Beiträge von Loewe

    Fußball Halberstädter wollen Knochenmark für erkrankte Sängerin der Stadt spenden


    Regionalliga-Kicker helfen bei Typisierungsaktion


    Halberstadt (fbo/uh) l Spontan hat sich Fußball-Regionalligist VfB Germania Halberstadt mit Präsident Olaf Herbst und Cheftrainer Andreas Petersen an der Spitze dazu entschlossen, eine Typisierungsaktion für die an Leukämie erkrankte Halberstädter Sängerin Anke Lautenbach zu initiieren. Unterstützer der Aktion ist die Knochenmarkspenderdatei der Uni-Klinik Magdeburg.


    Die Typisierung findet am kommenden Mittwoch, 8. Februar, in der Vereinsgaststätte des VfB Germania am Halberstädter Friedensstadion statt. Gestartet wird die Typisierung von Knochenmarkspendern um 17 Uhr durch die Regionalliga-Fußballer, gefolgt von Sportlern aller anderen Abteilungen. Ab 17.30 Uhr können sich auch Halberstädter Bürger und weitere Unterstützer bis 20 Uhr typisieren lassen.


    Leukämiekranken kann durch die Gabe von passenden Stammzellen geholfen werden, selbst genügend Blutzellen zu bilden. Entsprechende Spender dürfen nicht jünger als 18 und nicht älter als 50 Jahre alt sein. Es werden ein kleines Röhrchen Blut entnommen und die Daten in der Knochenmarkspenderdatei erfasst. Dann steht man weltweit für die Spendersuche zur Verfügung. Wer sich bereits typisieren lassen hat, braucht dies nicht zu wiederholen, da diese Daten schon registriert sind.


    Auch Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke steht hinter dieser Aktion des VfB Germania und wirbt um Mithilfe. Die Schlager- und Jazzsängerin kämpft seit Sommer 2011 gegen Leukämie. Sie braucht unbedingt einen passenden Stammzellenspender, um die aggressive Blutkrebserkrankung zu bekämpfen. Auf ihrer Facebook-Seite war bereits Mitte Januar zu lesen: "Es ist immer noch kein Spender gefunden und die Chemo wird bei mir nicht mehr eingesetzt. In vier Wochen muss ich einen Spender gefunden haben. Die Zeit läuft. Danke für Eure großartige Hilfe."


    VfB Präsident Herbst: "Wir sind als Verein gemeinsam darauf gekommen. Ich selbst wollte mich auch typisieren lassen, konnte es aber nicht, da ich schon älter als 50 bin. Darum haben wir mit der Mannschaft gesprochen. Gleichzeitig hoffen wir, dass so viele Menschen wie möglich an der Aktion teilnehmen."


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    Regionalligist lehnt Angebot des Stadionbetreibers ab / Club entschuldigt sich beim VfL Wolfsburg


    Zu teuer: FCM verzichtet künftig auf Rasenheizung


    Magdeburg l Der Winter hat Deutschland fest im Griff und macht im Fußball gerade den unterklassigen Vereinen teilweise arg zu schaffen. Nun befindet sich Regionalligist 1. FC Magdeburg zwar in der komfortablen Situation, in der Heimspielstätte, der MDCC-Arena, über eine Rasenheizung zu verfügen, hat sich aber entschieden, vorläufig auf die Inbetriebnahme zu verzichten. Aus Kostengründen.


    FCM-Präsident Peter Fechner erläutert den Sachverhalt: "Unser erstes Heimspiel nach der Winterpause soll ja am 10. Februar um 18.30 Uhr unter Flutlicht gegen den VFC Plauen steigen. Bei den Minus-Temperaturen, wie sie momentan vorherrschen, dauert es etliche Tage, bis die Rasenheizung ihre volle Leistung erreicht. Allein für diese Partie, so wurde uns vom Stadionbetreiber, der Magdeburger Veranstaltungs- und Messegesellschaft MVGM, mitgeteilt, kämen Kosten in Höhe von rund 10000 Euro auf uns zu. Wir haben uns daher entschlossen, das Angebot nicht in Anspruch zu nehmen."


    Der 56-Jährige weiter: "Es dürfte auch im Interesse unserer Sponsoren liegen, dass wir das Geld dann lieber in Spieler investieren."


    Fechner begrüßte zwar ausdrücklich, dass die MDCC-Arena über eine Rasenheizung verfügt, stellte allerdings auch klar: "Würden wir der ersten oder zweiten Liga angehören und zu unseren Heimspielen 20000 Zuschauer und mehr kommen, gäbe es diese Diskussionen gar nicht. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Wir sind nicht im Profibereich. Die vierte Liga spielt bei diesen Witterungsverhältnissen nun einmal auf hartgefrorenem Boden. Und wenn die Platzkommission der Meinung sein sollte, dass es absolut nicht geht, muss das jeweilige Spiel eben verlegt werden."


