Am gestrigen Freitagabend gab es das Nachholspiel zwischen dem BSC Süd 05 und dem EFC Stahl. Obwohl es für beide Mannschaften in der Liga um nichts mehr ging, entwickelte sich ein wirklich gutes Spiel. Direkt von Beginn an spielten beide Mannschaften sehr Direkt und Kampfbetont. Schiedsrichter Jens Cyrklaff aus Laubsdorf wirkte dabei nicht immer sehr souverän und verlor bei einigen Situationen die Kontrolle. Zum Spiel.
In den ersten Minuten des Spiels kontrollierten die Gastgeber die Partie. Umso überraschender das 1:0 für den EFC Stahl in der 8. Minute. Grzegorz Pawluszek nutzte eine Unsicherheit in der Abwehr und traf zur Führung. Danach entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Spielfluss durch Fouls und kleinere Streitigkeiten unter den Spielern gestört. Der Schiedsrichter griff dabei zu spät mit Karten durch. Pause.
In der Pause wurden dann noch die Halbfinalbegegnungen im FLB-Pokal ausgelost. Der FFC Viktoria ´91 trifft auf den BSC Süd 05 und der Sieger der Partie Kolkwitzer SV/EFC Stahl trifft auf den Ludwigsfelder FC (sollte Stahl ins Halbfinale kommen hätten die Ludwigsfelder Heimrecht).
Nach der Pause zogen sich die Gäste zurück und verlagerten sich aufs Kontern. Die Spieler des BSC versuchten nun Krampfhaft den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dabei scheiterten sie immer wieder an der Abseitsfalle und am Torwart des EFC Stahl. In der 75. Minute war es dann wiederum Grzegorz Pawluszek der für die Entscheidung sorgte. Nach einem schönen Konter behielt er die Nerven und schiebt den Ball zum 2:0 für die Gäste ins Tor. Die BSC-Spieler verloren nun etwas die Nerven und kassierten für überflüssige Fouls und Rempeleien Gelbe Karten. Durch diese ständigen Unterbrechungen gab es kaum noch gute Möglichkeiten. In der 90. Minute sah Maik Neumann vom BSC Süd noch die Gelb-Rote Karte da er zu stark den eigenen Spieler beschimpft hat. Es war ein wirklich gutes, kampfbetontes Spiel und der Sieg für den EFC Stahl geht in Ordnung.
Überraschend gut war die Stimmung im Stadion. Etwa 280 Zuschauer (darunter sechs EFC-Fans) waren auf dem Werner-Seelenbinder-Sportplatz. Beide Fangruppen unterstützten ihre Teams und trotz der wenigen Zuschauer hörte sich das richtig gut an. Nach dem 2:0 für die Gäste stürmten dann zwei EFC-Fans den Platz um ihrer Freude freien Lauf zu lassen. Negativ fielen nur zwei ältere Herren auf, die über die gesamte Partie den Linienrichter auf der Tribünenseite zuquatschten.
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