Beiträge von Kuttenking

    "... der gute Herr Professor wird sicher schon diverse Untersuchungen gemacht haben ..."


    Ach und weil all diese Herren irgendeinen 'wichtigen, bedeutenden' Titel haben (Prof. Dr. Gyn. Päd. ... Superfanforscher), sind sie automatisch qualifiziert irgendwelche Einschätzungen ("Befunde") abzugeben - über eine Sache zu der sie NULL Bezug haben ?
    Einer der nie 'so drauf' war, kann es nicht beurteilen was da in einem Menschen vorgeht - egal welchen Titel er hat - dafür sind die einzelnen Charaktere und Motive der Beteiligten einfach zu unterschiedlich. Hooligans lassen sich nun mal nicht in irgendeine Schablone pressen - nach dem Motto: die sind so und so gross, haben diese und jene Schulbildung, diesen Haarschnitt, Zahnlücke und auf der rechten Seite 'n Ohrring ...
    Ursachenforschung ? Das ich nicht lache ... Muss denn immer alles einen Grund, eine Ursache haben ? Kann man nicht einfach mal Spass an irgendwas haben ? Was treibt Leute dazu stundenlang Schach zu spielen oder welche Logik treibt einen eigentlich dazu jahrelang sein schwerverdientes Geld auszugeben und einem Fussballverein hinterherzufahren ?

    @ Tony: "... Gewalt ist weder ein Gefühl, noch eine Emotion ..."


    Wenn ich das Wort Gewalt im Zusammenhang mit Fussballspielen verwende assoziiere ich es in dem Fall mit Aggressionen - das Aggressionen durchaus einen Gefühlszustand darstellen, der sich zuweilen in Form von (emotional geleiteten, impulsiven) Gewaltausbrüchen äussert, ist ja wohl unbestritten ...


    BWG Kille


    P.S.: Laut Wikipedia gibt es übrigends KEINE allgemein aktzeptierte Definition von Gewalt. Von daher darf man da ruhig geteilter Aufassung sein, ohne in irgendwelche Grundsatzdiskussionen oder Wortspiele zu verfallen ...


    Über die Ursachen der Gewalt und Aggression herrscht so wenig Einigkeit wie über ihre Definition. Grob vereinfachend lassen sich jedoch drei Erklärungsansätze unterscheiden:


    • 'Konservative' Autoren neigen zu der "anthropogenen" Annahme, dass Gewalt im Charakter des Menschen liege, also förmlich angeboren sei ...
    • 'Linke' Theoretiker erklären Gewalt "soziogen": Gewalttätigkeit würde durch Erziehung und Sozialisation quasi gelernt oder im Sinne der Frustrations-Aggressions-Hypothese durch eine von Ungerechtigkeit gekennzeichnete Umwelt bewirkt ...
    • Eine relativ weit verbreitete Deutung ist die, dass Erfahrung von Gewalt die Hauptursache für die Anwendung von Gewalt ist. Gewalt erzeuge (Gegen-)Gewalt. Diese Erklärung könnte man "autogen" nennen ...


    Quelle: wikipedia

    "... Merkwürdige Regeln, kann diesen Banditen nichts positives abgewinnen ..."


    Erwartet ja auch Niemand von Dir. 'Mitmachen' ist ja keine Pflicht - die Jungs sind da ziemlich tolerant ... :biggrin:


    BWG Kille

    Auszüge aus "Der besondere Stellenwert des Fussball in der Gesellschaft"
    Digitale Dissertation der FU Berlin


    "Die Gewalt auf den Rängen"


    ... Gebauer weist an dieser Stelle auch auf die Ähnlichkeit zwischen dem Fußballsport und den Aktionen der Hooligans hin. „Offensichtlich geht es um eine körperliche Konfrontation von männlicher Härte. Sportler wie Hooligans heben an ihren Aktionen hervor, daß sie sich mit allen Sinnen spüren: das emotionale Außer-sich-Sein, den Schmerz und die totale Erschöpfung. Beide suchen eine Grenzerfahrung von sich selbst als körperlichen Wesen, die für Männer der aufsteigenden Mittelschichten hoch attraktiv ist.“ ...


    ... Entweder wird der Fan zum Gewalttäter abgestempelt, dessen Motive in einer weitgehend intakten Gesellschaft rätselhaft bleiben, oder er wird zum Opfer katastrophaler gesamtgesellschaftlicher Zustände erklärt. Diese einseitigen Betrachtungsweisen sind schlichtweg falsch ... Gerade das Gewalttäter-Bild ist in der Öffentlichkeit recht fest verankert, da sich die Massenmedien meist dieser Betrachtungsweise bedienen ...


    Hier ist der komplette Artikel als .pdf-File >>>


    BWG Kille

    Kille: "... das Gewalt und Hass daher absolut (oder nur sehr vereinzelt) nicht auf Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit (und was "Sozialforscher" noch so alles gerne auspacken ...) zurückzuführen sind, beweisen übrigends Krawalle und Ausscheitungen seit dem es Fussball gibt ..."


