Beiträge von Christoph

    Aufstellung Hydraulik Parchim in der Saison 1989/90


    Thomas Reimann (Tor)
    Ralf Möller (Tor)
    Mischke (Tor)


    Udo Dethloff (Abwehr)
    Klaus Kampf (Abwehr)
    Rene Koslowski (Abwehr)
    Carsten Schultz (Abwehr)
    Andreas Engelhard (Abwehr)
    Thomas Suhrke (Abwehr)


    Ronald Langer (Mittelfeld)
    Rainer Köster (Mittelfeld)
    Maik Klose (Mittelfeld)
    Danilo Samen (Mittelfeld)
    Roberto Brock (Mittelfeld)
    Steinfurth (Mittelfeld)
    Künne (Mittelfeld)
    Heinermann (Mittelfeld)
    Kolz (Mittelfeld)


    Maik Koschnik (Sturm)
    Kai Klose (Sturm)
    Andreas Stephan (Sturm)


    Trainer: Alfred Huschka

    Ich bleibe dabei: 1995/96.


    Ein guter Hinweis hierzu sind die Ligaergebnisse von Blau-Weiß Polz


    93/94 Landesliga Mecklenburg-Vorp. 15 35:60 23:37
    94/95 Bezirksliga West 3 60:40 40:20
    95/96 Landesliga West 9 41:49 31


    In der Saison 95/96 ist Polz in die Landesliga West gekommen, die neben der Landesliga Ost neu gegründet wurde als Unterbau der neu geschaffenen Verbandsliga.

    Ich habe gerade in der News-Abteilung folgende Mitteilung gelesen:


    EFC Stahl: Reif verpflichtet (06.04.04-18:33)

    Oberligist EFC Stahl hat kurzfristig Thomas Reif für den gesperrten Lars Greschke verpflichtet. Der Stammkeeper hatte im Spiel beim SV Babelsberg 03 die rote Karte gesehen und wird nun wahrscheinlich für drei Spiele gesperrt. Bereits am Mittwoch gegen die TSG Neustrelitz soll ihn daher Thomas Reif ersetzen. Der 32-Jährige hatte seine Karriere im vergangenen Sommer beim SV Warnemünde eigentlich schon beendet, wird aber nun für einige Spiele beim EFC aushelfen.


    Dass liest sich so, als ob Thomas Reif als Torwart für Hütte spielen soll.
    Thomas Reif ist doch aber schon immer ein Stürmer gewesen. ?(

    Am 22. Spieltag der der Verbandsliga M-V empfing der Parchimer FC den FC Pommern Stralsund. Diese Ansetzung war in den letzten Jahren immer Garant für viele Tore und so sollte es auch diesmal kommen.


    Die Partie begann mit verteiltem Spiel. Die erste Möglichkeit hatte der Gastgeber durch einen abgefälschten Freistoß von Andrey Izotow, der nur knapp am rechten Pfosten vorbei ging (13.).


    Danach wurde Stralsund gefährlicher. Einen scharfen Schuss von Orend konnte Michael Runnwerth im Parchimer Kasten noch parieren (17.). Doch zwei Minuten später gingen die Vorpommern in Führung. Eine flache Eingabe von links landete an der Strafraumgrenze bei Kuse, der mit einem präzisen Schuss in den rechten Winkel traf (19.).


    Die Platzherren bemühten sich um den frühen Ausgleich. Mehr als ein Kopfball von Steffen Redelstorff (32.) und eine gefährliche Flanke von Marcel Hacker, die ohne Abnehmer blieb (35.), sprangen aber nicht heraus.


    Die Hansestädter zeigten mehr Konsequenz vor dem Tor und erhöhten in der 40. Minute auf 0:2. Nach einer Freistoßflanke von links hatte Scharlau keine Mühe aus 7 Metern freistehend einzuköpfen.


    Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahmen die Platzherren sofort die Initiative und hatten auch schnell Erfolg. Eine scharfe Flanke von Silvio Saubert köpfte Jörn Hähn aus 5 Metern in das gegnerische Tor (48.).


    Dieser frühe Anschlusstreffer brachte die Stralsunder merklich aus dem Konzept. Der Ausgleichstreffer in der 61. Minute kam deshalb auch nicht überraschend. Thomas Wien traf per Freistoß zum 2:2.


    Anschließend überschlugen sich die Ereignisse. Einen flachen Pass vor das Tor der Gastgeber versuchte Ricardo Göldner zu klären, traf den Ball aber so unglücklich, dass er unhaltbar im eigenen Netz landete (64.).


    Nur vier Minuten später hatte Stralsunds Keeper Kiesel einen Aussetzer. Sein Abschlag landete am Rücken eines Mitspielers von wo er auf das Tor zurollte. Jörn Hähn stand goldrichtig und hatte keine Mühe, sein 8. Saisontor zu markieren.


    Nach dem 3:3 nahm der Gast aus Stralsund das Spielgeschehen wieder in die Hand. Doch mehrere hochkarätige Chancen, unter anderem ein Lattentreffer, bleiben ungenutzt.


    In der 81. Minute kam es zu den spielentscheidenden Szenen. Ricardo Göldner konnte den durchbrechenden Orend nur mit einer Notbremse stoppen und erhielt dafür die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß versenkte Orend mit einem strammen Flachschuss zum 3:4.


    Der Gastgeber gab sich nicht auf und erspielte sich auch in Unterzahl noch zwei 100%-ige Einschussmöglichkeiten. Doch der erneute Ausgleich wollte nicht mehr fallen.


    Trotz einer wahren Energieleistung in der zweiten Halbzeit bleibt der Parchimer FC im Heimspiel gegen Stralsund nur zweiter Sieger und ist damit im Kampf um den Klassenerhalt weiter zurückgefallen.



    Torfolge: 0:1 Kuse (19.), 0:2 Scharlau (40.), 1:2 Jörn Hähn (48.), 2:2 Thomas Wien (61.), 2:3 Ricardo Göldner (64./Eigentor), 3:3 Jörn Hähn (68.), 3:4 Orend (81.)


    Rote Karte: Ricardo Göldner (81./Notbremse)


    Zuschauer: 100 (ca. 15 aus Stralsund)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner; Frank Tomuschat; Christian Kampf (78. Christian Schlaeth); Thomas Wien; Marcel Hacker; Michael Jaap (76. Marcel Brockmann); Silvio Saubert; Steffen Redelstorff (70. Jan Schünemann); Andrey Izotow; Jörn Hähn

    Zitat

    Original von jepro
    ist es nicht so, das es den verein blau-weiß parchim auch heute noch gibt? (sektion schach u.s.w., auch fußball?)


    ist es nicht so, das die fußballsektion von blau-weiß parchim sich damals ausgegründet hat um den parchimer fc zu gründen?


    Gut möglich, dass es den Verein Blau-Weiß Parchim noch gibt und der Parchimer FC die Fussballausgründung hieraus ist. 100%ig kenne ich mich mit den Nachwendevereinswirren nicht aus. Aber auch wenn es Blau-Weiß noch gibt, möchte ich bezweifeln, dass dort noch Fußball gespielt wird.


    Zitat

    Original von elkurzo
    Der Parchimer FC ist quasi auch ein Nachfolgeverein von Aufbau/Vorwärts


    Da muss ich widersprechen. Der Parchimer FC ist meines Wissens über den Umweg Blau-Weiß Parchim aus Hydraulik Parchim entstanden.


    Aufbau Parchim besteht auch heute noch als eigenständiger Verein. Die 1. Männer-Fußballmannschaft spielt derzeit in der Kreisliga Parchim.

