Beiträge von Per-Oehr

    Bischofswerdaer FV 08 - VfB Chemnitz
    Hausdorfer SV - Dynamo Dresden (A)
    Merkur 06 Oelsnitz - VfB Auerbach
    Concordia Schneeberg - FCO Neugersdorf
    Erzgebirge Aue (A) - SV Grimma
    VFC Plauen - Chemnitzer FC
    Kickers Markkleeberg - Dresden Laubegast
    Chemnitzer FC II - FC Eilenburg
    VfL Pirna-Copitz - VfB Zittau
    SSV Markranstädt - FC Sachsen Leipzig
    Budissa Bautzen - FSV Zwickau


    Freilose: FV Dresden-Nord, Dresdner SC, FC Sachsen Leipzig II, Gelb-Weiß Görlitz, FV Dresden-Nord II "


    Quelle: www.mdr.de


    http://www.mdr.de/sport/1496858.html#absatz2

    Bist du auch da ?


    Ich bin nicht in DD...wir wohnen in Künzelsau (Nordwürttemberg)
    und so komme ich nicht mehr sehr oft nach DD.
    Familiär mit 2 kleinen Kindern und ohne Verwandschaft, welche hier
    schnell mal einspringen kann, muß ich jede Tour gut planen...


    Kommen aber auch wieder bessere Zeiten & die wichtigsten Spiele
    von DD habe ich gesehen...


    Übrigens habe ich im Forum "Sachsen" auf dieser Homepage einen
    Beitrag von "Stahlrio" gelesen, nach dem am Sonntag
    Blau-Weiß Freital gegen SV Struppen um 10 Uhr spielt.


    BW Stahl Freital : Hauptspielplatz: Sportplatz "Am Burgwartsberg", Oberpesterwitzer Str., 01705 Freital
    Buslinie A bis Fichtestr., 5 Min Fußweg
    S-Bahn bis Freital-Potschappel, 5 Min Fußweg


    Wenn ich mich recht erinnere liegt das Stadion (Sportplatz)
    landschaftlich ganz hübsch in Freital...ist aber schon arg lang her...

    wenngleich der DSC als Bundesligist anderen Glanz verbreiten würde als Dynamo.


    Wahrscheinlich. Wäre die erste Bundesligamannschaft, welche
    bei Heimspielen ständig mehr Gästefans als Heimzuschauer hätte.
    :D


    Ansonsten ist der Artikel doch wohl mehr eine Bestandsaufnahme
    der deutschen Realität im Jahre 1991.
    Da wollte plötzlich jeder deutscher und westlicher sein (und schon
    immer gewesen sein) , die eigene Geschichte & Vergangenheit
    wollte man so schnell wie möglich entsorgt und nie erlebt haben...


    Ja sogar die Butter oder der Sprudel aus dem Westen waren sooo
    viel besser als die Produkte aus dem Osten.
    (worauf dann auch zahlreiche Firmen den Bach runtergingen)


    Da paßte natürlich "Dynamo" nicht in das Weltbild des kleinen "Kicker"-
    Schmierfinks.
    Ich erspare mir auf den inhaltsarmen Sermon detailiert einzugehen
    und sage nur:


    WENN der Autor des Artikels heute noch für den Kicker schreibt,
    dann hat er sicher auch so eine schleimige Superjubel-Arie auf
    Dynamo anlässlich des Zweitligaaufstiegs geschrieben... =)



    Kannste alles in die Tonne treten. Ich habe immer noch die
    "Dresdner Neuen Nachrichten" rumliegen, 8 Sonderseiten
    zum Dynamospiel gg. Neumünster...und das Drecksblatt
    kannte jahrelang nur den DSCF98 (außer wenn es galt
    Negativschlagzeilen zu Dynamo zu verfassen).

    Stadion Geibelstr.


    Sollte ja wohl eher ein Sportplatz sein:


    Hauptspielplatz: Geibelstr. 12, 01139 Dresden, Stadtteil DD -Trachau

    Verkehrsverbindungen: Straßenbahn Linie 4, Bus Linie 70 u. 80, S - Bahn bis Trachauer Bahnhof von dort 5 Min. Fußweg


    Heimverein: SV Dresden-Neustadt 1950 e.V.


    Homepage: www.sv-dresden-neustadt.de


    Auf der Homepage unter Spielstätte ist ein Foto vom "Ground".

