Schlussphase wieder den Weg nach vorne und wurden dafür mit dem Anschlusstreffer belohnt, als Stahlberg einen Freistoß aus ca. 25 Metern sehenswert ins Tor knallte. Doch Arber Shuleta ließ keine Zweifel am Ausgang des Spiels zu: nur zwei Minuten nach dem 3:1 stellte er seinerseits per Freistoß den alten Abstand wieder her. Und zwar auf seine Weise: so zirkelte er den Ball über die Mauer an den Innenpfosten des Tores, von wo er den Weg in die Maschen fand. Der Rest war Schaulaufen und der Eindruck wurde noch durch die Tatsache bekräftigt, dass der gerade eingewechselte Ali Baker zum 5:1 abstaubte. Es war das erste Pflichtspieltor des Youngsters für die Blau-Weiß-Roten – das passende i-Tüpfelchen auf den erfolgreichen Tag im Werner-Seelenbinder-Sportpark. Dass den Preussen noch ein weiterer Treffer gelang, ging da fast ein wenig unter. Allerdings war die Art der Entstehung schon ungewöhnlich: Ismaili setzte sich im Strafraum gegen Loder durch, kam dabei ins Straucheln – und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Sicher eine diskussionswürdige Entscheidung, kam der Stürmer doch nicht zu Fall – andererseits hatte der Unparteiische eine Behinderung durch Loder erkannt und Ismailis „Standhaftigkeit“ damit gewissermaßen honoriert. Der nahm jedenfalls die „Ehrung“ an und versenkte den Elfmeter zum 5:2-Endstand. Wer sich trotzdem noch den Nachmittag trübe Gedanken machen wollte, der sinnierte darüber, ob der Schiedsrichter wohl etwa auch bei ausgeglichenem Spielstand so entschieden hätte. Der Rest aber trollte sich – so man es nicht mit den Lankwitzern hielt – zufrieden seines Wegs und genoss den Heimweg bei frühlingshaftem Februarwetter.

    Mit dem Erfolg (und wegen des Patzers von Stern 1900) hat der SV Tasmania nicht nur den 2. Platz wieder inne, sondern konnte auch den Rückstand zum Tabellenführer SV Sparta trotz einer Partie weniger auf vier Punkte verkürzen. Am nächsten Sonntag treten die Schützlinge von Tim Jauer beim Tabellenelften TuS Makkabi an (12 Uhr, Julius-Hirsch-Sportanlage) – mit erhöhtem Besucherandrang ist zu rechnen, da sich eine größere Fanabordnung von Tennis Borussia zur Unterstützung beider Teams angekündigt hat.

  • ROBBEN RETTET TAS EINEN PUNKT

    2:2 gegen Spandauer Kickers +++ Langweilige erste, turbulente zweite Hälfte +++ SpaKi kontert schulbuchmäßig, doch ihr Keeper bringt Tas zurück ins Spiel +++ Robben trifft in der 96. (!) zum Ausgleich +++ Tas verliert die Tabellenführung an Sparta Lichtenberg

    21 Spiele ohne Niederlage, davon 18 gewonnen, zuletzt elf in Folge, Tabellenführer: Kaum jemand hätte angesichts dieses eindrucksvollen Laufs des SV Tasmania vor dem Spiel damit gerechnet, dass dieser ausgerechnet zu Hause gegen die abstiegsbedrohten Kickers aus Spandau zu einem (vorläufigen) Ende kommt. Doch wie schrieb es der allwissende und gerade wieder ein Jahr jünger gewordene Oberhäuptling der Tasmanen im Stadionheft: gerade gegen die vermeintlich leichten Gegner hat Tas in den vergangenen Jahren schon ein ums andere Mal den Aufstieg verspielt (Stichworte Gatow 2014, Makkabi 2015). Wollen wir hoffen, dass „El Presidentes“ Vorahnung nicht eintritt und sich „SpaKi 2019“ letztlich nicht in diese unrühmliche Liste einreiht. Ein Dämpfer (zur rechten Zeit?) für die Neuköllner war das heutige Spiel im Werner-Seelenbinder-Sportpark aber allemal.

    EINE HALBZEIT LEERLAUF, DANN 0:2

    In bzw. über diesem hatten es sich auch drei Greifvögel gemütlich gemacht, die geruhsam ihre Kreise über dem Stadion drehten. Doch was waren es eigentlich für welche? Turmfalken, wie es ein vermeintlicher Vogelkenner vermutete? Viel zu groß für Turmfalken, erwiderten andere. Aber was dann? Habichte? Und hatten Sie es etwa auf die neuerdings auf dem Flutlichtmast des Werner-Seelenbinder-Sportparks beheimatete „RaRaRabenfamilie“ abgesehen? Würden die Rabeneltern ihren Nachwuchs gegen die vermeintlichen Angreifer verteidigen oder ihrem Namen alle Ehre machen? Und waren es überhaupt Raben? 45 Spielminuten lang konnten die Möchtegern-Ornithologen auf der Tribüne bei schönstem Aprilwetter über diese Fragen fachsimpeln, ohne dabei nennenswert vom Geschehen auf dem Rasen abgelenkt zu werden.

