Beiträge von D-FENS
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Chemie holt Bronze in Wittenberg, Luckenwalde siegt
Ein tolles (Vor-)Weihnachtsfest für alle Chemiker! Rund 400 Grün-Weiße machten sich gemeinsam mit ihrer Mannschaft sowie den Freunden vom TuS Leutzsch in 7 (!) Bussen auf den Weg in die Lutherstadt, um ihre Mannschaft in der Wittenberger Stadthalle erneut zum Turniersieg zu verhelfen.
Dieses Jahr sollte es allerdings nicht sein. Schon früh zeichnete sich ab, dass die Oberligisten FSV 63 Luckenwalde unnd Gastgeber Grün-Weiß Piesteritz das Turnier dominieren würden. Letzterer Mannschaft unterlag die BSG bereits in der Gruppenphase zweimal (0:3 und 3:6), dafür konnte Regionalligist Torgelow in die Schranken gewiesen werden (3:1 und 5:0).
Im Halbfinale zeigten die Luckenwalder ihr Können und ließen den Leutzschern keine Chance (1:4 aus BSG-Sicht). Das Finale gegen die Lokalmatadoren gewannen die Brandenburger ebenso deutlich mit 4:1.
Die BSG Chemie ihrerseits ließ sich vom Ausscheiden nicht unterkriegen und holte mit einem 6:3-Sieg gegen die Piesteritz-Reserve immerhin den dritten Platz.
Der TuS Leutzsch hatte es schwer gegen das starke Teilnehmerfeld. Gegen die Breslauer wäre beinahe der Punktgewinn gelungen, doch es sollte nicht sein. Trotzdem eine schöne Erfahrung für den Aufstiegsaspiranten der Leipziger Stadtliga!Quelle: www.chemie-leipzig.de
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BSG Chemie Leipzig vs SG Leipzig Leutzsch.
6.Liga = Sachsenliga
Zum Ersten "Derby" in der letzten Saison kamen 2690 Zuschauer , beim "Rückspiel" mit der SGLL als Gastgeber im Juni 2012 warens dann ein paar Hundert weniger. Diese Saison hatte dann zuerst die SGLL Heimrecht welche im Vorfeld auch prompt willkürliche bundesweite Stadionverbote gegen Ultras der BSG erteilte worauf fast die gesamte Fanszene von Chemie sich an einem gemieteten Platz vor den Toren des AKS bei Bratwurst und Bier versammelte und geschlossen das Spiel (und den Eintritt von 7€!) boykottierte.
Beim Rückspiel im März ist aus Trotz sicher eine ähnliche Aktion von der SGLL zu erwarten was aber bei rund 400 Fans dieses Vereines verkraftbar wäre-soweit es diesen Verein SGLL zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch gibt .Video Rückspiel Saison 2011/2012 SGLL-BSG Chemie
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Fördermittel veruntreut? Platzwart auf Abwegen und eine Anzeige bei der Arge
Neue Entwicklungen im Fall SG Leipzig Leutzsch (SGLL). Vorstandssprecher Jamal Engel soll Gelder veruntreut haben. Die Arbeitsagentur hat ein Verfahren eingeleitet, weil der Club Eingliederungshilfen nicht für Lohnzahlungen verwendet haben soll. Nun prüft die Leipziger Arbeitsagentur den Fall, da eine Anzeige zur Mittelverwendung eingegangen ist.
Was die Leipziger Arbeitsagentur derzeit bezüglich der SG Leipzig Leutzsch auf dem Tisch liegen hat soll, riecht nach hartem Tobak. Die SG Leutzsch beschäftigt drei Platzarbeiter. Für die Landschaftsgärtner kassierten die Leutzscher staatliche Eingliederungshilfen. Allein im Jahr 2011 überwies das Amt 7.200 Euro ins Leutzscher Holz. Laut Betriebskostenabrechnung zahlt der Verein seinen Mitarbeitern jeden Monat insgesamt 4.050 Euro.
Ob dies der Realität entspricht, ist hingegen fraglich. So soll ein Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sein. Sollte sich der Verdacht bestätigen, hat der Verein SG leipzig Leutzsch mit einem Streich zwei Parteien betrogen: Die Agentur für Arbeit und die BSG Chemie, die sich anteilig an den Personalkosten beteiligen muss........Den ganzen Artikel in der L-IZ
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Die BSG zahlt weiterhin pünktlich jeden Monat ihre vertraglich festgesetzte Betriebskostenpauschale.