    Anders, so Fechner, sähe es bei Länderspielen aus, weil hier der DFB "grünes Licht" erteilt und dem Gastgeber finanziell unter die Arme greift.


    Das Thema Rasenheizung scheint aber den Magdeburger Fußball immer wieder zu beschäftigen. Erst Mitte vergangenen Monats hatte sich Erstligist VfL Wolfsburg bei seinem Gastspiel in der MDCC-Arena beklagt, weil die Rasenheizung nicht in Betrieb und der Boden dementsprechend hart war. Fechner dazu: "Wir haben dem VfL einen Brief geschrieben und uns für die Platzverhältnisse entschuldigt. Ich hoffe, dass der Vorfall keine negativen Folgen hat und wir unsere Partnerschaft mit den Wolfsburgern fortsetzen können. Felix Magath hat sich seinerzeit zu Recht beschwert. Allerdings muss man auch sagen, dass das Wetter kurzfristig umgeschlagen war, so dass wir nicht mehr rechtzeitig reagieren konnten." Eine Antwort, so der Club-Chef, hat es aus Wolfsburg bislang noch nicht gegeben.


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    da bin ich mal gespannt ob das Spiel gegen Plauen stattfinden kann

    Fußball Halberstadts dänischer Neuzugang ist innerhalb der Mannschaft angekommen


    Mörck überzeugt mit seiner Zielstrebigkeit


    Halberstadt l Heute Nacht ist die Wechselfrist abgelaufen. Regionalligist Germania Halberstadt hat nicht mehr auf dem Transfermarkt "zugeschlagen", es bei seinen zwei Neuzugängen Niels-Peter Mörck und Maik Georgi belassen. "Einfach so auf Zuruf ist uns nicht nach einer Neuverpflichtung", so die sportliche Leitung in Halberstadt, "wir denken, dass wir für die Rückrunde absolut gut aufgestellt sind!"


    Seit Anfang Januar ist der Däne Mörck im Vorharz dabei. Der 21-Jährige hatte schon im Dezember ein Probetraining im Friedensstadion, überzeugte Trainer Andreas Petersen dabei voll. Der ablösefreie Wechsel vom dänischen Zweitligisten Varde IF nach Deutschland war schnell geregelt, Mörck unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014.


    "Den deutschen Fußball, speziell die Regionalliga Nord, habe ich schon länger beobachtet", gesteht der 1,85 Meter große Fußballer, "bei Holstein Kiel war ich im letzten Jahr zu einem Probetraining."


    Germania Halberstadt ist dabei gar nicht mal der erste deutsche Club, für den Niels-Peter Mörck aktiv ist: "In meiner B-Junioren-Zeit habe ich bereits für den SV Flensburg 08 gespielt." Dies erklärt auch, warum er bereits so gut Deutsch sprechen kann. Um die Sprache seines neuen Arbeitgebers jedoch möglichst schnell und intensiv zu verinnerlichen, liest Mörck auch Bücher auf Deutsch, derzeit die Biografie von Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm. "Ich bin schon auf Seite 50", berichtet Halberstadts Neuzugang stolz. "Der feine Unterschied. Wie man heute Profifußballer wird" - Mörck scheint diesen Titel verinnerlicht zu haben, denn nicht nur im Erlernen von Fremdsprachen hinterlässt er einen ehrgeizigen Eindruck. Seine neuen Teamkameraden wissen, dass "er eine sehr professionelle Einstellung mitbringt. Trotz seiner jungen Jahre und der kurzen Zeit, die er hier ist, kann er schon jetzt Mitspieler mitreißen."


    Auch Trainer Petersen ist überzeugt vom Neuen: "Der Junge gibt seit seiner Ankunft jeden Tag alles, läuft von früh bis spät. Sein Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit sind beeindruckend. Wir werden die Trauben aber auch nicht zu hoch hängen, denn er ist noch jung."


    Mörck, der in Halberstadt schon eine eigene Wohnung bezogen hat ("Ich wollte keine WG, denn wenn mal Familienmitglieder kommen, soll Platz sein."), begründet seine Selbstständigkeit und Zielstrebigkeit: "Ich spiele seit meinem dritten Lebensjahr Fußball, seit ich 14 bin, wohne ich nicht mehr bei den Eltern." Mit Germania hat er sich hohe Ziele für die Rückrunde gesteckt: "Ich will jedes Spiel gewinnen!"


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    FCM erinnert mich immer mehr an Sechzig :D jede Saison immer vom Aufstieg reden usw und dann.....................


    Fußball Regionalligist verpflichtet ablösefreien Cottbuser / Sieben Spieler mit Energie-Hintergrund


    "Hier kommt Kurth" - Vierter FCM-Transfer


    Unmittelbar vor Ende der Transferperiode unterschrieb gestern Ex-Bundesligaprofi Marco Kurth beim FCM einen Vertrag bis 2013. Der frühere Cottbuser ist der siebente Neuzugang, der in seiner Karriere bei den Lausitzern kickte.