    Dann erhöhte Tasmania langsam aber sicher den Druck auf die gut stehende Gästeabwehr – was jedoch prompt nach hinten losging: just nach einem abgeblockten Schuss der Gastgeber durch Emre Demir konterte Spaki Tas nach der darauffolgenden Ecke nach allen Regeln der Kunst aus – als hätten sie nur darauf gewartet, dass sich die Neuköllner endlich weiter nach vorne wagen. Am Ende dieses Krumnow-Konters legte Gino auf Jack ab, der Tas-Torwart Robert Schelenz aus halbrechter Position mit einem überlegten Schlenzer ins lange Eck keine Chance ließ (62.). Und es sollte noch besser kommen für die Gäste. Nach einem Einwurf in Folge einer Verletzungsunterbrechung ließ sich die schläfrige Tas-Verteidigung übertölpeln und erneut tauchte Jack Krumnow allein vor Schelenz auf. Und wieder ließ er ihm mit einem strammen Linksschuss keine Abwehrchance und es stand 2:0 für SpaKi (67.).

    AUSGLEICH WEIT IN DER NACHSPIELZEIT

    Nun warf Tas alles nach vorne, doch das Bild blieb dasselbe wie die knapp 70 Minuten zuvor. Die Neuköllner waren im Spiel nach vorne einfach zu unpräzise. So gerieten Flanken und Bälle in die Spitze ein ums andere Mal zu lang und landeten in den Armen des Gästekeepers, während Ecken und Freistöße ein ums andere Mal zu kurz gerieten und leicht von der vielbeinigen Abwehr der Gäste geklärt werden konnten. Diese standen nun massiv hinten drin und konnten die immer wütender, aber leider nicht inspirierter vorgetragenen Tas-Angriffe relativ problemlos abwehren ohne große Chancen zuzulassen – während sie jedoch bei zwei sehr aussichtsreichen Konterchancen die Vorentscheidung verpassten. Dennoch schien es für die Neuköllner die erste Berlin-Liga-Niederlage seit August zu setzen, bis ausgerechnet der bis dahin gut aufgelegte SpaKi-Keeper ihnen neue Hoffnung schenkte: So hatte er eine mal wieder zu knapp vors Tor gezogenene Flanke von Mehmet Okan Kirli eigentlich schon abgefangen, ließ den Ball bei der Landung jedoch aus den Händen gleiten – und zwar direkt vor die Füße von Torjäger Romario Hartwig, der ihn aus kurzer Distanz nur noch über die Linie schieben musste (80.).

    Nun nahm die Partie noch einmal richtig Fahrt auf und die SpaKi-Defensive verlor zusehends die Souveränität, auch wenn sie Tas weiterhin keine Großchancen gestattete. Stattdessen versuchten die Gäste durch ausgedehnte Einlagen in der Horizontalen etwas Ruhe ins Spiel zu bringen, die hier und da von kurios anmutenden, aber auf jeden Fall zeitintensiven Maßnahmen ihres Physios begleitet wurden. Diesem Schauspiel hatten die Gäste dann die sechsminütige Nachspielzeit zu verdanken, was angesichts der schon außergewöhnlichen Quantität und Qualität ihres Zeitspiels noch knapp bemessen war. Zum Ausgleich für Tas reichte es trotzdem noch: der eingewechselte Nicola Thiele setzte sich auf der linken Seite stark durch und flankte den Ball von der Grundlinie vors Spaki-Tor. Dort rutschte der Ball zum im Rückraum lauernden René Robben durch, der die Ruhe behielt, den Ball stoppte und ihn mit links zum 2:2 ins linke obere Eck schlenzte (90.+6.).

    DIE SITUATION NACH DEM 25. SPIELTAG

    Trotz des Ausgleichs in letzter Minute war nach Spielende nicht klar, wie man dieses Unentschieden zu bewerten hatte. Vom Spielverlauf und auch von der Leistung am heutigen Tag her war es natürlich eher ein gewonnener Punkt, von den Erwartungen vor dem Spiel und der Tabellenkonstellation her waren es aber natürlich auch zwei verlorene. Denn Aufstiegskonkurrent Sparta Lichtenberg gewann im Parallelspiel gegen die Füchse und luchste Tas damit die Tabellenführer wieder ab. Nur einen Punkt sind sie jedoch vorne, was bei noch neun ausstehenden Spielen natürlich kaum der Rede wert ist. Dennoch sollten die Neuköllner den heutigen Dämpfer als „Schuss vor den Bug“ zur rechten Zeit betrachten und gleich am nächsten Wochenende bei Aufsteiger FSV Berolina Stralau wieder konzentrierter zu Werke gehen, um nicht weiter unnötig an Boden auf die Lichtenberger zu verlieren.
    Spielbericht: Vittorio Kowalski

    Zur kompletten Fotogalerie von Estella Shaina Nickel

  • "Keinen der Akteure muss man explizit motivieren"

    Tim Jauer blick auf das Spitzenspiel und vertraut dabei auf die Stärken der Mannschaft. Auch wenn er weiß, was seine Mannschaft im Stande zu leisten ist, mit einem derartigen Lauf hatte auch er nicht gerechnet.

    Herr Jauer, es ist angerichtet. Das Spitzenspiel, auf das die Berlin-Liga seit Wochen wartet, steht bevor. Beide Teams haben sich im Vorfeld keine Blöße gegeben, sind in bestechender Form. Wie bereiten Sie Ihre Jungs auf dieses Spiel vor?

