Beiträge von celeon

    Das kann ich nur unterschreiben... :!:


    Warte im übrigen immer noch auf die Resonanz meines Angebotes. Werde gegen 22:00 Uhr im Casino sein und würde mich wirklich freuen den einen oder anderen von der Abteilungsleitung sprechen zu können. :smile:

    Eine Promenadenmischung und eine an Verdickung verendete Rock-Legende wechseln in eine Kreishauptstadt zwischen der Oder und der Spree! Das sagt meine Kristallkugel... =)

    @ gs


    darf man... :biggrin: ... allet jesund und munter und weiblich. Wat der Meeko kann kann det Bäkerchen schon lange. Und hier steht`s 1:0 für die Schlagmaschine gegen den übergewichtigen Ex-Goalgetter... :lach:

    Zitat

    Original von giga
    Bei celeon finde ich immer wieder sensationell wie er Zusammenhänge konstruiert...Du wirst es wissen und uns allen verkaufen! Die erste Behandlung zahle ich...


    Wer im Glashaus sitzt... :lach:

    Zu "Masse" kann man nur sagen, dass er ein feiner Kerl ist, meines Wissens auch aus dem Jo-thal-Kiez kommt und dort auch seinen Mann stehen wird. Und zudem - da gebe ich Giga recht - ist mit Schneider ein Mann am Ruder, der sein Handwerk versteht und nachweislich erfolgreich arbeitet. Ich denke auch: Wenn sich die Neuen schnell integrieren lassen - woran ich keinen Zweifel habe - man sich als Team schnell findet, dann kann man durchaus auch die Rolle als "Hecht im Karpfenteich" übernehmen. Und das, obwohl der Hörr Torbak eigentlich kein großer Fischesser ist... :rofl:

    ... wenn er nicht gerade gegen den Top-Torjäger des ABC einen Tunnel-Versuch startet... =) ... aber das ist ein anderes Thema... 8)


    @ Pago


    Ich denke schon, dass ich deine Zeilen richtig gelesen habe, muss aber dem Herrn Schmidt Recht geben: das Finazielle hatte bei Rudow nie eine übergeordnete Rolle gespielt. Und ihm Allgemeinen wurde alles auch eingehalten. Und obwohl man als "Rudower" schon hartgesotten sein mußte, was das Verarbeiten diverser "Entscheidungen von oben" anbelangte, war zumindest immer ein gut strukturiertes Team vorhanden, was sich teilweise über Jahre kannte und die Karre dann gemeinsam nicht nur einmal aus dem Dreck gezogen hatte. Wenn man aber genau an diesen Korsettstangen sägt und dazu viele - ich will mal sagen unglückliche - Entscheidungen trifft, die zumindest diskussionswürdig sind, dann wird diesen "Urgesteinen" auch noch die Basis entzogen, sich weiterhin für diesen Verein zu engagieren. Und genau hier, so meine ich, liegt das Problem. Und nicht - um das noch einmal klar zu stellen - rein am Finanz-Minister.


    Im Vereinsleben ist`s eben wie in der "freien Wirtschaft": Management-Fehler sind von den kleinen Angestellten nur höchst selten aufzufangen... :nein:

    ... wobei Locke ja nicht Unrecht hat: Viele - vermeintlich gute - Spieler bedeuten nicht gleich Erfolg/Aufstieg! Eine Mannschaft, mitsamt Trainer- u. Betreuerteam und auch Vorstand - ist ein sehr sensibles Gebilde. Ähnlich wie ein Perpetuum-Mobile. Bringt man an einer Stelle etwas aus dem Gleichgewicht, hat das oftmals allübergreifende, z.T. fatale Auswirkungen.


    Das Gleichgewicht stimmt, wenn der Vorstand sich aus sportlichne Dingen heraushält und den Trainer stützt. Wenn der Trainer einen guten, aber keinen kumpelhaften Draht zur Mannschaft hat. Wenn die Spieler den Trainer als Respekts- u. Fachperson akzeptieren. Wenn der Verein pünktlich die gemachten Versprechungen einhält. Wenn die Rahmenbedingugen (Physio, Betreuung, Finanzen etc.) stimmen. Und - last but not least - wenn sich einen Mannschafts-Hirarchie bildet, die leistungs- u. stimmungsfördernd ist. Mal ganz abgesehen vom so viel zitiertem Veletzungspech...

