Beiträge von Jockel

    Habt ihr denn in Seelow alle den gleichen Deutschlehrer? Dieses Satz läuft mir ja von Jockel seit geraumer Zeit schon gegen den Strich, und jetzt fängt damit noch einer an. Freu mich schon auf den Bericht bei euren Super TV Sender. Wahrscheinlich war der Freistoß nicht mal strittig und ihr mach trotzdem alles am Unparteiischen fest 8| :rolleyes:


    Lerne du mal deutsch und dann sind alle glücklich!!! :rofl:

    4. Spieltag, Saison 2012/2013




    Freitag, 14.09.2012 19:00

    FC Strausberg - SV Victoria Seelow 2:2


    Freitag, 14.09.2012 19:30


    FV Preußen Eberswalde - SV Babelsberg 03 II 2:1


    Samstag, 15.09.2012 14:00

    SV Germania 90 Schöneiche - SV Falkensee-Finkenkrug 1:1


    Freitag, 14.09.2012 18:00


    Eisenhüttenstädter FC Stahl - 1.FC Frankfurt 2:1


    MSV 1919 Neuruppin spielfrei


    Ludwigsfelder FC - FC Schwedt 02 2:0


    FC Stahl Brandenburg - TuS 1896 Sachsenhausen 1:3


    Werderaner FC Viktoria 1920 - Breesener SV Guben Nord 1:1


    FC 98 Hennigsdorf - SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 2:2

    Dies wußte die MOZ zu berichten : Seelow : Babelsberg 03


    Diesmal hat David keine Chance



    Auch am Tag danach wirkte die lockere Stimmung noch nach. "Die Zuschauer waren zufrieden, das ist das Wichtigste", meinte Roland Bienwald. Und dies, obwohl seine Brandenburgliga-Fußballer im Landespokalhit am Freitagabend gegen Babelsberg 03 mit 1:4 verloren.


    Ausgebremst: Seelows Antreiber Rick Drews wurde nicht nur in dieser Szene im Landespokalspiel in der Sparkassen-Arena von den Babelsberger Profis Benjamin Kaufmann und Daniel Reiche (rechts) gedoppelt.



    Wie der große Rest der knapp 600 Fans hatten dem Victoria-Boss die 90 Minuten der Pokalpartie gegen die Profis des Drittligaklubs aus Potsdam in der Seelower Sparkassen-Arena bestens gefallen. Dass es gegen den turmhohen Favoriten am Ende die insgeheim erhoffte Pokalsensation doch nicht gab, spielte fast eine untergeordnete Rolle. Und just dies ist die eigentliche Nachricht im Seelower Fußball dieser Tage. Vor noch nicht allzu langer Zeit wäre ein Murren nicht zu überhören gewesen. Die Stimmung im ehemaligen Oderbruchstadion scheint sich grundlegend geändert zu haben. Da wurde in der 74. Minute eine Abwehraktion des aus Lietzen stammenden Abwehrakteurs Patrick Schmidt ebenso bejubelt, wie wenige Augenblicke später eine Glanzparade des abermals bärenstark haltenden polnischen Schlussmanns Rafal Lopusiewicz gegen Babelsbergs Benjamin Kauffmann. Seelows Trainer Peter Flaig lobte die Fans zum wiederholten Mal: "Gewinner waren die Zuschauer. Die Resonanz war erneut positiv, und dies kommt natürlich auf dem Rasen gut rüber."

    Auch abseits des Platzes gab es für die in Alarmbereitschaft versetzten Polizisten erfreulicherweise nichts als Fußball. Dass die Pokal-Partie als Begegnung mit der Sicherheitsstufe eins im Vorfeld gewertet wurde, davon war glücklicherweise bis auf die große Anzahl der Sicherheitskräfte und Ordner nichts zu spüren.

