Beiträge von aka

    SV Eintracht Eisenberg - FSV Lucka 1910 4:1 (2:0)


    Befreiungsschlag im Schortental


    Nur ca. 80 Zuschauer waren zum Heimspiel gegen Lucka an diesem herrlichen Spätherbstnachmittag in’s Schortental gekommen. Die Daheimgebliebenen verpassten eine souveräne Leistung mit einem ebensolchen Ergebnis.


    Vom Anpfiff weg versuchte die Eintracht, das Spielgeschehen zu kontrollieren. Bereits in der 3. Minute eine Großchance, ein Freistoß kam jedoch zu mittig auf’s Luckaer Tor und konnte vom Torwart abgefangen werden. In der 8. Minute eine Unachtsamkeit in der Eisenberger Abwehr auf der rechten Außenbahn in Strafraumhöhe, ein Luckaer Stürmer spritzt dazwischen und bringt eine gute Flanke herein, der Kopfball zischt nur knapp über’s linke Toreck. Danach in der 13. Spielminute Eckball für Eisenberg. Die Ecke wurde fast direkt verwandelt, ein Eisenberger rutschte noch unter dem Ball durch.


    Die Eintracht kam jetzt so richtig in Fahrt. Ein gefährlicher Flachschuß von halbrechts kann durch die Luckaer Abwehr nur zur Ecke geklärt werden. Der folgende Eckball kam zu Hora in den Strafraum, der in der 17. Minute zum 1:0 verwandelt. Die restliche erste Spielhälfte spult die Eintracht souverän ab, ohne Lucka allzu viel zu gestatten. Kurz vor der Halbzeitpause spielt sich Stäps auf halbrechts frei und schiebt im Fallen zur 2:0-Pausenführung ein.


    Nach der Pause agieren die Schortentaler weiter spielbestimmend. Ein Freistoß kracht an die Latte, mehrmals rettet der gute Luckaer Keeper in höchster Not. Eine Viertelstunde vor Schluß war es jedoch Matthias Arnold, der die Partie mit einem gekonnten Alleingang entschied. Nur 4 Minuten später, ein böser Aussetzer in der Luckaer Abwehr, Hundertmark und Arnold gehen dazwischen und alleine auf das Tor zu. Matthias Arnold vollendet gekonnt. Nur 2 Minuten später hätte er sogar einen echten Hattrick erzielen können, wieder rettet der Luckaer Schlussmann großartig. In der Nachspielzeit kam es dann doch noch zu einem Gegentor, da waren einige wohl schon gedanklich beim Feiern.


    Eintracht:
    Marcel Arnold – Schumacher, Lässig, Schneider, Hoppe, Hora (78. Kämmerer), Prüfer (85. Keck), Ludwar, Betz, Matthias Arnold, Stäps (73. Hundertmark)


    Lucka:
    Uhlemann – Frömberg, Quas, Näther, Heinzmann, Heinbach, Broschwitz, Fischer, Graf, Bothe-Harabath, Hering (eingewechselt wurden: Kämpfe und Jäger)


    SR:
    Schuler (Auma), Hoyer, Läster (beide Zeulenroda)


    Torfolge:
    1:0 Hora (17.)
    2:0 Stäps (44.)
    3:0 Arnold, Matthias (75.)
    4:0 Arnold, Matthias (79.)
    4:1 Kämpfe (90.+2.)


    Zuschauer:
    ca. 80

    Wieder zweimal eine Führung verschenkt


    An den kommenden 5 Spieltagen mit 4 Heimspielen sollte nun endlich die Abstiegszone verlassen werden. Dazu wäre heute ein Sieg gegen den durch die Bezirksliga taumelnden Landesklassen-Absteiger Greiz gerade der rechte Auftakt. Doch es kam wieder einmal anders.