    Magdeburg l Um 24 Uhr in der vergangenen Nacht endete in Deutschland die Transferfrist. Und Fußball-Regionalligist landete nur wenige Stunden zuvor noch einen richtigen "Kracher". Mit dem 33-jährigen Mittelfeldspieler Marco Kurth von Zweitligist Energie Cottbus unterschrieb gestern der vierte Neuzugang in der Winterpause einen Vertrag bis 30. Juni 2013.


    Kurth, der für die Lausitzer in acht Erst- und 189 Zweitligapartien aufgelaufen war, ist damit bereits der siebente Akteur, der vor seinem Engagement bei den Elbestädtern bei Energie seine Töppen geschnürt hat.


    FCM-Sportdirektor Detlef Ullrich, der zusammen mit Trainer Ronny Thielemann ebenfalls vor Saisonbeginn aus Cottbus kommend sein Amt in der Elbestadt aufgenommen hat, freute sich über den ablösefreien Last-Minute-Transfer: "Ein erfahrener Spieler, der in der Lage ist, unseren Spielrhythmus zu bestimmen." Thielemann bezeichnete den aus Eisleben im Süden Sachsen-Anhalts stammenden Kicker als "einen Gewinn für unsere junge Mannschaft und einen Führungsspieler auf dem Feld und außerhalb des Platzes".


    Kurth soll, so die FCM-Planungen, die Rolle von Daniel Bauer einnehmen, dessen Vertrag beim FCM Ende Dezember ausgelaufen ist. Zusammen mit Kurth verpflichtete der Regionalliga-15. damit in der Winterpause seinen vierten Neuzugang (Patrick Bärje, Velimir Jovanovic, Fabian Burdenski). Den Club hatten zuletzt Daniel Bauer (Eintracht Trier), Maik Georgi (Germania Halberstadt) und Adriano Gomez (unbekannt) verlassen. Damit gehören dem Magdeburger Regionalligakader derzeit 24 Akteure an, und Ullrich frohlockte: "Alle vier waren unsere Wunschkandidaten. Jeder von ihnen ist in der Lage, die Qualität unseres Spieles zu verbessern."


    Der 56-jährige Fußball-Lehrer verteidigte die Transferpolitik seit seinem Amtsantritt beim FCM: "Ich habe keine Probleme damit, dass ein weiterer ehemaliger Cottbuser jetzt bei uns spielt." Sechs Spielerberater hätten in den zurückliegenden Wochen ihre Klienten in Magdeburg angeboten und geäußert, ein Kurth-Transfer an die Elbe wäre "sensationell".


    "Wir haben unsere Ziele in der Transferperiode erreicht", stellte Ulrich gestern rückblickend fest. "Der Konkurrenzkampf ist groß, und selbst bisher Etablierte müssen sich jetzt gewaltig strecken."


    Gestern hatten die FCM-Spieler trainingsfrei, dafür sind heute zwei Einheiten geplant. Und am Sonntag steht das Nachholspiel bei der U23 von Hertha BSC vor der Tür. Ullrich: "Ich gehe davon aus, dass wir spielen werden. Darauf bereiten wie uns vor." Abwarten, denn am Freitag Mittag ist im Jahn-Sportpark Platzbegehung.


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    1. FC Magdeburg verpflichtet Marco Kurth


    Magdeburg - Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg hat am letzten Tag der Transferperiode mit Marco Kurth den vierten Neuzugang verpflichtet. Kurth kommt vom Zweitligisten FC Energie Cottbus an die Elbe und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013. Das teilte der FCM am Dienstag mit. Zuvor hatten sich Cottbus und Kurth auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Der 33-Jährige spielte in der Kaderplanung des neuen Trainers Rudi Bommer in Cottbus keine Rolle mehr. Sein Kontrakt bei Energie lief ursprünglich noch bis 30. Juni diesen Jahres.


    "Marco Kurth wird mit seiner Erfahrung ein Gewinn für unsere junge Mannschaft als Führungsspieler auf und außerhalb des Platzes sein. Im defensiven Mittelfeld kann er für die notwendigen Impulse sorgen", sagte Trainer Ronny Thielemann am Dienstag. Der FCM schloss mit Patrick Bärje, Velimir Jovanovic, Fabian Burdenski und Kurth die entstandenen Lücken nach den Abgängen von Daniel Bauer (Eintracht Trier), Maik Georgi (Germania Halberstadt) und Adriano Gomes (Unbekannt).


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    200 000 Euro immer noch offen / Platzt nach Spielertransfers auch diese Zusage?


    FCM immer noch ohne Trikotsponsor - "Asap" will sich diese Woche äußern


    Die Rückrunde der Fußball-Regionalliga naht. Gleichzeitig gewinnt beim FCM die Frage nach den vom Sportvermarkter "Asap" zugesagten 200 000 Euro von einem Brustsponsor an Brisanz.