    Jepp! Es ist schon faszinierend, wie die Spieler anfangen zu stöhnen, wenn man Ihnen einen detaillierten Vorbereitungsplan in die Hände drückt. Zuvor wird aber geäußert, dass man unbedingt aufsteigen will und dafür bereit sei, alles zu geben. De facto klaffen dort zwischen verbalen Bekenntnissen und der tatsächlichen Umsetzung oftmals riesige Lücken. Das ein Trainer - der sicherlich anders vergütet wird - allerdings einen noch weit höheren Aufwand hat und neben dem normalen Trainingsbetrieb noch diverse andere Betätigungsfelder hat (Spielergespräche führen, bei Sponsorenterminen dabei sein, Kontakte zu den anderen Männer-Mannschaften und der Jugend aufbauen und halten, dem Vorstand Rede und Antwort stehen, die Planungen/Statistiken etc. rund um die Mannschaft (durch-)führen, Spieler-Verhandlungen führen etc.) wird dabei kaum gesehen. Und insbesondere in der Sommerpause kann sich ein Trainer heutzutage kaum in Ruhe zurücklehnen. Der zeitliche und telefonische Aufwand in dieser Zeit ist immens. Eigentlich ein Unding, dass es Usus ist, einen Trainer in dieser Zeit nicht zu bezahlen... =)


    Fakt ist aus meiner Sicht: Die Typen, die bereit sind, sich durchzubeißen, die wirklichen Mannschafts-Spirit an den Tag legen und den zuvor z.T. großspurig Tönen auch Taten folgen lassen werden immer weniger. Zur Not hört man halt auf und daran ist dann der Trainer oder die Mannschaft oder das Training oder der Vorstand oder die Platzverhältnisse oder das Ozonloch oder der Monsum Schuld. Man selbst hat natürlich immer alles richtig gemacht. Die Typen, die für den Erfolg wirklich bereit sind vielleicht nicht alles aber doch vieles zu geben, werden weniger. Definitiv... :!:

    Die Situation


    Absteig aus der VL mit lediglich 10 Punkten und 79 Gegentoren. Der Trainerwechsel, noch in der Hinrunde - von Matze Schwager zu Ralph Gläsel - und die zur Rückrunde geholten Neuverpflichtungen brachten nicht den erhofften Erfolg. Die erfahrenen Korsettstangen wie Baeker, Weber, Bock und Reichert verlassen den Verein ebenso wie "Jungen" Schmidt, Zachara, Kolak und Kutzias. Stricker geht in die 3. Mannschaft. Eventuell werden noch weitere Spieler folgen. Auch aus der 2. Mannschaft werden sich Spieler verabschieden. Um die verbliebenen Talente Moeckel, Schlüter, Bley und Cuhls, dazu Berber, Hellge und Billmann soll versucht werden ein aufstiegsambitioniertes Team aufzubauen. Die A-Jugd. ist aus der VL abgestiegen. Die 2. Mannschaft hat, verstärkt durch Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft, die Bezirksliga gehalten und wird in der kommenden Spielzeit nun wohl doch von "Rückkehrer" Michael Giese (Neukölln 95) trainiert. Zusagen für die erste Mannschaft: Rudolph und Wuttke von 95, wobei Wuttke ja wohl jetzt doch zum MSV wechselt.


    Der Abgang


    Spieler wie Baeker und Weber hatten bereits vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass sie wechseln (Baeker) resp. in die Senioren (Weber) wechseln. Beide hatten - glaube ich - je 300 Spiele für die 1. Mannschaft des TSV bestritten. Keinen Erinnerungs-Teller, keine Blumen, nicht mal einen lauwarmen Händedruck gab`s nach dem letzten Saisonspiel zuhause gegen Hermsdorf für die beiden.


    Die Finanzen


    Bleibt - naturgemäß beim TSV - eine schwierige Kiste. Der Förderverein zieht sich immer weiter zurück, im Gegenteil: Die Handball-Abteilung zieht nach und nach die unzufriedenen Sponsoren herüber. Abteilungsleiter Exner kann - obwohl ja nun wahrlich nicht viel Prämien zu zahlen waren - die aufkommenden Löcher kaum noch aus eigenen Mitteln stopfen. Ergo: ausstehende Gelder werden nicht oder nur zum Teil bezahlt (das gab`s in den letzten Jahren definitiv nicht!), Absprachen wegen event. Ablösesummen werden nicht eingehalten und das Kleingeld, um dringend benötigte Verstärkungen nach Rudow zu lotsen sitzt demzufolge alles andere als locker.


    Die Führung


    Thiessen, Kaiser und Rauh haben noch während der Saison die Brocken hingeschmissen. Exner alleine ist definitiv überfordert, "Nachwuchs" bzw. "frischer Wind durch neue Leute" nicht in Sicht.


    Die Hoffnung


    Es bleibt zu hoffen, dass man es schafft einen ordentlichen Konsolidierungskurs zu fahren, dass die vielen jungen Spieler schnell auch in der Lage sein werden Verantwortung zu übernehmen und man es schafft, dass zuletzt verprellte (treue) Publikum wieder zu reaktivieren!


