SV 1932 Klein Belitz

  • Oh ja, sehr wichtiger Pflichtsieg nach der letzten Negativserie! Die nächsten Gegner werden sicher nicht leichter... :|


    Die Verletzung war natürlich erschreckend. ;( Zumal die Diagnose ziemlich offensichtlich war. Aber von Abbruch war keine Rede. Mit der Trage vom Platz und dann ging es auch relativ zügig weiter...

  • Tja, ihr Halb-Wikinger seid eben auch aus anderen Holz geschnitzt. :lach:


    So kenn ich das auch schon seit über 40 Jahre Fussballpraxis.
    Jetzt ist alles sonst wie schlimm und Lebensbedrohlich.
    Beinbruch ist kein Halsbruch!
    Ob ein Notarzt da ist oder ne, der Betreffende wird "rüber gezerrt" und weiter gehts. :lach:
    Ja so traurig und auch manchmal schockierend eine Verletzung auch ist, muss weiter gespielt werden. Wo kommst´n sonst hin.
    So ein Weich-Getue im Oberlausitzer Verband. :nein: [Blockierte Grafik: http://www.smileygarden.de/smilie/Traurig/1.gif]
    Wenn ein Motorradfahrer verunglückt, musstn och den Helm abnehmen! Obwohl er was am Hals haben könnte.
    Wenn er am eigenen erbrochnen erstickt hast och nischt gekonnt.


    :halloatall:

  • SV Klein Belitz – SSV Satow 4:0 (0:0)


    Im Ortsderby gegen den SSV Satow behielt der SV Klein Belitz am vergangenen Sonntag die Oberhand und verabschiedete sich mit einem teils grotesk anmutendem 4:0-Erfolg in die Winterpause.
    Während die Gäste nach einer Serie von fünf sieglosen Spielen von Beginn an nervös wirkten, nahmen die Belitzer den Aufwind aus dem 3:0-Sieg gegen Schwaan mit. Nach gutem Zuspiel von Christian Riemann ergab sich für Daniel Tempelmann auch die erste gute Möglichkeit. Seinen Torschuss parierte SSV-Schlussmann Robin Nenke aber stark (7.). Bis auf einen Schussversuch vom ehemaligem Belitzer Christian Roehl (8.) ging von den Gästen in der ersten halben Stunde nur wenig Torgefahr aus. Die Heimelf wirkte dagegen zielstrebiger, zeigte sich beim Torabschluss aber noch nicht konsequent. So vergab Christian Riemann auch die beste Möglichkeit auf den Führungstreffer. In der 35. Minute tauchte der Angreifer plötzlich alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auf, scheiterte letztlich aber am Torhüter. In den zehn Minuten vor der Pause wurden die Belitzer in der Rückwärtsbewegung dann plötzlich nachlässiger und ermöglichten dem Gegner drei Torabschlüsse. Nach zwei Freistoßversuchen (43., 44.) musste dann auch Torwart Andreas Rachow erstmals eingreifen, als er einen Torschuss von Christian Roehl parierte (45.).
    Im zweiten Durchgang dauerte es nur zwei Minuten bis zur spielentscheidenden Szene. Ein starkes Zuspiel von Marco Loppnow nutzte Christian Riemann zu seinem siebten Saisontor. Durch eine anschließende rote Karte schwächte sich der Gegner zusätzlich. Die Gastgeber drehten in den folgenden Minuten auf und Christian Block schob nach erneutem Zuspiel von Marco Loppnow zum 2:0 ein (53.). Wenig später konnte Martin Kracht kurz vor der Strafraumgrenze nur durch ein Foul gestoppt werden, was dem SSV den nächsten Platzverweis einbrachte (gelb-rot, 55.). In zweifacher Überzahl ließen sich die Belitzer im weiteren Verlauf aber von der allgemeinen Unruhe anstecken und verloren plötzlich den Faden. Gleich dreimal ergab sich für den Gegner sogar die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Erst in der Schlussphase gelang es der Heimelf den Spielstand noch standesgemäß zu erhöhen. Nach dem 3:0 durch Mario Rahmel (84.), besorgte Martin Kracht mit dem 4:0 noch den höchsten Sieg seit 15 Monaten (86.). Allerdings kassierte der Torschütze in einem anschließenden Handgemenge den insgesamt dritten Platzverweis und setzte damit den Schlusspunkt unter eine insgesamt kuriose Partie.
    Trainer-Fazit Bodo Dethloff: „Was für ein Spiel. Ich bin letztlich aber überglücklich. Zwanzig Punkte zur Winterpause waren unser Ziel. Rückblickend war 2016 ein tolles Jahr für uns, nach dem ich sehr stolz auf meine Mannschaft bin.“


    Fazit: Ein teils groteskes Fußballspiel mit drei Platzverweisen, einem kriselnden Gegner und einem letztlich hochverdienten Sieger.


    Torfolge:
    1:0 Riemann (47.) - Loppnow
    2:0 Block (53.) - Loppnow
    3:0 Mario Rahmel (84.) - Tempelmann
    4:0 M. Kracht (86.) - Cerncic


    rote: Penzin (48./Satow)
    gelb-rot: Christiansen (55./Satow)
    rote: M. Kracht (86./Belitz)


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski (87. D. Kracht), Wichmann, C. Jonischkies, Loppnow, Tempelmann, M. Kracht, Bahr, Riemann (74. Mario Rahmel), Block (74. Dukat)
    Satow: Nenke, Kulla, Penzin, Lange (46. Hüttig), Seemann (58. Bendin), Bässler, Drecoll, Oemler (81. Wolf-Zerbel), Christiansen, Roehl, Haack


    Schiris: Jens Karsten, Steffen Wagenknecht, Maximilian Frank
    Z: 80 (20 Satower)

  • SV Klein Belitz – SSV Satow 4:0 (0:0)


    Nach zuvor drei Trainingseinheiten startete der SV Klein Belitz am vergangenen Sonntag mit einem Testspiel endgültig in die kurze Vorbereitung zur anstehenden Rückrunde. Bei den „Altmeistern“ vom PSV Rostock III setzte es gleich eine deutliche 1:5-Niederlage.
    Dabei startete die Dethloff-Elf gut in die Partie. Schon in der dritten Minute bestrafte Kapitän Rico Bahr einen schweren Ballverlust des gegnerischen Verteidigers mit der 1:0-Führung. Auch danach blieben die Gäste auf dem Kunstrasen weiter am Ball und hatten durch einen Schussversuch von Christian Riemann die nächste Torszene (11.). Nachdem PSV-Spielgestalter Frank Pustolla ein Solo zum 1:1-Ausgleich abschloss (16.), häuften sich dann aber die Fehler. Während in der Offensive nur noch wenig ernsthafte Torgefahr entstand, wirkte die Hintermannschaft zunehmend unsicher. Zwei weitere Male bestrafte „Puste“ Pustolla schwaches Defensivverhalten mit einem Gegentor (24., 37.). Stephan Thoms erhöhte nach einem Querpass sogar noch auf den 1:4-Halbzeitrückstand (43.).
    Im zweiten Durchgang überzeugte der Gastgeber zwar weiterhin mit der besseren Spielanlage, doch war zumindest das Chancenverhältnis ausgeglichen. Neben einer Rettungstat auf der Torlinie von Daniel Cerncic (55.), verhinderte Torwart Martin Krüger mit einer Parade einen weiteren Gegentreffer (80.). In der 77. Minute war er aber machtlos, als der spielentscheidende Frank Pustolla mit seinem Zuspiel das 5:1 einleitete. Auf der anderen Seite blieb ein weiterer Treffer dagegen verwehrt. So vergaben Marco Loppnow (58., 84.), Christian Riemann (60.), Nick Dukat (70.) und Kay Kommoß (81.) eine mögliche Ergebniskosmetik in einem aufschlussreichen Test mit einem letztlich hochverdientem Sieger.


    Fazit: Nach gutem Beginn leisteten wir uns zu viele Fehler, die der abgezockte Gegner prompt bestrafte. Wir hatten zwar auch Möglichkeiten für weitere Treffer, doch siegte der PSV letztlich hochverdient.


    Torfolge:
    0:1 Bahr (3.)
    1:1 Pustolla (16.)
    2:1 Pustolla (28.)
    3:1 Pustolla (37.)
    4:1 Thoms (43.)
    5:1 (77.)


