ZitatOriginal von Striker
Bitte nicht wieder die Hertha-Frösche aufwecken
Doch! Ich verfasse gerade ein 100 Seiten Pamphlet für das Forum zu diesem Thema, gebt mir nur noch etwas Zeit! =)
ZitatOriginal von Striker
Bitte nicht wieder die Hertha-Frösche aufwecken
Doch! Ich verfasse gerade ein 100 Seiten Pamphlet für das Forum zu diesem Thema, gebt mir nur noch etwas Zeit! =)
Also erstmal freu ich mich, dass St. Pauli geegn Werder weitergekommen ist. Aber ich verstehe bei einigen hier die Grundstimmung nicht? Nur weil die Profis viel Geld dafür kriegen sollen se sich nicht so haben und raus aufs Eis und ihre Gesundheit gefährden? Das ist es, was ich mit Zirkus-Mentalität meine! Ab in die Arena Gladiator, mach Faxen, ick hab bezahlt! Leute, das ist immer noch SPORT! Aber wenn es um die "Großen" geht scheint das für viele völlig außen vor zu sein...
Und @ Vizeherbstmeister, mir nur aufgrund eines Avatars so einen Käse zu unterstellen ist schon ganz schön dreist. Aber hier noch mal extra für für dich: Ich war vor 5 Wochen direkt vor Ort und es hatte alles
seine Richtigkeit.
Man konnte deutlich sehen, dass die Bremer überhaupt nicht auf das Spiel eingestellt worden sind, die hatten vorher schon damit abgeschlossen und sind auf dem Platz rumgelaufen wie Falschgeld.
Das Spiel war trotzdem völlig irregulär, da wurde ein "Großer" einem "Kleinen" zum Fraß vorgeworfen, nur damit dem Mob vorm Fernseher vor Schadenfreude einer abgeht. Das ist kein Fußball, das ist Zirkus.
Und natürlich @ Barnie geht es nur ums Geld. Aber nicht für Werder, die nehmen durch die CL noch genug Kohle ein. Aber die Geldverbrenner von der Reeperbahn haben jetzt auf einmal keene Schulden mehr ![]()
15 Jahre nach der Wende gibts jetzt Entwicklungs-Nachhilfe vom Westen für Ossi-Vereine :???::
ZitatOriginal von 8.fet
nach geschichtlich, geografischen kenntnissen sollten wir hertha bsc nicht dazu zählen! elvir 6 setzen!
Vollkommen richtig, denn schon die alten Griechen hatten Hertha BSC ca. 340 v. Chr. als West-Verein eingeordnet. :irre:
ZitatOriginal von Lokist
Es ging ja nur um die Welt.....in Deutschland wird betrogen vor der WM....
Jede noch so kleine Meldung geht heute um die Welt. Glaubst du, da ist irgendwo was hängengeblieben?
ZitatOriginal von dastalent71
die strafen finde ich absolut ok und gerechtfertigt.
Strafe muß sein, es geht mir hier aber um die Relation zu den Strafen für z.B. Gewalttäter.
Zitat
Schon furchtbar, welch tendenziöser Berichterstattung man sich bedienen muß, um den eigenen Marktanteil zu erhöhen.
Ich habe doch nie behauptet, dass ich Puppenstuben-Architektur gut finde, geschweige denn, dass ich nur dort leben will und alles andere ablehne? Ich finde es sehr gut, wie verschiedene Baustile in Berlin nebeneinander existieren, nur gibt es auch zahlreiche Sündenfälle gerade aus den letzten Jahrzehneten, die das Stadtbild verunstalten. Aber das ist nunmal Ansichtssache. Für das Stadtzschloß bin ich, weil es an dieser Stelle perfekt in die Stadtlandschaft passt. Das ist alles. Nix Ideologie.
ZitatOriginal von BFC-Mitte
Tja,der PdR hatte junge Visionäre---aber die sind halt nicht gut genug,da nimmt man lieber einen Ü65 jährigen mit Baustil Liebe der Vergangenen 100 Jahre plus.......Danke Westberlin..................
