Beiträge von Per-Oehr

    Habe ich etwas verpasst?


    Sachsenpokalsieg...okay.


    Aber den dritten Platz in der OL willst Du mir nicht wirklich
    als Erfolg verkaufen ?
    Zuschauerschnitt mag sein, weiß ich nicht.
    Aber mit "trotz Lok-Boom" ist ja lächerlich, völlig unterschiedliche
    Klientel und zig Spielklassen dazwischen...


    Mal davon abgesehn, daß man zur Ermittlung der Zuschauerzahl die
    "Köpfe" und nicht die Beine zählt. :D


    Was Du sonst noch so vergessen hast: Kölmel, Wagener, Hoyzer,
    Kujat, Thielemann, Rocca usw...imagemässig hat der FC Sachsen wohl
    in dieser Saison NICHT gepunktet.
    Anspruch und Wirklichkeit lagen wohl bei dem "zukünftigen Zweitligisten" ein wenig auseinander.


    Behaupte ich mal als Außenstehender.


    Aber wie Lokist schon sagte : Chemie ist toll
    Wenn es Dich denn beruhigt. =)

    Wer sich mit falschen Angaben die Lizenz erschwindelt, hat es nicht besser verdient.


    Nur sind da leider nicht alle Vereine vor dem Richter gleich. :nein:


    (wobei ich jetzt vom Detail her, die Schwere der Straftaten
    Kaiserslautern, Dortmund, Frankfurt in der Vergangenheit und
    Uerdingen heute nicht einschätzen kann)

    wie die Herren vom Regionalligaausschuss des DFB jetzt auf einmal dazu kommen, den Uerdingern die Lizenz für die laufende Saison rückwirkend zu entziehen?


    Der KFC hat sich mit falschen finanziellen Angaben die Lizenz
    erschwindelt und dann noch Pech, daß aus eben diesen falschen
    Angaben die Gelder nicht geflossen sind.
    So ist es aufgefallen und wird dementsprechend (zu Recht) bestraft.


    Konkret ging es um Sponsorengelder von Tecklenburg und da hat man
    nicht alle Passagen des Sponsorenvertrages vorgelegt.

    Die Punkte sind erst weg, wenn das beantragte Insolvenzverfahren vor Saisonende eröffnet wird.


    Wenn nicht, würde Uerdingen schon als Oberligist gelten und
    mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch eine Klasse tiefer gehen.


    Deshalb erwarte ich stündlich die Meldung von der Eröffnung des
    Insolvenzverfahrens.


    Was ich nicht verstehe: Gab es nicht mal eine Regelung, daß bei
    Insolvenz x-Spieltage (2 ?4? ) vor Spielende die Spiele in der
    Wertung bleiben ?


    Die restlichen beiden Spiele MÜSSEN sie ja ohnehin absolvieren,
    sonst geht es bestrafend noch eine Klasse runter...


    Für den CFC eine beschissene Situation.
    Nun wird es ganz schwer.

    Er könnte ja doch noch noch nicht ganz tod sein....


    Ja, daß der "Tote" so quicklebendig durch die Gegend springt
    und auf sich aufmerksam macht, scheint für Einige ein Problem
    zu sein.


    Irgendwie verständlich... =)


    Andererseits ist die Behauptung "wir würden das bei unseren
    Verein verhindern" immer wieder drollig.
    Frage ich mich nur, warum man bis heute nicht das
    eine oder andere schwerwiegendere Fiasko verhindert hat ?


    Ich sehe das auch wie M&M, die Kohle hätte jeder mitgenommen,
    der Kohle braucht...und wer braucht die nich...ist nix ehrenrühriges...

    ausgeschüttet vor Lachen, wie man so abgehen kann, weil man ins Finale des Stadtpokales gekommen ist. Verstehst Du, das ist eine absolute Provinzposse. Einer hat auch gefragt, wer der häßliche fette Sack war, der vergeblich Lothar die Hand entgegen gestreckt hat und die Journalisten mit ""Mochd Eich vom Roasn nunner!" angeschnauzt hat. Dass es sich um den Präsidenten handelte, sorgte ebenfalls für schallendes Gelächter.