    Belitz: Krüger, Cerncic, Marcinkowski, Wichmann, C. Jonischkies, Loppnow, Tempelmann, Riemann, Bahr, Block (46. D. Kracht), Kommoß (46. Dukat)


    Schiri: Rüdiger Lohff
    Z: 20 (13 Belitzer)

  • SV Rethwisch - SV Klein Belitz 1:3 (1:2)


    Zum zweiten und zugleich letzten Testspiel trat der Kreisoberligist aus Klein Belitz am vergangenen Sonntag beim SV Rethwisch an. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz setzte sich die Dethloff-Truppe mit 3:1 durch und legte damit eine insgesamt gelungene Generalprobe vor dem Rückrundenstart hin.
    Wie in der Vorwoche fanden die Gäste gut in die Partie. Bereits in der dritten Minute führte ein sehenswerter Angriff über Christian Block und Christian Riemann zum 1:0-Führungstreffer. Angreifer Mario Rahmel schob den Querpass letztlich ins lange Eck ein. Nach zehn Minuten kam die Souveränität aber bereits abhanden. Fehler im Spielaufbau luden den Gegner zu Gegenangriffen ein. Mangelndes Zweikampfverhalten brachte nach einem Einwurf auch prompt den Ausgleich ein (13.). In den folgenden Minuten leisteten sich die Belitzer dann einige Fehler, sodass der Gegner auch zu weiteren Torchancen kam (20., 21.). Erst zum Ende der ersten Hälfte gelang es wieder eigene Akzente zu setzen. So vergaben Christian Riemann (32., 38.) und Mario Rahmel (39.) gute Möglichkeiten, ehe Rico Bahr nach einem Zuspiel von Christian Riemann den Torwart umkurvte und noch die 2:1-Pausenführung besorgte (42.).
    Im zweiten Durchgang erarbeiteten sich die Gäste dann überwiegend Feldvorteile. Aus dem Spiel heraus erzeugte Rethwisch nur noch wenig Torgefahr. Bei drei Standardsituationen lag aber dennoch ein weiterer Gegentreffer in der Luft (Kopfball 57., Latte 65., Kopfball 85.). Letztlich verdienten sich die Belitzer aufgrund der Chancenvorteile aber den Sieg. Nach einem Pfostenschuss von Rico Bahr (60.) und zwei weiteren guten Möglichkeiten von Marco Loppnow (71., 82.) traf Letzterer mit einem satten Flachschuss ins lange Eck noch zum 3:1-Endstand (70.).
    Somit beendete die Dethloff-Truppe die kurze Vorbereitung noch mit einem Erfolgserlebnis, ehe am kommenden Sonntag der SV Grün-Weiß Jürgenshagen zum Punktspielderby erwartet wird.


    Torfolge:
    0:1 Mario Rahmel (3.) - Riemann
    1:1 Richter (13.)
    1:2 Bahr (42.) - Riemann
    1:3 Loppnow (69.) - Dukat


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski, Wichmann (75. Suchland), C. Jonischkies, Loppnow, Tempelmann (40. M. Kracht), Riemann (73. D. Kracht), Bahr, Block (60. Kommoß), Mario Rahmel (60. Dukat)
    Rethwisch: Wilken, Rohde, Schultz, Mühlbach, Deckars, Christ (46. Seelmann), B. Richter, Braun (46. Pechthold), J. Richter, Linzmaier (46. Liebau), D. Schröder


    Schiri: Mirko Tomaschek
    Z: 21 (11 Belitzer)

  • SV Klein Belitz – SV Grün-Weiß Jürgenshagen 1:1 (0:0)


    Zum Rückrundenauftakt stand für die Kreisoberligisten aus Klein Belitz und Jürgenshagen gleich das Ortsderby auf dem Programm. Nach insgesamt zähen 90 Minuten stand letztlich ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden zu Buche.
    In der Anfangsphase fanden die Belitzer zunächst gut in die Partie und ließen außer einen Freistoß von Sven Klafack nur wenige gegnerische Torchancen zu (9.). Auf der anderen Seite konnte sich die eigene Offensive aber ebenso selten in Szene setzen. Neben ein paar harmlosen Schussversuchen, erzeugten Chris Jonischkies (12./Kopfball) und Mario Rahmel (24./Fußabwehr) noch am ehesten Torgefahr. Insgesamt ließen beide Mannschaften nach der Winterpause spielerisch noch einiges zu Wünschen übrig und lauerten dagegen auf gegnerische Fehler. Zum Ende der ersten Hälfte hätte schwaches Defensivverhalten auch zweimal fast zur Gästeführung geführt. Die Angreifer Andre Baas (36.) und Guido Kozianka (42.) scheiterten aber jeweils im Eins-gegen-Eins-Duell mit Torwart Andreas Rachow, der somit das torlose Remis in die Halbzeitpause rettete.
    Im zweiten Durchgang erarbeiteten sich die Belitzer dann über weite Strecken Feldvorteile. Der Offensive gelang es aber weiterhin kaum, sich klare Torchancen zu erspielen. Zwei Schussversuche von Marco Loppnow (46., 67.) und ein parierter Torschuss von Chris Jonischkies (60.) waren schon die nennenswertesten Aktionen. Dennoch machte sich bei den Gästen zunehmend der Kräfteverschleiß bemerkbar, sodass Jürgenshagens Angriffsabteilung zunächst kaum mehr ernsthafte Torgefahr ausstrahlte. So schienen die Belitzer in der 74. Minute auch auf die Siegerstraße zu geraten. Eine weite Flanke von Rico Bahr erreichte am langen Pfosten Marco Loppnow, der sein Team per Kopf mit 1:0 in Führung brachte. In der Folgezeit hatte die Heimelf das Spiel auch weitgehend im Griff, ehe die Grün-Weißen in der Schlussphase nochmal alles auf eine Karte setzten. So leitete letztlich eine Freistoßhereingabe von Sven Klafack noch den 1:1-Ausgleich ein. Der eingewechselte Torsten Krüger nutzte seinen Freiraum und köpfte mustergültig zum späten aber insgesamt auch verdienten 1:1-Endstand ein (86.).


    Fazit: Das erwartet schwere Spiel, in dem wir erst in der Schlussphase den Ausgleich kassierten. Letztlich aber ein leistungsgerechtes Unentschieden.


    Torfolge:
    1:0 Loppnow (74.) – Bahr
    1:1 T. Krüger (86.)


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski, Wichmann, C. Jonischkies (81. Kommoß), Loppnow, Tempelmann, Riemann, Bahr, Block, Mario Rahmel (86. D. Kracht)
    Jürgenshagen: Ruwolt, Müller, Krienke, Schumann, Pahling (75. T. Krüger), Klafack, Noack, H. Dopp (74. Rössler), Bader, Kozianka, Baas


    Schiri: Steffen Wagenknecht, Dirk Puffpaff, Maximilian Frank
    Z: 90 (ca. 30 Gäste)

  • SV Klein Belitz – TSV Bützow II 0:2 (0:0)


    Im jahresübergreifend vierten Punktspielderby in Folge zog der SV Klein Belitz am vergangenen Sonntag erstmals den Kürzeren. Gegen den TSV Bützow II musste sich die Dethloff-Elf nach 90 gutklassigen Minuten letztlich mit 0:2 geschlagen geben.
    Dabei sahen die 115 Zuschauer von Beginn an eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Nachdem sich das Spielgeschehen in der Anfangsphase noch weitgehend im Mittelfeld abspielte, gelang dem TSV in der 18. Minute mit einem Freistoßversuch die erste ernsthafte Torannäherung. Auf der anderen Seite versuchten aber auch die Hausherren spielerisch zum Erfolg zu kommen. Die Gästeabwehr kassierte in den vorherigen vier Spielen allerdings nur ein Gegentor und ließ auch in dieser Partie zunächst kaum etwas zu. Einzig Daniel Tempelmann kam in der ersten Hälfte vielversprechend zum Torabschluss. Nach gutem Spielzug blieb seine Direktabnahme aber in der Verteidigung hängen (22.). Bis zur Pause erarbeitete sich der TSV danach aber leichte Vorteile und erspielte sich auch noch zwei gute Möglichkeiten. Maximilian Weiher und Mirko Voigt verfehlten in aussichtsreichen Positionen aber klar das Gehäuse (28., 35.).
    Nach dem Seitenwechsel übernahmen aber die Belitzer zunächst die Kontrolle. Nach einer Hereingabe von Christian Riemann und Kopfballablage von Kay Kommoß hatte Marco Loppnow aus acht Metern die Führung auf dem Fuß. TSV-Torwart Paul Junge lenkte den satten Schuss aber mit einem starken Reflex an den Querbalken (47.). Die Gastgeber blieben danach weiter am Drücker, ließen sich in der 60. Minute aber entscheidend auskontern. Nach einem starken Solo von Maximilian Weiher nutzte Johannes Belosa dessen guten Steilpass und schob den Ball zum 1:0 ins Netz. Die Belitzer zeigten zwar auch danach eine couragierte Leistung, doch blieb ihnen ein Torerfolg weiter verwehrt. So verfehlten Rico Bahr und Christian Riemann zweimal nach guten Spielzügen nur knapp das Gehäuse (63., 72.). Auch die Gäste blieben aber weiterhin gefährlich und zeigten sich am Ende einfach effektiver. Nach einem Schussversuch von Jan Algner (70.), entschied der eingewechselte Oliver Adam schließlich die Partie. Nach einem Eckball und mehreren gescheiterten Klärungsversuchen schob der Angreifer den Ball zum vorentscheidenden 2:0 ins lange Eck (82.).
    So fand das kurzweilige Derby letztlich auch einen verdienten Sieger. Während der TSV mit dem achten Saisonsieg vorerst den vierten Tabellenplatz verteidigte, befinden sich die Belitzer nach der zweiten Heimpleite aber zumindest noch im gesicherten Mittelfeld.