    25.07. 14:00 1. FC Dynamo Dresden (A.) (Stadion Geibelstr.) - FC Oberlausitz Neugersdorf


    Quelle:
    http://www.sfv-online.de/web-s…ichteransetzungen-25.html


    _______________________________________________________


    Ansonsten am WE:
    24.07. Turnier in Auerbach/V.
    14:00 FC Hansa Rostock - VfB Auerbach
    15:00 FC Hansa Rostock - FC Erzgebirge Aue
    16:00 FC Erzgebirge Aue - VfB Auerbach

    24.07. 12:00 SSV Markranstädt(in Auerbach/V.) - FC Erzgebirge Aue (A.)
    24.07. 14:00 FV Dresden 06 Laubegast - FC R/W Erfurt
    24.07. 14:00 VfL Pirna-Copitz 07 - FV B/W Stahl Freital
    24.07. 15:00 Hausdorfer SV - SV 1919 Grimma
    24.07. 15:00 Kickers 94 Markkleeberg - FC Eilenburg
    24.07. 15:00 NFV G/W Görlitz (in Arnsdorf-Hilbersdorf) - BSV Cottbus Ost
    24.07. 14:00 VFC Plauen - Greuther Fürth (A.)
    25.07. 14:00 1. FC Dynamo Dresden (A.) (Stadion Geibelstr.) - FC Oberlausitz Neugersdorf

    27.07. 19:00 SSV Markranstädt - Union Sandersdorf
    27.07. 18:00 Kickers 94 Markkleeberg - FC Sachsen Leipzig
    27.07. 18:30 FSV Krumhermersdorf - FC Erzgebirge Aue
    28.07. 18:00 FC Sachsen Leipzig 2. - TuS Leutzsch
    28.07. 18:30 SV 1919 Grimma - FC G/W Wolfen
    28.07. 19:00 SV Eintracht Sermuth (in Kössern) - FC Eilenburg
    29.07. 18:30 NFV G/W Görlitz (in Ködersdorf/Wiesa) - FV Dresden-Nord A-Jun.
    30.07. 19.30 FC Sachsen Leipzig (Zentralstadion) - SV Babelsberg03

    Fußball-Oberligist FC Carl Zeiss Jena stellt sich heute Abend ab 19 Uhr wieder einmal im fränkischen Bad Steben vor, wo diesmal der Bayernligist Spielvereinigung Bayreuth der Gegner der Jenaer ist.
    (Der TSV Bad Steben feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum)


    Am morgigen Sonnabend nimmt der FC Carl Zeiss dann ab 14 Uhr in Kaltenlengsfeld am Turnier um den "Rhön-Pokal" teil.
    http://www.nordostfussball.de/…kaltenlengsfeld/index.php



    Turnierteilnehmer ist am Sonnabend auch der Thüringenligist SV Schott Jenaer Glas, der bereits ab 10.30 Uhr im sachsenanhaltischen Riestedt erwartet wird. Dort sind auch der VfL Halle 96 (Verbandsliga), VfB Sangerhausen (Verbandsliga), MSV Eisleben (Landesliga), SSV Landsberg (Landesliga), SV Allstedt (Landesklasse), SV Kaltenborn (Kreisliga) und der gastgebende SV Alemania Riestedt (Landesklasse) die Kontrahenten.
    (Riestedt liegt zw. Sangerhausen & Eisleben)


    Thüringenliga-Vizemeister FC Carl Zeiss Jena II gibt seine Visitenkarte mit neuformierter, weiter verjüngter Mannschaft am Sonnabend ab 14 Uhr im Schwarzatal bei TSV Bad Blankenburg ab.


    Der SV 1910 Kahla, zuletzt mit einem 2:2-Remis in Zollhaus, folgt einer Einladung des Kreisoberligisten VfB Steudnitz, Anstoß ist am heutigen Freitag 19 Uhr.


    Quelle: http://www.otz.de

    Die "Märkische Oderzeitung" vermeldet:


    Gerhard Reichelt betreut WM-Elf
    Für das große Fußballfest von Blau-Weiß Groß Lindow am 8. August hat Organisationsleiter Peter Grunow weitere prominente Fußballspieler gewonnen. Neben solch bekannten Akteuren wie Bernd Bransch, Peter Ducke, Martin Hoffmann, Harald Irmscher, Jürgen Pommerenke, Wolfgang Seguin und dem Frankfurter Erich Hamann sagten nun auch noch die einstigen Jenaer Fußballspieler Helmut Stein (22 Länderspiele), Jürgen Werner (1) sowie Ulrich Göhr zu.


    Die ehemaligen Akteure von DDR-Oberligist FC Carl Zeiss Jena werden das Aufgebot der WM-Teilnehmer von 1974 ergänzen. Das einstige Nationalteam werden zudem noch die ehemaligen Vorwärts-Spieler Reinhard Segger, Gerd Schuth, Karl-Heinz Wienhold, André Jarmuszkiewicz und Uwe Schulz unterstützen.