    Magdeburg l Dass Magdeburg Ottostadt ist, dürfte sich auch dank des Schriftzuges auf den Trikots des FCM herumgesprochen haben. Geld gab's dafür nicht. Grund genug für die Vereinsführung, sich in dieser Angelegenheit mit potenziellen Sponsoren ins Benehmen zu setzen - bislang ohne Erfolg. Man wolle die Möglichkeit, sich auf der Brust der Regionalligakicker zu präsentieren, "nicht verramschen", hieß es Mitte Dezember aus der Vereinsführung. Vielmehr liefen seinerzeit die Vorstellungen auf einen fünfstelligen Betrag für die Rückrunde bis Saisonende hinaus.


    Doch auch beim letzten Test am Sonntag war auf den FCM-Trikots immer noch kein die Kassen auffüllender Geldgeber zu sehen. Am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) nun muss der FCM zum Nachholspiel bei der U23 von Hertha BSC antreten (gestern war der Jahn-Sportpark nach Aussage der Berliner bespielbar).


    "Keine Bewegung", muss bezüglich des Brustsponsors auch FCM-Präsident Peter Fechner feststellen, "die Gespräche gestalten sich schwierig, denn allein die Tatsache, dass Sportvermarkter ,Asap' einen Trikotsponsor für den Start in die Rückrunde versprochen hat, animiert unsere bisherigen Gesprächspartner nicht gerade zu besonderen Aktivitäten." Eigene Verhandlungen würden zwar geführt, allerdings ohne "belastbare Ergebnisse".


    Anhaltend optimistisch äu ßerte sich gestern gegenüber der Volksstimme Mario Reig Leffler. Der "Asap"-Deutschlandvertreter erinnerte an das Schreiben der Spanier von vergangener Woche. Darin hatten die Spanier zwar mitgeteilt, sie sähen sich außerstande, "drei neue Spieler bis zum Ende der Wechselfrist beim FCM zu platzieren", alle übrigen Absprachen würden jedoch weiter gelten. Zum Thema Brustsponsor sagte Leffler: "Wir hatten einen Brustsponsor für 200000 Euro versprochen und sind am Wirken, das noch bis zu Beginn der Regionalliga-Rückrunde hinzubekommen." Ende dieser Woche könne er nach Gesprächen mit "Asap" Details nennen.


    Auf die Zwischenfrage, der FCM würde je bekanntlich schon am Sonntag sein erstes Punktspiel nach der Winterpause bestreiten, antwortete Leffler: "Ja, aber das ist noch ein Nachholspiel aus der Hinrunde ..."


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    Halberstadt trainiert für die Rückrunde


    Mit einem Trainingslager der etwas anderen Art bereitet sich Regionalligist Germania Halberstadt auf die Rückrunde vor: Mit Tai Chi und Mentaltraining sollen Siege her.


    MDR Video

    Germania begeistert vom Teamausflug


    Von Florian Bortfeldt


    Halberstadt l "Eine mehr als als gelungene Veranstaltung, das werden wir auf jeden Fall wiederholen", so der einhellige Tenor auf Seiten der Spieler vom VfB Germania Halberstadt nach dem teamfördernden Ausflug nach Braunschweig.


    In Niedersachsen hatten die Vorharzer Körper und Geist trainiert, jedoch auf eine völlig andere Art und Weise als gewohnt. Beim Tai Chi wurde so zum Beispiel das Gleichgewicht zwischen Bewegung, Kampfkunst und Meditation gesucht und gefunden.


    "Das hört sich alles einfach an, aber die Jungs wurden intensiv gefordert, haben alle mitgezogen. Für den Zusammenhalt innerhalb des Teams war das absolut wertvoll", bilanzierte ein ebenso begeisterter Andreas Petersen.


    Nach dem "überragenden Wochenende" (Fait-Florian Banser) will die sportliche Führungsriege auch einige Elemente vom Teamausflug mit in die kommenden Trainingseinheiten einbauen, denn der "Horizont wurde enorm erweitert".


    Einen letzten Test führt Halberstadt am kommenden Sonnabend in Aschersleben durch. Anstelle des 1. FC Neubrandenburg geht es nun gegen Lok Leipzig.


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    Regionalligist kommt bei Verbandsliga-Spitzenreiter MSV Preussen nicht über 0:0 hinaus


    FCM überlegen, Tore weiter Mangelware


    Fußball-Regionalligist 1. FCM tat sich in seinem letzten Test vor dem Punktspielauftakt noch schwer. Bei Verbandsliga-Tabellenführer MSV 90 Preussen gelang auf schwer bespielbarem Boden im Germerstadion nur ein 0:0.


    Magdeburg l Hinten stand zwar die Null, doch im Angriff blieben erneut viele Wünsche offen. Die Elf von Trainer Ronny Thielemann bestimmte die kurzweilige Partie auf hart gefrorenem und mit einer dünnen Schneedecke überzogenen Boden. Präzise Pässe und Ballstafetten über mehrere Stationen blieben zwar Mangelware, doch die rund 350 Fans sahen viele rassige Zweikämpfe und Tormöglichkeiten auf beiden Seiten.


    Zwei der besten FCM-Torchancen hatte ausgerechnet Abwehrspieler Tobias Friebertshäuser. Seinen Kopfball fischte MSV-Keeper Ebeling aus dem Dreiangel (36. Minute), sein Fallrückzieher senkte sich auf das Lattenkreuz (69.).


    Hatte es der Regionalligist anfangs versäumt, aus seiner spielerischen Überlegenheit Kapital in Form von Toren zu schlagen, kamen die geschickt konternden Gastgeber durch den eingewechselten Siemke zwischen der 58. und 63. Minute zu drei Einschussmöglichkeiten (Abseits, Lenk rettet auf der Linie, Tischer klärt).


    "Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden", so Detlef Ullrich, "auf diesem schwer zu bespielenden Boden habe ich aber einige gute Ansätze gesehen." Eine Woche vor dem Punktspielauftakt (Sonntag, 13.30 Uhr, bei Hertha BSC II) musste der FCM-Sportdirektor jedoch wie gewohnt konstatieren: "Beim Abschluss fehlte aber noch die Abstimmung."


    Thielemann bemängelte, seine Elf hätte "verpasst, in der ersten Halbzeit drei Tore zu machen". In der zweiten Hälfte habe der FCM "nicht mehr so kompakt agiert", wodurch sich den Preussen viele Räume boten: "Das Spiel hätte 8:2 ausgehen können." Dennoch zog der Coach ein positives Fazit der "Generalprobe": "Es war zu sehen, dass wir mit unseren Neuzugängen jetzt über 15, 16 annähernd gleichstarke Spieler verfügen."


    Preussen: Ebeling - Loth, Mensch, Appel, Tietz - Kaufmann, Uffrecht, Göres, Ginter, Sommermeyer - Röhl. Eingewechselt: Tigges, Siemke, Dimas, Bimenyimama


    FCM: Tischer - Lenk, Hackenberg, Friebertshäuser, Neumann - Bärje (72. Scharlau), Henkel, Becker, Viteritti (46. Krieger) - Jovanovic, Wright (60. Wolf)


    Schiedsrichter: Sauerzweig (Eickendorf). Zuschauer: 350. Tore: Fehlanzeige


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    Germania-Kicker machen Teambuilding-Ausflug


    Tai Chi und Haka statt Ball und Rasen


    Halberstadt l Völlig überraschend kam die Niederlage im einzigen Vorbereitungsspiel dieser Woche für die Verantwortlichen des VfB Germania Halberstadt nicht. Am Donnerstagabend hatten die Vorharzer in Aschersleben 2:3 gegen Verbandsligist MSV 90 Preussen verloren. Trainer Andreas Petersen schonte in diesem Duell sein A-Team und gab dafür einigen A-Junioren, Reserveakteuren aus der zweiten Mannschaft und in erster Linie den Rekonvaleszenten Philip Saalbach und Torsten Marx Einsatzmöglichkeiten. Stürmer Marx durfte dann auch gleich über die volle Distanz ran.


    Der hohen Trainingsbelastung musste wohl Martin Krüger Tribut zollen, er wurde mit muskulären Problemen ausgewechselt. Trotzdem sieht es bei Germania personell aktuell weiter rosig aus: Bis auf Marcus Bäcker befinden sich alle Spieler im Wettkampftraining.


    Das Ergebnis als solches gefiel Petersen in Aschersleben nicht ("Wir hätten klar gewinnen können."), letztlich betrachtete er es nüchtern, ging es doch darum, "für die zweite Reihe den Anschluss herzustellen". Den Gegner aus der Landeshauptstadt wollte er damit keineswegs unter Wert verkaufen, denn "der MSV Preussen hat traditionell immer schon spielerisch gute Mannschaften gehabt und auf Kunstrasen in Aschersleben eine Top- Leistung gezeigt".


    Am Wochenende haben die Germania-Kicker spielfrei, die Mannschaft ist dennoch gemeinsam unterwegs. Als teamfördernde Maßnahme hat sich der VfB-Tross heute früh auf den Weg nach Braunschweig gemacht. Der gestrige Mannschaftsabend soll hierbei fortgesetzt und intensiviert werden. Den Teamgeist will Germania bei diversen Aktivitäten fördern. So wird in die chinesische (Tai Chi) und die neuseeländische, genauer gesagt maorische, Kultur (Haka) eingetaucht. Abgerundet wird der Ausflug nach Niedersachsen mit einem Mentaltraining und Saunabesuch.


