Beiträge von Silli

    Mein Teil - mein Favorit, weil die härtere Nummer.


    Ansonsten mein ich Vieles nicht so trocken, wie es hier den Anschein hat. Ich müßte nur immer ganze Aufsätze hier reinschreiben, um mich genauer zu positionieren. Die Zeit hab ich nicht.
    Aber ich bleib dabei, der Künstler macht Kunst um sich auszudrücken, mitzuteilen und Spaß zu haben, nicht um davon zu leben. Wenn er das geschafft hat, hat er natürlich sein Hobby zum Beruf gemacht. 80 Prozent der Bands können nicht von ihren Einnahmen Leben und machen trotzdem weiter. Nicht eine Metal-Band z.B. rechnet damit, jemals professionell zu sein. Das dürfte doch meine Auffassung untermauern oder?

    Zitat

    Original von Otto Normalverbraucher


    Meinst Du das im Ernst?


    Natürlich! Warum sind denn die besten Musiker im nicht kommerziellen Bereich tätig z.B. Jazz u.s.w.. Die machen, was ihnen gefällt. Mal eine Scheibe in 5 Jahren, mal fünf Scheiben in einem Jahr. Die lassen sich nicht vom Kommerz lenken. Oder glaubst Du vielleicht, daß Rammstein und Marilin Manson jemals mit dem riesigen Erfolg gerechnet haben?
    Aber wie gesagt, ich meine Künstler, keine Musiker. Das unterscheide ich strickt. Dazu kommen noch die Möchtegern-Musiker wie D. Bohlen oder Küblböck's und Konsorten (vor allem diese Pseudo-Volksmusikanten), denen man jegliches musikalische Know-How absprechen kann. Leider kann man denen noch nicht einmal einen Vorwurf machen, denn für den Erfolg sind ja zum Großteil die zuständig, die das Gelumpe kaufen. Ansonsten ist die Musikindustrie verkommener als das Rotlichtmillieu. Die Plattenfirmen haben die Bands seit mehr als 15 Jahren vor den " Koffer gesch..." und heulen jetzt rum, daß der Umsatz sinkt. Diletantisch wird dann auch noch die CD-Brennerei als Grund dafür angegeben. Mehr als lächerlich.

    Zitat

    Original von Motorfan
    Stimme NOFB voll zu :!: [SIZE=7](schleim, schleim.......)[/SIZE]


    Übrigens bei uns gibt es schon lange keine Erfolgsfans mehr!
    In den letzten Jahren spielen wir immer nur gegen den Abstieg.
    Vor 5 und noch mehr Jahren war Eberswalde öfters unter den Top Ten zu finden und auswärts ist damals überhaupt keiner gefahren. Es gibt 2-3 Allesfahrer die eigentlich zu allen Spielen fahren. An Auswärtsfans haben wir so zwischen 4 und 25 Leute.


    Ich war seit 79 bei fast jedem Spiel von Chemie Schwedt u.s.w. bis heute bei Euch in Eberswalde. Habe nur 1 mal so 3 Leute mit Schal (muß 1987 gewesen sein) in Eberswalde getroffen. Da war aber kein Motor-Schal dabei, es waren Unioner aus Eberswalde. In Schwedt hab ich noch nie was optisch gesehen (außer im Landesligaspiel 2003 gegen Motors Zweite), was ja nicht heißt, daß keiner da war. Da könnt ihr mit Eurer heutigen Ausbeute mit 5 bis 20 Auswärtsfahrern sehr zufrieden sein. Aber Erfolgsfans hat es in Eberswalde wohl nie gegeben. Eher bei uns in Schwedt, als es 1980 fast in die Oberliga ging. Das ist mit heute nichtmehr gleichzusetzen.


    Zum Thema. Ich persönlich finde das Wort Fan auch zu weitläufig. Dazu müßte der Fan als solcher erstmal definiert werden. sonst bekommen wir hier die hundertste Diskusion über ein und dem selben Thema.
    Ich persönlich finde das deutsche Wort "Schlachtenbummler" viel treffender, genauer und differenzierter.

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    Original von Coucho Pires


    Was ich aber auch beschissen finde, ist, wenn die richtigen Fans für irgendein Highlight keine Karte bekommen, weil andere, die sonst nie ins Stadion gehen, schneller waren. Kann mich noch an meine Zeit als FCV-Fan erinnern. Da waren ja bekanntlich immer sehr wenig Leute im Stadion. Nur im Europapokal war es voll - und ich stand ohne Ticket draußen... Aber wie will man sowas auch verhindern.


    Lasst doch jeden sich so nennen, wie er möchte...


    Also ich hab Karten gegen den PSV Eindhoven und Nottingham ohne Probleme bekommen. War damals zur Lehre in Frankfurt.


    Ansonsten vertrete ich auch die Meinung, daß man seinen Verein vor der Haustür zu unterstützen hat. Bin nach Berlin nur ein paar Mal als neutraler Zuschauer gefahren. Es würde mir aber nie in den Sinn kommen, dort als Fan zu erscheinen.