Na ja, ich würde jetzt nicht alles so schwarzmalen, was nach der Wende durch die "Westberliner" passiert ist. Richtung Stadtsanierung z.B ist doch in 15 Jahren wirklich viel erreicht worden. Was leider völlig zu kurz kam ist die Wirtschaftsförderung, da hat man sich viel zu lange an der Kulturmetropole festgekrampft.
Und ganz so verstehe ich nicht, was du immer gegen die bestimmenden alten Leute hast. Die haben nämlich meistens einen viel nüchterneren Blick auf die Verhältnisse, als deine "jungen Visionäre". Solch visionäre Baustile gibt es in ganz Berlin zuhauf zu "bewundern".
Ich finde die ganze Hoyzer-Skandal-Geschichte im übrigen gar nicht so katastrophal. (Profi-)Fußball ist heutzutage mehr oder weniger eine große Zirkusveranstaltung und diese Wettgeschichte ist ein Element von vielen, die die ganze Story für die Öffentlichkeit weiterspinnen. Klar ist man sauer, wenn der eigene Verein von Manipulation betroffen ist, aber geschadet hat es dem Fußball im Nachhinein betrachtet überhaupt nicht. Und Hoyzer's Freiheitsstrafe empfinde ich, verglichen mit dem was es heute für Diebstahl, Körperverletzung und Totschlag gibt, als entschieden zu hoch.
Die Kirchenliga-Berlin findet man hier http://www.kirchenliga-fussball.de/ Es gibt 2 Ligen mit jetzt 22 Teams. Das Niveau ist sehr unterschiedlich, habe auch schon mal gegen Teams von dort gespielt. Die Spitzenteams der Oberliga haben schon was drauf, und da Hoyzer beim Zweiten Lichtenrade-Nord anhoyert wird er wohl aufm Platz nicht der allerschwächste sein.
Passt jetzt zwar nicht mehr zum Topic aber in den Kontext der letzten Beiträge: Wie dämlich muß man bei der Berliner CDU eigentlich sein und diesen Friedbert Pflüger als Gegenkandidaten überhaupt in Erwägung ziehen? Der Mensch hat Null Charisma, ist der typische Hinterbänkler und im Wahlkampf müssen die anderen Parteien nur seine Anti-Berlin Rede von 1991 rausholen und vorspielen. Was für eine Lächerlichkeit! Da könnte man doch eher einen der langjährigen Bezirksbürgermeister nominieren, die sich schon eher seit Jahr(zehnt)en um die Stadt verdient gemacht haben. Ich denke, die CDU wird in einigen Bezirken mit vielen hohen Häusern diesmal keine 8% bekommen...
Habe ich gleich an meine Bekannten aus der Kirchen-Liga weitergeleitet, das ist ja mal ein neuer Motivationsschub!
Der Artikel in der Berliner Zeitung ist ebenfalls sehr gut und beleuchtet das ganze mal aus ökonomischer und ökologischer Sicht. Und auch diesen kann ich in den meisten Punkten nur unterstreichen. Ich bin ebenfalls ein absoluter Gegner plan- und gedankenloser Abrisse und die im Artikel beschriebenen potenziellen Abriß-Opfer sind aus meiner Sicht auch genau aus diesen Gründen erhaltenswert, um die Architektur mögen sich andere streiten, die kann man mit der Zeit auch verändern (siehe Artikel).
Aber eben darum geht es vielen Palast-Befürwortern doch gar nicht. In den Jahren nach der Wende (will gar nicht von der Zeit davor sprechen) wurde trotz des schon herrschenden Gesinnungswandels hin zum Erhalt soviel Bausubstanz unnötig vernichtet, um die sich kein Schwein geschert hat. Warum wird jetzt um den PdR so ein Aufstand gemacht wenn nicht aus ideologischen Gründen? Wo waren diese Leute denn, als in Mitte Häuser der Jahrhundertwende für die neuen Kommerztempel fielen und wo, als der Lehrter Bahnhof dem völlig überdimensionierten Protz-Tempel der DB weichen musste? War das alles nicht erhaltenswert?