    Ich denke, keinen der Akteure muss man explizit motivieren. Jeder weiß um was es geht und freut sich auf das Spiel. Wobei ich sagen muss, dass wir eigentlich noch sechs Endspiele haben. Sollte Sparta allerdings das Spiel gewinnen, werden sie sich den Titel nicht mehr nehmen lassen. Wir würden aber im Fall der Fälle nicht den Kopf in den Sand stecken und weiterhin Gas geben und auf einen oder dann zwei Ausrutscher von Sparta hoffen. Aber erst einmal muss das Spiel gespielt werden.

    Konnten Sie Ihren Widersacher im Vorfeld analysieren und Schwächen ausmachen?

    Ich denke, dass beide Teams sich gut kennen. Sparta besticht mit einer überragenden Offensive und ist im Tor ebenfalls Top besetzt. In diesem Spiel können Nuancen über den Ausgang entscheiden.

    Nach dem holprigen Saisonstart ist Ihr Team immer besser reingekommen, seit dem dritten Spieltag hat man den Platz nicht mehr als Verlierer verlassen. Haben Sie mit einem derartigen Lauf gerechnet?

    Der Start war natürlich anders als erhofft, wobei wir natürlich auch mit einem Knallerprogramm starten mussten. Wir wussten um unsere Stärken, aber mit so einem Lauf kann man nicht rechnen. Wir wissen, was unser Team im Stande ist leisten zu können, das haben sie in den folgenden Spielen auch bewiesen.

    Kickers nach zuvor elf Siegen in Serie. Fiel das eher unter die Rubrik „kann ja mal passieren“, oder hat da schon der Druck der Tabellenspitze mitgespielt?

    Wir haben keinen Druck gespürt, trotz der Tabellenführung. In der Berlin Liga gibt es gute Fußballer und man kann nicht davon ausgehen alle Teams einfach zu besiegen. SpaKi hatte es in diesem Spiel sehr gut gemacht und uns vor einige Probleme gestellt. Aber wir sind nach einem 0:2 Rückstand zurückgekommen und das war gerade für die Moral sehr wichtig.

    Bei einer Niederlage wäre das Titelrennen, angesichts der dann vier Punkte Rückstand, vermutlich entschieden. Wie sehr kann der Druck die Mannschaft auch hemmen?

    Wie gesagt, die Mannschaft hat keinen Druck, den versuchen wir ihnen im Training und direkt vor dem Spiel auch zu nehmen. Wir bauen auf unsere Stärken und möchten es dem Tabellenführer so schwer wie möglich machen.

    Warum gewinnt Tasmania das Spitzenspiel und steigt in die Oberliga Nord auf?

    Wir werden, wie in jedem Spiel, unser bestmögliches geben und vertrauen da auf unsere Stärken. Wir freuen uns einfach auf dieses Duell und hoffen, dass es für den Zuschauer ein interessantes Spiel wird. Klar ist es ein Wunsch in die Oberliga aufzusteigen, aber mit Sparta haben wir da einen Mitbewerber, der dieses auch möchte und über einen qualitativ sehr starken Kader verfügt.

  • "Jeder muss wissen worum es geht und eine Schippe rauflegen"

    Dragan Kostic treibt seine Jungs bei Sparta Lichtenberg zu Höchleistungen. Für Ihn zählt nicht der Aufstieg in die Oberliga, sondern die beeindruckte Art und Weise, wie sein Team in dieser Saison Fußball spielt und gewinnt. Die Spielweise ist auch ein Schwachpunkt, den er beim Gegenüber Tasmania trotz individueller Klasse ausgemacht hat.

    Herr Kostic, es ist angerichtet. Das Spitzenspiel, auf das die Berlin-Liga seit Wochen wartet, steht bevor. Beide Teams haben sich im Vorfeld keine Blöße gegeben, sind in bestechender Form. Wie bereiten Sie Ihre Jungs auf dieses Spiel vor?

    Die Vorbereitung auf dieses Spiel begann schon vor Wochen. Jeder muss wissen worum es geht und eine Schippe rauflegen. Wir haben es in den letzten Wochen immer geschafft unsere Gegner schon in der ersten Halbzeit einzuschnüren.

    Konnten sie ihren Widersacher im Vorfeld analysieren und Schwächen ausmachen?

    Ich habe Tasmania ein paar Mal gesehen. Eine Mannschaft, die sich auf ihre starke Defensive verlässt und auf den Todesstoß wartet. Mit einem starken Schelenz, Loder und Baer die gut miteinander funktionieren, einem Okan Kirli, der die Mannschaft verbal antreibt und einen gewissen Spirit gibt. Dazu Demir der die Fäden in der Offensive zieht und natürlich Robben und Hartwig die auf den sogenannten Todesstoß lauern. Nicht zu vergessen Shuleta und Robrecht, die die Balance zwischen Defensive und Offensive halten. Der junge Babaev, der vom BSC kam, ist mir schon vor einem Jahr in der Halle sehr positiv aufgefallen. Zu den Schwächen möchte ich nicht viel sagen, außer, dass die Mannschaft mit ihrer individuellen Klasse spielerisch nicht immer überzeugt!