    Nach kurzem Abtasten machte die Eintracht Druck, hatte aber mit Schwächen beim Abschluß zu kämpfen. Erst köpfte Arnold im gegnerischen Strafraum im Stile eines klärenden Abwehrspielers über's Tor, dann wurden 2 Großchancen freistehend kläglich vergeben. In der 34. Minute dann Foul und Gerangel im Greizer Strafraum, Elfmeter für Eisenberg, Rote Karte gegen Greiz. Den Elfmeter verwandelte Matthias Arnold sicher zum 1:0. Nahezu im Gegenzug eine Unachtsamkeit in der Eisenberger Abwehr, der Ausgleich durch Dreßler. Fast wieder direkt im Anschluß schob Matthias Arnold mit seinem zweiten Tor zum 2:1 ein. Danach verflachte das Spiel wieder ein wenig und mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.


    Wer jetzt meinte, in Überzahl und mit einer Führung im Rücken würde die Eintracht das Spiel nach Hause schaukeln, war wohl nicht mit in Hohndorf. Die dort Gewesenen glaubten an ein Deja Vu, denn wieder wurde das Spiel nicht gewonnen. Klarste Chancen, wie z.B. durch Stäps, der völlig freistehend vorm Tor neben selbiges schob oder durch Matthias Arnold, der statt die freie Schußbahn zu nutzen nochmal ablegte oder durch Ulf Betz, dem ein Anspiel freistehend am Elfmeterpunkt durch die schlechten Platzverhältnisse versprang, konnten nicht genutzt werden. Dafür bekam Greiz einen (wohl berechtigten) Handelfmeter, den Dreßler zum Ausgleich verwandelte.


    Leider machte der Schiedsrichter, schon in der ersten Halbzeit nicht immer souverän, in der zweiten Halbzeit eine ganz schlechte Figur. So will er aus dem Mittelkereis heraus eine Abseitsstellung gesehen haben (der natürlich besser postierte Assistent hatte die Fahne unten gelassen), unterband grobe Fouls, wenn überhaupt, nur mit einem Freistoßpfiff und gab auch bei einem brutalen Foul an Ulf Betz von hinten in die Beine nur Gelb statt der nach den Regeln erforderlichen Roten Karte.


    Trotzdem sollte man die Ursachen für den Punktverlust in erster Linie bei den vergebenen Chancen suchen. Nächste Woche im Heimspiel gegen Lucka ist Wiedergutmachung angesagt.


    Eintracht:
    Marc Arnold - Schumacher, Gloger, Schneider, Prüfer - Lässig, Betz, Kämmerer (82. Hundertmark), Hoppe (46. Hora) - Matthias Arnold, Stäps (88. Ludwar)


    Tore:
    1:0 Matthias Arnold (34., FE), 1:1 Dreßler (36.), 2:1 Matthias Arnold (38.), 2:2 Dreßler (67., HE)


    Zuschauer: ca. 80

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    Original von Luemmel
    Wenn du den Fußball nur als sport siehst dann bist du hier falsch weil hier geht es auch um die fans. Und ich meine richtige fans nicht solche die das ganze spiel vielleicht 1-2 mal den mund aufbekommen.


    Einspruch! Ich meine die richtigen Fans. Und das messe ich nicht daran, wer wo wie oft und wie laut brüllt. Wir gehen ja in's Stadion und nicht in den Zoo. Allerdings hat bei einigen Vertretern unserer Spezies "Fans" die Evolution ein Päuschen eingelegt und raus kommt dann sowas, was sich bspw. UG99 nennt.


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    Original von Luemmel
    Und das die ultras gera den Verein nur als Bühne benutzen glaube ich auch net da es sie schon etwas länger gibt.


    Ich dachte, Du kennst die. Wieso verteidigst Du etwas, was Du gar nicht kennst?


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    Original von Luemmel
    Und schonmal daran gedacht das sie ihren Verein nicht so einfach aufgeben wollen, ...


    Es ist nicht "ihr Verein", der schämt sich nämlich derer. Zumindest hat das Präsident (?, zumindest ein Offizieller) und Trainer vor einem Spiel uns gegenüber geäußert. Wir sollten bitte nicht diese Idioten und den Verein zusammen betrachten, sondern Sportler und Pack trennen.


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    Original von Silli
    Ist doch Kinderkram. Ob als Mafia oder Stasi bezeichnet - da muß man drüberstehen. Bellen da etwa getroffene Hunde ?