    Da will ich mich mal nicht lumpen lassen. Aufgenommen mit einer fast 40-jährigen Exacta Varex (Spiegelreflex von Pentacon).


    Bilder aus der Schwedter Umgebung hier http://mitglied.lycos.de/dux_herpes/port03/bilder03.htm


    Bilder von Schwedt hier
    http://mitglied.lycos.de/dux_herpes/schwedt/bilder01.htm


    Meine Besten


    http://mitglied.lycos.de/dux_herpes/schwedt/s16.jpg


    http://mitglied.lycos.de/dux_herpes/schwedt/s09.jpg


    http://mitglied.lycos.de/dux_herpes/port03/um08.jpg

    Rammsteins Texte sind halt vieldeutig und frei interpretierbar. Provokantes kann ich nicht so sehen. Vielleicht liegt es aber daran, daß ich selber ab und zu mal texte. Mein Problem habe ich mit "Mutter". Garnicht mal mit dem Text pur, aber in Verbindung mit dem Video.
    Ansonsten finde ich Reise,Reise solide, reicht für mich an Sehnsucht und Mutter nicht ran, weil mir nur der erste Teil der Scheibe 100-prozentig gefällt. Der Rest tendiert schon wieder zu den Ursprüngen der Herzeleid. Mit Musik kann man es halt nicht jedem Recht machen. Der echte Künstler macht sowieso nur Musik für sich und nicht für andere.

    Zitat

    Original von Frank_VFC
    Hm... kommt mir so bekannt vor...


    Vielleicht von hier? :rofl:


    Insgesamt aber schönes übersichtliches Layout.


    Ist doch egal! Wurde sicherlich das gleich HP-Tool verwendet! Wenn man nicht selber programmiert ist man eben im Design begrenzt.


    Großes Loob !

    Hat schon jemand das Back in Black-Album von Six Feet Under gehört?Die verblüffenste Covermucke des Jahres ! Von wem das Original ist, brauch ich wohl nicht zu sagen oder?


    Ansonsten komme ich an die hyperintellektuellen Texte von Grönemeyer (ist das überhaupt richtig geschrieben?), Kunze und all die anderen deutschen Liedermacher überhaupt nicht ran. Auch dieses Perfekte-Welle-Lied ist für mich nur nervtötend. Naja, die Geschmäcker sind halt verschieden. Jedenfalls bleibt das Geld in Deutschland.


    Gibt es eigentlich schon irgend einen Kommentar über Rammstein hier im Forum?

    Tja, da magst Du vielleicht Recht haben, daß ich es zu "professionell" sehe. Möchte ja auch keinen zur Abkehr von der Band bewegen. Versteh es nur als Denkanstoß für die, die bisher wenig darüber nachgedacht haben.
    Und bitte verwechsele nicht neue Titel mit der von mir gemeinten musikalischen Weiterentwicklung. Ich meine da neben der spielerischen Fertigkeit auch das Arangement der Titel. Es ist seit jeher das Selbe. Gut, bei AC/DC (die Band, die sich am meisten selbst covert neben Modern Talking) ist das genauso. Da merkt man aber an dem einen oder anderen Titel, daß sie es doch anders können. Und dieses Gefühl habe ich bei den Onkelz nicht. Für den Fan ist das sicher klar, er will Onkelz und bekommt Onkelz. Aber mir persönlich ist das zu wenig.
    Unterschätze auch nicht die Auflagen der Magazine. Die sind in den letzten 8 Jahren explodiert. Außerdem sind sie regelmäßig in der Bravo, was schon übel genug ist. In gewisser Weise gebe ich Dir ja Recht, daß es verhältnismäßig wenige bis gar keine Medienauftritte gab und gibt. Aber Du siehst ja, sie haben es nicht nötig. Wären sie von den Medien eher und mehr akzeptiert worden, hätten sie wahrscheinlich nie zu diesem Kultstatus gelangen können. Denn den Reiz des Verbotenen und der Konfrontation üben sie immer noch aus. Und das ist ihr Erfolgsgeheimnis.

    Zitat

    Original von Funkstar


    Meine Meinung bezog sich auf Leute, die Mozart und Bach als Vergleich heranziehen, wobei mir persönlich die Qualität dann egal ist, wenn die Texte im Einklang mit der Melodie und Aussage steht. Für viele ist Metal einfach Krach, auch solche Meinungen muss man wohl oder übel akzeptieren. :-)


    Tue ich auch. Nur gerade klassische Musik ist genau wie Filmmusik eine Sparte für sich, die mit populärer Musik nichts gemein hat und auch nicht zu vergleichen ist. Das Können dieser Leute (z.B. Mozart, Bach und wie sie alle heißen) wird heutzutage nur von wenigen erreicht, ganz einfach weil damals die Bedingungen andere waren, unter denen sie sich entwickelt haben. Ich persönlich kann mir vorstellen, daß Beethoven heutzutage ganz fetten Metal gemacht hätte. Ist natürlich hypothetisch.
    Bei der von mir angesprochenen Qualität meinte ich aber nicht die Komposition sondern das spielerische Potential, sprich das Können der Musiker. Wobei es auch keine Virtuosen sein müssen, es muß für mich einfach eine Entwicklung erkennbar sein. Und die ist bei den Onkelz aus meiner Sicht ab 1991 im musikalischen Bereich ausgeblieben.