    Noch nach der Hinrunde hatten viele keinen spannenden Zweikampf vermutet, doch dann hat eine kleine Schwächephase zu Beginn des neuen Jahres das Team zurückgeworfen. Wie haben sie ihr Team wieder auf die Siegerstraße gebracht?

    Ich würde es nicht als Schwächephase bezeichnen, wenn man bei Türkspor unglücklich 2:2 spielt, oder gegen den BSC bei einem Torschussverhältnis von 23 zu 4 am Ende 1:1 spielt. Wir sind seit Anfang September ungeschlagen und haben uns in dieser Saison übertroffen und in einer Art und Weise unsere Spiele gewonnen wie kein anderes Team. Das ist das was für mich zählt.

    In unserem letzten Interview sagten sie, Sparta Lichtenberg spiele den besten Fußball der Liga. Trotz starker Rückrunde war Blau-Weiß 90 nicht mehr einzuholen. Hat sich ihre Aussage trotzdem bestätigt und ist dieser auch in dieser Saison zutreffend?

    Ja, wir spielen definitiv den schönsten Ball der Liga und sind vor allem effektiver geworden! Um am Ende aber ganz oben zu stehen brauchst du auch das nötige Glück. Schelenz hält in der 94. Minute den Elfer gegen Stern und gewinnt 1:0, auch Kossahn hielt gegen Stern beim Stand von 1:1 einen Elfmeter und wir gewinnen noch 3:1. Am Sonntag kann am Ende vielleicht auch die glücklichere Mannschaft als Sieger vom Feld gehen, mir wäre aber ein verdienter Sieger lieber. Egal wer, die bessere Mannschaft soll gewinnen.

    Bei einer Niederlage wäre Sparta wieder im Hintertreffen. Wäre es eine Vorentscheidung im Titelrennen?

    Es wäre keine Vorentscheidung in keinem der beiden Fälle. Beide Mannschaften haben noch schwere Spiele vor der Brust.

    Warum gewinnt Sparta Lichtenberg das Spitzenspiel und steigt in die Oberliga Nord auf?

    Warum Sparta gewinnt? Ich kann nur sagen, dass sich die Jungs dieses Spiel verdient haben und ich Ihnen von ganzen Herzen wünsche, dass sie sich belohnen. Ich werde für sie da sein.

    Über die Oberliga machen wir uns keine Gedanken. Es sind andere Mannschaften, die vor der Saison zum Aufstieg verdammt waren und nicht dort stehen wo wir jetzt stehen. Auf der anderen Seite kann ich das absolut nachvollziehen, wenn Spieler lieber in der Berlin-Liga als in der Oberliga spielen. Der zeitliche Aufwand neben einem normalen Beruf oder Studium dazu noch die Familie ist etwas ganz Anderes. Darüber machen sich Vereine weniger Gedanken was sie aber unbedingt machen sollten.

  • Sparta versus Tasmania: Wer steigt in die Oberliga auf?

    Das Topspiel der Berlin-Liga steht an. SV Sparta Lichtenberg gegen SV Tasmania Berlin

    Am Ende der Saison gibt es nur ein Team, welches in den überregionalen Fußball aufsteigt. Am kommenden Wochenende empfängt Tabellenführer SV Sparta Lichtenberg den Tabellenzweiten SV Tasmania Berlin. Eines der beiden Teams wird den Aufstieg am Ende packen und das direkte Duell könnte vorentscheidend sein.

    SV Sparta Lichtenberg - SV Tasmania Berlin

    Das absolute Topspiel in der Berlin-Liga steht bevor. Lichtenberg empfängt Neukölln, Sparta trifft auf Tasmania, der Tabellenzweite gastiert beim Tabellenführer, die beiden besten Torschützen der Liga treffen aufeinander. Wie man es dreht und wendet, in der Berlin-Liga steht am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr das Spiel des Jahres in der Berlin-Liga statt. Die beiden formstärksten Teams treffen aufeinander, beide Mannschaften sind in der Rückrunde noch ungeschlagen. Auf dem Weg in die Oberliga wird es am Ende allerdings nur einen Sieger geben und der könnte bereits im direkten Duell entschieden werden.

    Zum LIVE-TICKER: hier

    Wie bereits angesprochen spielen bei Sparta und Tasmania aktuell treffsichersten Spieler der Berlin-Liga. Mittelfeldspieler Sanid Sejdic erlebt dabei seinen zweiten Frühling. Bisher konnte sich der 30-Jährige 31 Mal in die Torschützenliste eintragen. Sparta kratzt bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison an die 100-Tore-Marke.

    Der acht Jahre jüngere Romario Hartwig hat zwar zwei Spiele mehr in dieser Saison absolviert, muss sich auch hier mit Platz zwei begnügen: mit seinen 26 Treffern steuerte er immerhin genau ein Drittel aller Ligatore der Neuköllner bei.

    Seinen ersten Saisontreffer erzielte er am zweiten Spieltag – gegen Sparta Lichtenberg. Damals gab die Mannschaft von Tim Jauer eine 2:0 Führung aus der Hand. Die 2:5 Niederlage war die zweite von drei Niederlagen in dieser Saison. Mit dem Remis am 26.08. beendete Tasmania die Negativserie und ist seitdem ungeschlagen. Auch die Serie von Sparta lässt sich sehen: die letzte Niederlage für das Kostic-Team gab es am 16.09. beim TSV Rudow zu bestaunen.