    Und wenn sie dazu schweigen wird dann die Frage "Ist da etwa was dran?" gestellt. Ne ne, das ist schon ganz in Ordnung, daß man jemandem unter Bewährung und Beobachtung solche Provokationen nicht durchgehen läßt. Dann macht man sich und seine ganze Sportgerichtsbarkeit nur lächerlich. Das muß man jetzt durchziehen, zur Not bis zur Vereinszwangsauflösung. Wenn den Deppen nichts anderes einfällt, als den Macker zu markieren, müssen sie damit rechnen, daß mal einer gegenübersteht, der seine Möglichkeiten ausschöpft.


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    Original von Silli
    Egal, ob da auch andere Gründe für das Urteil mit verantwortlich sind, das hätte man eher, schneller, ruhiger und gerechter lösen können!


    Glaub mir, das versucht man. Mittlerweile seit 3 Jahren und erfolglos. Diese Irren halten das nämlich für Schwäche und fühlen sich herausgefordert. Die sind einfach zu blöd und raffen das nicht, daß sie schon zahlreiche Möglichkeiten hatten. Irgendwann ist halt die letzte vorbei.


    Und nochmal zum Stasivorwurf:
    Leider haben wir die nicht mehr, denn da hätte sich das Problem mit diesen Matschbirnen schon lange erledigt.

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    Original von Luemmel
    Aber der größte teil der hier anwesenden Forumsbesucher verinnerlicht halt lieber die Mentalität das Fussballfans wie ihn die ganzen Geldhaie von Werbefuzzies und jeder Verband ihn sehen will- zahlen- hinsetzen und Fresse halten!!!!!!


    Vielleicht sehen sie aber auch den Fußball nur als Sport und nicht als Plattform ansonsten erfolgloser Würstchen, die mangels anderer Möglichkeiten das Stadion /den Sportplatz als Spielwiese ihrer hirnlosen Rituale mißbrauchen. Im Übrigen mag ich Zuschauer, die sich hinsetzen und die Fresse halten, lieber als welche, die erst beim Verhältnis von ca. 8:1 so richtig tapfer werden und rein instinktgesteuert ohne Gebrauch jeglichen Verstandes auf Menschen und fremdes Eigentum eindreschen.


    Der Verein 1.SV Gera ist schon geraume Weile (fast) tot. In Gera interessiert der eigentlich (bis auf angesprochene ca. 30 gewalttätige Kriminelle, die ihn als Aufhänger für ihre Aktionen mißbrauchen) kaum noch einen. Man muß schon die 2-4 ehrenamtliche Rentner, die Eintrittskarten abreißen und Sitzkissen auf der Tribüne verteilen, dazuzählen, um überhaupt auf ca. 50 regelmäßige Zuschauer zu kommen. Selbst Stadtteiltruppen wie Eurotrink oder OTG haben da mehr Zulauf.


    Die Tradition von Wismut wird bleiben, in der Erinnerung, wie das mit Traditionen nun mal so ist. Leider wird die momentan von den Spacken besudelt. Ich bin früher gerne nach Gera zum Fußball gefahren und deshalb fuchst mich das, daß der Verein zu einer reinen "Erlebnis"-Veranstaltung dieser Schwachköpfe mutiert ist.

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    Original von rotterdam74
    Nein, dass ist Meinungsäußerung. Ein Vergleich der Methoden. Und die Reaktion auf dieses Spruchband bestätigt diesen Vergleich nur.


    Dann würde ich vorschlagen, Du beliest Dich zum Thema Stasi und deren Methoden nochmal.


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    Original von rotterdam74
    Genau. Fresse halten, dann passiert euch nichts.


    Nein. Anderen nicht permanent auf die Fresse hauen wollen, dann passiert nichts.


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    Original von rotterdam74
    Aber wer gegen das System ist, wird abgestraft.


    Wer sich so asozial verhält, ja. Leider nur teilweise, da ganz im Gegensatz zum Stasi-Staat auch für solche Leute Bürgerrechte gelten.


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    Original von rotterdam74
    Und hinterher wundert man sich über Stasi- Vergleiche!


