Beiträge von Ruppi

    Ein Spieler, unter der Woche nach der sportlichen Situation befragt, äußerte Unverständnis über die Trainerdebatte, ärgerte sich über die Kritik vieler „Fans“ während der Spiele, unzumutbar sind wohl viele unter der Anzeigetafel, und er sprach vor allem über das Spiel am Mittwoch gegen Neuruppin. Auch in der Mannschaft würde schon sehr viel über Neuruppin gesprochen…
    Hmm, ich muss nun aber über Lichtenberg schreiben. In dem Gespräch wurde leider deutlich, dass man Lichtenberg irgendwie schon abgehakt hatte. So sah das Spiel dann bis auf wenige Ausnahmen auch aus.
    Pünktlich ging’s im Hans-Zoschke-Stadion bei sommerlichen Temperaturen los und nach 8 Minuten schoss Babelsberg, in Personifizierung von Florian Greve, das erste Mal aufs Tor. Sonst bis dahin nur Abtasten. Nur 3 Minuten später dann ein erstes Ausrufezeichen. Kindt erläuft einen öffnenden Pass von Tretschok, nimmt diesen mit, flankt, Greve verfehlt knapp, aber Schwanke hämmert aus dem Rückraum drauf. Der Torhüter konnte gerade so zur Ecke klären. Die erste halbe Chance für L47 sahen wir nach knapp einer Viertelstunde. Thamaz marschiert mit dem Ball, wird nicht angegriffen und zieht am Strafraumeck einfach mal ab. Strammer Schuss aber dennoch recht deutlich vorbei. In der nächsten Situation zeigte Babelsberg wieder spielerische Klasse. Erst spielen sich Tretschok und Grossert im Vorwärtsgang den Ball zu, Rückpass auf Lücke, der nach vorn zu Moritz, selbiger flankt, aber Abseits. Nun begann eine lange Zeit des Nichts, in der zwar ein 30-Meter-Freistoß der Ermunterung diente, aber bis kurz vorm Pausenpfiff sollte nicht viel passieren. In der 45+1. Minute kamen dann noch einmal beide Mannschaften zum Zuge. Erst die rot-weißen durch eine Ecke, die ein Babelsberger Abwehrspieler, gewollt oder ungewollt nur hauchdünn über die eigene Latte lenken konnte. Auf der anderen Seite fasste sich Patrick Moritz, einer der wenigen, die in dem Spiel überzeugten, ein Herz, nahm sich das Leder, ging an dem einen oder anderen lichten Berg vorbei und bedient mustergültig Karim Benyamina. Eben jener soll erstaunlicher Weise im Abseits gestanden haben. Kopfschüttel. Dann war Pause.


    In der zweiten Hälfte kam dann Okuyama für Lücke und ersterer leitete auch gleich die erste Chance für den SV B nach Wiederanpfiff ein. Mit seiner hohen Schnelligkeit geht Okuyama auf der rechten Seite durch, flankt auf Benyamina, der aber unbemerkt vom Mecklenburger Schirigespann durch einen leichten Schubser am Einköpfen gehindert wird. Angesichts der Leistung in Hälfte eins und der Ahnung, was noch folgen sollte, sagte ein gewisser „Herr Doktor“ zu mir: “Eher stirbt der Pabst, als dass hier heute ein Tor fällt!“ Traurig, aber er sollte Recht behalten. An der nächsten Lichtenberger Chance war dann wieder ein Linienrichter maßgeblich beteiligt. Eine 2m-Abseitsposition wurde großzügig übersehen und so konnte ein 47er recht unbehelligt auf unser Tor zustürmen. Der Abschluss verdeutlichte dann einem aber wieder, warum Lichtenberg mit nur 13(jetzt 14) Zählern da unten drinsteht… Nächste Chance, andere Spielhälfte – Moritz läuft mit dem Ball auf links, flankt oder schießt diesen hoch aufs Tor und nach einer knapp 5-sekündigen Flugphase senkt sich der Ball aufs Lattenkreuz im Rücken des Torwarts. Der wär’ drin gewesen, aber „hätte, wenn und aber“ zählen im Fußball bekanntlich überhaupt nix. Nach einer guten Viertelstunde ging Tretschok das erste Mal mit nach vorn, wird von Schwanke bedient, zieht ab, guter Versuch, jedoch vorbei. Die folgende Ecke wird rausgeköpft, da aber steht goldrichtig Greve, der volley abzieht, leider direkt in die Arme des heute sehr gut parierenden Keepers Nofz. Nächste Chance für Nulldrei, wieder volley, nur ne Nummer schöner. Ein langer hoher Pass Tretschoks in den Strafraum wird abermals rausgeköpft und wieder ist ein Nulldreier zur Stelle. Karim nimmt den Ball direkt und findet nur in Keeper Nofz seinen Meister. Auch an der nächsten nennenswerten Situation war Karim beteiligt. Wieder wurde er nach einem Freistoss Greves im Strafraum geschoben, ohne dass einer der 3 Unparteiischen darauf aufmerksam wurde. Nun kam Lau für Greve, der an diesem Tag keine Fortüne mit aufs Spielfeld brachte. Babelsberg hatte nur noch einen Torschuss und zwar von der Strafraumgrenze durch Schwanke. Der wurde erneut von Schlussmann Nofz pariert und nachdem Laars für Schwanke eingewechselt wurde, war’s mit der Zuordnung im Mittelfeld völlig dahin. Als Folge blieben wirkliche Chancen in der Schlussviertelstunde für die Gäste aus, nur Lichtenberg sollte unter Zuarbeit des Schirigespanns noch zu einem Freistoß kommen. Dieser konnte nicht genutzt werden und auch der unglückliche Fauxpas Jurzik’s kurz vor Abpfiff, brachte den 47ern nichts Zählbares. Schluss.