    Gut, wir alle wissen, daß Deine kleine Story schlicht erfunden ist.


    Es würde aber auch ein zu schlechtes Licht auf Dich, Deine Kollegen
    und Deine Firma werfen.


    Oder willst Du uns hier mitteilen, daß bei euch nur primitive
    Dummbratzen zugange sind, deren Niveau unterirdisch ist
    und die wie kleine, dumme Schuljungs die Qualität eines
    Menschen nach Äußerlichkeiten beurteilen ???


    PS: Mal ne Frage (ist ja schon Profifußball,kam ja überall): Da haben sich
    doch Deine Kollegen bis heute bestimmt noch nicht beruhigt und
    kullern vor Lachen bei euch in der Bude rum, wie FETT und
    häßlich doch der neue Präsi von Energie Cottbus ist...und der fette
    Molch Calmund erst...hohoho...muhahaha...


    Nee, ist das lustig. :nein:

    Das meinte der Connewitzchaot ja auch.Die LVZ und ihre Pressetöchter,sind uns nunmal nicht so gut gesonnen.


    Also wenn ich CWC richtig verstanden habe, meinte er wohl eher,
    daß LVZ & Co. euch zugeneigt sind...


    Er sagte denn auch:


    Das Volksblatt der DDR war bestimmt vor 89 eindeeutiger blau-gelb als heute grün-weiß. Man kann sich die Geschichte auch zurechtdrehen.


    Wobei ich den Vergleich einer Zeitung, welche zwar den Vorwende-
    namen noch trägt, aber nun ja wohl nach über 15 Jahren nix mehr
    mit den damaligen Machthabern & ihrem System zu tun hat...irgendwie
    absurd.


    Und daß man vor 89 mehr über Lok als Chemie berichtet hat, ist
    wohl den sportlichen Erfolgen geschuldet.


    Auch heute wirst du mehr über einen international spielenden
    Erstligisten lesen, als über eine Zweitligamannschaft...ist einfach so.


    Außerdem hat der FC Sachsen ja auch seine "Hauspostille"... =)

    Unabhängige Medienberichterstattung sieht anders aus.


    Es waren durchaus kritische Töne dabei.
    Daß das Positive nach dieser Saison überwiegt, sollte auch der
    böseste "Feind" wenigstens stillschweigend zur Kenntnis
    nehmen. =)


    Außerdem sind LVZ und DNN gewiß keine Hofberichterstatter
    beim FC Lok Leipzig.


    Ebenso wie STERN, SPIEGEL usw., welche sich alle in ähnlich
    (überwiegend) positiven Stil geäussert haben...


    Gewitter


    Fragen nach den Fans, die sich mit "Reichsmessestadt"-T-Shirts schmücken oder...


    Wie würde wohl euer (FC Sachsen) Vereinspräsident antworten,
    wenn man ihm tendenzielle Fragen der politischen Korrektheit
    stellt:


    "Was sagen Sie zu den ständigen Sprüchen "nur ein Leutzscher ist
    ein Deutscher" oder "Wenn das der Führer wüßt..." usw.usf... ???


    Er wäre sicher begeistert, freundlich und dankbar, daß jemand das
    Thema anspricht. =)

    Die LVZ sagt:


    Coach Rainer Lisiewicz erhält auf der Bank Gesellschaft: Udo Lattek fungiert als Teammanager. "Ich werde die Jungs in der Kabine richtig heiß machen, dass sie vor so einer Kulisse mehr als ihr Bestes geben", ließ die 70-jährige Trainer-Legende ausrichten. Lisiewicz hat nichts dagegen: "Die sportliche Vorbereitung bleibt aber bei mir, Udo kennt meine Jungs ja nicht. Seine Tipps nehme ich allerdings gerne an." Lattek hat übrigens Erfahrung mit Lok. Als Coach des FC Barcelona warf er die Leipziger 1982 aus dem Cup der Pokalsieger (3:0 im Zentralstadion, 1:2 in Barcelona).


    Außer dumme Sprüche labern, wird U.L. zwar keinen Schaden
    stiften, aber man muß aufpassen, daß es nicht langsam zuviel
    des Guten wird...


