Pokalspiele auf Kreisebene mit zahlreichen Überraschungen
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m Wochenende standen auf Kreisebene Pokalspiele auf dem Spielplan. Während Titelverteidiger Germania Halberstadt II (Pokal des Landrats) die nächste Runde erreichte, schied der Pokalverteidiger FSV 1920 Sargstedt im Hasseröder-Pokal aus.
Halberstadt. Im Wettbewerb der höherklassigen Mannschaften sorgte der Harzober- liga-Aufsteiger TSV 1893 Langeln für eine faustdicke Überraschung. Der Tabellenführer der Harzoberliga warf den Tabellenführer der Landesklasse 3, SV Westerhausen, mit einem 3:2-Sieg raus.
Das Favoritensterben in diesem Wettbewerb ging aber noch weiter. Auch das Weiterkommen vom SC Heudeber im Spiel gegen Stahl Thale war nicht unbedingt zu erwarten. Läuft es für die Schwarz-Gelben in der Meisterschaft alles andere als gut, erreichten sie mit einem knappen 2:1 das Viertelfinale. Auch in Blankenburg standen sich mit dem Blankenburger FV und Eintracht Osterwieck zwei Landesklasse-Vertreter gegenüber. Der BFV nutzte seine Chancen konsequenter und erreichte verdient die nächste Runde. Im Duell der beiden Aufsteiger, Schwarz-Weiß Badeborn (Harzoberliga) gegen Olympia Schlanstedt (Landesklasse), konnten die Gäste das Fehlen einiger Stammspieler nicht kompensieren und schieden mit einer 1:4-Niederlage aus.
Fortuna Halberstadt hatte auf eigenem Platz gegen den Harsleber SV mehr Mühe als erwartet, konnte sich aber am Ende knapp mit 2:1 durchsetzen. Auch der Pokalverteidiger, die zweite Mannschaft vom VfB Germania Halberstadt, hatte beim kampfstarken Gastgeber Concordia Harzgerode 85 Minuten starken Widerstand zu brechen und konnte erst in der Schlussphase das Weiterkommen sichern.
Pokalverteidiger ist ausgeschieden
Auch im Hasseröder Pokal der unterklassigen Mannschaften des Harzkreises gab es einige nicht erwartete Resultate.
19 Pokalspiele waren angesetzt, 17 wurden ausgetragen. Der FSV Stecklenberg trat beim TSV Berßel nicht an, damit steht Berßel kampflos in der nächste Runde. Die Begegnung VfB Blankenburg gegen Germania Wernigerode wurde abgesetzt und wird an einem anderen Termin nachgeholt.
Von den drei Harzklasse-Teams, die die 2. Hauptrunde erreichten, schaffte nur die Zweite vom FSV Sargstedt den Sprung in die nächste Runde. Die FSG Drübeck verlor dagegen ihr Heimspiel gegen den SV Ermsleben und musste ausscheiden. In den anderen Spielen trafen Harzliga-Teams aufeinander, von denen sich 17 Mannschaften und die SG Pansfelde (Freilos) im Lostopf wiederfinden.
Mit hohen Siegen kamen weiter: die SG Dankerode (8:0 gegen Harsleben II), der Hedersleber SV (8:4 gegen Dedeleben), die SG Schlanstedt II/Eilenstedt (6:1 gegen Harzgerode II), Blau-Weiß Hausneindorf II (4:0 gegen Eilsdorf) und Grün-Gelb Ströbeck (6:1 in Stapelburg). Die große Überraschung gelang der SG Suderode/Gernrode II, die auf eigenem Platz den Pokalverteidiger FSV 1920 Sargstedt knapp mit 1:0 besiegte. Damit wird es zum Ende der Saison auch einen neuen Pokalsieger geben.
Fußball-Kreispokal des Landrats: Blankenburger FV - SV Eintracht Osterwieck 4:2 (1:0)
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Blankenburg (fbo). Im Fußball-Kreispokal des Landrats hat Gastgeber Blankenburger FV das Heimspiel gegen den SV Eintracht Osterwieck mit 4:2 für sich entschieden. Im Duell der zwei Landesklasse-Vertreter hieß es zur Pause 1:0.
Von Beginn an gingen die Blütenstädter im Sportforum engagierter zu Werke. Der Eintracht aus Osterwieck dagegen fehlte über weite Strecken der eindeutige Wille, in die nächste Runde kommen zu wollen. Der SVE war deutlich weniger präsent als der Gastgeber.
Der BFV hatte bereits in den Anfangsminuten gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Nach 25 Minuten besorgte die schließlich Sebastian Dannhauer. Auch danach bestimmte Blankenburg das Geschehen, setzte die klareren Aktionen nach vorne. Den Gästen blieb weiterhin nur die passive Rolle. Die knappe Führung nahm der BFV mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel stellte Blankenburgs Trainer Matthias Fieberling auf einigen Positionen um, mit Effler und Rudolf kamen zwei frische Kräfte in die Partie. "Wir wollten noch besser über die Außen spielen und mehr Präzision in die Zuspiele bringen", so Fieberling. Nur wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff führte jedoch eine Aktion der Osterwiecker zum überaschenden Ausgleich. Kapitän Tantius war der Torschütze.
Die Platzherren verloren danach allerdings nicht den Faden und spielten weiter direkt nach vorne. Es dauerte jedoch bis zur 71. Minute, ehe das 2:1 durch Philipp Brüser fiel. Danach sorgte der BFV dann für klare Verhältnisse. Fabich umkurvte SVE-Keeper Pohl und schob zum 3:1 ein. Ein Eigentor von Eintracht-Innenverteidiger Andy Steinkampf bedeutete das 4:1. Etwas überraschend agierte Blankenburg trotz klarer Führung danach etwas in "Wild-West-Manier", orientierte sich nur auf die Offensive. Tantius verkürzte auf 2:4. Im Anschluss hatte Osterwieck die Chance zum 3:4, weil es der BFV verpasste, die Partie weiter zu kontrollieren. Bereits nächstes Wochenende sehen sich beide Teams in Osterwieck wieder.
Blankenburger FV: Lüttich - Kühnel, Hinze (46. Effler), Wegert, H. Neudek, Brüser, Zobel, Lehmann (83. Weidner), Fabich, Lindenberg (46. Rudolf), Dannhauer;
Eintracht Osterwieck: Pohl - Erdmann (46. Mock), Perle, Blankenburg (84. Hahmann), Steimkampf, Tantius, Seubert, Wienert, Stingl, Schmidt, Deicke (46. Großhennig);
Torfolge: 1:0 Sebastian Dannhauer (18.), 1:1 Christoph Tantius (47.), 2:1 Philipp Brüser (71.), 3:1 Sebastian Fabich (80.), 4:1 Andy Steinkampf (85. Eigentor), 4:2 Christoph Tantius (88.); Schiedsrichter: Nick Kahlert (Schlanstedt); Zuschauer: 56.