    Babelsberg war zwar über die gesamten 90 min betrachtet deutlich überlegen, aber 30 gute Minuten reichen in dieser Klasse nicht einmal gegen den Letzten. Das Glück ist aufgebraucht und nun liegt es an Mannschaft und Trainer in den nächsten beiden Spielen zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt. 2 Spiele mit Einsatz, Willen, Kampf über 90 Minuten und daraus resultierenden Spielzügen können auf einen Schlag (fast) alle Kritiker verstummen lassen…



    Lichtenberg 47: Nofz; Zock, Ackermann, Flindris, Glavas, Ulbricht, Kaiser, Karakaya, Tahmaz, Keyser, Patak(90. Schreckenbach)


    Babelsberg 03: Jurzik; Kindt, Schwanke(76. Laars), Warnick, Tretschok, Grossert, Lücke(46. Okuyama), Moritz, Greve(69. Lau), Benyamina, Röver



    gelbe Karten: Glavas - Greve


    Schiedsrichter: Norman Schulze (Malchin)


    Zuschauer: 460 (ca. 300)

    Wenig Kunstvolles auf künstlichem Grün oder "same procedure as every year"



    Angekommen am Sportplatz Lüderitzstrasse gab es die erste Überraschung, als man sah, auf was für Belag heute gespielt werden sollte. Kunstrasen war aufgrund witterungsbedingter Unbespielbarkeit des Hauptplatzes angesagt. Kunstverhinderungsrasen hätte man ihn wohl eher in anbetracht der folgenden 90 Spielminuten nennen sollen.


    Die zweite Überraschung war dann die Aufstellung - Grossert, Tretschok und Warnick bildeten die Abwehrreihe, Moritz suchte man auf dem Platz vergeblich und wer der neue Kapitän seien würde, hatte man ja schon aus der Lokalpresse vernommen.



    Pünktlich gings los und die erste Babelsberger Chance der arg umgestellten Truppe hatte Röfte bei einem Freistoß nach gespielten 8 Minuten. Über die Mauer und fast hätts mit der ersten Chance geklingelt. Das Scheppern der Latte war jedenfalls unüberhörbar. Kurz darauf machte der BAK das erste Mal auf sich aufmerksam – 2 Babelsberger Abwehrspieler folgen dem Berliner etwas „unglücklich“, doch sein Abschluß war dann eher kläglich. Die nächste Halbchance hatten dann wieder die „Guten“. Okuyama flankt in den Strafraum, Benyamina kann den Ball allerdings nicht richtig unter Kontrolle bringen und er geht vorbei. Das Spiel war zu dem Zeitpunkt nicht wirklich schön, viel spielte sich im Mittelfeld ab, von Spielaufbau gar nicht erst zu sprechen und dennoch sollten einigen Torszenen folgen. In der 19. Minute geht Akar an der rechten Außenbahn durch, zieht vom Strafraumeck ab, trifft aber nur das Außennetz. Wenige Minuten später blitzten die Erfahrung und das Können unseres Abwehrchefs auf. Mit einem langen Pass bedient er Okuyama, der direkt draufhält, doch der Ball geht klar vorbei. Wieder nur zwei Minuten darauf bekommt Greve zwei Einschußmöglichkeiten, die erste wird geblockt und bei der zweiten hat der BAK-Keeper Glück, schon in der richtigen Ecke zu sein. Nun waren wieder die „BÄK’ker“ am Zuge. 2 Möglichkeiten, bei denen unsere Hintermannschaft nicht zu glänzen vermochte. Die Abschlussschwäche der Berliner verhinderte jedenfalls Schlimmeres. Erst ein Schußversuch, der noch ungefährlich daherkam und dann ein wunderschöner Kopfball von Hendschke, der sein Ziel nur um Haaresbreite verfehlte. Puuhh, durchatmen. Vor der Pause schossen dann noch einmal Schwanke und ein paar andere Babelsberger in Richtung BAK-Tor, das wars dann aber auch schon. Päusken.


    Mit Beginn der zweiten Hälfte kam endlich ein zusätzliches spielerisches Element zum Zuge, nämlich Patrick Moritz, der gleich die erste Chance haben sollte. Schuss aufs Gehäuse, abgewehrt, Nachschuss Greve – ebenso. Die beste Torszene der BAK’ler folgte nun. Erneut stößt ein Berliner über die rechte Seite durch, zieht ab, wird noch geblockt, doch im Nachschuss muss Jurzik all sein Können in die Wagschale werfen um den Ball zu parieren – er tat’s. Weiter 0:0. Um diesen Zustand zu beenden, wurde in der 58. Minute Benyamina auf den Plan gerufen. Klasse bedient von Moritz lässt er dem Keeper keine Chance und drischt das Ding in die Maschen. Endlich ein Tor. Nun aber wieder der BAK. Was sag ich, ein Rückpass eines Babelsbergs war’s, der am ausrutschenden Jurzik und Gott sei Dank ebenso, wenn auch knapp, am Tor vorbei rollt. Dann war Henne-Time. Zuvor für Röver eingewechselt, zeigte das Kopfballungeheuer 2 Mal hintereinander, wofür man den Kopf beim Fußball goldrichtig einsetzen kann, zum Köpfen. Nicht, dass er jemand enthauptet hätte, nein, selbst das Tor wurde nicht getroffen, aber im Angesicht des Mangels an Tor“schüssen“ in der 2. Hälfte, waren dies noch einmal richtige Glanzlichter. Greve sah nach einem orangegelben Foul zudem rot und Babelsberg war gezwungen, die Partie mit 10 Spielern nach Hause zu bringen. Eine gut Chance hatte der BAK nach einem Freistoß, der lange in der Luft war noch, aber der Kopfball ging direkt auf unseren Keeper. Viel passierte dann nicht mehr, im Klartext, die 3 Punkte war’n im Kasten.


    Fazit: Es war sicher, wie auch schon im letzten Jahr, kein schönes 0:1 und dennoch sind es wichtige 3 Punkte. Nichts anderes zählt, wenn am Ende abgerechnet wird. Das „Experiment“ mit der Abwehrreihe ist sicher ein wenig gewöhnungsbedürftig, im Endeffekt aber stand hinten die 0.



    SV Babelsberg 03: Jurzik; Warnick, Tretschok, Grossert, - Kindt, Lücke, Schwanke, Okuyama(46. P. Moritz), Greve - Benyamina(90. Bengs), Röver (66. Lau)


    Berliner AK 07: Greil; Parlatan, Dogan(Kelm), Gül, Hendschke(87. Balic), Weidner, Akar, Antons, Empere, Yaya(66. Kadow), Badur


    gelbe Karten: Parlatan, Swaidan(beide BAK)


    rote Karten: Greve


    Schiedsrichter: Bastian Dankert(Brüsewitz)


    Zuschauer: ca. 600 ( ca. 400 Babelsberger)


    *alle Angaben ohne Brille!*


    Bilder später unter RP03.de

    Scheener Bericht! Nu wartsch noch gespannt auf den von Henner. Man, wieviel Schwerstverbrecher waren denn in CB unterwegs, dass soviel Muhlizei für uns aufgefahren wird? Und wer - who the fuck - ist Herr L***? Schade, dass ich mich selbst verhindert :roll: :ja: hatte...