Es geht um die hahnebüchenen Betriebskosten-Nachforderungen der SGLL und der Weigerung der SGLL die Belege für diese Nachforderungen (u.a. Anteile für die berühmten 300 Tonnen Sand und ein Jahresgehalt für SGLL Pressesprecher J.Engel von über 24000 €!!!) der BSG vorzulegen.
Ist wie bei jeden Mietvertrag: Wenn Du eine Betriebskostenabrechnung von Deinem Vermieter bekommst , hast Du das Recht beim Vermieter Einsicht in die Belege/Rechnungen dieser Betriebskosten zu nehmen. Verweigert Dir der Vermieter diese Einsicht mußt Du auch keine Betriebskosten-Nachforderungen begleichen-zumal wenn sie über den doppelten der Pauschale liegen!
Also wird das Ganze vor Gericht landen und spätestens dort muß der Vermieter diese Belege/Rechnugen vorlegen um seine Nachforderungen geltent zu machen. Warum der Vermieter dies nicht auf den normalen einfachen Weg gemacht hat indem er den Untermieter zur Einsichtnahme dieser Rechnungen einläd werden wir spätestens dann erfahren..... 
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Betrugsverdacht-bei-der-SG-Leipzig-Leutzsch
Verdacht im Alfred-Kunze-Sportpark: Stimmt alles mit der Betriebskostenabrechnung bei der SG Leipzig Leutzsch?Martin Schöler
30.09.2012Über dem Leutzscher Holz braut sich was zusammen. Seit Juni 2011 teilen sich SG Leipzig Leutzsch und BSG Chemie Leipzig den Alfred-Kunze-Sportpark. Zwischen den Clubs, die sich beide als Nachfolger des DDR-Meisters von 1964 wähnen, tobt ein erbitterter Kleinkrieg. Dabei hat die SG Leutzsch möglicherweise die Grenze des gesetzlich Erlaubten überschritten.
"Wir machen aus einer Mücke keinen Elefanten." Der Slogan auf Jamal Engel's Mietwagen steht vielleicht wirklich für die Lebenseinstellung des SG-Vizechefs. Trainingszeiten, Stadionverbote, Neonazis im Stadion. Im Leutzscher Unterholz schlummert vieles, worüber sich trefflich streiten lässt – einige Mücken, die leicht zu Elefanten werden. Engel kann davon längst ein mehrstrophiges Lied singen. Sein Verein hat den Alfred-Kunze-Sportpark gepachtet. Und scheint vor wackligem finanziellen Hintergrund wenig auszulassen, um sich den Untermieter BSG Chemie zum Feind zu machen.
Aktueller Zankapfel: Die Betriebskostenabrechnung. Für das Jahr 2011 war die Kostenaufstellung zum 30. Juni fällig. Nebst Belegen. Engel reichte das Dokument "last minute", wenige Stunden vor Fälligkeit beim Sportamt ein. Weil sich die Stadt an den Ausgaben der SG Leutzsch anteilig mit rund 50.000 Euro beteiligt, ist die Behörde zur Prüfung der Abrechnung verpflichtet. Dies erledigte eine Mitarbeiterin in Windeseile noch am gleichen Tag und zeichnete als geprüft gegen.
Eine Unterschrift mit Folgen: Denn die BSG Chemie beanstandete, dass ihr Nachbar rund 6.000 Euro für Sand und Erde ausgegeben hatte. Sportamtschefin Kerstin Kirmes ordnete eine Belegprüfung an. Ergebnis. Alles Okay. Die Chemiker freilich treibt der Zweifel um. Denn entgegen seiner vertraglichen Verpflichtung gegenüber dem zahlenden Untermieter, blieb Engel seinen Untermietern jegliche Kostennachweise schuldig.
Was sagt das Sportamt zum seltsamen Gebaren? Nichts. "Zu Geschäftsunterlagen eines Vereins äußert sich die Stadt Leipzig nicht", lässt ein Pressesprecher wissen. Dabei ist die Verwaltung gegenüber der Presse zur Auskunft verpflichtet, nicht zuletzt, weil kommunale Steuermittel im Spiel sind. Offensichtlich ist die Causa den Behörden bereits unangenehm.
