Hedersleben zeigt alles, was das Herz begehrt
Thale/MZ. Im Achtelfinale des Hasseröder Kreispokals der Fußballer setzten sich der SV Ermsleben, der SV 56 Timmenrode, der FC Einheit Wernigerode II und der VFB 67 Blankenburg durch. Abgesagt wurden die Partien zwischen der SG Bad Suderode / Gernrode II und Reinstedt, Ströbeck und Dankerode sowie Stahl Thale II und Eintracht Osterwieck II. Die Begegnung zwischen Blau-Weiß Schwanebeck und Eintracht Halberstadt ist ausgefallen.
Hedersleben - Timmenrode 2:3
Es war ein "Pokalfight" mit allem, was das Fußballherz begehrt. Hedersleben übernahm von Beginn an das Spiel und setzte die Gäste aus Timmenrode mächtig unter Druck. Christian Herrmann, Daniel Kuhn und Steven Matthes hätten Hedersleben mit 3:0 in Führung bringen können oder müssen, vergaben aber ihre Großchancen kläglich. Kurz vor der Pause ging Timmenrode durch das Kopfballtor von Daniel Hoffmann glücklich mit 1:0 in Führung (45.), als die Hederslebener Hintermannschaft bei einem Eckball völlig pennte.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Hedersleben sofort ins Spiel zurück und glich durch das Freistoßtor von Oliver Sindermann aus: 1:1 (48.). Fünf Minuten später brachte Raik Ruch Hedersleben durch Kopfball in Führung (53.).
Das Spiel schien sich gewendet zu haben, doch die Fouls häuften sich und der große Kampf ums Viertelfinale entfachte, so dass Schiedsrichter Wienecke häufig in seine Brusttasche greifen musste.
In der 66. Minute kam es dann zur spielentscheidenden Szene. Der Schiri gab Elfmeter für Timmenrode, als der Timmenröder Andreas Dammköhler auf Raik Ruch auflief und in den Rasen trat, ließ sich der Schiedsrichter vom großen Aufschrei des Spielers blenden. Martin Winter erzielte den Ausgleich per Foulelfmeter, 2:2 (68.). Beide Mannschaften spielten auf dem tiefen Boden auf Sieg, doch nach 90 Minuten gab es noch keine Entscheidung.
Die Verlängerung winkte und die Gäste hatten den besseren Start. Nach einem Eckball gab es im Hederslebener Strafraum mächtig Verwirrung. Andreas Dammköhler behielt den Überblick, schoss seinen Mitspieler an und der Ball trudelte über die Linie zur 2:3-Führung (96.). Die Weinholdt-Elf warf nun alles nach vorne, die Gäste wehrten sich mit allen Mitteln, sodass der Referee Tom Timme nach wiederholtem Foulspiel frühzeitig zum Duschen schicken musste (Gelb-Rot: 100.). Hedersleben drückte auf den Ausgleich, doch das Timmröder Abwehrbollwerk stand sicher. Die Emotionen kochten, nach wiederholtem Foulspiel musste auch Oliver Sindermann frühzeitig den Platz mit Gelb-Rot verlassen. In der letzten Minute kam Steven Matthes noch einmal frei zum Abschluss und hätte den Ausgleich erzielen können, doch sein Schuss war zu unplatziert. Am Ende scheiterte Hedersleben an der mangelnden Chancenverwertung.
Ermsleben - Dingelstedt 1:0
Die Ermslebener begannen gleich mit guten Kombinationen und hatten in den ersten Minuten des Spiels schon einige große Torchancen. Mit zunehmender Zeit pegelte sich das Spiel beider Mannschaften im Mittelfeld ein. Für den schwer zu bespielenden Platz wurde es doch ein schnelles Spiel mit einigen guten Torchancen auf beiden Seiten. Mit einem guten 0:0 wurden die Seiten gewechselt. Die Gastgeber kamen mit einigen guten Aktionen besser ins Spiel und erzielten in der 60. Minute nach Zuspiel auf Hagen Topf das 1:0 - dachten alle, aber leider war er im Abseits. Nun setzten die Gastgeber weiter nach. Die Gäste kamen nur mit langen Bällen auf ihre schnellen Stürmer zu Torchancen. Die Ermslebener wollten nun das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden und drängten die Dingelstedter mehr in ihre Hälfte. Tom Förster traf schließlich zum 1:0 (80.). Nun wurde die Gangart der Dingelstedter härter - und die Ermslebener mussten einen Abwehrspieler verletzt auswechseln (84.). Die letzten Spielminuten brachten die Gastgeber mit dem verdienten 1:0 über die Zeit.
Blankenburg - Hausneindorf II 7:3
Blankenburg begann sehr stark zu spielen und ging in der fünften Minute durch Gramis in Führung.
Hausneindorf hatte große Schwierigkeiten mit dem Kunstrasen. Dann erzielten Friedrich (20.), Gramis (35.) und noch einmal Friedrich (40.) weitere Tore, den Anschlusstreffer für Hausneindorf erzielte Fleck in der 45. Minute. Mit 4:1 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit erreichte Hausneindorf den Anschluss durch Fleck (47.) und Weigelt (55.).
Durch den Ballverlust der Hausneindorfer kam Blankenburg wieder ins Spiel. Friedrich (56.) und Gebhardt (60.) erhöhten dann auf 6:3. Hausneindorf gab nicht auf, musste aber mit 7:3 durch Nietsche in den Endstand gehen.
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