    Der BFC stand auf dem Programm, ein Gegner, bei dessen Name den meisten Fans aus der ehemaligen Republik irgendwelche Gedanken kommen. Meist sind es nicht immer die besten, sei es aus Erinnerungen an längst vergangene Tage, oder wegen niemals abgerissener Pressemeldungen.
    Die erste bleibende Erinnerung an diesen Tag schuf das Kassenhäuschen. 7 € für ein Oberligaspiel, ein Schlag ins Gesicht für jeden Schüler, Studenten, Rentner, Hartz4…
    Nehmen wir es als Kompliment, wenn ein ehemaliger Rekordmeister glaubt, wegen Babelsberg die Preise erhöhen zu dürfen. Ich weiß, ein schwacher Trost. Zum Spiel.


    Recht pünktlich ging’s los und der BFC zog das Spiel sofort an sich. Man merkte den Hausherren an, dass sie gewillt waren ein Heimspiel wie ein solches zu führen. Andererseits kann man natürlich sagen, jede Gastmannschaft wird auf diesem Acker ihre Probleme bekommen. Und bei Babelsberg schien dieses Problem, meiner Ansicht nach, lange als unlösbar.
    In der 8. Minute wurde ein Freistoß der Weinrot-Weißen gerade so weggefaustet, der anschließende Kopfball verfehlte klar. Im Gegenzug rettete Tomaschewski vorm blitzschnellen Okuyama, dem ersten Angriff von Nulldrei überhaupt. Nur wenige Minuten später zeigten Dinc und Jacobsen vom BFC, dass in Berlin guter Fußball gespielt wird. Schönes Doppelpassspiel zwischen den beiden, nur der Abschluss war Gott sei Dank, sehr kläglich. Der BFC blieb am Drücker, nicht zuletzt deshalb, weil einige Abwehrspieler der Blau-Weißen Mitleid mit den Nachfahren der einstigen „DDR-Helden“ zu haben schienen. So war es der sonst so beschlagene Laars, der einem BFC-Spieler das Feld eröffnete, doch das Verhalten vor dem Tor hatte man vermutlich unter der Woche vergessen zu trainieren. Gut so aus Babelsberger Sicht. Wenn man von Babelsberger Möglichkeiten in der ersten Hälfte sprechen wollte, musste man schon gut aufgepasst haben. Eine Art Möglichkeit hatte dann Lücke, der volley einfach mal draufhält, leider erfolgreich geblockt. Bis dato hatte sich die Babelsberger Abwehr nicht mit den Platzverhältnissen anfreunden können und unsere 3er-Kette, bestehend aus 3 Liberos hatte so manches Mal ihre Not. Aber, die Null stand. Auch wenn der sonst so gute Laars das nicht wahrhaben wollte und erneut einem BFC’er den Ball, diesmal mit dem Kopf, servierte. Ja, Babelsberg meinte es schon wirklich gut mit den Hausherren, aber selbige wollten oder konnten, derart reich beschenkt, mit diesen Situationen nicht umgehen. Vor der Pause gab’s dann noch zwei Volleyversuche von Schwanke und Röver – beide geblockt und zu guter letzt einen Freistoß von Ex-Kapitän Moritz, der bei tief stehender Sonne sich gefährlich ins lange Ecke senkte, nein senken sollte. Gesenkt hatte er sich in Tomaschewskis Arme. Pause.
    Nach der Pause dann gleich der Knall. Dennis Kutrieb, zu Beginn des Spiels als wrw Spieler der Hinrunde benannt, nutze eine Unaufmerksamkeit Benthins zieht ab und drin war das Ding. Unglücklich war das ganze deshalb, weil der Schuss nicht besonders platziert und Keeper Jurzik schon in der richtigen Ecke war. Doch der hatte die Rechnung ohne den Acker gemacht und so hob der Ball noch einmal kurz vor ihm ab. So ist halt Fußball auf einem Platz wo vermutlich die Asche von Mielke verstreut wurde;).
    Kurz darauf konnten die Berliner nach einem erneutem Fehlpass wiederholt ihre Abschlussschwäche unter Beweis stellen, bevor Babelsberg nun endgültig zum Angriff blies. Wir schreiben Minute 5 nach Kutriebs Treffer, als Schwanke sich auf links durchsetzt, flankt, Röver den Ball unterläuft, aber hinterher geht, selbst flankt und Karim Benyaminas Kopf findet. Leider war Tomaschewski auch in dieser Situation voll auf der Höhe und bekam noch seine Finger dazwischen. Babelsberg drängte in dieser Phase mit aller Macht. Nächste Szene, ein schöner Volleyknaller Lückes, der sich auch wunderbar senkt, nur stand das Tor in dem Moment nicht da, wo es hingehört hätte. Dass der Mauer in Berlin immer eine besondere Bedeutung zukam, weiß jeder, warum der Schiri sie nur auf 5 Meter, bei einem Freistoß, vor Röver postierte, verstand hingegen niemand. Der Freistoß brachte jedenfalls nichts ein und so sehr sich auch Babelsberg bemühte, immer wieder erstickten die Angriffe wegen der kampfstarken Berliner im Keim, oder der Ball versprang. Die Zeit verrann und langsam gesellte sich zur Kälte die Punktverlustangst. Doch urplötzlich betrat der Babelsberger Fußballgott, vermutlich stand er bis dato im Stau, das Sportforum und so erreichte eine Kopfballablage, vom eine viertel Stunde zuvor eingewechselten Henne Lau, den guten Röver, der in seiner hanseatischen Abgeklärtheit zum Gleichstand einschiebt. Ja, Babelsberger Fußballherz, was willst du mehr. Das Spiel war wieder offen. Nun hätten’s auch 3 Punkte werden können, doch das wär’ wohl des Guten zu viel gewesen. Die Chancen dafür wahren da – Volleyschüsse von Benyamina, Lücke und Röver, keiner jedoch musste aus dem Netz gefischt werden. Schade, aber letztendlich gerecht. Aber, wenn wir mal ehrlich sind – wen interessiert das im Fußball, wenn er drei Punkte haben kann?





    BFC Dynamo: Tomaschewski – Rudwaleit, Rauschenbach, Kutrieb(68. Jarling), Kukulies(86. Al-Kassem), Wanski, Jacobsen, Halat, Terzic, Jakowitz, Dinc(62. Selanci)


    SV Babelsberg 03: Jurzik – Benthin, Tretschok, Laars(66. Lau) – Lücke(92. Grossert), Schwanke, Moritz(77. Greve), Kindt, Okuyama – Röver, Benyamina




    Tore: 1:0 Kutrieb (47.), 1:1 Röver (81.)


    gelbe Karten: Rauschenbach, Wanski, Jacobsen, Dinc, Jarling – Moritz, Schwanke


    gelb-rote/rote Karten: Fehlanzeige


    Schiedsrichter: Bley?


    Zuschauer: 2014 (davon ca. 400 aus Babelsberg)







    Fazit: Zum Spiel „scheint“ alles gesagt. Der Platz ließ ein Spiel nicht zu, der Schiri phasenweise auch nicht. Entgegen vieler Befürchtungen blieb es vor, während und nach dem Spiel ruhig – ein Fingerzeig für all diejenigen, die Zuhause blieben und das Spiel via Premiere verfolgten… Amüsant fand ich auch die Musik im Sportforum – von BFC-Beweihräucherung über DDR-Liedgut bis hin zum Punkrock alles dabei. Mal was anderes.

    Zitat

    Original von Oberschabe
    Und rund 500 Babelsberger Zuschauer beim BFC finde ich mehr als anständig.


    Ich denke, wenn wir uns bei 400 einpendeln, sind wir auf der sicheren Seite. Ansonsten - wie immer geiles Foto, Shhabe. Schick mir mal bitte 3-4 zu, damit ich nicht auf die RP'ler warten muß. Kannst dir aber Zeit lassen, da ich erst am späten Nachmittag zu Berichtschreiben komme

    Zitat

    BFC Türkiyemspor


    Zugänge: Özcan Yakut ( SV Yesilyurt )


    Der ist, denke ich, noch nicht bei Türkiyemspor angekommen, da er seit dieser Woche bei uns zum Probetrainig weilt....



    bzgl. Marcel Rath

    Zitat

    Und wohinn zieht es ihn? Ist es Union Berlin? "Hab ich ihn auch gefragt", verrät Manager Frank Aehlig. "Und Marcel hat zugegeben, dass der Regionaligist eine Möglichkeit ist. Eine ander hat er mir nicht verraten."


    Laut PNN ist der an Manager F.A. noch nicht verratene Verein wohl der unsere.

    Der SV Babelsberg 03 bleibt die einzige ungeschlagene Mannschaft der 4 oberen deutschen Fußballligen.


    Wieder so ein Spiel. Babelsberg ist klarer Favorit, Reinickendorf hofft auf die Überraschung. Wie würde der Gast agieren? Spielen sie mit oder stellen sie sich hinten rein? Können sie das Tempo über 90 min mitgehen?


    Sie stellten sich hinten rein, konditionell ließ Reinickendorf keine Schwächen erkennen und lange sah es nach einer Punkteteilung aus. Gereicht hat’s dennoch nicht.


    Babelsberg, heute ohne Zuordnungsprobleme das Spiel beginnend, ging druckvoll in diese Partie. So sahen wir in der zweiten Minute die erste Chance, bei der der Füchsekeeper nicht den besten Eindruck hinterließ. Patrick Moritz zieht vom rechten Strafraumeck ab, der Keeper kann den Ball nur abtropfen lassen und Röver, von der Situation völlig überrascht, trifft selbigen nicht richtig und so findet dieser wieder den Weg zurück zum Torwart. Das wäre auch zu schön gewesen. Kurz darauf gleich die nächste Möglichkeit. Lücke flankt von links in den Strafraum, Benyamina steigt zum Kopfball hoch, an den Sören Warnick oder Jan Koller vielleicht sogar rangekommen wären, doch das Knie des weiter hinten lauernden Rövers erreicht den Ball, leider direkt auf den Füchseschlussmann. Die dritte Chance ging dann aufs Füchsekonto. Nach einer schönen Mittelfeldkombination von Nulldrei starteten die Füchse eine blitzsauberen Konter mit drei Mann auf zwei Nulldreier zu rennend, aus dem auch mehr hätte werden können, aber der ballführende Fuchs zog aus 25 m einfach ab. Obwohl der Ball die Latte touchierte waren sich alle einig, dass Jurzik das Ding gehabt hätte. Knapp 20 Minuten waren gespielt.
    Andere Seite, nächste Möglichkeit. Benyamina geht auf rechts durch, flankt auf Sturmpartner Röver, welcher wiederum das Tor mit dem Kopf anvisiert. Der Füchsetorwart hatte aber auch noch seine Hände im Spiel und so bliebs beim 0:0. Fast ein Spiegelbild der vorangegangenen Chance, die nächste Situation. Diesmal ist es Lauser, der auf Benyamina flankt und auch dessen Kopfball landet nicht im Fuchsbau. Der Keeper blieb, wenn auch nicht souverän, Herr der Lage.
    Danach folgte eine Standartsituation, bei der Röver den Keeper testete. Er hielt zwar keinen Ball fest, aber andererseits ließ er auch keinen bisher durch und am Ende zählt ja bekanntlich nur das. Nächste Chance, bekanntes Bild – Flanke Warnick und Röver zum Gästekeeper. Endlich etwas Abwechslung brachte die nächste Torraumszene. Benyamina geht mit dem Ball allein 20, 30 Meter und packt am Strafraumeck den Hammer aus. Der Ball senkte sich leider ein wenig zu spät hinterm Tor – man wär' das ein Tor gewesen. Pause.