    Zitat

    Original von Funkstar
    Wenn man nach der Qualität der Musik fragt, dürfte es sich bei fast jeder Punk-, Heavy Metal- oder Rockmusik nicht um Musik handeln.


    Auweia! Da bist Du bei mir in diesem Punkt an den Falschen geraten. Gerade was rocklastige Musik (Punk einmal ausgenommen) betrifft, besitzt diese mit den höchsten Anspruch ans musikalische Können (mit Jazz unnd Soul). Der technische Standart, gerade bei Metalbands ist ungemein hoch und in der Quantität von keiner anderen Musiksparte erreicht. Sicher gibt es immer Ausnahmen. Ob es jemanden gefällt, sei dahingestellt.


    @ Talent : Die Überbewertung ist durch diverse Presseerzeugnisse der Musikindustrie erzeugt worden als man merkte, daß die Onkelz sich von ihrem rechten Image abkehrten und man ohne Reue mit ihnen Geld verdienen konnte. Das grenzt für mich fast schon an Kommerz.


    Und damit ich nicht mißverstanden werde. Ich möchte die Band nicht schlecht machen, im Gegenteil - wegen ihres harten Weges dorthin, wo sie jetzt sind, zolle ich ihnen Hochachtung. Für mich ist und bleibt die Scheibe "Kneipenterroristen" das Beste von ihnen.

    Dat sind doch sicher nur irgendwelche Kumpels von irgend einem Spieler. Sonst geht man dort doch nicht hin. Ein Verein, der auf so etwas nicht reagiert, schleicht sich aus seiner Verantwortung und wird seine Quittung schon irgendwann bekommen!

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    Original von Zauminho


    wo ist der unterschied zu nem Zuschauer der das mit Megaphon macht?


    Weil das keine Art und Weise ist. Der Stadionsprecher ist für Informationen da. Sicher kann er mal was versuchen. Aber das sollte die Ausnahme bleiben und kann nur aus der Situation heraus geschehen.
    Ansonsten könnte noch jemand auf die Idee kommen, sich eine Geräuschkulisse zu basteln und diese über die Stadionanlage abzuspielen. Dann brauch man kein Publikum mehr.
    Und in Reinickendorf die Zuschauer zu annimieren ist doch schon wirklich fast peinlich für den Sprecher. Da geht doch eh nichts ab.

    Zitat

    Original von Christian (Riesa)
    Ist doch soo egal ob der auf der Bühne sein Instrument berherrscht, oder nicht. Solange wie die Post abgeht ist es gut. Und die geht bei beiden Bands ab :ja:


    Wenn das Dein Anspruch ist, solltest Du Dich in Musikforen nicht weiter äußern.


    Aus Sicht des Publikums magst Du beschränkt recht haben, aber ein Musiker hat andere Ansprüche !

    Zitat

    Original von Der Guido aus Pasewalk
    Ich kann Silli nur zustimmen. Völlig überbewertet. Fans oder Gegner der Band sagen, dass man sie lieben oder hassen muß. Meiner Meinung nach gibt es auch was dazwischen. Schlicht und einfach aus musikalischer Sicht: uninteressant.
    Die ganze Diskussion ist mittlerweile aber langweilig.



    Silli
    Du machst selber Musik? Habe ich das richtig verstanden?


    Richtig ! Habe verschiedene Projekte oder beteilige mich daran als Gastmusiker. Ich mache seit meinem 4. Lebensjahr Musik. Spiele Geige und Gitarre sowie anderes unwichtiges Zeug's. Falls Interesse www.duxherpes.de oder www.d-pressiv.de .

    Wenn ich manches hier so lese könnte ich .... Alles mögliche. In Deutschland ist man immer ein Linker oder ein Rechter, wenn man bestimmte Dinge anspricht. Kann das mal sein, daß man als Interpret, Künstler, Texter oder Musiker einfach etwas darlegen möchte, ohne gleich in eine Ecke geschoben zu werden? Texte können halt unterschiedlich interpretiert werden. Bin schon gespannt, wenn ich meinen neuen Titel "Wir marschieren" fertig habe, wie das Gezehter dann losgeht.
    Ich persönlich halte die Band für wenig spektakulär und musikalisch für wenig wertvoll. Nach so vielen Jahren und Konzerten sollte man sein Instrument besser beherrschen können. Werden vom Publikum vollkommen überbewertet, eben auf Grund ihrer Zweideutigkeit.
    Gleiches gilt auch für die Toten Hosen!