    Die Perspektive


    :?: :?: :?:

    Ich denke auch, dass man das was "einen guten Trainer" ausmacht nicht so einfach kategorisieren kann. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Ein Trainer wird naturgemäß von seinen Spielern, aber auch vom Vorstand, von den Zuschauern und der Presse beurteilt. Und - richtig - selbstverständlich in Abhängigkeit vom Erfolg! Die Wahrmehmungen allein schon innerhalb der einzelnen Gruppen sind meist sehr differenziert, gruppenübergreifend mit Sicherheit noch weit unterschiedlicher.


    Mit dem Punkt "einguter Trainer sollte höherklassig gespielt haben" gehe ich nicht konform. Im Gegenteil. Aus meiner Sicht hat der deutsche Fussball jahrelang daran gekrankt, dass man sich, insbesondere innerhalb des DFB, untereinander die Jobs - äh... entschuldigung... die Posten - zugespielt hat. Trainer wie Hrubesch und Stielike haben als "normale" Trainer nie etwas gerissen, sind aber DFB-Trainer. Und als Normalsterblicher die Trainer-Lehrer-Lizenz in Köln zu machen ist beinahe unmöglich. Für (ehemalige) Profis allerdings kein Problem.


    Andere Beispiele: Trainer Wolf vom LFC hat nie wirklich gegen die Pille getreten und ist ein anerkannter Fachmann bzw. leistet hervorragende Arbeit. Oder ein Ralf Rangnick, der allerdings immer den Eindruck macht, als müsse er um seine Reputation kämpfen und somit etwas verbissen rüberkommt.


    Was mir in der Aufstellung der Muss-Eigenschaften fehlt ist der Punkt Ehrlichkeit. Ich habe es schon als Spieler nicht leiden können, wenn ein Trainer halbseidene Aussagen gemacht hat ("du bist dran", "du wirst deine Chance bekommen" etc.). Unterm Strich halte ich es für wichtig, dass ein Trainer klar und deutlich die Dinge anspricht. Ohne Wenn und Aber. Sicherlich kommt es auch auf das WIE an, aber - unabhängig davon - wissen die Spieler dann zumindest woran sie sind. Auch, wenn`s manchmal weh tut... :!:

    @ Wittenauer


    Muss da meinen Vorrednern Recht geben. Wenn eine A-Jugend von Tas, die in Berlin aus finanzieller Sicht weit hinter Hertha BSC, TeBe, Union und teilweise auch hinter Hertha 03 und dem LFC herhinkt - und überreginal selbstverständlich hinter den Möglichkeiten von Vereinen wie Cottbus, Wolfsburg, Hannover, HSV, Rostock zurücksteht - dann ist es wirklich erstaunlich, wie lange man sich in Deutschlands höchster Spielklasse für Jugendmannschaften hatte halten können. Ein Garant hierfür war mit Sicherheit das Wirken von Mario Reichel, der im übrigen in dieser Saison Tas letztlich auch nur aus der großen Verbundenheit zu Verein trainiert hat. Ursprünglich wollte er etwas ganz anderes machen. Und es spricht für ihn und sein Wirken, dass er über Jahre hinaus - sowohl als Spieler, als auch als Trainer - dem verein die Treue gehalten hat.


    Tas ist - bzgl. der Jugendarbeit - mit Sicherheit zu den Top 5 in Berlin zu zählen - und schöpft damit das Potential sehr gut aus.

    Da man die Stürmer schon hat bauen wir die Perlen Rüster, Pöthke, Baeker und Meyer doch einfach in die Viererkette. Die stehn für einen gepflegten Spielaufbau und modernes, körperloses Abwehrspiel... =)

    ... und ich hatte meinem Kumpel Lübbehusen mit seinem Eberswalder Team die Daumen gedrückt. Leider hat`s ja trotz Pausenführung nicht gereicht. Denn wäre es am Ende so gekommen, dass kein Brandenburger Verein die OL Richtung VL verlassen hätte, hätte auch Platz 2 in den beiden Brandenburg-LL für die Relegation gereicht. Hätte, wenn, aber. Der ohnehin sehr brüchige Strohhalm ist am Sonntag zerbröselt. Und zwischen ABC, LBC und Britz bleibt`s bis zum Schluss spannend, denn maximal 2 Teams können den Sprung in die VL schaffen... :smile:

    Wer am Ende oben steht hat`s verdient! Bestehen kann man in der kommenden Saison in der OL sicherlich, wird natürlich sehr stark davon abhängen, inwieweit der Kader gehalten resp. teilweise verstärkt werden kann. Aber an den Beispielen Preussen oder Schöneiche kann man sehen, dass es auch ohne "die große Kohle" gehen kann. Von daher ist Herr Lange sicherlich ein wichtiger, bei weitem jedoch nicht der alles entscheidende, Faktor.


    Weiterhin good luck an Olli Kieback und sein Team! :smile: