FV Blau Weiß 90 Briesen - 1.FC Guben 2:3 (1:3)
Aufstellung: Galisch, Zickerow (ab 65. min Biemüller), Robel, Anke, Rockmann (ab 35. min Gottschalk), Gernetzke (ab 75. min Rose), Weiss-Motz, Schier, Klimaszewski, Ducklauß, Lüdtke
Trainer: Orlowski Co-Trainer: Steinmetzer
Torfolge: 0:1 Schulz (18. min), 1:1 Ducklauß (19. min), 1:2 Bunjaku (27. min), 1:3 Babinowski (41. min), 2:3 Biemüller (89. min)
gelbe Karten: Ducklauß / Nitschke, Schulz,Th.
Zuschauer: 108
Schiedsrichter: Schötz (Luckau), Grasme (Lübbenau), Buhl (Drahnsdorf)
Gegner unterschätzt
In der wegen des Verbandstages auf Sonntag verlegten Partie gegen den 1.FC Guben konnten die Blau Weißen ihre Position im oberen Tabellendrittel nicht festigen und verloren ihr Heimspiel mit 2:3. In der ersten Halbzeit sah man eine Briesener Mannschaft die den Eindruck erweckte den Gegener zu unterschätzen bzw. den vorwöchentlichen Erfolg überzubewerten. Das Defensivverhalten war bis auf Ducklauß eine Katastrophe und dies nutzten die Gubener gnadenlos aus. Als Gernetzke in der 12. min zu weit weg stand konnte Galisch den Kopfball noch entschärfen, aber in der 18. min war es dann soweit. Der Gubener B.Schulz übernahm das Spielgerät nähe der Mittellinie um dann durchs Mittelfeld mit 1-2 Schußfinten zu marschieren. Sein Schuß aus 28 m sah Galisch recht spät und der Flatterball schlug unten links ein. Die Briesener Fangemeinde schöpfte im selben Atemzug gleich wieder Hoffnung als Ducklauß im Strafraum gleich zwei Verteidiger aussteigen ließ und mit links ins lange Eck zum Ausgleich traf. Die Gubener Mannschaft bot eine erstaunliche Konstanz im Deckungs - u. Zweikampfverhalten und machte den Hausherren das Leben äußerst schwer. So gab es in der ersten Halbzeit nur noch eine Möglichkeit als Lüdtke das Tor mit seinem Kopfball knapp verpasste. In der 28. min verstummte der Gubener Torjubel als Schiedsrichter Schötz berechtigt ein vorausgegangenes Handspiel ahndete. Nach 31 gespielten Minuten gab es dann die Quittung für das miserable Deckungsverhalten der Blau Weißen. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ermöglichte einen Gubener Konter. Dem Briesener Verteidiger gelang es nicht den Gubener an der Eingabe zu hindern und Rockmann stand nicht richtig, so dass Bunjaku die Chance nutzte und am kurzen Eck einnetzte. Rockmann mußte kurze Zeit später, nach Verdacht auf erneuten Kreuzbandriss, durch Gottschalk ersetzt werden. Der machte seine Sache ordentlich. Kurz vor der der Halbzeit dann der nächste Tiefschlag. Weiss-Motz konnte seinem Gegenspieler nicht folgen und somit auch nicht an der Eingabe hindern. Der Ball wurde gut in den Rücken der Abwehr gespielt und Babinowski hatte keine Mühe aus 7 m zum 1:3 zu vollenden. Briesen nach der Pause wesentlich aggressiver und deutlich verbessert zu Werke gehend. Guben hielt aber über weite Strecken dem Druck stand und konnte immer wieder entscheidend stören. Wenn kein Gubener Feldspieler mehr eingreifen konnte war Torwart Skobel mit seinen Paraden zur Stelle. So scheiterten Ducklauß und Lüdtke des öfteren sowohl am Gubener Beton als auch an Skobel. Biemüller brachte mit seinem Treffer die Gastgeber nocheinmal heran als er sich schön über rechts durchtankte und und in der der langen Ecke den Ball zum 2:3 versenkte. Lüdtke hatte dann in der 4 minütgen Nachspielzeit noch die Chance per Kopf aber verfehlte den Kasten nur knapp. So blieb es beim Alles in Allem verdienten Sieg der Gäste aus Guben und für die Briesener gilt es sich aus dem Pokalspiel gegen Fortuna Britz neues Selbstvertrauen zu holen für die bevorstehenden schweren Aufgaben in der Landesliga.