    Kurzzeitig in die Rolle von Georg Buschner wird der alte "Trainerfuchs" Gerhard Reichelt schlüpfen. Der vitale 73-Jährige führte die Vorwärts-Elf nach ihrem Abstieg 1978 wieder in die DDR-Spitze. Reichelt verbringt viele Tage im Sommer in seinem Bungalow in Schlaubehammer. Dadurch unterhält er auch noch gute Kontakte zu Peter Grunow, dem Vorsitzenden von Blau-Weiß Groß Lindow.


    Inzwischen steht auch der Zeitplan für das Groß Lindower Fußballfest anlässlich des 95. Vereinsgeburtstages. Von 9.30 bis 11.30 Uhr ist ein F-Junioren-Turnier mit Mannschaften aus dem Fußballkreis Oder-Neiße geplant. Fast parallel dazu gibt es einen Festempfang für Vereine und Gäste (10 bis 13 Uhr). Von 14 Uhr bis 15.30 Uhr vergleichen sich die beiden einstigen DDR-Fußball-Ligisten BSG Stahl Eisenhüttenstadt und Traktor Groß Lindow.


    Um 16 Uhr steigt dann das Spiel zwischen der DDR-Nationalmannschaft von 1974, die bei der Weltmeisterschaft überraschend Gastgeber BRD mit 1:0 bezwang und am Ende Rang sechs belegte, und dem aktuellen Landesklasseteam von Groß Lindow.


    Quelle:
    http://www.moz.de/

    War das schon ein Pflichtspiel???


    Nein. Testspiel gegen Bezirksligisten (11.Liga gegen 6.Liga).


    Offiziell 650 Zuschauer.
    Von der VfB-Leipzig-Homepage klaue ich noch schnell das
    Statement des Lok-Trainers:


    "Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Die Fans haben super Stimmung gemacht - viele Spieler haben so ein Rummel noch nie erlebt. Die haben sich schon wie ein paar kleine Prinzen gefühlt... Für das erste Testspiel, haben wir uns sicherlich ganz gut verkauft. Wir haben Fehler gemacht und Eutritzsch hat es fünfmal eiskalt ausgenutzt. Aber ansonsten waren wir eigentlich gleichwertig und hätten sogar in Führung gehen können. Die Truppe hat auf jeden Fall kämpferisch überzeugt - und man muss auch bedenken, dass fünf, sechs wichtige Spieler noch gefehlt haben. Das Ergebnis spielt nicht so die Rolle. Die konditionellen Defizite versuche ich in den nächsten sechs Wochen abzubauen ..."


    http://www.vfb-leipzig.de/

    Deine Statistiken sind wirklich interessant.
    Dabei ist mir der Verein "Motor Berlin" aufgefallen.
    Ich vermute mal, daß es ein Vorgängerverein von
    Union Berlin (TSC Berlin) war ?


    Kurios übrigens, daß da zu Spielen gegen Wissenschaft Halle
    oder Wurzen 7.000 Zuschauer kamen, aber zum Ortsderby gegen
    Hohenschönhausen nur 500 Leute da waren (54/55)...


    An Dich und/oder NIKO-VFC die Frage:
    Habt ihr eine Homepage auf der man die Statistiken irgendwann,
    irgendwo mal nachstöbern kann ?
    Bisher habe ich immer bloß Abschlußtabellen und/oder
    ausgewählte Spiele eines Vereins gefunden...

    wie die gelder verteilt werden.


    Für eine Kreisklassemannschaft ist ein Etat zwischen 350-450.000
    Euronen wirklich der Hammer...tät mich auch interessieren...


    Aber ich muß ehrlich sagen, Lok (oder VfB) als Gegner fehlt
    doch irgendwie...es waren immer recht interessante Spiele,
    egal in welcher Liga oder Pokal...


    Ich wünsche Lok auf jeden Fall ein "Comeback" wie es Hessen
    Kassel geschafft hat.


    zu den verhassten chemikern gehen, wo sie in zwei jahren die nächste insolvens erwartet.


    :lach: :lach: :lach: ...aber das wird wohl die Stadt Leipzig zu
    verhindern wissen (es sei denn, da gibt es gravierende
    personelle Veränderungen)

    lag es einfach an der katastrophalen zusammensetzung des turniers


    Sehe ich auch so.
    Wer zu einem völig belanglosen Sommerturnier mit 20.000
    Zuschauern rechnet und dazu noch unspektakuläre europ.
    "Mittelklasse"mannschaften einlädt, hat offensichtlich wenig
    Ahnung von der Materie.