    Sparta gewann nicht nur das Hin- sondern auch das Rückspiel der vergangenen Saison. Insgesamt spricht die Statistik aber für den Tabellenzweiten. 12 Siege stehen hier vier Niederlagen gegenüber. Übrigens: beim letzten Sieg erzielte Romario Hartwig einen Doppelpack.

    Doch das Duell auf zwei Spieler zu reduzieren wäre nicht gerechtfertigt. Auf beiden Seiten stehen Spieler mit herausragenden Fähigkeiten. Sparta Lichtenberg wirkt vor allem in der Offensive sehr flexibel und daher unberechenbar. Tasmania Berlin versucht eher aus einer schnellem Umschaltbewegung zum Torerfolg zu kommen. Der defensivere Shuleta, sowie der offensivere Demir sind das Herzstück im Zentrum. Aus der Defensive schaltet sich vor allem Fabio Engelhardt immer wieder ein.

    Auf Seiten der Gastgeber muss Dragan Kostic nicht nur auf den Torinstinkt von Sanid Sejdic vertrauen, die Last ist auf mehrere Schultern verteilt. Polster, Karasu, Kupfer oder Demiryürek. Die Qualitäten in der Offensive sind unbeschreiblich.

    Offensive gewinnt Spiele, Defensive Meisterschaften. Herzstück einer starken Defensive ist oft der Torhüter. Hier sind beide Teams besten aufgestellt. Kurt Kossahn hat im zweiten Anlauf den Durchbruch geschafft. Er hütet nach einem Umweg über Eintracht Mahlsdorf II seit dieser Saison den Kasten der Lichtenberger. Auf der anderen Seite steht der erfahrene Robert Schelenz im Tor. In den letzten Jahren stand er häufiger vor dem Aufstieg in die Oberliga, scheiterte aber immer wieder knapp. In diesem Jahr will er den großen Coup feiern.

    Es ist nicht nur ein Aufeinandertreffen der beiden aktuell besten Teams der Berlin-Liga, sondern gleichzeitig auch das Duell der beiden Top-Torjäger der Liga. Anlässlich des Aufeinandertreffens haben wir mit beiden Spielern gesprochen, das erste Wort hat mit Romario Hartwig der jüngere Kandidat:

    Hast du dich besonders auf das Topspiel vorbereitet?

    Eigentlich nicht. Wir haben normal trainiert und sind alle heiß auf das Spiel. Ich werde aber am Samstag nicht irgendwo feiern gehen sondern ein ruhigen Abend verbringen.

    Mit welcher Zielsetzung gehst du ins Spiel?

    Das Team und ich wollen natürlich das Spiel gewinnen und wenn ich mit einen oder zwei Toren dazu beitragen kann, werde ich nicht unglücklich sein.

    Warum geht ihr am Ende als Sieger vom Platz?

    Weil wir auf allen Positionen sehr gut besetzt sind. Wir haben viele Spieler mit sehr großer Erfahrung, die solche Situationen schon erlebt haben. So was kann in solchen Spielen wichtig sein.

    Was denkst du über deinen Konkurrenten Sanid Sejdic?

    Ich kenne ihn persönlich nicht aber er spielt eine hervorragende Saison. Bei der Berliner Hallenmeisterschaft konnte man sehen was er alles am Ball kann. Es gibt wenige solcher Spieler in der Verbandsliga.

    Wie viele Tore willst du in dieser Partie und bis zum Saisonende schießen?

    Ich möchte immer so viele Tore schießen wie es geht. Doch wenn ein Anderer in unserem Team das entscheidende Tor schießt, werde ich genauso mich darüber freuen, als wenn ich es selber geschossen hätte. Mein Ziel bis Saisonende sind 30 Tore.

    Sanid Sejdic ist die Lebensversicherung vom SV Sparta Lichtenberg und aktuell mit 31 Toren der beste Torschütze der Liga. Seine Worte anlässlich des Topspiels und des Aufeinandertreffens mit seinem ärgsten Konkurrenten um die Torjägerkanone stehen noch aus, werden aber zeitnah angefügt.

    Hast du dich besonders auf das Topspiel vorbereitet?

    Mit welcher Zielsetzung gehst du ins Spiel?

    Warum geht ihr am Ende als Sieger vom Platz?

    Was denkst du über deinen Konkurrenten Romario Hartwig?

    Wie viele Tore willst du in dieser Partie und bis zum Saisonende schießen?

  • Sparta versus Tasmania: Wer steigt in die Oberliga auf?

    Das Topspiel der Berlin-Liga steht an. SV Sparta Lichtenberg gegen SV Tasmania Berlin

    Am Ende der Saison gibt es nur ein Team, welches in den überregionalen Fußball aufsteigt. Am kommenden Wochenende empfängt Tabellenführer SV Sparta Lichtenberg den Tabellenzweiten SV Tasmania Berlin. Eines der beiden Teams wird den Aufstieg am Ende packen und das direkte Duell könnte vorentscheidend sein.