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    Club sichert sich die Dienste von Stürmer Jovanovic


    FCM: Neuer Ärger um Ex-Kapitän Bauer


    Magdeburg l Dem Wechsel von Velimir Jovanovic zum Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg steht nichts mehr im Wege. Carl Zeiss Jena beendete jetzt das Ausleihgeschäft mit dem 24-jährigen Serben von Energie Cottbus vorzeitig. FCM-Pressesprecher Stephan Lietzow bestätigte den vielversprechenden Wechsel - Jovanovic hatte bei seinem ersten Einsatz im Test gegen Neugersdorf (4:0) auf Anhieb zwei Treffer erzielt - und kündigte an, dass der Vertrag am heutigen Freitag unterschrieben werden soll.


    Trainer Ronny Thielemann hat damit eine Alternative mehr in der Offensive, die sich in der Hinrunde als laues Lüftchen entpuppte. Nur 13 Tore in 17 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Auch Denis Wolf hatte daran seinen "Anteil", ging doch der 29-Jährige in der Hinserie komplett leer aus. Für die Rückrunde hat sich Wolf deutlich mehr vorgenommen. Heute wird der Angreifer, der zuletzt an einem Lehrgang der philippinischen Nationalmannschaft in Manila teilgenommen und stets telefonischen Kontakt zu Thielemann hatte, zurückerwartet.
    Daniel Bauer


    Ob Wolf bei der Generalprobe für die Rückrunde am Sonntag (13.30 Uhr, Germerstadion) gegen Verbandsliga-Spitzenreiter MSV 90 Preussen dabei ist, bleibt indes abzuwarten.


    Neuen Ärger gibt es derweil mit Ex-Kapitän Daniel Bauer, der nach der Attacke von zehn vermummten Hooligans (Volksstimme berichtete) den Club verlassen hatte und mittlerweile beim Süd-Regionalligisten Eintracht Trier spielt. Bauer-Berater Henry Hennig goss in den monatelangen Streit jetzt im MDR neues Öl ins Feuer, indem er erklärte: "Die vereinbarte Abfindung hat der FCM noch immer nicht bezahlt. In Magdeburg sieht es halt finanziell finster aus."


    Der Club wies die Forderung umgehend zurück. Lietzow: "Von einer Abfindung oder Ähnlichem kann überhaupt keine Rede sein. Wir haben im Rahmen des Auflösungsvertrages alle Vereinbarungen fristgerecht erfüllt." Beide Seiten, so Lietzow, hätten sich seinerzeit dahingehend geeinigt, dass der Spieler bis zum 31. Dezember freigestellt wird und der Club bis zu diesem Zeitpunkt die vollen Bezüge übernimmt.


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    Germania unterliegt dem MSV Preussen


    Aschersleben (fbo) Den gestrigen Test im Freien hat Regionalligist VfB Germania Halberstadt verloren. In Aschersleben hieß es gestern Abend gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga, Magdeburger SV 90 Preussen, am Ende aus Sicht der Vorharzer 2:3 (1:0). Germania ging zweimal in Führung (Steffen Scheidler, Philip Schubert), musste dann aber den Ausgleich und einen Rückstand hinnehmen. Für die Preussen trafen Tobias Ginter und Steve Röhl (2). VfB-Trainer Andreas Petersen verzichtete bewusst auf zahlreiche Stammkräfte, dafür bekamen Spieler, so Petersen, "die noch Nachholbedarf haben", ihre Chance. Nach Abpfiff sprach er von "einem guten Test".


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    Halberstadt testet in Aschersleben


    Germanias Ersatztorwart Alexis Lenhard überzeugt in der Halle und im Freien


    Halberstadt l Im Sommer 2010 wurde er als Ersatztorwart für die unumstrittene Nummer eins beim VfB Germania Halberstadt, Sebastian Kischel, vom Köpenicker SC in den Vorharz gelotst - Alexis Lenhard.


    Seitdem steht der 21-Jährige im Schatten des Germania-Kapitäns. Zu Recht, denn Kischel ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Germania, zeigt beständig top Leistungen und ist so etwas wie die Identifikationsfigur für die Fans. In allen bisherigen 18 Regionalligapartien hütete Kischel über 90 Minuten das Tor.


    Zu Recht bekommt nun auch Ersatzmann Lenhard in Vorbereitung auf die Rückrunde Einsatzzeiten. So mancher Fußballfan hat sich dabei während der Germania-Hallenauftritte der letzten Wochen gefragt, wer denn der ganz in Blau gekleidete Mann zwischen den Pfosten ist. Bei bisher allen vier Turnierteilnahmen in Nordhausen, Ilsenburg, Magdeburg und Aschersleben überzeugte der 1,87 m große Keeper mit tollen Paraden und als mitspielender Schlussmann. Auch bei den Tests im Freien war Lenhard jeweils im Einsatz, wurde eingewechselt und zeigte durchweg gute Leistungen. Der Berliner selbst war froh über die Einsätze und "hatte vor allem in der Halle viel Spaß". Lenhard unterstreicht, "dass die Rückrunden-Vorbereitung in Halberstadt für Torhüter nicht weniger anspruchsvoll ist. Wir absolvieren dasselbe Programm wie die Spieler, müssen ebenso viel laufen." Bis zum Start am 12. Februar will das Talent "noch die Kondition optimieren. Fußballerisch läuft es bei uns ja schon gut." In der Rückrunde geht es sportlich für ihn um eine weitere Verbesserung in der Tabelle, "mit den Neuzugängen ist das möglich".