    ExAmigo: "... das seh ich etwas anders, und die Vergangenheit als auch die Gegenwart zeigen das meiner Meinung nach ..."


    @ ExAmigo:


    Aus einem zeitgenössischen Pressebericht um 1900 zum Spiel: Berliner Fussball Club Preussen 1894 vs. Berliner Turn- und Fussball Club Victoria 89
    “... Die unmittelbare Veranlassung hierzu war, dass, als ein dritter Spieler Victoria`s ausgeschlossen werden sollte, das Publicum in einer fuer die Qualitaet desselben ueberaus bezeichnenden Weise fuer Victoria und gegen den Schiedsrichter Partei ergriff, so dass eine weitere Fortfuehrung des Spieles thatsaechlich in Frage gestellt war. Die Scenen, die sich nach Abbruch des Kampfes noch abspielten, spotten jeder Beschreibung. Es mag genuegen, hier zu erwaehnen, dass der Schiedsrichter sich nur mit Muehe vor einer Lynchung seitens des Publicums retten konnte, und das ein "Herr" aus dem Publicum sich nicht entbloedelte, demselben aus der schuetzenden Menge heraus einen Schlag zu versetzen. Dass ferner das Publicum seine Wut an den Spielgeraeten Preussen`s auszulassen versuchte, so dass die Angehoerigen desselben einen wahren Kampf um ihr Eigentum zu bestehen hatten, genuegt wohl, um zu zeigen, dass ein regulaerer Wettkampf von einiger Bedeutung auf dem Tempelhofer Feld vor einem solchen Publicum nicht mehr abgehalten werden kann …”


    Aus einer Pressemitteilung von 1904
    “…Verband Niederlausitzer Ballspielvereine
    Das Spiel Britannia I - Victoria I, Cottbus, wurde vom Schiedsrichter 20 Minuten vor Schluss mit dem Resultat 3 : 1 fuer Britannia wegen einer groben Ausschreitung des Torwaechters Victoria`s abgebrochen. Der Schiedsrichter stellte ihn hinaus, doch widersetzte sich Victoria. Dann ueberflutete das Publikum das Spielfeld und es entstand eine regelrechte Balgerei, so dass an eine Fortsetzung des Spieles nicht zu denken war …”


    Waren die (zumeist bürgerlichen) Zuschauer damals nun alle arbeitslos, ohne Perspektiven und in Plattenbauten wohnhaft oder einfach nur emotional “instabil” ? :biggrin:


    BWG Kille

    "Schiebermeister FCM"


    :rofl: :rofl: :rofl:


    Wie geil ist das denn ... :lach: Fehlt nur noch das einer den BND mit ins Spiel bringt ... auf die Stasi müßt Ihr ja unserem Fall nun verzichten. Ihr habt aber auch ein Pech ... obwohl - irgendwas findet sich bestimmt auch in Moldenhauers Vergangenheit und damit wäre doch alles klar ...
    Hinter dem Konflikt im Nahem Osten steckt übrigends auch der FCM ... wir brauchen Heizöl für unsere neue Rasenheizung damit nie ein Spiel abgesagt wird, die Fans ruhig bleiben und unser Image nicht angekratzt wird ... schreibt die BILD.


    BWG Kille

    "... Vielleicht, kann man auch Erfahrungen Austauschen um erfolgreicher Hass, Gewalt und Rechtsradikalismus aus unserem schönen Sport zu verbannen! ..."


    Man muss da (meiner Erfahrung zu Folge) erst mal differenzieren:
    1. Hass & Gewalt sind Gefühle/Emotionen
    2. Rechtsradikalismus ist eine persönliche, politische Meinung


    Bleiben wir gleich mal bei politischen Meinungen ... Die gehören meiner Meinung nach ganz einfach nicht ins Fussballstadion ! Jeder kann eine haben, aber wenn er neben mir im Stadion steht, soll er sein Parteibuch zu Hause lassen. Mein Club ist eine Religion und keine Partei !
    Appelle oder Kampagnen um Stadionbesucher davon zu überzeugen ihre politische Meinung (egal welcher Richtung) sei falsch und man solle sie doch mal überdenken etc., hat deswegen (meiner Meinung nach) auch nichts im Stadion (oder Programmheften etc.) zu suchen, denn auch das ist ein politisches Bekenntniss. Man sollte vielmehr versuchen jeden Stadionbesucher davon zu überzeugen das er mehr Spass im Stadion hat, wenn er mal einfach nur an Fussball denkt und Politik komplett aus dem Spiel lässt. Das ist sehr wohl möglich - ich persönlich kenne diverse Leute, mit deren politischen Meinungen ich mich ganz sicher nie anfreunden kann, die aber im Stadion einen blau-weissen Schal umhaben, mir nicht die Ohren mit Politmüll volldröhnen und mit denen ich mir, bei einem Tor des 1.FC Magdeburg in die Arme falle.


    Hass & Gewalt oder Liebe & Zuneigung ... sind ureigenste Bestandteile der menschlichen Gefühlswelt. Fussball ohne Emotionen/Gefühle ? Undenkbar !
    Aus genau diesem Grunde wird es auch nie gelingen Gefühlsausbrüche von Fans (ob nun positiv oder negativ bewertet ...) auszuschliessen. Das dabei "Affekthandlungen" (von Emotionen geleitete Gefühlsausbrüche) wie das Werfen einer Flasche, das Bepöbeln des Schiedsrichters etc. nicht ausbleiben, liegt in der Natur des Menschen. Das wir nicht unfehlbar sind und unsere Gefühle zu jeder Zeit unter Kontrolle haben, wird uns spätestens bei deim Anblick eines Fouls auf dem Rasen oder beim "Meckern" eines Spielers klar ...
    Die ganzen Repressionen gegen Fans (mit dem Ziel des "befriedeten", "gewaltlosen" und somit gefühlstoten Stadionbesuchers) sind also völlig sinnlos, diese Utopie kann nur Wirklichkeit werden wenn man allen Menschen den Zugang zu den Stadien verwehrt ...
    Es gibt z.B. -zig Gesetze die das Autofahren regeln sollen, technische Vorschriften, Auflagen, Qualifikationen ... Reglementierung ohne Ende ... und das Ergebniss ? Unfälle und Tote jeden Tag ... Gegen menschliche Schwächen (wie z.B. Gefühlsausbrüche, Adrenalinsucht etc.) helfen keine Verbote.
    Ich bin der Meinung (und zahllose Ereignisse in der Geschichte des Fussballs bestätigen mich darin) das Hass und Gewalt genauso ein Teil des Fussballsports sind wie Liebe und Verehrung und es von daher unmöglich ist dieses auszuschliessen ... Anstatt es einfach zu verbieten, sollte man eher versuchen es in kontrollierte Bahnen zu lenken und so eine Art "Schadensbegrenzung" von (für viele Stadionbesucher) negativen Nebeneffekten die der Fussball (weltweit !) hat, zu betreiben. Das "weltweit" ist meiner Meinung nach ein wichtiger Beleg für meine "These der Emotionen", da es weltweit, in allen Kulturen, Rassen, Hautfarben und Haarlängen, in allen gesellschaftlichen Schichten in allen politischen Richtungen (!) etc. dieselben "Probleme" beim Fussball gibt - das Gewalt und Hass daher absolut (oder nur sehr vereinzelt) nicht auf Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit (und was "Sozialforscher" noch so alles gerne auspacken ...) zurückzuführen sind, beweisen übrigends Krawalle und Ausscheitungen seit dem es Fussball gibt ...


    Quellenangabe: Killes wirrer Schädel


    BWG Kille

    "... Kuttenking, ist doch nicht dein Ernst das gu so etwas gut heisst? ..."


    Doch, ist mein Ernst. Ohne Ausreden, einfach meine ehrliche Meinung.


    Fussballfans werden seit Jahren mehr und mehr wie ein unliebsames Anhängsel behandelt - man vergisst dabei das es die Fans waren die durch ihre Anwesenheit und ihre Emotionen den Fussball zu dem gemacht haben was er heute ist - Volkssportart #1
    Jetzt wo's aber vielen Funktionären nur noch um's Geldverdienen geht, bezieht man diese Fans in seine Planungen (z.B. Spielansetzungen oder wie im Stendaler Beispiel, -absagen ...) einfach gar nicht mehr ein. Gerade Auswärtsfahrende sind doch gar nicht mehr gewollt - das Ausrasten der Rostocker in Stendal ist nur ein Beispiel für die Konsequenzen die das Ausgrenzen der Fans und ihrer Interessen aus IHREM Sport haben kann (und in Zukunft beim Weiterführen dieser Taktiken von seiten des DFB/DFL sicherlich vermehrt haben wird).


    Der Druck der seit Jahren auf die Fans ausgeübt wird muss ja irgendwo hin. Nach hinten ausweichen geht nicht mehr - NULL Freiräume - die Fans stehen ja schon mit dem Rücken an die Wand. Es gibt nur noch zwei Möglichkeiten ... sie (die Fanszenen und ihre eigene Kultur) lösen sich durch den Druck auf, oder sie "drücken" zurück. Die Freiräume für Fans, die's früher noch gab, wo man flexibel sein konnte und mal hierhin, mal dorthin ausweichen konnte, gibt's inzwischen nicht mehr ... Fussballfans, werden allgemein von DFB und Polizei nur noch als ungeliebtes "Sicherheitsrisiko" eingestuft, so behandelt und praktisch in diese Rolle gezwängt - Resultat: siehe Stendal.


    RECLAIM THE GAME !


    BWG Kille

    "... Aber ich denke man kann ableiten das unter den Interessierten viele Verfechter solcher Aktionen sind ..."


    Ja, und gehöre auch dazu ! Scheiss doch auf's Niveau ... (Was für'n Niveau überhaupt ? Fussballfans sind doch alles minderbemittelte Proleten mit dem geistigen Horizont einer knieenden Ameise ...)
    Diese Vorfälle zeigen mir nur das trotzdem der Bundesliga-Fussball zur sterilen, leblosen "Ware" geworden ist, die Fussballfans immer noch lebendige Wesen mit Emotionen sind !


    Das hat sich der DFB selber zuzuschreiben (und die allseits bekannte "Deeskalations-WM-Taktik" der Polizei hat sicherlich auch eine Rolle gespielt ... ohne dabei gewesen zu sein behaupte ich das einfach mal so - steinigt mich, aber ich habe zu viel Scheisse erlebt um an etwas anderes zu glauben).


    BWG Kille

    @ D.Wosz: „…möchte wissen wo Deine Quellen liegen …“


    In alten „fuwo“s und Internetmedie, z.B. auch hier auf diesen Seiten … (klick oben auf „Statistik“, „Historisch“, „Zuschauerzahlen“ …)


    @ connewitzchaot: „…Trotzdem bin ich durch die DDR-Statistik informiert, dass der HFC öfters mehr Fans in der Saison hatte als umgekehrt ...“


    Stimmt. Früher schon. Da war der HFC seit 1966 14x und der FCM 12x „interner Zuschauerkrösus“. Dieses Verhältnis dürfte sich allerdings in den letzten 10 Jahren endgültig zu unseren Gunsten gewendet habe.


    1965-66: HFC 12,000 / FCM 7,800
    1966-67: HFC 11,500 / FCM 10,300 (Liga)
    1967-68: HFC 15,300 / FCM 14,000
    1968-69: HFC 17,000 / FCM 14,300
    1969/70: HFC 15,600 / FCM 11,300
    1970-71: HFC 17,600 / FCM 9,800
    1971-72: FCM 22,200 / HFC 13,600
    1972-73: HFC 12,400 / FCM 12,200
    1973-74: FCM 16,000 / HFC N/A (Liga)
    1974-75: FCM 23,000 / HFC 13,700
    1975-76: FCM 19,000 / HFC 14,800
    1976-77: FCM 16,200 / HFC 13,600
    1977-78: HFC 17,000 / FCM 14,100
    1978-79: HFC 13,800 / FCM 12,700
    1979-80: HFC 18,200 / FCM 12,800
    1980-81: HFC 14,500 / FCM 13,700
    1981-82: FCM 13,000 / HFC 10,900
    1982-83: FCM 14,600 / HFC 11,100
    1983-84: FCM 12,800 / HFC 10,500
    1984-85: FCM 9,300 / HFC N/A (Liga)
    1985-86: FCM 8,200 / HFC N/A (Liga)
    1986-87: FCM 11,000 / HFC N/A (Liga)
    1987-88: HFC 12,700 / FCM 10,100
    1988-89: HFC 10,600 / FCM 6,600
    1989-90: FCM 8,600 / HFC 7,600
    1990-91: HFC 8,100 / FCM 3,400


    Man sollte dabei allerdings auch Betracht ziehen das die meisten HFC-Fans direkt aus dem Umland von Halle kamen, also mal eben so 'auf die Schnelle' zum Heimspiel gehen konnten, wärend für viele FCM-Fans die Anreise zum Heimspiel der zu einem Auswärtsspiel gleichkam. Es wäre von daher mal ganz interessant wenn man auch die Auswärtszahlen dieser Jahre zum Vergleich hätte. Ich bin mir ziemlich sicher das wir da mit Union Berlin und Chemie Leipzig ganz vorne gelandet wären, während Heimzuschauerkönig Dresden z.B. im Vergleich relativ harmlose Zahlen an Auswärtsfans hatte. Meiner Meinung nach zeigt sich doch gerade in dem Auswärtsmob wie viele Fans eines Vereins wirklich zu ihrem Club stehen. Zuschauer ist das eine, Fans eine ganz andere Welt …


    @ hallore: „…Jaja, ihr habt den längsten ...“


    Bewundert Ihr unsere Spieler nach dem Duschen also immer noch heimlich durch die Fenster der Spielerkabinen …


    BWG Kille

    "... falsch gerechnet ich sagte ja nicht das sie im Stadion waren-zur Erinnerung
    Zuschauerdurchnitt 1990/91
    HFC 11399
    FCM 3456 ..."


    Na, Du bist ja süss ... Keine Angst, Geschichte und Mathematik kommen bestimmt nächstes Jahr auf den Lehrplan. Dafür fällt dann aber wahrscheinlich Schulgarten und Heimatkunde bei Dir aus ...


    zur Erinnerung: "... Wir waren in Magdeburg 1500 Mann …“
    Das die nicht im Stadion waren ist klar, vielleicht haben sie sich ja auf dem Weihnachtsmarkt ihre Rute abgeholt ?


    1990-91:
    28. September 1990, HFC-FCM 2:0, 6,000 Zuschauer
    6. April 1991, FCM-HFC 2:0, 3,500 Zuschauer


    Zuschauerdurchschnitt HFC: 8,000 (Tabellenvierter, Aufstieg 2.Bundesliga)
    Zuschauerdurchschnitt FCM: 3,400 (Tabellenzehnter, Abstieg Amateuroberliga)


    Viele Grüsse in die Baumschule ...


    Kille

    @ Torjäger SDL und Stiedi:


    Ich schrieb ja extra "war" ... Das es heute keine grossen FCM-Enklaven mehr ausserhalb von Magdeburg geben dürfte ist auf Grund der mitterweile fast 15-jährigen Erfolglosigkeit (mehr oder weniger ...) des Vereins schon klar.
    Ich gehe aber auch davon aus, das die Altmark bei einem eventuellen Aufstieg des 1.FC Magdeburg in die Regionalliga/2.Bundesliga und einer dortigen Etablierung, durchaus wieder zum Einzugsgebiet gehören würde.


    [Blockierte Grafik: http://www.elbambu.de/fcm/fotoarchiv/1990_cfcfcm_05.jpg]
    1990 in Chemnitz - rechts im Bild: "Stendal grüsst den FCM" =)


    BWG Kille

    „…In Magdeburg ist einiges möglich …“


    Das denke ich auch (und nicht nur weil ich FCM-Fan bin ..).
    Man muss mal bedenken, das der 1.FC Magdeburg nicht wie Brandenburg, Halle, Rostock, Union, Dresden, Cottbus, Aue etc. in der 2. (geschweige denn 1. Bundesliga) spielte und so (auch wenn, wie bei einigen Vereinen zumindest, nur kurzzeitig) für die Bindung von Zuschauern, für Begeisterung in der Region (siehe Aue und Cottbus z.B.), sorgte, sondern seit 1991 durchweg unterklassig ist. Wenn man jetzt aber die Zuschauerzahlen der letzten Jahre betrachtet gehört der FCM aber immer noch zu den Zuschauermagneten (der jeweiligen Liga natürlich). Auswärtstechnisch würde ich die FCM-Fans sogar ganz weit oben ansiedeln. (Das wäre übrigends auch mal ein interessantes Thema …) Man stelle sich vor das der FCM endlich einmal in die 2.Liga aufsteigen und so etwas für die Gunst der breiten Masse an Zuschauern tun würde …: „… Mütter sperrt Eure Töchter weg, die Clubfans kommen ! …“ :ja:


    @ Stiedi: „…Das war ja jetzt wohl bloß nen schlechter Scherz von dir …“


    Auch wenn’s Dir eventuell weh tut – aber die Altmark und auch Stendal selber waren schon immer fest in blau-weisser Hand ! Ich kann mich noch gut an den „Fanclub Stendal“ erinnern. Richtige „Haudegen“ dabei … Die hatten ihre Zaunfahne immer in so’nem kleinen Pappköfferchen mit Aufschrift „Fanclub Stendal“ dabei. Sogar ein Fanzine („Stendaler Roland“) gab’s da.


    [Blockierte Grafik: http://www.elbambu.de/fcm/fotoarchiv/1980er_fcmfans_02.jpg]
    Der Fan ganz links im Bild hält einen "Fahnenkoffer" mit der Aufschrift "Fan-Club Stendal"


    FCM-Fans gab’s seit dem „FCM-Hype“ der 70’er eigentlich immer überregional. Ob in Berlin, Potsdam, Leipzig, Schwerin, Neubrandenburg, Gera … FCM-Fanclubs gab’s überall - und das Ruhrgebiet kommt auch noch dran … =)


    @ D.Wosz: „… Wir waren in Magdeburg 1500 Mann …“


    Wann ?! Im letzten Dezember ganz sicher nicht ! Das wäre ja gleichbedeutend einem knappen Drittel der Gesamtzuschauerzahl … Ich bin zweimal durchs Stadion geschlendert und Hallenser sah ich nur im Gästeblock. Aber der war für Eure sonstige Anzahl in MD zugegebenermassen durchaus ansehnlich. Ich schätze mal ca. 500 HFC’er.


    @ BFC-Mitte: „…Die meisten Fans hat aber Manchester United …“


    Endlich mal einer der Ahnung hat … :biggrin:


    BWG Kille

    @ arma, ähm, Legende ... =)