    Interessanter und guter Artikel in der "DNN":


    http://www.dnn.de/dnn-heute/54013.html


    "Der Fußball ist nach Hause gekommen"


    Der 1. FC Lok boomt. Warum eigentlich? "Der Verein ist ein Phänomen", sagt Willi Wassel, Präsident des städtischen Fußballverbandes. Der Verein besteht gerade ein Jahr und vereint doch die Tradition und den Stolz aus Jahrzehnten.


    und


    Trainer Lisiewicz baut derweil an seiner neuen Mannschaft. Er hat Bewerbungen selbst aus der Oberliga, Name und Schlagzeilen ziehen eben. Er will wieder den Durchmarsch schaffen: "Bis zur Oberliga wird das so gehen." Rainer Lisiewicz wirkt nicht, als ob er daran den kleinsten Zweifel hätte.

    Bitu_man


    Ich kann Dir nur zustimmen: die breite Basis des Fußballsports
    (also der Nachwuchs und die vielen kleinen Vereine) müssen
    gefördert werden und nicht das Geld immer mehr auf die
    Profivereine kanalisieren.


    Aber wieviele gibt es davon noch?? Wenn wir Hertha BSC und seine Amateurmannschaft mal außen vor lassen, sind es nächstes Jahr 4 in der 2. Liga und 2 (bzw. 3, Chemnitz und/oder Erfurt) in der 3. Liga
    Also, wenn man die Ostvereine unterstützen will, muß man ja gerade was für die unterklassigen Vereine machen.
    Also Vereine, wo nicht so viel Geld fließt; meine damit hauptsächlich Vereine aus der Verbandsliga oder unteren Häflte der Oberliga wie Anker Wismar, Stralsund oder Neubrandenburg, und auch die kleineren Berliner Vereine wie die Füchse, Lichtenberg 47, SC Charlottenburg oder Köpenicker SC.
    Das bringt bestimmt auch mehr, als Profi- oder Halbprofitruppen zu unterstützen.


    Genau so ist es.
    Sehe ich aber was getan wird, so ist es immer das Gegenteil davon.
    (zuletzt die Entscheidung, daß für Nachwuchsfussballer keine
    Ausbildungsentschädigung gezahlt werden muß)


    Daß man sich auf Dauer der Basis beraubt, von der der Profifußball
    lebt, interessiert maximal im Rahmen der Nationalmannschaft.
    Die müssen mit dem, was der deutsche Markt hergibt, nämlich leben.


    Den Profivereinen, ihren Aktionären und Geldvermehrern ist es schlicht-
    weg knusper - die kaufen sich ihre Profitruppen ohnehin mittlerweile
    nahezu komplett im Ausland zusammen zuzüglich der wenigen Talente,
    die der deutsche Markt nach oben spült).


    Der Fußballfan als solcher ist bei diesen Vereinen maximal in einer sehr
    domestizierten Form noch geduldet, sonst will man dort Eventpublikum,
    zahlungsfreudige, beeinflußbare Kundschaft. Klatschvieh. Kulisse.


    Wenn ich in Stuttgart (VfB) erlebe, daß dort bei sehr guter Platzierung
    in der Bundesliga, beim Halbzeitstand von 0:0 gegen Hannover ein
    Teil des Publikums gellend pfeift, da kräuseln sich mir die Fußnägel.


    Wo sind die Zeiten geblieben, wo man nach einem Rückstand sich die
    Kehle aus dem Leib schrie um die eigene Mannschaft doch noch zum
    Sieg zu brüllen, den Schiri & Gegner mürbe zu gröhlen...?


    Ich habe es in Dresden & Dortmund erlebt, aber heute gibt es den
    wahren, echten, lebendigen Fußball für mich eher im Amateurbereich.
    (unabhängig davon, daß ich mich freue, daß mein Verein es in der
    2.Liga geschafft hat)


    Shit, jetzt bin ich völlig vom Thema abgekommen...also:
    Unterstützt die lokalen Mannschaften ! :!:




    Wenn man sich aber einige Äußerungen in diesem Thread anguckt, fass' ich mir an den Kopf.
    Die Lizenzentzüge für den SSV Ulm, SSV Reutlingen und Waldhof Mannheim beweisen, dass es auch Mannschaften aus Baden-Württemberg treffen kann, und keine DFB-Mafia gezielt Ostklubs plattmachen will.