    SV Sparta Lichtenberg - SV Tasmania Berlin

    Das absolute Topspiel in der Berlin-Liga steht bevor. Lichtenberg empfängt Neukölln, Sparta trifft auf Tasmania, der Tabellenzweite gastiert beim Tabellenführer, die beiden besten Torschützen der Liga treffen aufeinander. Wie man es dreht und wendet, in der Berlin-Liga steht am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr das Spiel des Jahres in der Berlin-Liga statt. Die beiden formstärksten Teams treffen aufeinander, beide Mannschaften sind in der Rückrunde noch ungeschlagen. Auf dem Weg in die Oberliga wird es am Ende allerdings nur einen Sieger geben und der könnte bereits im direkten Duell entschieden werden.

    Zum LIVE-TICKER: hier

    Wie bereits angesprochen spielen bei Sparta und Tasmania aktuell treffsichersten Spieler der Berlin-Liga. Mittelfeldspieler Sanid Sejdic erlebt dabei seinen zweiten Frühling. Bisher konnte sich der 30-Jährige 31 Mal in die Torschützenliste eintragen. Sparta kratzt bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison an die 100-Tore-Marke.

    Der acht Jahre jüngere Romario Hartwig hat zwar zwei Spiele mehr in dieser Saison absolviert, muss sich auch hier mit Platz zwei begnügen: mit seinen 26 Treffern steuerte er immerhin genau ein Drittel aller Ligatore der Neuköllner bei.

    Seinen ersten Saisontreffer erzielte er am zweiten Spieltag – gegen Sparta Lichtenberg. Damals gab die Mannschaft von Tim Jauer eine 2:0 Führung aus der Hand. Die 2:5 Niederlage war die zweite von drei Niederlagen in dieser Saison. Mit dem Remis am 26.08. beendete Tasmania die Negativserie und ist seitdem ungeschlagen. Auch die Serie von Sparta lässt sich sehen: die letzte Niederlage für das Kostic-Team gab es am 16.09. beim TSV Rudow zu bestaunen.

    Sparta gewann nicht nur das Hin- sondern auch das Rückspiel der vergangenen Saison. Insgesamt spricht die Statistik aber für den Tabellenzweiten. 12 Siege stehen hier vier Niederlagen gegenüber. Übrigens: beim letzten Sieg erzielte Romario Hartwig einen Doppelpack.

    Doch das Duell auf zwei Spieler zu reduzieren wäre nicht gerechtfertigt. Auf beiden Seiten stehen Spieler mit herausragenden Fähigkeiten. Sparta Lichtenberg wirkt vor allem in der Offensive sehr flexibel und daher unberechenbar. Tasmania Berlin versucht eher aus einer schnellem Umschaltbewegung zum Torerfolg zu kommen. Der defensivere Shuleta, sowie der offensivere Demir sind das Herzstück im Zentrum. Aus der Defensive schaltet sich vor allem Fabio Engelhardt immer wieder ein.

    Auf Seiten der Gastgeber muss Dragan Kostic nicht nur auf den Torinstinkt von Sanid Sejdic vertrauen, die Last ist auf mehrere Schultern verteilt. Polster, Karasu, Kupfer oder Demiryürek. Die Qualitäten in der Offensive sind unbeschreiblich.

    Offensive gewinnt Spiele, Defensive Meisterschaften. Herzstück einer starken Defensive ist oft der Torhüter. Hier sind beide Teams besten aufgestellt. Kurt Kossahn hat im zweiten Anlauf den Durchbruch geschafft. Er hütet nach einem Umweg über Eintracht Mahlsdorf II seit dieser Saison den Kasten der Lichtenberger. Auf der anderen Seite steht der erfahrene Robert Schelenz im Tor. In den letzten Jahren stand er häufiger vor dem Aufstieg in die Oberliga, scheiterte aber immer wieder knapp. In diesem Jahr will er den großen Coup feiern.

    Es ist nicht nur ein Aufeinandertreffen der beiden aktuell besten Teams der Berlin-Liga, sondern gleichzeitig auch das Duell der beiden Top-Torjäger der Liga. Anlässlich des Aufeinandertreffens haben wir mit beiden Spielern gesprochen, das erste Wort hat mit Romario Hartwig der jüngere Kandidat:

    Hast du dich besonders auf das Topspiel vorbereitet?

    Eigentlich nicht. Wir haben normal trainiert und sind alle heiß auf das Spiel. Ich werde aber am Samstag nicht irgendwo feiern gehen sondern ein ruhigen Abend verbringen.

    Mit welcher Zielsetzung gehst du ins Spiel?

    Das Team und ich wollen natürlich das Spiel gewinnen und wenn ich mit einen oder zwei Toren dazu beitragen kann, werde ich nicht unglücklich sein.

    Warum geht ihr am Ende als Sieger vom Platz?

    Weil wir auf allen Positionen sehr gut besetzt sind. Wir haben viele Spieler mit sehr großer Erfahrung, die solche Situationen schon erlebt haben. So was kann in solchen Spielen wichtig sein.

    Was denkst du über deinen Konkurrenten Sanid Sejdic?

    Ich kenne ihn persönlich nicht aber er spielt eine hervorragende Saison. Bei der Berliner Hallenmeisterschaft konnte man sehen was er alles am Ball kann. Es gibt wenige solcher Spieler in der Verbandsliga.