    Das Streich nach der Saison 1989-90 nach Braunschweig wechseln würde, stand schon vor Abschluss der Spielzeit fest und er bescherte uns, den Fans, als Abschiedsgeschenk die beste Saisonleistung einer FCM-Mannschaft seit den 70er Jahren.
    Fast bis zum Abpfiff des letzten Spiels in Karl-Marx-Stadt, kämpfte der Club seit langem mal wieder um den Meistertitel ! Als er uns dann in Richtung Braunschweig verliess, hinterliess er eine Truppe die zum Besten gehörte, was Ostdeutschland damals zu bieten hatte. Normalerweise wäre es kein Problem gewesen mit dieser Mannschaft die Qualifikation für die 2. oder sogar die 1. Bundesliga zu schaffen. Aber irgendwie konnte der neue Trainer „Keule“ Mewes die Erfolge der vorherigen Saison nicht wiederholen. Die grössten Fehler wurden allerdings vom damaligen Vorstand gemacht. Der Präsident (Uwe Boegelsack) stritt sich mit dem damaligen Hauptsponsor „Jägermeister“ (500,000 DM/Saison, an dessen Verpflichtung übrigends auch ein Achim Streich beteiligt war …) und brachte so Unruhe in den Verein, Topstürmer Uwe Rösler wurde in der Winterpause (als der FCM Tabellenneunter war und es klar wurde das es sehr eng mit einer direkten Qualifizierung für die 1. oder 2. Bundesliga wurde, es also um Alles oder Nichts ging !) für 1,2 Millionen DM an Konkurrent Dynamo Dresden verkauft und als „Ersatz“ kamen Jaroslav Flisnik (17) und Anatoli Demjanenko (31). Auf die Frage der „fuwo“: „Wer denn in Zukunft die Tore für den FCM schiessen soll“ antwortete Mewes: „Wuckel und Flisnik“ – Was für ein Witz ! Markus Wuckel war zu dem Zeitpunkt noch im Aufbautraining nach seinem schweren Verkehrsunfall (Beckenbruch …) und Flisnik spielte den Rest der Saison sage und schreibe 3 Minuten. Der abgehalfterte Demjanenko brachte es immerhin auf drei Spieleinsätze, aber auch da – Tore ? Fehlanzeige. Auch der von Dresden verpflichtete Uwe Jähnig (Mittelfeld/Sturm) brachte es in 13 Spielen nur auf einen Treffer. Die Jungs die ein Jahr vorher unter Achim Streich als Trainer noch um den Meistertitel spielten, wurden jetzt auf einmal nur noch 10. ! Auf welche Art und Weise man dann anschliessend die Qualifikationsrunde (Gruppenletzter hinter Brandenburg, dem FC Berlin und Union) verkackte war nur noch traurig …
    Schuld daran hat für mich ganz klar die damalige Vereinsführung. Die haben uns damals dahin „gewirtschaftet“ wo wir jetzt noch sind – in der Amateuroberliga ! Streich ? Den trifft daran ganz sicher keine Schuld. Die hatte die alte, sture und unfähige Clubführung, die in der wohl wichtigsten Spielzeit des FCM mitten in der Saison anfängt die Mannschaft umzustrukturieren, rumzuexperimentieren, Unruhe in den Verein bringt und zu guter Letzt es nicht fertig brachte mit einem sehr guten Spielerpotenzial (Heyne, Stahmann, Siersleben, Cebulla, Gerlach, Minkwitz, Laeßig, Grempler, Enge, Schwerinski, Köhler …) den rettenden 6. Platz zu erreichen und sich bis zum Ende (im wahrsten Sinne des Wortes …) schützend vor den Trainer stellte. Seilschaften …


    Das ein paar Jahre später in Magdeburg versucht wurde endlich einen Verein in den bezahlten Fussball zu führen verwundert daher eigentlich nicht. Traurig war das dieser Verein Fortuna heissen sollte und nicht 1.FC … Bleibt die Frage nach dem „Warum“ – Warum war dies überhaupt möglich ? War man in der Vorstandsetage der Nummer 1 in der Stadt, beim 1.FC, eventuell ganz zufrieden mit der Kleinkrämerei in der Oberliga, hatte man keinerlei Ambitionen mal aufzusteigen, etwas zu erreichen ? Das würde allerdings die „Glanzauftritte“ der damaligen Clubmannschaft vor 3-400 Zuschauern (oder die Arbeitsverweigerung mit zwei verschossenen Elfern gegen Lichterfelde beim „Spiel der Spiele“ – 1:2 – als Konsequenz qualifizierte sich Hertha Zehlendorf für die neue 3.Liga und wir durften noch eins runter … fassungslose, weinende Fans im EGS und das erste Mal das FCM-Spieler von den eigenen Fans in der Kabine geohrfeigt wurden !) erklären, genau wie die Tatsache das das „Kunstprojekt Fortuna“ unter der Regie von „Pulle“ Hempel (in den glorreichen 70‘er Jahren eine große Nachwuchshoffnung im Sturm des 1.FC) und Rolf Döbbelin, unterstützt von Rother, Siersleben, Lange, Heitzmann, Müller, Reinke, Potyka, Landrath , Westendorf (alles ehemalige Clubspieler mit der Erfahrung von über 1000 Spielen für den FCM) begann, dem 1.FC das Wasser abzugraben. Richtig bewusst was da abläuft, wurde uns das erst als auch Achim Streich die Fronten wechselte und Präsident bei Fortuna wurde.
    Mann, was haben wir Fortuna dafür gehasst !
    Aber wenn man jetzt mit einem gewissen Abstand mal überlegt: War nicht auch ein wenig Neid dabei ? Man sah, bei denen passiert was und bei uns … Was hat denn vor allen Dingen diese ganzen ehemaligen Clubgrössen dazu getrieben sich auf einmal bei Fortuna zu engagieren und (gewollt oder nicht) gegen den 1.FC Magdeburg zu arbeiten ? War es vielleicht so das die damalige Clubführung beim 1.FC wirklich nie Ehrgeiz entwickelte, völlig plan- und vor allem perspektivlos vor sich hinexistierte und jeden der mit Ambitionen vorstellig wurde und einen Magdeburger Fussballverein hochbringen wollte, abwies und vergraulte ? Keine Ahnung … Auf jeden Fall trafen die sich alle bei Fortuna und nicht beim Club.


