Mit einem Sieg gegen den Ligarivalen in der zweiten Pokalrunde, konnte der LSV wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Die erste Aktion des Spiels gehörte jedoch den Gästen. In der 6. Minute verfehlte ein Kopfball nach einer mustergültigen Flanke nur kanpp das Ziel. Nachdem die Eldenaer etwas besser ins Speil fanden, sorgte Gatzke nach toller Vorabeit von Schuldt für den Führungstreffer. In der 15. Minute war es dann Schuldt selbst, der durch einen Kopfball das zweite Tor hätte markieren müssen. Die Gastgeber verstanden es leider nicht den Druck aufrecht zu halten und gaben den Marnitzer immer mehr Räume und Chancen. So fiel durch eine gute Kombination das 1:1 per Kopfball im fünf Meterraum (20.). Vollkommen verunsichert und kopflos gestaltete sich nun das Eldenaer Spiel. In der 35. Minute schob Markwart als Libero unbedrängt einem Marnitzer Stürmer den Ball vor die Füsse, der sich auch nicht lange Bitten ließ und zur 1:2 Führung einschob. Ein Eldenaer Angriff wurde in der 39. Minute unsanft vom Marnitzer Schlussmann unterbunden. Den fälligen Freistoß konnten die Eldenaer nicht erfolgreich verwerten und so ging es in die Pause.
Man sah der Heimelf an, dass die 15 Minuten nicht zum geselligen Teetrinken genutzt wurde, sondern die Ansprache des Trainers fruchtbaren Boden gefunden hatte. Mehr Engagement und clevereres Laufspiel führten zu einer Überlegenheit der Schwarz Weißen. Markwart sorgte, an seinem Geburtstag und wissentlich des Fehlers aus der ersten Halbzeit, in der 48. mit einem Solo bis zum gegnerischen Straufraum für den Ausgleich. Die gute Vorabreit des Liberos konnte Gatzke erst im 2. Versuch verwerten. In der 63. legte Michael Jung durch eine unüberschaubare Situation im Fünfer zum 3:2 nach. Das Spiel verlagerte sich nun fast ausschließlich in die Hälfte der Gäste. Jastram verpasste in der 77. kläglich alleine vorm Tor. Besser machte es Schneider, der nach weltklasse Pass von Jacobi überlegt zum 4:2 abschloss (80.). Mit den Gedanken schon beim Siegerbier, liessen die Eldenaer in der 90. noch den Anschlusstreffer zum 4:3 zu. Ein Gastgeschenk, welches im Ligaspiel wesentlich schmerzlicher gewesen wäre, da die Marnitzer nach gelb/rot seit der 80. nur noch zu zehnt agierten.
Eldena: Rukick, Markwart, Schneider, Meincke, Gemein, Porep, Schuldt, Jastram, Jung (Sasse), Gatzke, Jacobi
Der Bericht stammt von Gordon Baltruszat - dem Trainer