Und wie ist es so? muss man in ein bestimmten Block oder kann man sich hinstellen wo man will? Und wie teuer ist der Eintritt?
Spannung bis in die Nachspielzeit - HSV II und Germania sorgen für viel Unterhaltung
Das erste Heimspiel des Jahres hat Germania Halberstadt mit einem 2:2 (1:0) beendet. Gegen die U 23 des Hamburger SV sahen die 715 Zuschauer eine bis zum Abpfiff umkämpfte Partie in der Fußball-Regionalliga.
Halberstadt l Im arg strapazierten Kader des VfB Germania gab es Entwarnung: Maik Georgi und Innenverteidiger Christopher Handke standen im Aufgebot, konnten von Beginn an spielen. Marvin Wijks rückte für den gesperrten Kragl in die Startformation.
Erstmals durften die Halberstädter Fußballfans die umgebaute Tribüne in Augenschein nehmen. Die stimmungsvolle Kulisse sah in den ersten zehn Minuten den VfB mit zahlreichen Ballgewinnen im Mittelfeld, Hamburg kam bis dato nicht in die Nähe des Halberstädter Strafraums. Eggerts Freistoß erreichte Beck nicht mehr (11.). Nach einer Viertelstunde war auch der HSV im Spiel, kam erstmals gefährlich über die linke Seite. Die Hanseaten überzeugten mit Technik, toller Ballbehandlung und durch ihren Kapitän Sören Bertram. Er war Antreiber und Initiator zugleich und suchte den Abschluss - so wie beim Freistoß, den er an den rechten Pfosten setzte (18.). Keeper Sebastian Kischel schaute dem Ball machtlos hinterher.
Germania probierte es auf der anderen Seite immer wieder über sein Offensivtrio Beck/Scheidler/Georgi. Der finale Pass kam zu oft nicht an. Als Schubert Scheidler mit einem steilen Pass in Richtung HSV-Torwart schickte, schloss der Angreifer zu früh ab (22.).
Überraschend ging der Gastgeber in Führung, als Götz den Ball zunächst beinahe verlor, dann aber lang nach vorne schlug. Beck probierte es von der Strafraumgrenze und erzielte so sein neuntes Saisontor. HSV-Schlussmann Dehmelt kullerte der Ball irgendwie durch die Hände. Dem VfB war es egal, Trainer Andreas Petersen: "Wer nicht aufs Tor schießt, kommt nicht zum Erfolg!"
Aus der Kabine kamen die Gäste entschlossener, das Tor erzielte der Gastgeber. Wieder ging es nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schnurstracks in die andere Richtung. Die 3-2-Überzahlsituation löste Georgi selbst, nachdem er zuvor den Ball über 30 Meter gedribbelt hatte. Er setzte sich gegen zwei Spieler und Torwart Dehmelt durch - 2:0. Hamburg ließ sich nicht lange bitten, kam jetzt mehrfach hochgefährlich vor das VfB-Tor. Kocabas scheiterte per Drehschuss an Kischel, die anschließende Ecke brachte Kelbel im Tor der Vorharzer unter.
Der Ausgleich lag in der Luft, die Rothosen tauchten mit ihrem Kurzpassspiel immer öfter vor dem Germania-Tor auf. Als Kelbel Handke und Kischel aussteigen ließ, rettete Götz auf der Linie (60.). Auch Petersens Wechsel, der Pole Podrygala kam zu seinem ersten Einsatz, brachte gegen die spielstarken Hanseaten kaum Entlastung. Kischels Foul an Kocabas ahndete Schiedsrichter Willenborg mit Strafstoß. Bertram verwandelte sicher. Der Schlagabtausch war damit noch nicht beendet. Erst hatte Germania Glück, den 2:0-Vorsprung nicht gänzlich zu verspielen, in den Schlussminuten wiederum die Hamburger, dass Becks Kopfballtor abgepfiffen wurde.
VfB-Sportdirektor Wolfgang Mohr fasste passend zusammen: "Dieses Spiel hat alles geboten."
Halberstadt: Kischel - Handke, Georgi, Schubert, Fitkau, Eggert, Krüger (74. Warz), Wijks (62. Podrygala), Beck, Scheidler, Götz
Hamburg: Dehmelt - Besic (62. Pressel), Brügmann, Sternberg, Dettmann, Ingreso (46. Norgaard), Lam, Kelbel, Kocabas, Nagy, Bertram
Schiedsrichter: Willenborg (Osnabrück). Zuschauer: 715. Tore: 1:0 Beck (38.), 2:0 Georgi (52.), 2:1 Kelbel (56.), 2:2 Bertram (67./FE). Gelb: Kischel, Schubert, Fitkau, Götz / Ingreso.
http://www.volksstimme.de/spor…er-viel-Unterhaltung.html