Regelfrage des Tages (26.12.07)

  • Beim Strafstoßschießen zur Spielentscheidung muss der letzte der fünf Strafstöße der Mannschaft B wiederholt werden, da der Schütze den Torhüter in unerlaubter Weise getäuscht hat und der Schuss ins Tor ging. Bevor der Schütze zur Wiederholung anläuft, beleidigt er den Schiedsrichter, da dieser den Elfmeter seiner Meinung nach zu kleinlich "zurückpfiff". Bis zu diesem Zeitpunkt haben alle Schützen der Mannschaft A und B verwandeln können. Was nun? Ist weiterhin noch etwas zu beachten?


    Gruß
    Uwius ;)

    Fußball ohne Schiedsrichter? - U N M Ö G L I C H ! -

  • Hmm..., ich würde sagen der Spieler sieht die :rotekarte: wegen Schiedsrichterbeleidigung, darf den Elfmeter nicht mehr schießen, es darf jedoch ein anderer Spieler den Elfmeter schießen, aber keiner der bereits Schütze war. :gruebel:

  • Sehr knifflig... Bin auch aus dem Regelwerkstudium nicht richtig schlau geworden... :rotekarte: ist denk ich klar. Fakt ist weiter, dass die gegnerische Mannschaft die Anzahl ihrer Schützen nicht mehr reduzieren braucht.
    Folgende Szenarien sind also denkbar...
    1.) Ein anderer Spieler (der noch nicht geschossen hatte) übernimmt
    2.) Der Strafstoß gilt nunmehr als nicht mehr ausführbar und Mannschaft A hat somit gewonnen
    3.) Der 5. Strafstoß der Mannschaft A wird ebenso "annuliert" und es geht beim Stand von 4:4 im Wechsel weiter, wobei eben jeder Schuss nunmehr die Entscheidung bringen kann...


    Tendenz eher Antwort 1), wobei ich Nummer 2) auch ni schlecht fände... :schal2:

  • Auflösung:


    Die Ausführung wird vom SR verhindert. Der Spieler wird mit "Rot" des Feldes verwiesen. Die Mannschaft muss für diesen Elfmeter einen anderen Schützen benennen, der noch nicht geschossen hat. Die andere Mannschaft reduziert sich (seit einem Jahr) nicht mehr auf die gleiche Anzahl von Spielern.


    Gruß
    Uwius ;)

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