Zu Recht scheint es: L-IZ.de liegt die Kostenaufstellung vor, die die SG Leutzsch dem Sportamt präsentiert hat. Ein Posten: "Sportparkmanagement Herr Engel Honorarabrechnung." Kosten: 1.785 Euro im Monat. Dahinter verbirgt sich keineswegs ein Rundum-Gärtnereiservice, der das Stadion in Schuss hält. Die Ausgaben für Pflege und Betrieb der Sportanlagen werden gesondert geltend gemacht. Auch die Gehälter der drei Platzarbeiter finden sich einzeln auf der Kostenseite.
Höchstwahrscheinlich handelt es sich also um das Monatsgehalt für Jamal Engel's Tätigkeit als Geschäftsführer der SG Leutzsch. BSG-Funktionäre wittern einen handfesten Betrug. Denn Verwaltungskosten zählen nicht zu den Betriebskosten. Sagt zumindest das Gesetz. Die BSG Chemie muss sich zu 23 Prozent an den Sportpark-Ausgaben der Leutzscher beteiligen, warum sie für das Gehalt Engels mit geradestehen sollten, wäre wenig plausibel.
Und es liegen weitere Anhaltspunkte vor, die einen Verdacht gegen die Sportgemeinschaft begründen könnten: Denn gleichzeitig sponsert Jamal Engel seinen Verein. Laut einem Etatplan, der L-IZ.de zugespielt wurde, wollte der Vorstandssprecher dem Club in der vorigen Saison insgesamt 8.000 Euro zahlen. Als Unterstützer treten seine beiden Web-Projekte auf – eine Partnerseite von einem Online-Reisebüro und eine von einem bekannten Vergleichsportal. Abrechnungen, die L-IZ.de vorliegen, lassen vermuten, dass sich Engels Einkünfte 2011 auf diesem Wege nur im dreistelligen Umsatzbereich bewegt haben.
Augenzeugen berichten indes, dass der umtriebige Geschäftsmann viel Zeit im Alfred-Kunze-Sportpark verbringen soll. Erstattet Engel lediglich einen Teil seines eigenen Jahressalärs in Form von finanziellen Zuwendungen zurück? Klingt pfiffig, wäre aber legal. Ungewöhnlich die Darstellung des mutmaßlichen Vorgangs allerdings in der Betriebskostenabrechnung. Dort taucht Engel's Honorar in voller Höhe auf, aufs Jahr gerechnet 21.420,00 Euro. Im Gegensatz zu seinen Sponsorleistungen, die nun auf der Einnahmenseite mit keiner Silbe erwähnt werden.
Die Chemiker fühlen sich getäuscht. "Wir wollen die Belege einsehen, wie sie uns vertraglich zustehen", erklärte BSG-Vorstand Remo Hoffmann am Donnerstag, 27. September. "Wenn es hart auf hart kommen sollte, klagen wir uns die Einsichtnahme notfalls ein." Jamal Engel äußerte sich auf Nachfrage bislang nicht zu den Vorwürfen. Per E-Mail teilte der Verein am Dienstag vergangener Woche mit, sein Vorstandssprecher weile für eine Woche im Urlaub. Am Mittwoch, ein Tag nach dieser Auskunft war er allerdings auf der Geschäftsstelle anzutreffen. Offenbar möchte der heimliche Chef der SG Leutzsch derzeit eine Stellungnahme zum Thema Abrechnungen vermeiden.Quelle: L-IZ.de
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Und die Erste "Kriegsberichtversion" der Polizei kommt auch langsam ins Schlingern:
http://www.lvz-online.de/gesta…mie-leipzig-a-155658.html
ZitatEntgegen der verbreiteten Darstellung habe es sich laut der BSG-Verantwortlichen bei dem Vorfall am Sonntagvormittag an der Fußball-Kneipe „Abseitsfalle“ nicht um eine Schlägerei mit 150 randalierenden Chemie-Fans gehandelt, wie es die Leipziger Polizei bekannt gab. Vielmehr traf hier eine Fangruppe des Vereins bei der Anreise zum Spiel auf Anhänger der rivalisierenden SG Leipzig Leutzsch und „einige wenige Fans ließen sich durch die Anwesenheit von teils prominenten Personen aus der organisierten Neonazi-Szene provozieren, die aktiv die Konfrontation mit den Chemie-Anhängern suchten“, heißt es weiter in der Stellungnahme. Daraufhin sei es zu einer kurzen Auseinandersetzung vor der Gaststätte gekommen.