Sorry, aber ich nehme die Palast-Befürworter erst dann wirklich ernst, wenn sie nächsten Sonntag vor der Deutschlandhalle und die Woche drauf vorm ICC stehen und für den Erhalt protestieren. Erst dann kann ich ihnen nicht mehr vorwerfen, aus ideologischen Gründen zum letzten Gefecht zu blasen. Bisher war in diesen Argumenten eigentlich nur von der kulturellen Nutzung die Rede, und diese Kulturereignisse können mit Sicherheit auch an anderen Orten in Berlin stattfinden, da haben wir genug leerstehende Gebäude, die auf Nutzung warten.
Wie ich schon mal schrieb, der PdR wird zum Opfer seiner exponierten Lage. Dort ist nun mal der Ort, der Identifikation für Berlin und vielleicht auch für Deutschland stiften muß. Und das wird ein PdR auch in 200 Jahren noch nicht geschafft haben. Weil er nunmal in einer Architekturperiode geschaffen wurde, die von der überwiegenden Mehrheit als nicht erhaltenswert eingestuft wird und weil er für viele für die DDR-Diktatur steht. Wenn man Elemente aus seiner Stahlkonstruktion für den Neubau verwenden kann: gerne, warum nicht? Wenn man Teile seiner Spiegelfassade integrieren kann: ebenfalls kein Problem! Aber der gesamte Bau in dieser Form ist an dieser Stelle nicht erhaltenswert.
Endlich mal ne gute Nachricht!
Man könnte ja ersatzweise einen Saufwettbewerb auf der WM-Party-Meile durchführen. Auftakt-Match: England vs. Australien. Ist doch auch Kultur oder? :scherzkeks:
ZitatOriginal von BFC-Mitte
Naja theo,dann bringe doch bitte mal eben die Eineinhalb Milliarden Euro für den Nach"wieder"aufbau Schloß.Westberlin--hat ja schon immer von Fremdgeld gelebt......lol
Das Finanzierungskonzept sieht zumindest keinen Einsatz von Steuergeldern vor. Na klar muß man dazu die Wirtschaft und private Geldgeber mit ins Boot holen, hat auch nie jemand was anderes behauptet.
ZitatOriginal von BFC-Mitte
Aber eine äussere Sanierung würde gerade mal 3 Mio Euro kosten.
Kommt mir doch verdammt wenig vor...hast du da ne Quelle? Äussere Sanierung heisst für mich z.B, nicht nur den Graffiti-Mist abzuwischen.
ZitatOriginal von BFC-Mitte
Nutzung:????????????,Konzepte:?????????????
Diese zu entwickeln, da sind nun mal alle Bürger gefordert. Ich denke hier könnte man etwas schaffen, was Berlin und die ganze Republik repräsentiert und in dem irgendwann mal Wirtschftsverbände, Kultur, Kunst, Forschung, Museen und Sport unter einem Dach vereint werden können.
ZitatOriginal von Dynamo P-Berg
Und brauchen wir wirklich ein Puppenstübchen-Berlin mit den Fassaden der Kaiserzeit - ich denke, es gibt dringendere Probleme in dieser Stadt und dem gesamten Land.
Dringendere Probleme gibt es immer. Aber mit so einem Bau könnte man auch ein Symbol schaffen, dass es hier wieder vorangeht, dass man auch langfristig eine Zukunft für ganz Berlin planen und gestalten will. Das wird nun mal ein Generationenprojekt werden.
ZitatOriginal von ping-pong-alex
Selbst die New York Times ist laut Tsp für den Erhalt des Palastes
Solche Meinungen von Aussenstehenden sehe ich immer recht kritisch. Da wird Berlin immer wieder mal als Spielwiese und Experimentierzimmer der internationalen Kulturszene "mißbraucht". Ist zwar manchmal ganz witzig, aber schafft sowas wirklich zählbare Arbeitsplätze? Zieht sowas Investoren an? Bringt sowas die Reputation, um wirkliche Touristenheere anzulocken? Ist vielleicht jetzt sehr trocken von mir formuliert, aber Berlin hat sich seit der Wende m.E. zu sehr auf seinen Ruf als "Kulturstadt" für eine Minderheit verlassen und viele andere Dinge extrem vernachlässigt.