    Im Nachhinein bin ich natürlich froh das es für uns noch mal gut ausging, aber irgendwo bin ich auch ein wenig dankbar das es die „Zeit mit Fortuna“ gab. Erst einmal erschien es mir als ob dadurch wieder Leben in den Club kam (Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft) und die Derbies waren doch eine geile Abwechslung gegenüber dem sonstigen Oberligaalltag (Nichts gegen Zeulenroda oder Borna, aber 130 Zuschauer bei Chemnitz II waren halt nicht der Kracher …). Endlich mal wieder eine volle Kurve und sogar Gästefans im EGS (die Fortunen hatten da immer so’ne Bande von vielleicht 30-40 Glatzen aus Olvenstedt oder so ähnlich …) bei denen man „mal im Block vorbeischauen“ konnte – war schon lustig, als das auf einmal „ganz normale Zuschauer“ sein wollten …


    Nachtragen tue ich das dem Streich nicht, dafür hat er vorher zuviel für den Club geleistet, als das man ihm jetzt wegen einem Fehler den Schal um den Hals zuziehen sollte. Da gibt’s andere die dem Club wirklichen Schaden zugefügt haben …


    Für mich wird Achim Streich immer einer der ganz Grossen bleiben, einer wegen dem ich „als kleener Piepel in Fussball jejangen“ bin …


    BWG Kille

    "... Ich habe in meinem ganzen DDR_Fußballfanleben niemals nie auch nur einen echten Fußballfan gesehen, der ohne Androhung von Gewalt,
    freiwillig (!!!) mit einer DDR-Fahne zum Fußballspiel gegangen wäre ..."


    100%ig unterschreib ! Ich kannte in meinem (relativ grossen und auch vereinsübergreifenden) Bekanntenkreis auch Keinen der das gebracht hätte !


    Genausowenig wie da irgendjemanden die DDR-Auswahl ("National"mannschaft gab's für uns nur eine ...) bejubelt hat. Man hat es sich aus sportlichem Interesse angeschaut, als Zuschauer eben, aber als Fan ? Nee - Im Gegenteil - bei Auslosungen (EM, WM, EC ...) wurde immer gehofft das Deutschland (oder der jeweilige Lieblingsverein aus'm Westen) mal in einem Ostblockland spielte, das man bereisen durfte. Selbst Poster von FCM-Spielern im DDR-Auswahltrikot kamen bei mir nicht an die Wand, obwohl da sonst jeder Papier- oder Stofffetzen von den Glorreichen landete - solange er blau-weiss war ...
    Alles was den Hammer, Zirkel, Ährenkranz als Emblem trug symbolisierte den Staat und der war daran Schuld das wir z.B. nicht zu den EC-Auswärtsspielen des Clubs fahren durften. Der hätte unseren Support da nötiger gehabt als die nichtrepräsentative DDR-Auswahl beim irgendeinem Heimspiel ... Nichträprensentativ deswegen weil da die "Reisekader" nicht immer unbedingt nur nach sportlichen Gesichtspunkten ausgewählt wurden - sonst hätte da meiner Meinung nach ein Grapenthin z.B. mehr Spiele machen müssen ... Das soll nicht heissen, das die Auswahlspieler alles "Rote" waren, aber sie mussten schon als "zuverlässig" eingestuft werden. Solche politischen Gesichtspunkte haben meiner Meinung nach bei der Zusammenstellung einer Fussballmannschaft nichts zu suchen und das Leute heute aus "Ostalgie" diesen Dederon-Dreckslappen mit Hammer, Zirkel, Ährenkranz aufhängen kann ich echt nicht verstehen ...


    BWG Kille

    "... Ansonsten schien es mir eher eine GEschmacksfrage zu sein, ob man sich mit zehn Meistertitels eines untergegegangenen Staates schmückt ..."


    Es waren keine Meistertitel "eines untergegangenen Staates" sondern die Titel eines legitimen, deutschen Fussballverbandes (DFV), der international anerkannt sowie Mitglied der UEFA/FIFA war und dessen heute noch existierender Nachfolger (NOFV) 1990 einem anderen deutschen Fussballverband (DFB) beitrat.


    BWG Kille

    "... Alter Befi, sei des Dankes des großen FCM gewiss, dass Du UNS gratuliert hast ..."


    "... Never! ..."


    Warum auch? Ob Ihr uns nun gratuliert oder nicht ...
    Wir feiern uns selber - egal in welcher Liga. (... denn auch in der 4.Spielklasse haben wir so sicherlich immer noch mehr Gratulanten als der BFC bei seiner 10. Meisterschafts"feier" ...)


    Herzlichen Glückwunsch 1.FC Magdeburg - Du bist niemals alleine !