    Das wundert mich in der Tat. Es geht hier um Gewalttäter, die andere Fans gesundheitlich gefährdet und finanziell geschädigt haben. Denen mag ich einfach nicht zugestehen, sich hinter einem "Hilfe, die aktive Fanszene wird behindert" zu verstecken.

    Die OTFB-Funktionäre wurden als Stasi-Funktionäre (oder so ähnlich, jedenfalls irgendwas mit Stasi) beschimpft. Das ist keine freie Meinungsäußerung, das ist Diffamierung.

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    Original von Mc Tuck
    Ich kann z. Bsp. trotz Anmeldung keine Spielberichte verfassen. Wenn man die Liga wählt und auf einen Menüpunkt geht ist in der nächsten Seite die Thüringenliga wieder voreingestellt - das nervt einfach.


    Sitzungscookies zulassen und dann klappt das alles.

    Hallo,
    also ich habe ihn unter Rudolf Mitschke (ohne z, geboren 1924) gefunden. Ist das falsch? Steht auch in einigen Büchern so.


    Seine oberklassigen Spiele:


    Nationalspieler war er nicht, Olympia muß ich noch prüfen.

    SV Eintracht Eisenberg vs. 1. SV Gera 1 : 2 (0:0)


    1.SV Gera baut Serie aus

    Dem 1.SV Gera reichte eine durchschnittliche Leistung zum Auswärtssieg im Schortental. Nachdem die Eintracht letztes Jahr gegen Gera ungeschlagen bleiben konnte (2:2 H – 2:0 A), setzte es dieses Mal eine bittere Heimniederlage. Gera, mit seiner Siegesserie im Rücken mit breiter Brust in’s Spiel gehend, berauschte nicht gerade, spielte aber solide seinen Part herunter. Hinten sicher, im Mittelfeld gefällig und vorne, wenn auch nur sporadisch, gefährlich. Eisenberg zog Lässig auf die Liberoposition zurück und konnte somit wenigstens in der ersten Halbzeit die zuletzt so stark gebeutelte Hintermannschaft stabilisieren. Nach einer relativ farblosen Halbzeit stand es 0:0.


    Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Eine Ecke von rechts blieb in den in’s Spielfeld ragenden Ästen eines Baumes hängen und plumpste in den Geraer Strafraum, wo Stäps goldrichtig stand und zum 1:0 verwandelte. Dann wiederholte sich in weiten Teilen der Spielverlauf der ersten Halbzeit. Gera gefälliger, Eisenberg trotz Führung nicht sicherer. So kam, was kommen musste. Mit einem Doppelschlag in der 72. Minute zum Ausgleich und der 78. Minute zur 2:1 Führung drehte der 1.SV Gera das Spiel. Die Schlußoffensive der Eisenberger war planloses Anrennen, bei dem man gut und gerne auch noch einen höheren Rückstand kassieren hätte können. So endete das Spiel verdient mit dem 1:2-Auswärtssieg.


    Torfolge:
    1:0 Stäps (49.), 1:1 Zikes (72.), 1:2 (78.)

    Zuschauer:
    ca. 130, davon ca. 30 aus Gera

    "Nicht nennenswert" ist blanke Lüge. Seit 2-3 Jahren terrorisieren etwa 20-30 Gewaltbereite, die sich Ultras nennen, die Bezirksliga Thüringen Staffel 4. Immer wieder gibt es Übergriffe gegen andere Fans, meist "Normalos", oft auch Frauen und Kinder. Im Stadion der Freundschaft wird man als Auswärtszuschauer mit diesem Mob auf eine Tribüne gepfercht, dazwischen nur 2-3 handlungsunfähige Rentner als Ordner. Auch gab es bereits Übergriffe von Offiziellen gegenüber Schiedsrichtern (zuletzt glaube ich Ersatz-Torwart oder Torwarttrainer gegen den Linienrichter im Spiel gegen Greiz).


    Natürlich ist es schade, wenn Sportler oder ein Verein für das Handeln von ein paar geistig Minderbemittelten bestraft werden. Aber die Verbände müssen hier handeln. Sanktionen sind richtig und überfällig.