Der PdR wird nie das Symbol für Berlin werden können, zu dem er in dieser exponierten Lage einfach verpflichtet ist. Für den überwiegenden Teil der Berliner und Berlin-Besucher ist er nun mal (an dieser Stelle!) häßlich und nicht erhaltenswert. Stünde das Ding in Hellersdorf oder Niederschöneweide sehe das wahrscheinlich anders aus.
Sorry, dass die Sanierung komplett fertig ist wußte ich gar nicht, bzw. habe ich so damals nicht mitbekommen. Ändert aber nichts an meiner Meinung :biggrin:
ZitatOriginal von Dynamo P-Berg
Lücken durch Neubauten geschlossen - ist ein bisschen was anderes, als dieser "Wir holen uns die Geschichte zurück, indem wir sie nachbauen"-Schloss-"Wiederaufbau".
Genau das sehe ich anders. Wenn man Fehler/Sünden wieder korrigieren kann, dann sollte man dies auch tun.
Ist mir schon klar, dass viele DDR-Geborene denken, jetzt fallen wir erneut der Rache der Sieger anheim und kriegen jetzt auch noch unsere Gebäude um die Ohren gehauen. Dazu sind tatsächlich zu viele West-Bürger in Besatzer-Mentalität im Osten eingefallen und haben alles in Frage gestellt, was dort in 40 Jahren passiert ist. Aber mit dem Palast ist es doch anders, das Gebäude ist asbestverseucht und kann nur mit Unsummen in einen Zustand zurückgeführt werden, der eben dann den heutigen ästhetischen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird. Kosten verursacht die jetzige Situation auch jeden Tag, also muß man sich dann davon auch trennen können, besser ein Ende mit Schrecken...
Ich finde eine Freifläche für gewisse Zeit allemal schöner als diese häßliche Ruine. Gibt doch genügend kreative Möglichkeiten, diese zu nutzen (z.B. Fußball-Spielen :biggrin:)
Und zum Thema Neubau von alten Gebäuden: Die ganze Straße Unter den Linden ist im Prinzip ein Neubau, der an alt erinnert. Das stört auch keinen, wird aber im allgemeinen Sprachgebrauch als Prachtboulevard bezeichnet...
ZitatOriginal von studi-mutti
Ansonsten ist es mir wurst was im Zentrum passiert, ist eh nur Touristenabzockegegend
Leider ist die Mehrheit der Berliner so eingestellt und deshalb ist es auch so schwer, in dieser Stadt irgendetwas von nachhaltiger Wirkung auf die Beine zu stellen. Was man uns in Warschau und anderswo längst vorgemacht hat scheint hier mal wieder ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
Der Spiegel-Artikel stellt die Sache perfekt dar, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen. Interessant ist wirklich, dass (auch im Forum) viele in Bezug auf den Palast von "historisch" sprechen und gerade diesen Kontext völlig ausser Acht lassen. 15 Jahre Palast stehen 500 Jahre Schloß gegenüber. Es ist herrlich anzusehen, wie die Gehirnwäsche funktioniert hat und dieses Bewußtsein fast gänzlich aus den Köpfen der Berliner entschwunden zu sein scheint.
Wir wissen alle, dass in spätestens 50 Jahren dort wieder das Schloß stehen wird. Jeder Protest gegen den Abriß, jede weitere Verzögerzung repräsentieren nur noch mehr die Zögerlichkeit, Mutlosigkeit und Veränderungsunwilligkeit dieser Generation. Vielleicht haben wir ja mal die Größe und nehmen unseren Kindern wenigstens den Entschluß zum Neubau ab, während wir sie anschließend dann mit den Kosten belasten!
Ist ne interessante Idee. Jedenfalls stellt er keine Ansprüche und muckt nicht auf (siehe Bayern).