    Die organisatorischen Mängel lassen sich bei einer Neuauflage
    sicher beseitigen, aber wenn man jetzt schon spekuliert, daß
    evtl. Dynamo oder Aue die Zuschauermassen ins Stadion
    spülen, der ist schon wieder auf dem Holzweg...


    Oder glauben die Veranstalter, daß Fantastilliarden von Fans
    Dynamo bei einem Schnullipulli-Sommerfußballturnier in Leipzig
    sehen wollen, selbst wenn dazu noch irgendein halbwegs bekannter
    Gegner (Schalke, Gladbach oder so) dabei wäre ?
    Und glauben die Veranstalter etwa, daß Tausende Leipziger
    Dynamo sehen wollen ??? Das geht doch dem gepflegten
    Leipzig Fußballfreund (egal ob Lok oder Chemie) mehr oder
    weniger am Arsch vorbei...so eine Supernummer ist Dresden
    nun auch nich... :lach:

    Es gibt bei einem Insolvenzverfahren eines Sportvereins immer
    eine wirtschaftliche und sportliche Seite.


    Wirtschaftlich war beim VfB halt Endstation, nichts mehr zu holen...


    Sportlich kommt jetzt der Faktor "Mensch" mit ins Spiel.
    Nach dem Ende des VfB stehen soundsoviele Nachwuchsspieler
    und Frauen/Mädchen im Nichts.


    Sollen die jetzt alle für das Verpulvern der Gelder (was ja nachweislich
    primär für die "Profis" des Oberligateams draufging) bestraft werden ?
    Sollen denen allen Entwicklungswege und Perspektiven genommen
    werden ?
    (du kannst ja nicht einmal sagen, dann sollen die sich doch einen
    anderen Verein suchen...die Kinder & Jugendlichen können sich ja
    nun schlecht Hertha Berlin oder Werder Bremen anschliessen um in
    der gleichen Spielklasse zu spielen, ein 12-Jähriger kann ja schlecht
    sagen "ich will weiter Regionalliga spielen, gehe ich jetzt nach XXX"
    --- nur so als Beispiel)


    Das wäre m.M. nach auch nicht gerecht.
    Ist so schon alles beschissen genug für die treuen Fans.

    Na gut...


    Ich war gestern über den Stil Deines Postings etwas sauer,
    Dein Nachtrag relativiert es ja wieder.


    nur gehört es einfach nicht hier her- nicht in diesem umfang.


    Da hast Du absolut recht, hätte in "Off Topic" gehört,
    hat sich halt so entwickelt.


    Jeder von uns hat so seine Erfahrungen & Erlebnisse im Leben,
    von daher war eigentlich klar, daß ich "NOFB" von meiner
    Meinung nicht überzeuge und andersrum dito...


    Ich akzeptiere und respektiere aber durchaus den Standpunkt von
    "NOFB", auch wenn ich ihn nicht teile, denn er konnte es fundiert
    begründen. Er hat sich seine Meinung ja auch aus seinem
    "Lebensfundus" gebildet...


    wir wissen wie du zu leiden hast


    Nö, ganz sicher nich...Ohne mißverstanden zu werden: Bei uns in der
    Region ist die griechische Minderheit ausgesprochen stark vertreten.
    Da siedeln sich die türkischen Mitbürger lieber im Umland an, man
    mag sich wohl nicht ganz so arg...


    Ansonsten kann ich Dir sagen, daß ich heute mit meinem Sohn wie
    so oft auf dem Spielplatz war und unter Griechen, Italienern, Bosniaken,
    Kroaten und Russen waren wir die einizigen "Deutschen"...ist auch
    NULL PROBLEM, die Kinder verstehen sich blendend und sprechen zwangsläufig
    auch alle deutsch, denn sonst wäre unter so vielen Nationen keine
    Verständigung möglich... =)
    (und unter den Erwachsenen ergeben sich in so einer kleinen Stadt
    ohnehin viele Kontakte)


    In diesem Sinne, schönen Abend !

    ""Protectas bedauert Zwischenfall in Genf


    Genf. SDA/BaZ. Protectas bedauert den Vorfall, der am Samstagabend in Genf im Anschluss an einen Fussballmatch zwischen dem FC Benfica Lissabon und Etoile Carouge mit mehrere Verletzten endete. Ein Protectas-Mitarbeiter wurde mit sofortiger Wirkung entlassen.


    Ein Anhänger des portugiesischen Clubs war auf das Spielfeld vorgedrungen und anschliessend von einem Protectas-Mitarbeiter niedergeknüppelt worden. Als weitere Angehörige des privaten Sicherheitsdienstes hinzukamen, stürmten mehrere weitere Fussballfans aufs Feld und griffen die Sicherheitsleute an. Schliesslich mussten sich drei von ihnen ärztlich behandeln lassen.