    Fazit: Der TSV in der ersten Hälfte mit Chancenvorteilen. Nach der Pause spielten wir zwar gut mit, belohnten uns aber nicht, für eine couragierte Leistung. Letztlich gutklassiges Derby mit verdientem Sieger.


    Torfolge:
    0:1 Belosa (60.)
    0:2 Adam (82.)


    Belitz: Rachow, Marcinkowski (72. Suchland), Wichmann, C. Jonischkies, Loppnow, Tempelmann, Riemann, Bahr, Block (72. D. Kracht), Dukat (46. Kommoß)
    Bützow: Junge, Lehmann, Boldt, Voigt (80. T. Wegner), Benecke, Kuchenbecker (86. Goretzka), P. Borsdorf, Algner, Weiher, Plaksenko (46. Adam), Belosa


    Schiri: Tom Kruse, Phillipp Tautenhahn, Bastian Steben
    Z: 115 (30 Bützower)

  • SV Pastow II - SV Klein Belitz 1:1 (0:1)


    Der SV Klein Belitz blieb auch im dritten Rückrundenspiel sieglos und kam bei der Verbandsligareserve des SV Pastow nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
    Der Tabellenvorletzte überraschte am vorherigen Spieltag mit einem 1:0-Erfolg bei Arminia Rostock und sollte sich als unangenehmer Gegner herausstellen. Bei einem ersten Schussversuch aus der Distanz verhinderte in der 2. Minute der Querbalken ein frühes Gegentor. In einer Partie ohne jegliche Abtastphase kamen aber auch die Belitzer gleich zu guten Möglichkeiten. Nach einem elfmeterreifen Foulspiel an Christian Block (2.) scheiterte Mario Rahmel wenig später aus dem Gewühl heraus ebenfalls nur an der Latte (6.). Insgesamt konnten die Gäste in einer von Beginn an körperbetonten Begegnung aber nicht an die spielerische Leistung der Vorwoche anknüpfen. Der Gegner gestaltete das Geschehen somit jederzeit ausgeglichen, ohne allerdings nochmal entscheidend zum Torabschluss zu kommen. Torwart Andreas Rachow war einzig bei einem Querpassversuch ernsthaft gefordert (25.). Auf der anderen Seite strich ein Schussversuch von Mario Rahmel nur knapp über das Tor, ehe Daniel Cerncic dann die 1:0-Halbzeitführung besorgte. Einen Freistoß von der Strafraumgrenze verwandelte der Abwehrchef direkt zu seinem dritten Saisontor (37.).
    Trotz des 1:0-Vorsprungs fanden die Belitzer aber auch im zweiten Durchgang kaum zu einem geordneten Spielaufbau. Der Offensive gelang es zunehmend seltener sich entscheidend durchzusetzen und einen zweiten Treffer nachzulegen. Nur bei einem Kopfball von Marco Loppnow und einem Freistoß von Christian Riemann entstand nochmal ernsthafte Torgefahr. Pastow blieb somit weiterhin im Spiel und witterte nochmal seine Chance. Zwar ergaben sich dabei kaum klare Torchancen, doch zeichnete sich der Ausgleich dennoch ab. Ein Konter sollte dann auch das 1:1 einbringen. Nach einem Diagonalball auf den eingewechselten Philip Mansour landete dessen anschließender Querpass bei Wilhelm Engelbrecht, der letztlich nur noch einschieben musste (77.). In einer weiterhin umkämpften Schlussphase gelang es dann keinem Team mehr, sich noch den Sieg zu sichern.
    Zum dritten Mal in Folge endete dieses direkte Duell somit auch mit einem leistungsgerechten Unentschieden.


    Fazit: Wir verpassten es nach der Führung ein zweites Tor nachzulegen. Letztlich ein leistungsgerechtes Unentschieden nach umkämpften 90 Minuten.


    Torfolge:
    0:1 Cerncic (37.) - Wichmann
    1:1 W. Engelbrecht (77.)


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski, Suchland, Wichmann, C. Jonischkies, Tempelmann, Riemann, Loppnow, Block (77. D. Kracht), Mario Rahmel (86. Dukat)
    Pastow: Jonas, Zühlsdorf, Freitag (88. Czech), Schilling, A. Heimburger, Rodert, Winter (71. Lück), Kölzow, Laukner, W. Engelbrecht, Meyer (46. Mansour)


    Schiris: Uwe Schultz, Dirk Puffpaff, Mohsen Jahed
    Z: 30 (8 Belitzer)

  • SV Klein Belitz – ESV Lok Rostock 2:1 (0:1)


    Der SV Klein Belitz fuhr am vergangenen Sonntag den ersehnten ersten Rückrundensieg ein. Durch einen 2:1-Erfolg gegen den Tabellenzwölften von Lok Rostock vergrößerte die Dethloff-Truppe den Abstand zu den Abstiegsplätzen und setzte sich weiter im Mittelfeld der Kreisoberliga fest.
    Der defensiv eingestellte Gegner überließ den Belitzern dabei weitgehend die Spielgestaltung. Nachdem sich die ersten Minuten aber noch einer Abtastphase glichen, kam es in der zwölften Minute zum ersten gefährlichen Torabschluss. Den guten Kopfball von Daniel Cerncic parierte der Gästetorwart aber stark. Auch ein Freistoß von Marco Loppnow fand wenig später nicht sein Ziel und strich knapp am Tor vorbei (20.). Dagegen zeigten sich die Gäste dann gleich effektiv. Nach Konter und Steilpass schob Florian Neuber zum 0:1 ein (27.). Bei einer Flanke und dem Torabschluss aus Nahdistanz lag sogar das 0:2 in der Luft, doch landete der Ball über dem Querbalken (35.). Auf der anderen Seite fehlte auch den Belitzern, wie bei einem Kopfball von Christian Riemann weiter das Abschlussglück (37.), sodass es beim knappen 0:1-Halbzeitrückstand blieb.
    Im zweiten Durchgang hatte wiederum der Gegner die erste Torszene zu verzeichnen. Einen abgewehrten Eckball setzte Kolja Holzer aber über das Gehäuse (53.). In der verteilten und umkämpften Partie war in der 55. Minute erneut ein Standard für die nächste Torchance verantwortlich. Daniel Cerncic schoss einen Freistoß über die Mauer zu seinem vierten Saisontor in die Maschen. In der Folgezeit drängten die Belitzer dann auch auf die komplette Wende. Nach Zuspiel von Marco Loppnow sorgte Christian Riemann mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze für die 2:1-Führung und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße (79.). In der Schlussphase offenbarte die Heimelf zwar einige Lücken im Defensivverbund, doch zu ernsthaften Tormöglichkeiten kam der Gegner letztlich nicht mehr.
    Während die „Lok“ somit die vierte Niederlage in Folge kassierte, blieben die Belitzer auch im sechsten Duell mit dem ESV ungeschlagen.


    Fazit: Das erwartet schwere Spiel gegen einen Abstiegskandidaten. Nach dem 0:1-Rückstand erkämpften wir uns aber noch den insgesamt auch verdienten Sieg.