Die schon während der Schlägerei mit zivilen Einsatzkräften anwesende Polizei habe dann alle 150 Fans, unabhängig davon, ob sie an der Auseinandersetzung beteiligt waren oder nicht, einer Identitätsfeststellung unterzogen, so der Verein. „Die Provokateure hingegen nicht“, heißt es weiter. Die Leipziger Polizei hatte am Sonntag berichtet , dass 150 Personen in der Gaststätte auf der Georg-Schwarz-Straße randaliert haben, während sich darin vorwiegend Fans der SG Leipzig-Leutzsch befanden. Die Identitäten der 150 Randalierer wurden festgestellt, so die Mitteilung der Beamten.Nach Ansicht des Fußball-Landesligisten hätte die Schlägerei womöglich sogar schon im Vorfeld verhindert werden können. „Es ist bekannt, welche Klientel sich mitunter in der besagten Gaststätte aufhält. Um das Fußballspiel hinreichend abzusichern, war eine sehr hohe Anzahl von Beamten und Fahrzeugen im Einsatz. Hätte eines dieser Fahrzeuge zum Zeitpunkt, als die Chemie-Fans die Gaststätte passierten, den Ort abgesichert, wäre das Aufeinandertreffen beider Lager mit Sicherheit vermeidbar gewesen“, mutmaßen die Grün-Weißen.
Darüber hinaus lobte der Verein aber auch die Polizeiarbeit während des brisanten Spiels im Kunze-Sportpark: „Die Polizei agierte über den gesamten Tag besonnen und deeskalierend, insbesondere während des Spiels, als sie den vor dem Stadion befindlichen Fans gestattete, die Partie von außerhalb des Stadions zu verfolgen."
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Als unbeteiligter Außenstehender:
Wenn so ein Plakat aus der Lok-Szene kommen würde, wäre das Geschrei groß. Aber die Linken dürfen das ja...
Wo siehst Du hier "Linkes" Gedankengut? Auf jedem Fall um Längen besser als der von Lummerland
Zum drumrum:
-Heimlicher Boykott: Statt im Gästeblock stehen Chemie-Fans lieber am Grill am AKS . Das wird Jamal Engel gar nicht schmecken.
-Ein paar Hundert Fans boykottieren. Die Ordner muss die SGLL trotzdem bezahlen.
- Hintergrund des Boykotts sind mehrere sachsenweite Stadionverbote für Chemie-Fans, die die SGLL veranlasste.
-Dem Vernehmen nach braucht die SGLL 2000 Zuschauer, um die Ausgaben zu decken. Die Gästekarte kostet mit Sicherheitszuschlag sieben Euro.
- Am Rathaus Leutzsch soll der Neonazi Thomas Gerlach provoziert haben. Die Polizei nimmt nach Rangeleien Personalien auf.zum Spiel:
-verdienter 2:0 Sieg für die SGLL
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Es geht endlich wieder los! Saisoneröffnung 2012/2013:
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Das freut mich
Ich drück Euch die Daumen schließlich haben wir auch ganz unten wieder angefangen und ausser bei der SGLL scheint sich inzwischen keiner mehr der alten DDR Vereinsnamen zu schämen (BSG CHEMIE LEIPZIG, BSG STAHL RIESA, SG DYNAMO DRESDEN , BFC DYNAMO, 1.FC LOK LEIPZIG u.s.w.) -
Durch einen 1:0 "Auswärts"sieg gegen die SGLL wurde Chemie 1.Leutzscher Meister
Vorm Spiel Agressive Chemnitzer Polizei in Vollaustattung mit aufgesetzten Helmen und runtergelassenen Visier nimmt die Chemiker in Empfang.
Schäden: 1 kaputte Scheibe eines Kassenhäusschens und 1 Securitymann mit schweren Jochbeinbruch.Das Spiel selbst verlief friedlich -sowohl von den gut 1000 Chemikern im Gästeblock (900) und dammsitz (100) als auch von den SGLLern auf den gut gefüllten Dammsitz und dem peinlich leeren Norddamm.