    Wie viele Tore willst du in dieser Partie und bis zum Saisonende schießen?

    Ich möchte immer so viele Tore schießen wie es geht. Doch wenn ein Anderer in unserem Team das entscheidende Tor schießt, werde ich genauso mich darüber freuen, als wenn ich es selber geschossen hätte. Mein Ziel bis Saisonende sind 30 Tore.

    Sanid Sejdic ist die Lebensversicherung vom SV Sparta Lichtenberg und aktuell mit 31 Toren der beste Torschütze der Liga. Seine Worte anlässlich des Topspiels und des Aufeinandertreffens mit seinem ärgsten Konkurrenten um die Torjägerkanone stehen noch aus, werden aber zeitnah angefügt.

    Hast du dich besonders auf das Topspiel vorbereitet?

    Mit welcher Zielsetzung gehst du ins Spiel?

    Warum geht ihr am Ende als Sieger vom Platz?

    Was denkst du über deinen Konkurrenten Romario Hartwig?

    Wie viele Tore willst du in dieser Partie und bis zum Saisonende schießen?

  • Willkommen bei Sparta

    SV Sparta Lichtenberg-SV Tasmania Berlin

    Sonntag 28. April 2019 um 14:30 Uhr

    Herzlich Willkommen verehrte Fußballfreunde auf dem Sportplatz in der

    Lichtenberger Fischerstraße zum 14. Heimspiel der Saison 2018/19.

    Ein ganz besonderer Gruß geht natürlich an unseren heutigen Gast aus Neukölln,

    die Mannschaft von Tasmania Berlin und an das Trainerteam unter der Leitung

    von Elvir Cocaj.

    Recht herzliche Grüße an das Schiedsrichtergespann. Das heutige Spiel steht unter

    der Leitung von Kai Kaltwaßer.

    An der Seitenlinie unterstützen ihn seine Assistenten Marcel Mallassa und Jonas

    Tylewski.

    Sie alle heißen wir hier recht herzlich willkommen und wünschen allen Zuschauern

    ein interessantes, faires und spannendes Berlin-Liga-Spiel zwischen unserem

    SV Sparta Lichtenberg auf Platz 1 und dem
    Tabellenzweiten Tasmania.

  • Sparta Lichtenberg - Tasmania Berlin

    Das Spitzenspiel der Berlin-Liga. Erster gegen Zweiten. Die besten Offensiven und formstärksten Teams im direkten Duell. Während Tasmania seit dem 22.08. keine Niederlage mehr hinnehmen musste, ist Sparta seit dem 16.09. ungeschlagen. Wird eine der Serien reißen? Eine Entscheidung im Titelkampf ist nicht zu erwarten.

    Zum LIVETICKER: hier

  • Die neuen Kabinen auf unserer Anlage sind ab heute zur Nutzung freigegeben worden und somit auch eine neue Bezeichnung.

    Kabinen 1-4 vorne Neubau..Kabine 5-6 gegenüber SpaKi Inn (ehemals 7-8) Kabine 7-10 (hinterer Bau ehemals 3-6)

    Ebenfalls ab sofort sind die Toiletten im Neubau (zwischen Kabine 1-4) zu nutzen !!

  • DRAMA-QUEEN TASMANIA

    Last-Minute-Ausgleich in umkämpftem Spitzenspiel +++ Tas nach roter Karte 70 Minuten in Unterzahl +++ Bähr und Shuleta bringen Tas zweimal in Führung, doch Sparta gleicht zweimal aus +++ Sparta bleibt in der Tabelle einen Punkt vor Tas

    Es sind mal wieder Drama-Wochen beim SV Tasmania. Ohne nervenaufreibende und turbulente Schlussphasen bzw. Nachspielzeiten scheint es jedenfalls derzeit nicht zu gehen. Wie zum Beispiel beim Heimspiel gegen SpaKi vor ein paar Wochen, als René Robben in der 96. Minute einen Punkt rettete oder letztes Wochenende bei Stern 1900, als Robert Schelenz in der 95. Minute den Sieg durch einen parierten Elfmeter festhielt. Fast schon entspannt war da der zwischenzeitliche 1:0-Sieg gegen den BSC, als Romario Hartwig „schon“ in der 80. Minute den Siegtreffer markierte. Und auch heute sollte es beim einen Punkt vor Tasmania liegenden Tabellenführer Sparta Lichtenberg wieder Nachspielzeitdrama geben, und das nicht zu knapp – dieses Mal allerdings leider mit negativem Ausgang für Tasmania…

    PAUSENFÜHRUNG TROTZ UNTERZAHL

    Vom fast schon erwartbaren Drama am Ende abgesehen lief dieses absolute Spitzenspiel der Berlin-Liga jedoch nicht so, wie es die meisten erwartet hatten – nämlich spielerisch hochklassig. Verantwortlich dafür war je eine personelle Änderung auf beiden Seiten. So musste Sparta-Fixpunkt und -Torjäger Sanid Sejdic bereits in der 14. Minute ausgewechselt werden (kurioserweise nach einem Zusammenprall mit dem Schiedsrichter), während Tasmanias Mehmet Okan Kirli in der 23. Minute wegen groben Foulspiels vom Platz flog – eine sehr harte (um nicht zu sagen: klar falsche) Entscheidung des Schiedsrichters, da das Einsteigen des Tas-Außenverteidigers zwar hart und auch verwarnungswürdig war, aber nicht von hinten kam und klar dem Ball galt, weswegen die rote Karte eindeutig überzogen war.