    Zum Spiel: Bereits früh stellten die erkennbar motivierten und entsprechend zu Werk gehenden Babelsberger die Weichen zu ihren Gunsten. Scheiterte der brandgefährliche Philipp Kreuels in der 4. und 7. Minute noch in aussichtsreicher Position, erzielte der Blondschopf im dritten Anlauf per Elfmeter die Gästeführung (12.). Zuvor wusste sich Patrick Schmidt gegen Benjamin Kauffmann nur durch ein Foulspiel im Strafraum zu helfen. Viel Zeit, sich neu zu sortieren, blieb den Platzherren indes nicht. Nur zwei Minuten später legte Babelsbergs Zlatko Hebib nach präziser Vorarbeit von Assimiou Toure das 0:2 (15.) nach. Doch die klar dominierenden Gäste wollten augenscheinlich keine vorzeitige Entscheidung und schenkten den Seelower fix den 1:2-Anschlusstreffer. Kapitän Daniel Reiche ließ sich nur eine Minute nach dem 0:2 auf einen Pressschlag mit Seelows Robert Budzalek ein. Das Spielgerät landete exakt vor den Füßen von Victoria-Kapitän Sebastian Jankowski. Der umkurvte Nulldrei-Torsteher Frederic Löhe und schob zum 1:2 ein (16.). Der Jubel war noch nicht ganz verklungen, da zappelte das runde Leder abermals im Netz. Diesmal allerdings zum 1:3 im Seelower. Der bienenfleißige Benjamin Kauffmann profitierte von der uneigennützigen sowie mustergültigen Vorarbeit von Christian Groß. Auch in der Folgezeit bestimmten die Profis die Szenerie im Oderbruchstadion, ohne jedoch den bereits komfortablen Vorsprung auszubauen.

    Nach dem Wiederanpfiff des umsichtigen Eisenhüttenstädter Unparteiischen Marcel Riemer beschränkten sich die Elf des freundlichen Babelsberger Übungsleiters Christian Benbenneck darauf, Ball und Gegner sicher zu kontrollieren. Dennoch fiel nach einer schulbuchmäßigen Kombination über Sergej Evljuskin und Matthias Kühne durch Oliver Kragl das 1:4 (54.). In der Schlussphase hätte das Resultat noch in die Höhe geschraubt werden können, doch auch mit dem 4:1-Erfolg zeigte sich hinterher Benbenneck zufrieden.

    "Wir haben hart gearbeitet, und das zahlt sich nun aus", befand der Nulldrei-Trainer, der sich sehr wohl über den couragierten Auftritt seiner Schützlinge freute. "Die frühen Tore brachten eine gewisse Befreiung. Manches ergibt sich danach von ganz alleine. Der zu keinem Zeitpunkt gefährdete Erfolg gegen eine gute Seelower Elf will erst einmal erzielt werden."

    "Meine Jungs konnten heute klären, wie weit sie noch von einer Profi-Karriere entfernt sind. Diesmal hatte David aber keine Chance gegen Goliath", scherzte Seelows Trainer Peter Flaig nach der Partie. Ihm lag das jüngste 1:1-Heimremis im Punktspiel der Brandenburgliga gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl noch immer weitaus schwerer im Magen als das Pokal-Aus gegen Babels: "denn da haben wir zwei Zähler zum Klassenerhalt verschenkt, weil den Jungs bereits nur das Pokalspiel im Kopf herumschwirrte."

    Victoria Seelow: Lopusiewicz - Nasser, Neumann, Schmidt Apostolow, Schubert (59. Kubacki)- Drews, Jankowski, A. Aleexandropoulos (59. Gramsch), Kruber - Budzalek (74. D. Jankowski)

    FLB: "Die Auslosung für die nächste Runde im Krombacher Pokal Brandenburg findet am kommenden Freitag, 14. September 2012, in der Halbzeitpause des Kreisderbys in der Brandenburgliga zwischen dem FC Strausberg und dem SV Victoria Seelow (Energie-Arena, Wriezener Straße 30b, 15344 Strausberg) statt. Anpfiff dieser Partie ist 19 Uhr."


    Wäre natürlich schön, wenn Seelow noch dabei wäre.....! Was soll's!

    Die MOZ berichtete über die BBL - Begegnung Seelow : Hütte !


    Später Geniestreich erlöst Victoria-Elf



    Selbstvertrauen tanken vor dem schweren Pokalspiel gegen die Profikicker von Babelsberg 03 lautete das Motto der Seelower Brandenburgliga-Fußballer im Heimspiel gegen den Eisenhüttenstädter FC Stahl. Doch es gab für die Elf von Trainer Peter Flaig nur ein 1:1-Remis.


    Entwischt: Seelows Kapitän Sebastian Jankowski, hier mit seinem ständigen Stahl-Schatten Steffan Meißner, traf zum 1:1-Endstand.



    Stahl-Übungsleiter Harry Rath strahlte am Freitagabend beim Abpfiff des nicht immer souverän wirkenden Unparteiischen Heiko Heinze indes übers ganze Gesicht. Für gewöhnlich in seinen Analysen mit Superlativen eher sparsam umgehend, machte Rath aus seiner Begeisterung über das Remis kein Geheimnis: "Ich bin absolut stolz auf meine dezimierte Mannschaft, die sich nach dem Theater während der Wochen und zudem mit dem sprichwörtlichen letzten Aufgebot mehr als gut verkauft hat."

    Zuvor hatte der rührige Stahl-Coach einen ereignisarmen ersten Durchgang, der aufgrund von Verspätungen einiger Stahl-Akteure 15 Minuten später begann, erlebt. Die Platzherren starteten gegen sieglose Gäste eher verhalten. Auch mit zunehmender Spieldauer gewannen die Aktionen der Seelower nicht wirklich an Courage und Zielstrebigkeit. Vielmehr starteten die zuvor nach zwei Niederlagen noch verunsichert auftretenden Rath-Mannen erste durchaus ansehnliche Offensivaktionen. In der 40. Minute war es soweit: Danny Grünberg erahnte einen Rückpass von Seelows Konstantin Apostolow auf Victoria-Schlussmann Rafal Lopusiewicz. Der einzige echte Gäste-Angreifer erlief sich das Spielgerät, umkurvte Lopusiewicz und vollendete zum 0:1.

    Nach dem Seitenwechsel läutete Grünberg mit der verpassten Möglichkeit zum 0:2 (46.) die beste Phase der Eisenhüttenstädter ein. Gegen die löchrige Defensivarbeit der Heimelf gab es für die Gäste allerbeste Einschussmöglichkeiten. Zunächst verpasste Christian Lehmann (48.), anschließend war es erneut Grünberg, der in aussichtsreicher Position vorbeizielte (49.) und dann musste Lopusiewicz gegen Carsten Hilgers sein ganzes Können aufbieten (52.). Doch just in dem Moment, als den Victorianern die Felle davonzuschwimmen schienen, bauten die zuvor formidabel auftrumpfenden Gäste ab. In der hektischen Schlussphase gaben die Platzherren deutlich den Ton an. Scheiterte Robert Budzalek noch am großartig reagierenden Stahl-Torsteher Johannes Follert (61.), hatte der Keeper 15 Minuten später mächtig Dusel. Bei seiner Rettungstat rammte er Budzalek zu Boden, doch Schiri Heinzes Pfiff blieb aus (76.). Hier war ein Elfmeterpfiff unausweichlich!!! Prompt hatte sich der Unparteiische den Unmut der meisten der 320 Zuschauer zugezogen. Der Erfolg schien für die Rath-Truppe greifbar nah, da ließ sie sich doch noch durch einen Geniestreich von Rick Drews, der nach seiner mehr als einjährigen Verletzungspause immer besser in Tritt kommt, überrumpeln. Sein traumhaftes Zuspiel verwandelte Seelows Sebastian Jankowski zum umjubelten1:1-Ausgleich.

    Als Schiedsrichter Heinze fünf Minuten darauf die Partie beendete, gab es für Seelows Steve Neumann allerdings noch einen Nachschlag - Gelb/Rot in der 93. Minute wegen Meckerns.


    Zum Spiel der 2. Runde des Landespokals gegen die 3. Ligamannschaft SV Babelsberg 03 laden wir alle interessierten Fussballfans am Freitag 10.00 Uhr in die SparkassenArena nach Seelow ein.


    Victoria Seelow: Rafal Lopusiewicz - Konstantin Apostolow, Lukasz Zygielewicz (80. Patrick Schmidt), Rick Drews, Nabiel Nasser - Anastasios Alexandropulos, Pierre Kruber, Sebastian Jankowski Christian Gramsch (46. Michael Schubert) - Steve Neumann, Robert Budzalek

    man darf gespannt sein :-)
    in den vergangenen beiden Jahren hat sich Seelow gegen uns zuhause immer als sportlich nicht brandenburgliga-würdig gezeigt, so muss das laut Augenzeugenberichten auch heute wieder gewesen sein. Okay, mit der "halben Zweiten" nen Auswärtspunkt bei "Polonia" Seelow geholt und gut ist.


    So einen unqualifizierten Beitrag habe ich im Forum noch nicht gelesen.
    Einfach erbärmlich!
    Ich glaube 8- Klassenschüler ist zu hoch gegriffen. Schade.
    Zum Spiel folgt noch mehr.

    generell sind Freitag-Abend-Spiele für unsere Mannschaft personell schon machbar. An diesem speziellen, heutigen Tag jedoch nicht - was wochenlang, nein monatelang, vorher bekannt war. Alles andere gehört sicher nicht in die Öffentlichkeit und muss in intern geklärt werden.


    ehalex


    Sehe ich auch so! So etwas muss früher geklärt werden. Zumal auch in Seelow Stadtfest ist und das Spiel gut und zeitlich zu den sportlichen Aktivitäten passt!