    Wenn es um Mannschaften aus dem Einzugsbereich des DFB geht,
    dann heißt die Frage nicht OST/WEST, sondern Lobby oder nicht...
    Und da haben einige aus den alten Bundesländern auch keine guten Karten.


    Deshalb ist eigentlich Krisengipfel OST sowieso Schwachsinn.
    Bei allen Startproblemen, die die ehem. DDR-Vereine hatten,
    jetzt geht es um die generellen Probleme des deutschen Fußballs
    und da steckt der Wurm nicht im "Ostfussball"...

    Der Stadt Dresden ist Dynamo egal


    So isses nun auch nicht.
    Ohne die Unterstützung der Stadt hätte Dynamo keine Lizenz für die
    Regionalliga erhalten (z.B.)


    anders in Madrid und Leipzig, wo die Topteams Unterstützung seitens der Kommune erhalten.


    Der war gut ! :D


    Die Worte Madrid (Real), Topteam und Leipzig (FC Sachsen) in einem
    Satz und Zusammenhang zu bringen, ist wirklich hart an der Realität
    vorbei...

    ...reden wir aneinander vorbei.


    Wenn Du mit Kritik nicht leben kannst, Dein Problem


    Eigentlich kann ich das, Bedingung ist - die Kritik ist berechtigt.
    Dein Vorwurf bezog sich darauf, ob ich denn nicht
    begriffen hätte, daß das Forum "Nordostfussball" und nicht...heißt.


    Das wußte ich aber durchaus und ich mache auch keinen Unterschied
    zwischen Reinickendorf und Lichtenberg, was den Bezug zum Nordostfußball betrifft.


    Nur in diesem Thread, bei DIESER Diskussion "Krisengipfel OST-
    FUSSBALL" denke ich, geht es primär um die Probleme der Vereine
    aus dem Einzugsgebiet der ehemaligen DDR.


    Zudem (so glaube ich) stehen die Probleme unterklassiger Vereine
    wie Lichtenberg oder Reinickendorf ohnehin beim DFB nicht zur
    Debatte, da ging es wohl mehr um die Ostvereine der drei höchsten
    Spielklassen...


    Unabhängig davon ist es völlig klar, daß es genug Vereine außerhalb
    des "OST-Fussball" gibt, denen das Wasser auch bis zum Halse steht.


    Brauche ich mich nur bei uns in der "Pampa" umschauen.


    In der Hoffnung, das Mißverständnis aus dem Weg geräumt zu
    haben, verbleibe ich mit freundlichen Gute-Nacht-Gruß.

    Es gibt nur noch wenige Vereine im Osten die nicht von irgendjemanden abhängig sind-oder nocht nicht abhängig sind!


    ja, aber...


    Ihr lauft doch nur noch unter Stadtes Gnaden auf


    ...zwischen dem Einfluß und der Position der Stadt gegenüber dem
    Verein in Dresden und bei Sachsen Leipzig gibt es doch wohl einen
    kleinen Unterschied ? =)


    In erster Linie ging es ja um den Fußballsachverstand des Herrn
    Kölmel.


    ... ohne Moos nix los!


    Wem erzählst Du das !!! :D

    Dann hast Du dieses Forum aber falsch verstanden. Als ich das letzte mal nachgeguckt habe, hieße es noch nordostfussball.de und nicht ForumfürKlubsdieinderehemDDReinegroßeNummerwaren.de


    Bitu_man


    Vielen Dank für Deine Belehrung.


    Ich meine aber, daß es bei Thema "Krisengipfel OST-FUSSBALL" durchaus
    primär um die Vereine aus den neuen Bundesländern (unter Nichtbeachtung der Vereine des ehemaligen Westberlins) geht.


    Sollten Beckenbauer, Moldenhauer und Co. bei der derzeitigen
    Thematik speziell an Hertha, Reinckendorfer Füchse oder SC Char-
    lottenburg gedacht haben, wirst Du mir das in Deiner oberlehrerhaften Arroganz
    sicher mitteilen.