    Kurz nach Wiederanpfiff ein strammer Schuss aus 30 m aufs Babelsberger Gebälk durch den Fuchs Marjanovic, nach einem kurz abgelegten Freistoß. Schön anzusehen, aber Jurzik stand sicher. In der nächsten Szene flankt Lauser in den Füchsestrafraum, jemand köpft raus, aber direkt auf Schwanke, der seinerseits zu Warnick weiterspielt. Warnick nimmt den Ball volley, das letzte Wort hatte jedoch hatte wieder der Weber(Gästekeeper). Da das Karli im Weberviertel von Babelsberg liegt, war das eigentlich früher nichts ungewöhnliches, hier allerdings wurde der Weber so langsam zum Ärgernis.
    Die „Sechser“-Abwehrkette der Füchse stand in Hälfte zwei sicherer, so dass einige anfingen, an die Punkteteilung zu glauben. Babelsberg rannte sich oft fest, spielte wenig variabel. Aber dennoch sprangen immer wieder Torchancen heraus. Bei der nächsten war es Okuyama, der auf den im zweiten Abschnitt nun häufig vorn anzutreffenden Schwanke, flankt. Schwanke zieht volley ab und wieder ist ein Fuchs dazwischen. Volley war heute neben Kopfball angesagt. Im folgenden Versuch nämlich flankt abermals Nippon, Schwanke verlängert mit dem Kopf und Benthin, der den Ball nicht 100%ig erwischt, drischt den Ball volley Richtung Keeper. Ergebnis wie gehabt. Bis auf Würste hat ja bekanntlich alles ein Ende. In der 76. Minute kam dieses Ende in Person vom Ex-Fuchs Benyamina daher. Moritz spielt Benyamina traumhaft im Strafraum an und letzterer lässt dem Fuchsbauhüter nun endlich keine Chance mehr. Boah – Zeit wurde es aber auch.
    Nun gut, jetzt konnte das Spiel etwas entspannter fortgesetzt werden, denn wollte Reinickendorf doch noch den einen Punkt, mussten sie ihre Blockadenstellung aufgeben. Das taten sie auch zaghaft. Die folgende brenzlige Situation ereignete sich aber wieder im Füchsestrafraum nach einer kurz ausgeführten Ecke. Moritz auf Nippon, der wieder zurück und ersterer probierte dann den Ball mit links ins Tor zu schlenzen. Na, ein halber Meter fehlte wohl, dennoch, bei den sonst heute etwas karg ausgeführten Ecken, ein echter Hingucker. Um es vorweg zu nehmen, Reinickendorf trat nicht mehr wirklich gefährlich in Erscheinung und der SVB wollte nun nachlegen. So war es in der 87. Minute erneut der Torschütze, der zunächst allein übers halbe Spielfeld spurtete und dann versuchte, den Keeper zu überlupfen. Leider das Tor eingeschlossen und so blieb es für ihn beim einen Treffer. Ein weitere wurde dann nämlich in der 90. Minute wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben. Schwanke setzt sich gegen zwei Füchse durch, gibt uneigennützig zurück auf Benyamina, der auch nicht in bester Position zum Tor steht und den freistehenden Moritz bedient. Moritz schiebt ein, nur der „Mann mit der Fahne“ hatte etwas gegen diesen Treffer. Es war nicht mehr spielentscheidend und somit sei ihm seine „Uneinsichtigkeit“ verzieh'n.


    Gezittert wurde heute also nicht nur wegen der widrigen Temperaturen, allerdings war der Sieg hochverdient. Der Ausfall von Laars und Greve konnte gut kompensiert werden, die Wichtigkeit der Verstärkungen in der Breite werden so immer ersichtlicher. Babelsberg wirkt gefestigt, während der nächste Gegner Ludwigsfelde trotz Championsleagueerfahrung in seinen Reihen etwas schwächelt.







    SV Babelsberg 03: Jurzik – Bengs, Benthin, Warnick, Lücke(46. Okuyama), Kindt, Lauser(90. Löhr) Schwanke, Moritz, Röver(77. Lau), Benyamina


    Reinickendorfer Füchse: Weber - Dogan, Yatkiner, Marjanovic, Mattera-Iacono, Nitsche, Pelzer(82. Lanza Cariccio), Breitfeld, Mohra, Pupoval(55. Samardic), Huse



    Tor(e): 76. 1:0 Benyamina


    gelbe Karten: Kindt - Pupoval, Huse


    Schiedsrichter: Schwarzenstein(Gardelegen)


    Zuschauer: 1250 laut Oese und der laut Kuhlke….



    [Blockierte Grafik: http://www.babelsberg03.de/cms/cms_img/img_rubbert/04reini.jpg]
    Foto: Jan Kuppert

    KnotenAndi


    Mensch, dat mit dem Lars S. hab ick ooch nicht mitbekommen. Schön aber, dass er so schnell wieder bei seiner Truppe sein konnte. Guter Bericht.


    @ bigbrenner


    Nächstes Mal, das heißt, wenn ich mich dann noch daran erinnere gibts wieder mehr Absätze....


    Zitat

    Original von Oberschabe
    Nein, nein! Ich denke, ich werde aus Zeitgründen meine Homepagekariere an den Nagel hängel. Alternativ könnte man dann die Fotos hier rein laden.


    Falsche Antwort! Versuchs noch einmal! ;)


    @ Karli


    Oller Pöbler ;)...

    Jooo, der Neustrelitz-Bericht diente als Maske und schwupps waren die Spieler, die ich damals keinem Auswechselspieler und keiner Zeit zuordnen konnte, für Wismar eingewechselt worden....
    Ich werd alt... Man, man, man.
    Ich hoffe, das war jetzt der letzte Fehler...

    Sorry, mein Fehler, war in der Zeile verrutscht. Auf dem Aufstellungsbogen steht euer Trainer direkt über dem Schieri.
    Sowas kommt dabei raus, wenn man das ganze WE kein Bier anrührt....


    Gruß, ruppi



    Ps. Stimmung bei uns war lau, ähnlich wie das Spiel in der ersten Hälfte. Der Babelsberg scheint in den Winterschlaf gefallen zu sein...


    Ps2. Danke für das Kompliment!

    Die Sicht aus dem Filmstädtle....