    Arnd: Ja, Blau-Weiß Parchim ist der Vorgängerverein des Parchimer FC 92. Blau-Weiß hieß der Verein von 1990-1992.
    Das Spiel bei Viktoria Köln fand in der 2. DFB-Pokalrunde statt. In der ersten Runde hatte Parchim den Eisenhüttenstädter FC Stahl mit 1:0 bezwungen. Und danach hatten sich alle schon auf die Bayern gefreut...


    Der Guido aus Pasewalk: Die 220 Zuschauer waren nur ein Schätzwert von mir. Ich war auch etwas überrascht, als ich die Zahl in der Zeitung gelesen habe. Naja, die Einschätzung der Zuschauerzahlen war noch nie mein Steckenpferd.

    Im Kellerduell der Verbandsliga M-V empfing Blau-Weiß Polz den Parchimer FC. Bei den Gästen bestritt Steffen Redelstorff nach überstandener Verletzung sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison und brachte sofort deutliche Belebung in das Offensivspiel der Eldestädter.


    Die ersten 20 Minuten der Partie gingen eindeutig an den Parchimer FC. Ein Serie von Fernschüssen (Steffen Redelstorff (4.); Christian Kampf (6.); Andrey Izotow (12.); Silvio Saubert (14.)) brachte jedoch keinen Torerfolg.


    Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm Polz sukzessive die Spielkontrolle, ohne allerdings wirkliche Torgefahr auszustrahlen. Der Gastgeber versuchten ihr Glück mit Pässen in die Tiefe, scheiterten aber mehrmals an der gut gestellten Abseitsfalle der Parchimer.


    Vor der Pause waren noch 2 Torschüsse der Platzherren zu notieren. Doch sowohl Pätzold (40.) als auch Krüger (42.) verfehlten das Ziel.


    Gleich die erste Offensivaktion der zweiten Hälfte brachte den Gastgeber in Führung. Krüger spielte an der Strafraumgrenze 2 Gegenspieler aus und traf aus 13 Metern zur 1:0-Führung (48.).


    Parchim war nun gezwungen, das Offensivspiel zu forcieren. Eine gute Möglichkeit vergab Marcel Brockmann nach schöner Kombination über Christian Schlaeth und Steffen Redelstorff (55.). Im Gegenzug wäre beinahe das 2:0 gefallen, doch PFC-Torwart Michael Runnwerth rettete zweimal glänzend.


    In der 63. Minute bekamen die Gäste einen Freistoß 20 Meter vor dem gegnerischen Tor zugesprochen. Frank Tomuschat legte ab auf Andrey Izotow und der traf mit einem herrlichen Schuss in den rechten Torwinkel zum 1:1-Ausgleich.


    Das Spiel wurde nun deutlich hektischer und es schlichen sich einige Nickligkeiten ein. Die Folge waren mehrere Gelbe Karten auf beiden Seiten wegen verschiedener Unsportlichkeiten.


    In der 76. Minute ergab sich noch eine gute Möglichkeit für den Gast. Einen Konter über den eingewechselten Michael Jaap schloss Christian Schlaeth allerdings mit einem zu schwachen Schuss ab.


    Kurze Zeit später leitete der Polzer Offensivakteur Wilkens mit einem Lattenkopfball die Schlussoffensive der Gastgeber ein. Insbesondere hohe Bälle in den Parchimer Strafraum sorgten nun immer wieder für Gefahr. Doch die Gäste retteten mit viel Einsatz das 1:1-Unentschieden über die Zeit.


    Der Parchimer FC bleibt damit zum 37. Mal (!) in Folge in einem Verbandsliga-Auswärtsspiel ohne Sieg, hat aber zumindest den Anschluss an den direkten Konkurrenten aus Polz nicht verloren.


    Torfolge: 1:0 Krüger (48.), 1:1 Andrey Izotow (63.)


    Zuschauer: 220 (ca. 25 aus Parchim)

    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner; Frank Tomuschat; Christian Kampf; Thomas Wien; Marcel Brockmann; Robert Drefahl (73. Michael Jaap); Silvio Saubert; Steffen Redelstorff; Christian Schlaeth; Andrey Izotow

    Am 20. Spieltag der Verbandsliga MV hatte der Parchimer FC seinen Namensvetter aus Rostock zu Gast. Aufgrund einiger personeller Ausfälle spielten in der Startformation der Platzherren mit Jan Schünemann und Sebastian Mörer gleich zwei A-Junioren. Die äußeren Bedingungen mit heftigen Regengüssen, orkanartigen Böen und einem kurzen Gewitter ließen keine hochklassige Partie zu, doch beide Mannschaften machten dieses Manko mit viel Einsatz wett.


    Die Gäste versuchten sofort, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, blieben zunächst aber harmlos. Die ersten beiden Einschussmöglichkeiten boten sich deshalb den Parchimern. Erst ging ein Fallrückzieher von Jörn Hähn knapp vorbei (5.) und danach scheiterte Jan Schünemann mit einem Schuss im Anschluss an eine Ecke am gut reagierenden RFC-Torwart (17.).


    In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit münzten die Rostocker ihre Feldüberlegenheit in drei Riesenchancen um, die aber alle ungenutzt blieben. Beim ersten Versuch rettete die Latte für den Gastgeber (28.), danach strich ein Schuss aus Nahdistanz knapp am Kasten vorbei (34.) und unmittelbar vor der Pause scheiterte Torjäger Scholz völlig freistehend am gut reagierenden Parchimer Keeper Michael Runnwerth (45.).

    Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: die Feldvorteile waren auf Seiten der Ostseestädter. Die Parchimer zeigten oftmals große Schwächen bei dem Versuch, sich mit spielerischen Mitteln aus der Gefahrenzone zu befreien. Viel zu schnell kam es zum Fehlpass, der die Gäste wieder in den Vorwärtsgang brachte.


    In der 59. Minute fiel die mittlerweile hoch verdiente 1:0-Führung für die Hansestädter. Nach einem schnellen Konter über rechts standen zwei Gästespieler frei vor dem Tor. Den ersten Schuss konnte PFC-Keeper Michael Runnwerth noch parieren, beim zweiten war er machtlos.


    Doch Parchim schlug postwendend zurück. Bei einer Ecke sprang der Rostocker Torwart Krüger unter dem Ball hindurch. Jan Schünemann stand goldrichtig und traf in das verwaiste Tor (61.).


    Der nächste Aufreger passierte wieder nur zwei Minuten später. Nach wiederholtem Foulspiel musste Sebastian Mörer das Feld wegen einer Gelb-Roten Karte verlassen. Die Parchimer ließen die Köpfe aber nicht hängen sondern kämpften weiter und spielten teilweise besser als mit elf Mann. Jan Schünemann hatte sogar noch eine Riesenchance. Doch nachdem der Rostocker Keeper eine Flanke nur abklatschte, schoss er den Ball weit über das Tor.


    Die Gäste blieben in der Schlussphase ohne allzu große Tormöglichkeiten. Und wenn mal etwas Gefahr aufkam, zeichnete sich der überragende Michael Runnwerth im Tor der Gastgeber aus.


    Am Ende ein hart erkämpfte 1:1-Remis für den Parchimer FC, der damit die Rote Laterne an Emco Strasburg weiterreicht. Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, müssen nächste Woche in Polz allerdings alle drei Punkte her.



    Zuschauer: 100


    Tore: 0:1 Lange (59.), 1:1 Jan Schünemann (61.)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner; Thomas Wien; Mathias Eisenbarth (46. Andrey Izotow); Sven Heilck; Christian Kampf; Silvio Saubert; Robert Drefahl (79. Marcel Brockmann), Sebastian Mörer; Jan Schünemann; Jörn Hähn

    Am 18. Spieltag der Verbandsliga MV trennten sich der Parchimer FC und die SG Warnow Papendorf, wie bereits im Hinspiel, 0:0-Unentschieden.