    Torfolge:
    0:1 Neuber (27.)
    1:1 Cerncic (55.) – Mario Rahmel
    2:1 Riemann (79.) – Loppnow


    Belitz: Rachow, Cerncic, Suchland (49. Marcinkowski), Wichmann, C. Jonischkies, Loppnow, Riemann, M. Kracht, Bahr, Kommoß (71. Tempelmann), Mario Rahmel (61. Block)
    Lok: Orlowski, Stäglin, Holzer, Hünecke, Frost (77. Rosenow), Stamm, Braun (74. Knüppel), Fischer, Neuber, Puttkammer, Kunstmann


    Schiris: Mohsen Jahed, Steffen Geers, Andreas Karsch
    Z: 90 (10 Gäste)

  • SSV Satow – SV Klein Belitz 1:3 (1:3)


    Der SV Klein Belitz entledigte sich am vergangenen Wochenende wohl endgültig aller Abstiegssorgen. Nach dem 3:1-Derbysieg beim SSV Satow kletterte die Dethloff-Truppe vorübergehend auf Rang sechs und festigte damit einen guten Mittelfeldplatz in der Kreisoberliga.
    Die gastgebenden Satower blieben zuvor bereits elf Spiele sieglos und gerieten auch in dieser Partie früh auf die Verliererstraße. Nach Kopfballverlängerung von Christian Riemann und Stockfehler vom gegnerischen Verteidiger tauchte Mario Rahmel alleine vor dem Gehäuse auf und verwandelte mit dem schwächeren linken Fuß ins lange Eck (2.). Im weiteren Verlauf erarbeiteten sich die Belitzer weiterhin Vorteile und verteidigten die sporadischen Angriffe des Gegners sicher. Nachdem Mario Rahmel aber freistehend die 2:0-Führung verpasste (21.), fiel auf der anderen Seite der plötzliche Ausgleich (22.). Nach schwachem Zweikampfverhalten parierte Torwart Andreas Rachow den anschließenden Torschuss zunächst. Allerdings erhielt der Ball dabei so viel Drall, dass er durch den Schlussmann letztlich nur noch ins eigene Tor geklärt werden konnte. Zwar vergab Marco Loppnow aus Nahdistanz die postwendende erneute Führung (23.), doch witterte der Gegner plötzlich seine Chance. Gleich dreimal kam der SSV binnen zwei Minuten zum Torabschluss (24., 24., 25.). Allerdings blieb es nur bei dieser kurzen Drangphase. Die Gäste stabilisierten sich umgehend und übernahmen ihrerseits wieder das Kommando. Es dauerte aber bis kurz vor der Pause, ehe sich weitere Torchancen ergaben. Ein Doppelschlag von Marco Loppnow (43.) und Christian Riemann (44.) sorgte dann aber prompt für einen beruhigenden 3:1-Halbzeitvorsprung.
    Im zweiten Durchgang bestimmten die Belitzer dann weiter das Geschehen. Vom Gegner ging nur noch zweimal ernsthafte Torgefahr aus, als Sebastian Penzin und Martin Haack mit ihren Schussversuchen scheiterten (64., 80.). Auf der anderen Seite ergaben sich dagegen mehrere Möglichkeiten, den Spielstand höher zu gestalten. Nach Marco Loppnow (59./drüber) und Martin Kracht (66./gehalten) fehlte dann vor allem Christian Riemann das Abschlussglück. Gleich viermal tauchte der Angreifer frei vor dem Tor auf, musste auf seinen zehnten Saisontreffer aber vorerst verzichten (70., 78., 88., 90.). Am verdienten ersten Auswärtssieg seit sechs Monaten änderte sich dadurch aber nichts mehr.
    Während sich die Belitzer nach nur einer Niederlage in den letzten sieben Spielen wieder in der Erfolgsspur befinden, trennt den SSV jetzt nur noch das bessere Torverhältnis von einem der direkten Abstiegsplätze.


    Trainer-Fazit Bodo Dethloff: „Ich bin mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Auch spielerisch konnten wir endlich mal überzeugen. Das einzige Manko war unsere fahrlässige Chancenverwertung.“


    Torfolge:
    0:1 Mario Rahmel (2.) – Riemann
    1:1 Rachow (22./ET)
    1:2 Loppnow (43.) – Marcinkowski
    1:3 Riemann (44.) – Mario Rahmel


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski, Block, C. Jonischkies, Loppnow, Tempelmann, M. Kracht, Bahr (87. Dukat), Riemann (90. Gustke), Mario Rahmel
    Satow: Lutte, Götz, Kirstein, Lange, Drecoll, Bässler, Zerbel (63. Bendin), Penzin, Seemann (54. Bradtka), Altmann, Haack


    Schiris: Andreas Kämpfe, Bastian Steben, Bernhard Weber
    Z: 125 (50 Belitzer)

  • FC Rostock United – SV Klein Belitz 4:2 (3:0)


    Nach zuvor nur einer Niederlage aus den letzten sieben Spielen kassierte der SV Klein Belitz am vergangenen Sonntag seine siebte Saisonpleite.
    Beim FC Rostock United zog die Dethloff-Truppe letztlich mit 2:4 den Kürzeren.
    Der Tabellennachbar erwischte, in der vom Wind geprägten Partie, den deutlich besseren Start. Nachdem Nick Dukat in der zweiten Minute noch in allerhöchster Not klärte, nutzte Johannes Rekow wenig später seine Freiheiten nach einem Stellungsfehler und traf per Flachschuss zum 1:0 (6.). Auch im weiteren Verlauf kamen die Belitzer mit dem Rückenwind auf dem Kunstrasenplatz nicht zurecht. Der Gegner machte das Spiel im Mittelfeld eng und ließ die Gäste mit Zweikampfstärke kaum zur Entfaltung kommen. Die sporadischen Steilpässe waren durch den Rückenwind zudem kaum zu erlaufen. So erarbeitete sich United deutliche Vorteile und erspielte sich einige Torchancen. Nachdem Torwart Andreas Rachow noch dreimal stark parierte (8., 14., 25.), erhöhte Danny Passehl nach einem missglückten Klärungsversuch auf 2:0 (18.). Erst zum Ende der ersten Hälfte konnten sich die Belitzer zumindest etwas stabilisieren und kamen durch Marco Loppnow aus Nahdistanz zur ersten echten Tormöglichkeit (40.). Stattdessen brachte schwaches Abwehrverhalten auf der anderen Seite aber noch einen Foulelfmeter ein. Mark Lohan verwandelte diesen auch sicher zum 3:0-Halbzeitstand (42.).
    Nach dem Seitenwechsel änderten sich die Vorzeichen aber, denn die Gäste kamen mit dem Gegenwind plötzlich deutlich besser zurecht. Eine maßgenaue Flanke von Mario Rahmel versenkte Marco Loppnow am langen Pfosten per Direktabnahme zu seinem sechsten Saisontor (50.). Zwar kam der Gegner bei seinen Gegenangriffen weiterhin zu Torchancen (54., 59., 64.), doch bestimmten die Belitzer fortan die Partie und drängten auf den Anschlusstreffer. Nachdem bei einem klaren Foulelfmeter Schiedsrichter Mirko Tomaschek die Sicht verdeckt war, brachten auch gute Möglichkeiten von Martin Kracht und Christian Block nicht das erhoffte 2:3 ein. Erst in der Schlussminute versenkte Mario Rahmel eine gute Freistoßhereingabe von Marco Loppnow zu seinem fünften Saisontor. Letztlich reichte die verbleibende Zeit aber nicht aus, um die Niederlage noch abzuwenden. Das 4:2 gegen aufgerückte Gäste hatte mit dem Abpfiff dann nur noch statistischen Wert.


    Fazit: Ein vom Wind geprägtes Spiel. Nach dem 0:3-Halbzeitrückstand waren wir drauf und dran, das Spiel noch zu drehen. Der Anschlusstreffer zum 2:3 kam allerdings zu spät.