    Wismar hieß der Gegner und es war von vornherein klar, man kann gegen solche Mannschaften nur verlieren. Sie sind Aufsteiger, haben einen kleinen Etat und der SV B will zumindest aufsteigen. Ein Sieg wurde also von allen erwartet und dass so etwas leicht nach hinten losgehen kann, hatte TeBe beispielsweise in dieser Saison schon erfahren müssen. Man ist vor so einem Spiel gewarnt und irgendwie wieder doch nicht.
    Das Wetter war auch besser als es sich vor dem Spiel andeutete und da viele Zuschauer, vermutlich aus purer Rücksicht auf Herrn Vock, gar nicht erst gekommen waren, wurde es ein vorgezogenes ruhiges 1. Adventspiel.
    So begann das Spiel in typisch Babelsberger Manier – erst einmal schauen, irgendwann ins Spiel finden und dann „einfach“ Tore machen.
    Phase 1 dauerte ca. 20 Minuten, wobei Babelsberg von Anfang an klar machte, wer hier Heimmannschaft und wer „nur“ Gast sein sollte. Zwei Ecken gab’s für die Karli-Eigner in dieser ersten Phase, wirkliche Chancen waren das aber noch nicht. Minute 25 brachte dann das erste OOOOHHH – Lauser fasst sich ein Herz und zieht aus 20 m ab. Der Ballmagnet vom Torhüter der Nordstädter war zu diesem Zeitpunkt aber noch stark genug und der Ball landete zielgenau in seinen Armen. Ja, das Spiel plätscherte ein wenig dahin, so eine richtiges „Hallo-Wach!“ fehlte der Partie noch. Dies dachten sich ausgerechnet die Wismarer dann machen zu wollen. Einer der Ihren, er war keine Ire, Haese hieß er wohl, rannte an bis zu 32 Nulldreier’n vorbei, doch bei Nummer 33, Captain Laars, war Schluss. Eine Ecke sprang dabei heraus, eine Ecke, die zu einem wunderschönen Konter über Lauser, Kindt, der flankt und Benyamina, der schon den Torhüter ausgespielt hatte, führen sollte. Benyamina war aber auf die Spannung im Spiel bedacht und kam vor dem ihn schon angrinsenden leeren Tor ins straucheln und … - egal, weiter nullnull. Danach hatte Moritz einen direkten Freistoss, eigentlich immer gefährlich, aber die Sache mit dem Ballmagneten…
    Wenn bisher auch noch nichts bei raus sprang, Babelsberg hatte jetzt ins Spiel gefunden und die Chancen reihten sich wie an einer Perlenkette auf. Wieder nicht von Erfolg gekrönt, aber sehr schön anzusehen eine Direktabnahme von Lauser, nach Flanke Greves. Irgendwann musste es klappen. Ein weiterer Freistoß, ein neuer Schütze, diesmal aus 35m, aber nicht einmal das Ballfangnetz hinterm Tor vermochte diesen Ball zu stoppen, direkt in die Gartenkolonie – Versöhnungsgeschenke für die BI „Schöneres Babelsberg“ nennt man das wohl. Geklingelt hat’s dann aber doch noch. Kapitän a.D., Moritz, wird im Mittelfeld angespielt, geht mit dem Ball an Mann, Maus und zuletzt dem Keeper vorbei und schiebt sicher mit links ein. Die Pause konnte kommen. Wismar versuchte sich auch noch einmal, es blieb aber beim Versuch. Pausentee(mit Schuss)!
    Aus dieser Pause kam Babelsberg mit wesentlich mehr Druck heraus als noch zu Beginn der ersten Hälfte. Die erste Chance hatten aber die Nordlichter, ein Freistoß direkt in die Mauer zur Ecke und von der in die Arme unseres Keepers. Das Babelsberger Engagement war nun deutlich spürbar, immer öfter verlagerte sich das Spiel in Richtung Gegners Strafraum. „Nippon“ brachte frischen Wind auf der rechten Seite und die erste wirklich gute Tormöglichkeit der 2. Hälfte lief über ihn. Er spielte Diallo mit seiner unnachahmlichen Quirligkeit aus passt in den Rückraum des Strafraums, wo Röver angerauscht kommt, dieser zieht ab, verfehlt das Eckige aber leider um ein paar Zentimeter. Ähnliche Situation kurz darauf von der anderen Seite. Diesmal legt Benyamina auf Schwanke zurück, aber auch der Ball schlug nicht ein. Und, zum dritten, wieder Yuzuru, nun auf Moritz, alle guten Dinge war’n drei – alle vorbei. Zwischendurch eine Kuriosität nach einer nicht zuschnappen wollenden Abseitsfalle der Wismarer. Drei Blau-Weiße stürmten allein auf den gegnerischen Torhüter zu, die Flanke von links war aber für die Donovan Baileys und Maurice Greenes ihrer Zunft getimed und so rutschten alle drei Nulldreier am Objekt der Begierde vorbei. In Minute 58 dann ein japanischer Moment. Okuyama setzt sich erneut auf rechts durch geht in den 16er, könnte zurückpassen, entschied sich aber goldrichtig, es selbst zu versuchen. Ja, er zog ab, dem Torwart durch die Beine und drin war er. Freude auf den Rängen, bei Nulldrei und Nippon zeigte uns vor Freude, dass es wohl doch gar nicht so kalt sein mochte, indem er sein Trikot etwas lüftete. Dem Schieri aus Dresden gefiel das gar nicht, Gelb war unverständlicher Weise die Folge. Dem japanischen Moment schloss sich dann die Glanztat Jurziks an. Gut, ein paar Minuten und zwei Chancen, die ich in der ersten Hälfte noch erwähnt hätte, waren dazwischen – Qualität hat halt auch seine Opfer. Jurzik nämlich war es, der in der 67. Minute einen 11-Meter, dessen Entstehung sich mir bis jetzt nicht offenbahrte, verdammt gut parierte und die Null festhielt. Danach sollte das Aluminium im Mittelpunkt stehen. Zuerst stürmt Florian Greve mit dem Ball los, trifft aus 18 Metern den Pfosten, wenig später ist es Lau, von Benyamina bedient, dessen Flankenversuch das Aluminium streift. Okuyama war ebenfalls noch einmal am Drücker. Von der Position, von der er vorhin da Tor erzielte, passte er nun zurück auf Benyamina, der abermals nur knapp verfehlte. Ein Tor fehlt ja noch. Patrick Moritz wieder ein Spiegelbild seiner selbst, nur im zweiten Versuch mit noch höherem Tempo, lässt er wieder alle stehen und schiebt zu „Moritz letztem Streich“ an diesem wunderbarem Adventsvorabend ein. Das ganze geschah in der 92. Minute und dann war Schluss.
    Fazit: Es war bestimmt kein Spiel auf ganz hohem Niveau, was man aber auch keinem Spieler verdenken kann. Die Abwehr stand sehr sicher, Babelsberg strahlt mittlerweile die nötige Ruhe aus und wenn die Stürmer wider Erwarten einmal nicht treffen, treffen halt andere. Gegen starke Mannschaften wie TeBe kann man Klasse beweisen, gegen vermeintlich schwächere, wie Wismar, werden Meisterschaften entschieden… 5 Euro ins Phrasenschwein.