    Protectas gewährleiste seit Jahren die Sicherheit von wichtigen Sportanlässen in der Schweiz, heisst es in einer Protectas-Mitteilung vom Montag. Es sei das erste Mal, dass es zu einem solchen Vorfall komme.


    Der Zwischenfall sei durch die Nichtbeachtung interner Einsatzregeln und unprofessionelles Verhalten eines Protectas-Mitarbeiters ausgelöst worden. Dem Betreffenden sei mit sofortiger Wirkung gekündigt worden. Es werde alles unternommen, um einen ähnlichen Vorfall in Zukunft zu vermeiden. "


    Quelle : Basler Zeitung 19.7.2004, 19 Uhr
    ==========================================


    dem am Boden liegenden und besinnungslosen Polizisten mehrfach ins Gesicht getreten haben


    Kann ich auch nicht verstehen...prinzipiell, einem Menschen ins Gesicht
    treten...

    über türkische Mannschaften glaubst Du sofort jedes Wort und beim BFC nicht


    Ich habe schon zahlreiche Spiele mit BFC-Beteiligung erlebt und
    andererseits auch schon einige in unteren Klassen mit Beteiligung
    von Türkgücü SHA und Türkspor Neckarsulm u.a.


    Und daß der BFC in einigen Medien als Feindbild für so fast alles
    herhalten muß, wirst Du sicher auch schon festgestellt haben.


    zwischen Yesilyurt und Türkiyemspor


    Da spielt der türkische Nationalstolz und der deren Folgen wohl
    weniger eine Rolle... :biggrin:


    Gudero sagte:
    "Dass türkische Fans in keinster Weise dem Multikultibild entsprechen, dass manch einer gern malen würde, das weiß hier doch jeder. "


    Vielleicht kannst Du ihn überzeugen, mich nicht.

    Ihr seid doch gaaaanz, gaaanz bööööse !!!



    Tatort-Stadion.de vermeldete:
    "Im „Berliner Fußball Café“ in Berlin-Lichtenberg, das laut Tagesspiegel für „Hell’s Angels, Rechte, Rocker und Hooligans“ (des BFC Dynamo) als Treffpunkt dient, fand der „Tag der Germanen“ statt. Es trafen sich ca. 80 Fans, Hooligans, stadtbekannte Neonazis und ihre Familien."


    "Der Tagesspiegel berichtet, die Polizei habe „kürzlich“ die von BFC Dynamo-Fans und Hooligans gern besuchte Kneipe „Berliner Fußball Café“ durchsucht, weil im Schaufenster des integrierten Tattoo-Shops ein Hakenkreuz zu sehen war. Dort hätte die Polizei Stuhlbeine gefunden, „die zu einem Hakenkreuz geformt waren“.


    "Nach einem Hallenturnier in Meschede terrorisieren dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnende Anhänger des BFC Dynamo Berlin Reisende eines Intercitys. Die alkoholisierten „Fans“ skandieren Sieg Heil und beschimpfen Fahrgäste."


    "Mit 19 Teams und ca. 150 Zuschauern fand im Elsass der "Swastika Cup" statt, ein neonazistisches Fußballturnier, an dem u. a. auch Fans und Hooligans vom Berliner FC Dynamo teilnahmen."


    "Doch die etwa 150 Fans wissen, wie sie in solch schwierigen Situationen ihren Spaß haben. Sie grölen geschmacklose Verse gegen den verhassten FC Union, gegen den nur Zyklon B helfe, brüllen ihren Hass auf die Türkei aus ihren bierfeuchten Kehlen und skandieren den altbekannten Neonazispruch von der "Völkermordzentrale USA".
    "Ohne unsere Fans wäre hier doch nichts los", meint Paepke...."


    Da ist das vom Schiri noch nicht mal erwähnt...*Ironie off*

    Da ich nicht alles immer griffbereit habe, hier noch ein SPIEGEL-Artikel:


    Der Angstgegner


    Wie der Fußball die deutsch-türkische Freundschaft gefährdet






    Franz Daufratshofer befürchtet, falsch verstanden zu werden Also erzählt er zunächst ein wenig von sich Wie er beruflich herumkommt in der Welt, Korea und Russland, Taiwan und Türkei, und wie es sich beinahe zwangsläufig ergab, dass er "mit vielen Kulturen bewandert" ist "Ich bin es gewöhnt, mich mit fremdländischen Kulturen auseinander zu setzen", sagt er
    Die Türken beispielsweise, das hat er auf vielen Reisen erfahren, sind "sehr liebenswerte Menschen, sehr gastfreundlich" Leider, sagt Daufratshofer, sind sie, wie alle Südländer, "schnell mit dem Feuer an der Oberfläche"