    Torfolge:
    1:0 Rekow (6.)
    2:0 Passehl (18.)
    3:0 Lohan (42./FE)
    3:1 Loppnow (50.) – Mario Rahmel
    3:2 Mario Rahmel (90.) – Loppnow
    4:2 Matthies (90.+2)


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski, Wichmann, C. Jonischkies, Loppnow, Tempelmann, Riemann, Bahr (55. M. Kracht), Dukat (55. Block), Mario Rahmel
    United: Lüdigke, Kaffka, Meyer, Wendt, Fleischer, Jenß (80. Matthies), Rekow, Goebels, Passehl (77. Hentschke), Werner, Lohan (66. Nimiczeck)


    Schiris: Mirko Tomascheck, Andre Sens, Peter Turzer
    Z: 35 (15 Belitzer)

  • SV Klein Belitz – SG Fiko Rostock 3:0 (3:0)


    Der SV Klein Belitz fuhr am 20. Spieltag der Kreisoberliga seinen neunten Saisonsieg ein. Gegen die SG Fiko Rostock stand letztlich ein souveräner 3:0-Erfolg zu Buche.
    Gegen den in der Rückrunde immer noch punktlosen Gegner erwischten die Gastgeber dabei einen Start nach Maß. In der neunten Minute führte der erste echte Torschuss bereits zum 1:0. Nach gutem Zuspiel von Chris Jonischkies benötigte Marco Loppnow aus spitzem Winkel allerdings etwas Mithilfe des Torhüters für sein siebtes Saisontor. Im weiteren Verlauf blieben die Belitzer dann weiter dominant und ließen vorerst nur eine klare Torchance zu, die Schlussmann Alexander Kaussow stark parierte (21.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Marco Loppnow nach einem Traumpass von Rico Bahr auch schon seinen Doppelpack geschnürt (16.). Nach weiteren gut herausgespielten Möglichkeiten (22., 23.) erhöhte Martin Kracht nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite auf 3:0 und sorgte gegen die schlechteste Abwehr der Liga bereits für eine Vorentscheidung (31.). Trotz der klaren Führung wirkte die Heimelf bis zur Pause aber plötzlich nicht mehr souverän. Teils einfache Ballverluste und schlechtes Defensivverhalten luden den Gegner noch zu Torchancen ein (33., 42.). Die höchste Halbzeitführung seit 18 Monaten hatte aber dennoch Bestand.
    Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Belitzer dann nicht mehr zu ihrem gradlinigen Spiel zurück. Zwar hatte die Truppe die Chancenvorteile weiter auf ihrer Seite, strahlte aber nur noch wenig Dominanz aus. Bei guten Möglichkeiten durch Mario Rahmel (46./Pfosten, 66./gehalten), Marco Loppnow (60./auf Linie geklärt) und Daniel Cerncic (73., aus Nahdistanz drüber) verpassten es die Gastgeber auch weitere Treffer nachzulegen. Dass auf der anderen Seite letztlich zum vierten Mal in dieser Saison „die Null“ stand, war zudem der schwachen Chancenverwertung des Gegners zu verdanken (65., 80., 85.), der somit nichts mehr am insgesamt deutlichen Endergebnis änderte.
    Während sich die Belitzer durch den Erfolg weiter in der oberen Tabellenhälfte festsetzten, rutschte Fiko sechs Spieltage vor dem Ende auf einen direkten Abstiegsplatz ab.


    Fazit: Nach dreißig starken Anfangsminuten und einer 3:0-Führung war das Spiel bereits entschieden. Danach verpassten wir es zwar mehr Souveränität in unser Spiel zu bringen, doch waren auch Torchancen für einen höheren Sieg vorhanden.


    Torfolge:
    1:0 Loppnow (9.) – C. Jonischkies
    2:0 Loppnow (16.) – Bahr
    3:0 M. Kracht (31.) – Loppnow


    Belitz: Kaussow, Cerncic, Marcinkowski (55. Suchland), Wichmann, C. Jonischkies, Tempelmann (55. Gustke), Riemann, M. Kracht, Bahr (80. D. Kracht), Loppnow, Mario Rahmel
    Fiko: Horozovic, A. Graap, Elstner, Holtz (74. Ron. Graap), Beyer, Reinke, Müller, Kauffeldt, Rob. Graap, Brockmann, Alexandrescu (70. Sieg)


    Schiris: Phillipp Tautenhahn, Dominic Seeburg, Andreas Karsch
    Z: 75 (5 Gäste)

  • TSG Neubukow – SV Klein Belitz 0:7 (0:4)


    Der SV Klein Belitz bestätigte seine zuletzt gute Form und landete am vergangenen Sonnabend einen in der Höhe völlig überraschenden 7:0-Kantersieg bei der TSG Neubukow.
    Beim zuvor viertbesten Rückrundenteam fand die Dethloff-Truppe von Beginn an gut in die Zweikämpfe und überzeugte durch schnelles Umschaltspiel. Nach Ballgewinn im Mittelfeld und Steilpass von Mario Rahmel lupfte Marco Loppnow den Ball früh zum 1:0 in die Maschen (9.). Der Gegner kam in der Anfangsphase zwar ebenfalls zu Strafraumszenen, doch brachten diese letztlich nur wenig Torgefahr. Auf der anderen Seite brannte es bei nahezu jedem Angriff gleich lichterloh in Neubukows Defensive. Nachdem Marco Loppnow zunächst noch vergab (19.), zeigten sich die Belitzer bis zur Pause dann äußerst Effektiv. Ein Doppelpack von Mario Rahmel (22., 44.) sowie der zehnte Saisontreffer von Marco Loppnow (37.) führten somit zu einem unwirklich erscheinenden 4:0-Halbzeitstand.
    Nach dem Seitenwechsel versuchte die TSG durch taktische Umstellungen seinerseits endlich Druck aufzubauen. Die Gäste gerieten zunächst auch unter Bedrängnis und ließen durch Robert Steinke die erste klare Torchance zu (51.). Die Fußabwehr von Torwart Alexander Kaussow blieb aber zugleich auch seine letzte Rettungsaktion in dieser Partie. Nachdem Rico Bahr den gegnerischen Schlussmann mit einem Kunstschuss aus 30 Metern Torentfernung überlistete, war der dritte Sieg gegen Neubukow in Folge endgültig besiegelt (61.). Die Belitzer ließen in der Folge nicht nach und kamen weiterhin zu Möglichkeiten (65., 80.). Nach Vorlage von Chris Jonischkies schnürte Marco Loppnow in der 74. Minute seinen Dreierpack und erhöhte auf 6:0. Letztlich blieb dem stark aufgelegten Angreifer auch der Schlusspunkt vorbehalten. Nach Vorlage von Nick Dukat traf der 28-jährige zum 7:0-Endstand und sorgte mit seinem insgesamt vierten Treffer noch für den höchsten Auswärtssieg in einem Punktspiel seit über 18 Jahren (8:0 beim TSV Bützow II).
    Nach dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen schoben sich die Belitzer zunächst sogar auf den fünften Tabellenplatz vor.


    Fazit: Ein in der Höhe völlig überraschendes aber zugleich verdientes Ergebnis. Aus einer sicheren Defensive trugen wir unsere gradlinigen Angriffe vor und erzielten letztlich den höchsten Auswärtssieg seit über 18 Jahren.


    Torfolge:
    0:1 Loppnow (9.) – Mario Rahmel
    0:2 Mario Rahmel (22.) – Bahr
    0:3 Loppnow (37.) – Mario Rahmel
    0:4 Mario Rahmel (44.) – Loppnow
    0:5 Bahr (61.) – Mario Rahmel
    0:6 Loppnow (74.) – C. Jonischkies
    0:7 Loppnow (85.) – Dukat


    Belitz: Kaussow, Cerncic, Suchland (68. Gustke), Block, Wichmann, C. Jonischkies, Riemann, M. Kracht, Bahr, Loppnow, Mario Rahmel (75. Dukat)
    Neubukow: Krüger, Bölt, Pannenborg, Hallmann, Neubert, Burmeister, Nunes de Amaral, Koziolek (77. Wulf), Steinke, Alkalaf, Rosentreter (44. M. Tessnow)


    Schiris: Mirko Tomaschek, Altan Firat Boz, Henrik Neupauer
    Z: 40 (10 Belitzer)

  • SV Klein Belitz – SV Parkentin 1:2 (1:2)