    Daß es sich ANSONSTEN prinzipiell um das Forum "Nordostfussball"
    handelt und daß da ALLE Berliner Vereine mit dazugehören
    WEISS ICH AUCH !

    Für die Zeit nach der Wende bis jetzt trifft das zu, aber was zum Geier hat das mit der Region zu tuen? Das sind ganz klar vereinsinterne Probleme! Soll der DFB jetzt jeden Verein mittels Manager auch noch führen?


    Egal wie man darüber denkt, Fakt ist doch, daß man den Fußballsport
    und die (speziell) DDR-Oberliga-Spitzenvereine von jetzt auf da dem
    gnadenlosen professionellen Konkurrenzkampf überlassen hat.
    Ohne jede Hilfestellung.


    Es war von vornherein ein aussichtsloser Kampf ("Wendenaivität"),
    bei dem Mannschaften wie Dynamo Dresden, BFC, Lok Leipzig, FCM, HFC
    oder Stahl Brandenburg halt mehr oder weniger auf der Strecke blieben.


    Und die Verursacher waren(primär) nicht unbedingt die alteingesessenen
    Vereinsmitglieder aus den neuen Bundesländern.
    Die haben in ihrer Unerfahrenheit, Naivität oder grenzenlosen Vertrauens-
    seeligkeit nur passiv den dorftrotteligen Helfershelfer gespielt.


    Waren halt andere Zeiten.


    Nennt das Kind beim Namen. Es geht hier nicht um Ostklubs, sondern um DDR Klubs!


    Ich hatte es auch so verstanden, daß es weniger um die Belange
    vom Spandauer SV oder SC Charlottenburg geht... =)

    @an den Kölmel-Vertreter:


    Die Pläne zur Aufstockung von erster/zweiter/dritter Liga stammen nicht von Kölmel.


    Ist doch nur leeres Gewäsch.
    Und selbst wenn es (nur mal angenommen in ferner Zukunft) zwei
    zusätzliche Startplätze in Liga 1 & 2 gibt:


    Glaubst Du, das man dabei (von Seiten derer die es anstreben) daran
    gedacht hat, da aus Solidarität und weil die ja so dufte sind und
    überhaupt...gleich mal paar Plätze für die "Ostvereine" freizuhalten ?
    Natürlich nicht, da steigen halt dann 1-2 Mannschaften aus Liga 3 und
    Liga 2 mehr auf und fertig...und so viele Kölmelkandidaten (also
    "Osttraditionsvereine") kommen da nicht in Frage, eher gar keiner...


    Für Menschen, die nichts wagen sind es Wunschträume. Für Menschen, die etwas unternehmen sind es Visionen. Ein Vision kann scheitern, wer keine hat ist schon gescheitert.


    Sprüche !!! Warum dann nicht gleich Champignonliga ? Da war man bei
    Tennis Borussia Berlin nicht so bescheiden...


    Abgesehn davon geht es Kölmel doch nicht um Wünsche & Visionen,
    sondern mindestens 2.Liga ist nötig um knallhart das Geschäftliche ins
    Trockene zu bringen.


    Zitat war:"Der FC Sachsen ist neu aufgestellt, da funktioniert auch die Kontrolle des Geldes viel besser", meinte Kölmel, "


    Ich sagte:
    Auch hier ist noch nichts bewiesen. Vielleicht ja, vielleicht auch nicht...


    Du meintest:
    Was für ein Kommentar! Da ist jedes Freizeichen aussagekräftiger!


    Okay dann konkret, wenn mein Statement so mißverständlich war:
    Kölmel meint,bei der neuen Leipziger Führung ist alles tutti paletti und
    mit Geld können die auch sehr gut umgehen.
    Ich meine: bei der Kürze der Zeit, wo man die Geschicke in der Hand hat,
    läßt sich überhaupt keine konkrete Aussage treffen.
    Und wenn ich es recht überlege, war Heller nicht bei RW Erfurt...
    und brennt dort finanziell nicht gerade der Baum ?


    Calmund:
    Wer hat von kaufen gesprochen? Es geht wohl eher um die Nutzung der Calmundschen Kontakte.