    Lenhard ist bewusst, dass er mit Kischel einen starken Mann vor sich hat. Sollte sich dennoch in der Liga die Chance für ihn ergeben, will er sie nutzen. Heute um 19 Uhr (in Aschersleben) darf er sich zunächst im Test gegen den MSV 90 Preussen beweisen.


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    Spanier halten an längerfristiger Zusammenarbeit fest / Gestern 4:0-Sieg im Testspiel


    FCM geht ohne "Asap"-Spieler in Rückrunde


    Drei Neue verpflichtet, doch immer noch kein Vertragsentwurf: Sportvermarkter "Asap" räumte nun ein, bis zum Ende der Transferperiode keine Spieler beim FCM platzieren zu können.


    Magdeburg l "Es ist richtig, dass der FCM sich verstärkt hat. Wir können den Termin bis Ende Januar nicht halten, um internationale Spieler in Magdeburg zu platzieren", sagte Mario Reig Leffler, Deutschland-Repräsentant von "Asap", gestern auf Volksstimme-Nachfrage. Schließlich müsse der Welt-Fußball-Verband FIFA eingeschaltet werden, da die für den FCM vorgesehenen Spieler in Spanien, Süd- bzw. Mittelamerika beheimatet seien, "und die Formalitäten dauern erfahrungsgemäß vier bis fünf Tage".


    Leffler sprach zugleich von einem am Dienstag an die FCM-Geschäftsstelle gemailtes Schreiben, in dem "Asap" sein nach wie vor bestehendes Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Elbestädtern erhärtet: "Wir haben darin unsere Absicht bekundet, längerfristig mit dem FCM zusammenzuarbeiten. Alle übrigen in den bisherigen Vorgesprächen festgehaltenen Punkte bleiben bestehen."


    Auf die Frage nach dem Verbleib des für vergangenen Freitag angekündigten Vertragsentwurfes wich Leffler aus: "Der wird gerade von unserem Anwalt in Madrid ins Englische übersetzt." Dies sei so üblich, da englisch die offizielle FIFA-Sprache ist. Über einen Termin, wann der Entwurf in Magdeburg eintreffen werde, legte sich Leffler nicht fest: "Das kann morgen oder erst am 29. Januar sein. Doch dann ist es für unsere kurzfristigen Transfers zu spät."


    FCM-Chef Peter Fechner zeigte sich nach der Präsidiumssitzung Anfang dieser Woche selbstbewusst: "Wir treffen auch so unsere Entscheidungen und treiben die Vorbereitung auf die Rückrunde voran. Wir haben über die Neuverpflichtungen beraten und den Vorschlägen unseres sportlichen Leiters zugestimmt." Hinsichtlich des bis Saisonende auf Leihbasis in Magdeburg auf Torejagd gehenden Velimir Jovanovic, der noch bis 2013 einen Vertrag bei Energie Cottbus hat, ergänzte Fechner: "Wir haben großes Interesse, uns dann mit Jovanovic zu verstärken. Die guten Kontakte unseres sportlichen Leiters Detlef Ullrich zahlen sich eben aus."


    Gestern gewann der FCM ein Testspiel im niedersächsischen Wesendorf gegen Sachsenligist FC Oberlausitz Neugersdorf durch Tore von Jovanovic (2), Krieger und Henkel mit 4:0 (2:0).


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    Schnelle Einigung mit Jovanovic und Bärje / Auch Burdenski gibt sein endgültiges O.k.


    "Dreierpack": FCM schlägt auf Transfermarkt richtig zu


    Magdeburg l Da hat der 1. FC Magdeburg einen echten "big point" gelandet. Mit Velimir Jovanovic (Carl Zeiss Jena), Patrick Bärje (SV Wilhelmshaven) und dem endgültigen O.k. von Fabian Burdenski konnte der Fußball-Regionalligist gestern quasi drei Neuzugänge auf einen Streich präsentieren.


    Der Serbe Jovanovic war von Energie Cottbus (Vertrag bis 2013) an Jena ausgeliehen worden und wechselt nun, ebenfalls vorerst auf Leihbasis, bis zum Saisonende an die Elbe. Ab 2012/13 soll der 24-jährige Stürmer, der gestern von Energie "grünes Licht" bekam und Carl Zeiss verlassen soll, dann auch vertraglich an den Club gebunden werden.


