STATISTIK halt. Ohne nachzuschauen: Mönchengladbach hatte in der 2. Liga sicher in etwa genau so viele Zuschauer. Der Unterschied: Die haben nur 1/10 soviel Einwohner.
Mit dem Fußball in Berlin das ist schon so eine eigene Sache. Wurde auch schon oft diskutiert. Wie Raca schon schrieb, gibts in Berlin zahlreiche andere sportliche Alternativen (Eishockey (Eisbären), Handball (Füchse), Basketball (ALBA)) und eben Kultur und etliche andere Fußballklubs. Ich hatte mal mit nem Dortmunder ein Gespräch, der meinte zu mir: "Wenn Hertha absteigt, dann ist das für den Berliner nicht so schlimm, denn der Berliner kann in seiner Stadt so viele andere Sachen erleben. Aber wir? Wir haben in Dortmund nichts anderes als unseren Fußballverein. Für uns bricht da ne Welt zusammen."
Und auch die Argumente vom Dynamo P-Berg stimmen. Mittlerweile besteht die Stadt aus unzähligen Zugereisten. Wenn die auf Fußball stehen, dann favorisieren sie meist ihren Verein aus der Heimat. Mit Hertha können sich nicht wirklich viele von denen identifizieren.
1-2 mal im Jahr fahre ich zu einem Hertha-Heimspiel. Dieses mal war Hertha gegen Nürnberg dran. Fußball zum Abgewöhnen. Grottenschlecht. Mit Fußball hatte das reichlich wenig zu tun, was da auf dem Rasen veranstaltet wurde. Der HFC hatte danach eines seiner schlechtesten Spiele diese Saison gegen Halberstadt. Das war die wahrste Erholung dagegen.
Und die Hertha-Fans haben nach dem Spiel die Mannschaft noch mit einer UFTA gefeiert. Für das Geld, was die Kameraden da abfassen, mir völlig unverständlich.
Das Beste an der ganzen Veranstaltung war, daß ich jetzt weiß, daß es in Berlin ein "John-Lennon-Gymnasium" gibt
Rein interessehalber: Wieso haste denn bei nem Hertha-Spiel das JLG kennen gelernt. War nämlich meine Schule. Lang isses her. Gerne auch per PN. ![]()