    Calmund wird ja wohl nicht einem zukünftigen sportlichen Konkurrenten
    Tipps geben, da würde sich sein Arbeitgeber aber freuen...


    Prinzipiell:
    Typisch deutsches Phänomen: lieber in Risiken als in Chancen denken.


    Nun, egal...genug blauäugige Schnellbootfahrer hatten wir ja schon
    und das meine ich NICHT ausschliesslich auf den FC Sachsen bezogen.


    Und was den Satz mit den Mitgliedern und deren Macht anbelangt:
    Jeder zweite Kommentar von Jan Meurer in eurem Forum handelt davon. Weißt Du aber alles selbst...

    stephan


    Wenn man weiterhin Westberlin einen Sonderstatus verpasst und in Gedanken noch in der DDR lebt, schafft man den Nährboden für die Dummen. Die Zahl derer die mit DDR-Fahnen durch die Gegend ziehen und Mielke und Honecker verehren nimmt erschreckend schnell zu.


    und


    Die Älteren wie mein Opa kennen aber noch die Zeit vor der DDR und für ihn war Hertha immer ein Berliner Verein


    Wie "Barbarossa" schon ironisch anmerkte:


    ...und die stehen bei euch immernoch im Block?


    So viele von denen (welche Du meinst) werden wohl nicht zu Hertha
    pilgern.



    Nun aber zu Deinen Vorwürfen "Nährboden für die Dummen...Gedanken noch in der DDR lebt...Honecker verehren etc."


    Ausgangspunkt für diese beleidigenden Anwürfe, war nur meine
    Meinung, daß für die "Älteren" - womit ich die in der DDR groß
    gewordene Fußballfangeneration meinte, wohl in der Mehrheit
    Hertha halt kein richtiger "Ostverein" ist.


    Vielleicht habe ich auch Unrecht und die Masse sieht es anders, also
    sage ich konkret "für mich ist Hertha kein richtiger Ostverein".


    Damit meine ich nicht nur die Vergangenheit unter DFB/Westberliner
    Fußballverband ( und bis zum Ende der DDR war es für mich
    eben nicht der Ostberliner Fußballverband oder der DTSB wo Hertha seine Wurzeln hatte.)


    (Daß es für einen Berliner auch noch etwas anders aussieht, ist auch klar)


    Ebenso meine ich die "Biographie" des Vereins Hertha nach der Wende.
    Kein angesprochener Aspekt der Ostvereine (Spieler verschachert, von
    Selbstdarstellern an die Wand gefahren, finanziell ruiniert, sportlich
    abgestiegen usw...) - also der ganze typische Werdegang eines
    ehemaligen DDR-Oberliga-Spitzenvereins, trifft auf Hertha nun nicht gerade zu.


    Tut mir leid, in meinem Jahrgang, in meiner Biographie gab es nun
    mal bis zum Ende der DDR zwei deutsche Staaten. So bin ich
    aufgewachsen, unabhängig davon was ich persönlich darüber dachte.


    Und da war Hertha halt immer im "Westen", nun könnte ich dumm
    labern und erzählen, klar Hertha war schon immer in meinem Herzen
    ein Verein aus dem tiefsten Osten - aber es ist nicht so.


    Ich habe mich 1987 aus der DDR verpisst.
    Damals gab es die Mauer noch.


    Mir auf Grund meiner persönlichen Meinung zu Hertha und deren
    Einordnung in den Ostfußball Honecker-Mielke-Verehrung, Nährboden
    für die Dummen schaffen, mit Gedanken in der DDR leben...usw.
    vorzuwerfen geht an der Sache meilenweit vorbei.


    Abgesehen davon, daß sich die Diskussion über den Absturz der
    Ostvereine etc. genau um die Vereine mit DDR-Vergangenheit dreht
    und nicht um Vereine die geographisch auf dem Gebiet östlich der
    ehem. Grenze angesiedelt sind...

    Dieser extreme Hass unter Fans aus der eh. DDR läßt den Lokalpatriotismus ja auch aussterben. Man gönnt dem Anderen die Butter auf dem Brot nicht und zur Not rennt man in den Gästeblock um ja gegen den Lokalrivalen Stellung zu beziehen.