    Nachdem das Spiel bis dahin ohne größere Aufreger einigermaßen ausgeglichen gelaufen war, änderten sich nun natürlich die Vorzeichen. Schnell wurde jedoch deutlich, dass die personelle Überlegenheit den Gastgebern gar nicht so guttun würde. Zwar verlagerte sich das Spiel nun zusehends in die Hälfte der Neuköllner und Sparta hatte auch mehr Ballbesitz, allerdings zeigte sich auch, dass die Lichtenberger – zumindest heute und ohne Sejdic – nicht allzu viel damit anfangen konnten. Tasmania hingegen kam mit der neuen Rolle gut zurecht, machte hinten geschickt die Räume eng und setzte immer mal wieder die berühmten Nadelstiche nach vorne. Diese Strategie wurde in der 30. Minute dann auch bald mit dem Führungstreffer belohnt. Mit einem beherzten Vorstoß holte Julian Loder einen Freistoß im Halbfeld heraus, den Tas-Kapitän Arber Shuleta butterweich nach innen brachte. Dort bekam ihn Innenverteidiger Lucas Bähr irgendwie (unter anderem mit der Hand, wie die Gastgeber vermuteten) unter Kontrolle und schob ihn aus kurzer Distanz mit links zum 1:0 für Tasmania ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause, weil Sparta auch in der Folgezeit nicht viel einfiel und Tas-Torwart Robert Schelenz nur einmal mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in Bedrängnis brachte. Fast hätte Goalgetter Romario Hartwig auf der anderen Seite sogar noch einen draufgelegt, als er sich kurz vor dem Pausenpfiff stark den Ball erkämpfte, ihn dann aus spitzem Winkel jedoch nur noch ans Außennetz bugsieren konnte.

    GEGENTOR IN LETZTER MINUTE

    In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst das inzwischen gewohnte Bild: Tas ließ Sparta kommen, machte aber spätestens kurz vor dem Strafraum dicht, während dem Tabellenführer keine Lösung einfiel. Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel daher auch der Ausgleich: Als ein weiterer Angriff der Lichtenberger gerade wieder einmal zu verpuffen schien, kam im Rückraum Marvin Kupfer an den Ball, der sich per Doppelpass durch die in diesem Moment etwas zögerliche Tasmania-Abwehr spielte und aus halblinker Position im Strafraum zum 1:1 traf (58.). Ein Tiefschlag für die Neuköllner, der sich nicht unbedingt angebahnt hatte, von dem sie sich aber dennoch schnell wieder erholten. Denn trotz Unterzahl investierte Tas nun wieder mehr nach vorne – mit Erfolg. Nachdem Emre Demir und Felix Robrecht schon einigermaßen aussichtsreiche Gelegenheiten vergeben hatten, krönte Shuleta seine heute starke Leistung. Nach einem Doppelpass mit Nicola Thiele versetzte er einen heranstürmenden Sparta-Verteidiger mit einem Haken und schloss dann überlegt mit links ins lange Eck zu erneuten Tasmania-Führung ab (83.).

    Nun hieß es, die knappe Führung über die Zeit zu retten und vielleicht noch den entscheidenden Konter zu setzen. Letzteres wäre auch fast gelungen. Nach einem Stockfehler in der Sparta-Abwehr hatte Aramis Babaev auf der rechten Seite freie Bahn und servierte nach innen zum eingewechselten René Robben, der den Ball jedoch nicht verarbeiten konnte, so dass ein Verteidiger der Lichtenberger noch im letzten Moment dazwischen gehen konnte. Stattdessen setzte es auf der anderen Seite doch noch den Ausgleich. In der letzten Minute der Nachspielzeit schaufelten die Spartaner den Ball noch einmal in den Strafraum, wo Innenverteidiger Arthur Lourenco de Almeida plötzlich ganz frei stand (weil er im Abseits stand, wie einige Tas-Anhänger meinten). Er ließ sich davon jedenfalls nicht beirren und schloss gekonnt mit rechts ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich für den alten und damit auch neuen Tabellenführer ab (93.). Denn in den übrigen 30 Sekunden, die nach Tumulten auf und neben dem Platz, erst fünf Minuten nach dem Ausgleich angepfiffen werden konnten, passierte – ausnahmsweise mal – nichts mehr.

    Ein bitteres Ende für Tasmania, die in der 70minütigen Unterzahl geschickt verteidigten und bravourös kämpften und nicht nur deshalb, sondern auch wegen der Mehrzahl an guten Chancen, den Sieg verdient gehabt hätten. Dennoch ist im Aufstiegsrennen bei einem Punkt Rückstand und fünf noch ausstehenden Spielen natürlich noch nichts verloren. Allerdings dürfen sich die Neuköllner nun wohl keinen Ausrutscher mehr erlauben. Entsprechend konzentriert müssen die restliche Spiele angegangen – und gewonnen – werden. Gerne auch mit Drama, Baby!

    Spielbericht: Vittorio Kowalski

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