    Am 22. Spieltag der Kreisoberliga musste der SV Klein Belitz seine achte Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den Tabellenzweiten aus Parkentin bestätigte die Dethloff-Truppe zwar die guten Leistungen der Vorwochen, unterlag am Ende aber knapp mit 1:2.
    Im ersten Durchgang wirkte das Belitzer Spiel allerdings noch zerfahren. Vor allem die Defensive hatte oftmals mit Zuordnungsproblemen zu kämpfen. So auch in der sechsten Minute, als Dominic Höpfner den Gegner nach zuvor drei Partien ohne eigenen Treffer, mit 1:0 in Führung brachte. Auf der anderen Seite gelang es aber auch die gute Gästeabwehr mit insgesamt nur 16 Gegentoren in Bedrängnis zu bringen. Nachdem Marco Loppnow zunächst noch freistehend scheiterte (17.), erzielte Martin Kracht in der 19. Minute den 1:1-Ausgleich. Dabei nutzte der Flügelläufer ein Zuspiel von Mario Rahmel für sein fünftes Saisontor (19.). Allerdings hatte dieses Ergebnis nur kurzzeitig Bestand, denn wenig später markierte Michael Hub nach Einzelleistung und Flachschuss aus 20 Metern Torentfernung die erneute Gästeführung (28.). Dennoch blieb es gegen das auswärtsstärkste Team der Liga jederzeit eine ausgeglichene Partie. Während die Belitzer vor der Pause aber zu keiner klaren Tormöglichkeit kamen, hatte Felix Römhild für Parkentin nach einem Eckball noch einen weiteren Treffer auf dem Fuß (41.).
    Nach dem Seitenwechsel investierten die Gäste dann aber zunehmend weniger in die Partie. Nachdem Torwart Alexander Kaussow in der 53. Minute im Nachfassen parierte, waren klare Torchancen nur noch auf der anderen Seite zu verzeichnen. Die Gastgeber zeigten insgesamt eine tolle Moral und drängten im weiteren Verlauf auf den Ausgleich. Nach einem Schussversuch von Rico Bahr (48.) verfehlte Christian Riemann zweimal nur knapp das Gehäuse (59., 67.). Die beiden besten Möglichkeiten vereitelte allerdings Torwart Hannes Flügel, der gegen Christian Riemann (54.) und Marco Loppnow (71.) jeweils stark parierte und seiner Mannschaft letztlich den knappen Sieg über die Zeit rettete.
    Trainer-Fazit Bodo Dethloff: „Nach einer zerfahrenen ersten Hälfte konnten wir im zweiten Durchgang voll überzeugen. Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Truppe, weil sie nie aufgegeben hat und bis zum Schluss um den Ausgleich gekämpft hat.“


    Torfolge:
    0:1 Höpfner (6.)
    1:1 M. Kracht (19.) – Mario Rahmel
    1:2 Hub (28.)


    Gelb-rot: Hub (90.+1/Parkentin)


    Belitz: Kaussow, Cerncic, Marcinkowski, Block, Wichmann (46. Dukat), C. Jonischkies (55. Gustke), Riemann, M. Kracht, Bahr, Loppnow, Mario Rahmel
    Parkentin: Flügel, R. Schulz, Römhild, Schimnick, Lenz, S. Matz, Höpfner (73. Klenzendorf), Dunskus, Hasse, Hub, Bausen (79. Buchholz)


    Schiris: Steffen Wagenknecht, Andreas Presch, Jens Mirow
    Z: 85 (5 Gäste)

  • FSV Kühlungsborn II – SV Klein Belitz 4:1 (3:0)


    Der SV Klein Belitz unterlag am vergangenen Sonnabend bei der Landesliga-Reserve des FSV Kühlungsborn mit 1:4 und bleibt damit gegen die Top Fünf der Liga weiter ohne Punktgewinn.
    Dabei deuteten sich beim heimstarken Gegner (letzte sieben Heimspiele, 19 Punkte, 28:6 Tore) frühzeitig die Kräfteverhältnisse an. Bereits in der zweiten Minute landete der Ball erstmals im eigenen Gehäuse, als Johannes Niemann einen Abstimmungsfehler in der Defensive zum 1:0 nutzte. Während die Gäste auf dem Kunstrasen bis auf einen Torschuss von Rico Bahr (4.) kaum offensive Akzente setzten, stand die Hintermannschaft meist unter Dauerbelagerung. Trotz einiger guter Möglichkeiten des FSV hielt das knappe 0:1 aber bis zur 32. Minute Bestand. Neben dem guten Torwart Alexander Kaussow (14., 24., 26.) retteten auch der Torpfosten (21.) und Chris Jonischkies auf der Torlinie (23.). Die Belitzer kamen erst in der 25. Minute zum ersten vernünftigen Angriff. Nach Zusammenspiel von Rico Bahr und Mario Rahmel wurde der Schussversuch von Nick Dukat aber noch abgeblockt. Zwar stabilisierten sich die Gäste vor der Pause etwas, doch schnürte Johannes Niemann noch seinen Dreierpack und sorgte somit für einen klaren 0:3-Rückstand (32., 39./FE).
    Auch nach dem Seitenwechsel stellte der FSV die bessere Mannschaft und spielte sich weiter klare Chancenvorteile heraus (47./Pfosten, 50., 55., 58.). Als Mario Rahmel in der 63. Minute aber nur durch eine Notbremse gestoppt werden konnte, keimte plötzlich Hoffnung auf. Nach dem zwangsläufigen Platzverweis für Matthias Westphal erzielte Daniel Cerncic seinen vierten direkten Freistoßtreffer in dieser Saison und verkürzte auf 1:3 (64.). Allerdings brachte erneut schwaches Abwehrverhalten wenig später die endgültige Entscheidung ein. FSV-Angreifer René Schultz nutzte seinen Freiraum nach einem Eckball und sorgte gegen seinen Lieblingsgegner (zehn Tore in fünf Spielen) für den 4:1-Endstand. Letztlich waren die Belitzer auf dem ungeliebten Kunstrasen somit wiederholt chancenlos (Letzte vier Spiele, 0 Punkte, 3:17 Tore).
    Trainer-Fazit Bodo Dethloff: „In der ersten Hälfte fehlte uns komplett die Zuordnung, sodass wir keinen Zugriff auf das Spiel bekamen. Nach der Pause fanden wir durch Umstellungen zwar zu mehr Stabilität, doch war der Rückstand bereits zu groß.“


    Torfolge:
    1:0 Johannes Niemann (2.)
    2:0 Johannes Niemann (32.)
    3:0 Johannes Niemann (39.)
    3:1 Cerncic (64.) – Mario Rahmel
    4:1 Schultz (71.)


    Rot: Westphal (63./Kühlungsborn)


    Belitz: Kaussow, Cerncic, Gustke (33. Tempelmann), Suchland (84. Lentz), Block, C. Jonischkies, Marcinkowski, M. Kracht, Bahr, Mario Rahmel, Dukat (81. Schimmler)
    FSV: Nowak, Westphal, Storch, Grossmann, Trzcinski (84. Schreiber), Brossen, Johannes Niemann, Jonathan Niemann (75. Gratopp), Schultz, Stösser (81. Schumann), Balaz


    Schiris: Tom Kruse, Andre Sens, Torsten Schwart
    Z: 50 (14 Belitzer)

  • SV Klein Belitz – UFC Arminia Rostock 1:7 (1:4)


    Der SV Klein Belitz erwischte am vergangenen Sonntag einen gebrauchten Tag und kassierte gegen den UFC Arminia Rostock seine höchste Saisonniederlage. Im Duell der Tabellennachbarn stand letztlich eine 1:7-Heimklatsche zu Buche.
    Gegen den frisch gebackenen Kreispokalsieger deutete sich dabei frühzeitig ein eindeutiges Endergebnis an. Die zwangsläufig erneut umgebaute Defensive hatte von Beginn an mit Zuordnungsproblemen zu kämpfen. Nach zwei überstandenen Großchancen an das Außennetz (3.) und den Querbalken (12.) brachten die nachfolgenden Beiden schon einen 0:2-Rückstand ein. Charlie Frenzel schloss einfache Abwehrfehler souverän mit dem Torerfolg ab (15., 19.). Zwar zeigte sich auf der anderen Seite auch die Gästedefensive nicht immer sattelfest, doch vereitelte der Schlussmann den vermeintlichen Anschlusstreffer von Mario Rahmel (21.). Dagegen sahen sich die Belitzer nach einem sehenswerten Distanzschuss in den Torwinkel (22, Martin Wienecke) und einem sicher eingeschobenem Steilpass (26, Thomas Reimer) plötzlich schon einem 0:4-Rückstand gegenüber. Mario Rahmel sorgte mit seinem achten Saisontor nach starker Vorarbeit von Chris Jonischkies zumindest noch für einen kleinen Hoffnungsschimmer für den zweiten Durchgang (31.).
    In diesem war die Heimelf dann auch weiter um Ergebniskorrektur bemüht und gestaltete das Geschehen gegen defensive Gäste auch mindestens ausgeglichen. Wie bei einem Pfostenschuss von Christian Riemann (47.) ergaben sich auch gute Möglichkeiten, in das Spiel zurückzufinden. Während es aber nicht mehr für eigene Treffer reichte, offenbarte die Hintermannschaft in der Schlussphase erneut große Lücken. So wurde der Gegner letztlich noch zu Kontern eingeladen. Charlie Frenzel (73.) und Thomas Reimer (77., 90.+2) nutzten diese noch zu ihren jeweiligen Dreierpacks aus und schraubten den Spielstand somit noch auf 7:1 in die Höhe.