    "Vielen Dank für das freundliche Entgegenkommen von Traktor Seelow!"
    Die Bitte um Verlegung des Spiels auf Donnerstag, Samstag oder Sonntag aufgrund der vielen fehlenden Spieler beim EFC, wurde von dem Affen-Verein von Jockel nicht zugestimmt, da man sonst höchstwahrscheinlich wieder ohne Punkte gegen den EFC na Hause gegangen wäre. Heut Abend wird das Internet zu 100% wieder in dem Dorf funktionieren und eine bestimmte Person wird sich mit diesen tollen Lorbeeren schmücken.


    Sonst geht es noch ? Wusste gar nicht, das heute "Rotes Banner Schrottgorod" nach Seelow kommt? ;) Ich habe nichts damit zu tun, dass ihr heute Personalprobleme habt! Also, mal schön locker bleiben!
    Dem Freitagspiel habt ihr zugestimmt!!!
    "Dorf"? So viel Zeit muß sein! Kreisstadt und Mittelzentrum! ;) Da müßt ihr erst einmal hinkommen! :thumbup:

    Komisch, dass hier von den Schlauen, Keiner die Frage stellt, warum Sie zum Vertragsamateur gemacht wurden. Wie gesagt, dem Verein kostet die Sache kein cent, siehe Artikel vom Nachstopper. Schön finden wir diesen Weg auch nicht, doch manche Vereine denken Sie hatten Bundesligaspieler, wenn Sie Forderungen für die Freigabe stellen. Das sollte man auch mal dabei beachten, somit wird der Mond wieder rund. :support:


    Olm


    Du sprichst mir aus dem Fussballherzen! :thumbsup: :ja:

    HAMMER !!! :thumbsup:


    Das Spiel der 2. Runde im Landespokal



    SV Victoria Seelow gegen Babelsberg 03


    findet am


    07. September 2012 um 19.00 Uhr


    in der SparkassenArena in Seelow statt. :halloatall:


    Alle Fussballinteressierten sind eingeladen ! :schal4: :bindafür:

    Aller guten Dinge sind 3... (3. Spieltag BBL)



    3. Spieltag


    Freitag, 31.08.2012 18:00


    SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen - FC Strausberg 1:3
    klare Angelegenheit !


    Freitag, 31.08.2012 19:00

    SV Victoria Seelow - Eisenhüttenstädter FC Stahl 3:1
    ick hoffe auf nen ansehnliches Spiel - ich auch!, schließlich komme ich mit dem DFB Scout S.N. - Wer ist das?


    Samstag, 01.09.2012 15:00


    TuS 1896 Sachsenhausen - Werderaner FC Viktoria 1920 1:1
    enge Kiste, sollte TUS wieder mal einen zusätzlichen Sonntagsschuß herausholen, kann es auch 2:1 ausgehen!


    SV Falkensee-Finkenkrug - MSV 1919 Neuruppin 1:1
    gerechte Punkteteilung!


    SV Babelsberg 03 II - SV Germania 90 Schöneiche 2:2
    auch hier liebäugelich mit einer Punkteteilung!


    1.FC Frankfurt - FV Preußen Eberswalde 1:2
    mit der Einstellung wie gegen Seelow sollten die Ebw. die Punkte mitnehmen!


    Breesener SV Guben Nord - FC 98 Hennigsdorf 3:1
    schwer einzuschätzen, doch Breesen augenscheinlich gut drauf!


    FC Stahl Brandenburg - FC Schwedt 02 2:1
    Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Das wusste die MOZ zu berichten!


    45 Minuten lang lebloser Auftritt



    Irgendwann, so ist nun mal das schnelllebige Fußballgeschäft, wird nur noch das nackte Ergebnis von Bedeutung sein. Brandenburgligist Victoria Seelow musste bei Preussen Eberswalde mit 0:1 (0:1) die erste Schlappe in einem Pflichtspiel quittieren.


    Reichlich Arbeit: Die Seelower Abwehr hatte vor allem im ersten Durchgang, in dieser Szene klärt Konstantin Apostolow (links) vorm heranstürmenden Eberswalder Angreifer Tim Mengel, alle Hände voll zu tun.