    Die Partie auf dem sehr rutschigen und schneebedeckten Rasen wurde von beiden Seiten hoch engagiert und kämpferisch angegangen. Die Platzherren bestimmten dabei die ersten 20 Minuten. Zwei Schüsse von Silvio Saubert (7., 14.) und ein Kopfball von Bert Freitag (16.) bleiben aber ohne Torerfolg.


    Danach entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit leichten Vorteilen für Papendorf. Die Randrostocker besaßen auch die größte Chance der ersten Halbzeit. Einen Gästekopfball nach einer Ecke von links konnte Silvio Saubert für den bereits geschlagenen Michael Runnwerth im Parchimer Kasten gerade noch rechtzeitig auf der Torlinie klären. (36.).


    Die zweite Halbzeit wurde noch verbissener geführt. Beide Mannschaften drängten fast bedingungslos auf den Führungstreffer, so dass es zu einem ständigen Hin und Her kam, bei dem die Ordnung im Mittelfeld oftmals komplett verloren ging. Trotz des offensiven Spiels wurden aber nur relativ wenige hochkarätige Chancen herausgespielt, da die Abwehrreihen einen guten Tag erwischt hatten.


    Als sich alle Beteiligten bereits auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, wäre beinahe doch noch ein Treffer gelungen. Papendorf fing einen Angriff der Platzherren ab und düpierte die aufgerückte Parchimer Abwehr mit einem Pass in die Tiefe. Gästestürmer Wilhelm nahm diesen Ball auf und ging alleine auf Parchims Keeper Michael Runnwerth zu, der allerdings mit einer Klasseparade die Oberhand behielt (90.).


    Anschließend gab es noch Gelb-Rot für den Papendorfer Weidner nach wiederholtem Foulspiel und den Abpfiff des Schiedsrichters Voß.


    Fazit: Ein gerechtes Unentschieden, Parchim bleibt trotz des Punktgewinns Tabellenschlusslicht.


    Papendorf bewies, warum sie mit 17 Gegentoren nach 18 Spielen die beste Abwehr der Liga stellen. Und wenn es einen Pokal für das lautstärkste Team der Verbandsliga M-V gäbe, würde dieser sicher auch an die Randrostocker gehen. Selten hört man ein solches Gebrülle auf dem Platz…



    Zuschauer: 110 (ca. 10 aus Papendorf, die in der ersten Halbzeit kurz ein „Warnow-Feuer“ anstimmten)


    Tore: Fehlanzeige


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner; Frank Tomuschat, Christian Kampf; Sven Heilck; Bert Freitag; Silvio Saubert; Robert Drefahl; Andrey Izotow (75. Marcel Brockmann), Michael Jaap; Jörn Hähn

    Mitte der 90er Jahre gab es in Sievershagen eine Fan-, Ultra- oder wasauchimmer-Gruppierung, die sich "Mutanten Sievershagen" nannte.
    Diese Gruppe bestand auch vornehmlich aus, ähem, Jugendlichen.
    Ich kann mich noch erinnern, dass die Zaunfahne der Mutanten mal bei einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Ungarn zu sehen war.


    Ob es diese Gruppierung noch gibt, kann ich aber nicht sagen.

    Am 17. Spieltag der VL MV empfing das Schlusslicht, der Parchimer FC, das Spitzenteam vom SV Waren. Erstmalig in dieser Saison spielte der schmerzlich vermisste Bert Freitag für die Gastgeber.


    Beide Mannschaften gingen sehr engagiert in die Partie und nach ca. 10 Minuten stellte sich die erwartete Spielverteilung ein: Waren übte Druck aus und Parchim lauerte auf Konter.


    Nachdem die Platzherren 2-3 brenzlige Situationen in ihrem Strafraum überstanden hatten, sorgten sie für den ersten Höhepunkt des Spiels. Nach einem schnellen Tempogegenstoß kam Robert Drefahl an den Ball und traf aus 20 Metern mit einem fulminanten Schuss in den rechten Torwinkel (32.).


    Dieses Gegentor brachte den Gästetrainer Uli Schulze so in Rage, dass er sofort eine Auswechselung durchführte. Dies tat er allerdings, ohne die Unparteiischen davon zu unterrichten. Als der Schiedsrichter 2 Minuten später ganz überrascht den neuen Spieler auf dem Feld bemerkte, gab er ihm konsequent die gelbe Karte.


    Der Gastgeber war bemüht, die Führung in die Pause zu nehmen. Dies gelang allerdings nicht. In der 45.+1. Minute landete eine Flanke von der linken Seite genau auf dem Kopf des Warener Mittelstürmers Röpcke, der unhaltbar vollstreckte.


    Nach dem Seitenwechsel war der Gast bemüht, die schnelle Entscheidung zu erzielen, doch die erste Großchance hatte der PFC. Nach einer zu kurz abgewehrte Ecke kam Andrey Izotow frei zum Schuss. Sein flach getretener Ball konnte von einem Warener Feldspieler erst auf der Torlinie geklärt werden (58.).


    Der anschließende Eckball mündete in einen schön vorgetragenen Konter der Gäste, dessen Abschluss ein Außenpfostentreffer von Schröder war.


    In der 62. Minute ging der SV Waren in Führung. Nachdem ein Schuss aus 25 Metern an den Querbalken knallte, hatte Brügmann keine Mühe, zum 1:2 abzustauben.


    In der Folgezeit war Waren dem 3:1 näher als Parchim dem Ausgleich. Doch die Schlussoffensive der Gastgeber brachte noch einmal 2 hochkarätige Möglichkeiten. Zunächst vergab Sven Heiclk aus 7 Metern völlig freistehend, da er den Ball nach einer von der Gästeabwehr schlecht geklärten Ecke nicht richtig traf (85.). Und in der Nachspielzeit spielte Jörn Hähn einen herrlichen Pass auf den durchstartenden Bert Freitag, der aber mit seinem Schuss am Warener Keeper scheiterte.


    Alles in allem zeigte der Parchimer FC eine überzeugende kämpferische Leistung, die allerdings, wie schon eine Woche zuvor in Malchin, ohne zählbaren (Punkte)Erfolg blieb.


    Zuschauer: 110 (ca. 20 aus Waren)


    Torfolge: 1:0 Robert Drefahl (32.), 1:1 Röpcke (45.+1.), 1:2 Brügmann (62.)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Marco Schneidereit; Frank Tomuschat, Christian Kampf; Ricardo Göldner (46. Sven Heilck); Bert Freitag; Thomas Wien; Robert Drefahl (75. Marcel Brockmann); Andrey Izotow, Michael Jaap (46. Christian Schlaeth); Jörn Hähn

    Im dritten Testspiel zur Vorbereitung auf die Rückrunde musste Verbandsligist Parchimer FC über die erste Niederlage quittieren. Gegen den Tabellenvierten der Hamburger Landesliga (Hansastaffel), den Niendorfer TSV, setzte es eine 2:5-Schlappe.


    Die Hamburger begannen auf dem schneebedeckten Hauptplatz des Stadion am See vor 30 (nicht zahlenden) Zuschauern sehr schwungvoll und gingen schnell mit 1:0 in Führung (8.).


    Der PFC egalisierte aber frühzeitig, als nach einem langen Pass gleich drei Parchimer alleine auf den Gästetorwart zuliefen und Jörn Hähn den präzisen Querpass von Robert Drefahl verwertete (15.).