    Richtig, Fußballfans sind keine Verbrecher und Verbrecher sind keine Fußballfans, zumindest nicht pauschal. Aber unter denen, die den Fußball mißbrauchen und die neuerdings "dazugehören", tummeln sich leider welche. Wer außer die selbst behauptet eigentlich, ohne sie ginge es beim Fußball nicht?

    Zitat


    Kann mir bitte einer erklären was das mit Fußball zutun hat?


    Nichts. Halt überall das gleiche Hilfsschul-Klientel.


    Wenn im Vor- und Abspann von "ULRTA" die Rede ist, hat das eine besondere Bedeutung oder sind die selbst für diese 5 Buchstaben zu blöd?

    4 Auswärtstore und trotzdem nur ein Punkt


    SSV Traktor Nöbdenitz - SV Eintracht Eisenberg 4:4 (2:2)


    Ein zumindest der Torfolge nach rasantes Spiel endet insgesamt verdient unentschieden. Leider war es nur die Torfolge, der Rest war geprägt von spielerischen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten.


    Eisenberg erwischte den besseren Start. Nach erstem Abtasten kamen Chancen, 2 davon nutzten Hundertmark (33.) und Prüfer (37., Freistoß) zur beruhigenden 2:0-Führung. Beruhigend? Beinahe schon einschläfernd, so trabte die Eintracht kurz vor der Halbzeit über den Platz. Einige hatten wohl schon im Geiste die Füße in der Kabine oben. In der 44. und 45. schaffte Nöbdenitz mit einem Doppelschlag den Ausgleich.


    In der zweiten Halbzeit begann Eisenberg, jetzt mit Windunterstützung, Druck aufzubauen und wurde prompt belohnt. Hoppe erzielt die 3:2-Führung (49.). Was sich dann abspielte, war einem selbsternannten Aufstiegskanditaten unwürdig. Gegen mehr als bieder agierende Nöbdenitzer bekam man kein Bein mehr auf den Platz. Ständig einen Schritt zu spät, Riesenlöcher in der Abwehr, unnötige Standards für den Gegner in gefährlichen Positionen - der Ausgleich war einfach nur eine Frage der Zeit. Nach Latte und Pfosten traf Nöbdenitz dann, leider aus stark abseitsverdächtiger Position, zum völlig verdienten Ausgleich (75.).


    Dachte man nun, Eisenberg würde auseinanderbrechen, sah man sich getäuscht. Plötzlich waren die Blau-Gelben wieder da und Prüfer hämmerte seinen zweiten Freistoß zur 4:3-Führung in's Netz (77.). Leider nur ein Strohfeuer. Der Rest war Abwehrkrampf ohne jegliche Entlastung. So kam, was kommen mußte. Eine scharfe Hereingabe rutschte Schneider, bereits in der Nachspielzeit, über den Scheitel zum 4:4-Ausgleich ins Tor. Unglücklich in der Enstehung, nach Chancen verdient. Auf Grund der schlechten 2. Halbzeit für Eisenberg sogar noch ein glücklicher Punktgewinn.


    Auch wenn man in der Bezirksliga auf so manch wunderliches Schiri-Gespann trifft, auf dem Platz sind das Respektspersonen und Karten wegen Meckerns oder nachträgliche Sperren wegen Beleidigungen absolut unnötig.


    Eisenberg:
    Penzel, Schneider, Arnold, Daume (80. Keck), Hoppe, Lässig, Hora, Betz, Prüfer, Stäps (85. Ludwar), Hundertmark (89. Schumacher)


    Zuschauer: ca. 80


    Tore:
    0:1 Hundertmark (33.)
    0:2 Prüfer (37.)
    1:2 (44.)
    2:2 (45.)
    2:3 Hoppe (49.)
    3:3 (75.)
    3:4 Prüfer (77.)
    4:4 Schneider (Eigentor/90+2.)

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    Original von Uwius
    Aber die Behauptung, die heutige PDS hat nichts mehr mit der damaligen SED zu tun, gehört ja wohl ins Reich der Fabeln.