Support und Stimmung im Gästeblock dauerhaft und lautstark bis zur Ecstase beim Siegtor

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3:0 Heimspiel Sieg gegen den Tabellenzweiten Kamenz

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SG Leipzig Leutzsch träumt von grün-weißer Einheit: Gelingt ein 40.000 Euro-Deal?
Patrick Limbach & Michael Freitag
31.01.2012Im Leutzscher Holz kehrt keine Ruhe ein. Im Gegenteil. Der gemeinsame Rücktritt von BSG-Präsident Oliver Krause und Nachwuchskoordinator Hans-Jörg Leitzke bietet Anlass für Spekulationen. Und ruft nun einen nur scheinbar Lachenden auf den Plan: Die SG Leipzig Leutzsch. Denn die hat ganz eigene Nöte, während sie sich offen für eine rein wirtschaftlich betrachtet sicher notwendige grün-weiße Fusion zeigt.
Die Meldung war für viele überraschend: Die Chemie-Vorstände Oliver Krause und Hans-Jörg Leitzke legten vergangenen Dienstag ihre Ämter nieder. Grund sollen unterschiedliche Auffassungen in Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung des Vereins sein, hieß es seitens der Leutzscher. Unter den Fans und in der Presse wird derweil eifrig spekuliert. Krause ließ gegenüber einer Boulevardzeitung durchblicken, dass er die Leutzscher Einheit befürwortet hätte. "„Es geht um die Strukturen im Verein", ließ sich der Ex-Präsident zitieren. Jedoch "bestimmte Ideen sind in Leutzsch derzeit nicht umsetzbar.“ Der 42-Jährige stünde demnach erst wieder für einen Vereinsposten bereit, wenn sich beide Leutzscher Clubs vereinen würden. Bei der BSG stehen die Zeichen keineswegs auf Leutzscher Einheit. Man habe sich des Präsidents und des Nachwuchsleiters nicht wegen etwaiger Verhandlungen mit der SG Leutzsch entledigt, ließ Aufsichtsrat Harald Fuchs am Donnerstag während eines Sponsorentreffs durchblicken. Aufgrund unterschiedlicher Ansichten über die Vereinsphilosophie habe sich eine Pattsituation auf Vorstandsebene ergeben, die im Sinne der Handlungsfähigkeit des Vereins gelöst werden musste.
Krauses Äußerungen in der Presse nähren trotzdem Hoffnungen bei der SG Leutzsch. Vorstandssprecher Jamal Engel befürwortete gegenüber derselben Zeitung die grün-weiße Wiedervereinigung. „Wir haben immer betont, dass wir das wollen", so der 41-Jährige."Interessant wäre das schon zur neuen Saison. Aber man muss zunächst sehen, wie sich Chemie in den nächsten Tagen neu aufstellt.“ Starke Worte angesichts der eigenen Situation bei der SG Leipzig Leutzsch. Im Schlagschatten des Umstands, dass Engel und Co. die Trennung der Fanszene mit der Gründung der SG Leutzsch nach dem endgültigen Aus des FC Sachsen manifestierten, überrascht die Offerte. Doch die SG-Verantwortlichen verfolgen vermutlich weniger die Interessen der treuen Fans, die sich die grün-weiße Einheit wünschen. Einiges deutet daraufhin, dass der Club selbst in ernsthaften Schwierigkeiten stecken könnte.
Möglicherweise übersteigen die Kosten bereits jetzt die aktuellen Möglichkeiten der Leutzscher. Allein der Betrieb des Alfred-Kunze-Sportparks kostet den Verein rund 200.000 Euro. Die BSG Chemie beteiligt sich anteilig an den Kosten. Die Stadt übernimmt je nach Haushaltslage rund ein Viertel der Ausgaben. Daneben hat der Club die Möglichkeit, Gelder für bauliche Maßnahmen oder Sportgeräte zu beantragen. Das haben die Verantwortlichen bisher noch nicht getan, jedoch aus nachvollziehbaren Gründen. Sportamt und SG Leutzsch haben vereinbart, ein Investitionskonzept zu erstellen. "Darin will der Hauptnutzer baulich vernünftige und dringliche sowie auch finanzierbare Schritte aufzeigen zur Instandhaltung bzw. -setzung", erläutert Amtsleiterin Kerstin Kirmes.