    So weit die sportlichen Fakten des ersten Freitagabendspiels der Seelower. Vor den exakt 145 zahlenden Zuschauern übernahmen die Platzherren sofort das Kommando und stellten die Schützlinge von Trainer Pater Flaig mit konsequentem Pressing vor sichtliche Probleme. Angetrieben von Christian Schlegel, Rico Musick sowie Marcus Bülow inszenierte die Heimelf serienweise Angriffe, die auf das Tor von Schlussmann Rafal Lopusiewicz zu rollten. Allerdings ließen die Mannen von Übungsleiter Torsten Maerz bei aller Dominanz die letzte Präzision vermissen. Auch wenn der erste Durchgang klar an Eberswalde ging - die zahlreichen Offensivaktionen verpufften wirkungslos und brachten ihren Coach Maerz arg in Wallung.

    Die Seelower Balltreter mischten indes in Sachen Offensive gar nicht mit. Vielmehr schienen sie den feinen Rasenteppich im Westendstadion per Schongang nicht strapazieren zu wollen. Einzig Torsteher Lopusiewicz und die Abwehrakteure Steve Neumann, Rick Drews, Nabiel Nasser, Konstantin Apostolow sowie Michael Schubert stemmten sich mit aller Macht gegen den stetig drohenden Führungstreffer der Preussen, während der Rest der Elf ein Match mit Freundschaftsspielcharakter ablieferte. "Wir haben im ersten Durchgang alle Tugenden wie Disziplin, Wille und Leidenschaft vermissen lassen. Vielmehr sind wir vorgeführt worden. Erstaunlich, dass wir beim Gang zum Pausentee lediglich mit 0:1 ins Hintertreffen geraten sind. Hätte Eberswalde die vorhandenen Möglichkeiten nur halbwegs genutzt, wäre der Rückstand zu diesem Zeitpunkt wohl uneinholbar gewesen", haderte Flaig völlig zu Recht beim Halbzeitpfiff des Unparteiischen Nils Decker (Falkensee) mit dem leblosen Auftritt seiner Schützlinge.

    Dass Eberswalder Kicker dennoch mit dem 1:0 in die Kabine durfte, verdankten sie Christian Schlegel, der sich energisch nachsetzend des Balles an der Torauslinie bemächtigte und mustergültig vors Seelower Gehäuse flankte. Der Rettungsversuch des Seelower Unglücksraben Nabiel Nasser landete als Querschläger vor den Füßen von Philipp Kühn, der im Nachfassen das runde Leder zum umjubelten 1:0 in die Seelower Maschen bugsierte (33.). Zudem reagierte der zuvor arg unterbeschäftigte Preussen-Keeper Matthias Krause bei Seelows einziger Möglichkeit durch Anastasio Alexandropulus glänzend (45.).

    Nach entsprechend deutlichen Worten von Flaig, legten sich die Victorianer wesentlich energischer ins Zeug. "Ich habe natürlich eine couragierte Vorstellung gefordert", so Flaig, dessen Forderung die Mannschaft offensichtlich verstanden hatte. Es entwickelte sich fortan ein Duell auf Augenhöhe. Zunächst touchierte der Schuss von Michael Schubert das Aluminium des Eberwalder Tores (46.). Nur Augenblicke später hätte der glücklos agierende Preussen-Kapitän Christian Rauch nach einem Fehler von Steve Neumann für die Vorentscheidung sorgen müssen (48.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt erklärte sich das Mützetragen von Preussen-Coach Thomas Maerz. Ohne die Kopfbedeckung wäre das große Haareraufen angesichts der mangelnden Chancenverwertung seiner Mannen angesagt gewesen.

    In der hektischen Schlussphase offenbarte Eberswalde dann leichte Probleme, aber es blieb auch nach 93 absolvierten Minuten beim knappen 1:0 für die Heimelf.

    "Wir haben eine mehr als passable erste Halbzeit hingelegt", befand Maerz, der in den Schlussminuten in Rumpelstilzchen-Manier an der Seitenlinie um den unnötig knappen Vorsprung gebangt hatte. Maerz: "Ob jung oder alt, Offensivspieler oder Abwehrakteur - bei dieser Vielzahl an Möglichkeiten müssen wir einfach mehr Tore machen. So aber haben wir Seelow im zweiten Durchgang förmlich eingeladen, uns das Leben noch einmal richtig schwer zu machen."

    Sichtlich um moderate Töne bemüht war Peter Flaig: "Meinen Glückwunsch an Eberswalde. Der knappe Sieg geht schon in Ordnung. Positiv sei festzuhalten, dass wir in der zweiten Halbzeit allemal Paroli geboten haben. Dafür waren die ersten 45 Minuten ungenügend."

    Victoria Seelow: Lopusiewicz - Nasser, Schubert (75. Zygielewicz), Apostolow, Drews, Neumann, D. Jankowski (46. Gramsch), Budzalek, A. Alexandropulos (78. C. Alexandropulos),Kruber