    Niendorf blieb jedoch spiel bestimmend und konnte noch in der ersten Halbzeit eine 3:1-Führung herausschießen. Zunächst fand nach einem Konter ein schulbuchmäßiger Kopfball aus 10 Metern seinen Weg in das PFC-Gehäuse (23.) und direkt vor dem Pausenpfiff staubte ein Gästespieler ab, nachdem Parchims Torhüter Michael Runnwerth einen Schuss nicht festhalten konnte (45.).


    Die zweite Halbzeit begann mit deutlich engagierteren Hausherren. Doch sowohl Christian Brandt (49.) als auch Robert Drefahl (51.) und Jörn Hähn (53.) vergaben beste Möglichkeiten im Zwei-Minuten-Takt.


    Die Gäste kontrollierten anschließend wieder das Spielgeschehen und erhöhten auf 5:1 (58., 77.). Der PFC kam noch einmal zu einer Ergebniskorrektur durch seinen besten Spieler an diesem Tag, Jörn Hähn (83.), musste aber die alles in allem deutliche Überlegenheit des Kontrahenten anerkennen.


    Parchimer FC: Michael Runnwerth (46. Norman Warnke); Frank Tomuschat, Ricardo Göldner, Marco Schneidereit (46. Mathias Eisenbarth); Christian Kampf, Christian Brandt (80. Sergej Frank), Andrey Izotow, Silvio Saubert (10. Sven Heilck); Sergej Frank (46. Marcel Brockmann), Robert Drefahl, Jörn Hähn

    Zitat

    Original von jepro


    ich habe die "männermannschaft" zumindest vor wochen schon mal live gesehen bei dem landesligaspiel fc eintracht schwerin II gegen den fsv bentwisch.


    waren fast alles junge männers. ob diese nun die "abgelegten" von hansa a-jugend sind die es nicht zu den profis bzw. amateuren geschafft haben ... keine ahnung.


    Genau, in der Startformation stehen bei Bentwisch meistens 8 oder 9 Teenager. Darunter sind sicherlich viele Spieler, die in der Jugend mal für Hansa gespielt haben.
    Bentwisch spielt einen richtig guten Ball und wird in der nächsten Saison auch in der Verbandsliga M-V für Furore sorgen.


    Heute steht ein Artikel über den FSV in der Ostsee-Zeitung. Darin wird beschrieben, wie gut sich der Verein in den letzte Jahren entwickelt hat.


    Interessant finde ich die Passage, in der es heißt, dass die Gemeinde der Hauptsponsor des FSV Bentwisch ist. Okay, das ist ja in Ordnung.
    Aber der Betrag, der dann genannt wird, schlägt ja wohl alles. Angeblich steckt die Gemeinde jedes Jahr 105000 Euro
    in den Verein. 8o


    Zur Verdeutlichung: Bentwisch hat etwa 2500 Einwohner.


    Zum Artikel: http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_1006674.html

    Beim Parchimer FC wurde die vakante Position des Co-Trainers mit Lothar Saubert besetzt.


    Außerdem haben die Eldestädter zwei Neuzugänge zu vermelden: Vom Kreisligisten Aufbau Parchim kommen Michel Köhler (19 Jahre, Mittelfeld) und Sergej Frank.

    Ich finde es schon etwas verblüffend, dass Neuruppin jetzt so viel Geld in einen neuen Trainer steckt. Was will der Verein denn? Sie sind nach der Hinrunde immerhin Neunter und werden mit einem neuen Coach auch nicht mehr in die Meisterschaft eingreifen können.


    Übrigens: Ich habe gehört, was die ersten Worte des Verantwortlichen des MSV bei der Bekanntgabe der Trainerverpflichtung waren:
    "Ladies and gentlemen, we got him." :wink:

    Ich denke auch, dass Greifswald genug Potential hat, um die Klasse zu halten.
    Nach allem was ich in der Hinrunde gesehen habe, werden wohl Parchim und Strasburg in den sauren Apfel beißen müssen.