    Für Außenstehende völlig überraschend erfolgte der Blitztransfer von Bärje (25), der gestern sogleich einen Vertrag bis 2013 unterzeichnete. Doch es gibt eine Vorgeschichte, die manches relativiert. Sportchef Detlef Ullrich: "Patrick war schon vor Weihnachten hier und hat sich alles angeschaut. Da er eine Ausstiegsklausel besitzt, ging die Sache jetzt reibungslos über die Bühne." Ullrich hob ausdrücklich die Vorzüge des Mittelfeldakteurs hervor: "Er ist sehr schnell, dribbelstark, frech - alles, was wir brauchen. Man erkennt auf Anhieb, welch gute Ausbildung er bei Werder Bremen erhalten hat."


    Dritter im Bunde ist Burdenski, dessen Unterschrift (bis Saisonende) aber nur noch Formsache war. Der 20-Jährige, der passend zu seinem Alter die Nummer 20 erhält, hatte in der Vorwoche den Medizincheck erfolgreich absolviert und soll sich in der Rückrunde für höhere Aufgaben empfehlen. Ullrich: "Er bringt alle Voraussetzungen mit, sich in Magdeburg zu etablieren." Und: "Wir setzen damit den eingeschlagenen Weg, den Kader perspektivisch für die kommenden Spielzeiten zu formen, fort."


    Ullrich betonte, dass alle Personalien eng mit dem Trainergespann Ronny Thielemann/Carsten Müller abgestimmt gewesen seien und das Trio nie die Geduld verloren habe, sich rechtzeitig vor Ende der Wechselfrist (31. Januar) zu verstärken.


    Alle Neuzugänge fahren heute mit nach Wesendorf, wo der FCM um 14 Uhr ein weiteres Testspiel gegen Sachsenligist FC Oberlausitz Neugersdorf bestreitet.


    Nichts Neues gibt es im Übrigen in Bezug auf einen möglichen Einstieg von Investor "Asap", der aber vorsorglich über die aktuellen Neuverpflichtungen informiert wurde.


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    Kein Prozess nach Bedrohung des Fußballers Bauer


    Magdeburg - Nach der Bedrohung des Fußballers Daniel Bauer wird es nach einem Bericht der "Magdeburger Volksstimme" keinen Prozess vor dem Amtsgericht Magdeburg geben. Der zuständige Richter habe ein Hauptverfahren aus Mangel an Beweisen abgelehnt, schreibt die Zeitung in ihrer Mittwochausgabe unter Berufung auf das Gericht. Vom Gericht und der Staatsanwaltschaft war zunächst keine Bestätigung zu erhalten.


    Die Staatsanwaltschaft hatte einen 19-Jährigen wegen versuchter Nötigung angeklagt. Er soll mit mehreren vermummten Fans Ende Oktober den frühreren Kapitän des 1. FC Magdeburg verbal attackiert haben. Der 19-Jährige konnte ermittelt werden, weil Bauer ihn nach Angaben der Staatsanwaltschaft wiedererkannt hatte. Vor dem Angriff habe er bei einem Fan-Treffen Kontakt zu dem jungen Mann gehabt.


    Nach der Attacke hatte Bauer fluchtartig die Stadt verlassen und war in seiner Heimat bei Koblenz untergetaucht. Infolge der Bedrohung war es außerdem zu einem Zerwürfnis zwischen dem Verein und Bauer gekommen. Kurz nach seiner Rückkehr bat er den Verein um die vorzeitige Auflösung des Vertrages.


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    Fußball Mittelfeldspieler vor Wechsel zum VfB Auerbach


    Horst Rau verlässt VfB Germania


    Halberstadt l Nach Alexander Gröger und Timo Breitkopf verlässt mit Mittelfeldspieler Horst Rau ein dritter Akteur vor Rückrundenstart Germania Halberstadt.


    Der 25-Jährige kam im Sommer 2010 von Budissa Bautzen und war einer der Stammspieler, die zum größten Vereinserfolg, dem Aufstieg in die Regionalliga, beigetragen hatten. Als Trennungsgründe nannte Trainer Andreas Petersen sportliche Aspekte: "Nach seiner Verletzung zu Saisonbeginn hatte er Pech. Unsere sportliche Analyse hat nun aufgezeigt, dass das Gesamtpaket nicht mehr stimmt. Ich habe ihm gesagt, dass er in der Rückrunde keine ganz große Rolle mehr spielen wird", so der Trainer weiter, "und ihm nahegelegt, sich vor Auslaufen des Vertrages im Juni schon jetzt im Winter was Neues zu suchen."


    Für den 1,94 m großen Sachse kam die Entscheidung überraschend, er gestand, "dass ich nicht damit gerechnet hatte. Ich wollte meinen Zweijahresvertrag schon erfüllen." Anders als bei Breitkopf und Gröger, die vor Weihnachten von den Vereinsplänen erfuhren, hat Rau nun deutlich weniger Zeit, seine Zelte in Halberstadt abzubrechen, blickt jedoch ohne Zorn zurück: "Die beinahe perfekte Aufstiegssaison werde ich nie vergessen, dafür bin ich auch dankbar!" Sein Wechsel zum VfB Auerbach ist nahezu perfekt.


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