    BWG Kille

    Ihr macht solange bis wieder einer weint ... :sad:


    Aus dem MDR-Liveticker
    ___________________________________________


    FC Sachsen Leipzig:
    Twardzik - Kittler, Wejsfeld, Ogungbure, Köckeritz - Soltau (64. Watzka), Ferl, Garbuschewski (58. Breitkopf), Seifert - Boltze, Semmer (75. Fraunholz)

    1. FC Magdeburg:
    Beer - Nechyporuk (75. Kullmann), Prest, Otte, Probst - Neumann, Plock, Kallnik, Pientak - N'Dombasi (90. Sommermeyer), Kotuljac (90. Kreibich)


    Tore: 0:1 Neumann (71.)
    Zuschauer: 10459
    ___________________________________________


    Vor dem Spiel
    Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff sind bereits 5.000 Fans im Zentralstadion.
    Der FC Sachsen heute mit einem "Jugendsturm": Boltze und Semmer sind noch keine 20 Jahre alt.
    Die Bilanz spricht für den FCM: Von den 45 Spielen gegen den FCS wurden 24 gewonnen. (12 Remis,9 Niederlagen)


    1. Minute / Spielstand 0:0
    Anpfiff. Das Spitzenspiel läuft!


    5. Minute / Spielstand 0:0
    Ein ausgeglichener Beginn. Beide Teams sind engagiert, versuchen aber sicher zu spielen.


    6. Minute / Spielstand 0:0
    Die erste gute Chance: Nechyporuk (FCM) legt ab, Kotuljac zieht aus 10 m ab. Twardzik klärt zur Ecke.


    11. Minute / Spielstand 0:0
    Leipzigs Ferl kommt nach einer Flanke von ganz rechts außen zum Kopfball. Torwart Beer pariert.


    16. Minute / Spielstand 0:0
    Die Partie bleibt ausgeglichen und umkämpft. Selbst im Mittelfeld wird gegrätscht, gehauen und gestochen.


    20. Minute / Spielstand 0:0
    N'Dombasi (FCM) vergibt stümperhaft, nachdem Leipzigs Kittler im 16er über den Ball getreten hatte.


    25. Minute / Spielstand 0:0
    Keine weiteren Chancen. Aber Magdeburg ist variantenreicher im Angriff und wirkt so gefährlicher.


    28. Minute / Spielstand 0:0
    Gute FCS-Chance: Garbuschewski flankt aus 30 m auf den langen Pfosten. Beer klärt knapp vor Köckeritz.


    29. Minute / Spielstand 0:0
    Nochmal Leipzig mit einer schön herausgespielten Chance: Semmer trifft aber den Ball nicht richtig - vorbei.


    34. Minute / Spielstand 0:0
    Großchance FCM: Pientak schießt frei aus 12 m knapp am langen Pfosten vorbei.


    35. Minute / Spielstand 0:0
    Noch eine 100-Prozentige für Magdeburg: Kallnik köpft nach einer Ecke druckvoll an die Latte.


    41. Minute / Spielstand 0:0
    Ein schwacher Kotuljac-Schuss (FCM) wird abgefälscht und so noch gefährlich. Knapp daneben.


    42. Minute / Spielstand 0:0
    Magdeburgs Kotuljac fällt im Strafraum - aber das roch nach einer Schwalbe. Kein Pfiff.


    Halbzeit / Spielstand 0:0
    Gutes Spiel. Magdeburg hat die besseren Chancen. Aber auf beiden Seiten scheint alles möglich.


    46. Minute / Spielstand 0:0
    Es geht weiter. Können die Teams das hohe Tempo der ersten Hälfte halten? Wird schwer ...


    48. Minute / Spielstand 0:0
    Leipzigs Kittler rettet gegen Kotuljac, der eine gute Chance zum 1:0 hatte.


    58. Minute / Spielstand 0:0
    Die Gastgeber haben jetzt mehr vom Spiel, doch es fehlen klare Chancen.


    65. Minute / Spielstand 0:0
    Großchance für Leipzig. Wejsfeld ist frei vorm Torwart, schießt aber nicht und wird noch abgedrängt.


    71. Minute / Spielstand 0:1
    Tor für Magdeburg! Neumann schießt einen 17-m-Freistoß mit links ins rechte Eck.
    Das Tor fiel in einer Phase, in der die Gastgeber eigentlich mehr vom Spiel hatten.


    80. Minute / Spielstand 0:1
    Leipzig mach jetzt Druck, wird aber so für Konter anfällig.


    83. Minute / Spielstand 0:1
    Magdeburgs Kallnik wird im Strafraum erst in letzter Sekunde von Wejsfeld gestoppt.


    90. Minute / Spielstand 0:1
    Magdeburgs Fans können sich auf eine lustige Heimfahrt freuen.
    Watzka schießt nochmal aus FCM-Tor, sein Schuss aus 22 m ist nicht ungefährlich, aber zu unplatziert.
    Belagerungszustand beim FCM-Tor, aber Leipzigs Breitkopf trifft den Ball nicht ...
    Wejsfeld (Leipzig) legt sich den Ball per Kopf vor und wird erst 5 m vorm Tor gestoppt.


    Endstand 0:1
    Magdeburg gewinnt etwas glücklich. Die Gastgeber waren nach dem Wechsel besser, vergaben aber gute Chancen.



    BWG Kille