    Fazit: Mit großen Defensivschwächen luden wir den Gegner zum 0:4-Rückstand ein. Zwar kamen wir auch zu eigenen Möglichkeiten, ließen uns zum Ende aber noch bis zur höchsten Saisonniederlage auskontern.


    Torfolge:
    0:1 Frenzel (15.)
    0:2 Frenzel (19.)
    0:3 Wienecke (22.)
    0:4 Reimer (26.)
    1:4 Mario Rahmel (31.) – C. Jonischkies
    1:5 Frenzel (73.)
    1:6 Reimer (77.)
    1:7 Reimer (90.+2)


    Gelb/rot: Cerncic (87./Belitz)


    Belitz: Krüger, Cerncic, Block, Tempelmann (61. Schimmler), C. Jonischkies, Loppnow, M. Kracht, Riemann, Bahr, Mario Rahmel, Dukat (35. D. Kracht)
    UFC: Seegebrecht, Seeburg, Hantusch, Mews, Lange (17. Schulz), Wienecke, Westendorff (51. Kraatz), Schramm, Hahn, Frenzel, Reimer


    Schiris: Tom Suckow, Steffen Wagenknecht, Martin Haack
    Z: 45 (0 Gäste)

  • SV Klein Belitz – Sievershäger SV 0:7 (0:2)


    Am vorletzten Spieltag der Kreisoberliga empfing der SV Klein Belitz den Sievershäger SV und hatte gegen den Tabellenführer letztlich erwartungsgemäß einen schweren Stand.
    Dabei waren die Gastgeber in den ersten vierzig Minuten der Begegnung noch erstaunlich gut im Spiel. Zwar war der Gegner durch seine spielerische Dominanz von Beginn an klar feldüberlegen, kam aber kaum zu ernsthaften Tormöglichkeiten. Auch die Vielzahl an Eckbällen überstand die neusortierte Belitzer Defensive zunächst schadlos. Auf der anderen Seite erzeugte die Heimelf gegen die beste Abwehr der Liga stattdessen überraschenderweise mehr Torgefahr. Neben einem Kopfball von Chris Jonischkies, der das Gehäuse nur knapp verfehlte, wurde auch der gegnerische Schlussmann noch dreimal gefordert. So klärte Sascha Niefeldt einen Freistoß von Marco Loppnow erst im Nachfassen, bevor er einen Fernschuss von Mario Rahmel stark parierte. Bei der besten Möglichkeit hatte der gut aufspielende Nick Dukat die Führung auf dem Fuß. Nachdem der junge Angreifer sehenswert freigespielt wurde, versagten ihm aber beim Abschluss die Nerven. Kurz vor der Pause fiel der erste Treffer der Partie dann aber doch im eigenen Gehäuse. Der ehemalige Belitzer Stephan Schwemer brachte die Gäste mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze auf die Siegerstraße (40.), ehe Paul Langer die Halbzeitführung nach einem Ballverlust prompt auf 2:0 erhöhte (41.).
    Von diesem plötzlichen Doppelpack erholten sich die Belitzer im zweiten Durchgang dann auch nicht mehr. Zwar hielt die Dethloff-Truppe jederzeit gut dagegen, kam bis zum Ende aber kaum mehr gefährlich in Strafraumnähe. Der Gegner bestätigte im weiteren Verlauf dann seinen Toredurchschnitt von über vier Treffern pro Partie und zeigte sich bis zum Ende unnachgiebig. Fünf weitere Male war Torwart Andreas Rachow dann auch chancenlos, ließ die 0:7-Pleite mit einigen Paraden aber zumindest nicht noch höher ausfallen.
    Während Sievershagen den Landesklasseaufstieg mit seinem 20. Saisonsieg endgültig perfekt machte, haben die Belitzer trotz der vierten Niederlage in Folge einen Platz in der oberen Tabellenhälfte schon vor dem letzten Spieltag sicher.


    Fazit: In den ersten 40 Minuten hatten wir sogar die besseren Torchancen, ehe der spielerisch klar überlegene SSV zur Pause plötzlich doch mit 2:0 führte. Im zweiten Durchgang hielten wir zwar auch jederzeit gut dagegen, konnten den Kantersieg des frisch gebackenen Staffelsiegers aber letztlich nicht verhindern.


    Torfolge:
    0:1 Schwemer (40.)
    0:2 Langer (41.)
    0:3 Schwemer (50.)
    0:4 Schwemer (57.)
    0:5 Kunstmann (69.)
    0:6 Kutzner (75.)
    0:7 Lex (84.)


    Belitz: Rachow, Bahr, Kaussow, Marcinkowski, C. Jonischkies, Loppnow, Kommoß, M. Kracht, Mario Rahmel (88. Schimmler), D. Kracht (67. Tempelmann), Dukat
    Sievershagen: Niefeldt, Kords (77. Arndt), Zeller, Lex, Schwemer, Kunstmann, Langer, Kutzner (80. Westburg), Biemann (67. Oelschlägel), Kuchel, Schlensog


    Schiris: Bastian Steben, Uwe Schultz, Ronny Pohl
    Z: ca. 70 (20 Gäste)

  • Schwaaner Eintracht – SV Klein Belitz 1:2 (1:0)


    Zum vorerst letzten Derby trafen am vergangenen Sonntag die Schwaaner Eintracht und der SV Klein Belitz aufeinander. Während die Warnowstädter durch die 1:2-Niederlage ihre letzte Minimalchance auf den Klassenerhalt verspielten, sicherten sich die Gäste mit dem elften Saisonsieg aus eigener Kraft einen guten sechsten Tabellenplatz in der Endabrechnung.
    Dabei legte die Eintracht zu Beginn ein hohes Tempo vor und hatte frühzeitig drei Torschüsse zu verzeichnen. Torwart Andreas Rachow verhinderte mit einer starken Parade zunächst noch den Rückstand (1.), ehe dieser in der zwölften Minute dann doch folgte. Enrico Will nutzte ein gutes Zuspiel nach einem Belitzer Ballverlust im Mittelfeld und schob souverän zu seinem fünften Saisontor ein. Im weiteren Verlauf gelang es aber, den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Die Kontrahenten rieben sich danach vorwiegend in Mittelfeldzweikämpfen auf. Bis auf einen Schussversuch von Christian Riemann kam die Dethloff-Truppe auch zu keinen nennenswerten Torchancen (18.). Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff bekamen die 70 Zuschauer die nächste echte Strafraumszene zu sehen. Im Anschluss an die Belitzer Dreifachchance nach einem gutem Eckball von Dennis Kracht folgte aus der anschließenden Rudelbildung heraus allerdings der Platzverweis für Abwehrchef Daniel Cerncic (45.).
    Die Überzahl wusste die Eintracht im zweiten Durchgang aber nicht zu ihrem Vorteil zu nutzen. Zwar hatten Eric Ohde (53.), Andre Wegner (60.) und Enrico Will (70.) Möglichkeiten für den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch ergaben sich nun auch für die Belitzer deutlich mehr Räume. Nachdem Marco Loppnow mit einem strammen Distanzschuss vom Strafraumeck den 1:1-Ausgleich markierte (53.), scheiterten der Mittelfeldmotor sowie Christian Riemann jeweils an Torhüter Michael Fischer (60., 66.). In der Schlussphase wiesen die Gäste gegen den zunehmend nachlassenden Gegner dann die größeren Kraftreserven auf. Mit dem unbedingtem Willen gelang es auch erstmals seit fast sieben Jahren ein Spiel in Unterzahl noch zu drehen (2:1 beim Doberaner SV II). Der eingewechselte Nick Dukat avancierte letztlich nach Vorarbeit von Christian Riemann zum Siegtorschützen (86./drittes Saisontor) und bescherte seiner Mannschaft nach zuvor vier Pleiten in Folge noch einen versöhnlichen Saisonabschluss. Die Eintracht muss nach einer schwierigen Saison dagegen erstmals seit 2009 wieder den Gang in die Kreisliga antreten.