    Es geht in dieser Geschichte um Fußball, um Sport, um Fairplay Es geht, nach dem Willen der Beteiligten, nicht um Politik Nur ist es mitunter schwierig zu erkennen, wo das eine anfängt und das andere aufhört


    Daufratshofer ist Vorsitzender der Spielvereinigung Baisweil-Lauchdorf Der Verein kickte bis vor kurzem in der Kreisklasse Ostallgäu Es ist die zweitunterste Spielklasse, die Gegner heißen Bidingen, Mauerstetten und Sulzschneid Der Jugend wolle man Begriffe wie Fairness und Disziplin vermitteln, sagt Daufratshofer


    Dass dies nicht immer einfach ist, liegt seiner Meinung nach an Türk Dostlukspor Kaufbeuren, einer Truppe, die, von drei, vier Kosovo-Albanern abgesehen, ausschließlich aus Türken besteht


    Schon in der Vergangenheit fand Daufratshofer häufig Grund zur Klage: Spieler seien beschimpft, beleidigt und bespuckt worden, wiederholt habe es versteckte Fouls und grobe Tätlichkeiten mit Körperverletzung gegeben


    Im vergangenen Herbst trat der Streit in eine neue Phase Im Spiel gegen Buching verteilte der Schiedsrichter drei rote Karten und eine gelb-rote Ein Spieler von Türk Kaufbeuren hatte seinen Gegner mit dem Fuß vors Sprunggelenk getreten, ein anderer schlug seinem Gegenüber nach einem Gerangel zweimal hart ins Gesicht


    Die Woche drauf war Baisweil-Lauchdorf in Kaufbeuren zu Gast In der 81 Minute ging ein Spieler hinter dem Rücken des Schiedsrichters zu Boden - und mit ihm die deutsch-türkische Freundschaft Sein Gegner habe ihn beleidigt, behauptet Aslan S, daraufhin habe er seinen Arm gehoben und den Mann unglücklich im Gesicht getroffen


    Die rote Karte, schrieb hingegen der Schiedsrichter in seinem Bericht, habe Aslan S bekommen, weil er seinem Gegner "mit dem Ellenbogen voll auf die Nase schlug, der stark blutete und ausgewechselt wurde" Das Opfer erstattete Anzeige, S erhielt eine sechsmonatige Sperre und die Erlaubnis, das fällige Schmerzensgeld in Raten zu zahlen


    Kurz darauf trafen sich die Clubs der Kreisklasse Ostallgäu zu einer geheimen Sitzung Nacheinander traten die Vertreter von 13 Vereinen gegen Türk Kaufbeuren in den Zeugenstand Einem seiner Spieler sei durch einen Faustschlag die Nase gebrochen worden, berichtete der erste Einem anderen, gab der nächste zu Protokoll, wurden durch einen Fußschlag zwei Rippen gebrochen


    So ging es weiter: Mal war es ein Nasenbeinbruch nach einem absichtlichen Kopfstoß, mal bekam jemand die gegnerischen Stollen ins Gesicht, einmal wurde der Linienrichter mit einer Flasche bedroht Man fürchte um die Gesundheit seiner Spieler und um die Zukunft des Fußballs, hieß es


    Mikail Sevimli, Trainer und Vorsitzender von Türk Kaufbeuren, versteht die Aufregung nicht "Wenn der Schiedsrichter zufrieden ist und keine Karte zeigt, ist doch alles in Ordnung", sagt er


    Sevimli kam 1972 aus der Türkei nach Deutschland Seit 25 Jahren arbeitet er in einer örtlichen Spinnerei, sein Deutsch hat einen schwäbischen Einschlag "Dostluk" ist das türkische Wort für "Freundschaft"; sie wollen spielen, nicht diskutieren Zu dem Treffen war er nicht eingeladen So erfuhr er von dem Boykott durch einen Brief


    In Zukunft werde man gegen Türk Kaufbeuren nicht mehr antreten, schrieben die Vereinsvorsitzenden Gleichzeitig betonten sie, dass ihr Schreiben "nicht gegen Ausländer im Allgemeinen oder gegen unsere türkischen Mitbürger gerichtet ist" Aus dem Sport war auf einmal ein Politikum geworden


    Für Türk Kaufbeuren war es die Wende, zumindest sportlich Die Hinrunde war enttäuschend verlaufen Nach elf Spielen stand die Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz


    Als der erste Gegner nicht antrat, wurden die drei Punkte Kaufbeuren gutgeschrieben So rückte der Verein vom elften auf den neunten Platz Auf diese Weise gewann Kaufbeuren nacheinander zehn Spiele, holte 30 Punkte in Folge - und fand sich am Ende auf dem zweiten Tabellenplatz wieder, was dazu berechtigte, um den Aufstieg in die Kreisliga Süd zu spielen Das erste Spiel, gegen Oberstdorf, gewannen sie 2:1, trotz der fehlenden Spielpraxis; niemand wurde ausfällig, niemand verletzt Das entscheidende zweite Spiel gegen Kimratshofen ging 1:2 verloren, niemand musste vom Platz, keiner kam ins Krankenhaus Aber der Aufstieg wurde verpasst


    Berühmt ist Türk Kaufbeuren trotzdem geworden: Die türkische Zeitung "Hürriyet" druckte ein Foto, das die Mannschaft vor der Entscheidung zeigt: Ernst blicken die Männer in die Kamera, stolz hält der Torwart die türkische Flagge vor der Brust "Sie machen Geschichte" steht in großen Buchstaben darüber


    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,257024,00.html


    ===========================================


    Ich persönlich finde es prinzipiell traurig (und jetzt egal ob D oder TÜR),
    wenn auf so niederen Fußballebenen die Freude am HOBBY Fußball-
    sport verloren geht.
    Da Du ja auch andere Spiele als die professionellen Begegnungen
    Deines Vereins siehst:
    Ich schaue mir ab und an mal ein Spiel bei uns im Kreis an.
    Kann ich ja relativ entspannt & objektiv rangehen, nicht wie bei
    Dynamo... :biggrin:
    Und da finde ich die Reaktionen von Zuschauern und aber auch
    SPIELERN und Trainern oft belustigend/verstörend...da wird
    grundsätzlich jede Schiri-Entscheidung kritisiert, da war an jedem
    Foul oftmals prinzipiell der Gegner schuld, Abseits (und wenn es
    3-5m Abseits war und es jeder Blinde sehen konnte) war natürlich
    NIE Abseits usw...
    Das gibt natürlich schon mal ein schlechtes Beispiel für den Nachwuchs,
    putscht das Publikum sinnlos auf und frustriert jeden Schiri.
    Vorbildwirkung=Null


    War m.M. nach früher fairer. Ehrlicher, weniger Schauspielerei.
    Ansonsten gesellschaftliches Problem...

    Im Rahmen von Spielen Deiner Mannschaft passiert doch genau das gleiche


    Ach so. Ich Dummerchen.
    Ich werde auf einzelne Vorkommnisse der letzten Jahre im
    DD-Umfeld nicht speziell eingehen.


    Ich hatte nur in meiner Naivität angenommen, daß es durchaus
    einen Unterschied macht, ob die am Spiel beteiligten Spieler/
    Trainer/Betreuer und Verantwortliche an den Ausschreitungen
    auf dem Platz beteiligt sind oder es Auseinandersetzungen zwischen Fans gibt...


    das es keinen großen Unterschied zwischen Türken und Deutschen gibt


    Seh ich anders.


    Das Beispiel (Ausschreitungen beim Spiel Rädel gegen Görzke) ist doch kein Einzelfall.


    Seh ich auch anders.


    Wir drehen uns im Kreis


    So isses.


    Hier etwas aus Wien, vom Vorsitzenden des JÜDISCHEN Vereins
    Maccabi Wien, im Gegensatz zu mir weder Ostdeutscher, noch
    überhaupt Deutscher und auch kein Dynamofan:


    "Maccabi - Fenerbahce
    ...Es ist eine Eigenart mediteraner Mannschaften, dass sie sich nach
    einem erzielten Tor in einen wahren Spielrausch steigern können, wenn
    aber einmal „nix geht“, werden sie hektisch, beginnen lautstark
    Schiedsrichter, Gegner und sogar eigene Mitspieler zu kritisieren.
    Fenerbahce bildete da keine Ausnahme. Nachdem der Schiedsrichter auf
    einige gekonnte „Sterbeszenen“ nach Zweikämpfen nicht hereingefallen
    war, begannen sie zu streiten, zwei Gäste-Spieler wurden untereinander
    sogar handgreiflich!