    Warum stirbt der Lokalpatriotismus aus, wenn sich die Fans aus der
    ehem. DDR so sehr hassen und widerspricht das nicht dem vereins-
    übergreifenden sogenannten solidarischem "Ossi-Geheule" ?


    Berlin war 15 Jahre lang nicht in der Buli vertreten und es hat im Rest des Landes keinen großartig gestört


    Das hat auch in Berlin keinen großartig gestört. 8)


    Ansonsten ist es m.M. nach einfach so, daß bei den Älteren
    Hertha einfach emotionell ein Westverein ist.

    Nicht nur, daß Hertha immer unter der Hoheit des DFB oder
    Westberliner Fußballverbandes gespielt hat, nein auch die geschilderten
    Probleme der "Ostvereine" in der Nachwendezeit trafen auf Hertha nicht
    zu. Ganz im Gegenteil. Hertha profitierte von der Wende.


    Bei uns kommen viele aus dem eh.Hoheitsgebiet der DDR und das ist auch genial so wie es ist.


    Kommerz & typische Erfolgsfans... :biggrin:

    Nun waren die Freundschaftsspiele der DDR-Nationalmannschaft
    insbesondere gegen Ostblockmannschaften nicht unbedingt der
    Brüller...aber warum in Brandenburg NUR 3.000 Zuschauer ?


    (habe selbst nichts mitbekommen, war damals gerade auf dem
    Weg in den Westen *g*)


    So 10-20.000 Zuschauer waren ja meist auch bei den Freund-
    schaftsspielen der DDR und vor allem wenn die Mannschaft mal
    in Städten spielte, wo sich das Nationalteam äußerst selten zeigte,
    war die Resonanz recht gut (selbst in Frankfurt/Oder, wo kaum jemand
    zum Fußball ging, waren gegen den No-Name-Gegner Kanada 20.000
    Zuschauer)...


    Und Brandenburg war doch damals eine Zuschauerhochburg in der
    DDR ?

    eine etwas abweichende Meinung und werde damit (mal wieder) nicht den großen Beifall bekommen..


    Doch. Bekommst Du.
    Ich stimme Dir sowohl in der Analyse der Ursache für das
    Dilemma, wie auch in Lösungsansätzen (Amas raus, zwei Aufsteiger
    aus Nordost u.a.) zu.


    Neben der wirtschaftlichen Situation liegen die Ursachen für
    das Elend der ehemaligen "DDR-Traditionsvereine" in der
    radikalen Umstellung der Nachwendezeiten begründet.


    Die sportlichen Hoffnungsträger verhökert, ausgenutzt, über
    den Tisch gezogen, Mißmanagment, von Rittern der traurigen Gestalt
    bar jedes Fußballsachverstands immer weiter in die Schei##e
    geritten, von halbseidenen Profis gemolken usw...


    unsere Profi-fußballerischen Wendenaivlinge


    Ja.


    Oftmals spielte noch die parteipolitsche lokale Sportpolitik in dieser
    Theateraufführung eine unrühmliche Rolle ( DSC/Dynamo...Lok/Chemie
    ...Fortuna/FCM...VfL 96 / HFC mal so als Beispiele )



    Die meisten Fans wandten in der Folge sich mit Grausen.


    Von diesen Nackenschlägen haben sich die meisten Vereine nicht
    mehr erholt und haben auf Grund des wirtschaftlichen Backgrounds
    auch kaum die Möglichkeit dazu.


    Ich weiß, von "denen" ließt es ja doch keiner...


    Interessiert doch auch niemanden im DFB ernsthaft.
    Und hat auch nicht unbedingt primär mit dem "Osten" zu tun.


    Wie sagte doch ein DFB-Verantwortlicher anlässlich der damaligen
    Diskussion um die Borussia-Dortmund-Schulden und der Lizenzfrage:


    "Die Bundesliga braucht Borussia. Oder wollen sie noch mehr Vereine
    wie Mainz und Freiburg in der ersten Liga haben...."


    (war ne Talshow im DSF, leider ist mir der Name des DFB-Willis entfallen)