    Fazit: Nach starker Schwaaner Anfangsphase und 0:1-Rückstand fanden wir etwas besser ins Spiel. Eine rote Karte brachte uns dann aber den nächsten Rückschlag ein. Mit unbedingtem Willen gelang es aber das Spiel gegen einen zunehmend nachlassenden Gegner noch in einen Sieg zu drehen und die Saison letztlich versöhnlich abzuschließen.


    Torfolge:
    1:0 Will (12.)
    1:1 Loppnow (53.) – C. Jonischkies
    1:2 Dukat (86.) – Riemann


    Rot: Cerncic (45.+2/Belitz)


    Belitz: Rachow, Cerncic, Marcinkowski, Block, C. Jonischkies, Bahr, M. Kracht (18. D. Kracht), Riemann, Loppnow, Mario Rahmel (90. Suchland), Kommoß (68. Dukat)
    Schwaan: M. Fischer, F. Loheit, A. Nimke, Theska, Ritschel (66. Möller), M. Neumann (80. Studzinski), A. Wegner, Ohde, Risch, Brosius, Will


    Schiris: Maik Hohler, Heinz-Jürgen Delzepich, Gundmar Damboldt
    Z: 72 (38 Belitzer)

  • SV Klein Belitz – Hohen Luckwer VFB 7:1 (2:0)


    Der SV Klein Belitz testete am vergangenen Sonntag gegen den Hohen Luckower VFB aus der 1. Kreisklasse und setzte sich eine Woche vor dem Pflichtspielstart mit 7:1 durch.
    Dabei hatte der Gegner in diesem Ortsderby von Beginn an nur zehn Spieler zur Verfügung. Die Gastgeber waren somit auch erwartungsgemäß klar überlegen. Dennoch gaben die Gäste nach wenigen Minuten den ersten gefährlichen Torschuss ab. Zwar wirkte die Hintermannschaft im weiteren Verlauf nicht immer zu einhundert Prozent sattelfest, doch gelang es dem Gegner kaum mehr, sich klare Möglichkeiten zu erspielen. Auf der anderen Seite starteten die Belitzer dagegen zahlreiche Angriffe. Oftmals fehlte im letzten Drittel allerdings die entscheidende Idee bzw. die notwendige Präzision. Durch Mario Rahmel und Neuling Felix Reich entstanden dennoch einige gute Torchancen. Letzterer besorgte mit seinem Premierentor im ersten Spiel auch die 1:0-Führung (15.). Für das 2:0 zeigte sich dann, der nach langer Verletzungspause wiedergenesene Pierre Woschniak zuständig (20.), der insgesamt zu den auffälligsten Akteuren zählte und auf einem guten Weg zu alter Stärke scheint.
    Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Belitzer dann drückend überlegen. Christian Riemann und Mario Rahmel erhöhten dementsprechend auch auf 4:0 (51., 65.). In der Schlussphase wurde der Gegner durch zwei angeschlagene Spieler dann sogar auf eine dreifache Unterzahl dezimiert. Zwar legten Marco Loppnow (76.), Christian Riemann (78.) und Mario Rahmel (80.) noch drei weitere Tore nach, doch tat sich die Truppe spielerisch oftmals schwer. In der Schlussminute tauchten dann sogar nochmal die Luckower im Strafraum auf und belohnten sich gegen den unglücklichen Aushilfstorwart Arne Wichmann noch mit dem Ehrentreffer zum 7:1-Endstand.


    Torfolge:
    1:0 Reich (15.) – C. Jonischkies
    2:0 Woschniak (20.) – Tempelmann
    3:0 Riemann (51.) – Kommoß
    4:0 Mario Rahmel (65.) – Tempelmann
    5:0 Loppnow (76.) – Riemann
    6:0 Riemann (78.)
    7:0 Mario Rahmel (80.)
    7:1 Rohmann (90.)


    Belitz: Wichmann, Bahr, Marcinkowski, Block, Woschniak, C. Jonischkies (46. Kommoß), Tempelmann, Riemann, Reich, Loppnow, Mario Rahmel
    Luckow: Meier, Zille, Rohmann, Marenziehn, H. Jandt, Penzin, T. Jandt, A. Jandt, D. Kracht, Zinke


    Schiri: Tim Heilemann
    Z: 35

  • TSV Langhagen/Kuchelmiß – SV Klein Belitz 1:3 (1:2)


    Der SV Klein Belitz lieferte zum Saisonstart einen erfolgreichen Auftakt ab und zog am vergangenen Sonntag durch einen 3:1-Sieg beim TSV Langhagen/Kuchelmiß in die zweite Runde des Kreispokals ein.
    Dabei startete die Dethloff-Elf schon vielversprechend in die Partie. Nach den ersten überlegenen Minuten besorgte Mario Rahmel auch frühzeitig den 1:0-Führungstreffer (4.). Nach guter Spieleinleitung von Pierre Woschniak und Felix Reich versenkte Rahmel eine anschließend maßgenaue Flanke von Kay Kommoß zu seinem ersten Kopfballtor seit fünfzehn Monaten. Die Gäste blieben auch in der Folgezeit weitgehend überlegen und agierten vor allem über die Flügelläufer Kay Kommoß und Dennis Kracht immer wieder gefährlich. So kam die Truppe durch Marco Loppnow (14./Direktabnahme) und Mario Rahmel (22./Nahdistanz) auch zu weiteren guten Torchancen. Doch auch der Gegner steuerte seinen Teil zu dieser insgesamt gutklassigen Partie bei. Langhagens Angreifer Chris Hildebrandt sorgte somit auch einige Male für Torgefahr (13./gehalten, 15./vorbei), ehe Toni Gerards in der 18. Minute nach einem kapitalen Ballverlust den dennoch überraschenden Ausgleich markierte. Die Belitzer zeigten sich zwar nur wenig geschockt, doch ließen die nächsten Torchancen bis kurz vor der Pause auf sich warten. Nachdem Marco Loppnow noch vergab (42.), spitzelte Mario Rahmel im nächsten Angriff ein Zuspiel von Kay Kommoß durch die Beine des Torhüters zur erneuten Führung ins Netz (42.).
    Auch der zweite Durchgang begann dann gleich mit einem Erfolgserlebnis. Einen eher schmeichelhaften Foulstrafstoß verwandelte Mario Rahmel sicher zu seinem Dreierpack und erhöhte auf 3:1 (47.). Im weiteren Verlauf blieben die Belitzer dann auch ihrer Favoritenrolle gerecht und erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten (Dennis Kracht (48.), Marco Loppnow (50., 58.)). Zwar strahlte auch die Heimelf immer wieder mal Torgefahr aus, doch ließ sich Torhüter Andreas Rachow kein zweites Mal überwinden (52., 60.). Vielmehr lagen die Chancenvorteile weiter auf der anderen Seite. So verpassten Mario Rahmel (82./auf Torlinie geklärt), Dennis Kracht (85./Pfosten) und Daniel Tempelmann (86./Latte) letztlich sogar noch einen höheren Sieg.


    Fazit: In einer gutklassigen Partie kam auch der gegnerische Kreisligist zu seinen Torchancen. Letztlich wurden wir aber unserer Favoritenrolle gerecht und zogen insgesamt souverän in die zweite Pokalrunde ein.


    Torfolge:
    0:1 Mario Rahmel (4.) – Kommoß
    1:1 Gerards (18.)
    1:2 Mario Rahmel (42.) – Kommoß
    1:3 Mario Rahmel (47./FE) – Kommoß


    Belitz: Rachow (85. Krüger), Bahr, C. Jonischkies, Block (87. Wichmann), Tempelmann, Woschniak, Tempelmann, Kommoß, D. Kracht, Loppnow (73. Dukat), Reich, Mario Rahmel
    Langhagen: Kröplin, Köster, Migoda, Tom Gebert, Schröder (70. Sanftleben), Schulz, Tim Gebert, Schmidt (59. Seth), Heiden, Gerards, Hildebrandt


    Schiri: Toralf Ebert (FC Hansa Rostock)
    Z: 65 (17 Belitzer)