    SV Babelsberg 03: Jurzik – Bengs, Laars, Benthin, Kindt – Lauser(46. Okuyama), Schwanke(??. Lücke), Moritz, Greve– Röver(73. Lau), Benyamina



    FC Anker Wismar: Trommer – Diallo, Hildebrandt, Aldinger, Haese(82. Schulz), Klann, Prehn, Sperling, Ratke(73. Taflo), Köhn, Maaßen



    Tore: 0:1 Moritz (41.), 0:2 Okuyama (58.), 0:3 Moritz (92.)


    gelbe Karten: Benthin – Ratke


    Schiedsrichter: Sven Friedrich (Dresden)


    Zuschauer: off.? 1149 (davon 9 Oese-handgezählte Wismannen)
    1359 laut Vizeherbstmeister
    1259 laut Lutz


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    Bilder: Jan Kuppert, bzw. demnächst, wenn er sich denn mal wieder bequemt(irgendwie muss man ja mal Druck machen) unter EX-Filmstadtinferno.de

    Zitat

    Original von coach77



    Übrigens waren 'Ullmann und Molata vor Langsamkeit kaum zu übertreffen. :ja:


    Da hast du dir nun aber ausgerechnet den einzigen rausgesucht, den Andreev damals wirklich haben wollte und der voll überzeugt hat, nämlich Molata. Hat nicht umsonst danach bei Union auch ne gute Rolle gespielt. Von Civa war ich sowieso immer überzeugt, wenn er auch in den beiden Abstiegssaisons so seine Schwierigkeiten hatte. Über Andreev, unseren Trainergott, braucht man hier wohl keine Worte zu verlieren...

    Zitat

    Original von BRB-Jörg
    Was bedeutete das Spruchband "100 % Solidarität und was kommt von Euch?"und an wen war es gerichtet ?


    Es ging dabei um die Aussagen des Präsis im Vorfeld der Schönberg-Demo. Er bestand auf ein NIchtstattfinden. Und wer zu 100% hinter der Mannschaft steht dürfte klar sein...


    Gruß, ruppi


    Ps @brb-boy: Durch das Video wird komischerweise klar, dass es kein Abseits war, siehe auch SVB-Forum

    Auf der Fahrt gen Neuruppin verdunkelte sich der Himmel und nach einigen Kilometern begann es zu regnen. Früher war Babelsberg eine gefürchtete Regenmannschaft, doch von diesem Mythos war in der abgelaufenen Saison nicht viel übrig geblieben und so schien es ein schlechtes Omen zu sein. Angekommen erblickte man viel Polizei und sogar ein Feuerwehrteam nebst Wagen hatte sich ins Stadion verirrt. Begeisterte man uns in Neustrelitz noch mit einem Hubschrauber, so wusste dieses rote Gefährt auch zu gefallen. Waren wir wirklich im Stadion angekommen? Die bekannten Gesichter ließen jedenfalls darauf schließen. Wiedersehensfreude war angesagt, nicht nur auf den Rängen, sondern natürlich auch auf dem Platz. Denis Novacic und Martin Neumann, vor der Saison in die Fontane-Geburtsstadt gewechselt, spielten erstmals gegen ihr altes Team.
    Das Spiel begann knapp 10 Minuten verspätet und so richtig spielte von Beginn an nur eine Mannschaft. Erste Chance nach 3 Minuten, ein Freistoß für den MSV, der nichts brachte, aber man merkte gleich, Neuruppin würde sich keineswegs verstecken. Im Gegenteil, man griff sogar in unserer Hälfte an und Babelsberg schien das gar nicht zu liegen. Besonders auf der rechten Abwehrseite hatte man in der Anfangsphase Probleme, die ersten Chancen über diese waren nur eine Frage der Zeit. Der erste Herzinfarkt folgte dann in der 6. Minute, als Zschiesche beherzt abzieht, Rauch nicht mehr an den Ball kommt und erst der Pfosten dem Leder eine andere Richtung beschert. Gott sei Dank nicht ins Tor. Babelsbergs erste Tormöglichkeit, und die muss man heute aufgrund des Mangels alle erwähnen, war ein Freistoß von Patrick Moritz aus 22 m. Jedoch keine Gefahr für Neuruppin. Kurz darauf setzte Prymula ein erstes Achtungszeichen, aber sein Schuss, trocken abgezogen, fand ebenfalls nicht den Weg ins Tor. Eine Viertelstunde war gespielt, da sollte Babelsberg ein erstes Mal aus dem Spiel heraus gefährlich vorm Neuruppiner Gehäuse auftauchen. Nach einem Foul an Moritz erkennt der Schiri auf Vorteil und Röver schließt schnell ab. Leider aber so was von genau auf den Keeper, dass dieser nicht mehr ausweichen kann und ihm keine andere Möglichkeit bleibt, als den Ball zu fangen. Schade. Hatte Patrick bei seinem letzten Freistoß sein Ziel noch klar verfehlt, folgte nun, 5 Minuten später, eine Spiegelbildsituation mit wesentlich besserer Flugbahn. Nur hauchdünn geht der Ball am Pfosten vorbei, dummerweise auf der falschen Seite. Zschiesche hingegen, der seine Ziele auch aus der Ferne anvisiert, sollte in der nächsten Viertelstunde 2 Mal zum Schuss kommen. Schön anzusehen zwar, jedoch von Versuch zu Versuch deutlicher am Tor vorbei, bzw. darüber. Im Football lägen wir schon aussichtslos hinten. Wer aber geht schon zum Football... In der 37. Minute klappte es dann doch für die MSV'ler. Ein Kopfballtor durch Seering, bei dem Rauch, unglücklich aussehend, am Ball vorbei springt - 1:0 - verdiente Führung. Was dann bis zur Pause folgte war Magerkost, so dass sich das Interesse vieler auf die zahlreich herbeigeholten Kabelbinder lenkte. Kabelbinder, mit denen man den provisorischen Schutzwall vor dem Babelsberger Block zu verstärken versuchte. Ein Schutzwall aus Bauzäunen mit Kabelbindern zusammengehalten. Komisch wird das ganze dann, wenn man sich vorstellt, wie der BFC angesichts dieses Zauns im Zaum gehalten werden soll. Für die "gefährlichen Babelsberger" hat’s gereicht.