"Die notwendige Abstimmung zu einem Konzept hat sich neben unserer Eigentümerstellung noch zusätzlich ergeben aus dem Wunsch des Unternutzers, tatkräftig an der Erhaltung des Alfred-Kunze-Sportparks mitzuwirken. Damit das nicht ins Aktionistische bzw. Unabgestimmte ausartet, ist ein solches Konzept unbedingt notwendig." Es soll noch im ersten Quartal dieses Jahres vorgelegt werden.
Der Alfred-Kunze-Sportpark ist nicht die einzige Baustelle der Leutzscher. Am 10. Januar trafen sich die SG-Funktionäre turnusgemäß zu einer Arbeitsbesprechung. Aus dem Protokoll geht hervor, dass sich die Leutzscher zu diesem Zeitpunkt offensichtlich im Gespräch mit einem potenziellen Trikotsponsor befinden. Der Mitschrift zufolge sind sich beide Parteien einig: Die SG Leipzig Leutzsch erhielte demnach 40.000 Euro netto. Dafür sollen die Trikots der Landesligatruppe und zweier Nachwuchsmannschaften mit dem Sponsorenlogo beflockt werden. Ein äußerst lukratives Angebot, dass Kennern der Liga zufolge deutlich über dem normalen Schnitt liegen dürfte.
Möglicherweise ist der Deal genau deshalb noch nicht in trockenen Tüchern. Es fehle noch die Unterschrift, heißt es im Protokoll. Anscheinend müssen sich die Verantwortlichen in Geduld üben: "Noch 6 - 8 Wochen bis zum Abschluss", heißt es in der Mitschrift. Was bei glücklichem Verlauf der Verhandlungen eine Unterschrift bis Mitte, spätestens jedoch Ende Februar bedeuten müsste.
Vielleicht vertröstet der potenzielle Geldgeber Engel und Co. aber auch bis zum Sankt-Nimmerleinstag. Denn wie L-IZ aus dem Vereinsumfeld erfuhr, sollte der Vertrag offenbar bereits im Januar 2012 zu Stande kommen. Jamal Engel hüllte sich auf Nachfrage in Schweigen. Und trommelt nach den Rücktritten von Krause und Leitzke wohl nicht grundlos, es läge großes Interesse seitens etwaiger Geldgeber an der Wiedervereinigung beider Clubs vor.
Gut möglich, dass die Clubführung selbst schuld an dem zögernden Verhalten des avisierten Wohltäters ist. Das Image der Leutzscher ist stark angekratzt, seit Fans am 4. September beim Landespokal-Spiel gegen den Roten Stern Leipzig rechte Parolen intonierten. Was in den ersten Reaktionen seitens des Vereins kein Problem zu sein schien – alle Verantwortlichen hatten rein gar nichts davon mitbekommen und gaben den Roten Sternen anschließend die Schuld. Erst nachdem Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) ein Machtwort sprach, bezogen sie gegenüber der Stadt vorsichtig Stellung und kündigten zaghafte Maßnahmen an. Bis heute hat sich der Club nicht öffentlich von seinen rechten Fangruppen wie den berüchtigten "Metastasen" distanziert. Da verwundert es kaum noch, dass es den Verantwortlichen derzeit schwer zu fallen scheint, ihr Produkt "SG Leutzsch" zu vermarkten.
Präsident Barthelmes äußerte sich unterdessen trotz abermaliger Nachfrage nicht zu den Vorwürfen gegen seine Person. Sein Stellvertreter Jamal Engel tat sie Ende vorergangener Woche als "lächerlich" ab. Auf der Vereinshomepage sucht man derweil vergeblich nach einem offiziellen Statement. Anscheinend bemühen sich die Verantwortlichen hinter den Kulissen, die eigenen Reihen zu schließen. Mit durchwachsenem Erfolg. Eine Mitarbeiterin des betroffenen Sponsors bestritt gegenüber L-IZ.de die Unterstützung des Vereins. Vorstandssprecher Engel behauptete wenig später Gegenteiliges - in Kenntnis unserer Anfrage bei dem Unternehmen. Auf der Vereinshomepage wird die Firma bis heute als Sponsor genannt.