    Die PDS ist die Nachfolgeorganistion, nicht mehr und nicht weniger. Genauso, wie das für CDU und FDP für die einverleibten Blockparteien gilt (deren Mitglieder in ihrem vorauseilendem Gehorsam mitunter schlimmer als die Genossen waren).


    Da sehe ich doch tatsächlich einen ehemaligen Lehrer von mir für die CDU im Bundestag sitzen. Nicht, daß der Staatsfeind oder Genosse war, aber immerhin hat er mich im Wehrkundeunterricht übers Feld gescheucht und mir schon als Jugendlichen beigebracht, wie man böse Kapitalisten erschießt. Solche Karrieristen sind mir einfach ein Grauen.


    Auch die sogenannten Demokraten haben Vorgängerparteien mit zweifelhafter Vergangenheit und auch den einen oder anderen Strolch mit Verbrechervergangenheit in ihren Reihen (gehabt). Es ist einfach putzig, wenn PDS-Leuten die SED auf's Brot geschmiert wird, die zum Zeitpunkt der Wende gerade mal in die Schule gekommen sind. Und was das SED-Vermögen angeht, der Verwalter dessen sitzt unter CSU-Schutz im schwärzesten aller Bundesländer.

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    Original von claus bombudane
    Wofür die NPD steht weiß jeder und jeder der sie wählt hat mindestens Sympathien für deren Programm und das Verhalten deren Anhänger.


    Das bezweifle ich sehr stark. Programme spielen eine eher untergeordnete Rolle, die meisten Wähler, egal ob rechts, mitte, links, etc. dürften die Parteiprogramme nicht gelesen haben. Und wer ist schon mit den Verhalten aller Anhänger einer Partei zufrieden? Ich glaube nicht, daß bspw. alle Grünen-Wähler die Überfälle auf die Castor-Transporte oder alle Unions-Wähler das Bierzeltgegröhle der Revanchistenverbände gutheißen.


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    Original von claus bombudane
    Müssen noch nicht alles Nazis sein. Die sind aber mit die Ersten die den Stürmer kaufen wenn es wieder soweit ist.


    Mach Dir mal keine Sorgen, den würden womöglich andere, die heute noch den treuen Staatsbürger mimen, eher kaufen, alleine deshalb, weil sie ihr Fähnchen in jeden Wind hängen, egal, aus welchen Hintern der kommt.

    Dafür, daß die sogenannten Demokraten zu reinen Platzhaltern der Lobbyisten in den Parlamenten mutiert sind, ist der Anteil der als radikal bezeichneten Parteien erstaunlich gering. Betrachtet man dann noch, daß es in MV (wie in manch anderer ländlicher Gegend im Osten auch) schon die zweite Generation in absoluter Perspektivlosigkeit heranwächst, die sich dann noch als Leistungsverweigerer und Sozialschmarotzer beschimpfen lassen müssen und ihre ohnehin kümmerliche Existenz durch permanenten Sozialabbau weiter gefährdet sehen, sind die 7% NPD lächerlich. In dem Pool von ca. 40% Nichtwählern dürfte noch eine ganze Menge Potential schlummern. Und was tun die "Demokraten"? Die einen feiern ihre reichlich 20% in Berlin mit "Wir sind wieder da!" (sie hatten dort mal über 40%), die anderen pflegen ihre persönlichen Feindschaften (SPD schwadroniert was vom Lafontaine-Malus beim Linkspartei-Ergebnis).


    Die wenigsten in MV, die NPD gewählt haben, werden Nazis sein. Das sind einfach verzweifelte Menschen, die der Wahlverarsche der "Demokraten" nichts mehr abgewinnen können.


    Wer selbst nicht bis 3 zu zählen vermag, sollte andere nicht mit "Leuchte" anreden.

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    Original von Gewitter


    ... wegen den (durch die Gewalttätigkeit der Polizei ausgelösten) Krawallen nach dem Pokalspiel gegen den CFC ...


    :lach:
    Genau. Die bösen Bullen haben friedlich die Niederlage vor sich hinfeiernde Chemiker von den Tribünen gezerrt und auf Chemnitzer Spieler geworfen.