    Hoffen auf Hälfte 2. Sicher nicht ganz unbegründet, waren die Filmstädter dafür bekannt, im 2 Durchgang immer einen Gang zulegen zu können. Es sollte erst einmal anders kommen. Vier Minuten nach Wiederanpfiff flankt Prymula mustergültig von rechts in den Strafraum, Rauch taucht gut ab, hat den Ball eigentlich sicher, doch wie bei seinen Kollegen, Kahn, Lehmann, Rost, war es nicht die Woche der großen Keeper. Nein, er rutscht ihm wieder aus den Händen und Ben-Hatira hat den Braten wohl gerochen. Eiskalt ausgenutzt - 0:2! Erstmals hatte man in dieser Saison 2 Tore kassiert und dem entgegen noch keins auf der Habensseite.
    Wer jetzt ein klares Aufbäumen erwartete, sah sich getäuscht. Mit den aggressiv offensiv aufspielenden Neuruppinern kam Babelsberg nicht zurecht. Immer wieder war man irgendwie einen Schritt zu spät am Ball, schöne Spielzüge bis dato Fehlanzeige. Bekanntlich jedoch gibt es den Satz "So ist Fußball" und aus Babelsberger Sicht war dies auch gut so. Denn die erste Chance für Nulldrei in Hälfte zwei, nach sage und 14 Minuten brachte den Anschluss. Aus dem Nichts heraus, oder vielmehr von der linken Strafraumgrenze flankt Patrick Moritz den Ball und wenige Augenblicke später zappelte er im Netz. Was war geschehen? Benyamina ist da, wo ein Stürmer sein muss und macht das, was ein Stürmer machen muss. Volley nimmt er die Flanke am 5m-Raum und drückt den Ball über die Linie. Verdammt schöner Treffer. Aber Neuruppin drängt weiter - das Spiel nun offen. Viele Wechsel, ein paar Karten, ein guter Babelsberger Spielzug in der 76. - zählbares sieht man allerdings lange Zeit nicht, da das Spiel jetzt größtenteils im Mittelfeld ausgetragen wird. Dann kam Minute 83. Eine Minute, die man in der 32000 Seelen-Kreisstadt wohl bis zum nächsten Spieltag nicht vergessen dürfte. Mit seinem 2. Tor stellt Karim Benyamina an diesem verregneten Samstag den für Babelsberger Fans versöhnlichen Gleichstand her. Ein immer länger werdender Freistoß, getreten von Laars, landet auf Karims Kopf und von diesem im Tor. Jetzt schien sogar ein Sieg drin, erwähnenswerte Chancen hatten aber nur noch die Neuruppiner. Denis Novacic prüft in der 85. Minute seinen ehemaligen Torhüter, der jetzt wieder glänzend parierte und auch ein Freistoß kurz vor Schluss verlangte noch einmal sein ganzes Können. Farbe kam zum Schluss auch noch ins Spiel, warum sich Maik Neumann unbedingt Rot in der 90. abholte, wird wohl sein Geheimnis bleiben.
    Babelsberg hat heute ganz klar einen Punkt gewonnen. Wie wichtig dieser noch sein wird, werden die nächsten Spieltage zeigen. Gegen TeBe bedarf es allerdings einer Leistungssteigerung, will man am Freitag im heimischen Karli die Weichen dahingehend stellen, nächstes Jahr nicht wieder nach Neuruppin fahren zu müssen.





    SV Babelsberg 03: Rauch - Bengs, Kindt, Laars, Warnick - Löhr(46. Lauser), Schwanke(68. Greve), Moritz(75. Lau), Okuyama, Röver, Benyamina


    MSV Neuruppin: Unger - Seeger(70. Duristhi), Neubert, Mark Neumann, Seering, Simic(80. Martin Neumann), Novacic, Prymula, Biermann, Zschiesche, Ben-Hatira


    Tore: 1:0 (37.) Seering, 2:0 (49.) Ben-Hatira, 2:1, 2:2 (59.,83.) Benyamina


    Gelbe Karten: Bengs, Benyamina, Schwanke, Greve / Neubert, Simic, Seeger,


    Rote Karte: Seering


    Schiedsrichter: Weißenborn (Berlin)


    Zuschauer: 798(ca. 300 Babelsberger)


    Quelle: SV Babelsberg 03


    Ps. @ msvmatza(Schiedsrichterleistung)
    Waren wir beim gleichen Spiel oder hattest du vielleicht nur ein wenig viel getrunken?

    Ich muß mal ganz klar sagen, aus Erfahrungen die ich mit unserem Fanprojekt habe, dass ich den Jenensern nur die Daumen drücken kann ob des Erhalts ihres FP.
    Bei uns hängt der Fanladen + ein Fanbetreuer, der seit vielen Jahren sehr gute Arbeit leistet, dran. Es ist eine Art Basis und Anlaufpunkt geworden, wo jung, alt, Fans, Vorstand und Spieler zusammentreffen. Man kann dort kickern, an einen internetfähigen Rechner, diskutieren, es werden viele kreative Aktionen vorbereitet, einfach nur Fußball gucken oder nen Bierchen geniessen. Vielen Jugendlichen sind so Möglichkeiten eröffnet worden, die sie bisher in der Kombination nicht kannten. Freundschaften und selbst Beziehungen sind so zusatnde gekommen... Es ist eine soziale Gemeinschaft entstanden, ähnlich einem Biotop, desse plötzliches Verschwinden ein große Lücke hinterlassen würde.

    Schöner Bericht Oese und vielen Dank für die Halbzeitinfos - Dadurch bekam der Grappa auf der Party, auf der ich war, gleich einen ganz besonders leckeren Geschmack. Schade nur, dass ich ausgerechnet bei der Partie, die Inka geleitet hat, nicht dabei seien konnte...