    Je weiter sich das Spiel dem Ende zuneigte, desto erbitterter und härter
    wurde „gefightet“, wobei MACCABI auch hier durchaus mithalten konnte.
    Unmittelbar vor dem Schlusspfiff wurde Michi Morris, der die Gästeabwehr
    auftragsgemäss unermüdlich beschäftigt hatte, gefoult, ohne dass der
    bis dahin exzellente Schiedsrichter reagierte. Es kam zu einem
    Wortwechsel, ein weiterer Fenerbahce- Spieler lief zum „Tatort“ und
    versetzte Morris einen „Leberhaken“, der gleichfalls ungeahndet blieb.
    Stattdessen beendete der Unparteiische die Partie. Gleich darauf stürmte
    ein weiterer Spieler auf Michi Morris zu und versetzte ihm einen
    Kopfstoss, der das Nasenbein brach, sodass der MACCABI- Spieler sich
    umgehend in Spitalspflege begeben musste!


    Besonnenen Funktionären und Spielern beider Teams sowie dem Ordnerdienst
    gelang es, den darauffolgenden Wirbel zu beenden und die Spieler in ihre
    Kabinen zu schicken.


    Wirklich schade...

    Albert Ernst Stern (Maccabi Wien)


    und noch was von
    einem Spieler aus der Kreisliga Wien :




    "...vieleicht noch ein kleine Statement, obwohl mir die Intension deines
    Postings schon klar ist, und ich dir grundsätzlich Recht gebe dass ein
    rassistische Heztjagden hier wohl nicht Sinn der Postings sein kann.


    Auf das Ansinnen des nicht ganz österreichistämmigen Spielers "Ich
    f-i-c-k-e-n deine Muter" hat sich bei uns die Antwort
    "Warum diesmal meine, ist deine krank?" eingebürgert.


    Is ja eigentlich genau das Selbe, aber die Reaktion darauf ist jedes mal
    wieder faszinierend zu beobachten.
    Angefangen mit Schaum vor dem Mund ist eine Steigerung bis zum
    Blutrausch durchaus im Bereich des Möglichen.


    Was ich damit sagen will, dass es gerade bei Mannschaften wie Galatasary
    dazugehört den Gegner zu beleidigen, kommt aber eine Meldung wie die
    Obige zurück glauben sie in gerechten Zorn verfallen zu können und
    fühlen sich nachher noch Schuldlos.
    Und das seh ich einfach nicht ein.


    PS: ja klar gibts auch unter den österreichischen Spielern solche und
    solchen, aber nach meiner Erfahrung nicht so gehäuft bei einem Verein
    wie bei den oben angesprochenen Mannschaften."


    (beide Statements aus dem Forum Kreisklasse Wien)


    ...und dann lasse ich noch einen Schiri zu Wort kommen,
    ohne Zitat...muß man natürlich nicht glauben:



    Ich bin Schiedsrichter in der 2.Klasse . (=Kreisklasse)
    Es ist unumgänglich gelegentlich zu einem Spiel der als
    problematisch eingeschätzten Vereine angesetzt zu werden.
    Für mich stellt das aber weder eine besondere Herausforderung
    dar, noch bekomme ich vor diesen Spielen Angstzustände...
    Ich habe in dieser Spielklasse keine Assistenten und
    muß nicht alles sehen.
    Da die üblen Fouls und Gewalttätigkeiten ohnehin meist hinter
    dem Rücken des Referees stattfinden, bin ich da sehr resistent.
    Die üblichen Beschimpfungen und Beleidigungen der zumeist
    türkischen Spieler höre ich prinzipiell nicht.
    Liegt dann ein gegnerischer Spieler am Boden, ist das zwar nicht
    schön, aber woher soll ich wissen, wie das passiert ist.
    Alles andere ist Auslegungssache, das Regelwerk gibt mir genug
    Spielraum.
    Regen sich die österreich. Spieler über Gebühr auf, beschimpfen
    oder beleidigen mich oder den Gegner, so tut es eine Karte.
    Gegebenenfalls auch eine Herausstellung.
    Der WFV ist darüber sicherlich nicht bös, relativiert es doch
    die Statistik...
    Ist das Spiel beendet, so eile ich auf schnellsten und
    kürzesten Wege in die Kabine und stelle mich "tot".
    So komme ich auch nicht in die Verlegenheit Vorkommnisse,
    die nach dem Abpfiff vorfallen zur Kenntnis zu nehmen.
    Dafür sind Ordner und Polizei zuständig.
    Die Involvierten können sich auf zivilrechtlichem Wege
    duellieren.
    Ich muß am Montag wieder arbeiten, Familie habe ich auch und
    meine Gesundheit will und werde ich für mein Hobby nicht riskieren.
    Zu den von mir geleiteten Spielen waren sehr oft Beobachter des
    Wiener Fußballverbandes anwesend.
    Ich habe noch nie von dieser Seite Kritik erfahren.


    In diesem Sinne, Tschüß und schönes Wochenende !