Glaubt man Jamal Engel, dürfte es für ihn eine Kleinigkeit sein, die Vorwürfe aus der Welt zu räumen. Fragt sich nur, warum er es nicht längst getan hat. Sollte sein Verein ernsthaft die Hochzeit mit der BSG Chemie lancieren wollen, stellen sich noch ganz anderen Fragen. Die einflussreichen "Diablos" lehnen die Vereinigung beider Clubs ab. Das Leitbild der BSG Chemie, das Gewaltlosigkeit und Antirassismus beinhaltet, scheint für die Chemie-Ultras zuletzt unverhandelbar zu sein. Anhänger der SG Leutzsch fielen in der Hinrunde durch Randale und rassistische Ausfälle auf. Ganz gleich also, wer Nachfolger von Krause und Leitzke wird: Die Leutzscher Einheit ist durch die personellen Veränderungen kein Stückchen näher gerückt.
Quelle: L-IZ.de
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Frohes Fest allen Fans

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Und was "Die BSG Chemie hat alles richtig gemacht " betrifft, diese Einschätzung kann ja wohl nicht stimmen!
Ansonsten wäre sie im AKS ja wohl zumindestens Hauptpächter gworden, anstatt nur einen Unternutzungsvertrag von der Stadt zu bekommen.
Es wird mir doch niemand weissmachen wollen, das beim Ende des FC Sachsen angesichts der vielfätigen "Freude" im BSG-Umfeld über die Bildung eines Konkurrenzvereins in Leutzsch, genau diese Entwicklung erklärter Wille der BSG war und man nun obendrein ebenso zufrieden ist, das man bei genau diesem Verein nur Unterpächter sein darf...Ob Du es glaubst oder nicht-ich bin im Nachhinein froh das wir im Augenblick "nur" Unterpächter sind.
Der AKS ist energietechnisch marode, verschlingt Unsummen an Strom, Wasser und Heizungskosten- beim FC Sachsen soll am Ende pro Jahr fast eine sechstellige Summe allein für Energiekosten angefallen sein-übrigens auch ein Grund das die Einnahmen kleiner als die Ausgaben waren.
Wir waren letzte Saison ein Zehntligist(!) mit einem Etat von ca 30 000 €! Unsere Vereinsstrukturen sind noch im Aufbau begriffen.
Mit solch einen riesem Stadion an der Backe geht man von heute auf morgen ein unkalkulierbares finanziellen Risiko ein.
Wenn man wie die SGLL dazu noch mit 12(?) Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb teilnimmt fallen dann natürlich auch Energie (Strom, Wasser, Heizung) Kosten für 12 Teams an welche allein durch die Fördermittel bei weitem nicht gedeckt werden können. Allein ein Blick auf die heutige Presse dürfte wieder auf unheimlich gestiegene Heizkosten Aufmerksam gemacht haben.So haben wir eine fest kalkulierbare Größe von 30 000 € Miete im Jahr für unsere beiden Ersten Männerschaften . Bei bisher ca 1000 Zuschauern im Schnitt bei der Ersten Mannschaft , kannst Du Dir ausrechnen das allein die Zuschauereinnahmen eines Heimspieles der Ersten die Mietkosten für einen ganzen Monat mehr wie deckt. Sicher gibt es jetzt in der Winterpause Monate ohne Heimspiele und im kalten Dezember bzw Februar/März werden Zuschauerzahlen von ca 600-800 keine Ausnahme mehr sein aber dafür sind in der Regel auch sonst ca 2 Heimspiele pro Monat zu verbuchen.
Nein-IM MOMENT will man glaube ich garnicht Hauptmieter sein. Und was die SGLL und ihre Liquität als Hauptmieter im Verlauf der Saion angeht.......wir werden sehen

Quervergleiche zu Boreo Dresden die sich Nachwuchs-, Stadion- und Fanmäßig in einer ähnlichen Situation wie die SGLL heute befunden haben sind vielleicht garnicht so falsch

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Was passierte denn immer in Leipzig mit Vereinen die weit nach oben kommen wollten?
3x Insolvenz +Auflösung des VFB , 3x Insolvenz +Auflösung des FCS
RB schmeißt auch mit mehr Geld um sich wie es jemals einnehmen kann und wirtschaftlich gedacht müßte da die Erste Insolvenz schon lange durch sein- Dank Ösi Brause Millionen wird es wohl nie soweit kommen doch um welchen Preis? Hat das noch etwas mit Fussball und Fansein zu tun?Dann lieber Landesliga mit einem überdurchschnittlichen Zuschauerdurchschnitt , einer Fanszene auf die mancher Drittligist stolz wäre und relativ sicheren Finanzen!